Archiv für den Monat: Mai 2015

Regensburg-Blog: Plauschangriff Regensburg

Wir sind eine Gruppe von Studenten der Universität und OTH Regensburg, die am diesjährigen 5- Euro- Business Wettbewerb des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft e.V teilnimmt.
Um unsere Geschäftsidee verwirklichen zu können, brauchen wir natürlich viele Menschen die darüber sprechen und uns und das Konzept etwas bekannter machen.

Daher möchte ich das Ganze mal vorstellen: „Plauschangriff Regensburg“ greift das bekannte Konzept des Speed-Datings auf und hat dieses gezielt weiterentwickelt. „Plauschangriff Regensburg“ soll Spaß am Kennenlernen und Offenheit vermitteln, ein ungezwungenes Gespräch abseits der langweiligen standardisierten Kennenlernfragen steht im Mittelpunkt. Damit das auch locker abläuft gibt es bei uns Gesprächskarten, auf denen ein Wort oder ein Satz steht, um das Gespräch anzuregen. Dadurch kann man den Gegenüber von Anfang an auf einer ganz anderen Ebene kennenlernen und vielleicht findet man ja bei der ein oder anderen lustigen Geschichte, Kindheitserinnerung oder der einstigen Jugendsünde einige Gemeinsamkeiten, die eine Freundschaft oder sogar Liebe entstehen lassen.
Dies alles ist auf junge Regensburger zugeschnitten, die auch ohne Hintergedanken einfach mal neue Leute kennenlernen wollen.

 

Bielefeld-Blog: Frau Haessy schreibt…

…wirklich toll. Mein Vorbild!

Toll wie sie in ihre Geschichte „reinschlittert“, ohne Einleitung gleich mitten rein.

„Er war acht, als sein Vater gestorben ist und seine Mutter alleine für die Kinder sorgen musste. 1941 war das. Sie führte den Laden des Vaters weiter, Claus half ihr beim Ausliefern der Waren. Es war nicht immer einfach. Vor allem da sein älterer Bruder währenddessen an der Front war. Offizier. Die Großmutter war extra in ihre Heimatstadt gefahren, um den Priester dazu zu kriegen, die kirchlichen Unterlagen zu vernichten, die bewiesen, dass die Familie anno irgendwas mal jüdisch gewesen war, bevor sie sich lutheranisch.. nun.. umorientierte. Zum Ende des Krieges wurde Claus von seiner Mutter getrennt und kam in ein Lager. Dort sei er zweimal fast gestorben. Er erzählt etwas von Duschen und Gas, aber irgendwie scheinen die Details nicht ganz so stimmig zu sein. Claus erzählt ohnehin sehr viel. (…)

Ja, so geht das weiter und man fragt sich als Leserin zunehmend, wie lange diese typische „Hölzken-auf-Stöcksken“-Geschichte noch weitergeht. Doch irgendwann leitet die Autorin die Wende ein:

„Ich kenne Claus nicht. Ich habe ihn nie vorher getroffen und werde ihn wohl auch nie wieder treffen. Aber er ist einer jener alten Menschen, die einsam sind, sehr einsam, verdammt einsam, und einfach mal reden muss.“

Soweit so gut, eine normale Geschichte wie sie Mitarbeiterinnen der Pflegedienste jeden Tag zu hören bekommen, aber keine Zeit haben zuzuhören. Was letztlich bedauerlich ist, was aber keiner ändern kann, meint man.

Falsch gedacht. Natürlich kann man, wenn man will. Und damit gibt die Autorin ihrer Geschichte einen berührenden und gleichzeit auffordernden Schluss:

Denn ich kann nur inständig hoffen und beten, dass ich, wenn ich einmal alt und einsam bin und verzweifelt reden möchte, auch auf Menschen treffe, die mir 33 Minuten ihrer Zeit schenken.

Einfach so.“

Man wagt kaum, auf diese wage Hoffnung zu vertrauen für die Tage, wenn man selber einmal da angekommen ist, wo der alte Herr heute ist. Ich habe jedenfalls – nur um mich zu beruhigen – gleich eine gute Tat folgen lassen und den alten Nachbarn meiner verstorbenen Mutter angerufen und 33 Minuten mit ihm über Früher geredet.

Hier die ganze Geschichte.

Dresden-Blog: Museumsfreunde Zürich besuchen Dresdner Gemäldegalerie

Der Semperbau mit dem Zwinger in Dresden, gehört zu den schönsten barocken Bauwerken in Deutschland.Die Dresdner Gemäldegalerie „Alte Meister“ im Semperbau, ist eine Oase für Kunstfreunde aus aller Welt.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau des Zwingers durch die Pläne des Architekten Gottfried Semper mit einem Gebäude abgeschlossen, dem heutigen Semperbau.

Bereits zu dieser Zeit war der Semperbau einer der bedeutendsten Museumsprojekte in Deutschland.

Am 13. Februar 1945 brannten Zwinger und Semperbau bei einem Bombenangriff vollständig aus, wurden jedoch in den Jahren 1950-1960 vollständig aufgebaut.
Heute beherbergt der Bau die Gemäldegalerie Alte Meister.

Die Galerie „Alte Meister“:

Schon der junge Goethe war von den Meisterwerken, die seinerzeit noch im Johanneum lagerten, außerordentlich begeistert.

Die Begeisterung hat sich bis zum heutigen Tage erhalten, denn jährlich pilgern über 500.000 Kunstfreunde aus aller Welt zur Dresdner Gemäldegalerie.

Der weltweite Ruhm der Dresdner Gemäldegalerie gründet sich auf die Meisterwerke von Cranachs -„Katharinenaltar“, Raffaels -„Sixtinische Madonna“, Corregios -„Heilige Nacht“, Vermeers – „Briefleserin“ und vielen anderen.

Der Besucher findet weitere bekannte Gemälde der Künstler Rubens, Holbein, Rembrandt, Poussin, Dürer, Murillo, Graff, Tiepolo und Claude Lorrain.
Sanierungsarbeiten:
Durch die jährlich wachsenden Besucherzahlen wurde es nötig, bauliche und technisch grundlegende Erneuerungen durchzuführen.

Im Vordergrund der Sanierung stehen eine barrierefreie Erschließung und die Beseitigung klimatischer und technischer Mängel.

Auf lange Sicht werden zukünftige Besucher und die Kunstwerke von dieser Sanierung einen großen Vorteil erlangen.

Die „Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ bitten während der Umbauphase um Verständnis.

Im Augenblick wird die Dresdner Gemäldegalerie nur teilweise genutzt, während der andere Teil saniert und modernisiert wird.

Kein Besucher muss bei seinem Rundgang auf die Hauptwerke verzichten, denn in den derzeit 23 Räumen wurde die Kunstgeschichte Europas besonders geordnet.

Der Besucher konnte sich davon überzeugen, dass die „Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ es verstanden haben, in den zur Zeit zur Verfügung stehenden Ausstellungsräumen verschiedene Schwerpunkte zu setzen.

Dabei ist es gelungen, die Zeit Dürers, die 1500er Altäre, die Aufklärung, die Malerei des 17. Jahrhunderts und weitere Stilrichtungen in einer besonderen Lesart zu präsentieren.

Ein besonderes Erlebnis für den Besucher war die Betrachtung der „Sixtinischen Madonna“, die sich seit 500 Jahren im Original in Dresden befindet.

Es ist kaum bekannt, dass die zum Gemälde gehörenden Engel, seit etwa 200 Jahren bis heute als Werbemotiv verwendet werden.

Im Jahre 2012 fand eine große Jubiläumsausstellung statt, die die Entstehung des Gemäldes bis in die Gegenwart beinhaltet.

Dieses Ereignis kann auf einem Film betrachtet werden.

Der Ausflug nach Dresden und der Besuch seiner Gemäldegalerie war ein außergewöhnliches, unvergessliches Erlebnis.
Die Museumsfreunde Zürich konnten für den Ausflug auch einen Unterstützer, zur teilweisen Erstattung der Reisekosten akquirieren. Neben einem wunderschönen Museumsbesuch konnte auch ein Treffen mit Museumsfreunden in Dresden organisiert werden, die ihrerseits im kommenden Jahr Zürich besuchen werden.

Bielefeld-Blog: Leineweber-Markt

Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

 Leineweber-Markt  Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe lädt am letzten Mai-Wochenende zum Feiern ein. Erleben Sie auf dem Bielefelder Leineweber-Markt jede Menge Live-Musik, rasante Fahrgeschäfte und Kirmes-Nostalgie. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Ob Musik, Varieté, Theater, Tanz, Comedy oder Sport: Für jeden ist etwas dabei. Gaukler, Schausteller und Kunsthandwerker verleihen dem Stadtfest einen unvergesslichen Charme. Und auf den Straßen und Plätzen in der Innenstadt gibt es viel zu entdecken. Neu dabei und der Tipp für Kinder: Das Programm im Park der Menschenrechte.

Leineweber-Markt Endlich ist es wieder soweit! Eines der größten und schönsten Stadtfeste in Ostwestfalen-Lippe.

Termin

29. – 31. Mai 2015 

Freitag:    11.00 – 01.00 Uhr
Samstag: 11.00 – 01.00 Uhr
Sonntag: 11.00 –  22.00 Uhr

Programm

http://www.bielefeld.jetzt/leinewebermarkt

Am Klosterplatz

Am Klosterplatz

 

Am Süsterplatz

Am Süsterplatz

Im Park der Menschenrechte

Im Park der Menschenrechte

Das Riesenrad

Das Riesenrad

Big Balls (AC-DC Cover)

Big Balls (AC-DC Cover)

Braunschweig-Blog: Neuer Blog rund um das Strafrecht in Braunschweig

RA Kai Hertweck ist nicht nur Fachanwalt für Strafrecht und Strafverteidiger in Braunschweig, er ist zugleich auch „Strafrechts-„Blogger.

Unter http://strafverteidiger-braunschweig.blogspot.de/ veröffentlicht RA Kai Hertweck kleine Geschichten, Begebenheiten rund ums Strafrecht und auch die eine oder andere interessante Sache off topic wird gepostet.

 

Klicken Sie mal vorbei!

Muenster-Blog: Münster Tatort 31.05.2015

Trailer von Tatort Fans:

Wikipedia schreibt:

Der 25-jährige Südamerikaner Luiz Benaso fährt mit einem Taxi in eine Weinhandlung nahe der Stadt Münster, hier verliert sich seine Spur. Am folgenden Tag wird er ermordet in einer ehemaligen Schlachterei aufgefunden. Hauptkommissar Frank Thiel und die soeben beförderte Kommissarin Nadeshda Krusenstern übernehmen die Ermittlungen.

Bei Professor Karl-Friedrich Boerne hat sich Besuch aus Florida angekündigt. Sein Erb-Onkel Gustav von Elst kommt ihn in Münster besuchen. Als er zufällig von den Mordermittlungen an Benaso erfährt, reagiert er geschockt: von Elst hatte offensichtlich eine Affäre mit dem Ermordeten.

ARD beschreibt selbst:

Thiel und Boerne ermitteln wieder, und dieses Mal wird es turbulent. Am 15. Oktober 2014 starten die Dreharbeiten zu „Erkläre Chimäre“, dem neuen WDR-„Tatort“ aus Münster mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in den Hauptrollen. Was hat es mit dem Hochzeitsfoto von Kommissar Thiel und dem Rechtsmediziner Prof. Boerne auf sich? Und warum wurde der junge Südamerikaner Luiz Benaso in einer Münsteraner Schlachterei ermordet?

Die Antworten auf diese Fragen gibt das neue Drehbuch des Autorenduos Stefan Cantz und Jan Hinter, aus dessen Feder u.a. auch bereits der erste Fall von Thiel und Boerne „Der dunkle Fleck“ (2002) stammte. In Szene gesetzt wird „Erkläre Chimäre“ von Kaspar Heidelbach („Summ, Summ, Summ“). Er ist bereits zum fünften Mal beim „Tatort“ Münster im Einsatz.
Worum geht es?

Eine Weinhandlung in der Nähe von Münster ist zunächst die einzige Spur. Hierhin hatte sich der 25-jährige Luiz Benaso am Tag vor seinem Tod mit dem Taxi bringen lassen. Jetzt wurde er ermordet in einer alten Schlachterei aufgefunden. Kommissar Frank Thiel und seine Kollegin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter), die gerade zur Kommissarin befördert wurde, übernehmen die Ermittlungen.

Bei Professor Karl-Friedrich Boerne hat sich derweil Besuch aus Übersee angekündigt. Sein Erb-Onkel Gustav von Elst aus Florida kommt nach Münster. Als er durch einen Zufall von dem Mord an Luiz Benaso erfährt, ist er geschockt: Offensichtlich hatte er eine Affäre mit dem jungen Südamerikaner. Weiß er, wer ein Motiv für den Mord an seinem Liebhaber gehabt haben könnte? Offensichtlich hatte Luiz der Weinhandlung Schosser in Gustavs Namen eine Kiste mit sehr wertvollem Champagner zum Kauf angeboten …
Vor und hinter der Kamera

Wieder beim „Tatort“-Münster mit dabei sind ChrisTine Urspruch als Rechtmedizinerin Silke Haller, Mechthild Großmann als Staatsanwältin Wilhelmine Klemm und Claus D. Clausnitzer als Herbert Thiel. In Gastrollen zu sehen sind Christian Kohlund („Kreuzfahrt ins Glück“), Matthias Redlhammer („Tatort – Trautes Heim“), Angelika Bartsch („Heldt“), Sunnyi Melles („Die Erfindung der Liebe“), Uwe Preuss („Polizeiruf 110“) und Francois Goeske („Besser als nix“) u.v.a.

Der „Tatort: Erkläre Chimäre“ ist eine Produktion der Bavaria Fernsehproduktion, Niederlassung Köln (Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des WDR (Redaktion: Nina Klamroth). Die Dreharbeiten laufen bis zum 14. November 2014 in Münster, Köln und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Berlin-Blog: Nordic Playlist Radio Bar

NORDIC PLAYLIST dockt an das Berlin Festival an. Die digitale Musikplattform verwandelt anlässlich des Festivals die Kreuzberger Bar Myslíwska für zwei Tage in ein Pop-up Radiostudio. Internationale Radio-DJs präsentieren am 30. und 31. Mai von 12 bis 18 Uhr die einflussreichste und innovativste Musik der nordischen Länder. NORDIC PLAYLIST in Kooperation mit FluxFM liefert Live-Performances von u.a. GusGus, Sandra Kolstad, Noah Kin, Adna und Asbjørn sowie zahlreiche Talks mit weiteren Bands, Journalisten und Kreativen.
Wir laden dich herzlich ein vorbeizuschauen, anregenden Gesprächen und herausragenden Performances zu lauschen und neue Künstler zu entdecken.Backside

Feier mit uns in ein unvergessliches Wochenende!

Wann? 30. bis 31.5.

Wo? Schlesische Str. 35 @ Mysliwska

Die Veranstaltung ist for free und als Teil des Berlin Festivals auch ohne Festival Pass zugänglich!

https://www.facebook.com/events/1636230456597459/

 

Bielefeld-Blog: Auch das noch!

Grade hat das Westfalenblatt einen Shitstorm wegen einer homophoben Kolumne
in seinem Werbeblättchen „OWL am SONNTAG“ hinter sich, da gibt’s schon wieder
was zu meckern!

Salafistischer Ton in der Eigenwerbung:

wb-lies

Wenn das die Runde macht …

Rathenow-Blog: Gut getarnt

Jahrelang war das ehemalige Produktionsgebäude der Rathenower Optischen Werke an der Berliner Straße ein Schandfleck. Eingeworfene Fensterscheiben und großflächige Schmierereien boten wahrlich keinen schönen Anblick.
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Kurz vor Eröffnung der BUGA ließ die Fielmann AG, der das Gebäude gehört, die Front verhüllen.
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Potemkin lässt grüßen.

Frankfurt-Blog: Tipps für die erfolgreiche Umsetzung eines handwerklichen Projekts

Teamarbeit_in_der_Weiterbildung_zum_Gestalter_im_Handwerk_cutSie verfügen über ein gewisses handwerkliches Geschick und möchten gerne dieses anwenden? In Haus und Garten gibt es sicher immer etwas zu basteln und zu reparieren. Wenn Sie ein bestimmtes Projekt im Kopf haben, das Sie selbst in Angriff nehmen möchten, sollten Sie für die Ausführung einen genauen Plan erstellen. Auf diese Weise können Sie verhindern, dass Ihr Ziel an verschiedenen Hürden scheitert. Egal, ob Sie einen Schuppen bauen wollen, den Fußboden im Wohnzimmer neu verlegen müssen oder beabsichtigen, den Dachboden auszubauen; nachfolgend erhalten Sie einige Ratschläge für die Umsetzung Ihrer Vorhaben:

Das konkrete Konzept

Ihre ersten Gedanken fließen in ein feineres Konzept, indem Sie die anfänglichen Ideen in das genaue Vorhaben umwandeln.

Informationen sammeln

Wenn Sie nun wissen, was Sie im Detail tun möchten, holen Sie sich Rat im Internet und aus der Fachliteratur. Hier gibt es viel Anregung und schürt die Fantasie für verschiedene Wege zur Verwirklichung.

Das richtige Handwerkszeug

Vergewissern Sie sich vor Beginn der Arbeiten, dass Sie für Ihr Projekt das passende Handwerkszeug zur Verfügung haben. Dabei müssen Sie sich nicht gleich alle aufwendigen Geräte kaufen; Baumärkte verleihen viele dieser wichtigen Helfer.

Auf das Material kommt es an

Bei der Auswahl des notwendigen Materials sollten Sie aufmerksam sein, wobei es auf die hochwertige Qualität ankommt, um ein dauerhaft gutes Ergebnis zu erhalten. Als Alternative zu herkömmlichen Materialien bietet sich inzwischen auch die Möglichkeit, Bauteile mit Hilfe eines 3D Druckers zu erstellen. Informationen zum 3D Druck, sowie einen Überlblick über verschiedene Geräte finden sie unter 3D Drucker kaufen.

Nun wird die Ausführung in Angriff genommen

Sein Sie möglichst sorgfältig mit den Arbeiten, Sie werden sich sonst immer darüber ärgern, dass Sie nicht gleich ordentlich vorgegangen sind. Machen Sie lieber zwischendurch öfter einmal eine Pause! Holen Sie sich notfalls Hilfe, wenn Sie merken, es geht alleine nicht weiter.

Wenn Sie auf diese Art vorgehen, können Sie am Ende stolz auf das Ergebnis sein und werden mit Freude an das nächste Objekt denken.

Bildquelle: Barbara Schmidt, link, Lizenz: CC-BY-SA

Oberhausen-Blog: Entrümpelung in Oberhausen

Bei einer Entrümpelung denken viele an vermüllte Messie-Wohnungen, wie es in zahlreichen TV-Formaten zu sehen ist. Solche Fälle gehören natürlich auch zum Alltag eines Haushaltsauflösers. Trotz alldem werden bei Haushaltsauflösungen häufig sogar noch verwertbare Möbel und Gegenstände vorgefunden. Diese können je nach Wert auf die Kosten der Entrümpelung angerechnet werden. Auch Metall und ähnlicher Schrott kann unter Umständen noch verwertbar sein.

Arbeitszimmer, Bücherschräke

Bildrechte – Tapaspapa

Eine Haushaltsauflösung kann selbst vorgenommen werden oder durch einen professionellen Dienstleister übernommen werden. Gerade wenn es sich um einen großen Haushalt handelt lohnt es sich, einen Haushaltsauflöser zu beauftragen. Manchen fehlt auch einfach die Zeit sich selbst darum zu kümmern.  Die Entrümpeler sind ein eingespieltes Team und haben im Nu die Wohnung oder das Haus leergeräumt. Dies ist meistens innerhalb weniger Stunden erledigt. Die Wohnung wird anschließend gesäubert und besenrein übergeben. Außerdem übernehmen sie die Entsorgung des Mülls. Die Firma Haberl Haushaltsauflösung bietet Entrümpelungen und Geschäftsauflösungen in Oberhausen und Umgebung an. Die Planung und Durchführung werden nach Wunsch des Kunden ausgeführt. Sollten Sie Interesse an einer Entrümpelung oder Geschäftsauflösung haben, zögern Sie nicht, sich ein unverbindliches Angebot einzuholen.

Haberl Haushaltsauflösung
Beeckerortsstr. 46
46149 Oberhausen

www.haberl-entruempelung.de

Dienstleistungen

  • Entrümpelung, Haushaltsauflösung
  • Geschäftsauflösung
  • Tapetenabriss
  • Deckenvertäfelungsentfernung

Augsburg-Blog: Schlüsseldienste in Augsburg beraten zum Thema Einbruchschutz

Seit Wochen hören wir von vermehrten Einbrüchen am Speckgürtel in Augsburg. Dies ist zwar nicht unüblich in der Winterzeit, doch dieses Jahr sind die Zahlen besonders hoch. Eine Aufklärung der Fälle war bislang nicht gelungen. Nun schlagen die Bürger Alarm und fordern eine Bürgerwacht.

In Aystetten ist innerhalb weniger Wochen dreimal eingebrochen worden. Die Anwohner machen sich Sorgen und fordern eine Bürgerwacht. Sie oder eine private Sicherheitsfirma soll die Überwachung des Ortes mit 3000 Einwohnern sicherstellen. Beide Vorschläge konnten keinen Anklang finden. Die Anwohner kümmern sich jetzt selbst um die Sicherheit ihrer Häuser.

Die Beratungsstelle der Kriminalpolizei informiert die Bürger über die Einbruchssicherung. Der Schlüsseldienst Augsburg Möller bietet kostenlose Beratungen in Privathaushalten an.

Sicherheitstechnik

Besonders die Zugänge, wie Fenster und Türen, müssen besonders gut geschützt sein. Dabei helfen mechanische Sicherungen. Alte Schlösser lohnt es sich oftmals auszutauschen. Der Schlüsseldienst Augsburg Möller bietet hochwertige Fenster- und Türsicherungen, sowie Panzer- und Querriegel an. An dunklen Stellen auf dem Grundstück sollten Bewegungsmelder angebracht werden, um Einbrecher zu verschrecken. Zusätzlich kann eine Alarmanlage zur zusätzlichen Sicherheit beitragen.

Lassen Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit beraten, damit Sie nachts wieder ruhig schlafen können. Die Beratung bei Ihnen vor Ort ist kostenfrei.

Schlüsseldienst Augsburg Möller
Türöffnung, Einbruchschutz, Sicherheitstechnik
www.schlüsseldienst-augsburg.de

Meerbusch-Blog: Schlüsseldienste in Meerbusch

Die Branche der Schlüsseldienste ist in den letzten Jahren durch viele Betrügerfirmen in Verruf geraten. In manchen Städten ist die Anzahl der Branchenbucheinträge so immens hoch, dass es gar nicht mal so einfach ist, einen seriösen und lokalen Schlüsseldienst zu finden.

Gut, in unserer Stadt Meerbusch dürfte dies kein Problem sein. Doch da täuschen Sie sich! Werfen Sie mal einen Blick in ein Branchenbuch oder in die Gelbe Seiten und Sie werden das Problem erkennen.

In den Gelbe Seiten sind 22 Einträge zu finden, im Branchenbuch der WAZ tauchen sogar 41 Einträge zu angeblich ortsansässigen Schlüsseldienste auf.

Wie erkenne ich schlechten Service?

  • Sehen Sie davon ab, Firmen mit dem Namen  A.A.A. beginnend zu beauftragen
  • Handynummern sind ein Anzeichen von überregional tätigen Unternehmen und lassen nicht auf die Herkunft schließen
  • Zu günstige Preise sollten Sie auch kritisch beobachten. Eine Türöffnung für 19€ inkl. Anfahrt klingt nicht gerade nach einem fairen Preis.

Welcher Meerbuscher Schlüsseldienst hilft wirklich?

Wir haben uns auf die Suche gemacht, einen seriösen Schlüsseldienst in Meerbusch zu finden. Der Schlüsseldienst von Inhaber Karl Stuck hat uns überzeugt. Der Schlüsseldienst kommt aus Meerbusch Büderich und öffnet Türen aller Art. Neben der Türöffnung bietet er auch einen Glasnotdienst an. Sollten Sie auf der Suche nach einem Schlüsseldienst sein, so können wir diesen empfehlen.

Schlüsseldienst Meerbusch Stuck
www.schluesseldienst-meerbusch.de

Bielefeld-Blog: Fazit zur #rp15

Um es ganz klar zusagen: Ich bin ein großer Fan der #rp15 und werde nach Möglichkeit auch in 2016 wieder dabei sein. Nichtsdestotrotz muss man sich Gedanken über das Format machen können.

Die #rp15 scheint in einer Art Zwischenwelt angekommen zu sein. Auf der einen Seite ist sie tatsächlich, auf der anderen Seite bietet sie aber über alle digitalen Themen hinweg gerade noch beim Thema Netzpolitik die internationalen VIPs an, die einen Benchmark für die Debatte über das Internet darstellen. Gleichzeitig aber vermag es der Modus der #rp15 nicht in der Breite in die Tiefe zu gehen (außer eben bei der Netzpolitik). Das ist schade.

Vielleicht hat die #rp15 mit einer ähnlich gelagerten Herausforderung zu kämpfen, der sich jeder Blogger und Journalist zu stellen hat: Schreibe ich für Klick-Zahlen oder für relevante Themen – wobei dann zugleich die Frage auftaucht, ob die Relevanz durch die Knickzahlen oder durch die eigene Beurteilung entsteht. Wenn dies der Fall wäre, hätte die #rp15 mit der Entscheidung zu kämpfen, ob sie ein buntes Blogger-Treffen mit all den Folgen für die Zielgruppenansprache (ungenauer), die Tiefe der Debatte (eher alles nur anreißen) oder die Besucher (Tendenz zum Mainstream) sein möchte. Oder ginge es eventuell im umgekehrten Fall darum, Schwerpunkt-Themen zu identifizieren? Auch diese Vorgehensweise hätte natürlich Folgen für die Organisation und die Veranstaltung (tendenziell weniger Besucher; Gefahr, das falsche Thema vorab zu identifizieren; weniger fachübergreifender Austausch). Sie böte aber den ungemein wichtigen Vorteil, in einem speziellen Themenfeld in den Folgemonaten eventuell politisch relevanter sein können.

Das „Klassentreffen“ der Bloggergemeinde droht ein wenig, zum „Sandkasten“ aus Sicht der tradierten politischen und wirtschaftlichen Akteure zu werden, bei denen man (die von Lauer beschriebenen Mainstream-VertreterInnen) den Kleinen beim Bauen von Sandburgen zuschaut, milde lächelt und dann zur wirklich wichtigen Tagesordnung übergeht.

Bielefeld-Blog: Videokunst in der Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle Bielefeld startet im April 2015 eine neue Ausstellungsreihe mit Videokunst. Um zukünftig auch dieses Medium in den Räumen der Kunsthalle Bielefeld präsentieren zu können, wurde die Studiengalerie im Untergeschoss der Kunsthalle renoviert und steht nun wieder als Ausstellungsraum zur Verfügung. Den Auftakt der Reihe macht ab dem 16. April 2015 die Videoarbeit «Jutta» der Berliner Künstlers Sven Johne aus dem Jahr 2014.

Sven Johne: Jutta, 2014, Video, 17:36 min. Laufzeit: 16. April 2015 bis 21. Juni 2015

«Jutta» erzählt die Geschichte des deutsch-brasilianischen Finanzunternehmers Erik – eine Adaption der wahren Geschichte des Tycoons Eike Batista, der mit seinen Unternehmungen zum siebtreichsten Menschen der Welt wurde. In den Räumen einer abgedunkelten Villa, die allein auf einer nicht näher definierten Südseeinsel steht, erzählt Jutta, die Mutter Eriks, wie ihr Sohn mit Scheinprojekten, die das Ausmaß einer ganzen Stadt annahmen, Investorengelder akquirieren konnte. Der durch aufwendige Visualisierungen produzierte schöne Schein der vorgestellten Projekte und die Gier nach dem schnell verdienten Geld verführten zahllose Investoren. Erik wurde so zum siebtreichsten Menschen der Welt, ohne ein einziges Projekt realisiert zu haben.

Auf der filmischen Ebene visualisieren die Einrichtung der Villa sowie das durch die geschlossenen schweren Vorhänge ausgeschlossene Paradies der Südseeinsel den schönen Schein. Sie stoßen jedoch auf die Leere im Gesicht der allein zurückgebliebenen Mutter, die aus der Erinnerung farbige Zeichnungen der Natur fertigt.
Die Geschichte Eriks, bzw. Eike Batistas, kann als Extrem beispielhaft für die von der Realität abgekoppelten Geschäfte globaler Finanzmärkte stehen. Sven Johnes Videoarbeit ist keine Dokumentation. Sie transportiert auf verschiedenen Ebenen Paradoxien, etwa zwischen An- und Abwesenheiten oder der Intimität einer Mutter-Sohn-Beziehung und der Anonymität der Akteure auf den globalen Finanzmärkten. Zugleich stellt sie die Frage nach der Authentizität und dem Beweischarakter des Mediums Film.

Bielefeld-Blog: Wenn ich euch etwas empfehlen darf…

Katharina Wilke – Bestickte Bilder

Diese Ausstellung bietet drei thematische Zugangsweisen an: erstens wendet sich die Ausstellung an Interessierte der Fotografie, zweitens geht es um Textilkunst, drittens erfährt der Besucher etwas zur Kulturgeschichte der 60er und 70er Jahre.

Katharina Wilke - Bestickte Bilder

Katharina Wilke – Bestickte Bilder

Katharina Wilke wurde 1978 in Halle/Westfalen geboren. Ihr Studium der Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld schloss sie 2012 mit dem Diplom ab. Seit 2009 setzt sie sich mit „abgelegten Momenten fremder Menschen” auseinander und ergänzt diese mit ihrer eigenen Bildsprache. Seit dieser Zeit beteiligt sich die Künstlerin an nationalen und internationalen Projekten und Ausstellungen. Katharina Wilke lebt in Bielefeld.

Ausgewählte Fotos werden im Gemäldeformat auf Leinwand, genauer gesagt, auf Stramin gedruckt und sodann in einem informellen Kunstgestus mit Stickerei überfangen.

Im Mittelpunkt der ausgewählten Fotos steht der Mensch. In allen Fällen werden Freizeitsituationen thematisiert. Der Mensch ist dann ganz bei sich, er ruht in sich.

Ein anderes, immer wiederkehrendes Thema ist das Unterwegssein, auffälliges Requisit, nicht selten im Bildvorder- oder Mittelgrund, das private Automobil. Ganze PKW-Dynastien (Mercedes, Audi, Citroën, Seat u. a.) lassen sich in den Bildern identifizieren, was nebenbei für Kenner der Oldtimerszene sicherlich eine reizvolle Übung darstellen könnte.

Gattungsmäßig zählen die textilen Arbeiten von Katharina Wilke zum Bereich der Collage. Typisch für die Kunst der Collage ist das Zusammensetzen verschiedener, aus ihrem Funktionszusammenhang gelöster Alltagsdinge zu einem neuen „erhabenen” Ganzen. Somit schafft die Künstlerin unverwechselbare, poetisch aufgeladene Bilder, die den Blick des Betrachters fesseln, ihn unablässig wandern lassen, Bilder, die sich Einbrennen in unser Gedächtnis.

Ort Museum Huelsmann, Ravensberger Park 3, Bielefeld bis 07.06.2015
Öffnungszeiten Di. bis Sa. 14.00 bis 18.00 Uhr
So. 11.00 bis 18.00 Uhr

Rathenow-Blog: Blühende Landschaften

Vor fünundzwanzig Jahren hatte uns der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl blühende Landschaften prophezeit. So schnell ging das leider nicht. Erst einmal musste ja alles, was an die DDR erinnerte, kaputt gemacht werden. In diesem Jahr stimmt die Vorhersage zumindest für die Region entlang der unteren Havel. Wer sich jetzt auf den Weg macht, trifft wirklich auf unzählige Schönheiten. Die Bäume tragen frisches, zartes Grün. Die Rapsfelder stehen in voller Blüte.

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Selbst die Orte, die nicht unmittelbar an der BUGA beteiligt sind, haben sich herausgeputzt. Viele Häuser, Vorgärten und Straßenränder wurden einer Schönheitskur unterzogen. So wurden auch in den Dörfern Frühblüher gepflanzt oder neue Kübel mit Pflanzen aufgestellt.

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Man sieht mehr Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen auf den Straßen. Der Parkplatz für Wohnmobile an der Altstadt-Apotheke reicht nicht aus. Und auch auf dem Wasser scheint der Verkehr zugenommen zu haben. Der Anlieger an der alten Mühle ist gut besucht. Und wenn man von der Aussichtsplattform in Premnitz auf die Havel schaut, kann man bei jedem Wetter die unterschiedlichsten Wasserfahrzeuge sehen.

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Bleibt zu hoffen, dass die BUGA so nachhaltig auf die Region wirkt, wie es vor neun Jahren die LAGA tat.

Nuernberg-Blog: Nürnberger Adliger tat sich als Dinosaurier-Jäger hervor

Nürnberg – Ein in Nürnberg geborener Adliger und später in München arbeitender Gelehrter gilt als einer der berühmtesten Dinosaurier-Forscher der Welt. Er entdeckte im Januar 1911 in der Bahariyya-Oasa eine Fundstelle, an der sein Grabungsteam bis 1914 die ersten Dinosaurier aus Ägypten barg. 1915 beschrieb er als Erster wissenschaftlich die bis dahin unbekannte Gattung Spinosaurus (Dornen-Echse). Diese Echse mit einem mannshohen Rückensegel gilt heute mit einer Länge bis zu 18 Metern als der größte Raub-Dinosaurier aller Zeiten. Bis 1934 publizierte der bayerische Wissenschaftler drei weitere neue Gattungen von Dinosauriern und gab ihnen die Namen Carcharodontosaurus (Haizahn-Echse), Aegyptosaurus „(„Ägyptische Echse“) und „Bahariasaurus“ („Echse aus Bahariyya“).

Bei dem erwähnten bayerischen Adeligen und Gelehrten handelt es sich um den Freiherrn Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952). Sein Vater Karl Otto Stromer von Reichenbach (1831-1891) war von 1867 bis zu seinem Tod im Jahre 1891 „Erster Bürgermeister“ in Nürnberg gewesen. Andere Mitglieder der Familie Stromer, die im Mittelalter zu den wichtigsten Patriziern von Nürnberg gehörten, hatten sich als Handelsherren, Erfinder, Historiker oder Baumeister hervorgetan.

Ernst Stromer, wie er sich bescheiden oft selbst nannte, hat in den Wintern 1901/1902, 1903/1904 und 1910/1911 insgesamt drei Ägypten-Expeditionen unternommen, bei denen Fossilien gesucht und geborgen wurden. Sein wichtigster Helfer in Ägypten war der österreichische Fossiliensammler Richard Markgraf (1869-1916), der für ihn wissenschaftlich wertvolle Funde entdeckte und barg.

Der Raub-Dinosaurier Spinosaurus fällt nicht nur durch seine beachtliche Größe und sein eindrucksvolles Rückensegel aus dem Rahmen. Neuerdings glauben Experten, er sei an das Leben im Wasser angepasst gewesen und habe große Fische gefressen.

An der Universität München war Ernst Stromer ab 1901 Privatdozent für Paläontologie und Geologie, ab 1908 außerordentlicher Professor und ab 1921 Honorarprofessor für Paläontologie. An der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie in München wurde er 1919 nichtplanmäßiger Assistent, 1920 Hauptkonservator, 1928 Hauptkonservator und Abteilungsleiter sowie 1930 Abteilungsdirektor.

Die Nationalsozialisten schätzten den verdienstvollen Naturforscher Ernst Stromer nicht, weil er ihrer Partei nicht beitrat, sie kritisierte und Kontakt mit jüdischen Wissenschaftlern hatte. Nur wegen seiner hohen sozialen Stellung bliebt er unbehelligt.

Die Originalfunde der von Ernst Stromer in Ägypten entdeckten Dinosaurier wurden in der Nacht vom 24. zum 25. April 1944 bei einem britischen Luftangriff auf München zerstört. Der Leiter des Museums, in dem diese wissenschaftlich wertvollen Fossilien aufbewahrt wurden, hatte den Wunsch von Stromer, diese Dinosaurier an einem sicheren Ort aufzubewahren, ignoriert.

Im Zweiten Weltkrieg verlor Ernst Stromer zwei seiner drei Söhne. Er selbst und seine Ehefrau Elisabeth wurden in München insgesamt fünf Mal ausgebombt. Deswegen wohnte das Ehepaar Stromer ab 1944 im Schloss Grünsberg bei Altdorf unweit von Nürnberg, das sich seit 1754 im Besitz der Familie Stromer befindet.

Ernst Stromer starb am 18. Dezember 1952 im Alter von 81 Jahren in Erlangen. Die Urne mit seiner Asche befindet sich im seit 1522 auf dem Johannisfriedhof von Nürnberg bestehenden Familiengrab der Stromer. In gedruckten Lexika wird Ernst Stromer erstaunlicherweise nicht erwähnt. Damit teilt er das traurige Schicksal des Frankfurter Gelehrten Hermann von Meyer (1801-1869), der als Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie in Deutschland gilt. Das Zweite Deutsche Fernsehen würdigte die großen Verdienst von Stromer in einem 2014 gesendeten Dokumentarfilm. Beim GRIN-Verlag (München) ist 2015 ein 238 Seiten umfassendes Taschenbuch mit dem Titel „Der rätselhafte Spinosaurus. Leben und Werk des Forschers Ernst Stromer von Reichenbach“ erschienen.

Bestellung des E-Books oder gedruckten Taschenbuches „Der rätselhafte Spinosaurus“ bei:

http://www.grin.com/de/e-book/299203/der-raetselhafte-spinosaurus

Rathenow-Blog: Die Macht der Konzerne

Kürzlich hatten wir mehrere Anrufe der Telekom. Es ging um die Umstellung des Systems. Ich erklärte, dass ich keine weiteren Anrufe wünsche und die Technik für unseren Gebrauch ausreicht.
Wie kann es sein, dass einem von irgendwelchen Unternehmen immer wieder Neuerungen aufgezwungen werden? Vor wenigen Jahren war es das Fernsehen. Jeder musste sich neue Geräte oder Zubehör kaufen, ob er wollte oder nicht. Jetzt also Telefon und Internet. Seltsamerweise bricht nach meiner Absage an die Telekom ganz oft ein Telefongespräch plötzlich ab oder der Internetanschluss ist nicht mehr verfügbar. Eigenartiger Zufall oder bewusste Manipulation? Leider hat ein Wechsel zu einem anderen Anbieter auch keinen Sinn. Die anderen sind nicht besser.
Was kommt als nächstes? Werden Fahrräder verboten, weil jeder Radfahrer bergauf zu viel Sauerstoff verbraucht? Muss man dann auf E-Bike umsteigen?
Kann man sich dem ganzen nur entziehen, dass man auf Technik verzichtet und wie im Mittelalter lebt?

Rathenow-Blog: Fragen zur BUGA

In Vorbereitung auf die BUGA wurde besonders in Rathenow sehr viel getan. Die Weinbergbrücke und der umgestaltete Weinberg werden immer wieder von Einheimischen und Besuchern gelobt. Dennoch bleiben etliche Fragen offen:
Woher kommen die Leute, die an den Eingängen die Tickets kontrollieren bzw verkaufen? Ich habe eine Dauerkarte und war seit der Eröffnung wohl schon zehnmal auf dem Rathenower Gelände. Noch niemals habe ich dabei einen Rathenower/ eine Rathenowerin am Einlass getroffen. Und ich kenne viele Leute in Rathenow. Es geht ja nicht nur um den Verkauf oder die Kontrolle der Eintrittskarten. Ortsfremde möchten Auskunft haben über den Standort. Und wenn am Eingang Sportplatz Schwedendamm nicht die Frage beantwortet werden kann, ob der Optikpark noch einen anderen Ausgang hat (den hat er am Leuchtturm über den Schubleichter zum Mühlenhof), dann ist das schon traurig.
Oder wenn am Friedhofsausgang auf dem Weinberg niemand von drei Anwesenden sagen kann, ob man von dort direkt auf den Friedhof und zur Auferstehungskirche gelangen kann.
Warum wurden neue Flößer eingestellt? Die Männer, die seit der LAGA die Flöße von einem Anleger zum anderen stakten, erzählten während der Fahrt so mancherlei. Ich bin jetzt schon zweimal Floß gefahren. Beide Flößer verrichteten gewissenhaft und stumm ihre Arbeit.
Warum wurden die Bronzeplastiken (Biber, Gans) am Ufer des Havelaltarms entfernt?
Warum überlässt man die Entscheidung, der Bismarckturm zu betreten nicht einfach den Besuchern? Wer Platzangst oder Höhenangst hat, wird ihn sowieso nicht erklimmen wollen. Der Geschäftsführer war offenbar noch nie im Hamburger Michel oder anderen bekannten Kirchen. Dort ist das Gedränge wesentlich größer als es auf dem Bismarckturm zu erwarten wäre.
Ich werde weitere Fragen stellen, damit auftretende Mängel zugunsten der Gäste beseitigt werden.

Rathenow-Blog: Lob und Kritik zur BUGA

Nach als zögernd empfundenem Start in Rathenow sah man am langen Wochenende zum Anfang des Mai die Massen auf dem BUGA-Gelände spazieren. Und wo man sich auch umhörte, alle waren voll des Lobes über die gelungenen Anlagen auf dem Weinberg, über die Weinbergbrücke und über den Erhalt des Optikparks. Die Besucher legten eine Pause ein auf den Bänken der Weinbergbrücke, um Sonnenschein und tolle Aussicht zu genießen. Auf jedem der zahlreichen Spielplätze tummelten sich die Kinder. Es war an alle Altergruppen gedacht worden.
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Die Kritik daran, dass der Bismarckturm nicht betreten werden kann, wird allerdings immer lauter. Auch die Stadtverordneten haben sich noch einmal an den BUGA-Geschäftsführer gewandt, um eine Öffnung zu erreichen. Zur LAGA 2006 war es möglich, vom Turm aus einen Blick ins Land zu werfen. Jetzt wurden Bedenken für die Sicherheit der Besucher als Vorwand genannt.
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Da kann man nur sagen, dass es sich mal wieder um einen Schildbürgerstreich handelt. Allerdings kann sowieso niemand an einem Tag alle BUGA-Standorte besuchen. Deshalb lohnt sich in Rathenow auf jeden Fall ein Abstecher in die Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Es werden während der Saison Führungen angeboten und für zwei Euro kann man den Kirchturm besteigen. Auf jeder Etage wird Wissenswertes vermittelt, zum Beispiel kann man ein Video ansehen über den Wiederaufbau der Turmspitze. Man erfährt etwas zu den wichtigsten Religionen der Welt, zur Bedeutung der Farben in der Kirche, kann Uhrwerk und Glocken aus der Nähe betrachten. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Panoramablick auf das Havelland. Mit dem kann ganz sicher auch der Skyliner nicht mithalten, der in den nächsten Wochen in Rathenow Station machen soll. Man sieht mehr als vom Bismarckturm, da keine Bäume mit Laub die Sicht versperren.