StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Mo
1
Aug '11

Dresden-Blog: richtig was los im Dresdner Stadtteil Weixdorf !!

dort wo ich jetzt wohne !

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zum mitlesen entschlüsselt:

WEIXDORF

Ein Wettbewerb wie vor 130 Jahren
Von Sylvia Gebauer
Bildergalerie
Rasenmähen ohne elektrischen oder benzinbetriebenen Mäher. Geht das, fragen sich bestimmt einige. Und wie das geht. Zu erleben ist dies seit zwei Jahren in Weixdorf. Beim Sensenwettstreit, organisiert vom Heimatverein.

In Zeiten von elektrischen Mähmaschinen sind Sensen eher Mangelware. Nur noch wenige können mit diesem Gerät umgehen. Einige Übung braucht es, um gekonnt das wehende Gras im Wind zum Stillstand zu kriegen. Liegt es abgeschnitten vor einem, ist das Tatwerk vollbracht. Doch im nördlichsten Dresdner Ortsteil wurde aus dem Rasenmähen mit der Sense ein Wettbewerb gemacht. Dabei geht diese Tradition auf einen Wettstreit vor 130 Jahren zurück. Diesen nahmen Weixdorfs Heimatfreunde zum Anlass, um Tradition und Brauchtum wiederzubeleben.

An den Sensenwettstreit vom 26. Juni 1881 erinnert in Weixdorf der sogenannte Sensenstein. Jenen hat der Lausa e.V. , der sich mittlerweile dem Weixdorfer Heimat- und Schützenverein angeschlossen hat, vor zwei Jahren wieder errichtet. Am Rähnitzer Mühlweg 6 ist er heute zu finden. Damit war es allein nicht getan. Die Heimatfreunde gingen weiter. So wurde auf der Wiese von Bernd Haufe der Sensenwettstreit wieder zum Leben erweckt. In Tradition des altes Wettkampfes geht es um Schnelligkeit und Geschick, wie vor 130 Jahren: Aus einer Wette, besiegelt per Handschlag in der Kneipe „Zur Grünen Aue“, folgte am 26. Juni 1881 das Kräftemessen zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite Johannes Opitz, Knecht beim Bauern Gustav Lange, und auf der anderen Steinmetz und Bildhauer Gustav Schneider aus Klotzsche. Austragungsort war die Wiese von Gustav Lange. Jeder Kontrahent musste ein Stück Wiese mit der Sense mähen. Wer als erster fertig war, erhielt ein Viertel Hektoliter Bier. Knecht Johannes Opitz glaubte an seinen Vorteil. Schließlich hatte er jeden Tag mit der Sense zu tun. Doch hier irrte er sich. Was er nicht wusste, dass der Bildhauer mit der Sense umgehen konnte. So wurden zwei gleich große Stücke Wiese abgesteckt. Los ging es. Wie viele richtig vermuten, gewann Bildhauer Gustav Schneider. „Dieser Wettstreit wurde später als „Sensenwettstreit“ oder „Haukrieg“ bezeichnet. Zum Andenken an dieses Ereignis wurden ein Baum gepflanzt und ein Gedenkstein aufgestellt“, so Ingo Fritzsche vom Heimatverein.

Wie früher werden 130 Jahre danach gleichgroße Wiesenstücke für den Wettbewerb abgesteckt. Ein paar mehr sind es schon, doch die Anzahl ist begrenzt. Aber heutzutage steht nicht der Wettkampf im Vordergrund. „Im Rahmen dieser Veranstaltung werden eine Menge alter Bräuche und Arbeitsweisen der damaligen Zeit vorgeführt“. So legten bisher die angetretenen Schnitter Wert darauf, dass sie mit Ihrer „Arbeitskleidung“ der damaligen Zeit möglichst nahe kamen. Am 28. August heißt es in Weixdorf wieder an die Sense fertig los. Wie vor 130 Jahren.

Wer sich am Wettbewerb beteiligen will, kann sich bei Hannes Schöbe unter 0351 8900581 oder 0172 3522036 melden. Beginn der Veranstaltung ist gegen 9 Uhr.

grussi………

Bielefeld-Blog: Wählt Deppendorf!

Nein. Nicht Ulrich Deppendorf, den Leiter des ARD-Hauptstadtbüros. Sondern den Dornberg-Niederdornberger Teil “Deppendorf”. Der WDR sucht grad unter 20 Vorschlägen den “lustigsten Ortsnamen von NRW” in seiner Sendung “daheim & unterwegs”.

Diese Deppendorferin, Erika Heinemann aus Husum, hat man schon mal um 16. 36 Uhr ein bißchen am Telefon ausgefragt, während der Rest des Dorfes auf der Flucht war:

Also abstimmen. Sonst ist das Dorf entleert von Deppendorfern.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Kennen Sie Regensburg ? (36)

Wo in Regensburg findet man diese Details. Es ist sehr schwer Teile zu erkennen wenn man das Umfeld nicht sieht. Wenn Sie doch die fünf Details, oder auch nur Teile davon, erkannt haben, schreiben Sie diese doch selbst in den Kommentar. Mit Erscheinen der nächsten Ausgabe werde ich hier die komplette Lösung nachträglich in den Kommentar schreiben.

Bielefeld-Blog: Theatralisch

Im Aushang der Gütersloher Zeitung “Glocke” hing ein Bericht vom Sparrenburgfest. Da wußten wir noch nichts von jenem 26 jährigen Güters-loher, der die Kulisse nutzte, um sich theatralisch vom über 30 Meter hohen Burgturm in die Tiefe und den Tod zu stürzen. Man kann sicher niemand verwehren, das zu tun. Aber warum muß man dabei Zuschauer oder Lokführer -. wie im Fall Enke – mit hinein ziehen?