Archiv für den Monat: Juni 2011

Bielefeld-Blog: Vom deutschen Traum doch noch in Libyien mitzumischen

Manchmal denke ich, mein Kurzzeitgedächtnis verlässt mich so langsam und dann ergreift mich grosse Furcht vor Alzheimer. So gings mir heute mal wieder, als ich las, das die Nato ein deutsches Angebot, Bombenteile für den Krieg in Libyen zu liefern, abgelehnt hat. Nun war ich bisher der festen Überzeugung immer wieder gelesen und gehört zu haben, die Nato habe um deutsche Hilfe und gerade um Lieferung dieser Bombenbauteile gebeten. – Also schnell mal gegoogelt.

Gott sei es gedankt mein Gedächtnis funktioniert noch. Am 27. Juni schreibt, zum Beispiel, Welt Online und bezieht sich dabei auf Spiegel online (auf wen denn sonst): „Anfang vergangener Woche sei eine Bitte der Nato für die Lieferung von Technik und Bauteilen für Bomben und andere Militärtechnik in Berlin eingegangen…. Diese Anfrage der Nato-Versorgungsagentur Namsa sei inzwischen positiv beantwortet worden.“ Selbst die Tagesschau berichtet in den frühen Morgenstunden des 29.Juni noch einmal von der höchst ministerlichen Genehmigung unseres Kriegsministers de Maiziere.

Ja, was denn nun? Hat die Nato oder hat sie nicht? Ich lese in meinem Bielefelder Käseblättchen, per paste and copy von dpa übernommen, die Namsa habe „bereits vor Wochen entschieden, das Angebot einer andern Nation in Anspruch zu nehmen“. Also hat sie, die Namsa, doch wohl nicht vorige Woche um Hilfe gebeten. Denn da hatte sie ja schon ein anderes Angebot angenommen, also gar keinen Bedarf mehr.

Da hatte wohl in Berlin jemand einen feuchten Traum und hat der ganzen kriegsgeilen Journaille gleich mit zu einer Ejakulation verholfen.

Dresden-Blog: Nacht der Wissenschaft in Dresden

Am Freitag dem 1.7.2011 findet in Dresden wieder die jährliche Nacht der Wissenschaft statt. Hier kann man Forschung erleben, sich von Wissenschaft und Ungewöhnlichem begeistern lassen, mit Sonderbussen zwischen den verschiedenen Standorten wechseln oder auch die Nacht bei Bratwurst und interessanten Gesprächen genießen.
Auf der Webseite kann man mit einer Suchfunktion das umfassende Programm nach seinen Interessen durchstöbern.
Was wolltet Ihr schon immer mal einen Wissenschaftler fragen ?
wissenschaftsnacht-dresden

Bielefeld-Blog: Wer nicht zahlen kann, soll auch nicht leben

„Arme gehen seltener zum Arzt“ Unter dieser Überschrift berichtete die Bunte aus Sennestadt heute, dass sich arme Menschen schlichtweg den Weg zum Arzt wegen der Praxisgebühr und diverser Zuzahlungen gar nicht mehr leisten können. Und das in einem der reichsten Ländern der Erde.

Diese Tatsache scheint aber nur von untergeordnetem Interesse zu sein. Ist diese erschütternde Nachricht meiner Lieblingsheimatzeitung doch nur eine kurze Notiz wert, während sich auf Seite 2 ein grosser Bericht mit der zukünftigen Organspenderegelung auseinander setzt.

Nun ist es sicherlich aller Ehren wert, wenn über Organspenden in Politik und Bevölkerung breit diskutiert wird, um einen Weg zu finden „Gegen das Sterben auf der Warteliste“ (wie der Artikel überschrieben ist).

Wo aber ist der grosse Artikel, die fette Überschrift, für die Menschen, die sterben müssen, ganz einfach deswegen, weil ihnen die nötige ärztlich Versorgung vorenthalten wird weil sie arm sind? Menschen? Nein,  Menschenmaterial (im Neusprech human recources) minderer Qualität, das sich unsere Gesellschaft nicht mehr leisten kann.

Bielefeld-Blog: Bei Zeus. Sind die Banken „großzügig“

Mit „sagenhaften“ 3,2 Mrd. beteiligen sich die Banken generös am „Rettungspaket“ für Griechenland. Das ist nicht einmal ein Bruchteil dessen, was die Steuerzahler erzwungenermaßen dank der „alternativlosen“ Politik unserer Berliner Junta aufzubringen haben…. Da wird doch jetzt wohl mal auf unsere Kosten ein kleines Sommerfest in der Residenz der Kanzlerin für Ackermännchen & Co. auf unsere Kosten drin sein. Oder?

Einziger Wermutstropfen: Margot Käßmann schleicht sich mit Beffchen durch die Hintertür rein und hält eine vierstündige Phlippika mit anschließender Auspeitschung der Bankeria vor laufenden Kameras. Die vier Stunden vorm Schirm würden wir locker aussitzen ob der zu erwartetenden schönen Bilder blanker Ärsche der Leutebescheisser. Von der Spasskasse Bielefeld können sie ruhig ein paar dabeigeben als Dank für die phantastische „Leistung“ in Sachen WestLB. Es sind genau die gleichen Leute, die mittelständischen Unternehmern bar jeglicher Ahnung im weichen Arschstreichelsessel erzählen, wie das Geschäft zu laufen hat. Hatte da nicht ein früherer Oberspassler mit einem Mundwerk über Deppendorf hinaus ein marodes Kino „Skala“ nahe Jahnplatz als „Hobby“ zwangsersteigert und läßt es jetzt ein bißchen gammeln?

Hamburg-Blog: Kreativausschreibung: millionways sucht REVOLUTIONÄRE

Jetzt geht’s los: Mitgestalten. Profitieren. Bewegen.

millionways - mach was du willst

Die weltweit erste „helping profit organization“

sucht zum 15. September 2011

REVOLUTIONÄRE

Die Kreativausschreibung ist ein Wettbewerb von millionways und eine Chance für kreative Talente (Studenten, Freelancer, Angestellte, Pensionäre oder sonst interessierte Talente), z.B. aus den Bereichen Werbung, Medien, Kunst…..

Gesucht werden neue und unverbrauchte Ideen in Text, Bild und Ton, die die millionways-Revolution des Arbeitsmarktes kommunizieren:

Träume nicht länger von einer Arbeit,

die dich wirklich glücklich macht

– arbeite deinen Traum!

Aufgabe

Entwickelt ein Kommunikationskonzept, welches millionways als echte Revolution, die jeden betrifft, so schnell wie möglich einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland bekannt macht.

Dies betrifft inhaltliche Ideen zur Zukunft der Arbeit – wie millionways grundsätzlich funktioniert. Hinzu kommen eure Ideen und Anregungen: was ist euch wichtig, was kann man Kunden anbieten, wie erreicht man auch die Menschen, die im Moment noch “abseits der Gesellschaft” stehen usw. Dabei geht es um Logo, Homepage und alle kreativen Ideen wie Comics, Werbeartikel und vollkommen neuartige Dinge!

Bei all dem gilt mach was du willst!. Es gibt kein “zu verrückt” oder ähnliches. Wie umfangreich eure Einreichung ist, liegt bei euch – je mehr, desto besser. Ihr werdet gebraucht!

Ziele der neuen Organisation

millionways will das Arbeiten so wie wir es heute kennen revolutionieren. millionways gibt allen Menschen, die etwas aus ihrem Talent und ihrer Leidenschaft machen wollen, eine Plattform – und zwar nicht nur in der Theorie oder im Internet, sondern da, wo wir immer noch leben: In der Realität, durch echte Aufträge.

Gut zu wissen: millionways ist als gemeinnützig anerkannt und als Social Business organisiert. Die millionways GmbH trägt die laufenden Kosten und die angemessene Vergütung der eingesetzten Talente – Gewinne kommen dem Verein zu

millionways e.V. nutzt die Gewinne für die Finanzierung der Projekte zur Talentförderung (Beispiele: Obdachlosenhilfe, Behindertenintegration, Künstlerförderung…) Beide Organisationsformen zusammen ergeben die weltweit erste „helping profit organization“.

Ablauf

Alle bis zum 15. September eingereichten Einsendungen werden berücksichtigt und von einem Expertenkommitee bestehend aus Vertretern von millionways, Künstlern, Vertretern großer Unternehmen und Vertretern aus der Kommunikationsbranche bewertet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinn

Alle Teilnehmer deren Ideen in die Auswahl zur Realisierung kommen, werden mit sogenannten Genussscheinen entlohnt und wird für fünf Jahre am Gewinn des Unternehmens millionways beteiligt. So ist millionways von Anfang an ein Gemeinschaftsprojekt von Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen! Als “Gewinn” gilt aber auch der persönliche Gewinn: Ihr seid sofort Teil dieser Revolution – und euer Talent wird öffentlich! Das heißt, euer Name und Talent wird in Presse, Medien und Handouts erwähnt – damit erhaltet ihr eine kostenlose Werbe-Plattform für euch und weitere Kunden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Ideen von unter 18jährigen sollten aus rechtlichen Gründen im Falle eines Gewinns über Volljährige eingereicht werden.

Alle Einsendungen sind bitte bis spätestens 15. September 2011 elektronisch einzureichen unter ideen@millionways.org

Ausführliche Teilnahmebedingungen, Organisations-Ziele und genauer Ausschreibungstext als Download unter www.millionways.org

Leiste deinen individuellen Beitrag zur ersten echten Revolution des Arbeitsmarktes

Möglich ist immer das, was wir tun!

Ansprechpartner: Martin Cordsmeier, Gründer und Vorstand von millionways und Sonja Deuter, 2. Vorsitzende – ideen@millionways.org

Einsendung ausschließlich an: ideen@millionways.org

Berlin-Blog: Altbauten in Berlin beliebt

Münchner Verhältnisse in Berlin! Wer hätte das gedacht, dass auch in Berlin die Wohnungen so knapp werden könnten wie in den begehrten Münchner Stadtteilen. Renovierte Altbauten mit Topmodernen Fenstern, die bis zum Boden reichen und jedem Schnickschnack, den man sich wünschen kann sind derzeit bei Alt-Berlinern und Neu-Berlinern beliebt.

Dabei steigen dann auch entsprechend die Mietpreise. Besonders beliebt sind die Stadtteile bzw. City-Lagen von Charlottenburg, in Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg. Hier ziehen im Übrigen auch gerne die sogenannten Zugezogenen hin. Egal ob sie aus Baden Württemberg, Bayern oder Hamburg in die Hauptstadt kommen – im Prenzlauer Berg findet man kaum noch Berliner Urgesteine. Möglicherweise auch deshalb steigen die Preise in diesen Stadtteilen deutlich schneller an.

Nach dem IVD-Marktmietspiegel sind seit 2009 Mieten in den genannten Vierteln um 7,3 Prozent und damit doppelt so stark wie die Preise generell gestiegen. Ein Alarmsignal wie einige meinen. Allerdings muss man auch sagen, dass die neuen Wohnungen durchaus ihr Geld wert sind. Neben den oben genannten Fenstern, die oft bis zum Fussboden reichen und natürlich aus besten Materialien verarbeitet sind (es werden keine Kunststofffenster sonder Holzfenster aus edlen Hölzern eingebaut), werden auch andere Luxuselemente in die Wohnungen eingebaut. Hochwertige Küchen sind da schon fast Standard.

Die Frage, die sich inzwischen stellt, ist ob das Bild vom arbeitslosen Berliner, der mit dem Kissen auf der Fenster-Bank nach draußen schaut bald der Vergangenheit angehört. Und ob sich hinter den mit hochwertigen Plissees oder Rollos verschatteten Fenstern bald kein wirklicher Berliner mehr verbirgt. Oder sind wir inzwischen alle Berliner?

Bielefeld-Blog: Langsam. Dafür aber gewaltig.

„Birgit Prinz. Ich will ein Kind von Dir“. Das war bisher das einzige Auto eines männlichen Verkehrsteilnehmers mit Fähnlein. Aber man sieht nun mehr und mehr Damen, die sich ungeniert beflaggt zeigen. Da das Finale in Frankfurt ja mit der unvermeidlichen Angela stattfinden und ganz sicher auch einen BlatterN haben wird, sind wir mal gespannt, wie weit die männliche Beflaggung geht. Heute gegen Nigeria wird Birgit Prinz das mit dem Kind wohl noch zurückstellen.

Eberswalde-Blog: Studieren an der Hochschule Lausitz

Ja, ich weiß, Berlin ist näher an Eberswalde als die Lausitz. Aber wenn ihr dennoch einen zukunftsweisenden Studiengang besuchen wollt, bei dem es keine überfüllten Hörsäle gibt und man den direkten Kontakt zu den Professoren hat, dann solltet ihr euch mal die HS Lausitz angucken [1].
Ich kann sicher nur aus der Sicht eines Elektrotechnikstudenten berichten, aber ich denke das ist ein gutes Beispiel.

Der Studiengang heißt Kommunikations- und Elektrotechnik [2] und bietet einen Rundumblick in alle Teilbereiche der Elektrotechnik. Neben den Grundlagenfächern, wie Mathematik, Physik und allgemeine Elektrotechnik, hat man unter anderem auch Einblicke in Programmierung, Nachrichtentechnik, Energietechnik und Reglungstechnik. Bis ins vierte Semester hinein haben alle den Großteil der Vorlesungen zusammen. Anschließend sucht man sich eine der drei Profilierungen (Kommunikationstechnik, Prozessautomatisierung, Energiesysteme) aus. Dabei sind vier Wahlpflichtfächer Pflicht. Dabei kommt es natürlich auch zu Überschneidungen zwischen den Profilierungen. Ein interessantes Wahlpflichtfach ist mit Sicherheit „Photovoltaik“, welches zusammen mit dem Pflichtfach  „Regenerative Energien“ für die Profilierung Energiesysteme eine gute Kombination bietet und zukunftsweisend ist. Und diese gibt es nicht erst seit der atomaren Katastrophe von Fukushima.

Das Lehrpersonal erreicht man im Büro, per E-Mail und Telefon. Sie sind immer sehr Hilfsbereit und nehmen sich die Zeit bei Problemen zu Helfen, auch dann, wenn man sie zwischendurch auf dem Campus oder der Mensa trifft.

Wohnen kann man direkt neben der Hochschule im Studentenwohnheim [4]. Es gibt aber auch zahlreiche WGs in Senftenberg. Man wird also fündig. Die Preise für WG und Wohnheim sind im allgemeinen auch nicht all zu hoch im Vergleich zu anderen Städten.

Für das studentische Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich neben dem Studium zu beschäftigen. Einige davon sind theCactus (Studenten Zeitung), Parcours, Studenten Club, Fachschaftsvertretung, allg. Studentevertretungen (StuRa, Fakultätsrat, Prüfungsausschuss, …). Es sollte einem also nicht langweilig werden.

[1] http://www.hs-lausitz.de
[2] http://www.hs-lausitz.de/komet.html
[3] Bewerbung HS Lausitz
[4] Bewerbung Studentenwohnheim
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Creative Commons Lizenzvertrag
Studieren an der Hochschule Lausitz von Arne „Daresch“ Hildebrandt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Bielefeld-Blog: Der Präsident in kritischer Sicht

(Parteien-)Bundespräsident Christian Wulff, ein Geschöpf Merkels, Stoibers und Westerwelles, sah sich angesichts der zunehmenden Abwendung der breiten Massen von den etablierten Parteien und dem scheingefechteführenden Parlamentarismus und seinen Institutionen vor einer “größeren Herausforderung als erwartet”. Im ARD-Morgenmagazin vom 20.08.10 meinte er: “Am meisten fällt mir auf, daß die Aufgabe noch viel größer ist, als ich befürchtete. Also, da ist wirklich viel zu tun, diese Gräben, die es da gibt, zu schließen.” Früher sei man dafür gelobt worden, daß man sich engagiere und für ein politisches Amt kandidiere. “Heute begleitet auch die Politiker viel Häme, viel Spott und viel Mißtrauen.” Das hat Wulff auch in seinen ersten Amtstagen – nicht unverdient – zur Genüge erfahren müssen.

Desweiteren ist er bei vielen im Volke angeeckt, mit seiner proislamischen Aussage. Denn schließlich sind wir hier im christlichen Abendland. Er mag nach außenhin, wie es ja auch seine Aufgabe ist, lächeln, “Bürgernähe” zeigen, in dem man einfach einer zufällig dahergehenden Rentnerin die Hand schüttelt und sich danach einen Dreck um sie schert, tatsächlich ist er doch nur eine Art Sicherheitscheck, wenn neue Gesetze beschlossen werden, rein repräsentativ hat er Deutschland in ein positives Licht zu rücken, mal mit mehr Erfolg, mal weniger. Einen Präsidenten, wo die Parteilichkeit deutlicher wahr hat es selten gegeben. Da war Prof. Dr. Köhler um einiges besser. Dort war Ehrlichkeit und Bemühen um das Volkeswohl noch in gewisser Form zu spüren.

Koeln-Blog: Marketing für unterwegs: Neuer Gratis-Podcast verhilft Unternehmern zu besseren Marketing-Ergebnissen

Das Deutsche Institut für Marketing nutzt ein beliebtes Social Media Instrument, um seinen Bloglesern einen weiteren Mehrwert zu bieten. Der neue Gratis-Podcast „Marketing für Unternehmer“ führt den Hörer in zehn Folgen in die Welt des Marketing ein.

 

Audiovisuelle Inhalte auf Websites gehören heute zum Standardrepertoire im Online-Marketing. Kombiniert mit Social Media-Elementen erhalten Nutzer so einen umfassenden Mehrwert, was wiederum die Weiterverbreitung der Inhalte fördert. Das Deutsche Institut für Marketing nutzt bereits seit 2006 den DIM-Marketingblog, um mit Lesern und Kunden zu kommunizieren. In den kommenden Wochen erweitert das DIM die dort angebotenen Inhalte um einen Podcast zum Thema „Marketing für Unternehmer“. In insgesamt zehn Folgen lernen die Hörer konkret, wie sie ihr eigenes Marketing effektiver und gewinnbringender einsetzen können.

 

„Der DIM-Marketingblog hat sich in den letzten Jahren als festes Medium in der Marketing-Szene etabliert. Mit dem Podcast können sich Marketer auch abseits von PC oder Laptop in ihrem Fachgebiet weiterbilden“ sagt Felix Beilharz, Projektleiter Online-Marketing im Deutschen Institut für Marketing. „Die einzelnen Folgen lassen sich herunterladen und auf den MP3-Player übertragen. So kann der DIM-Podcast auch unterwegs genutzt werden, zum Beispiel um Leerzeiten zu überbrücken“, so der Online-Marketing-Experte weiter.

 

Podcasts gehören zur Gruppe der Social Media, also der interaktiven und multimedialen Inhalte des Internets. Nutzer können die Folgen nicht nur herunterladen oder abonnieren, sondern auch kommentieren und mit Freunden in den sozialen Netzwerken teilen. Für Unternehmen bedeutet dies eine hohe Reichweite und eine zielgruppengerechte Ansprache über verschiedene Medien hinweg. So erhöhen sich Aufmerksamkeit und Besucherbindung- zwei wesentliche Kennzahlen im Online-Marketing. Mit geringem Budget lassen sich so nachhaltige und weitreichende Effekte im Marketing erzielen.

 

„Der DIM-Marketingpodcast führt den Hörer nicht nur allgemein in das Thema „Marketing“ ein, sondern zeigt konkrete Verbesserungsvorschläge für die tägliche Arbeit auf. Neben Hinweisen zur Strategie und Vision gehören auch Tipps zur Neukundengewinnung und Kundenbindung zu den behandelten Inhalten“ erklärt Prof. Dr. Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing. Der vielfache Buch- und Hörbuchautor zeigt im DIM-Marketingpodcast zahlreiche Wege zur besseren Vermarktung von Produkten und Dienstleitungen auf.

 

Der DIM-Marketingpodcast wird wöchentlich bis zum 21.08.2011 auf www.dim-marketingblog.de veröffentlicht.

Bielefeld-Blog: 30 Jahre „Dallas“

Viele BielefelderInnen schwammen noch nichtsahnend im Lutter-Kolk. Angela Merkel war hinter der Mauer noch ahnungslose Physikerin. Die heutige EU war noch EWG. Mit Ronald Reagan gab es einen ausgesprochenen Hardliner als US-Präsidenten. Der „NATO-Doppelbeschluß“ als Machtdemonstration im Kalten Krieg war geboren. Wolfgang Kneib stand im Tor der damals durch das „Wunder Eilenfeldt“ doch erstklassig gebliebenen ARMinia und dann kam der absolute Knüller:

Die ARD startete am 30. Juni 1981 „Dallas“.

Heute heißen die Fieslinge anders. Aber sie sind würdige Nachfolger.

Bielefeld-Blog: Nun „spart“ der nackte Bosporus-Mann

155 Stimmen stimmten im griechischen Parlament für die aufdiktierten EU-Bedingungen. Die wirklich Betroffenen standen ohnehin außen vor. Wer galubt, Griechenland sei jetzt gerettet und die EU-Almosen aus unseren Steuergeldern fließen wirklich dahin, wo sie eigentlich hingehören, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Aber kann der überhaupt Sirtaki beim Bifteki?

Jamas. Ein Ouzo geht noch.

Bielefeld-Blog: Traumtänzershow am Almrasenrand

Die kleine, so furchtbar amateurhaft geführte ARMinia, hat den nächsten Lustklops in den Himmel über der Melanchthonstraße geschlagen. Jetzt müssen die Mitgliedsbeiträge von € 5 mtl. auf € 7 erhöht werden, damit man sich gewisse Zuschüsse des Landes sichern kann. Besonders niedlich die Bemerkung der „Führung“: „Auch die Mitglieder müssen zur Konsolidierung des Vereins beitragen“. Müssen? Die Mitglieder? Wurden die alle gefragt beim Bau des Luftschlosses mit Mausoleum unterm Anstoßkreis?

Da klingt ja das sportliche 1:1 gegen Erstligabsteiger FC St. Pauli im Testspiel gradezu wie eine Erlösung. Offensichtlich kann die Von-Ahlen-Arabi-Truppe recht gut Fußball spielen….

Bielefeld-Blog: getgoods ARMinia

„getgoods“ – ein bisher hier unbekannter Internetvermarkter von Elektronik etc. – heißt der neue Sponsor des urostwestfälischen, von der heimischen Wirtschaft und Industrie „getragenen Traditionsvereins“ ARMinia B. Den Fenster- und Solarbauern von Schüco sind sie zu popelig, die Brüste der Jung-Drittligisten. Und ansonsten findet sich keiner aus der heimischen Riege der „Global player“.

Nun denn. Warten wir es ab. Vielleicht klingt „getgoods“ ja in den südlicheren Gefilden der Republik wie „vergeltsgott“, wenn die kleine ARMinia den großen Punktesack liegenläßt?

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht (73)

Jeder Regensburger kennt diese Gebäude auf diesem bekannten Platz.  Aber auch da verbirgt sich ein Fehler. Wer findet ihn?

 

Wenn Sie Regensburg wirklich kennen und den Fehler finden, so schreiben Sie diesen doch bitte in den Kommentar. Nach der Frage 80 bringe ich die Auflösungen 71-80 mit Bild.

Bielefeld-Blog: Erst mal vorbei mit Freibadzauber

In der Nacht schlich sich die Westfront mit Regen und merklicher Abkühlung dann doch schneller in unsere Gegend als gedacht. Konnte ja auch nicht so weitergehen mit den Sonderberichten in den Medien über die „Wahnsinnshitze“. WDR 3 berichtete direkt aus den Karibikzentren in Herford und sonstwo in NRW. Hatten wir ja noch nie. Sonnenschein mit Temperaturen über 30 Grad.

Bielefeld-Blog: Das Siggifest in der NW ohne Schmuddelkinder

Auf dem Stadtteilfest auf dem Siegfriedplatz am Sonntag habe ich mir so eine kleine Visitenkarte mitgenommen, welche bei den Infoflyern bei der Bürgerwache rumlagen. Auf diesen stand, dass es immer aktuelle Berichte über den Bielefelder Westen unter www.nw-news.de/westenzu finden sind. Als ich mir dann die Webseite heute angeschaut habe, war ich schon recht erstaunt über den Bericht. Der Autor Rouven muss sich wohl auf einem anderen Fest befunden haben als ich. Ja es gab einen Flohmarkt und der war zuerst so voll und quetschig, weil alle Angst hatten, dass sie die besten Schnäppchen verpassen könnten. Nach einer Stunde war es dann möglich über den Flohmarkt zu gehen ohne von dicken Bäuchen an gerempelt zu werden.
Die erwähnten Bands spielten dagegen nur an der Seite und wurden von den meisten als nicht so dolle dieses Jahr empfunden. Was wohl auch daran lag, dass die das sonst organisiert hatten nicht mehr mit dabei waren und die diesjährigen OrganisatorInnen nicht so die MusikexpertInnen waren.
Das Kinderschminken gab es auch, allerdings war da nicht so dermaßen viel Betrieb. Wogegen direkt daneben beim Stand der Roten Hilfe eine riesen Schlange war, weil dort Waffeln verkauft wurden. Aber solche ExtremistInnen dürfen in der NW wohl nicht erwähnt werden. Denn der Verfassungsschutz NRW meint, dass sie böse seien und der Verfassungsschutz hat immer Recht.

Eberswalde-Blog: Freileitungen für einen geringen Strompreis

Elektrische Energie ist ein wichtiger Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Wie bei jede Ware will der Verbraucher wenig dafür Bezahlen, aber mit hoher Qualität. Zur Qualität gehört auch die ständige Verfügbarkeit. Was ist das Problem dieser Verfügbarkeit? Zum einen ist das System nur dann stabil wenn der Verbrauch gleich der Erzeugung ist, zum anderen muss die Energie vom Ort der Erzeugung zum Ort des Verbrauchs geführt werden.

Letzteres wird ein immer größeres Problem. Die Stromnetze sind „gewachsen“ in einer Zeit in der die elektrische Energie noch keine liberalisierte Ware war. Es war also nicht nötig das Netz so auszulegen, dass Strom in Polen erzeugt wird und in Portugal verbraucht wird. Die Höchstspannungsnetze waren Hauptsächlich darauf getrimmt temporäre lokale Spannungsausfälle auszugleichen.
Heute, in einer Zeit, in der Strom frei an einer Strombörse gehandelt wird und die Energie somit über große Entfernungen transportiert werden muss wird die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls immer wahrscheinlicher, da die Netzreserve immer kleiner wird.

Das Problem ist, dass der Ausbau der Netze sehr lange dauert. Hinzu kommen Bürgerproteste.
Bürgerbeteiligung ist richtig und gut, aber aus Sicht eines Übertragungsnetzbetreibers ist es schon schwer, wenn es eine Bürgerbewegung gibt die sich gegen Freileitungen und für Kabelverlegung richtet und auf der anderen Seite eine Bürgerbewegung gegen Kabelverlegung gibt.
Weiterhin schimpfen viele über die hohen Strompreise. Auch jene, die eine Verkabelung der Höchstspannungsnetze fordern. Doch eine Verkabelung ist nicht einfach so zu bewerkstelligen, nach dem Motto: aufbuddeln, Kabel rein, zubuddeln.

Es gibt kaum Erfahrung beim betreiben von Höchstspannungskabeln und bei einer Betriebsdauer von mehreren Jahrzehnten kann eine Fehlinvestition sehr hohe Kosten – die auch der Verbraucher tragen muss – bedeuten. Desweiteren sind Kabel aufwendiger herzustellen: Isolierungen, Abschirmungen, Wasserdichte usw. Auch die Strombelastbarkeit ist nicht so hoch wie bei Freileitungen, da die Stromwärme durch die Isolierung und der umgebenden Erde nicht so gut abtransportiert werden kann. Man braucht also auch einen höheren Querschnitt (mehr Material, höhere Kosten).

Es ist also wichtig mehr Akzeptanz für Freileitungen zu schaffen, wenn wir einen bezahlbaren Strompreis haben möchte.

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Creative Commons Lizenzvertrag
Freileitungen für einen geringeren Strompreis von Arne „Daresch“ Hildebrandt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Aschaffenburg-Blog: Pfotentreff Spreadshirt Shop der Hundeschule Aschaffenburg

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Bielefeld-Blog: Wie man Meinung produziert

Immer mehr Hartz-IV-Empfänger werden beim schwarzarbeiten erwischt. So haben die Jobcenter im vergangenen Jahr deutlich mehr Schwarzarbeiter unter den Hartz-IV-Empfängern erwischt. Demnach wurden 2010 59.000 Fälle wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit an die zuständige Zollverwaltung weitergegeben, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) unter Berufung auf einen Bericht der Bundesagentur für Arbeit berichtet. Heisst es in einer Meldung der Presseagentur AFP.

Erst weiter unten kommt: Eine Sprecherin der Bundesagentur sagte der Zeitung, aus den Zahlen lasse sich aber nicht ablesen, dass immer mehr Hartz-IV-Empfänger betrögen. Vielmehr seien die Mitarbeiter in den Jobcentern inzwischen „stärker sensibilisiert und besser qualifiziert“, um Schwarzarbeit aufzudecken.

Wie wird eigentlich darüber „sensibilisiert“, welche Leistungen in welcher Höhe welcher Mitarbeiter produziert? Oder sind die Agenturler von Natur aus alle „Höchstleister“? Um wieviel haben sich grad noch mal die schwer Schuftenden „Volksvertreter“ in den weichen blauen Reichstagssesseln die Diäten erhöht? So nebenbei: von unserer „Lena S. “ oder unserer Gudrun haben wir eher sehr wenig gehört in den letzten Monaten…..

Regensburg-Blog: Aberdeen – Regensburg

Four senior citizens from the computer group of our twin town Aberdeen visited Regensburg. They also visited the CIG (computer Internet group) of the Treffpunkt Seniorenbüro from Regensburg. I have promised to create a page in the Blog with the title Aberdeen-Regensburg and here you can read something about our contacts.

Übersetzung: Vier Senioren aus der Computergruppe unserer Partnerstadt Aberdeen besuchten Regensburg. Sie besuchten auch die CIG (Computer-Internet-Gruppe) vom Treffpunkt Seniorenbüro in Regensburg. Ich habe versprochen im Blog eine Seite Aberdeen – Regensburg zu erstellen und hier weiter über die Kontakte zu berichten.

Übersetzung (Translation Bavarian dialect): Vir Oide von unsara Partnastod Awadin warn in Regnsburg. Sie hom a de CIG vom Seniornbüro von Regnsburg bsuacht. I hob vasprocha im Blog a Seitn zum macha, de hoaßt Aberdeen – Regensburg und do werd i eine schreim wos se so rüahrt zwischn uns.

Bielefeld-Blog: Jahrzehntelang mitgemurkst

Der „Lotse“ ging von Bord. Jahrzehntelang hatte er in diversen wichtigen Gremien des kleinen Clubs von der grünen Alm mitgemurkst. Dann meinte er, unbedingt Präsident diese Clubs werden zu müssen. Er, der – obwohl Chef der Stadtwerke – ungestraft zu einem der wichtigsten roten Strippenzieher dieser seltsamen an Possen reichen Metropole an der reißenden Lutter gezählt werden darf. Er kneift jetzt den Arsch nicht mehr zusammen. Er läßt sich das „nicht mehr gefallen“. Er fühlt sich „hintergangen“. Er mag nicht mehr. Bäääääääääääääääää. Längst zeigen andere der ofenfrischen Stadt, wie das geht mit einem Erstligaverein. Mainz. Augsburg. Sinsheim. Freiburg.

Die wirklich Beschissenen sind die knapp zehntausend glühenden Anhänger der Schwarzblauen. Die treu und brav ihre Kohle auf die Alm schleppen. Jeden Humburg von Liga 1 bis jetzt 3 mitmachten. Immer in der Hoffnung, es werde mal besser. Die sogar die Kentschen Haupttribünenfürze umrahmt von Schalmeiengesängen billigten, die das versenkbare Schwick-Memorial („Begrabt mich einst im Mittelkreis der Alm“) bejubelten. Die auch in Liga 3 gegen Sandhausen wieder jubeln, hoffen und bangen. Die sogar in Liga 4 oder 5 bei Wind und Wetter da stehen würden, obwohl sie die Namen der Adidas-beschuhten Legionäre schon gar nicht mehr zählen oder gar nennen können.

Wo bleibt eigentlich der journalistisch sorgfältig recherchierte Hintergrund dieser Alt-Bielelefelder Männertragödie?

Bielefeld-Blog: Thomas M. gewährt NW Audienz

Man stelle sich die Szene einmal vor. Da sitzen die Herren Chefredaktor, Krause und Schelp in kniender Haltung mit leicht gesenktem Kopf dem Herrn Thomas Middelhoff gegegenüber. Jenem Herrn, der frisch KarstadtQuelle gegen die Wand gefahren hat und auch sonst schon eine Kette von Ungereimtheiten in seinem noch relativ jungen Leben hinter sich hat. Einschließlich wedelnder Rockschöße beim Ummelner Spargelessen mit und im Kasino unseres erfolgreichen IHK-Präses Goldbeckchen. Sie geben ihm fast die komplette Wirtschaftsseite einschließlich drei wunderbaren Bildern unseres Herrn Frücht. Der Mann ist überzogen von einer Unmenge Prozessen. Was reitet eine NW, ihm in dieser Phase ein unreflektiertes Laberforum zu geben?

Der nächste Knüller spielt sich im Sportteil ab. Frauenfußballspezialistin Stephanie kaut zum 133. mal wider, was Fernsehen und sonstige Medien bis zum Erbrechen gelabert, geschrieben und angemerkt haben:

Ja. Fatmire Bairamaj lackiert sich vor den Spiel die Fingernägel.
Ja. Fatmire Bairamaj ist gebürtige Kosovarin.
Nein. Podolski geht nackt an den Nägeln auffn Platz.

Glaubt Ihr nicht? „Die Zeitung bringt Hintergrund, berichtet Neues, schreibt Authentisches?“ Bitteschön, hier ein Ausschnitt aus dem Elaborat:

🙁

Bielefeld-Blog: Die NW, die verletzliche Seele der Kinder und ein goldener Helm

Das Leben ist nicht immer schön und manchmal stellt es einen schon beim Studium der Morgenpresse auf eine harte Probe. Da wird einem plötzlich klar, heute wärst du besser gar nicht erst aufgestanden. Heute, z.B., vom Titel bis Seite drei fast ausschliesslich Alexandra Jacobson, das macht deutlich müde und verspannt innerlich. Dazu Bilder von Peer Steinbrück, Silvana Koch-Mehrin, Hans Eichel und, on Top, ein riesen Poster von Claudia Roth und Cem Özdemir.
Gut das die Kinder schon gross und aus dem Haus sind, sonst müsste man die heutige Ausgabe der Bunten aus Sennestadt verstecken. Ab, zu dem anderen Schmuddelzeug, von dem man nicht möchte, dass die lieben Kleinen wissen, dass man es besitzt.
Man stelle sich vor, sie zeigen mit ihren unschuldigen, kleinen Fingern auf das Bild von Peer Steinbrück und fragen: „Warum lacht der Onkel so?“. Wollen sie es sein, der den armen Kleinen erklärt, dass der Onkel so lacht, weil jemand ihm gerade gesagt hat, dass er die Deutschen um mehrere Milliarden Steuergelder erleichtert hat, weil er sie dem Onkel Ackerman und seiner Räuberbande geschenkt hat? Wollen sie den Kindern den Glauben nehmen, dass die huldvoll lächelnde Tante mit den langen blonden Haaren keine Prinzessin ist, sondern eine überführte Betrügerin und der Onkel Eichel nicht ihr neuer Deutschlehrer, sondern ein besonders erfolgloser ehemaliger Politiker?
Wenn sie all diese Klippen erfolgreich umschifft haben und gerade erleichtert Luft holen, ein Aufschrei: „Wer ist denn die Tante da, mit dem Goldhelm und der merkwürdigen Uniform? Und was macht die mit dem Onkel, weint der gleich?“
Jetzt hilft nur noch aller Eltern letztes Mittel. Man nimmt den Kleinen die Zeitung weg und sagt: „Das versteht ihr nicht! Aber eins könnt ihr euch jetzt schon mal merken: Ich möchte nicht, dass ihr jemals so rumlauft. Wenn ihr später einmal zu viel Geld habt, dann gebt es mir! Solche Klamotten werden nicht gekauft! Nicht unter meinem Dach! Nicht solange ihr die Füsse unter meinen Tisch stellt! Ihr seht ja was passiert, wenn man sich so entstellt, der Onkel auf dem Bild muss schon weinen.“
Ein Glück das die Kinder noch nicht lesen können. Niemals werden sie den verschwurbelten Mist erklären können, den sich die Berlinkorrespondentin der größten Bunten aus der südlichen Vorstadt aus der verbogenen Mietfeder presst.

Bielefeld-Blog: Es gibt doch eine Erklärung – aber nicht für Kinder

Wer heute morgen die Printausgabe der Bunten aus Sennestadt aufschlug, der muss ihn wahrgenommen haben, diesen leichten Geruch von Moder und Verwesung.

Bei Nacht und Nebel hat sich, angetrieben von, nicht Mensch, nicht Tier, sondern Meinungsforscher und CDU-Mitglied, Klaus Schöppner, Alexandra, „Dr. Mabuse“ Jacobson aufgemacht und zwei politisch mausetote ehemalige SPD-Finanzminster ausgegraben.

Hat der Schöppner, der alte Fuchs, oder in diesem Zusammenhang vielleicht passender, der alte Werwolf, doch anhand wunderschön zurechtgebogener Zahlen unser Alexandra eingeblasen: „Wenn’s aus der SPD einer schafft die Merkel abzulösen nach der nächsten Wahl, dann ist’s der Steinbrück.“

Daraufhin ließ Sie alle Versuche den gescheiterten Kanzlerkandidaten Steinmeier zu neuem Leben zu erwecken fahren, stellte alle Maschinen ab und machte sich umgehend daran den alten Steinbrück auszugraben. Nun war der als Finanzminister zwar eine ausgewiesene Niete, aber als Kanzlerkandidat könnte man ihn vielleicht doch noch einmal recyclen.

Der Schöppner Klaus, aus der Stieghorster Meinungsverbiegungsklitsche lacht sich schon jetzt einen ins Fäustchen. Keinen kann er dann im Bundestagswahlkampf 2013 so wunderschön entzaubern und als ausgewiesenen Deppen darstellen, als den staatlich lizensierten Wahlverlierer Steinbrück.

Aber wenn unser Alexandra, schon mal auf dem Friedhof bei der Arbeit ist, dann macht sie diese ganz und vollständig. Darum holt sie gleich auch noch den alten Finanzzombie Eichel mit ans Licht.

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch, dass dieses Genie, Anfang der 2000er Jahre ein Gesetz schuf, dass ihn in der Folge nicht nur ohne jegliche Steuereinnahmen aus den Großunternehmen dastehen ließ, sondern dem Bund auch Steuerrückzahlungen in Milliardenhöhe bescherte. Eichel war über diese böse Wende des Schicksals vollends überrascht. Aber so ist das nun mal, wenn du keine Ahnung vom Spiel hast und trotzdem mit Profis pokerst, du wirst rasiert.

Manch einer hätte sich gewünscht, dass die Platte auf der eichelschen Ruhestätte ein paar Tonnen schwerer gewesen wäre. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, und so hat ihre Grausamkeit, Alexandra, die nervtötende, das finanzpolitische Irrlicht nun mal wieder ausgegraben und lässt ihn gleich mal hemmungslos über die Rettung Griechenlands schwadronieren. Ist vielleicht aber auch Taktik, denn alles ist schliesslich relativ. Neben dem Eichel sieht der Steinbrück nicht mehr ganz so blöde aus.

Bielefeld-Blog: Einmal Stasi. Immer Stasi.

Die massenhafte Handyüberwachung in Dresden hat weit größere Dimensionen als bislang zugegeben. In dem am Freitag veröffentlichen Bericht des Sächsischen Innen- und Justizministeriums an Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird die Erfassung von weiteren 896.072 Mobilfunk-Verbindungsdaten eingeräumt. Damit steigt die Zahl der insgesamt erfassten Daten auf über eine Million.

Quelle: taz.

Hatten da neulich welche behauptet, die Zeit der Stasi sei unwiderbringlich vorbei? Die alten Kader leben aber noch ziemlich flott und haben dank der Polithysterie sogar noch zackigen und lernfähigen Nachwuchs bekommen. Und das nicht nur in Dresden. „Das Leben und die Daten der Anderen“ sind interessanter denn je für Politclowns aller Couleur und ihre willfährigen Helfershelfer.

Bielefeld-Blog: 96,8° Fahrenheit

Nicht mehr auszuhalten.
Unglaublich.
Diese Hitze.
Was soll bloß aus uns werden.
Die Kühe verdursten.
Wird Mineralwasser knapp?

96,8° Fahrenheit = 36° Celsius.

Die Freibäder der Region machen richtig gute Geschäfte.

Lippstadt-Blog: Der Sommer ist da!

Nein, ich meine damit nicht unseren Herrn Bürgermeister, sondern vielmehr die sonnige Jahreszeit, denn endlich können wir nach den grauen Regentagen in der vergangenen Woche wieder die grünen Flecken unserer schönen Lippe-Stadt aufsuchen.
Neben der grünen Lunge Lippstadts, dem Grünen Winkel lädt auch der Badestrand an der renaturierten Lippe zum Sonnenbaden und Baden ein.

Und seit Samstagmittag wissen wir, dass auch die letzten Bedenkenträger wieder im Alberssee schwimmen und planschen können und wir haben auch die traurige Gewissheit, dass der 28-jährige Mann, der bei einer Bootstour am Pfingstmontag ins Wasser sprang und nicht wieder auftauchte, höchstwahrscheinlich tot ist.
Für die Angehörigen ist nun die Zeit der Ungewissheit vorbei, denn am Samstag fanden Segler / fand ein Segler eine leblose Person im Alberssee, Feuerwehr und DLRG bargen dann einen männlichen Leichnam, bei dem es sich wohl um den vermissten 28-jährigen handelt – Gewissheit wird aber erst eine Obduktion ergeben können.
Für die Feuerwehr und erst recht für die DLRG sind die letzten beiden Wochen Arbeit pur gewesen, wissen wir doch, dass die DLRG-Taucher trotz Einsatzende nach der erfolglosen Suche mit Leichenspürhunden, Polizeihubschrauber, etc. „auf eigene Faust“ weitergesucht haben, um sicherzustellen, dass nicht ein Badegast oder gar ein Kind die im Wasser treibende Leiche finden muss.

Trotz der traurigen Ereignisse sollten wir den Sommer genießen und uns vor allem immer wieder in den Kopf rufen, welche Gefahren beim Baden (und Sonnenbaden) lauern!

Neben dem harmlosen Sonnenbrand kann ein Hitzschlag sogar lebensgefährlich werden.
Und beim Sprung ins kühle Nass sollte erst Recht aufgepasst werden:
Nicht kopfüber ins Wasser springen, dessen Tiefe man nicht einschätzen kann.
Nicht mit überhitztem Körper ins kalte Wasser springen, denn der drastische Temperaturunterschied könnte den Kreislauf durcheinander bringen und ebenfalls lebensgefährlich werden.
Wer gar nicht oder nur schlecht schwimmen kann, sollte nur mit geeigneten Schwimmhilfen ins Wasser gehen – Schlauchboote und Luftmatratzen zählen da jedoch nicht zu.
Egal ob man alleine oder in der Gruppe unterwegs ist – man sollte immer die Badegäste in der Umgebung ein wenig im Auge behalten um so mögliche Unfälle zu minimieren.

Die restlichen Baderegeln spare ich mir jetzt mal, denn wichtig sind ja der Spaß und die gute Laune, die das Sommerwetter mit sich bringt!

Lippstadt, nimm deine Familie und deine Freunde, nimm dir ein Buch und nimm dein Fahrrad und nutze die vielfältigen Erholungsmöglichkeiten, die deine Stadt so zu bieten hat!
Wer muss da schon in umliegende Spaßbäder nach Soest oder Gütersloh? Wir haben die Natur vor der Tür und sollten sie auch nutzen!