StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
5
Apr '11

Bielefeld-Blog: Die Nacht auf den 6.

Ok. ARMinia Dingsbums gliedert also mit überwältigender Mehrheit sein Stadion aus. Da gab es einen Chat auf NW.online, geführt von Annika F. von der NW. Warum schenkte sie kein Bier aus? Am späteren Abend dann demontierten die anderen blauen Westfalen, der FC Kotelett Schalke, in der Champignon-Liga Inter Mailand mit 5:2. Das können doch nur Magath-Spätfolgen sein. Oder?

Da vastehstse die Welt nich mehr. Woll?

Bielefeld-Blog: GEZ-Gebühren für Champignon-Liga rausgeschmissen

Weggeschnappt: Das ZDF überträgt ab Saison 2012/13 für mindestens drei Jahre die Fußballspiele der UEFA Champions League – eine schwere Schlappe für den bisherigen Rechteinhaber Sat.1. Laut Fachmagazin “Sponsors” legt das ZDF pro Jahr 54 Mio Euro auf den Tisch, während Sat.1 bislang rund 40 Mio Euro jährlich gezahlt haben soll. ProSiebenSat.1-Vorstand Andreas Bartl ist sauer, weil das ZDF den Privatsender nun mit Gebührengeldern aussticht: “Wir sind nach wie vor überzeugt, dass die Ausstrahlung der Champions League im ZDF problematisch ist und werden alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen.” Gelesen auf mehreren Pressediensten.

Ja, im Vorgriff auf das Öffentlich-dämliche Zwangssteuersystem greifen sie schon mal richtig in die Kiste. Opas Fernsehen verkauft dann sicher auch Champignon-Bier von Heineken oder so. Omma guckt dann auf dem flachen Zweit-TV “Mutantenstadl” in der Öffentlich-dämlichen Erstsenderkette. Wie schön, daß an modernen TV-Fernbedienungen der “Ausknopf” immer der größte und wichtigste ist. Hauptsache, die blöde Masse wird sediert.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Computerenglisch (02)

Xaverl: Des is scho a Saustoi, dass vui Wörta vom Compiuta oft Englisch san. Owa denkts eich nix. I hobs üwasetzt. Untn segts de Gebrauchsanweisung mit Buidl.

Übersetzung: Es ist nicht erfreulich, dass viele Anweisungen die der Computer gibt in Englisch sind. Aber kein Problem. Ich habe die Wörter übersetzt und unten mit Bild genau erklärt.

Xaverl: Dilit hoasst löschn. Des konnst mitn Schlauch macha oder a mit n Eima Wassa. Grod wia hoass da Compiuta grod is.

Übersetzung: Delete übersetzt man mit löschen. Man kann dazu einen Schlauch nehmen oder auch einen Eimer mit Wasser. Das hängt davon ab wie heiß der Computer gerade ist.

Nachtrag: Kluge Leute löschen nur Daten ohne Wasser im Computer.

Bielefeld-Blog: Die Reklamenachrichten

nw-online-Aufmacher heute: Markenzeichen lachen uns an!

Bielefeld-Blog: Tony, der Kadavergehorsame

“Manche Leute fragen mich auch heute noch: ‘Warum haben Sie damals diese Entscheidung getroffen, von der Sie wussten, dass sie so unpopulär ist’ Meine Antwort lautet: Weil ich nach wie vor fest daran glaube, dass man bei bestimmten politischen Entscheidungen ganz einfach kein Risiko eingehen darf. Aus diesem Grund würde ich heute in der Frage des Iran exakt genauso handeln wie damals im Irak. Ich würde diesem Land unter gar keinen Umständen erlauben, Atomwaffen zu entwickeln.”

Das ist eine der markigen Aussagen des Herrn Blair, dem ehemaligen Schoßhündchen eines gewissen Hern Georg W, Bush. Bei jenem Konzern in der kleinen Nachbarstadt, der so gar keine Hemmungen hat, hat er seine Biografie herausgebracht und war jetzt da, um seine sabbligen Thesen abzusondern. Und alle, alle kamen. Die Gazetten, ob groß oder klein schauten und hörtehn dabei zu, wie er dort “Tee trank”.

Tony hat nichts gelernt. Bertelsmann & Co.wollen und werden nichts lernen, was weniger Show und Remmidemmi bedeuten würde und über unsere leutseligen Medien hier brauchen wir ohnehin nicht sehr viele Worte zu verlieren. Schließlich war der Tee im Random-House sicher kostenlos. Da wird so ein kruder Typ wie Blair immer als “Vorbild” hingestellt, auch wenn viele seiner Landsleute ihn als hunderttausendfachen “Mörder und Arschkriecher” sehen, der Großbritanninen Unsägliches eingebrockt hat.

Bielefeld-Blog: Ach Monica

Einst hat sie für eher seichte Sportmoderationen fast eine Million jährlich über den Tisch des Öffentlich-rechtlichen GEZ-finanzierten Fernsehens geschoben bekommen. Dann erkrankte sie lebensbedrohlich. Und neulich gab es dann einen Heiratsantrag im Fernsehen. Ein rührseliges Musterbeispiel von Inszenierung und Fremdschämen (Für uns jedenfalls). Ok. Meinetwegen.

im “stern” hieß es dazu in einem Kommentar:

Sehr oft wurde auf der stern.de-Facebook-Seite die Ansicht geäußert, dass sich die beiden in den vergangenen zwei Jahren sicher schon darüber gesprochen haben, wie sie zusammenleben möchten. Also war es doch keine Überraschung, sondern eine reine Inszenierung? Bevor Lierhaus ihrem Lebensgefährten den Antrag machte, fragte sie nach. “Kannst Du Dir nicht denken, was jetzt kommt?” Er sagte: “Nein”.

Aber als dann bekannt wurde, daß sie als “Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie” 450.000 Euro jährlich für das Ablesen von ein paar Zahlen, wackliges Laufen und sichtlich gehemmte Sprache bekommt, da öffneten sich aber doch die Kommentarschleusen der Nation. Tausende Kündigungen von Lotterielosen flatterten der ARD ins Haus. Da wir die Mitleidslotterie mit den geringen Gewinnchancen nicht spielen, brauchten wir nicht zu kündigen. Es ist ohnehin besser, direkt an Bethel zu spenden. Die Krönung lieferte die ehemalige Moderatorin dann kürzlich: “Ich muß ja auch von etwas leben”.

Nun, ähnliche Schicksale – insbesondere auch in Bethel – gibt es sehr viele in Deutschland. Die sind aber nicht bekannt. Ob Monica L. weiß, von welchem Betrag die jährlich “leben” müssen? Bitte keine Briefe mehr mit Bettelbotschaften.

Bielefeld-Blog: Warten auf Messias Rösler

Ganz hinten links hält sich ein Brüderle noch ein bißchen bedeckt. Aber das kann sich ja noch ändern, wenn die finale Totgrabung der ehemaligen 18%-Schuhsohlenpartei erledigt ist.

Bielefeld-Blog: Unsere Gudrun mag den Rösler-Philipp

Da hatte ja die NW dann doch unsere Gudrun, Oberhäuptlingin der hiesigen gelben Resttruppe FDP, gefragt, was sie von Rösler-Philipp als möglichem neuem Partiebösschen der sich selbst zerlegenden Splitterpartei hält. Sie schätzt den Rösler-Philipp fachlich und menschlich sehr. Soso. Interessanter ist aber, daß unsere Gudrun dem Herrn Brüderle eine “sehr gute Wirtschaftspolitik” bescheinigt. Da haben wir wohl eine Menge versäumt. Zu blöd, wenn man schläft während Brüderle ein Viertele nach dem anderen leert und “Wirtschafts”politik macht. Aber Gudruns Rösler kann es – der Beweis ist bereits in Niedersachen erbracht, wo er mal für Wirtschaft veranwortlich war – sicher nicht besser. Aber er kichert zugegeben niedlicher als Brüderle Reiner.

Das wäre doch jetzt die Stunde von Silvana. Jener blonden FPD-Walküre, die in Brüssel hockt und meist durch ziemlich verwirrend doofe Sprüche auffällt. Was sie ja eigentlich hervorragend für die Politik qualifiziert. Jetzt noch schnell eine knackige Doktorarbeit plagiieren (eine gewisse fränkische Adels-Steffi hat da sicher noch Reserven und was im Schrank) und dann HolladieWaldfee. Quotenfrau als Vorzeigeliberale. Das hätte doch was. Da würde die spröde Frau Homburger aber gucken wie Schweinegrippe-Rösler aus vietnamesischen Flußrehaugen.

Bielefeld-Blog: Solarpark und weniger Lutterturbinen

Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit sie in Deutschlands einzigem real mit Fenstern nach innen betriebenen Rathaus am Niederwall denken – und manchmal handeln. Kaum hatte Ingeborg S. von den Grünen ihre grandiose und wahrlich aufwühlende Idee der Lutterturbinen (2 Millionen davon ersetzen ein AKW Grohnde) der staunenden Bielefelder Öffentlichkeit präsentiert, hauen sie schon den nächsten Hammer raus. Jetzt haben sie doch glatt die fünf Hektar große Brachfläche – eine von vielen in der kleinen Metropole am Teuto – in Oldentrup ausgeguckt und wollen da Solarpanels pflanzen. Also ein “Solarpark” soll enstehen. Kaum hatten wir das für den brachen Containerbahnhof hinter der Herforder ins Spiel gebracht, brach es aus den Stadtweisen schon heraus. Wahrlich bahnbrachweisend.

Dann können wir jetzt ja auch das mit den Fähnchen machen und Kerzen anzünden, damit ARMinia auch noch ein Licht aufgeht. Wer will schon eine Fuißballarena mit Schwickmausoleum im Anstoßkreis und Tomatenzucht auf den demnächst leeren Zweitligarängen? Das bliebe uns also erspart. Aber nicht, daß Ihr da plötzlich anfangt und Rockbands auftreten läßt. Da hätten die reichlich abgefundenen Melanchthonsträssler aber dicke was dagegen.

Bielefeld-Blog: Fremdschämen mit Elisabeth, Friede und Hubert

Heute noch nicht richtig fremd geschämt? Noch nicht überlegt, welch Geistes Kinder Ex-Zahnarzthelferin Elisabeth, Ex-Kinderfrau Friede und “Scheisserle” Hubert denn wirklich sind? Schade. Die obige Mail auf Twitter-Pic im abartig seitens BILD, BUNTE und diversen Mohn-Medien behandelten “Fall” Kachelmann zeigt nämlich, mit welchen Dreckwürfen Elisabeth, Friede und Scheisserle ihre überbordende Kohle verdienen. Da werden Dreckschleudern, die sich “Reporter” schimpfen, auf Menschen angesetzt, um der ziemlich primitiven Verleger perverse Ader zu befriedigen. Aber mit dem dadurch verdienten Geld tun sie dann wieder “viel Gutes”, gründen “Stiftungen” und veranstalten lustige Bälle, auf denen sie wie lächerliche Clowns auftreten, die grad ein Bambi hinterhergeworfen bekommen haben.

Die NW beschäftigt sich heute intensiv mit dem Thema “Castingshows im Privat TV” und deren Auswüchse. Insbesondere der Konzern aus dem langen Provinzstrassenstädtchen nebenan tut sich da ja besonders hervor und inszeniert “die Wahrheit”, was das Zeug hält. Viel interessanter wäre eine Dokusoap über das wahre Leben von Friede, Elisabeth und Scheisserle Hubert. Wir kämen aus dem Lachen über diese “Elite” nicht mehr heraus.

Wo wir grade beim Fremdschämen sind. Schließen wir den kleinen blauschwarzen Operettenclub oben auf der Alm mit all seinen “Führungspersönlichkeiten” mit ein, der heute Abend sein Stadion aus- und woanders eingliedern will, um dem Zusammenklappen in 12 Tagen doch noch zu entgehen.