Archiv für den Monat: Februar 2011

Bielefeld-Blog: Auch hiesige Blätter hypten Gutti hoch

Es knirscht in diesen Tagen in Deutschland zwischen der öffentlichen Meinung und der veröffentlichten. Je nach Umfrage fordern bis zu 87 Prozent der Menschen, Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg solle im Amt bleiben – auch ohne Doktortitel. Damit steht Volkes Stimme im Gegensatz zu der Position, die nahezu alle Zeitungen, Fernsehsender und Magazine einnehmen. Abgesehen von der Bild-Zeitung, die »KT« lange vor der Plagiatsaffäre zu ihrem Liebling erklärt hat und nun nichts auf ihn kommen lässt. Hat die Presse ihr Ohr nicht am Puls der Menschen? Hat sie die Bodenhaftung verloren? Will sie sich nur mit der Trophäe schmücken, einen weiteren Politiker zur Strecke gebracht zu haben? Mitnichten. Nichts wäre für Kommentatoren einfacher, als auf den Zug der Pro-Guttenberg-Bewegung aufzuspringen. Den Baron zu loben, weil er als erster vom Krieg in Afghanistan gesprochen hat. Ihn zu preisen, weil er die Bundeswehr neu aufstellt. Ihm zu danken, weil er frischen Wind ins Kabinett gebracht hat. Wirklich, nichts wäre einfacher. Aber das ist eben nicht die vordringliche Aufgabe von Journalisten. Wenn das Bundesverfassungsgericht die Pressefreiheit als »konstituierend für die Demokratie« bezeichnet, dann ist damit auch die Wächterfunktion angesprochen, die Zeitungen, Radio und Fernsehen zufällt. Es ist einer der wichtigsten Aufträge der Presse, Betrug, Korruption, Steuerverschwendung, Mauscheleien und Amtsmissbrauch an die Öffentlichkeit zu bringen. So wird die Demokratie gestärkt, so wird das Zutrauen in den Rechtsstaat erhalten. Es ist keine Hetzjagd auf Guttenberg, die Deutschlands Medien im Moment umtreibt, sondern der Versuch, die Affäre so transparent wie möglich zu machen. Erst die detaillierte Offenlegung der Abläufe und Verantwortlichkeiten ermöglicht es jedem von uns, sich eine fundierte Meinung zu bilden. Der eine kommt dabei zu dem Schluss, der Makel des Plagiats trete weit hinter die Verdienste Guttenbergs zurück. Der nächste will den Minister abtreten sehen, weil er ihm grundsätzliche charakterliche Mängel unterstellt und in seinem Festhalten am Amt eine Bagatellisierung des Vergehens sieht. In diesem Spannungsfeld drückt sich die Presse nicht davor, das Vergehen Guttenbergs einzuordnen. Ist es vertretbar, eine Kassiererin, die einen Leergutbon unterschlagen hat, zu entlassen, wenn ein Regierungsmitglied, das über Jahre mit verbotenen Methoden an seiner Promotion herumgedoktert hat, bleiben darf? Wohl in der Sorge, Demokratie und Rechtsstaat könnten Kratzer bekommen, wenn man einem Bundesminister erst einmal so etwas durchgehen lässt, gelangen selbst konservative Kommentatoren zu dem zugegeben unpopulären Schluss, Guttenberg müsse gehen. Aber: Jeder darf ganz anderer Meinung sein. Das ist gut, und die Presse wacht darüber, dass es so bleibt.

Liebes Westfalen-Blatt. Das ist schon alles richtig, was Ihr da in Eurem Leitartikel schreibt. Aber werft bitte nicht nur Diekmanns BILD auf den medialen Müllhaufen mit der restlichen Presse. Leider habt auch Ihr seinerzeit an dem gewaltigen Hype mitgeschrieben, der dem jungen Freiherrn aus Bayern wohl die Sinne vernebelte und ihn abheben ließ. Auch Ihr habt selten eine Chance ausgelassen, Freiherrliche Bilder von „Gutti und Steffie“ zu zeigen und zu beschreiben. Also fasst Euch an die Nase und fragt mal, wem Ihr nun welchen völlig unkritischen Gefallen zusammen mit einer großen Herde von Journalisten – allen voran „Deutschlands Meinungsmacher Nr. 1 – Diekmanns Käseblatt BILD“ – getan habt.

Fragen muss sich das auch der greise Doktorvater Guttenbergs, der nun von „unvorstellbaren Mängeln in der Doktorarbeit“ spricht. Hat der Name des Mannes von der Burg überm Dorf so sehr geblendet, dass die Hirne „der anerkanntesten juristischen Koryphäen“ zeitweise aussetzten? Das wäre fast ebenso fatal wie die Betrugsaffäre selbst.

Greifswald-Blog: Deutschland lügt sich hoch, zu Gutenberg

TYPOSKRPT

Greifswald, Freitag, 25. Februar 2011

Nichts ist unmöglich – zu Gutenberg

Als ich mit angeblichen 31 Jahren meine damals 18jährige Verlobte vor dem Hamburger Standesamt heiratete, verschwieg ich mein tatsächliches Alter. Erst als die Ehe offiziell besiegelt war, erfuhr meine Nun-Ehefrau, dass ich die 40 Lebensjahre längst überschritten hatte. Die Heirat war per Urkunde anerkannt! Bei der Prüfung zur Fahrerlaubnis habe ich abgeschrieben: Der Führerschein blieb ebenfalls gültig! Keiner hat meine Betrügereien aufgedeckt oder versucht, mich zu entlarven.

Sie fragen: Was assoziiert hier mit der Sache zu Gutenberg?  Auch ihm wurde im Jahre 2006 seitens des Doktorvaters, Prof. Peter Häbele bestätigt, dass „seine Wahrheit“, nach eingehender Kontrolle, kein Plagiat sei. Weiterhin bemerkte der Professor:“ Herr zu Gutenberg war einer meiner besten Doktoranten.“ (Zitat, Frankfurter Rundschau, 16. Februar 2011)

An der Universität Bayreuth promovierte im Jahre 2007 das damals noch unbekannte CSU-Mitglied,  zu Guttenberg mit der Bestnote und „summa cum laude“ zum Dr. jur. Gemäß der Promotionsordnung § 3 dieser Universität, gehörten der Prüfungskommission außer dem Dekan, noch vier Professoren an, die lange zuvor die Unterlagen und die Dissertation des Doktoranten eingehend zu prüfen hatten.

Mit Sicherheit hätte man hier wie da, einem „Karl Müller“ diese Arbeit „um die Ohren gehauen“ und zusätzlich ein Strafverfahren wegen Diebstahl geistigen Eigentums eingeleitet!

Wenn jedoch der 35jährige verheiratete Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, als gestandener Familienvater und hochgradig Adeliger, seine Dissertation einreicht, die zuvor von einem ebenso populären, verehrten Professor, Peter Häberle, mit „Eins“ bewertet wurde, sieht die Sache anders aus. Und, wenn abschließend  die Universität seines Heimatlandes Bayern diese Arbeit auch noch „summa cum laude“ beurteilt, hat alles eine andere Präsenz und ist natürlich dem Stand gebührend zu bewerten.

Seit zu Gutenbergs Promotion sind nun über vier Jahre ins Land gegangen. Niemand hat in der Zwischenzeit das gemeinsam gezimmerte Lügengerüst zum Einsturz gebracht.  Erst jetzt hat die politische Opposition den Kairos genutzt, um den ungeliebten, aber vom Volk umjubelten Emporkömmling zur Strecke zu bringen.

Wohl wissend, dass seine „wissenschaftliche Arbeit“ dem blaublütigen Adelsbruder Münchhausen zur Ehre gereicht hätte, konnte Herr Verteidigungsminister nun nicht umhin, in Anlehnung an den Soldateneid, sein Plagiat tapfer zu verteidigen. Andernfalls sind seine Komplizen, Prof. Häberle und die Dekane der Uni-Bayreuth  ebenfalls der Lüge und Urkundenfälschung zu bezichtigen.

Denn; niemand wird ernsthaft glauben, dass den honorigen Examinatoren nicht auffallen musste, dass von den insgesamt 475 Seiten der Dissertation, 271 Seiten, mehr als 50%,  zum Teil wortgetreu abgeschrieben wurden.

Taktische Maßnahme des ehemaligen Soldaten zu Gutenberg: Hinhaltend kämpfender Rückzug. Stetig wünschend, dass der Gegner sein Pulver bald verschossen hat! Als sich jedoch herausstellte, dass die Gegenseite immer mehr Munition ins Gefecht werfen kann, wedelt man verzweifelt mit der „Fehlerfahne“.

Tatsache zu sein scheint, dass dieser Eklat ist nicht in erster Linie ein Produkt des Freiherrn zu Gutenberg ist, sondern die Fauxpas wurden schon vor der Verleihung des Diploms erzeugt. Bereits hier hätte ein vernichtendes Qualitätsurteil wegen offensichtlicher Ignoranz des Absolventen, samt seiner Dissertation, die Verleihung der Doktorwürde verhindern müssen.

Wahrscheinlich ist hier ein Mensch wieder mal Opfer seiner Umgebung geworden. Wenn er feststellt, dass sogar unsere geistige Elite derart liederlich arbeitet und schlampig beurteilt, muss er zwangsläufig ableiten: „Ich bin der Genius.“ So gebiert man Arroganz!

Alles entschuldigt nicht den besagten Täter. Insbesondere als oberster Vorgesetzter aller Soldaten ist ein Verteidigungsminister zur Wahrheit, zum Vorbild und zur Zuverlässigkeit verdammt. Als ehemaliger Stabsunteroffizier im Gebirgsjägerbataillon 233 sollte Herr zu Gutenberg noch wissen, dass erst nach der Beurteilung der Lage, der Entschluss folgt. Dieser ist nach ehrenhaften, verantwortungsvollen Grundsätzen zu fassen. Hier hat zu Gutenberg nicht nur die Reihenfolge gewechselt, sondern, auch den Pfad dieses Grundsatzes vorsätzlich verlassen! Als Soldat wäre er gemäß Wehrstrafgesetz (WStG §42, 3. Unwahre Meldung), für diese Missetat zu einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren verurteilt worden.

Hinsichtlich der politischen Panne ist auch der Bundeskanzlerin, Dr. Merkel, zu widersprechen: Der CSU-Politiker, Karl Theodor zu Gutenberg, hat nicht nur als Mensch gefehlt, sondern er ist vornehmlich als Verteidigungsminister und Vorbild für die Soldaten, wegen der unwahren Meldungen zu bestrafen und folglich unehrenhaft zu entlassen.

*** Hüten wir uns davor, dass es zukünftig auch noch heißt: „Deutschland lügt sich hoch!“

Eckhard Zuschlag

 

*** Abgewandeltes Zitat: Thilo Sarrazin

Bemerkung zum Sprachgebrauch:

Mit allen Funktionsbezeichnungen sind Frauen und Männer in gleicher Weise gemeint. Eine sprachliche Differenzierung im Wortlaut der einzelnen Regelungen wird nicht vorgenommen.

 

Lippstadt-Blog: Lippstadt zum Fühlen, Sehen und Begreifen

Am 26.11.2010 war es soweit: das Bronze-Stadtmodell der Lippstädter Altstadt wurde feierlich enthüllt und stand ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Bildhauer Egbert Broerken aus Lippetal hat schon etliche Tastmodelle aus Bronze erstellt, die nicht nur für Blinde und Sehbehinderte „sehenswert“ sind.

„Zum 825sten Jahrestag der Stadt gespendet von den Service Clubs Inner Wheel Arnsberg-Soest, Inner Weheel Am Hellweg, Lions Club Lippstadt, Rotary Club Erwitte-Hellweg, Rotary Club Soest-Lippstadt, Round Table Table Lippstadt, Soroptimisten Club Lippstadt, Zonta Club Lippstadt, dem Heimatbund Lippstadt e.V., der Hanse-Gesellschaft Lippstadt e.V. und Lippstädter Bürgerinnen und Bürgern“
(Zitat vom Stadtmodell)

Das Tastmodell ist im Maßstab 1:1000 erstellt und umfasst die Lippstädter Altstadt innerhalb der Umfluten.
Die größeren Straßenzüge und wichtige Gebäude/Plätze und Sehenswürdigkeiten sind zudem mit kleineren Schriftzügen in Braille-Schrift (Blindenschrift) und „Schwarzschrift“ (normaler Schrift) versehen, sodass sich Sehbehinderte und Blinde in dem Modell auch alleine durchtasten können.
Das Modell befindet sich zwischen der Marienkirche und dem Rathaus.

Wer das Modell bisher noch nicht „in Augenschein“ oder „unter seine Fittiche“ genommen hat, sollte dies bald nachholen – das Stadtmodell ist allemal sehenswert!

Lippstadt-Blog: Nicht IKEA aber DEPOT

Ein neuer Deko-Tempel hat nun auch Lippstadt erreicht.
Natürlich ist es nicht IKEA, aber auch bei DEPOT gibt’s Teelichter zu kaufen. 😉

Bereits im November 2010 eröffnete die neue DEPOT-Filiale in der Langen Straße 22 (ehem. Campo) – für
viele Frauen (und Männer!) nun eine Möglichkeit mehr, Dekoartikel, Bastelzubehör, Geschirr, Kochzubehör,
Heimtextilien und vieles mehr zu kaufen.
In den ersten Tagen wurden gleich Plastiktüten mit einer Deko-Blume und einem 10 %-Gutschein verteilt.
Der Laden war neu, also war der Ansturm groß: In Lippstadt war DEPOT bisher noch unbekannt.

Mittlerweile hat sich der neue Deko-Laden wohl integriert, der Ansturm ist vielleicht nicht mehr so
groß wie in den ersten Tagen (so scheint es mir zumindest), doch ist er immer noch gut besucht.

Natürlich gehe auch ich als Frau immer gerne dort hin – und wenn es nur ist, um neue Dekoideen zu
sammeln und festzustellen, dass man zu Hause für so viel Deko oft gar keinen Platz hat…
Doch auch ich habe dort schon einige Sachen gefunden, sodass der Jahrszeit oder Laune entsprechend
mal die Tischdeko getauscht wird und ungenutztes für einige Wochen oder Monate im Schrank verschwindet,
bis es wieder zum Einsatz kommt.

Wer aufs Geld achten muss oder will, der sollte allerdings die Preise vergleichen – nicht immer ist
DEPOT auch die günstigste Wahl.

Ich finde es dennoch gut, dass dort nicht noch ein Klamottenladen eröffnet wurde – davon haben wir
wahrlich in Lippstadt nun schon genug.

Einen IKEA-Besuch wird es trotzdem immer wieder mal geben – denn bei DEPOT gibt es keine Mandel-Torte,
Köttbullar oder HotDogs. 😉

Ruesselsheim-Blog: Kochen mit Kids – wieder ein Riesenerfolg

Am 26. Februar 2011 war es soweit. In der bewährten Reihe der Events der Rüsselsheimer Volksbank fand das erste „Kochen mit Kids“ im Jahr 2011 im Landhotel Mönchbruchmühle statt. 19 aufgeregte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren stellten sich dem Abenteuer, ein hochwertiges 3-Gänge-Menü zu zaubern und das Ergebnis am Mittag den Eltern, Geschwistern und Großeltern zu kredenzen. Pünktlich um 09.00 h ging es mit dem straffen Zeitplan los. Günter Lohoff, der Chefkoch der Mönchbruchmühle, erläuterte den aufgeregten Kochnovizen den Tagesplan.

Die Vorspeise, bestehend aus Schmorragout von Kirschtomaten in Karamell- Balsamico-Fond, serviert mit gebratenen und asiatisch gewürzten Putenbrustwürfeln, sorgte fürs Erste für Überraschung. Viele von den Kindern staunten nicht schlecht, ob der anspruchsvoll klingenden Speise.

Der Hauptgang, bestehend aus mit Schinken umhülltem Medaillon vom Schweinefilet im Blätterteig, serviert mit Thymianjus, Gemüseallerlei von Zuckerschoten, Karotten und Kohlrabi, sowie Röstkartoffeln mit Vollkornpanade und frisch gehacktem Kerbel, brachte die ersten Sorgenfalten auf die Gesichter der Jungköche. Das sollte man selbst zubereiten?

Zum Nachtisch waren poschierte Quarkknödel mit gelierten Himbeeren und Marzipan- Mohn-Eis angekündigt.

Mit grossem Eifer ging es in die Küche. Schnell ging es geschäftig zur Sache. Die Kids hantierten mit Messern und allerlei Zutaten, musste doch gegen 13.00 h das genannte Menü fix und fertig und noch dazu wohlschmeckend für die geladenen Gäste auf die festlich gedeckte Tafel.

Dank der tollen Unterstützung des Koch-Teams der Mönchbruchmühle und des eifrigen Engagements der Koch-Kids, konnte pünktlich serviert werden. Mit grosser Begeisterung servierten die Koch-Kids gekonnt ihren Gästen das Menü. In geselliger Runde genossen die Eltern, Geschwister und Großeltern das Ergebnis des Kochvormittags und sparten nicht mit Lob für das Geleistete. Voller Stolz berichteten die Kinder ihren Gästen über das Erlebte. In seiner Begrüssung wies Timo Schmuck, Leiter Vertrieb/Marketing der Rüsselsheimer Volksbank, darauf hin, dass im Jahr 2011 noch weitere Events von der Volksbank angeboten werden. Informationen hierzu sind unter http://www.r-volksbank.de/veranstaltung zu finden.

Rathenow-Blog: Havel – weit und breit

Die Pegelstände fallen kaum sichtbar. Die Havel verrät noch nicht, wo sich tatsächlich ihr Bett befindet. An der Göttliner Badestelle sind noch große Flächen überschwemmt.

Aschaffenburg-Blog: Veranstaltungen, Seminare, Vorträge der Hundeschule Aschaffenburg

Seminare / Veranstaltungen / Workshops / Vorträge der Hundeschule Aschaffenburg:

Von Nasenarbeit, Agility, Obedience bis hin zu Kleinhunde-Indoor-Spielstunden.

Profitieren Sie von den langjährigen Erfahrungen von Petra Führmann, Iris Franzke und Team als Hundetrainerinnen, Hundeschulleiterinnen und Autorinnen diverser Hundebücher wie z.B. Das Kosmos Erziehungsprogramm für Hunde, Erziehungsspiele für Hunde, Zwei Hunde doppelte Freunde im Kosmos Verlag – Kompetenz von der Welpenerziehung bis zum Problemhund.

Hundeschule Aschaffenburg
Ernsthofstr. 14
63739 Aschaffenburg
tel.: 06021-20156
http://www.hundeschule-ab.de
http://www.hundetrainer-werden.de
http://www.hundebuecher.net
http://www.hundeshop-ab.de

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt über „Fremdinszenierung“

Nina Richel, Schülerin aus Hildesheim, und Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg haben eines gemeinsam: Sie sind öffentliche Menschen, Kameras sind auf sie gerichtet. Nina Richel hofft in der Castingshow »Deutschland sucht den Superstar« auf eine Gesangskarriere, der Adlige im Kabinett Merkel darauf, dass die Doktortitel-Affäre schnell in Vergessenheit gerät. Eines unterscheidet die beiden aber grundsätzlich: der eine ist ein Profi in der Selbstinszenierung in den Medien, die andere wird vom Privatsender RTL fremdbestimmt. Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Medienprofi. Er schließt Bündnisse mit Sendern und Zeitungen – wie Mitte Dezember, als er mit seiner Ehefrau Stephanie die deutschen Soldaten in Afghanistan besuchte und den unter Quotenschwund leidenden Sat1-Moderator Johannes B. Kerner mitnahm. Hinzu kommt die auffällige Hofierung des Ministers in der auflagenstärksten deutschen Boulevardzeitung »Bild«. Nina Richel, Marco Angelini und die übrigen acht »DSDS«-Kandidaten hingegen sind weniger Akteure als vielmehr Spielbälle des Senders RTL. DSDS ist eine Art Striptease-Show, bei der die Kandidaten die Jeans anbehalten dürfen, aber ihr Gefühlsleben bloßstellen (müssen). Jede Träne wird von einer Kamera eingefangen, der Verlust von lieben Menschen in Geschichten ausgewalzt. Der Dramaturgie wegen werden Kandidaten in Schubladen gesteckt (»die Zicke«). Das enge Aufeinanderhocken in der DSDS-Villa soll die ohnehin vorhandene Konkurrenz der jungen Leute
untereinander anheizen. Peter Boudgoust, der Intendant des Südwestrundfunks, nennt das »Sozialpornografie«, wenn Laien beispielsweise in Dokusoaps Konflikte austragen sollen. Fast 35 000 junge Menschen bewarben sich für die aktuelle Staffel von »Deutschland sucht den Superstar«, einige von ihnen wurden von der Jury um Dieter Bohlen bewusst lächerlich gemacht – anstatt sie erst gar nicht einzuladen, weil ihnen offensichtlich das Talent fehlt.
Darunter werden die Vorgeführten noch lange leiden, weil Mitschüler mit dem Finger auf sie zeigen. Die zehn Übriggebliebenen haben in den Mottoshows keine andere Wahl, als sich den Regieanweisungen zu fügen. Wer es sich mit Bohlen verscherzt, kann einpacken. RTL spielt mit der Hoffnung der Kandidaten auf die große Karriere und macht daraus ein Geschäft. Nina Richel und die anderen sind Werkzeuge für eine hohe Einschaltquote. So wie es 2010 Menowin Fröhlich war, dessen kriminelle Vergangenheit (Betrug und Körperverletzung) in den Mittelpunkt gerückt wurde. Weil sie heiß auf Aufmerksamkeit sind und
wie ihre Eltern die Gesetze einer Castingshow nicht kennen, bewerben sich jedes Jahr Tausende bei RTL oder Pro7. Sie sollten sich keine Illusionen machen: Diese Shows sind moralisch fragwürdig, reine Fremdinszenierung, und ihre Sieger sind schnell vergessen.

Liebes Westfalen-Blatt. Nicht nur DSDS ist mehr als fragwürdig. Fragwürdig ist auch, warum Ihr Euch in die Reihen der Hochschreiber eingereiht hattet und nicht erkanntet, was für ein Blender und Hochstapler da auf seinem visuellen Bobbycar sitzt und sich von einem abgefeimten Club Idioten hochjubeln ließ und läßt. Immer noch ist er angeblich „der beliebteste Politiker“ vor Angela Merkel. Und die hat ziemlich sicher ihre Doktorarbeit nicht abgekupfert und schon vor Verleihung den Titel tragen wollen.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Ernö Weil – seine letzte Saison

Mit den Worten „Ich bin noch da“ eröffnete Indentant Ernö Weil am 24. Februar die Pressekonferenz im Neuhaussaal-Foyer. Sein Nachfolger Jens Neundorff von Enzberg steht schon fest.

Xaverl: Des dadest net glaum. Jetz is da Weil no lang do, owa wennst guglst und Weil und Ostdeitsche eigibst dann ist fast imma da Neue der Neundorff von …. im Buidl. So schnäi gehts. Is a Neua gwäit is da Oide scho fast vagessn.

Übersetzung. Man glaubt es kaum. Jetzt ist der Indentant Weil noch lange im Amt, und trotzdem erscheint beim Googeln mit der Sucheingabe Weil und Ostdeutsche Galerie, meistens schon sein Nachfolger Jens Neundorff von Enzberg. So schnell geht das. Steht ein Nachfolger fest, ist der Amtsinhaber fast schon vergessen.

Rathenow-Blog: Gänse beim Frühstück

Nicht nur um den Gülper See sieht man augenblicklich wieder riesige Gänsescharen. Auch auf den Wiesen zwischen Steckelsdorf und Buckow hatten sich heute früh etwa 500 Gänse zum Frühstück eingefunden. Trotz des Hungers sind die Tiere sehr wachsam und warnen ihre Artgenossen gleich, wenn sie Verdächtiges bemerken, sodass man sich also nicht sehr nahe heran wagen kann.

Im Hintergrund ist kein See zu sehen, sondern eine immer noch überschwemmte Wiese.
Tagelang hatten sich auf dem Rapsfeld zwischen Kreisel und Steckelsdorfer Ortseingang bis zu 30 Schwäne aufgehalten.

Bielefeld-Blog: Bäumt sich ARMinia noch einmal auf?

„High noon“ ist im Western ja Mittags 12 Uhr. Ostwestfalen hat das mal auf 13 Uhr verschoben. Der Ort des Duells ist die ehrwürdige Bielefelder Alm, unter dessen Anstoßkreis ja bekanntlich das heimlich für Ex-Präses S. angelegte Mausoleum liegt. Heute treten da ab besagter Uhrzeit der beste Zweitligist der Region, der SC Paderborn, und der mutmaßliche Absteiger in die 3. Liga, der DSC ARMinia B.….., gegeneinander an. Weltweit, so wird kolportiert, werde diese Abschiedsparty der Metropolmannschaft übertragen.

Mal sehen, was der Kampf um die goldene Ananas heute bringt…..

Rathenow-Blog: Der Abriss geht immer weiter

Nun sind also die beiden Wohnblöcke in der Hermann-Löns-Straße an der Reihe. In wenigen Tagen wird nichts mehr davon übrig sein. Das jüngere der beiden Wohnhäuser wurde genau 35 Jahre alt. Wir sind Mitte Februar 1976 als allererste Mieter eingezogen. Der erste Block stand da schon ein paar Jahre.



Andere Häuser in Rathenow sind allerdings nicht mal so alt geworden. Ganze Straßenzüge in Rathenow-Ost sind erst danach gebaut und früher schon wieder abgerissen worden genau wie die Blöcke Brandenburger Straße, Wolzenstraße, Curlandstraße oder Große Burgstraße.
Bleibt die Frage: Was kommt danach?

Dresden-Blog: Spitzenspiel in der 2. Liga: SGW Dresden empfängt SVV Plauen

Spitzenspiel in der 2. Wasserball Liga Ost Gestärkt durch eine Serie von vier Siegen und einem Unentschieden treten die Männer der SG Wasserball Dresden am morgigen Sonnabend zum Spitzenspiel der 2. Wasserballliga Ost gegen den SVV Plauen an. Im Verfolgerduell hinter den nahezu uneinholbaren Spitzenreitern aus Brandenburg stehen sich damit zwei Teams gegenüber, die sich noch im letzten Jahr heiße Duelle im Kampf um die Teilnahme am Aufstiegsturnier geliefert haben. » weiterlesen

Sonnabend 26.02.2011, 19:30 Uhr
Schwimmhalle Freiberger Platz
SG Wasserball Dresden – SVV Plauen
Eintritt frei!

Mehr Infos unter www.wasserball-dresden.de

Gotha-Blog: CDU- Senioren aktiv dabei

Am gestrigen Mittwoch, den 23. Februar wählte der Kreisverband der Seniorenunion Gotha turnusgemäß seinen Vorstand neu. Als Vorsitzender wurde dabei Helmut Bartels einstimmig in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Als Stellvertreter stehen Ihm Frau Johanna Köhler  und Herr Klaus Dieter Helbing zur Seite.

Besonders erfreut waren die Anwesenden über die Ernennung Ihrer  langjährigen Vorsitzenden Eva Rotsch zur  Ehrenvorsitzenden der Kreis-Senioren-Union.

 

Als Gäste an diesem Nachmittag konnten der 2. Beigeordnete des Landrats Thomas Fröhlich, sowie der Kreisvorsitzende der CDU Falk Ortlepp begrüßt  werden.

Neben einem interessanten Rückblick auf die bisher geleistete Arbeit, gab Helmut Bartels einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr. Neben einer Buchlesung, Firmenbesuchen und einem Gespräch mit dem Militärpfarrer der Friedensteinkaserne stehen noch viele weitere interessante und lehrreiche Veranstaltungen auf dem Programm. „Uns wird nicht langweilig! Es gibt noch so viele Pläne und Ideen die es zu verwirklichen gilt“, so Helmut Bartels nach seiner Wiederwahl.

 

Einig war man sich jedoch in dem Umstand, dass sich die Seniorenunion Gotha ausdrücklich von den Äußerungen im Hinblick auf Kinderlärm distanziert. „Die Kinder von heute, sind unsere Fachkräfte und Nachfolger von morgen, so Eckehard Döbler. Wir sind alle stolz auf unsere Familien, Kinder und Enkelkinder, und würden alles für Sie geben. Die Hauptsache ist, man wird gebraucht, ob es als „Babysitter“ ist, oder als Helfer in jeder Lebenslage, man müsse nun langsam mal begreifen, dass der demographische Wandel nur mit Kindern umzukehren ist.

Zum Abschluss lud der neu gewählte Kreisvorsitzende alle junggeblieben und interessierten Senioren im Landkreis Gotha ein, doch mal bei der ein oder anderen Veranstaltung vorbei zu schauen. „ Wir freuen uns immer über neue Gesichter. Der Erfahrungsaustausch macht im größeren Rahmen noch mehr Freude.“

Bei Interesse steht Ihnen die Kreisgeschäftsstelle der CDU in der Waltershäuser Straße 21, Gotha unter der Telefonnummer: 03621- 702711 für Informationen gerne zur Verfügung.

Bielefeld-Blog: Näheres über Guttis Stefferl

Ja, wir sind schon gemein. Gucken nach. Lesen nach. Fragen Leute, die bestimmte Leute kennen. Gestern fragte eine ziemlich intelligente Person, warum man eigentlich so wenig „Inoffizielles“ weiß über den Plagiator und seine RTL2-Moderatorgattin, das halbschwedische Barbie-Stefferl.

Nähere nachlesen kann man beim – nach eigener Aussage „auf Bewährung vorbestraften – Herrn Tauss, ehemals MdB SPD auf seiner Webseite „tauss-Gezwitscher“. Die Risse in der Freiherrlichen Scheinfassade sind wohl kaum zu kitten:

Und noch ein Problem wird im Buch klar benannt: Steffi versteht nicht, dass das nach Erkenntnis aller Fachleute sinnlose und wirkungslose Zugangserschwerungsgesetz des Gatten zu Guttenberg nicht umgesetzt wurde. An diesem Gesetz soll sie Gerüchten zufolge sogar mitgearbeitet haben! Da wird alles klar. Genau so liest sich das als “Zensursula” bekanntgewordene Gesetzeswerk Guttenberg / von der Leyen auch! So etwas passiert halt, wenn Leute Gesetze schreiben, die zuvor in Mama Charlottes Inneneinrichtungsfirma vorwiegend nur Zugang zu Farben und Stoffen hatte. Nichts für ungut, Steffi. Man kann nicht alles können!

Doch, doch. Wir nennen die Quelle und verlinken sogar! Ist doch immer lustig, was „feine Burgherren und -damen“ so von sich spucken.

Bielefeld-Blog: Die nächsten Aufreger

So so. Der nächste Aufreger im Pressesalat. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat also in Kumpanei mit der Bundesbank die Banken der europäischen Schuldenstaaten intensivst und freundlichst mit überaus günstigen Krediten subventioniert. Es soll sich um 338 Milliarden Euro handeln. Deutschland haftet für mehr als 90 Milliarden Euro. Bemerkt habe die Geldinfusion – und jetzt wird es richtig pikant – durch die Hintertür ausgerechnet Hans-Werner Sinn, der Chef des ifo-Institutes. Die Bundesbank habe den Kapitaltransfer mittlerweile indirekt eingeräumt. Ifo-Chef Sinn, der König der Talkrunden, entdeckt also was hintenrum und die Untergangspropheten stimmen in den Chor ein. Warten wir doch mal ab, ob die Bundesbank „ihre Glaubwürdigkeit vollends verloren hat und den Verbrauchern und Sparern eine Inflation mit steigenden Preisen und dem Wertverlust des Ersparten“ droht. Trüge der Prophet nicht den Namen „Sinn“ und säße nicht bald das fiskalische Schoßhündchen von Mecklenburg-Vorpommerns ganzem intellektuellem Stolz als Chefbundesbanker da, man könnte es sich zusammenreimen. So bleibt es nebulös.


Kriegt in der NW grad was auf die Ohren: CDU-Mann Elmar Brok

Dagegen erlebt jetzt mal unser „Freund“, die Speerspitze Bertelsmanns in Brüssel, der OWL-CDU-Kreisvorsitzende Elmar Brok, wie das so mit dem Staatsanwalt ist. Der will nämlich die Immunität des überaus kräftigen Mannes im Europaparlament aufheben lassen. Es ginge um eine Steuerschuld von ca. 2300 Euro, die laut Brok „längst bezahlt sei“. Siehste Elmar, die pöse, pöse Presse handelt wie im Falle Lügen-Guttis. Sie schreibt einfach darüber. „Normale“ Menschen ohne Immunität hätten Ratzfatz die Steuerfahnder im Haus und wären angeklagt. Bei Teflon-Ministern und Eurofightern muss man erstmal die Immunität aufheben. Was selten gelingt. Denn „Volkes Stimme“ schützt ja die Ehrenwerten. Allerdings mußten wir auch gestern wieder feststellen, das selbst als intelligent eingestufte Menschen der Meinung waren, die „BILD verfolge den armen Guttenberg“. Die BILD. Ha, das ist großes Kino!

Warten wirs ab.

Bielefeld-Blog: Wie EMNID-Schöppi es „erklärt“

Auch die Online-Abstimmung auf BILD.de kam zu einem ganz anderen Ergebnis: Danach votieren 55 Prozent für einen Rücktritt Guttenbergs (Stand: 24. Februar um 15.47 Uhr).

Pro Guttenberg, contra Guttenberg – warum gibt es unterschiedliche Umfrage-Ergebnisse?

DAS SAGEN EXPERTEN

Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner, Chef von TNS-Emnid (Bielefeld), erklärt sich die Differenz zwischen repräsentativen Meinungsumfragen und Online-Abstimmungen so:

„Ich kann mir vorstellen, dass im Netz gezielt manipuliert wurde, denn wir bekommen bei unseren repräsentativen Umfragen ganz andere Ergebnisse.“

Ja Schöppi, grad mal wieder „500 Repräsentative CDU-Mitglieder“ umgefragt? Dieses pöse, pöse Internetz aber auch. Gleich verbieten. Vor allem, wenn in den Zusammenhang der Name „Tobias Huch“ in engster Zusammenarbeit mit der gedruckten BLÖD auftaucht wirds kritisch….

Bielefeld-Blog: Sarrazins Sohn lebt von Hartz 4?

Der Sohn von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (66), Richard, lebt von Hartz IV und fühlt sich als Außenseiter. Seine Eltern sagten „eigentlich selten etwas Gutes über mein Leben“, sagte der 30-Jährige der Illustrierten BUNTE. „Ich bin für meinen Vater der Sündenbock, das schwarze Schaf der Familie.“ Derzeit arbeitet Richard Sarrazin, der eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert hatte, als Ein-Euro-Jobber als Garten- und Landschaftshelfer auf einem Friedhof. „Es ist eigentlich ganz gut, arbeitslos zu sein und nicht gebraucht zu werden, weil man dann sein Lebenstempo selbst bestimmen kann.“
Quelle: BUNTE

Huch? Bitte verbessert mich, die ihr über den von einem Kriminellen entworfenen Themenkomplex besser Bescheid wisst. Aber ist es nicht so, dass Eltern, so sie denn ausreichend Einkommen/Vermögen haben, zunächst einmal zur Sicherung des Lebensunterhaltes des Sohnes herangezogen werden? Oder gelten da die Gesetze wie im Falle des fränkischen Lügenbarons auch nicht?

Kann ja sein, das das bei der Deutschen liebstem „Wahrheitssager“ und „Zierde der Sozialdemokraten“ ähnlich ist wie Lügenbaron Gutti. Da gelten die Gesetze auch nicht.

Landshut-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht ? (18)

Und weiter geht es mit der Schwindelei. Auch hier verbirgt sich ein Fehler. Jeder Landshuter kennt den Blick über die Isar.  Aber wer kennt Landshut so gut, dass er den Fehler findet.

dsdwn-18.jpg

Wenn Sie den Fehler finden schreiben Sie bitte die Lösung in den Kommentar.
Nach der Nr. 20 bringe ich die Lösungen mit Foto.

Bielefeld-Blog: Volksverdummung auf Klopapier

Gestern hatten wir Kontakt mit ungefähr 50 Menschen, mit denen wir über das Thema Guttenberg diskutierten. Nicht ein einziger hatte Verständnis für Aktion, Haltung und Attitüde des flotten Lügners aus der fränkischen Provinz. Der seit über 20 Jahren in Deutschland lebende niederländische Geschäftsführer eines weltweit agierenden Yachtausrüsters meinte lakonisch: „Mein gutes Bild von Deutschland hat Risse bekommen. Damals die Dolchstoßlegende der Nazis, jetzt die angebliche Medienkampagne gegen einen Hochstapler. Wenn wir jetzt Mitarbeiter beim Lügen ertappen, haben wir schlechte Karten. Ab sofort sind das alles nur noch Kavaliersdelikte. Die Bild wurde in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat für unsere 600 Mitarbeiter aus den Firmenräumen verbannt“. Lassen wir mal das Elaborat von Guttis Bruder im Geiste, dem Bielefeld-affinen Herrn Diekmann, einfach so stehen als das was es ist:

Auf den Gipfel getriebene Beknacktheit und Persilschein für zukünftige Gauner dieser Art in der Bananenrepublik Deutschland

Da die Universität Bayreuth jedoch auf eine nähere Prüfung der Plagiatsvorwürfe verzichtet, hat sie sich als akademische Lehrstätte sehr wohl unmöglich gemacht. Und da soll es „keinerlei politischen Einfluss“ (Unipräses Bormann) gegeben haben? Ob das jetzt so lauthals für ihren Hero plärrende geistige Prekariat wirklich weiß, worum es geht? Es ist sehr zu bezweifeln. Die tumbe Masse erregt sich über angebliche „Jagd in den Medien“ und feiert gleichzeitig das Diekmannsche Brechelaborat auf Klopapier. Das ist der Boden, auf dem schwarze Dummheit prächtig gedeiht. Jetzt noch eine „Promi-im-Dschungel“- Sonderserie auf RTL mit Gutti, Stefferl und dem feisten CSU-Generalsekretärsgrinser, und die Krönung zum Kaiser im Bamberger Dom ist nicht mehr aufzuhalten. Sammelt schon mal Bananen für die Röckchen und übt „Bunga-Bunga beim Weißbier“.

Narrahallamarsch!

Bielefeld-Blog: Strahlend vorbei

Der gestrige Gutti-beherrschte Tag führte zu einem Termin im weitläufigen Emsland. Vorbei am AKW Lingen, dessen hoher Schornstein kilometerweit die grüne Landschaft beherrscht. Unwillkürlich denkt man an das Kernkraftwerk Grohnde, von dem die Metropole und das Umland auch Strom beziehen. Zufällig war beim Termin oben im Norden auch ein ehemaliger Kraftwerkmeister dabei, der „schöne“ Geschichten aus einer für überhaupt nicht „strahlenden“ Vergangenheit erzählen konnte. Sparen wir uns hier die negativen Details. Angesichts der gestrigen Gutterie meinte er aber abschließend: „AKW-Betreiber sind wie Guttenberg. Sie können alle negativen Seiten aufgezählt haben, um die Tricksereien wissen und dennoch glauben jede Menge Menschen, es sei immer noch eine tolle Sache“.

Bielefeld-Blog: Gutti geleert, nicht mehr gelehrt !

Selten so gelacht, eine köstliche Posse, mit allem drum & Dran …nicht nur vuz Gutti als tragische Figur, die ganze wichtigtuerische Journaille und die oppositionellen Politclowns desgleichen..mit welchem Bierernst und mit welchem Unwissen über das Doktorentum und seine Regeln wurde diese Dämlichkeit begleitet???!

Bielefeld-Blog: Guttis Doktor-Hut ist weg

Die Uni Bayreuth hat schnell und schmerzlos entschieden und dem sauberen Herrn Minister Karl-Theodor Guttenberg-Münchhausen den Doktortitel aberkannt. Dennoch gibt es immer noch genügend glühende Verehrer, die eine „Hetzkampagne“ und eine „Lapalie“ sehen. Schlaft weiter, Freunde. Aber geigt Euch zukünftig nicht mehr über wirkliche Geringfügigkeiten von Menschen auf, die nicht „zu Guttenberg“ heißen.

Wie sagte eben der frühere Stern-Journalisit Heiner Bremer auf n-tv? „Dieser Mann ist nicht mehr minestrabel“. Eben. (Aber in einer Banananrepublik mit Mutti aus der Walachei an der Spitze schon, Heiner!)

Leute aus der Plebejer-Befürworter-Riege, die sich gradezu danach sehen, vom „elitären Adel“ mal wieder so richtig rangenommen zu werden, schreiben so:

ist ja lustig…
….dieses superschlaue Völkchen aus Doks und Profs hat ihm jetzt den Titel aberkannt.
Diese selbsternannte Schlaumeiersippe war zu doof das vorher zu erkennen und müssen das erst aus der Zeitung erfahren das was nicht stimmt, oder wie?
Ich lach mich krümelig. Und die wollen mir was von Wissenschaft verklickern? Ein Haufen von Wichtigtuern, die meistens früher in der Schuler vermöbelt wurden. Arme Würstchen…..dieses superschlaue Völkchen aus Doks und Profs hat ihm jetzt den Titel aberkannt. Diese selbsternannte Schlaumeiersippe war zu doof das vorher zu erkennen und müssen das erst aus der Zeitung erfahren das was nicht stimmt, oder wie? Ich lach mich krümelig. Und die wollen mir was von Wissenschaft verklickern? Ein Haufen von Wichtigtuern, die meistens früher in der Schuler vermöbelt wurden. Arme Würstchen.“
Quelle: hier.