Erinnert Ihr Euch noch? Lolly’s verwandeln sich in Zigaretten. Die Unschuldigen werden zu Schlampen. Wasser wird gegen Wodka ausgetauscht. Erinnert Ihr Euch, als Schutz bedeutete, einen Helm beim Fahrrad fahren zu tragen? Als die schlimmsten Sachen, die ein Mädchen von einem Jungen bekommen konnten, Läuse waren. Als Papa’s Schultern der höchste Platz der Welt & Mama die größte Heldin war? Krieg nur ein Kartenspiel war & das einzige Rauschgift, das wir kannten, Hustensaft war. Einen Rock zu tragen noch keine Schlampe sein hieß. Der größte Schmerz, den man fühlen konnte war, als man hin fiel & Abschiedsgrüße nur bis morgen galten. Erinnert Ihr Euch noch? Und wir konnten es alle nicht erwarten, erwachsen zu werden..
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Die Partei kurz vor dem Abgrund, der Schwätzer vor dem Herrn wie unter Strom. Guido Westerwelle beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Unerträglich. Unanhörbar. Druck auf den “Aus”-Knopf. Stille. Der Mann ist nicht mehr zu retten.
Dazu Spiegel-online, ein wahrlich häufig kritisierbares Medium im Live-Ticker:
[12:55 Uhr] Um kurz vor eins ist Westerwelle bei seinem Lieblingsthema: Der Leistungsgerechtigkeit. Was hat die FDP da nicht schon alles gemacht! Schonvermögen verdreifacht, Familien entlastet undsoweiterundsofort. Achja – und falls die Liberalen es vergessen haben sollten: Wer arbeitet muss mehr haben, als der, der nicht arbeitet. Leistung muss sich wieder lohnen, das “muss” mal gesagt werden. Es ist, als habe Westerwelle ein Tonband verschluckt, das er immer wieder abspult. Der Beifall fällt spärlich aus.
Wenn beratungsresistenter Schwachsinn einen Familiennamen hat, dann müsste er Westerwelle lauten.
Kraichgauer Puppentheater präsentiert:

„Kasperle im Zauberwald“
Das traditionelle und erfolgreiche Zeltpuppentheater
„Kasperle im Zauberwald“ kommt in Ihre Stadt.
Jenny und Daniel Maatz lassen nun auch bei Ihnen
die Puppen tanzen. Daniel Maatz entstammt einer
alteingesessenen Puppenspielerdynastie und hat
das Handwerk von der Pike auf erlernt.
Kasperletheater im Zelt gibt es viele: „Kasperle im
Zauberwald“ von Familie Daniel Maatz dagegen ist
ein Original der Sonderklasse und hebt sich mit
immer wechselnden Theaterstücke von der Masse
ab. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.
Strahlende Kinderaugen während der Vorstellung und
Lobende Worte der Eltern sagen uns,
das wir auf dem richtigen Weg befinden.
Natürlich haben wir mehrere Stücke in unserem
Repertoire, ob „Das Zauber-Ei“ oder „Kasperle und
das Schlossgespenst“
Wir wechseln unsere Theaterstücke immer wieder
aus, so das es den kleinen Besuchern nie
langweilig wird.
Die Handpuppen sind noch aus den Beständen
vom Ur-Großvater von Daniel Maatz. Tradition ist
uns wichtig, aber natürlich wird das ganze mit
modernen Effekten und Licht in Szene gesetzt. So
entsteht ein LIVE-Entertainment der besonderen
Art.
Die Zeltanlagen werden mit einer speziellen
Gas-Heizung wohlwollend temperiert.
Treffpunkt: Am Heuchelbach in D-61348 Bad Homburg vor der Höhe
Veranstalter: Kasperletheater.
Kontakt: E-Mail: pr-kasperle-im-zauberwald
t-online.de
Homepage der Veranstaltung
http://kasperle-im-zauberwald.de.vu/:

Inmitten all der Guido-Überlebensüberlegungen, Gesines angeblichen oder wirklichen Kommunismusträumen, völlig verseuchtem Dioxinessen, endlich wieder dräuender Schweinegrippe, “explodierenden” Lebensmittelpreisen und dem Wildbad Kreuther CSU-Parteitag hat der heutige Dreikönigstag – in manchen Bundesländern Feiertag – auch Hoffnung parat: Es taut gewaltig. Von Westen her kommt eine Regenfront mit relativer Wärme.
Dann allerdings wird die gigantische Headline des Zeitungsmeinungsführers der Glitzermetropole (” So ziemlich gar keine oder alle Positionen vertreten ist auch ´ne Meinung”) offengelegt:
“Extremer Winter sorgt für Rekordzahl an Schlaglöchern”
Es wird gemunkelt, Karl-Theodor zuG hätte auch dafür bereits ein Konzept: “In der Ignoranz liegt die Stärke des Wissenden”. So schließt sich der Kreis noch nicht einmal vom letzten Winter her (“Wie konnten wir wissen, dass es solche Winter wieder geben kann?”) reparierten Schlaglöchern zu neuen. Das Rumpeln der Achsen zwingt zu langsamer Fahrt und senkt die Benzinverbräuche. Mangels schlechter Nachfrage hat man dann als Minerölgauner das nächste Argument, die Preise nochmals anzuziehen.

Es wird ein gutes Jahr für Bielefelds letztes Jahr gekürtes Durchschnittsgesicht Vanessa J. (19). Hans-Rudi H´s´Stadtmarketingbude dreht mit ihr grade einen Imagefilm “Bielefeld-Gesicht 2010″. Das Drehbuch kann nicht sehr viele Seiten haben, ist der “emotionale Clip” doch lediglich drei Minuten lang. Am Ende hat die Glitzermetropole “mit den unendlich vielen Facetten” richtig Glück: Vanessa muß kein Wort sagen. Sagt Vanessa übrigens selbst.
Dann dürfen wir gespannt sein, welches Image denn da per Gesicht transportiert wird. Huschende, geblitzte Autofahrer am “Bielefelder Berg”? Wanderer auf dem Anstieg zur Sparrenburg? Olderdissen-Besucher Face-to-Face mit Eseln? Oder winkt der scheue zarte OBpit aus einem der alten maroden Fenster des Rathauses am Niederwall?
Haben wir etwas übersehen, was an Bielefeld liebenswert ist oder ist es exakt der Mechanismus, der Mitleid auslöst, wird das ständig schlingernde und Amateurhaft agierende ARMinia Bxxxxx erwähnt? Hilflosen Blagen oder alten Omis gibt man ja auch sicheres Geleit.
Dat Alexandra von der NW scheint gerne Schlitten zu fahren. Jetzt hat sie sich die Schwedenschanze vorgenommen. Wir, die wir hier ja seit Blogbestehen dem heimischen Wintersport sozusagen die Piste halten, freuen uns darüber. Schade, dass sie andere Vorstellungen von einer “Schanze” hatte, wie ihre Reportage widerspiegelt. Sie hätte sich mal auf die Direttissima wagen sollen und nach sausender Fahrt hätten die Kirchdornberger und Queller Skilehrer sie schon mit einem Glögg aufgefangen. So wie Generationen weiblicher Rodlerinnen vor ihr. Schwedenschanze. Das ist eines der tiefen Geheimnisse dieser Glitzermetropole. Nicht nur im Winter auf Schnee.

Sachverhalt: Parteichefin der Linken, Gesine Lötzsch, will eine radikale (Real-)Politik und möchte Wege ausprobieren, um zum Kommunismus zu gelangen.
Reaktion: Empörung aus allen Parteien, auch aus der eigenen. Frank-Walter Steinmeier konnte sich nur noch an den Kopf fassen. Lötzsch selber äußerte sich daraufhin wie folgt: “Die Linke ist linkssozialistisch, wir sind und werden keine kommunistische Partei. Und ich werde auch kein Mitglied der kommunistischen Plattform.”
Daraus resultierende Schlüsse: Entweder steht sie nicht zu ihrem Wort, bzw. weiß nicht, was sie da von sich gegeben hat. Oder sie ist, wie jeder Politiker, auf perfidem Stimmenfang bei denjenigen, die ihre “Partei für zu angepasst halten”, sagt sie selbst.
Fazit: Lange war es ruhig um die Linke. Da wurde es auch Zeit, dass mit einem kräftigen Donnerwetter die Partei ins Rampenlicht gezogen wird. “Schlechte Publicity ist gute Publicity” (Frag mal Guido W.). Aber wo führen Deutschlands Wege wirklich hin? Hoffentlich nicht in den Kommunismus.



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