
Noch taut nichts. Zumindest im Outback nicht. Da, wo im Frühjahr wieder Tonnenweise Gülle abgeladen wird, verzieren jetzt Traktorspuren die immer noch dicke Schneedecke. Da stinkt noch nichts, da sickert noch kein Dioxin (Hier doch nicht…..) in den Naturschutz-Boden.
Stattdessen hebt sich die Stimme der Moderatorin von WDR 2 als sie Mails von der “Verbraucherfront” verliest:
“Familie Ahnungslos aus Deppendorf fragt, ob sie den verseuchten Inhalt ihres Gefrierschrankes noch aufessen dürfen. Wir wissen ja nicht mehr, was wir noch essen sollen”.
Sie, die anscheinend jeden Tag zehn Eier verputzten, bekamen von der beigestellten Expertin die Antwort:
“Machen Sie sich ein paar schöne Menüs damit. Noch ist so gut wie nichts gefunden worden”.
Auf Spiegel-online jagt eine Eilmeldung die nächste. Im Fernsehen Sondersendungen zum “Skandal”. Da verpassen die alle ja glatt den Gang zu Aldi oder Lidl, wo man so schön “billig” einkaufen kann. Womit die Produzenten die Viecher füttern steht ohnehin in den Sternen. Wir plädieren dafür, die zur Massenhystrie und Aufbauschung neigende Journaille als “Staatlich geprüfte Vorkoster” anzuheuern. Überleben sie gesund, können die so leidgeplagten Menschen da draußen auch essen. Wenn nicht. Na ja. Dumm gelaufen eben. Siehe Schweinegrippe vor Jahresfrist, als die Balken der Überschriften an Größe nur noch in Schriftsatzsonderprogrammen zu finden waren.

Ohoh. Schauen Sie bloss in Ihren Kühlschrank. Nicht, dass Sie Eier aus gesperrten Betrieben aufbewahren. Trinken Sie lieber einen Schluck mit E Dingsbums-Zusatz. Kann doch nichts passieren. Schließlich wird die Lebensmittelproduktion und Tieraufzucht so streng überwacht wie Ihr Internet, Ihre Mails, Ihr Autofahrverhalten, Ihr Steuerzahlverhalten, Ihr Handytelefonate, Ihr Einparkverhalten, der Bielefelder Berg, Ihre Politiker
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