Archiv für den Monat: Januar 2011

Bielefeld-Blog: Begegnung mit Wegelagerei

Verehrter Herr Oberbürgermeister Peter Clausen,

ich hätte da mal eine Frage. Es ist heute nachmittag. 15:11 Uhr. Angenommen, zart wie Sie sind, liegen Sie im Fond Ihres Dienst-BMW und plötzlich werden Sie gradezu nach vorne geschleudert. Ihr Fahrer, seit vielen Jahren ein Muster an Beachtung von Geschwindigkeits- und sonstigen Vorschriften, haut in die Eisen. Linkerhand Höhe Queller Feuerwehr erschrickt er über eine Ansammlung von vielen Fahrzeugen, einer grünen „Minna“ und ca. 8 Bielefelder Wachbediensteten. Verzeihung Polizeibeamten. Eben noch saloppe 50 sollen Sie nun angesichts eines 30-Schildes schlagartig abgebremst werden, was Ihnen die Zähne herausschlagen würde. Sie bekommen nur noch ein muffiges „Hmmmmpfsassa“ heraus und greifen instinktiv zum roten Parteibuch der ziemlich unbedeutenden Anti-Sozialpartei. Ein Reflex einfach. Vor Ihrem Fahrzeug leuchtet eine rote Kelle und ein freundlich grinsender Schwarzblauer winkt Sie nach links heraus. Klar, links. Rechts würden Sie übel nehmen. „Guten Tag Herr Oberbürgermeister“, wirft der Kelleur Ihnen zu, der Sie aus dem hinteren Seitenfenster lugen. „Aber beim Oberhaupt der Stadt machen wir eine Ausnahme. Gute Fahrt noch“. Weiter gehts mit der OB-Fuhre.

War dann leider doch nicht so bei mir. 100 Euro „Verwarnung“, 1 Punkt in Flensburg. Man muss eben schlagartig bremsen, auch wenn der nachfolgende 40-Tonner einen aufgegabelt hätte. Erschrecken ob einer solchen Ansammlung (1 hält die Pistole, 1 kellt links, 1 fragt nach, ob alles ok ist mit den Papieren, 5 gucken, ob es was zu gucken gibt) darf man natürlich auch nicht. Ging aber ein paar hundert „Verkehrsgefährdern“ auch so.

Nun gut, der bebrillte Mittfünziger in der etwas wurstig sitzenden Montur war ausgesprochen höflich und ließ keinen der bekannten Sätze wie „Sie wissen doch….“ heraus. Sei es drum. Wir spenden doch gerne für die Pleitestadt. Wie die Hunderttausende am Bielefelder Berg, denen das Käffchen tief im Tal als „Hauptstadt des Blitzes“ in Erinnerung bleibt.

Was aber richtig ärgerte, war das:

Breitestraße. Du wirfst nen Euro in die Parkuhr. Drückst den grünen Knopf. Parkschein kommt nicht. Du ermahnst ihn. Nichts. Dann wirfst Du 50 Cent rein, drückst den grünen Knopf und der Parkschein kommt.Wir hätten jetzt gerne den Euro zurück, Herr Oberbürgermeister.

Wieder ein paar Sympathiepunkte weniger für das seltsame Gemeinwesen im Tal des Teuro. Hat sich schon ganz schön was angesammelt auf dem Minuskonto. Hat nicht mal was mit ARMinia zu tun. Aber ganz viel mit der Junta dieser Stadt.

Hatte fast vergessen: Die schönere und bessere Hälfte wurde gestern ebenfalls von Wegelagerern mit Pistole geblitzt. Scheint ein neues Spiel zu werden, um das Stadtsäckel aufzufüllen. Nicht die Stadt ist für die Bürger da sondern die Bürger für die Stadt. Oder so. Deshalb muss ja jetzt auch das „Technische Rathaus“ her, um all die Blitzverwalter zu beheimaten.

Gotha-Blog: Claudia Reppe als Ortsverbandsvorsitzende bestätigt

Auf der Mitgliederversammlung des CDU- Ortsverbands Tabarz im Hotel „zur Post“ in Tabarz am vergangenen Donnerstag, den 27. Januar wurde Claudia Reppe als Ortsverbandsvorsitzende einstimmig bestätigt. Auch der bisherig mit ihr zusammenarbeitende Ortsverbandsvorstand wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Clemens Klein und der Beisitzer Bernd Frübing wollen die Ortsverbandsvorsitzende in Ihrer Arbeit vor Ort weiter unterstützen und den Ortsverband Tabarz auf die im nächsten Jahr anstehenden Bürgermeisterwahlen fit machen.

Im Tätigkeitsbericht für die vergangenen zwei Jahre stellte Frau Reppe die vielen unterschiedlichen Tätigkeiten des Ortsverbandes vor und wies auf die geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr hin.

Zusammen mit den anwesenden Ortsverbandsmitgliedern wurde über die Finanzkraft der Gemeinde Tabarz diskutiert und auf bestehende Probleme aufmerksam gemacht.

Der Kreisvorsitzende Falk Ortlepp und dessen Stellvertreter Felix Elflein stellten an diesem Abend, im Zuge Ihrer Ortsverbandsbereisung durch den Landkreis Gotha, Ihre Ideen für die Kreisverbandsarbeit der nächsten zwei Jahre vor .

Zum Abschluss freute sich die neu gewählte Ortsverbandsvorsitzende Claudia Reppe auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisvorstand.

Mainz-Blog: Karnevalskostüme: Avatar vs. Indianerkostüm

Karnevalskostüme zu Hauf bei Stekarneval dem Onlineshop mit Sitz in Leverkusen

Kinder verzehren sich nach ausgefallenen Kostümen, insbesondere nach den Hollywoodproduktionen, die als Blockbuster gefeiert wurden. Das gilt sowohl für die Star Wars-Saga damals und heute, als auch  für den Kassenschlager 2010 Avatar. Verkaufsschlager sind dabei die im Mechandisingverbund erhältlichen Laserschwerter, Kostüme und Schminke.

Genauso verhält es sich mit den zirka 3m großen  Avatarfiguren. Kinder wollen auch so aussehen, sich wie ein Avatar kleiden und so bewegen wie einer. Aber wieso jedem Hype folgen sich erneut der Merchandising-Maschinerie hingeben? Wieso nicht einfach zurück zu den Indianerkostzümen, um der Realität entgegenzutreten?

Wenn Kinder Fantasiekostüme favorisieren , dann weil es sich hier nicht mehr um eine Winnetou-generation handelt. Kinder wollen kreativ sein, ausgefallene Kostüme überziehen, experimentieren und erforschen statt auf die konventionellen Indianerkostüme zu setzen.

Vielleicht gerade aus diesem Grund sollte man sich  mal dem Thema Indianerkostüm widmen. Denn als Indianer zum Karneval-ob in Mainz, Köln oder Düsseldorf- zu gehen, dann ist ebenso hier die Verbindung zum Wilden Westen oder Indianertum gegeben. Hier kommt die Fantasie auch nicht zu kurz. Hierzu sind einige interessante Accessoires bei SteKarneval erhältlich.

Homepage SteKarneval

Karnevalskostüme SteKarneval Onlineshop

Einfach ausprobieren und in der Kostüme-Schatzkiste von Stekarneval stöbern. Aussuchen und Ordern! Es ist für jeden etwas dabei. Ausser Avatarkostüme!

Heidelberg-Blog: Augsburger Kasperle in Heidelberg

ein besonderes Ereignis steht bevor: das renommierte und
bekannte Zeltpuppentheater „Augsburger Kasperle“ kommt in
Ihre Stadt.

10.2.2011-13.2.2011
Heidelberg
Messegelände Kircheimer Weg
täglich 15 uhr
sonntag 11 und 15 Uhr

Info Telefon 0178-3787386
Freitags Kindertag
Samstags Familientag

Wir wechseln unsere Theaterstücke immer wieder aus, so das
es den kleinen Besuchern beim Augsburger Kasperle nie
langweilig wird. Zur Auswahl haben wir zur Zeit folgende
Stücke:
Ø „Vom Gespenst, das keines war…“
Ø „Das Zauberei“
Ø „Räuber Hotzenpltz“
Ø „Peterson und Findus“
Ø „Das eiskalte Herz“
Ø „Der Teufel mit drei goldenen Haaren“
Ø „Goldschatzin der Mühle“
Ø… mehr „Großmutters Geburtstag“
Ø „Kasperle als Meisterkoch“
Wie Sie entnehmen, haben wir ein großes Repertoire für
unsere Gäste zur Auswahl. Die Handpuppen sind noch aus Ur-
Großvaters Zeiten und wurden über die Jahre sehr in Acht
gehalten. Tradition ist uns wichtig, aber natürlich wird das
ganze mit modernen Effekten und Licht in Szene gesetzt. So
entsteht ein LIVE-Entertainment der besonderen Art.

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Mainz-Blog:

ein besonderes Ereignis steht bevor: das renommierte und
bekannte Zeltpuppentheater „Augsburger Kasperle“ kommt in
Ihre Stadt.

17.2.2011-20.2.2011
Mainz
Messegelände Hechtsheim
täglich 15 uhr
sonntag 11 und 15 Uhr

Info Telefon 0178-3787386
Freitags Kindertag
Samstags Familientag

Wir wechseln unsere Theaterstücke immer wieder aus, so das
es den kleinen Besuchern beim Augsburger Kasperle nie
langweilig wird. Zur Auswahl haben wir zur Zeit folgende
Stücke:
Ø „Vom Gespenst, das keines war…“
Ø „Das Zauberei“
Ø „Räuber Hotzenpltz“
Ø „Peterson und Findus“
Ø „Das eiskalte Herz“
Ø „Der Teufel mit drei goldenen Haaren“
Ø „Goldschatzin der Mühle“
Ø… mehr „Großmutters Geburtstag“
Ø „Kasperle als Meisterkoch“
Wie Sie entnehmen, haben wir ein großes Repertoire für
unsere Gäste zur Auswahl. Die Handpuppen sind noch aus Ur-
Großvaters Zeiten und wurden über die Jahre sehr in Acht
gehalten. Tradition ist uns wichtig, aber natürlich wird das
ganze mit modernen Effekten und Licht in Szene gesetzt. So
entsteht ein LIVE-Entertainment der besonderen Art.

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Bielefeld-Blog: „Lenasteniker“

Noch am Samstag hatte die Gazette NW ihr „Magazin“ mit Deutschlands „Grand Prix-Wunder“ Lena aus Hannover aufgemacht. Heute – am Abend werden die ersten Titel vorgestellt, aus denen die Zuschauer wählen „dürfen“ – macht sich angeblich Verdruss breit. Lena habe „ihre Unbefangenheit verloren“ heißt es aus der ARD. Hätten sie nicht „Nein“ sagen können, als das Thema „Titelverteidigung“ von TV-Hans-Dampf Raab in den Äther geworfen wurde? Oder haben sie Angst um die Quote, die von Prekariatssender RTL dank „geschickter“ Regie und Kameraführung im Dschungel in ungeahnte Höhen gehoben wurde?

Dabei gilt wie immer: TV-Fernbedienungen haben einen „AUS“-Knopf. Zahlen müsst Ihr aber dank GEZ ohnehin zwangsweise. Fehlt nur noch eine „wissenschaftliche Untersuchung“ aus der gemein nützigen Stiftung in der langen Nachbarstadt mit G. Kann man eigentlich wirklich „Lenastheniker“ werden?

Bielefeld-Blog: Demographiestempel?

Die Demographiebeauftragte der Stadt Susanne Tatje hat einen Demographiestempel für die Dezernate entwickelt, mit der bei künftigen Planungen der Verwaltung der Faktor Demographie berücksichtigt wird. Mit dieser Handreichung, die auch einen Fragebogen für die neuen Konzepte und Projekte enthält, erläutert sie, welche demographierelevanten Aspekte es für Planungskonzepte und Projekte gibt. Außerdem soll die Handreichung eine konkrete Hilfestellung bieten, um für die Aufgabenbereiche in den Ämtern und Dezernaten möglichst schnell abzuklären, ob und inwieweit die facettenreiche, sich verändernde Bevölkerungsstruktur in Bielefeld bedacht worden ist.

Bei der Etablierung der demographieorientierten Sichtweise geht es nicht um eine konkurrierende, sondern um eine ergänzende Steuerung. Notwendig sei jedoch auch, so Oberbürgermeister Pit Clausen, ein „demographischer Blick“ auf Themen, um passgenaue Konzepte und Projekte zu entwickeln. Pit Clausen: „Eine stärkere Verknüpfung einzelner fachpolitischer Handlungsfelder ist auch unter diesem Gesichtspunkt geboten. Bei der Priorisierung von Projekten ist der demographische Aspekt zu bedenken“. Der Fragebogen ist als Instrument gedacht, diesen Prozess zu unterstützen. Ziel ist, bei Abstimmungen und Mitzeichnungen möglichst einheitliche demographieorientierte Kriterien anzulegen und Transparenz für Einschätzungen und Entscheidungen herzustellen. Susanne Tatje: „Mit Hilfe des Fragebogens möchte ich den Dezernaten eine Richtschnur zur Verfügung stellen, so dass demographiepolitische Erfordernisse frühzeitig bei Planungsvorhaben berücksichtigt werden können.“

Dem Fragebogen sind die Demographie-Aspekte des „Weniger-, Älter- und Bunter-Werdens“ zu Grunde gelegt. Es geht um zentrale demographische Aspekte, die bei Planungsvorhaben und neuen Projekten der Dezernate im Kontext der demographischen Entwicklung bedacht werden sollen. Wichtige Grundlage für die demographische Entwicklungsplanung in Bielefeld ist das strategische Demographiekonzept „Demographischer Wandel als Chance?“ mit den sechs Handlungsschwerpunkten Integration, Stadtentwicklung, Bildung, Familie, Gesundheit und Wirtschaft. Dieses Konzept hat der Rat der Stadt im August 2006 fraktionsübergreifend und einstimmig beschlossen. Es ist damit eine Richtschnur für zukünftige Schwerpunkte der Stadt und dient als Leitfaden, um den demographischen Wandel in Bielefeld aktiv zu gestalten.

Wie die Pressemeldung der Glitzermetropole berichtet, kümmert man sich also um den „demographischen Wandel“. Ok. Aber was, wer, wann, wie, wo wird da „gestempelt“? Oder ist das nur dem Behördenjargon geschuldet, der alles irgenhdwie „stempelt“?

Bielefeld-Blog: Nüchterne Zahlen vom Amt

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzten die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Jahr 2010 nominal 2,3% und real 1,2% mehr um als im Jahr 2009. Nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 (nominal – 3,7%, real – 3,1%) konnte der Einzelhandel damit wieder seine Umsätze steigern. Im Dezember 2010 erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen aus sieben Bundesländern nominal 0,3% mehr und real 1,3% weniger Umsatz als im Dezember 2009. Der Dezember 2010 hatte mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Dezember 2009. Im Vergleich zum November 2010 ist der Umsatz im Dezember 2010 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real um 0,3% gesunken.

Keine tollen Nachrichten, die da das Statistische Bundesamt entgegen der bestellten Jubelmeldungen aus Richtung Brüderle und Co. präsentiert. Auch zum Thema „Überschuldung“ haben uns die Bundestatistiker nichts Erfreuliches zu berichten:

Im Jahr 2009 lebten 44% aller von den Schuldnerberatungsstellen beratenen Personen allein. Besonders allein lebende Männer steckten häufig in einer finanziellen Krise. Sie machten etwa 27% aller beratenen Personen aus, während der Anteil der allein lebenden Männer insgesamt an allen Haushalten nur bei 18% lag. Auch allein erziehende Frauen waren überproportional von Überschuldung betroffen. Sie zählten fast dreimal so häufig zur Klientel der Schuldnerberatungsstellen (14%), als es ihrem Anteil an allen Haushalten (5%) entsprach. Die überschuldeten Personen hatten 2009 im Durchschnitt rund 35 000 Euro Schulden, davon entfielen 20 000 Euro oder 56% auf Schulden gegenüber Banken, die somit die wichtigsten Gläubiger waren.

Wie sieht es im Großhandel aus? Bitteschön:

Der Großhandel in Deutschland setzte im Jahr 2010 nominal 11,3% und real 6,0% mehr um als 2009. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) konnte der Großhandel damit einen Teil der hohen Umsatzeinbrüche durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wieder wettmachen. Im Jahr 2009 waren die Umsätze gegenüber 2008 nominal um 16,3% und real um 9,9% zurückgegangen.

Strich drunter: Kein Grund zum Jubel. Auch wenn die hiesige IHK in ihren Wasserstandsmeldungen einen anderen Eindruck vermitteln möchte. Aber das müssen die wohl so machen.

Bielefeld-Blog: Gutti unter Beschuß

Offener Brief der Stammbesatzung der Gorch Fock

Sehr geehrter Herr Minister,
mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht. […

Das Feuer auf den so hochgejazzten „Politstar“ ist freigegeben. Ein hinter der Fassade doch ziemlich inhaltsleerer Politeleve wird enttarnt. Auf den TV-Kanälen: „Gutti“. In den Printmedien „Gutti“. Auf den „Nachdenkseiten„: Gutti. In einem Brief hat die Stammbesatzung jetzt dem Superforschen („Ich? Ich mache keine Fehler. Die machen nur die Anderen“) ihre Stellungnahme übermittelt. Was war er noch mal in der skandalumwitterten Mittenwalder Gebirgsjägerkaserne? Was war er da noch gleich?

Bielefeld-Blog: Ob er bald selbst spielt?

Kämpferisch sieht er ja auf diesem NW-Bild aus, der Chefübungsleiter der ARMNinia. Und begehrt bei wechselwilligen Fußballern. Ewald holt sie alle. Bald braucht ARMinia bei den letzten Spielen in Liga 2 eine zweite Bank, um alle Kandidaten am Spielfeldrand zu plazieren. Die NW titelt ja schon ätzend: „Nur Quantität, keine Qualität“. Was durchaus verständlich ist. Welche fußballerische Qualität möchte denn bitteschön für die Almdudler kicken? Wundern wir uns also nicht, wenn Ewald demnächst selbst auf dem Spielbogen erscheint. Jetzt geht es am Sonntag nach Ingolstadt, wo Ex-Arminentrainer Benno Möhlmann wirkt.

Lippstadt-Blog: 2011 – fühlt sich an wie 2010

Auch im neuen Jahr ist das Lästermaul wieder da! Freut Euch oder auch nicht, das schert mich…

…. genauso wenig wie Umweltaspekte die Stadtverwaltung beim nachhaltigen Roden des raumübergreifenden Großgrüns (Vulgo: Bäume) interessieren. Erst hat man die Seenplatte an den Jahnparkflächen (Vulgo: Parkplatz) von den nervigen Schattenspendern befreit, jetzt muss die Pappelplantage in Lipperbruch dran glauben. Zusammen mit den Brachflächen in der Innenstadt und ihrer Peripherie können sind wir bald nicht mehr nur als Venedig „Westfalens“, sondern auch als „Hellweg Heide“ bezeichnen! Bei den Bäumen an der Mastholter Straße handelt es sich um 60 Jahre alte Wirtschaftsflächen, die der Stadt in Form von Hackschnitzel (Vulgo: Brennstoff) frisches Geld in die Kassen bringen. Zusammen mit den unvorhergesehenen Schlüsselzuweisungen vom Land reicht es vielleicht für die von mir so innig ersehnte Monorail (vulgo: Einschienenbahn), die Lippstadt exakt so dringend benötigt, wie eine für viel Geld aufgebrachte Asphaltdecke, die das Parken am Jahnplatz komfortabler macht. Immerhin ist das Areal jetzt bei Regen kein Schlammloch mehr, was die Mehrheit der Lippstädter, die ebendiesen extrem oft benutzen, sehr freuen wird. Und wenn das Geld vom Bund kommt, ist es für uns kostenlos oder? Also zumindest, wenn man davon absieht, dass die Bundesmittel aus Steuereinnahmen stammen und die Stadt rund 13% der Gesamtkosten (also schlappe 50.000 €) aus der eigenen, notorisch leeren Tasche bezahlen muss. Über 400.000 € unseres sauer verdienten Geldes für einen Parkplatz am AdW. Danke!

Von dem Geld hätte man einen schönen Vorschlaghammer kaufen können und damit das leicht verdrehte Weltbild unsers Fachhochschulenaußenstellenvordenkers geraderichten können: Trotz großer Bedenken hat er vorerst von der Schnapsidee eines Numerus Clausus Abstand genommen. Er behält sich aber vor, einen solchen jederzeit aus dem Schreckenskabinett der Bildungsbeschränkung herauszukramen, wenn sich doch Millionen von Studenten zu uns verirren. Als Soforthilfe würde ich dann eher die Wirtschaftsförderung abschaffen und die freiwerdende Etage im Cartec als zusätzlichen Raum für den visuellen Computerdingsbumsstudiengang verwenden. Was die Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist? In Lippstadt versenden Sie hauptsächlich sinnlose E-Mails an Unternehmen, die darum nicht gebeten haben. In anderen Städten kann eine Wirtschaftsförderung auch andere Dinge außer Spam versenden, aber da hat man dann wirklich fähige und fleißige Leute am Ruder.

Wesentlich fleißiger sind da schon die Nachtarbeiter im eigenen Auftrag unterwegs. Ein Einbruch folgt dem Nächsten, das Ganze scheint sich zum Volkssport auszuweiten. An dieser Stelle möchte ich dazu die Bürotelefonnummer unserer Landrätin „Evtl. Irrweg“ empfehlen: Unter (0 29 21) 30 – 22 22 können sich interessierte Bürger beschweren und um mehr Polizeipräsenz bitten, dafür ist die Dame nämlich zuständig. Man könnte Sie auch fragen, ob die drei bis vier Streifen für 70.000 Einwohner vielleicht doch etwas knapp kalkuliert sind. Also wenn ich als Einbrecher in Lippstadt unterwegs wäre, würde ich warten, bis eine Streife an mir vorbeifährt (Tipp: Decken und Vorräte mitbringen, das kann dauern). Bis zum nächsten Widersehen ist dann richtig viel Zeit um sich an fremder Leut‘ Eigentum zu bereichern. Am Wochenende lohnt es sich besonders, da sind unsere Freunde und Helfer hauptsächlich damit beschäftigt, betrunkene Autofahrer zu bestrafen. Achten Sie aber darauf, dass das Objekt der Begierde nicht schon von einem Kollegen besucht wurde!
Seltsam in diesem Zusammenhang ist, dass in der Lippstädter Tageszeitung nie mehr steht, als im offiziellen Polizeiticker. Ich dachte doch glatt, der Patriot recherchiert da selbst. Offensichtlich doch nicht. Im Ticker steht jedenfalls vieles nicht drin und wenn die Kriminalstatistik des Kreises Soest auf dem Ticker aufbaut, erklärt das zumindest die gefühlte Diskrepanz zwischen den offiziellen Werten und der offensichtlichen Wahrheit…

Tja, eines steht für 2011 schon jetzt fest: Die Themen gehen mir leider nicht aus und die Abwärtsfahrt dieser Stadt geht aufgrund der UNFÄHIGKEIT IHRER FÜHRUNG munter weiter. Der Großteil dieses Dauerblödsinns wird mittlerweile hinter verschlossenen Türen beschlossen; König Sommer nebst Hofnarren und Hofberichterstatter haben Transparenz zusammen mit Verstand und Demokratieverständnis längst an die Straße gekarrt, und wenn der neue Entsorger irgendwann in diesem Jahrzehnt doch noch in die Hufe kommt, wird der, in den Augen des Stadtrats nutzlose Plunder abgeholt…

Am 2014 sind Kommunal- und Bürgermeisterwahlen. Geht noch mal hin, vielleicht ist es das letzte Mal!

Bielefeld-Blog: Highlight am Bielefelder Web-Himmel

Wo andern Ortes demonstriert wird ( zurecht ) zieht jedoch auch manchmal Frieden, Schönheit und Information ein. Unter www.Parga-Travel.de gibt es Informationen aus dem geprüften Griechenland, oder besser gesagt aus dem Nordwesten des Landes, dem Epirus. Und wen wundert es, dass hier mal wieder einer unserer engagierten griechischen Mitbürger aktiv geworden ist. Dazu einmal ein öffentliches: Vielen Dank! Schöne Seite, tolle Bilder. Bitte weiter so.

Alonaki Beach by Parga Travel.de

Alonaki Beach by Parga-Travel.de

Stuttgart-Blog: 3 Tipps um seine Erinnerungen an Stuttgart am Leben zu erhalten

Jeder kennt das Problem, auch immer noch schöne Zeiten miteinander verbracht hat, im Laufe der Zeit verblassen die Erinnerungen des bleibt fast nur noch einen Schleier von ihm übrig was früher einmal war.

Möchten Ihnen mit diesem Art. 5 Tipps an die Hand geben wie Sie Ihre Erinnerungen lebendig halten und somit länger und vor allen Dingen intensiver in die Vergangenheit reisen können:

  1. Treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden aus der Vergangenheit: jeder kennt es, sobald man mal wieder mit Freunden aus der Vergangenheit zusammensetzt ist es so, als ob die Zeit niemals verflogen wäre. Nutzen Sie daher die Möglichkeiten sich mit ihren Freunden von früher zu treffen und lassen Sie alte schöne Zeiten wieder aufleben.
  2. Reisen Sie an die Orte von früher: wer vor Ort ist den kommen die Erinnerungen zu lebendig vor als ob es gestern gewesen wäre! Unternehmens daher Reisen an Orte, an denen sie früher gerne waren und lassen Sie so Ihre Änderungen wieder lebendig werden.
  3. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Technik: Sie haben noch Bilder von damals? Und diese verstorben schon seit Jahren ihren Schubladen? Nutzen Sie neue Techniken und digitalisieren Sie Ihre Bilder! Vielleicht machen Sie doch einfach ein Echtfotobuch aus ihren Bildern und lassen so die alte Zeit wieder lebendig werden. Mit einem solchen Buch, können sie auch schön zu Freunden und Verwandten gehen, um diesen Ihre Bilder zu zeigen.

Auch wenn die Vergangenheit noch so schön war und sie wirklich schöner Zeiten in Stuttgart hatten, vergessen sie dabei niemals den Blick immer nach vorne zu richten und nicht in der Vergangenheit zu leben.

Bielefeld-Blog: „Endspiel“ verloren

Das Spiel war aus. 21.000 Zuschauer hatten sich der Kälte in dünner Höhenluft hingegeben. Leise schwankte im Abendwind die rote Laterne vorm Ausgang der Almrasenfläche, in dem kürzlich rasend schnell die nahezu neuformierte Mannschaft der ARMinia entschwunden war. Nun hatten sie auch dieses, zum „Endspiel“ hochstilisierte, Match verloren. Chefübungsleiter Ewald Linen holt rasend schnell Niederlage um Niederlage gegen seinen so geschmähten Vorgänger C. Ziege auf. Man hätte den jungen Mann ebensogut behalten können. Langsamen Schrittes wanderte ein schmaler Mann mit moBiel-Trikot und Aufschrift auf dem Rücken „moBiel fährt Sie schneller heim“ von Lichtschalter zu Lichtschalter des Fußballdenkmals hoch oben auf der Alm. Dann hatte Wolferl B. den letzten erreicht und knipste fast feierlich die allerletzte Leuchte im weiten Rund aus. Niemand protestierte. Die Südtribüne war schon lange leer.

In Liga 3 könnte man nächste Saison bequem auf der Rußheide spielen. Nur wohin mit den vielen neuverpflichteten Spielern für die „grandioseste Fußballaufholjagd aller Zeiten“? Den einen oder anderen würde man schon an der A33 beim besten Fußballclub Ostwestfalens, dem SC Paderborn, unterbringen können. Wäre ja auch besser. Denn bei Aussem-Licht spielt sichs auf der Alm eher schattig.

ARMinia BXXXXX – Hertha BSC Berlin 1 : 4

Bielefeld-Blog: Von Dschungel über Kairo bis BVB-Sturmlauf

Krasse Mischung auf der Titelseite der Sonntagsedition des Westfalen-Blattes. Die Skala reicht von „Fasziniert das RTL-Camp im Dschungel“? über „In Kairo geht die Angst um“ bis „BVB-Jubellauf“. So wie das Leben eben momentan so ist. Außer man sitzt im Dschungel. Da ist das anders. So, wie die Herrn über die Prekariatssenderschiene in der langweiliglangen Stadt nebenan mit G. das eben bestimmen. Wir dürfen gespannt sein, was die Beantworter der Sonntagsfrage schreiben, wenn es um Manipulation von Votings geht, hinhalten von Zuschauern oder ablästern über die Insassen? Was die so überheblich tuenden Neokonservativen aus der BertelsmannMohnSpringer usw- – Schiene da tun dient doch letztlich nur einem Ziel:

„Panem et circensis“

Sedierte Massen lehnen sich nicht auf. Die fressen, was man ihnen zur Gaudi vorsetzt. Denken die Damen und Herren der Prekariatssender- und Zeilen- schmiererei. Klappt nur nicht mehr so ganz. In Stuttgart gehen die soeben von einem gewissen Heiner G. – CDU-Mitglied -im Sinne der noch herrschenden Mappusjunta scheinbar Geschlichteten schon wieder auf die Straße wegen des unnötigen Hauptbahnhofs. Sowas aber auch. Undankbar diese Leute. In den Villen, die dann auf den bisher oberirdisch durchaus ihren Dienst für die schwäbsche Oisebahne erfüllenden Schinenen gebaut werden, haben sie ohnehin nichts zu suchen. Das begreifen sie sehr gut. Da kann der halslose Mappus noch so sehr nach Mutti Merkel kreischen und Forsa-Güllner die Union hochumfragen. Und in Tunesien, Ägypten, Jordanien usw. klappt das auch nicht mehr. Dumm gelaufen.

Bald wird abgerechnet im Ländle.

Regensburg-Blog: Frankreich am Neupfarrplatz

Zehn original französische Markthändler präsentierten am Wochenende drei Tage lang kulinarische Köstlichkeiten aus dem europäischen Nachbarland.

Angeboten wurden Flammkuchen, Käse- und Wurst-Spezialitäten, luftgetrockneter Schinken und Eselsalami, Champagner und Wein, Pasteten, Terrinen, Croissants, Crêpes, Galettes und und und …

Bielefeld-Blog: Bald Dschungelspiele in Senner Nationalpark?

2012 oder 2013 könne ein Nationalpark auf Lipper Gebiet ausgewiesen werden. Sagte der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) jetzt auf der OWL-Bezirkskonferenz. Es gebe „kaum noch Hindernisse“. Offensichtlich geht man in Düsseldorf davon aus, dass die privaten Waldbauern wie etwa Prinz Stephan zur Lippe letztlich mitziehen. Kreis und Landesverband Lippe hatten sich bereits mit großer Mehrheit für den Nationalpark ausgesprochen.

Auch in der Führungsriege der Prekariatssendergruppe RTL in der langen Stadt mit G. horcht man auf. Dann könnte man nämlich Fußnah das heute sein Finale „feiernde“ „Holt mich hier raus. Ich bin ein Star“ – Theater dorthin verlegen. Trotz mentalen Zusammenbruchs des trällenden Sangesbarden und F-Star Jay K. im Hotel haben neben Templins ganzem Stolz, Angela M. schon eine ganze Reihe von Politikern ihr Interesse bekundet, da amls 15 Tage mit zu machen und Karlaken statt Kaviar zu fressen.

Gerne. Vor allem, wenn besonders perverse lebensnahe Spielchen angeboten werden wie z.B. „15 Tage von Hartz 4 leben“ oder „Keine Wiederworte bei ARGE-Besuch“.

Bielefeld-Blog: Wer sind die Drahtzieher vom Flughafenanschlag in Moskau?

Zumindest hat Putin das Attentat nicht mit Tschetschenien in Verbindung gebracht. Dies wäre auch zu auffällig gewesen, was die Vorbereitung eines neuen Angriffskrieges gegen die aus Kremlsicht „verlorenen“ Gebiete im Kaukasus betrifft. Ist es nicht eher so, daß der Hunger nach Macht, Gebietserweiterung, Rückkehr zu alter Größe und so weiter die Gedanken von Medwedjew und Putin leitet? Immerhin sind beide in sowjetischer Zeit groß geworden. Beide wissen, daß das rußische Volk vom Sozialismus (sofern man den in der Sowjetunion ausgeübten überhaupt so nennen kann) die Nase voll hat. Genauso der scheinbare Widerspruch Medwedjews, was Chordokowski angeht. Nach außen beschreiten beide neue Wege, sind aber doch nur Personen, bei denen alte Denkweisen immer noch vorhanden sind. Proletarische wie kleinbürgerliche/imperalistische Denkweise vermischen sich. Und als Ergebnis will man Moskau erneut zum Mittelpunkt der Welt machen.

Wie hat Rußland die Krise eigentlich überstanden? Amerika kurz vor der Pleite und Europa am schwimmen. Wann marschieren die Russen wieder nach Finnland oder versuchen wieder die Meerengen am Bosporus zu besetzen?

Nein, dies ist keine übertriebene und von Vorurteilen geprägte Schwarzmalerei, sondern eine Angelegenheit, welche uns bei der derzeitigen rußischen oder besser neosowjetischen Führung noch beschäftigen wird.

Kiel-Blog: Krumme Beine & schiefe Schuhe – normal auf unseren Schulhöfen

Als ich am Donnerstag zufällig zur Schulschlusszeit in Schönberg unterwegs war und auf eine Freundin gewartet habe, kamen mir etliche Schulkinder entgegen. Mir ist beim Anblick der Beine bewusst geworden, wieviele Eltern sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, wie ihre Kinder gehen,- bei 50% der Schüler erkennt man ganz leicht am Gang und an den Schuhen, dass die Füße nicht in Ordnung sind und es darum später zu ernsthaften Folgebeschwerden kommen wird.

Einen ganz natürlichen Gang und ein normales Abrollverhalten zeigen nur 30% der Kinder. Weitere 30% zeigen einen Innengang (führt zu Knie und Hüftbeschwerden) und 40% der Kids haben einen Außengang (führt zu schiefen Großzehen und oft zu Bein- und Kniebeschwerden).

In einer Aktion im Sommer 2009 in Schönbergs Einkaufsstraße wurden ganz viele Eltern die zusammen mit ihren Kids unterwegs waren, auf die Fußschwächen ihrer Kinder angesprochen. Es wurden sogar Untersuchungsgutscheine verteilt. Nur 5% der Eltern haben dieses Angebot gerne angenommen, andere wollten sich kümmern,- haben sie aber nicht, sonst würden die Kinder ordentlich laufen können.

Die Seite www.kinderbeine.de ist in unserer Region inzwischen sehr bekannt. Eltern, die sich diese Seiten anschauen, wissen ganz genau, wie man den Fußverfall von vorn herein vermeiden kann und vor allem, wie man Senkfüße, Knickfüße, unnatürliche Gangbilder etc. direkt und ganz einfach erkennen und therapieren kann.

Auf diesen Seiten wird in kürze auch eine Einlagenseite online gestellt, auf welcher man erkennen kann, welche Arten von Einlagen nutzen und welche sogar schaden. Kaum jemand weiß, dass das Rezept für „Maßeinlagen“ nicht bedeutet, dass die Einlagen wirklich individuell für den Patienten angefertigt werden. Tatsächlich stammen die meisten Einlagen aus einer industriellen Massenproduktion!

Kindereinlagen aus Weichschaum sind zum Beispiel für Knickfüße oft sehr gefährlich und beeinträchtigen das Gangbild in keinster Weise. Dennoch sind ausgerechnet solche Einlagen der Renner in der Verschreibungshitparade!
Sie fragen sich nun warum das so ist, oder ob das überhaupt so richtig ist. Die Antwort: Das hat wirtschaftliche Gründe und den Nachweis zeige ich Ihnen gerne in meiner Praxis am Schönberger Strand. Sie können gerne die Füße und Einlagen Ihres Kindes kostenlos testen lassen!
Heute (am Samstag) ist wieder eine offene Elternsprechstunde!

Nun ist die Katze aus dem Sack!
Anfangs wird sich der eine oder andere gefragt haben, wieso sich jemand die Beine und den Gang der Kinder anschaut. Das ist eine Berufskrankheit von mir….

Infos finden Sie auch im Schaufenster der Praxis am Schönberger Strand – schauen Sie einfach mal rein. Es lohnt sich!

Bielefeld-Blog: Denk mal an Erdbeeren


Keine Erd- aber eine Kunsthimbeere

Noch liegen sie eisig und unberührt da, die Erdbeerfelder in um um die Glitzermetropole. Derweil schneiden die Agronomen schon mal die Hecken rings um Wald, Wiese und Feld kurz und fahren fleißig ab. Denken wir uns einfach 24 Grad Wärme dazu und eine Schüssel frischer Erdbeeren

Regensburg-Blog: Dschungelcamp

 

Xaverl: Do legst de nieda. A ganze Seitn bringt unsa Zeitung üwa s Dschunglkämp. Dabei wern doch do sched Sauereien zoagt, wia ma sogt. Wia de alle wissn wos do im Kämp so los is. I woaß des net. I hob no net eine gschaut.

Übersetzung: Da bin ich aber von den Socken. Eine ganze Seite bringt unsere Zeitung über das Dschungelcamp. Dabei werden da doch nur Sauereien gezeigt, wie man überall hört. Wie doch alle Bescheid wissen was da im Camp so alles los ist. Ich weiß das nicht. Ich habe die Sendung noch nie gesehen.

Dresden-Blog: das war nur eine Frage der Zeit—>

bis so etwas passiert……
Motor laufen lassen, Tür auch noch auf,und schnell mal nen paar Briefe dem Kunden übergeben….
seh ich Tag täglich vor meinem Bürofenster,mal sehen was sich jetzt ändert !!
von der Versicherung werden sie wohl nichts bekommen !!

grussi……

Bielefeld-Blog: Die Merkel-Springer-Mohn Kaffeerunde

Nein, so lief das natürlich nicht ab. Das könnte ja nur der wirren Phantasie eines Verschwörungstheoretikers entsprungen sein. Aber eines ist jedenfalls sicher, das Triumfeminat hält – jedenfalls noch – zusammen. Und Angela Merkel kann sich auf Friede Springer und Liz Mohn verlassen, solange die Kanzlerin das „Werdende“ im Sinne des „Gewordenen“ (im Sinne der Springer-Zeitungen) und des „Werdensollenden“ (im Sinne der Bertelsmann-Stiftung) weiterspinnt.
Wenn nicht, dann drohte der Kanzlerin allerdings die Götterdämmerung.

Die „Nachdenkseiten“ sinnieren über die unselige Verbindung zwischen den drei schrecklichen Amazonen Merkel, Springer und Mohn und überlegen, warum jetzt der Liebling der drei Kaffeeklatschweiber ein wenig von BILD vor den Bug bekommen hat. Zu lesen hier. Unsere Provinzgazetten haben offensichtlich nicht den Mut, einmal über diese Verflechtung von Politik, privater Interessen, Häme und Steuersparmodellen offen nachzudenken.

Bielefeld-Blog: Auch Oetker-Biere weniger gefragt

Im Jahr 2010 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 98,3 Millionen Hektoliter Bier ab. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 1,7 Millionen Hektoliter oder 1,7% weniger als im Vorjahr. Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten 2010 mit 4,0 Millionen Hektolitern rund 4% des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2009 setzten die Brauereien davon 2,7% weniger ab. 84,8% des gesamten Bierabsatzes waren 2010 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank gegenüber 2009 um 2,9% auf 83,4 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,9 Millionen Hektoliter (+ 5,9%). Davon gingen 11,0 Millionen Hektoliter (+ 2,6%) in die EU-Länder, 3,7 Millionen Hektoliter (+ 17,7%) in Drittländer und 0,2 Millionen Hektoliter (- 5,9%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien. Der Bierabsatz war 2010 – wie auch in den Vorjahren – in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7% und Bayern mit 21,9% am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 26,4% und 21,7% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen oder Bremen mit einem Anteil von 31,1%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager).

Natürlich kannten unsere Oetkers den Inhalt dieser Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes schon längst. Gehört doch die Radeberger-Gruppe mit diversen Marken zum Konzern aus der Glitzermetropole. Da hilft es auch wenig, sonst was ins Bier zu pantschen und als „Golden Lemon Trunk“ oder „Radebergers edle Einfalt alter Braukunst“ anzudienen.

Bielefeld-Blog: Die Mubarak-Schere

Vodafone veröffentlichte eine Presseerklärung: Die ägyptische Regierung habe das Recht, die Internet-Provider anzuweisen, ihren Dienst einzustellen, auch die Mobilfunknetze – und Vodafone Egypt habe entsprechend gehandelt. Experten schätzen, dass am Freitagmittag knapp 90 Prozent des ägyptischen Internet in einem schwarzen Loch verschwunden sind. Alle E-Mails nach Ägypten kommen jetzt als „unzustellbar“ zurück.

Egal wo auf der Welt ein an die Spitze geputschtes Asshole erkennt, dass Volkes Proteste seinen Arsch langsam aber sicher auf Grundeis gehen lässt, holt er die Providerschere heraus. Und willig folgen sie, die Vodafones und Co. Ratzfatz geht das. Die „taz“ geht heute näher auf dieses „Verfahren“ ein, von dem auch hierzulande ganz sicher auch bestimmte Kreise feucht träumen und in Ausschüssen „planend“ zusammenklucken. „In der Summe“, wie Politiker so gerne schwafeln, wird es den Lauf der Welt nicht aufhalten. Deshalb mag man ein Volk „auf Augenhöhe“ simsend oder mit Mobiltelefon am Ohr nicht so gerne.

Bielefeld-Blog: Wie es mit Ägypten wohl weitergeht?

Der Westen war froh Mubarrak zu haben. Außenpolitisch mäßigend, Hilfestellung für eine relative Stabilität im arabischen Raum. Nun beginnt er zu wackeln, versucht aber weiter, zumindest über seinen Sohn, die Fäden in der Hand zu behalten und lässt Herrn Baradei verhaften und stellt ihn unter Hausarrest in einer Moschee. Internet- und Mobilfunkzensur runden das ganze ab.

Doch selbst wenn ein voller Machtwechsel stattfinden sollte, wobei die Chancen im Moment fifty-fifty stehen, so kann nur derjenige sich als Präsident halten, welcher ein arbeitsfähiges Parlament mit konsequenter Exekutive kombinieren kann, und so an die Probleme Ägyptens herangeht. Uneigennützig, als wahrer Mann des Volkes. Da dies selbst bei El Baradei nicht der Fall sein wird, bleibt es spannend, was für Folgen der Westen mit einem „neuen“ Ägypten haben wird. Gute oder schlechte…

Bielefeld-Blog: Treiben „Erneuerbare“ wirklich Strompreise?

Kein Tag vergeht, an dem die großen „Stromer“ nicht mit Hilfe einer Armada von Lobbyisten und Lohnschreibern in den Medien der Bevölkerung ins Hirn hämmern lasen, die „Erneuerbaren“ seien schuld an der Explosion der Strompreise. Der Bundesverband Erneuerbare Energie hat jetzt per Pressemitteilung dazu Stellung genommen:

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die in der Öffentlichkeit erneut angeführte Begründung zurück, die Erneuerbaren Energien seien Schuld an den ständigen Strompreiserhöhungen. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Dass die Erneuerbaren ständig als Deckmantel für die massive Preistreiberei vieler Energieversorger missbraucht werden, ist schlichtweg falsch und dazu unseriös.“ Erst kürzlich habe die Bundesnetzagentur klar gestellt, dass der
erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht zur Begründung für drastische Strompreiserhöhungen taugt.

Im Gegenteil: „Die Großhandelspreise für Strom sind in den letzten zwei Jahren um teilweise mehr als die Hälfte gesunken. Auch die Netzkosten gingen in den vergangenen Jahren deutlich runter. Doch nichts von dem wird an die Haushaltskunden weitergegeben“, kritisiert Schütz das Gebaren vieler Energieversorger. Mehr noch: Die Untersuchungen der Bundesnetzagentur hätten deutlich gezeigt, dass viele Energieversorger ihre Strompreise in diesem Jahr senken könnten – trotz gestiegener EEG-Umlage, so Schütz. Die zunehmende Menge an Erneuerbaren Energien bewirkt außerdem sinkende Börsenstrompreise, weil nach und nach teuere Kraftwerke vom Markt gedrängt werden. „Während die Industrie bereits heute von den sinkenden Großhandelspreisen für Strom profitiert, dürfen private Stromkunden jedes Jahr aufs Neue für das überzogene Gewinnstreben vieler Energiekonzerne ihr Portemonnaie leeren“, sagte Schütz. Zum Vergleich: In den Jahren 2000 bis 2010 stieg der monatliche Beitrag, mit dem ein durchschnittlicher Haushalt den Ausbau Erneuerbarer Energien fördert, um rund fünf Euro an. Die monatliche Stromrechnung stieg im gleichen Zeitraum um etwa 30 Euro – also sechs
Mal soviel.

Lassen wir das mal so stehen. Von den „Stromern“ werden wir kaum eine Zustimmung dazu bekommen. Dafür sorgt schon ihre hoch bezahlte Lobby in PoBerl (Politisches Berlin).

Bielefeld-Blog: Bald Almbesuch ganz kostenlos?

Es gibt da diese ARMinia-Aktion, „Sieggarantie Umtauschaktion“. Da man das Heimspiel gegen den FSV Frankfurt nicht gewinnen konnte haben bereits 8000 Zuschauer ihr damaliges Ticket gegen Hertha-Tickets (Sonntagsspiel) eingetauscht und Dauerkarten-Inhaber konnten eine kostenlose zusätzliche Karte erhalten. Charmante Idee. Wie wäre es, die gesamte Rückrunde für die Almbesucher kostenlos zu gestalten?

Noch ne Cola bei und ein Haskenhoff-Stadionwürstchen und die Sache wuppt. Wenn es auf dem Rasen nicht klappt, sollte man neue Marketingideen auszuprobieren. In Liga 3 zieht das dann nicht mehr so.

Bielefeld-Blog: Die Wahrheit hinter den Regierungsluftballons

Es ist meist interessant, die Pressemeldungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mit der so vollmundig von Regierungs-PR und überaus willigen Medienvervielfältigern aus den Häusern SpringerBertelsmannBurdaDuMontHoltzbrink „Aufschwung-kommt-bei-allen-an“-Propaganda zu vergleichen. Zum Beispiel die „Tariflichen Monatsverdienste“. Da bricht das MerkelBrüderlesche Lügengebäude schnell wie ein Kartenhaus zusammen:

Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2010 um 1,6% gegenüber dem Vorjahr. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 1,1%. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage deutlich verbesserte, fielen die Tariferhöhungen im Jahresdurchschnitt 2010 deutlich geringer aus als im Vorjahr mit 2,8%. Grund dafür ist, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber in vielen Tarifabschlüssen Erhöhungen für mehrere Jahre, sogenannte Stufenerhöhungen, vereinbaren. Auch die meisten der 2009 in Kraft getretenen Tariferhöhungen waren schon 2008 oder früher – also noch vor der Krise – beschlossen worden. Demgegenüber beruhten die 2010 in Kraft getretenen Tarifsteigerungen auf Verträgen, die mitten in der Wirtschaftskrise verhandelt wurden. Da in vielen
Tarifabschlüssen Beschäftigungssicherung im Vordergrund stand, fielen die Tariferhöhungen meist moderat aus.

Die tariflichen Monatsverdienste entwickelten sich im Jahr 2010 in den einzelnen Branchen unterschiedlich: Die höchsten durchschnittlichen Tariferhöhungen mit jeweils + 2,5% erhielten die Beschäftigten im Baugewerbe sowie im Bereich Information und Kommunikation. Am niedrigsten waren die durchschnittlichen
Tariferhöhungen im Bereich Erziehung und Unterricht (+ 1,2%) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (+ 0,9%). Im Verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem auch die Metallindustrie und die Chemische Industrie gehören, stiegen die Tarifverdienste durchschnittlich um 1,8%.