StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Dez '10

Bielefeld-Blog: Wikileaks Cablegate nicht mehr mundtot zu machen

Der Versuch der Obama-Administration die Internetplattform Wikileaks auszuschalten, ist endgültig gescheitert. Durch die von Wikileaks gestartete “Mass-Mirroring Wikileaks” Aktion, wird der Inhalt der Seite auf soviele Server wie möglich übertragen, um über so viele IP-Adressen wie möglich  erreichbar zu sein, berichtet Spiegel-online.

Wikileaks hatte am Sonntag angekündigt, eine Liste der Unixserveradressen auf denen die Cablegate-Daten liegen zu veröffentlichen, wenn 50  Kopien online sind. Innerhalb kürzester Zeit ist Wikileaks über mehrer hundert Adressen zu erreichen. Hier zwei Listen der beteiligten Serveradressen:

http://213.251.145.96/mirrors.html

http://savewikileaks.net/another-wikileaks-address/

Die Supermacht USA mit all’ ihren Möglichkeiten hat eine schallende Ohrfeige erhalten von ein paar entschlossen für die Meinungs-und Informationsfreiheit einstehenden Leuten.

Mannheim-Blog: Mannheimer Weihnachtsmarkt & “Der letzte Amerikaner”

Der Markt rund um den Wasserturm spielt im Roman „Der letzte Amerikaner“ der Odenwälder Jungautorin Marissa Conrady eine wichtige Rolle, denn dort finden die Protagonisten – die Deutsche Marie und der Amerikaner James – zueinander:

Ein „Zwischenfall“ auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt machte uns dann klar, dass wir unsere Beziehung zueinander irgendwann einmal ordnen mussten, sie bedurfte einer „offiziellen“ Bezeichnung“.

Die Szene dort und eine Karusellfahrt sind tragende Momente der Erzählung.

Wer eine Geschichte verschenken will, die zu Herzen geht und zu Tränen rührt, der liegt mit “Der letzte Amerikaner” genau richtig.


Mehr Informationen gibt es auf facebook:
http://www.facebook.com/pages/Marissa-Conrady/154763577877910

Auf der Website der Autorin: http://marissaconrady.blogspot.com/

Und hier kann man die Bücher erwerben: http://www.epubli.de/shop/autor/Marissa-Conrady/1491

Natürlich auch weiterhin über die Autorin (zurueckzumglueck@yahoo.de) oder in folgenden Geschäften in Mannheims Umgebung:

Nach schnellem Ausverkauf ist bei der Buchhandlung Leseratte (http://www.buchhandlung-leseratte.de/)Ludwigstraße 51, Wald-Michelbach und bei der Buchdruckerei Buchbinderei Johann Bach, Ludwigstraße 65, Wald-Michelbach wieder für Nachschub gesorgt.

Bielefeld-Blog: “Dramatischer Sympathieverlust der Deutschen” in Afghanistan

Neun Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes hat das Ansehen des Westens in der afghanischen Bevölkerung ein Allzeittief erreicht. In der sechsten repräsentativen Umfrage von WDR/ARD, ABC, BBC und “Washington Post” bewertet nicht einmal mehr jeder dritte Afghane das Engagement von USA und NATO positiv, während zwei drittel der Bevölkerung den Verbündeten ein negatives Zeugnis ausstellen. Besonders dramatisch ist der Sympathieverlust der Deutschen im Nordosten des Landes, dem Einsatzgebiet der Bundeswehr.

“Bei der letzten Umfrage vor knapp einem Jahr hatten wir erstmals seit langem wieder eine vorsichtige Aufbruchsstimmung unter den Afghanen feststellen können. Doch die Hoffnungen auf eine Wende zum Besseren wurden in weiten Teilen des Landes drastisch enttäuscht”, fasst Arnd Henze, der als stellvertretender Auslandschef des WDR die
Umfrage betreut hat, die Kernbotschaft zusammen. Sorgen macht den Afghanen vor allem die anhaltende Gewalt im Lande sowie die wirtschaftliche Lage, die sich im vergangenen Jahr in vielen Bereichen dramatisch verschlechtert hat. Das betrifft vor allem den Mangel an Jobs und fehlende Möglichkeiten, sich eine eigene wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Nur noch jeder Dritte (- 7 auf 33 %) beschreibt seine eigene Situation in diesem Bereich als mehr oder weniger gut, während 66 % (+ 10 %) der Menschen ihre Lage düster sehen. Auch für die kommenden Monate rechnen nur 22 Prozent der Befragten damit, dass sich ihr wirtschaftliches Auskommen verbessern wird.

Diese negative Entwicklung lässt sich vor allem im wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes beobachten: der Landwirtschaft. Immer weniger Menschen können sich Saatgut, Dünger und Geräte leisten, um ihre Felder zu bestellen. Nur noch 34 % (-11 %) sehen ihre Möglichkeiten in der Landwirtschaft positiv. Ohne einen Job kann sich die große Mehrzahl der Afghanen selbst die notwendigsten Dinge zum Leben nicht leisten. Zwar gibt es in vielen Orten fast alles auf den Märkten zu kaufen, aber nur 44 % (-5 %) können die teuren Preise für Lebensmittel auch bezahlen. Gleiches gilt für Öl, das vor allem im bitterkalten Winter zum Heizen und zum Betreiben von Generatoren unverzichtbar ist. Deutlich verschlechtert haben sich auch der Zugang zu sauberem Wasser (- 5 % auf 59 %), die Rechtslage der Frauen (- 11 % auf 52 %) sowie die Bewegungsfreiheit im Lande (- 8 % auf 58 %). “Die Menschen bewerten ihre Situation anhand von sehr konkreten Veränderungen”, meint Arnd Henze. “Als sich vor einem Jahr die Stromversorgung in einigen Teilen des Landes spürbar verbesserte, hofften die Menschen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung. Aber es kam nichts nach – im Gegenteil: der Wiederaufbau des Landes stagniert trotz aller Versprechen des Westens”. Entsprechend kritisch fällt das Urteil über die Arbeit internationaler Hilfsorganisationen aus, deren Tätigkeit nur noch von 43 % (- 7 %) der Befragten insgesamt positiv gesehen wird. Gerade einmal die Hälfte der Afghanen meint, ausländische Unterstützung werde “überwiegend sinnvoll” eingesetzt, 67 % der Menschen sind überzeugt, dass ein erheblicher Teil der Gelder in dunklen Kanälen
lande und die Bevölkerung nie erreiche. Damit wird internationale Hilfe vor allem mit der allgegenwärtigen Korruption in Afghanistan verbunden, die von rund 90 % der Menschen als erhebliches Problem wahrgenommen wird.

Auch das wird man im Bundeswehr-Sennelager Augustdorf nicht gerne lesen, ist doch der Kriegsminister und Kanzleramtsanwärter in spe mit Spendensammelgattin ganz oft da unten. Und wedelt mit ausgebreiteten Armen und entblößten Vorderzähnen vor der “kämpfenden Truppe” wie weiland auf der 5th Avenue, als er Opel für GM “rettete”. Vielleicht sind die Afghanen aber auch einfach nur undankbar. Da bohren sie einen Brunnen nach dem zweiten, bauen Schule um Schule auf und schützen die Mohnfelder für die Drogengierigen USA. Die paar Bomben auf Zivilisten und Tanklaster, mein Gott :-( Allerdings spricht die Pressemeldung der WDR eine sehr deutliche Sprache. Was wiederum in Berlin-Mitte keineswegs zu Reaktionen führen wird. Der Herr Obama (Nein, er can´t nicht mehr. Teleprompter kaputt) hat ja gesagt, man müsse aufrüsten und dann praktisch als Abrüstung gehen. Oder so.

Bielefeld-Blog: Dreck im Zeitschriftenregal

Dieses Link: http://tinyurl.com/ausdemkoma (Danke Happydigger) hole ich gerne noch einmal ganz nach vorne. Zeigt er doch, wie die “Journaille” der Zeilenschinder, Headlineheuler und Lügner bestimmter Blätter heutzutage arbeitet. Da wird nicht mehr recherchiert sondern kolportiert. Sie biegen zurecht, was passen soll. Sie erfinden Interviews mit Toten und Untoten. Sie kaufen “Zeugen”. Oder sie machen es noch perfider. So wie der verdickte Herr Marktwort zum Beispiel mit seinem Pseudonachrichtenmagazin namens “FOCUS”.

Mit “Fakten, Fakten, Fakten” – Gebrüll entsteht dann solch ein unsägliches Machwerk, das die Regale der Zeitschriftenverkäufer verschmutzt:

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Oben wird “eine neue wichtige Zeugin (angebliche Ex-Gespielin) im Kachelmann-Prozess” aus der Schweiz präsentiert, die nach mehr als 3 Monaten Schweigens zum eigentlichen Vorwurf immer noch nichts beitragen kann, da nicht dabei gewesen und wohlgemerkt nicht in Mannheim aussagen will. Würde mich nicht wundern, wenn der Burda-Verlag (Ännes Schnittmuster) da ebenso in die Tasche gegriffen hat wie er es sicher tun würde, um Julian Assange von Wikileaks ohne jegliche Rücksicht mit der ebenso dämlichen wie doofen Markwort-Headline “Nicht ganz dicht” an den modernen Scharfrichter zu liefern. Ein phantastischer Verlag, der sich mit dem Verleih von “Bambis” eine Scheinbarmherzigkeit gibt und dessen Oberhäuptling frechstens ein “nur noch bezahltes Internet” fordert, weil man ja “Qualitätsjournalismus” für den Inhalt liefere. “Qualitätsjournalismus”, lieber Herr Senator Burda, starb mit Henri Nannen (stern) und Rudolf Augstein (Spiegel). Was Sie und Ihre Kollegen heute abliefern lassen ist billig und grenzwertig skandalös.

RTL. Nur gedruckt. Schade ums Papier und extrem umweltschädigend. Erna Piepenkötter aus Heepen glaubt so einen Quark nämlich. Schließlich verleiht der Herr Burda ja “Bambis”, der edle Mensch.

Hamburg-Blog: EASYCHECK – Das neue Empfehlungsnetzwerk geht frisch an den Start

EASYCHECK ist ein soziales Empfehlungsnetzwerk, das Ihnen einen Anlaufpunkt für die lokale Suche nach empfehlenswerten Anbietern in ihrer Region bietet. Egal ob Sie ein trendiges Restaurant, einen etablierten Friseursalon oder einen vertrauenswürdigen Babysitter suchen.

EASYCHECK lebt von Ihren Erfahrungen und lädt Sie ein, Ihre ganz persönliche Empfehlung zu schreiben und das Netzwerk aktiv mitzugestalten. Getreu dem Motto „Klasse statt Masse“ ist es das Ziel von EASYCHECK, mit Hilfe vertrauenswürdiger Empfehlungen von authentischen Personen die besten Orte Ihrer Stadt zu präsentieren. In diesem Sinne lädt EASYCHECK Sie ein mitzumachen und verlost unter den besten Empfehlungen ein iPad von Apple*.

 

Besuchen Sie EASYCHECK – Ihr persönliches Empfehlungsnetzwerk unter: www.easycheck.net

* Nähere Informationen zum Gewinnspiel finden Sie unter: www.easycheck.net/empfehlung

 

Berlin-Blog: Nach Haarausfall Haartransplantation?

Ich bin ein lustiger und junger Typ. So sehe ich das wenigstens. Mit Anfang 40 gehört man doch noch zu den jungen Leuten. Leider fallen mir seit einiger Zeit die Haare aus. Und nun überlege ich mir, ob ich eine Haartransplantation machen lassen soll. Ich habe viele Interessante Infos zum Thema Haartransplantation gelesen. Speziell die I-FUE Haartransplantation spricht mich an. Sie heißt so, weil sie nach der I-FUE Methode durchgeführt wird. Bei dieser Art der Haartransplantation werden Haare einzeln entnommen und in die kahlen Bereiche am Kopf eingesetzt. Außerdem habe ich gelesen, dass die I-FUE Methode recht sanft ist und keine Narben verursacht. Das ist beides wichtig für mich. Ich wünsche mir eine möglichst schonende Behandlung. In der Beziehung bin ich empfindlich. Und ich möchte auf keinen Fall größere Narben zurück behalten. Bei der I-FUE Methode nimmt der Arzt nur eine ganz kleine Nadel zum Entfernen der Haare. Da läuft man kein Risiko einer größeren Narbe. Und ich kann die Haartransplantation hier vor Ort im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin machen lassen.

Bei meinen Recherchen zur Haartransplantation im Netz habe ich herausgefunden, dass Haarausfall von Vater oder Mutter vererbt werden kann. Und mein Vater ist inzwischen mehr oder weniger kahl. Ich habe beim Recherchieren im Netz auch herausgefunden, dass es deshalb wohl sinnvoll wäre bei einer Haartransplantation Haare des Körpers zu verpflanzen. Denn die Haare des Körpers sind nach einer Haartransplantation nicht von diesem geerbten Haarausfall betroffen. Am Kopf wachsen die Haare nach der Haartransplantation dann an und sie wachsen dort wie Kopfhaare weiter, habe ich gelesen. Das klingt nach einer passenden Methode für mich: Am Körper bin ich sehr behaart. Es sind also Ressourcen da für eine Haartransplantation.

Ich möchte einfach so jung aussehen wie ich mich fühle. Deshalb ziehe ich die Haartransplantation ernsthaft in Betracht. Auf keinen Fall möchte ich bald so aussehen wie mein Vater. Dabei habe ich auch viel Gutes von ihm geerbt, zum Beispiel meine Vorliebe fürs Bergsteigen. Das hält mich auch jung. Nur die Glatze von ihm möchte ich nicht haben.

Regensburg-Blog: Schnee – Und wer räumt ihn weg und sichert die Gehwege?

In der Verordnung über die Reinigung der öffentlichen Wege, Straßen und Plätze in der
Stadt Regensburg (Straßenreinigungsverordnung) ist dies genau festgelegt. Man kann sich im Internet unter  http://www.regensburg.de/stadtrecht   diese Verordnungen ansehen und sogar als PDF-Datei herunterladen

Im 3.1.1 – § 1 ist die Reinigungspflicht wie folgt beschrieben.

(1) Die Eigentümer von Grundstücken, die innerhalb der geschlossenen Ortslage an öffentliche Straßenangrenzen (Vorderlieger) oder über sie erschlossen werden (Hinterlieger), sind zur Reinigung der öffentlichen Straßen auf eigene Kosten verpflichtet.

Besteht an einem pflichtigen Grundstück ein Erbbaurecht, ein Nießbrauch, ein Dauerwohn- oder Dauernutzungsrecht oder ein Wohnungsrecht nach § 1093 des Bürgerlichen Gesetzbuches, so sind anstelle des Eigentümers die Inhaber dieser Rechte verpflichtet; erstrecken sich solche Rechte nicht auf das gesamte Grundstück, so sind die Rechtsinhaber neben den Eigentümern verpflichtet.

(2) Mehrere Verpflichtete tragen die Reinigungspflicht gemeinsam. Das gleiche gilt für Vorder- und Hinterlieger, soweit sie für die gleiche Reinigungsfläche verpflichtet sind und für sonstige Fälle, soweit sich Reinigungsflächen überlagern, die verschiedenen Grundstücken zugeordnet sind. § 5 bleibt unberührt.

Werden die Flächen von verschiedenen Personen benutzt so ist dies auch unter 3.1.1 – § 5
Aufteilung der Reinigungsarbeiten genau erklärt.

(1) Haben mehrere Personen die gleiche Fläche zu reinigen (§ 1 Abs. 2), so sollen sie die Reinigungsarbeiten durch schriftliche Vereinbarung aufteilen. Im Rahmen der vereinbarten Aufteilung werden die Beteiligten von der Pflicht, die Reinigung gemeinsam zu tragen, frei. Voraussetzung hierfür ist, dass die Vereinbarung bei der Stadt hinterlegt wird.

(2) Kommt eine Vereinbarung nicht zustande, so kann die Stadt auf Antrag eines Beteiligten die Aufteilung der Reinigungsarbeiten nach Gesichtspunkten der Billigkeit regeln. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

Weiter kann man sich unter 3.1.2 – § 2 über den Umfang und Dauer der Sicherungspflicht informieren. Die Räum- und Streupflicht wird unter 3.1.2 – § 3 genau beschrieben.
Und wer nicht will kann sich gleich unter 3.1.2 – § 8 Ordnungswidrigkeiten über die Busgeldhöhe informieren.

Diese Verordnungen sind außerdem noch sehr interessant, weil sie auch noch andere Regelungen der Stadt Regensburg genau beschreiben.

Bielefeld-Blog: Kennt das noch jemand? ;-)

http://www.dailymotion.com/video/x5wbpa_puff-the-magic-dragon-lyrics_music

Regensburg-Blog: Ein Licht geht auf

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Xaverl: Langsam kneissn s alle und geht eana a Lichtl af. Die Lampn san giftig. Owo des is doch imma des gleiche. Do wird wos empfoin, wenns dann alle hom, dann sagt ma, des is nix gescheids, dann wird was andas empfoin, wenns dann alle hom, dann sagt ma des is nix gscheids, dann wird was andas empfoin, wenns dann alle hom, dann ………………….

Übersetzung: Langsam merken es alle und es geht einigen ein Licht auf. Die Lampen sind giftig. Aber das ist doch immer schon so. Da wird was empfohlen, wenn dann alle fest eingekauft haben, dann wird man aufgeklärt über die Probleme der Ware, und dann wird wieder was neues empfohlen, wenn dann alle fest eingekauft haben, dann wird man aufgeklärt über die Probleme der Ware, und dann wird wieder was neues empfohlen, wenn dann ………….

siehe auch: Enrico Uccello – Energiesparlampen

Bielefeld-Blog: Meinungsmanipulateure

Der in den Medien dargestellte Assange wird gezielt optisch dahingehend aufbereitet, um als halbseidener Gangster angesehen zu werden. Neben den Berichten, die sich inhaltlich mit den Veröffentlichungen von WikiLeaks beschäftigen, ruht ein Assange mit abgefeimten Blick, ein grob hinterhältig dreinblickender, leicht schmierig wirkender Mann. Jemand, dem man nur schwerlich vertrauen, dem man keine Motive wie Transparenz und Offenheit anheften würde. Die Manipulationsmacht, die ein Bild verströmen kann, selten ist sie so zielgerichtet, wie im Falle Assanges; selten wird so manipulativ auf solche Fotos zurückgegriffen, auf denen die Person, über die man berichtet, so unvorteilhaft zur Geltung kommt. Assange soll als Widerling, als schummrige Milieufigur begriffen werden – gelingt dies, regt sich kaum Widerstand gegen die Verhaftung eines Mannes, der für Transparenz eintritt. Roberto J. de la Puente auf “ad sinistram” http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/12/facie-prima.html

Nicht zu vergessen, die “wunderbaren” Umfragen zur “Meinung der Deutschen über Wikileaks”. Meinung? Bis vor ein paar Tagen wussten lockere 90% der Deutschen nicht einmal, was Wikileaks überhaupt ist.

Also nun die Umfragen. Also hier was vom kräftigen Markwort sein Focus, der BILD zitiert:

Berlin (dpa) – Die Mehrheit der Deutschen befürwortet die Veröffentlichung von vertraulichen US-Botschaftsdokumenten durch die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks. Das berichtet die «Bild»- Zeitung unter Berufung auf eine online-gestützte Repräsentativ- Umfrage des Instituts YouGov. Demnach gaben 50 Prozent der 1011 Befragten an, sie fänden es richtig, dass die Unterlagen veröffentlicht werden – 32 Prozent finden das falsch. 18 Prozent gaben an, sie hätten dazu keine Meinung.

Dagegen zitiert das “Handelsblatt” den “ARD-Deutschlandtrend”:

Die Mehrheit der Deutschen steht der Enthüllungsplattform Wikileaks ablehnend gegenüber. Das ergab eine Umfrage für den aktuellen ARD-Deutschlandtrend. Danach finden es nur 31 Prozent der Befragten richtig, dass Wikileaks vertrauliche Berichte und Einschätzungen von US-Diplomaten über Krisenherde und Politiker aus aller Welt veröffentlicht hat. Zwei Drittel (65 Prozent) sind hingegen der Ansicht, dass solche Dokumente weiterhin vertraulich beziehungsweise geheimbleiben sollten. Eine Mehrheit von 53 Prozent findet es grundsätzlich nicht gut, dass es eine solche Plattform gibt, “auf der vertrauliche politische und militärische Dokumente anonym veröffentlicht werden, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind”.

Umfragen? Komm geh mich wech. Nirgends außer in der Politik weiß man besser, wie man manipulativ fragt um das bestellte Ergebnis auch zu bekommen. Man sollte immer eine Tonne neben sich stehen haben, in die man das Zeug der Meinungsmanipulierer sogleich treten kann.

Bielefeld-Blog: Nikolaus

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Wer heute in der Glitzermetropole oder OWL drumrum “fremdländisch” aussehende Männer in rotweisser Verkleidung mit einem Sack auf dem Rücken (Sprengstoff?) und der klassischen Rute “Modell de Maiziére” auf der Gasse oder in der Nähe von Kinderansammlungen sieht, nicht gleich die Polizei rufen. Das sind keine Terroristen. Das sind Nikoläuse. Heute ist nämlich deren Tag. Kapiert? Die hat man alle BKA-behandelt und durch Nacktscanner geschickt.

Bitte den Link auf “OWL” besonders beachten. Der weißt nämlich auf die neu gemachte Tourismusseite von OWL-Marketing hin und schenkt sich verschämt den Kunstbegriff “OWL”.

Bielefeld-Blog: Pawlowscher Reflex

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Iwan Petrowitsch Pawlow, der für sein 1905 mit Hunden ausgestaltetes Experiment und deren Verhalten bezüglich Fressen später den Nobelpreis erhielt, hätte wohl nicht gedacht, so weite Kreise zu ziehen und dabei sogar bis in die Redaktionsstuben des nach eigenem Bekunden Meinungsbeeinflussenden Großstadtblattes NW zu kommen. Reflexartig müssen deren Titelseitentitler wohl auf die Reaktion der BILD gewartet haben, um den heutigen Aufmacher, die Seite 3 und noch einen Kommentar vom Herrn Seim zu veröffentlichen. Minutiös wird protokolliert, wie das Publikum wann reagiert hat. Und dennoch hat man lediglich Meldungen der Pressedienste ein wenig für sich getrimmt. Fragt sich, wer außer Oma Piepenkötter in Heepen das heute noch lesen wird. Wie lautete eigentlich damals der Aufmacher der Bielefelder Gazette, als bei Dietmar Schönherrs “Wünsch Dir was” jemand fast ersoff?

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Der eigentliche Knüller findet sich aber fast verschämt im Inneren der NW unter “Leserbriefe”. Leserin Petra Kossowski aus Halle prangert die Eltern der verunglückten Sängerin an, Anna-Maria “an ein Magazin verkauft” zu haben. Da werden dann die behandelnden Bielefelder Krankenhausärzte wohl erst mal Herrn Burdas Schmutzblatt “BUNTE” oder des fettigen Brüller Marktwort “Focus” (“Faken, faken, faken….”) fragen müssen, wenn sie etwas zu verkünden haben und ein Schreiberling steht nebst Mikrofon der kooperierenden Sendeanstalt für Untergürtellinie – RTL – daneben und saugt wie ein hässlicher Schwamm jedes Wort begierig auf. So lässt sich selbst ein tragischer Unfall noch “vermarkten”. Wie derzeit beim Kachelmann-Prozeß, wo eine entgleiste Staatsanwaltschaft nebst pervertiertem Gericht haufenweise “Zeuginnen”, also frühere Gespielinnen des Wettermannes, auffahren lässt, die zuvor bereits für Kohle ihr “Wissen” in BUNTE abgespeichelt haben. Zur eigentlichen Verhandlungssache, dem Vergewaltigungsvorwurf, haben sie nichts beizutragen. Schlimm nur, dass biedere Tageszeitungen den Terz mitmachen, in dem sie derartigen “Gossen-Journalismus” glauben, kopieren zu müssen. “Quotenjagd” trifft nicht nur auf das Verblödungsinstrument TV zu. Bei der Abschreibzunft heißt es eben “Auflagenjagd”.

Erinnert immer mehr an Tom Toelles TV-Film “Das Millionenspiel” nach dem Drehbuch von Wolfgang Menge. Nachzulesen hier. Aber vorher bitte noch auf Klingelton des Glöckchens sabbern und Fernsehfresschen erwarten. “Pawlowscher Reflex” eben.