StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Mainz-Blog: 9. Mainzer Gospel-Nacht, mit Colours of Gospel und Stargast David Thomas

Samstag, 4.12.2010, 19:30 Uhr Christuskirche Mainz

Mit der 9. Mainzer Gospelnacht setzt sich eine Tradition in der Adventszeit fort, ein besonderes Gospelereignis zu präsentieren. Gospelsongs der verschiedensten modernen Richtungen stehen auf dem Programm, das Colours of Gospel zusammen mit seiner Band The Fools of Rhythm unter der Gesamtleitung von Hans Jörg Fiehl gestalten wird.
Das Publikum darf wieder leidenschaftlich gesungenes Evangelium und ein sehr abwechslungsreiches Programm erwarten.
Der Stargast an diesem Abend ist David Thomas, ein bekannter Gospelkomponist und Musical-Star. Er stellt seine neue CD mit dem Titel „The Message is Love“ vor und wird mit Colours of Gospel einige Stücke präsentieren. 

Bielefeld-Blog: Die Herrschenden werden nervös

In Griechenland und Irland gehen die Menschen zu tausenden gegen die Sparpläne der Regierungen auf die Straße. Der schwarze Bush in den USA und sein kleinwüchsiger, testosteron-gesteuerter französicher Kollege versuchen mit illegalen Mitteln Wikileaks platt zu machen. Unser schwäbischer Rollstuhlparanoia Schäuble, versucht unter kräftiger Hilfe der SPD die vom Bundesverfassungsgericht gestopte Vorratsdatenspeicherung, mithilfe fingierter Kofferbomben, wieder einzuführen und nun ruft Spanien den Alarmzustand aus.

Eine sozialdemokratische Regierung kürzt den Flugloztsen das durchschnittliche Jahresgehalt auf fast die Hälfte und überzieht die Arbeitszeiten in hohem Maße. Den Streik der Fluglotsen bricht sie nun mit dem Ausrufen des Alarmzustandes. Der setzt weite Teile der Bürgerrechte ausser Kraft. Streikende können demnach vor ein Militärgericht gestellt und mit mehreren Jahren Gefängnis bestraft werden. Diese Massnahnahme wird nach dem Sturz des faschistischem Frankoregimes 1977 das erste Mal wieder angewandt.

Schauen wir mal, was den, von den Banken und dem Großkapital, gelenkten Politikern noch alles einfällt und was deren Leihfedern und Lautsprechern in Presse, Rundfunk und Fernsehen, dazu als Erklärung einfällt.

Bielefeld-Blog: Nikolauspackung für Ewalds Drittklässler

arm-furth.jpg

Frage an Radio Eriwan: Hat sich unter Ewald L. bei ARMinia wirklich Wesentliches verändert? Ja. Die “Torquote” ist gestiegen. Allerdings in entgegengesetzter Richtung. Der Sturz in Liga 3 oder tiefer ist wohl unaufhaltsam.

Hannover-Blog: Neuwidmung des Peter-Fechter-Ufers

newshannover.2.ag

Am späten Nachmittag des heutigen Tages wurde in einer flash-mob-Aktion der SBiCaLo das Peter-Fechter-Ufer zeitweilig aber treffender in Calenberger Loch umbenannt. Dazu stellte die Initiative eine Leiter unter das Straßenschild an der Leinertbrücke ausserhalb des Bauzauns, am Eingang des ehemaligen Parkgeländes und befestigte einen bedruckten Papierstreifen mit Tesafilm.

Daraufhin fühlte sich ein Wachmann auf dem Sanierungsgelände dazu berufen Polizei zu spielen. Er kam an das Tor und forderte von den Anwesenden auf der Brücke die Personalausweise. Als diese sich weigerten dem privaten Sicherheitsdienstes die Ausweise zu zeigen, öffnete er das abgeschlossene Tor des eingezäunten Geländes und stürmte auf die Menschen zu. Diese weigerten sich weiterhin sich auszuweisen und verließen den Zufahrtsbereich. Der Wachmann folgte und stellte sich verschiedenen Personen in den Weg.

Er verfolgte sie bis zur Braunstraße und bedrohte sie mit einer massiven Stahlkette. Erst durch das Eingreifen weiterer Passanten ließ er sich von seiner Haltung abbringen. Wir stellen uns die Frage: Mit welchem Recht werden hier friedlich Demonstrierende , die über eine gültige Versammlungsgenehmigung für den Ort verfügen durch städtisch beauftragte Firmen eingeschüchtert und in die Flucht getrieben?

Stadtteilbürgerinitiative Calenberger Loch (SBiCaLo)

(zur grösseren Darstellung auf ein Bild klicken)

Wiederveröffentlicht

newshannover.2.ag

 

Euer NEWS HANOVER Team

Hannover-Blog: Wikileaks gelöscht, aber Wirkung der Veröffentlichungen ungebrochen hoch

Wikileaks gelöscht, aber Wirkung der Veröffentlichungen ungebrochen hoch

newhannover.2.ag

die wikileaks.ch domain funktioniert

Nach der Veröffentlichung von 250.000 Dokumenten wurde Wikileaks von einer Sekunde auf die andere zur gejagten Seite. Besonders Amerika ist dieser Internetplattform überdrüssig geworden. Zu viele Enthüllungen, zu viele geheime Informationen, die an die Öffentlichkeit drangen. Während Wikileaks nun Asyl auf Servern in Europa sucht und der Chef Julian Assange per Haftbefehl  verfolgt wird, gehen der Hype und die Aufregung rund um Wikileaks weiter.

Seit Freitag gibt es www.wikileaks.org nicht mehr. Will man dennoch auf die Seite, dann muss man die direkte Adresse eingeben. Doch der Verbot und das Löschen der Adresse bringen eigentlich gar nichts. Die Hälfte der Dokumente wurde verschlüsselt an Personen geschickt, die allesamt unbekannt sind. Des Weiteren wurden ebenfalls Dokumente an diverse Zeitungen und Blätter geschickt, die noch weitere Enthüllungen veröffentlichen könnten.

Julian Assange wird gejagt. Er wird per Haftbefehl gesucht, konnte aber bisher noch nicht festgenommen werden, weil ein Formfehler im Haftbefehl, Scotland Yard die Hände band. Assange hält sich derzeit noch in Südengland auf, es bleibt spannend, wann er verhaftet wird. Grund, weshalb er vor Gericht soll, ist eine angebliche Vergewaltigung. 2 Schwedinnen hatten ihn im August angeklagt, er weist jegliche Schuld von sich.

Was hinter diesem ominösen Haftbefehl steckt ist nicht ganz klar, auf jeden Fall riecht es stark nach der Arbeit von Regierungen, besonders der amerikanischen, die den unangenehmen Assange aus dem Verkehr ziehen wollen. Doch Assange scheint mindestens genauso schlau, wenn nicht noch ein bisschen schlauer als seine Gegner, denn er droht mit weiteren Veröffentlichungen und der Enthüllung weiterer geheimnisse, sollte ihm oder den namentlich bekannten Mitarbeitern etwas zustoßen.

Was die Veröffentlichungen zur Folge haben, ist derzeit gut verfolgbar. Man ist sich gegenüber noch misstrauischer als sonst, manche Politiker müssen sich harten Charakteristiken stellen und manch eine Regierung muss nun zittern, ob es die Situation noch auf dem diplomatischen Weg retten kann. Die amerikanische Regierung wurde bloß gestellt. Wer solche Korrespondenzen führt, muss damit rechnen, dass es irgendwann ans Licht kommt.

Die Aufregung ist derzeit sehr groß, aber warum? Regt man sich auf, weil die Wahrheit ans Licht kam und nun ganz offiziell gezeigt wird, welches Spiel viele Regierungen spielen oder regt man sich auf, weil die amerikanische Armee bloß gestellt wird und mehr oder wenige offene Geheimnisse ans Tageslicht kommen, die jeder kritisch Beobachtende schon vorher ableiten konnte? Es ist nicht ganz klar.

Klar ist nur, dass gerade auch durch die Veröffentlichung dieser Dokumente wieder Diskussionen entfacht werden, die schon bisher ziemlich hitzig geführt wurden. Als gutes Beispiel sei hier Afghanistan genannt: Größtes Problem ist die Korruption in den Regierungskreisen, die eigentlich durch Karsai bekämpft werden soll. Ganz schlecht dabei ist, dass Karsai selbst so tief in der Korruption verstrickt ist, dass er sich nicht den Ast abschneiden wird, auf dem er sitzt.

Die Einsatztruppen können die Korruption nicht bekämpfen, sie können nur auf dem Schlachtfeld weiter ihr Leben riskieren, um die Taliban zu besiegen, was aber definitiv nichts bringen wird, weil eine korrupte Regierung das Land schneller wieder in den Abgrund stürzen dürfte, als irgendetwas anderes.

Neben dem Dilemma in Afghanistan, dass auch schon vor Veröffentlichung der Depeschen immer und immer wieder für Aufregung und Diskussionen sorgte, kommen dann noch Enthüllung hinzu, die die Sicherheit in Nahost derzeit extrem gefährden.

Obwohl die Vereinigten Arabischen Emirate gerade wieder sehr bemüht sind, ihr Interesse am Handel und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Iran zu bezeugen, dürfte Ahmadinedschad nun vorsichtiger geworden sein. Zu wissen, dass das saudische Königshaus den Sturz des Regimes von den USA fordert und dass auch Bahrain in den Reigen deren einsteigt, die eine amerikanische Militäroffensive begrüßen, lässt das Verhältnis nun noch gespannter werden.

Dass Ägypten nun die Angst vor dem Iran und der Reaktion Ahmadinedschads nutzt, um anzukündigen, ebenfalls Atomwaffen zum Schutz herzustellen, klingt ziemlich lächerlich und durchschaubar. Auch Ägypten strebt ein Atomprogramm an, hat es aber auch schon vor Veröffentlichung der Dokumente, nur jetzt hat die Regierung bessere Gründe.

Assange meint, die Geschichte siegt: Wird sie definitiv auch. Die Frage ist nur, ob es nicht für manche Zusammenhänge sinnvoller gewesen wäre, man hätte besser auf eine Veröffentlichung der Meinung der amerikanischen Botschafter verzichtet, denn nun könnten einige Konstellationen wirklich mehr als gefährlich werden. Das hat rein gar nichts mehr mit einem Rachefeldzug gegen die Regierung zu tun, sondern das geht soweit, dass neue und intensivere Krisen heraufbeschworen werden.

Es hat alles seine Vor-und Nachteile. Man weiß nun, wie die amerikanischen Vertretungen denken und welche Einschätzungen sie nach Hause schicken. Was neu daran ist, ist das in den nächsten Wochen Skepsis gegenüber amerikanischen Diplomaten aufkommen wird, aber auch das wird verfliegen, denn fast jede Regierung hat Dreck am Stecken und scheinbar funktioniert Politik im großen Rahmen nur mit Lug und Trug.

 newhannover.2.ag

Eeur NEWS HANNOVER Team

Bielefeld-Blog: Nur mal so….

STEVEN LEVYS HACKER-ETHIK

1. Zugang zu Computern – und sonst allem, was einem etwas über das Funktionieren der Welt beibringen könnte – sollte unbegrenzt und vollständig sein.
2. Eigenhändiger Zugang soll stets den Vorrang haben.
3. Alle Information sollte frei sein.
4. Misstraue Autorität – fördere Dezentralisierung.
5. Hacker sollten nach ihren Hacks beurteilt werden, nicht aufgrund von Scheinkriterien wie Abschlüssen, Alter, Rasse oder Position.
6. Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.
7. Computer können dein Leben zum Besseren verändern.

Da passt dann natürlich nicht dazu, wenn der extrem anfeindete Bezahldienst Pay-pal Kram des Webvertickers ebay (bekannt durch unverschämte Gebühren und Handhabungen. ZB. können nur Käufer “Beurteilungen” schreiben) die Einzahlung von Spenden darüber an Wikileaks eingestellt hat. Die nächste Attacke der United Gauners aus Washingtoner/Pariser/Berliner Junta. Klar. Es droht ja auch die Veröffentlichung brisanter Dokumente aus dem Giftschrank einer Großbank. das gilt es natürlich zu verhindern. Erzähle mir kein Amerikaner mehr etwas von “undemokratischen Netzsperren in China, Irak oder sonstwo”. Was geht das Volks als Arbeitgeber der Kanzleuse auch an, wenn die Dame aus der Walachei mit ihrem Freund Joe A. im Kanzleramt auf Kosten der Steuerzahler tafelt…..

Bielefeld-Blog: Das schiefe Pisa

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Da liest man mal wieder von jenem “Lernstandserhebungstest” namens Pisa (Weniger wohlwollend: Pissa). Wo verglichen wird, welches Bundesland dieser Bundesrepublik denn nun die besseren Eleven, bessere Lehr- oder Lernmethoden oder sonst was hat. Wer jemals Heranwachsende oder sich selbst durch das deutsche Bildungssystem prügeln musste weiß, was das heißt. Wer dann vor dem Hintergrund unendlicher Unterrichtsstundenausfälle, krank geschriebenem oder “ausgebranntem” Lehrpersonal immer noch von seinem hohen Kackstuhl herab über die “immer noch nicht wesentlich verbesserten” Schüler lamentiert, den sollte man mal einem gezielten Sondertraining unterziehen und fragen, warum denn in nahezu jedem Bundesland anders gelehrt, nach anderer Methodik vorgegangen und dann am Ende doch miteinander verglichen wird.

Als ob es bei Schülern und Bundesländern um Äppel und Birnen ginge.

Hannover-Blog: Kunsttage Springe – Kunst und Kunsthandwerk

Am Samstag, den 4. Dezember und Sonntag, den 5. Dezember präsentieren sich mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler aus Norddeutschland im Schulzentrum Nord (Heinrich-Göbel-Realschule) und zeigen ausschließlich Objekte, die in mühevoller Handarbeit, teilweise über Hunderte von Stunden angefertigt wurden. 
Besonders sehenswert sind die selbst gestalteten und gegossenen Wachskerzen von Ute Poltermann aus Seelze. Aus der Verschmelzung von verschieden Wachssorten und Farben entstehen seltene Unikate. Von Weihnachts-, Hochzeits- und Fotokerzen hat Sie für jeden Anlass ein individuelles Schmuckstück.

Aufwendig sind auch die Garten- und Gebrauchskeramiken von Klaus Einecke und Christine Klemet aus Diekholzen. Anlässlich der Kunsttage Springe zeigt das Künstlerpaar wie die Keramiken glasiert und feine Durchbruchsmuster geschnitten werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist die unverkäufliche und einzigartige Modellausstellung von Heinrich Hunte aus Gehrden. Er zeigt rund ein Dutzend alter „Hanomag Fahrzeuge“ aus Holz, die im verkleinertem Maßstab dem Original entsprechen.

Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und wer noch auf der Suche nach einem individuellen Weihnachtsgeschenk ist, wird hier sicher fündig. Die Auswahl reicht von Gestecken, Holzspielzeug, Aquarellbildern, Seidenfloristik, Stickereien und Quiltarbeiten, Seifenartikel, Nassfilzobjekten, Serviettentechnik, Zauberlichtern und Traumfängern, Schmuckunikaten aus Gold, Silber und Swarovskiperlen bis hin zu zeitlosen Skulpturen und Großobjekten.
Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen, wie. z.B. der Holzgestalter Thomas Noack aus Eime, der passend zum bevorstehenden Fest mit einer Laubsäge Weihnachtsengel und Sterne entstehen lässt.
Zum Ausruhen lädt mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen, die von den Ausstellern gebacken wurden.

Bielefeld-Blog: WDR4-Party in Dortmund-Hansastraße-ab 15.30h. Wer fährt hin und nimmt Leute mit?

Einfach mal einstellen.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Weihnachtszeit

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Xaverl: Bei uns in Bayan gibts koan Weinachtsmo, sondern a Christkindl. Owa am 6. Dezemba gibts an Niklo. Do gibt zwoa Variantn. Omai an Bischof mit an bäisn Krampus, oder an Niklo dea wia a Weihnachtsmo ausschaut. I bin an Enrico Modäi gstand füa an Niklo. I glab als Christkindl häd i net so guat ausgschaut.

Übersetzung: Bei uns in Bayern gibt es keinen Weihnachtmann, sonden ein Christkind. Aber am 6. Dezember gibt es den Nikolaus. Da gibt es zwei Varianten. Einmal der Bischof begleitet von einem wilden Krampus, oder einen Nikolaus der optisch wie der Weihnachtsmann aussieht Ich habe mich als Modell für den Enrico zur Verfügung gestellt. Ich glaube als Christkind wär ich unpassend gewesen.

Landshut-Blog: Enrico Uccello – Ist das zynisch ???

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Xaverl: Do gibts Auslända denen gfoits bei uns üwahaupt net. Da hot de Hadertaua gsagt, mia san a frei s Land und jeda ko geh. Do hod se de eFDePe-Meya afgregt, und hot gsagt, dass ma des net song derf, des war zünisch. I find des is owa bei uns doch wos ganz guats. Wers no net woas, der muass amoi nochlesn wia des in da DeDeeR war. Dann woaß a was für a guade Sach des is, wenn ma geh derf, wenn ma wui.

Übersetzung: Es gibt Ausländer denen es bei uns überhaupt nicht gefällt. Da sagte die Haderthauer (sinngemäß): “Wir sind ein freies Land und jeder kann das Land velassen”. Da hat sich die Meyer von der FDP aufgeregt und gesagt: “Dieses darf man nicht sagen, das sei zynisch.” Wer es noch nicht weiß, der sollte sich unter den Stichwort DDR Mauer informieren. Da kann man nachlesen, wie wichtig und wünschenswert es ist, wenn man auch ein Land verlassen darf.

Bielefeld-Blog: Der NW-Mikroblogger

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Da sitzt er nun mit wetterfestem Notebook auf verschneitem Siggi und hat den Salat. Mama NW hat ihn dazu verdonnert, das Zeitungsblog “bielefelds westen” zu großer Blüte zu bloggen und ein wenig an der Auflage der Holzzeitung zu knabbern. Was im lokalen Blog steht braucht man ja am anderen Tag nicht mehr auf lokalem Papier lesen. Schreiben und recherchieren kann der Bub ja, Blogerfahrung hat er auch. Das erinnert uns an jenen Abend bei minus 31 Grad im finnischen Lappland. In Rovaniemi (fälschlich immer als “Rouvaniemi” bezeichnet) , nahe dem Polarkreis, war es. Er hatte grad den zugefrorenen Kemijoki barfuß mit einem Stapel frisch gedruckter NW “Ausgabe Nord” auf dem schmalen Rücken barfuß überquert und traf ziemlich durchgefroren in jener Kneipe “Talossa en hissi” ein, wo das Bloggen von 8 standfesten Schreiberlingen sozusagen beim Absolut erfunden wurde. Er, der junge NW-Spund wußte damals nicht, was “Talossa en hissi” heißt. Jetzt, als gestandener West-Blogger mit der finnischen Bloghaus-Erfahrung ist ihm das natürlich klar: “Das Haus hat einen Lift”. Den wird er brauchen, wenn er im Westen mit Notebook beladen die Sorgen, Nöte, Ängste und Freuden der Menschen zwischen OWD, Uni und Jöllenbecker aufgabelt. Schade nur, die Dichte der Schützen -, und Gesangsvereine, Geflügel – und Kaninchenzüchter ist da nicht ganz so groß wie in den Outbacks der Glitzermetropole.

Einen Wettbewerbsvorteil werden wir hier für immer haben: Hier schalten die Ofenfrischen, Pur chocs, Bertelsmänner, Mohnkuchen und Mieles & Co. keine Anzeigen. Wir bloggen also sozusagen unbelastet.

Hau rein, Rouven! Talossa en hissi! www.nw-news.de/westen