Archiv für den Monat: Dezember 2010

Berlin-Blog: Sehnsucht nach Rollrasen

Da fragt` man sich schon, wann wird´s wieder mal Sommer? Ungeduldig und wegen der Unmengen von Schnee fast hoffnungslos, warten wir auf das nächste Frühjahr. In unseren Gedanken werfen schon große Ereignisse ihre Schatten voraus. Wir haben nämlich geplant, unseren Garten am Haus, der sehr stark unter den im letzten Jahr fälligen Baumaßnahmen im Haus gelitten hat, von Grund auf neu zu Gestalten und alles neu anzulegen.

Unsere Bekannten haben uns dazu den Tipp zum Anlegen eines Rollrasens gegeben, weil dadurch die Wartezeit auf einen neuen Rasen der auch betreten werden kann, gleich Null ist.

Dann ein frisch ausgebrachter Rollrasen kann praktisch sofort betreten werden. Unsere Bekannten hatten sich vor einigen Jahren Rollrasen in Hamburg zugelegt.

Empfehlenswert ist es, Rollrasen im Internet günstig zu kaufen. Dazu vergleicht man nicht nur die Rollrasenpreise sondern auch die Qualität. Die etwas stärkere Qualität wächst schneller an garantiert bei fachgerechter Anpflanzung lange und  besonders schnelle Freude am frischen Grün.

Ich habe mir schon vorsorglich einige Anbieter von Rollrasen in Berlin im  Internet ausgesucht, denn es gilt auch zu bedenken, dass der Anfahrtsweg für den neuen Rollrasen nicht zu lang ist. Die Zeit  zwischen der Ernte des Rollrasens und dem Ausbringen des Rollrasens am neuen Standort sollte nich viel länger als 24 Stunden betragen, allerhöchstens 48 Stunden.

Aber das ist leider erst nur alles Theorie, freuen wir uns auf die Verlegung des neuen Rollrasens, sobald das Wetter es erlaubt.

Bielefeld-Blog: Zungenschnalzer des Jahres 2010: 26,5 Millionen €

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Nein, diese größte Stadt zwischen Hannover und Hamm kleckert nicht, wenn sie die in Jahrzehnte verkommenen kurz vor der Ernennungsurkunde des Denkmalschutzes abreißt oder aufpoliert. Die schöne Zahl da oben steht für den Betrag, der für den Neubau des „Technischen Rathauses“ benötigt wird. Bitte rechnen: 26,5 plus 16 Mio. für die Nissenhütte neben der Stadthalle = 42,5 Millionen. Kein Wunder, wenn man an wichtigeren Dingen dann extrem sparen muß.

Bielefeld-Blog: Afghanistan und der Rückzug und die Rolle der Bundeswehr

Unabhängig vom genauen Abzugstermin, finde ich, daß man bloß aufpassen sollte, daß unsere Soldaten nicht nach 3 Wochen gleich wieder zurück müssen, weil die Afghanen in Anarchie, Korruption und erneuten Bürgerkriegszuständen versinken. Die Taliban werden zwar so einfach nicht mehr an die Macht kommen, dafür haben sie sich zu unbeliebt gemacht, aber entmachtet heißt nicht, daß die Bedrohung deswegen beseitigt ist. Es ist genauso wie im Irak, da gehen die Amerikaner auch einfach so heraus und überlassen die Iraker sich selber.

Man sollte warten, bis zumindest Hamid Karsai weg ist und ab dem Ende seiner Amtszeit, 2014 wenn ich mich recht erinnere mit einem Stufenabzug beginnen. Erst die Soldaten, sobald die bis 2018 weg sind die zivilen Aufbauhelfer stufenweise reduzieren bis 2020.

Auf diese Weise sind Sicherheit und Stabilität gewährleistet und mit dem Ende der Amtszeit Karsais ist ein Korruptionskönig weniger da.

Eine offensive Kriegsführung deutscher Soldaten wäre nicht verkehrt. Man hat sich schon schwer genug damit getan überhaupt Auslandseinsätze wieder zuzulassen, alles wegen eines Konfliktes, welcher seit Jahrzehnten aus ist. Es wird immer noch daran herumgeknapst.

Niemand wünscht, daß deutsche Bürger fallen, doch es gehört dazu. Es wäre nicht verkehrt, wenn die Bundeswehr von der passiven Kriegerrolle herunterfährt und zeigt, was sie tatsächlich kann. Dann wissen die Gegner der abendländischen Kultur, daß nicht bloß die Anglo-amerikanischen Streitkräfte kämpfen können und sie wissen was Sache ist.

Man erfährt es regelmäßig aus den Medien. Nie sind es deutsche Soldaten allein, welche an Konflikten beteiligt sind. Immer entweder zusammen mit den Afghanen oder als Teil einer Offensive. Soll das etwa bedeuten, die BW schickt andere Truppen vor und kommt dann nach, oder ist es schlimm, wenn die Bundeswehr mal alleine irgend wo antritt, weil dann deren Image zerstört wäre?

Ich spreche nicht von Attentaten und Gegenwehr, sondern von tatsächlichen Kampfhandlungen und Schlachten.

Das kommt davon, wenn man jahrzehntelang die deutschen Streitkräfte als passive Krieger behandelt, welche immer nur Gewehr bei Fuß stehen, als Abschreckung nach dem Osten. Konnte niemand mit rechnen, daß sie mal ins Ausland gehen. Heute sind die regulären Truppen so drauf, wie unser Volkssturm am Ende des Krieges, als die Amerikaner kamen. Was haben wir über die Italiener in Afrika damals gemeckert. Heute meckern die Amis über uns in Afghanistan.

Steht alles bei Paul Carell: Die Wüstenfüchse! Mit Rommel in Afrika!

Nun wohl, Inlandseinsätze der Bundeswehr sind ja bereits möglich. Wäre das nicht der Fall, dürfte sie bei Flutkatastrophen nicht einmal Sandsäcke schleppen, geschweige denn Rettungsflüge durchführen. Es ist mehr die Frage, ob man den Streitkräften im Rahmen der Terrorismusbekämpfung auch noch Polizeiaufgaben überträgt.

Man kann schon mehr im Militär sehen. Selbst im Kriege kann der Feind zum Freund werden und sein Brot mit ihm teilen. Man denke an Weihnachten 1914 oder an die Ritterlichkeit im Seekrieg mit England.

Gleichwohl gilt auch:

Es gibt gewisse Idioten, welche den Krieg verherrlichen. Mit der Ausrede, daß man sich der Gefallenen und der Soldaten erinnern will, welches zwar nicht verkehrt ist, aber man macht schmutzige, naiv-militaristische und krigeshetzerische und neofaschistische und nationalsozialistische Propaganda.

Das Heldentum, die Aufopferung, der Soldat, der sterbend noch dem fliehenden Feind sein Bajonett nachwirft, die Brücke von Remhagen und deren Folgen und der Kampfschwimmer der Marine und der SS, Narvik und Salerno, der Schnaps (2 x 2 für Ostpreußen, ;-)), das Führerhauptquartier und die OHL, der murmelnde Rhein

( http://www.youtube.com/watch?v=S1KiV1Tl-tU&feature=related ),

der Siegesbericht, das unerbittliche Schicksal, alles schöne Sache zu Ehren von vergangenen Zeiten, in denen Fehler begangen wurden, aber welche dienlich sind, den jungen Menschen, zu denen ich mich auch noch relativ zählen kann, den Kopf zu verdrehen und kriminelle Propaganda zu machen und den Haß gegen Frieden und Völkerfreundchaft zu streuen.

Da kommt man auch sofort mit den verlorenen Gebieten seit dem 1. Weltkrieg (für die trete ich auch ein), mit Katyn, den Greueln der Titopartisanen, der Gestapo und der SS und dem SD, Guido Knopp, der das alles zu interpretieren versucht, mit Stalin, Komitern, mit Amerika, UNO, Nato, Kohl, Genscher, Schill (war lange dabei), dem Vatikan, Christus, den Feinden der Religion oder der freiheitlich demokratíschen Grundordnung, um zum Schluß zu gelangen, daß alles schlimm und scheiße ist und daß man auf alle Fälle was anderes haben muß als das bestehende System.

Bielefeld-Blog: „In der Summe schönes Jahr geht zu Ende“

„Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder,

ein spannendes, oft anstrengendes, aber in der Summe schönes Jahr geht zu Ende. Das ist mein persönliches Fazit nach meinem ersten “Oberbürgermeisterjahr“. Ich hoffe, Ihr Rückblick fällt im Ergebnis ähnlich gut aus.

Es war anstrengend, in 2010 ein Sparpaket aus rund 250 Maßnahmen zu schnüren, die für jede und jeden Belastungen enthalten. Wir haben die Gebühren und die Steuern erhöht, gleichzeitig wurden unsere Leistungsangebote verringert. Gegen jede einzelne Maßnahme gab es gute Argumente und mir ist manches dabei nicht leicht gefallen. Aber letztlich geht es darum, das Ganze zu sehen und dafür zu werben, dieses Ganze gemeinsam zu verantworten. Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung, Bielefeld vor der Überschuldung zu bewahren. Das kann nur gelingen, wenn wir alle unsere Ansprüche deutlich zurückfahren und uns auf Veränderungen einlassen. Ich bin davon überzeugt, dass es richtig war, die finanziellen Belastungen fair auf alle Schultern zu verteilen.

Bei aller Anstrengung gilt aber auch: Wir können das Haushaltsloch nicht alleine schließen, ohne Bielefeld dabei kaputt zu sparen. Das will niemand! Ich will weiter dafür arbeiten, dass unsere guten Einrichtungen beispielsweise in der Kultur und dem Sport erhalten bleiben. Denn sie tragen zur Lebensqualität für Sie alle bei. Sie machen unser Bielefeld aus.

Wir sind auf kommunalfreundliche Entscheidungen des Bundes angewiesen. Es ist nicht in Ordnung, dass der Bund weiterhin Lasten der Daseinsfürsorge, für die er verantwortlich ist, auf die Kommunen abwälzt! 80 Prozent der großen Städte in NRW sind heute im Nothaushalt oder vom Nothaushalt bedroht. Das zeigt: Die Ursachen für die Probleme liegen nicht in Bielefeld sondern in Berlin! Dort muss auch nach der Lösung gesucht werden. Gleichwohl müssen auch wir unsere Hausaufgaben erledigen. Das haben wir mit unserem Sparpaket in ostwestfälisch zupackender Art gemacht.

Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder,
spannend und schön war in 2010 die gelungene U-20–Frauenfußball-WM. In Bielefeld wurde Deutschland „Weltmeisterin“! Gerne erinnere ich mich an die Begeisterung auf der Alm über guten Fußball, den ich in 2011 gerne wieder öfter dort erleben möchte… Toll war auch die gute Stimmung in der Stadt während der Fußball-WM. Wir waren wirklich gute Gastgeber. Und ich war einmal mehr stolz, ein Bielefelder zu sein.

Die Vielfalt in unserer Stadt ist beeindruckend. In Bielefeld leben Menschen der verschiedensten Nationalitäten und mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen. Wir leben friedlich als Nachbarn miteinander. Wer sich in der Welt umschaut, weiß, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Ich genieße diese Vielfalt und diese Kultur der gelebten Toleranz.

Ohne Ihr bürgerschaftliches Engagement wäre Bielefeld viel ärmer. Sie engagieren sich im Verein für andere Menschen, die Umwelt oder eine Idee. Bei meinen vielen Begegnungen in diesem Jahr konnte ich mich davon überzeugen: Sie, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, sind das Rückrat der Stadtgesellschaft. Sie bereichern mit Ihrer Umtriebigkeit und Ihren vielseitigen Interessen, Ihrer Leidenschaft das Stadtleben. Sie halten unsere Stadt zusammen – dafür sage ich Ihnen DANKE und verbinde das mit der Bitte: Machen Sie in 2011 bitte weiter!

Stillstand oder Langeweile befürchte ich für 2011 nicht: Der Hochschulcampus wird Formen annehmen, und endlich (!) auch der Kesselbrink. Auch über die neue Detmolder Straße wird nach dreijähriger Umbauzeit der Verkehr ab Frühjahr frei fließen. Und 2011 wird das Entscheidungsjahr über den Rückkauf der Stadtwerkeanteile. Ich freue mich auch auf Picasso. Im September kommt eine Ausstellung seiner Werke in die Kunsthalle.

Manches müssen wir in 2011 auch ändern. Dazu gehört die politische Beteiligungskultur. Alles weist darauf hin, dass Sie, die Bürgerinnen und Bürger, mehr Mitsprache bei Entscheidungen wünschen. Ich bin dafür, auch in Bielefeld neue Ansätze der Bürgerbeteiligung zu verfolgen. Mit der Innenstadtkonferenz und dem Forum Grundschulentwicklung haben wir begonnen. Ich biete Ihnen allen, die Sie an der langfristigen Entwicklung unserer Stadt außerhalb des politischen Tagesgeschäfts in den Zukunftsfeldern Klimaschutz, Bildung und Wirtschaft interessiert sind, den Bielefeld-Pakt an, dem Sie unter www.bielefeld-pakt.de beitreten können. Bielefelds Zukunft geht uns alle an!

Ich lade Sie ein, in einen neuen Dialog – auch in veränderten Formen – einzutreten. Ich bin zuversichtlich, dass wir so zu breit getragenen Lösungen kommen werden – auch beim anstehenden Thema Grundschulen. Auch hier gilt: Wir wollen das Ganze sehen und es gemeinsam verantworten.

Lassen Sie uns für das kommende Jahr zuversichtlich nach vorne schauen und mit Verantwortung und freundlicher Gelassenheit an die Aufgaben in 2011 herantreten.

Für das Neue Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen seien auch mit dabei!

Ihr

Pit Clausen

Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld“

Die größere der Stadtgazetten hatte unserem lieben OB ein eher liebloses Plätzchen tief drinnen im Lokalen eingeräumt. Deshalb hier noch mal der Text, den das Presseamt der Glitzermetropole an der reißenden Lutter versandte. Och ja. Die „Highlights“ waren schon Supi. ZB. das bühnenreife Theater um ARMinia Bxxxxxxxxxx 🙂 Unbezahlbar. Nicht mal mit Mastercard.

Bielefeld-Blog: Viel Papier. Viel Werbeerlös

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Am letzten Tag des Jahres drehen die Holzmedien noch mal so richtig auf und befördern Fuderweise Werbepostillen in die Haushalte. Ansonsten garnieren sie das Papier mit viel Rückblick und natürlich Ausblick. Also Kaffeesatzlesen. Nun denn. Da füllen wir den Altpapierstapel grad noch mal auf. Ganz „clever“ wirbt ein Hillegossener Küchenfritze bei Kauf einer Küche im Wert vom mindestens 4.990,00 Euronen mit einem „iPad on top“ dabei. Seltsame Rechnung. Das Apfeldingens kostet ab 499. Warum nicht gleich 10% Rabatt geben? Oder ist da schon die Neujahresansprache von Trude Templin „Allet wird jut“ in 3D draufgespielt? Was gibt es „on Top“, wenn man gleich zwei Küchen nimmt? „Wellness-Tag mit der Umweltdezernentin der Glitzermetropole mit „Wanderung zum A2-Blitzer?“

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Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Wladimir Putin

Moskau weist die Kritik an dem Schuldspruch Chodorkowskis scharf zurück. 

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Xaverl: Do songs bei de Russn bestimmt d Regierung. Und wia ma beim Chodork…. oda so, gseng hot haut des a hie. Der hot gmoant wei er vui Puiva hot kannt a se genga d Regierung afmandln. Owa bei de Russn schafft d Reguing o und drumm homm s n dupft. Bei uns in da EU is andas. Do schaffa de Gäidigen oh und d Regierung foigt.

Übersetzung: Es wird gesagt in Russland bestimmt die Regierung. Und wie jeder bei der Verhandlung mit Chodorkowskis sah funktioniert das auch. Er dachte, da er sehr reich ist, könnte er sich gegen die Regierung stellen. Aber in Russland sagt die Regierung wo es lang geht und darum haben sie ihn klein gemacht. Bei uns ist das andersrum. Bei uns  hat das Kapital die Macht und die Regierung folgt.

Nachtrag: Ganz so ist es nicht richtig. Die Regierung darf bei uns schon Kritik üben. Die Kritiker werden bei uns auch nicht eingesperrt sondern angestellt.

Bielefeld-Blog: Oh. Frau Merkel „rügt“

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Man sollte doch meinen, der wandelnde Hosenanzug hätte ob der grandiosen innenpolitischen und EU-Probleme daheim genug zu tun. Nein, da wird noch mal besserwisserisch und „mahnend“ eine Schippe draufgelegt. Sie „rügt“ das Urteil gegen den Herrn Chodorkowski, seines Zeichens ehemaliger Milliardär. Flugs wird aus dem Mann, dem eigentlich seine eigene sehr dicke Brieftasche recht nahe war, eine Art „Widerstandskämpfer für die Bürgerrechte“ gemacht. Himmelnochmalkrutzitürken. Lassen Sie Pfoten aus den Angelegenheiten von Nicht-EU-Ländern, Madame!

Aber die Dame fand ja auch schon „S21“ ziemlich klasse. Was wir von ihr nicht behaupten können. Wann steht die nächste Party mit Finanzjongleur Joe Ackermann an?

Bielefeld-Blog: Bei Jagertee und Reststollen

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Ein älterer Herr, der sich über einen Haufen noch funktionierender Handys freute, mit denen er in Afrika ein kommunkativ-gutes Werk vollbringen wird, erzählte von einer Zeit, als es hier noch richtige, gespurte Loipen gab. Leider seien die Skihaserln heute „stockertsteif“ und würden lieber irgendwo hinfliegen zum Skaten. Abgesehen vom ästhetisch eher breitärschigen Stil des Skatens könnte man hier auch kaum so breite Schneefelder räumen dafür.

Bei aller Phantasie, die ihm noch innewohnt, konnte er sich aber nicht vorstellen wie das aussieht, wenn am frühen Abend die fixen Queller Skilehrer in einer Anmutung von Telemark die Diretissima von der Hünenburg hinunterwedeln, die brennende Fackel in der Rechten und diesen zarten, lustvollen Zug um die Mundwinkel, der verrät: Bei Olsson warten sie schon, die Skihaserln. Anoraks ausgezogen, Jagertee vor sich und die Alterskontrolle hinter sich. Ab „vollendetem 70ten“ dürfen sie an den Stammtisch, wo die guten alten Geschichten erzählt werden aus der Zeit, als Quelle noch „das St. Moritz der tiefen Wallachei“ war. Ein geheimer Geheimtipp. Nur einer verschworenen Gemeinschaft bekannt. Nie nahmen sie an Deutschen Meisterschaften, Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften teil. Allzu groß war der Leistungsabstand zur angebglichen Elite dieses unseres Landes. Sie, mit dem „An der Quelle liegt die Ruh´“ vorne auf den breiten Brüsten hätten alles in Grund und Boden getelemarkt, was auf Ski stand.

Ach so, was ich vergaß. Apropos St. Moritz. Das, was die da so stolz mit der Massivgold-Rolex am Arm „Polo spielen“ nennen, gab es damals auf dem zugefrorenen Lutterkolk schon lange. Nur waren die Pferde wohltrainierte Rennkühe aus edler Westfalenzucht. Mittags Spurt mit Reiter, abends „Melken für den guten Zweck“.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Elton John und die neue Technik

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Xaverl: Lang wirds nimma dauern. Dann gibts den Babyautomaten (noch kein bay. Wort dafür vorhanden) . Und in hundat Johr wern se d Leit frogn wia ma de Schrazn gmacht hot, ganz ohne Compiuta und Automat und des neue Zeigl.

Übersetzung: Lange wird es nicht mehr dauern. Dann gibt es den Babyautomaten. Und in hundert Jahren werden sich die Leute fragen wie man den Nachwuchs gemacht hat, ganz ohne Computer und Automat und neuer Technik.

Bielefeld-Blog: Tara und die Zukunft

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Na? Auch Tara und ihr Angebot in Ihrer Mail gefunden? Wenn nicht haben Sie was versäumt. Sie hätte Ihnen die Zukunft aus ihrer Glaskugel gelesen. Stattdessen haben wir die Mail mal weitergeleitet an Frau Dr. Merkel und Herrn Peter „Pit“ Clausen, den jeweiligen Führern ihrer Juntas. Die können das nämlich gebrauchen für „ihren Zukunft“. Tara hat ja versprochen, nur die positiven Seiten des in 2011 Kommenden zu verkünden:

„Gold, Silber und Myrrhe werden regnen“

Leider brach danach die Mail mit der Vorhersage ab. Es fehlten die Worte „… nur für ein paar Auserwählte unter Euch. Alle anderen dürfen die Zeche bezahlen“.

Siehste. So ist das. Dazu brauche ich aber keine Glaskugel. Das sagt mir mein Bauchgefühl.

Bielefeld-Blog: Preußenadler über der Alm?

Ein Scherzkeks hat über der Schalker Schneedachschaden-Arena eine schwarzgelbe BVB-Fahne (Böse Zungen meinten erst: „Guck mal, die Regierung flaggt Halbmast“). Wer jetzt den taumelnden Schwarzblauen Almdudlern so richtig enen einschenken will, der pflanzt den Adler mittels Flagge von Preußen Münster hoch oben auf das Roland-Kentsch-sein-Gedächtnis-Tribünendach. Sind zwar „nur“ Regionalliga, aber der Weg dahin ist ja für den DSC – soeben bei der Hallenstadtmeisterschaft mit einem „Rumpfteam“ ehrlos ausgeschieden – nicht mehr allzuweit.

Gestern Abend war Startrainer Ewald „The Block“ Lienen im Regionalstudio des WDR zu Gast. Konfrontiert mit der abenteuerlichen Story „5 Trainer in einer Saison“ lachte der in sechs Spielen fünfmal Besiegte nur. Worin sein neues Konzept beruht wartet noch der Aufklärung.

Fusion mit Preußen Münster?

Bielefeld-Blog: Ja, ein Wunder

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In den Redaktionsstuben an der Niedernstraße und Sudbrack ist es gut geheizt. Die Workstations des Redaktionssystems summen wie gut gefütterte Bienchen vor sich hin und Meldung um Meldung der Presseagenturen und der Pressestelle der Metropolverwaltung am Niederwall schickt „News“ auf die Tische derer, die sie redigieren, ein wenig kürzen und dann meist kritiklos einpflegen. Auf das wir Zeitungsleser am nächsten Morgen nach dem frühen Druckbeginn (Abendspiele der Champignon – Liga werden in vielen Ausgaben erst gar nicht als beendet mit Ergebnis gemeldet) pünktlich wie von Zauberhand zu den Morgenbrötchen der hiesigen Bäcker auch was zu schmunzeln haben. Manchmal nämlich, hatte einer der Schreiberlinge nebst einem Fotomenschen die Redaktionen verlassen und dokumentiert wie das Leben aussieht, das vor allem bar jeder Kritik aus „Frau Merkels wunderbarem neuen Flieger“ besteht. Normaldenker fragen sich eher, wer a) auf solch eine phantastische Regierungs – und Europachefin feuern sollte, das sie b) „Störtechnologie gegen Boden-Luftraketen“ benötigt und c) was der Spaß denn nun die Deppen von Steuerzahler in Zeiten der Cent-Feilscherei im Hartz und der ein Millionenheer beschäftigenden Lohndumpingbranche der Zeitarbeitssklaven kostet. Aber darüber schreibt man nicht als Möchtegernhöfling am Kanzlerinhof. Lasset uns lieber das „Spielzeug mit Schlafzimmer“ der ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitprop betrachten:

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Viel zu tun ausserhalb der Redaktionsräume ist auch, wenn moBIEL ruft. Wie durch Zauberhand hob es ein Wägelchen der Beförderungsbahn am Adenauerplatz aus den Schienen. Das war ganz sicher ein Eisanschlag der Gegner von Wolferl Briinkmann, die ein Zeichen setzen wollten. Natürliches Eis gegen unnatürliche Großsprecherei. Sooo rüttelt man keine Stadtreinigung auf, den Winterdienst zu beschleunigen. Soooooooo nicht!

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Lippstadt-Blog: Zielgerade

Und wieder eine Woche voller Ärgernisse überstanden! Kurz vor Ladenschluss vom Regen ohne Umweg über die Traufe in die Sch…

Sind Lippstädter dumm?
Bei einer spontanen Befragung von neun Passanten in der Innenstadt im Rahmen einer Wette wussten vier nicht, warum wir Weihnachten feiern. Zugegeben nicht repräsentativ, vermute ich jedoch, das Ergebnis wäre auch bei größerer Probenmenge nicht signifikant anders. Die Wette habe ich jedenfalls gewonnen…

Patriot vs. DER SPIEGEL
Heute geht es im Lokalteil um Parkflächen. Das sind in der Regel Grünanlagen, der Patriot meint aber „Parkplätze“. Klingt nicht besser, ist aber dafür falsch. Die schönsten Sprachschludereien des Patriots finden sich übrigens regelmäßig im „Hohlspiegel“, den man wohl vollständig mit Inhalten aus unserem Lokalblatt (be-)füllen könnte…

Ruhender Verkehr I
Am vorigen Montag machte sich eine Politesse die Mühe, mein schneebedecktes Auto zur Hälfte auszubuddeln, um mir dann ein Knöllchen zu verpassen (Okay, für 5 Euro kann ich wohl nicht erwarten, dass sie die Arbeit gewissenhaft zu Ende führt und das ganze Auto vom Schnee befreit). Der Grund für mein „Falschparken“ war, dass sich in der benachbarten Anwohnerparkzone Weihnachtsbesucher von Auswärts ohne Parkausweis breitgemacht hatten, die offensichtlich wussten, dass während der Feiertage nicht kontrolliert wird und sich die Polizei sowieso nicht „für den ruhenden Verkehr“ zuständig fühlt.
Ich habe mein Fahrzeug also vorschriftsmäßig umgeparkt, um am nächsten Tag festzustellen, dass der Bauhof beim Schneeräumen der Kolpingstraße mein Auto begraben hat. Der Wagen steckt nun seit zwei Tagen im Schnee, zuständig ist wieder niemand. Ich könnte den Wagen ja selbst freischaufeln, aber ich hab einfach keine Lust, sage meine Termine ab und bleibe zu Hause. Auf der linken (Einbahn-)Straßenseite hätte der Schnee übrigens niemanden behindert, aber dafür hätte man ja das Räumschild umdrehen müssen; zuviel verlangt in Lippstadt…

Ruhender Verkehr II
Der SUV einer bekannten Industriellen aus Lippstadt, die diesen strategisch günstig in der Nähe ihres Kosmetikstudios platziert hatte und dann zur Totalrenovierung eilte, legt die Innenstadt lahm, indem er, direkt an einer Kreuzung geparkt, den Schnellbus daran hindert, eben diese zu passieren und der Verkehr sich darauf hin in der gesamten Innenstadt staute. Gut gemacht!
Den Vogel haben dann zwei hiesige Polizisten abgeschossen: Nach rund einer Dreiviertelstunde trafen diese traurigen Vertreter der Ordnungsmacht ein nur um festzustellen, für den ruhenden Verkehr seien sie nicht zuständig. Der stockende Verkehr floss mittlerweile verbotenerweise über den Gehweg ab, direkt an den untätigen Beamten vorbei. Auf die Frage, ob man den Wagen nicht abschleppen sollte, beteuerte das Dream- Team, man wisse nicht, wie. Das anwesende Publikum tat seinen Unmut kund, daraufhin wurden die Beamten endlich aktiv und drohten dem Plebs für den Fall weiterer Renitenz mit sanktionierenden Maßnahmen. Eine Politesse demonstrierte währenddessen einen Rest von Handlungsfähigkeit und verpasste dem Falschparker ein Knöllchen. …

Brachland
Bei der Stadt sorgt man sich, dass weitere Gebäude in der Innenstadt abgerissen werden könnten. Mal abgesehen, dass die Stadt selbst die größten Abrisspläne am Güterbahnhof hegt ohne zu wissen, was darauf irgendwann einmal entstehen könnte, wären die vorhandenen Baulücken durchaus zu füllen. Die Meßlatte für Investoren liegt aber recht hoch, zu hoch für Menschen mit fremd klingenden Namen. Einige haben in der Vergangenheit darauf hingewiesen, man könne sich Investoren nicht aussuchen, sondern müsse sich freuen, wenn überhaupt jemand in Lippstadt investieren will. Für mich ist dieses Schmierentheater „Ärgernis des Jahres 2010“. Jeder Lippstädter sollte sich daran erinnern, wenn er die regelmäßigen Frechheiten, die über das linientreue Parteiblatt hinausposaunt werden, liest.

Frohes stumpfes Jahr!

Bielefeld-Blog: Die Stadt, der Schnee und die „Buchten“

Nach Mitteilung des Amtes für Verkehr werden die Parkbuchten an der Hauptstraße zwischen der Gaswerkstraße und der Brackweder Kirche bis Freitagmittag, 31. Dezember, zum Parken freigegeben, wenn sie gut vom Schnee freigeräumt worden sind. Geschäftsleute, die die Stellflächen vor Ihrem Geschäft freigeräumt haben, können diese Plätze telefonisch unter 0521 / 51-6586 melden; ein eigenmächtiges Verrücken von Baken ist dabei nicht zulässig.

Verkehrskadetten der Bielefelder Verkehrswacht werden jetzt den Bereich zu den Geschäftszeiten beobachten, mit Falschparkern das Gespräch suchen und bei Bedarf die Ordnungsbehörde verständigen. Wer sich rechtswidrig mit seinem Fahrzeug hinter die Baken stellt und so eine mögliche Behinderung der Stadtbahn in Kauf nimmt, muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug abgeschleppt wird. Wegen der Wetterprognosen werden am Silvestertag auch die freigegebenen Parkbuchten ab Mittag wieder gesperrt.

Pressemeldung der Stadt Bielefeld. Jetzt greifen sie durch, die Stadtverwalter. Verrückt bitte nicht „eigenmächtig“ die Backen an Brackwedes Hauptstraße. Auch nicht, wenn ein sozialer Dienst mit einem Bulli eine verletzte oder zu behandelnde Person zur Therapie bringen oder abholen muss. Hört Ihr? Wartet ab, Ihr Arbeiter-Samariter. Rotkreuzler, Johanniter usw., bis im März der Räumdienst der Stadt kommt und ein paar Tonnen Salz gestreut sind, die man „vergaß rechtzeitig zu ordern“, wer konnte schon mit so einem frühen Winterbeginn rechnen in den Amtsstuben“, gell?

Über die Bahn, die sich mal mit „Alle Wetter. Die Bahn“ lustig machte und seid Mehdorn und jetzt Vorturner Grube keine Ersatzzüge, Loks und zu wenig beheizte Weichen hat, decken wir mal lieber den dicken Mantel des Schweigens. Der wärmt wenigstens, wenn der Bund aus „Haushaltspolitischen Gründen“ nicht auf die Abführung von 500 Mio./Jahr verzichten mag. Schließlich ist Frau Bundeskanzlers niegelnagelneuer Riesenjet A 340 mit bequemen Betten und Schlafkissen für Tagträumer und politische Nullen viel, viel, viel wichtiger. Schön, wenn unsere Könige der Neuzeit so sanft Vorfahrt haben…

Bremerhaven-Blog: Dumme Diebe

Tja, da heben es die Autodiebe hier in der Stadt nicht mehr leicht.
Am 13.12.2010 kam eine Pressemitteilung raus, mit der folgenden Überschrift:
„Lockauto“ mit künstlicher DNA aufgebrochen

Ein 29-jähriger Mann hat an dem Sonntagabend am Bürgermeister-Martin-Donandt-Platz die Seitenscheibe eines Pkw eingeschlagen und einen Mini-Computer gestohlen, der dort lag.
Doch was er nicht wusste, es handelte sich hierbei um ein „Lockauto“ der Polizei, das mit einer Sprühanlage für künstliche DNA ausgestattet ist.
Dieses Fahrzeug hat im inneren eine Sprühanlage eingebaut, die auf den ersten Blick nicht von außen zu erkennen ist. Sobald das Auto aufgebrochen wird und jemand hineingreift, löst die Sprühanlage aus und der Täter wird mit der künstlichen DNA benetzt. Unter einem speziellen UV-Licht kann sie dann wieder sichtbar gemacht werden.
In Endeffekt wurde der Mann gefasst und hat eine gerechte Strafe bekommen.
Tja, wenn man nicht aufpasst,… =)

Hier ein kleiner Hinweis an alle Autodiebe:
„Die Polizeien in Bremen und Bremerhaven setzen seit kurzem die „Lockautos“ in beiden Städten immer wieder ein. Sie sollen dazu führen, dass potentielle Täter verunsichert und damit davon abgeschreckt werden, Autos aufzubrechen. Dazu werden diese Fahrzeuge an unterschiedlichen Plätzen in Bremen und Bremerhaven aufgestellt.“

Quelle: Lockauto …

Duisburg-Blog: Was braucht die Duisburger City?

Hallo ihr Lieben,

z. Zt. stelle ich mir die Frage ob es eine Option für mich ist, den Weg in die Selbständigkeit zu wagen. Da ich was die Richtung angeht recht flexibel bin, frage ich mich:

WAS BRAUCHT DIE DUISBURGER CITY?

Was vermisst ihr an Handel/Dienstleistung im Innenstadtbereich? Wofür fahrt ihr ins Centro, RRZ, in die Essener City etc.?

Was vermisst ihr grundsätzlich auch in der näheren Umgebung und begebt euch im Internet auf die Suche?

Möbel-Outlet, Trinkhalle, Supermarkt, Bekleidung, Dekoration?

Jaaaaa, dies ist eine Umfeldanalyse & über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

*************************** Rutscht gut ins Jahr 2011 ***************************

Gotha-Blog: CDU- Kreisverband führt Bürgersprechstunde ein

In der konstituierenden Sitzung des Kreisverbandes der CDU beschloss dieser einmal wöchentlich, jeweils dienstags von 16- 18 Uhr eine Bürgersprechstunde einzuführen.


„Die Kommunalpolitik muss für die Bürgerinnen und Bürger wieder transparenter gestaltet werden, weiß der stellvertretende Kreisvorsitzende Felix Elflein.

Die Informationspolitik der kommunalen Mandatsträger müsse auch den Einzelnen erreichen können. Aktuelle Probleme, wie die Stilllegung der Strecke der Ohratalbahn, die bevorstehende Schulnetzplanung, aber auch die vakante finanzielle Lage der Kommunen im Landkreis Gotha müssen mit dem betroffenen Bürgern gemeinsam erörtert werden. „Denn wenn der Bürger mehr in die Entscheidungswege und Hintergründe einbezogen wird, sind manche Unwägbarkeiten besser nachvollziehbar, was nicht der Fall ist, wenn ohne auf die Stimme der Betroffenen zu hören, über deren Köpfe hinweg entschieden wird.“ ist sich der Kreisvorsitzende Falk Ortlepp sicher.

 

Dieser trat zum Kreisparteitag der CDU im November an, um eine Politik von „unten nach oben“ in den eigenen Reihen zu etablieren, und dies „ist der erste Schritt dazu“, freut sich Falk Ortlepp.

Aus diesem Grund steht nunmehr allen Interessierten, die Fragen oder Probleme haben, oder Anregungen und Kritik los werden wollen, ab dem kommenden Dienstag, den 04. Januar 2011 ab 16 Uhr ohne Voranmeldung in wechselnder Besetzung die Türen der Kreisgeschäftsstelle der CDU in der Waltershäuser Straße 21 in Gotha offen. Es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit unter der 03621- 702711 einen anderen Gesprächstermin zu vereinbaren.


„Wir erhoffen uns von der Bürgersprechstunde, dass nur der informierte Bürger in der Lage ist, sich in die Kommunalpolitik, und damit in den politischen Meinungsbildungsprozess mit einzubringen“, stellte die Pressesprecherin Caroline Vinz abschließend klar.

Bielefeld-Blog: Unhandliches Kleingeld? Einfach alle Preise rauf!

In diesem Jahr lagen wieder besonders viele Geschenke unter dem Baum. Die Wirtschaft zog an, der private Konsum ebenfalls. Nach dem glänzenden Weihnachtsgeschäft sorgt sich der Einzelhandel in Deutschland jetzt jedoch um seine Bargeldversorgung. Schon zum Jahreswechsel könne das Münzgeld in kleineren Geschäften knapp werden, warnte der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, in der Online-Ausgabe der „Bild“-Zeitung. Viele Händler bekämen von ihrer Hausbank kein Münzgeld mehr, weil immer mehr Filialen diesen Service einstellten. Sagt der Handelsverband.

„Unhandliches und schweres Kleingeld“ barmt die NW in einem Riesenaufmacher aus der PR-Schreibstube des Bankenverbandes. Warum „Dienstleister“ sein? Mit dem kleinen Mist verdient man doch nichts.

Lösung: alle Preise rauf und glätten. Aus 0,99 werden 1,00, aus 0,45 werden 0,50, aus 0,10 gleich 0,20. Problem gelöst und die Banken/Spasskassen, deren Sinn man angesichts Bargeldautomaten, Kontodrucker usw. auch nicht so schnell erkennen mag. Oder doch? Beim Spekulieren mit Giftpapieren und vierfach gehebelten Luftnummmern (früher mal: Betrug, heute „Kreativität“)) sind sie fast alle mit dabei. Gehts schief, gleicht der dumme Steuerzahler das aus.

Schönes Geschäft. Und so einfach. Geht nämlich ganz simpel per Computer-Spekulations – und Orderprogramm. Schaffen wir doch die Banken und Spasskassen ab und lassen die Computer alleine werkeln. Wer den schnellsten hat , verdient am meisten. Wer den Cent nicht ehrt ist auch des Spekulationsgewinns nicht wert.

Bielefeld-Blog:

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Da ist sie auch schon, die kommentierende Liebestat der größten Gazette der Metropole. Man versteigt sich in den Begriff „Großartiges“. Dabei hätten wir noch mehr im Angebot:

– Übersinnlich
– Nicht von dieser Welt
– Einzigartig
– Aufopfernd
– Spektakulär
– usw.

Ob dieser Kommentar allerdings auch zutrifft, wenn man von „Wendehämmern“ hört, die nicht geräumt werden oder Mülltonnen, die man nicht bereit ist, aus Straßen zu ziehen, in die man einfach nicht mehr mit dem Müllwagen hineinfährt? Über junge Zivildienstleistende, die bei Schnee, Eis und rutschigen Straßen Behinderte und Rollstuhlfahrer von und zu den sozialen Diensten bringen, liest man im Stadtblättchen eher nichts.

Ist das nicht auch „großartig“?

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Um 6 Uhr in der Früh gehts los: soziale Dienste im Schneeeeinsatz

Luebeck-Blog: Alle Jahre wieder….

Alle Jahre wieder, kommt nicht nur das Christuskind, sondern unter Umständen auch mal

reichlich Schnee. Wie gehabt, ist auch diesmal der Gehweg bei der Shell Tankstelle, Ecke

Schwartauer-Allee/Einmündung Triftstraße, nicht geräumt bzw. erst recht nicht gestreut.

Wer auch immer dafür zuständig ist, wird wohl erst geklärt, wenn die ersten Knochen

gebrochen sind.

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Bielefeld-Blog: Der „Lockruf“ von Jensen – Weise – Feldhaus

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Die seltsame „Gewinnpost“ von Readers Digest ist noch Gold gegen das, was man zu lesen bekommt, gibt man bei google „Jensen – Weise – Feldhaus“ ein. Ein Füllhorn an Nachrichten über eine offensichtlich schon länger andauernde Gaunerei öffnet sich und legt bloß, was eigentlich klar ersichtlich ist:

Hinter einer „persönlichen Gewinnübergabe“ steckt eine der üblichen Kaffeefahrten.

Dennoch dürfte es genügend Menschen geben, die das beiliegende Kärtchen ausfüllen, 45 Cent-Briefmarke draufbappen und abschicken. Was tut der wichtigtuerische Staat, der am liebsten alles und jedes reglementieren und überwachen und speichern möchte?

Nichts.

Leute bescheissen ist ja nicht so gefährlich wie den Bau eines Milliardenuntertagebahnhofs zum Wohle geschmierter Lobbyisten und ihrer koopererierenden Mischpoke mittels des Grundrechtes Demonstration verhindern zu wollen.

Bielefeld-Blog: Ewald läßt ARMinen „Schneeverwehen“ trainieren

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Momenthandyaufnahme vom harten ARMinentraining

Da wo die Melanchthon auf die Stapenhorster trifft, beginnt ein idealer Trainigsparcours für den Tabellenletzten der Liga 2. Ewald Lienen, dieser alte Trainerfuchs, hatte im Kriegswinter anno Dingsbums mal in sein Notizbuch, das er immer am Mann trägt, geschrieben: „Wenn Schneehöhen zu hoch für Flachpässe, Gipfelbesteigungen trainieren“. Jetzt, wo die Racker von der Alm, ja bald zu einem grandiosen „Ligarock“ starten (…sagt das neue Mitglied des Aufsichtsrates) lässt er seine Mannen, denen sich schon die kommenden „Kracher“ angeschlossen haben, knallharte Gipfelläufe auf schneebeckte Ligahöhen trainieren. „Rauf gehts immer. Runter nimmer“ wollte einer der Buben im schwarzblau maulen. Da kannte er aber Ewald schlecht.

„10 Minuten Schneekanone“ war die Strafe des Cheftrainers.

Bielefeld-Blog: Die nächste Sau durchs Dorf

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Es fängt klein an. Irgendein politischer Wichtigtuer faselt etwas von „Internet, Bedrohung“ und schon wird bei der Journaille ein „Krieg, ein Cyberkrieg, ein Schlachtfeld des 21., Jahrhunderts“ daraus. Ergo: „Man“ rüstet auf, baut ein „Cyber – Abwehrzentrum“ auf wie unsere geliebte Bundesregierung.

Aber sind wir doch mal ehrlich: Viel Ahnung haben die, die da vom „bedrohlichen Internet“ schwafeln weder davon noch von den „Jahrhundertschneemassen“, wie der Umgang mit einem etwas verfrühten Auftreten der weißen Pracht zeigt. Stupid schieben kleine Bagger und Räumer die Mengen auf große Haufen, wird „wir haben fast kein Salz“ mehr als Warnung für die doofen Bürger in den Himmel über dem Teuto geschrieben und muss die Altherrenriege hier auf Bielefeld-Blog erst dramatische Bilder einer Nikolaus-Dürkopp-Straße zeigen, die trotz Schnee zugeparkt wird und alle Straßenbahnen sind blockiert.

Offensichtlich haben die verantwortlichen Räumisten zu Winterszeiten ein anderes Bild von der schmalen Gasse, die ja auch zu unschneeigen Zeiten gern als Abstell – und Behinderungsraum für Autos genutzt wird und zu Ärger führt. Einfach mal ein Archiv „neuralgischer Punkte der Stadt“ anlegen und draufgucken, wenn es anfängt zu schneien.

Schafft Ihr doch. Ihr seid doch moBiel?

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Puddingtown ohne Schnee. Erzählt jetzt nicht, das hättet Ihr noch nie gesehen.

Bochum-Blog: Schnee und Eis haben Bochum im Griff?

Raucherstube i Helsinki
Also Leute. Wenn ihr wirklich glaubt, dass der Winter Einzug gehalten hat in Bochum, so seit ihr auf dem Holzweg. Ich meine so ein richtiger Winter bei – 20 Grad und merterhoch Schnee. Wie bei mir zu Hause in Bo-Helsinki. Das „Raucherstübchen“ am Bahnhof sieht ja gemütlich aus. Hat auch einige Heizstrahler. Aber der Zugang ist groß wie ein Scheunentor. Und das muss auf bleiben, auch bei – 20 Grad. So steht’s im Gesetz. Aber ein bisschen frische Luft kann ja nicht schaden. Es gibt zwar einige Alternative, die sind aber alle ohne Verglasung. Und dann wird man nass.

Natürlich muss man auch erst einmal hinkommen zur guten Stube. Die Busse drehen ihre Piouretten mit B-Noten bis zu 6.0 und die russischen Lastwagen treffen sich am Hang zum gemeinsamen „Gummi geben“. Eine wundervolle Winterlandschaft.

Na ja, ich merke schon, ihr seid da vielleicht nicht so ganz meiner Meinung. Aber mächtig ins Rutschen geratet ihr ja auch. Ich werde mir das Schauspiel an Sylvester live ansehen. Das kann ich mir einfach nicht entgehen lassen. Bei der B-Note wird die Bogestra allerdings nicht mit den Finnen mithalten können.

Ich freu mich schon auf euch und werde meinen Aufenthalt in Bochum bei „subtropischen“ Temperaturen genießen. Ich bin der Verrückte, der seine Zigarre im Biergarten raucht. In meiner alten Heimat. In Bochum (-Ehrenfeld)