Archiv für den Monat: Oktober 2010

Bielefeld-Blog: Rötti macht den CDU-NRW-Häuptling

Nächster Schritt auf der Karriereleiter: Als CDU-Landesvorsitzender im Ministerrang steigt Norbert Röttgen quasi über Nacht zum ersten Stellvertreter von Bundeskanzlerin und Parteichefin Angela Merkel auf. Ein neuer Guttenberg also. Mit ihrem Votum haben die nordrhein-westfälischen Christdemokraten die Hierarchie der Partei, ja der Union kräftig durcheinander gewirbelt. Angela Merkel dürfte kaum uneingeschränkt erfreut sein. Im Umfeld der Kanzlerin hatte man Röttgens Ehrgeiz zuletzt mit wachsendem Argwohn betrachtet. Nun sitzt ein zweiter Konkurrent mit am Kabinettstisch. Das Ergebnis ist überraschend klar ausgefallen, doch bis zuletzt konnte sich Röttgen seines Erfolges nicht sicher sein. Zwar galt der im Vergleich mit Armin Laschet bundespolitisch weitaus bekanntere und mit allen Herausforderungen der Mediendemokratie vertraute 45-Jährige lange als Favorit auf die Rüttgers-Nachfolge. Am Ende wäre ihm seine Popularität aber fast zum Verhängnis geworden. Insbesondere bei der Verlängerung der Atomlaufzeiten sah der Bundesumweltminister zuletzt schlecht aus. Dass 52,8 Prozent der CDU-Mitglieder abgestimmt haben, ist ein Erfolg für die Partei. Eine so hohe Mobilisierung war nur sechs Monate nach der krachenden Wahlniederlage im Mai nicht unbedingt zu erwarten. Der Patient NRW-CDU lebt noch. Ob und wie schnell er wieder voll geschäftsfähig wird, liegt nun an Röttgen. Ohne Zweifel ist dessen Wahl eine konsequente Entscheidung gegen die Epoche Rüttgers. Die Basis setzt – auch personell – auf einen echten Neuanfang. Laschet aber war als Integrationsminister von 2005 enger Mitstreiter des ehemaligen Ministerpräsidenten und Noch-Landesvorsitzenden. Vielleicht war das gar sein entscheidender Nachteil. Ansonsten nämlich hat er wenig falsch und vieles richtig gemacht. Dass sich Laschet konsequent als Landeslösung präsentierte, schien anzukommen. Am Ende aber blieb sein Credo ungehört, der CDU-Landeschef müsse sich voll und ganz auf die Oppositionsarbeit konzentrieren, um die rot-grüne Minderheitsregierung von Hannelore Kraft ablösen zu können. Nun stellt sich die Frage, wie es rund um den neuen Vorsitzenden personell weitergeht. Röttgen muss sich sein Team erst bauen. Grabenkämpfe sind nicht ausgeschlossen. Zu eindeutig hatte der Fraktionsvorsitzende Karl-Josef Laumann für Laschet Stellung bezogen. Und Andreas Krautscheids Zeit als Generalsekretär dürfte schon bald zu Ende sein. Als Nachfolger ist bereits der Ex-Verkehrsminister Oliver Wittke im Gespräch. Auch die Arbeitsorganisation im Alltag wirft angesichts Röttgens Doppelbelastung in Bundes- und Landespolitik Fragen auf. Für Neuwahlen ist der neue CDU-Landeschef sicher ein starker Spitzenkandidat. So lange Rot-Grün aber nicht stolpert, wird die Oppositionsarbeit unter einem Parteivorsitzenden mit Ministeramt nicht leichter.

Liebes Westfalen-Blatt. Nach dem Auftritt im Nescafé – Spot („Make an educated guess, Norbert“) taucht doch jetzt die Frage aller Fragen auf: „Kann Rötti auch Kanzler?“. Dann wäre nämlich das Gutti -Traumpaar aus Franken aus dem Rennen. Dass der ständig mit George Clooney („Ocean Berlin Twelve“) verwechselte Nobbi eher eine Art Softie ist, stört ja sicher nicht. Oder? Nur am Timesquare mit wedelnden Armen vor den Knipsen der Weltpresse fliegen, das müsste er erst mal üben.

Bielefeld-Blog: Das wird so manchem nicht gefallen. ;-)

Collien Fernandes und Christian Ulmen sind liiert

[Bild: Collien Fernandes und Christian Ulmen sind liiert]

Die TV-Moderatorin Collien Fernandes und der Schauspieler Christian Ulmen, der die Hauptrolle in der Serie „Mein neuer Freund“ spielte, sind jetzt zusammen.

Diese Information wurde von den beiden auf der GQ-Party „Männer des Jahres“ bestätigt.

Collien Fernandes (29) hat sich erst im Sommer von ihrem Freund Rico Rex getrennt.

http://www.shortnews.de/id/858176/Collien-Fernandes-und-Christian-Ulmen-sind-liiert

Bielefeld-Blog: Hagebau macht sein D-Mark-Ding

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Nicht nur die Zeit ist vergangene Nacht zurückgestellt. Wie dieses Schild vom Hagebau beweist, ist das auch mit der Währung dieses unseres schönen Landes geschehen. Bei Hagebau wird wieder in D-Mark ausgezeichnet 🙂 Da hat sicher dieser M. Krüger dran gedreht, der immer in der Reklame auftaucht. Da müsste doch jetzt aber sofort die Polzei einschreiten. Ach was, Staatsanwaltschaft. Das ist Unterwanderung!

Bielefeld-Blog: Vergessen Sie Neu-England und den „Indian summer“

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Bielefelds einzige Hauptstraße (dem Namen nach) führt durch Brackwede

Besucher aus landschaftlich hoch reizvollen und touristisch ungleich erschlosseneren Landstrichen rümpfen immer die Nase, wenn man ihnen die Glitzermetropole samt umgebendem Outback zeigen will. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick: Tüte Saftbären (oder die klassische Variante, eine Glaubensfrage eben) in die Hand drücken. Hinten reinsetzen und ab gehts.

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…. nicht glauben können, welch heimelige Atmosphäre der Queller Campingplatz bietet:

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Sie werden nicht nur den Fernsehturm der Metropole hoch oben auf der Hünenburg entdecken und das Feuerwerk im Blattwerk „phantastisch“ finden ….

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Sie werden in Echtzeit sehen, wie aus der „Ruine“ eines ehemaligen insolventen Smart-Centers am Südring im Angesicht von Dixi-Klos eine moderne Spielothek entsteht:

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Gleich nebenan hat es Abfallentsorger Fischer geschafft, der Metropole das zu geben, was Berlin erst gesprengt hat und vielleicht irgendwann erst wieder aufbauen will. In strenger Schinkelscher Tradition und kleinen von Knobelsdorffschen (Friedrich II. begnadeter Baumeister) Beigaben gibt es der Stadt jenes Flair, das eine simple Burg mit Sparren hoch oben nicht bieten kann: Das „Stadtschloß am Südring“. Ob zur Einweihung Karl-Theodor z. G. nebst Stephanie anwesend waren, ist nicht überliefert. Die Fotografen der hiesigen Medien weigerten sich allesamt, das digital zu knipsen:

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Auf der Fischerschen Webseite sieht man übrigens, wie das Ding mal aussah, bevor es ein klassizistisches Schloß wurde. Vergessen Sie alles, was Sie über „Indian summer“ je wussten. „Teuto in Flammen“ ist ungleich eindrucksvoller. Vor allem kann man bei Meyer zu Bentrup in Quelle noch das Gerippe des größten Luftschiffes sehen, das niemals aufstieg. Airport Windelsbleiche war einfach zu klein. Alte Bielefelder Bürger erinnern sich aber noch des erhabenen Augenblickes, als 1934 der damalige Reichsstandartenführer an den Seilen hing und unter strammem Absingen des Horst-Wessel-Liedes und mittels Oetker-Backpulver das Seil gefügig machend, den Start verhinderte. Das haben sie nicht vergessen und an ihre Kinder und Kindeskinder vererbt.

Bielefeld-Blog: ARMinia sucht den „helfenden Kopf“

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Aktuell wird im Sog des sportlichen Tiefpunktes von ARMinia Bxxxxxx eine Personalie diskutiert. Thomas Helmer, früher mal Spieler auf der Alm, jetzt Moderator bei Sport 1 soll laut „OWL am Sonntag“ für eine Berater – oder Führungsposition bei den Almdudlern im Gespräch sein.

Unglücklich wie meist dabei die Aussendarstellung des Zweitligaclubs. Während Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier sagt. es habe sich bei den Gespräch mit Helmer um „Themen in Zusammenhang mit Sport1“ gehandelt, deutet Präses Wolferl Brinkmann an, es habe „lockere Gespräche“ gegeben. Nun gut. Die kann man auch um Aufgaben, Vergütung und Zukunft des taumelnden Clubs führen …..

Bielefeld-Blog: Licht ins Lobbyismusdunkel

Herzlich Willkommen zur Lobbypedia Test-Version!

Lobbypedia stellt den Einfluss von Unternehmen und Lobbyorganisationen auf staatliche Einrichtungen, Gesetzgebungsprozesse sowie Medien und die öffentliche Meinung dar. Lobbypedia ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative LobbyControl.

So begrüßt eine neue Webseite den Leser. Lobbypedia will Licht in das Staats – und Volksschädigende Verhalten von Parteien, Poilitikern, Mövenpickern und anderen Personen und Institutionen bringen, die mauscheln, durchstechen und „belohnen“ anscheinend zu ihrer Lebensaufgabe und Einkommensquelle gemacht haben. S 21 und die wundersame „alternativlose“ Rettung von Roulettebanken und – bankern sind natürlich die herausragenden Themen. Da das ganze „System“ aber schon in kleinstem Rahmen praktiziert wird, dürfte interessant werden, ob auch einmal „Bielefelder Geschichten“ auftauchen werden.

Aber da können wir sicher sein. es wird nichts kommen. Die „Obrigkeit“ hat ganz sicher supersaubere Hände, die Unternehmen sind superdupikorrekt. Und sollten doch Gerüchte aufkommen können wir sicher sein, dass unsere hiesigen Medien darüber nicht berichten werden. Schließlich hat man ja was zu verlieren.

Oh, das war böse. Ich habe aber keine Namen genannt und nehme das hochoffiziell zurück. Dito geplante Links. Noch machen wir eventuell noch einem aus dieser Gegend stammenden Thomas M. Konkurrenz.

Bielefeld-Blog: Alexander Rizaev. Ein Bielefelder verzauberte beim „Supertalent“

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Screenshot von RTL

„Guck mal ins Supertalent auf Mohns RTL. Da ist einer aus Bielefeld„, hieß der Anruf. Wir guckten und sahen Alexander Rizaev. In Bielefeld lebender, gebürtiger Russe mit phantastischer Körperbeherrschung. Eben: „Nurejew is back“. Aber tanzte der nicht „Schwanensee“ und „Nußknacker“? Rizaev jedenfalls kam locker in die nächste Runde in RTL´s teilweise geschmacklich grenzwertiger Show. Aber das macht ja nichts. Das gleicht Kinderpo-Jägerin Stephanie zu G. im feinen Kaschmir aus.

Quote ist alles. Und alles nichts ohne Quote.

Bielefeld-Blog: Zurück. Nicht vor.

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Heute Nacht um 3 Uhr passiert es wieder. Die Hand tastet zur Krone der Armbanduhr. Schlaftrunken drehen Daumen und Zeigefinger vor, zurück, vor. Wie war das doch noch? Für alle die, die immer wieder zu der großen Masse der Zeitumstellungszweifler zählen und die Wirkung bezüglich Energieeinsparung usw. bezweifeln: Von 3 auf 2 zurückstellen und versuchen, die längere Nacht zu genießen. Alle anderen können ja dann Sonntagmorgen in ihre Rechner gucken. Unter normalen Umständen stellen die das automatisch und schneller ein als Daumen und Zeigefinger des Nachts.

Bielefeld-Blog: Schon die Schlappen drauf?

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Nicht alle Autos haben Allwetterreifen. Manchmal muss man eben mal schnell die Sommerschlappen gegen die gröberen Winterpneus wechseln. Obwohl da politisch noch nicht alles geklärt sein soll. Noch bilden sich bei den Bielefelder Reifenleuten keine Riesenschlangen. Die kommen erst, wenn es anfängt, weiß zu grieseln. Wie man von Insidern hört, liegen die Preise für den Wechsel – je nach Felgenart – eher im oberen Drittel Deutschlands. Aber wer fährt schon zehn Reifendienste an und fragt, wenn er einen kleinen, schnellen Schrauber an der Hand hat?

Regensburg-Blog: Die Frauenquote wurde beschlossen

Freitag 29.10.2010.
CSU beschließt die Einführung einer Frauenquote. In den Führungsgremien müssen künftig 40 Prozent der Ämter mit Frauen besetzt werden.

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Xaverl: A Hund is a scho da Seehofea. Jetza hod as eine dunkt, de Weiwa und ko song dass as säiwa so hom woitn. A guads Wei mog nimma, weils koa Quotenfrau sei wui. Und mit den andan da ko ma ….. Passt so.

Übersetzung: Das hat der Seehofer wieder clever hinbekommen. Er hat es den Frauen gezeigt und kann auch noch behaupten, dass es der Wunsch der Frauen war. Eine fähige Frau mag nicht mehr, da sie ja keine Quotenfrau sein will. Und mit dem Rest da kann man … Gut so.

Regensburg-Blog: Kostenlos ins Internet.

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Xaverl: Mei Bua is a Hund, hod da Mane am Stammtisch vazäit. Der fohrt mit seim Läbtob in da Stod umanand und schaut wo a ungschütza Intanet is. Do haut a se eine und … Kostn duat des nix, des zöit da andere dea net afbast hod. Und des is a no erlaubt, hot a Richta gsagt.

Übersetzung: Mein Sohn ist sehr clever, erzählte der Manfred am Stammtisch. Der fährt mit seinem Laptop durch die Stadt und schaut wo er einen ungeschützen Internetzugang findet. Da loggt er sich ein und …. Das ist kostenlos, dies bezahlt der Besitzer des ungeschützten Internetzugangs. Und das ist erlaubt, hat ein Richter festgestellt.

Bielefeld-Blog: Bei Bertelsmanns RTL in der Wanne mit Uwe

http://www.edgar.de/nedw/387sUiTW7/20101026/13409/Halloween

Den Link da oben können Sie ruhig mal anklicken. Schließlich ist Halloween nicht mehr weit. Sie können aber auch Sonntagabend um 19.05 Uhr RTL einschalten, jenen aus dem benachbarten Gütersloh von einem Medienkonzern gesteuerten Mohnschein Trashsender. Wenn Sie Glück haben, sehen sie auch per „Medium“ jenen ehemaligen, hoch verlogenen („Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort“) CDU-Ministerpräsidenten aus Schleswig-Holstein, der vor 23 Jahren in einer Schweizer Badewanne tot aufgefunden wurde. Ein „Medium“ wird Kontakt mit ihm aufnehmen und Sie werden angeblich erfahren, dass er damals ermordet wurde. Nun hat ja die Gütersloher Spökenkiekerei (Der schmale Reinhard M. lief des Nächtens häufig allein durch die Felder und das Straßendorf und redete mit sich selbst) Tradition und färbt extrem auf die Senderfamilie ab. Aber wenn es um Quote und Kohle geht, lässt man ja auch Barbie zu Guttenberg („I’m a barbie girl, in a barbie world Life in plastic, it’s fantastic! you can brush my hair, undress me everywhere Imagination, life is your creation. Come on Barbie, let’s go party!“ singt die heilige Familie von der Burg in Franken in WDR 2) im feinen Kaschmir spökenkieken und Dieter Bohlen rampensauen. Die Phantasie der ehemaligen Traktätchendrucker und NS-Literaturdrucker ist unbegrenzt, wenn es das gemein nützige Konto füllt.

Jetzt also mit Uwe in die Wanne. Saufen Sie nicht ab!

Regensburg-Blog: Ist der Abriss des Bürgerheims (Sauerer Gockel) Steuerverschwendung ???

Das Bürgerheim Kumpfmühl, vor nicht allzu langer Zeit noch für seine Leistungen im pflegerischen Bereich ausgezeichnet, soll verschwinden und durch einen (kleineren) Neubau ersetzt werden. Die Finanzierung des Neubaus erfolgt weitgehend über Kredite.

Der Architekt Josef D. Rüth hat den neueren Teil des Bürgerheims seinerzeit entworfen und wandte sich in seiner Not an den Bund der Steuerzahler
(BdSt). Der Erweiterungsbau des „Sauren Gockel“ sei 1980 zukunftsweisend
bereits mit extra dicken Mauern aus Wärmedämmziegeln plus -fugenmörtel und -außenputz errichtet worden – und mithin von seiner Substanz her alles andere als nicht mehr zeitgemäß, argumentiert Rüth. Und: „Eine intelligente Sanierung käme mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit günstiger als Abbruch und Neubau.

Der BdSt wurde sofort hell hörig und fragte nach. Doch OB Hans Schaidinger ließ den BdSt-Präsidenten Rolf von Hohenau abblitzen.

… verkürzt aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 29.10.2010 – siehe unten

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Xaverl: Jetza hod a s eam zogt an Bund da Steiazahla. Datn de doch a no eine redn beim Sauan Gockl. Wenn i sog des is a so, dann is des gar nia ni a Steiavaschwendung. Owa wenns me imma ogenga, dann kost des Steian. Habts me.

Übersetzung. Jetzt zeigte er es aber dem Bund der Steuerzahler. Möchten die doch beim Abriss des Saueren Gockel einen Einwand vorbringen. Wenn ich das gut finde ist das nie eine Steuerverschwendung, meint er. Aber wenn ich mich immer verteidigen muss, dann kostet das Steuergelder. Kapiert.

Mannheim-Blog: Premiere „PHI“ Dance Piece by MS TANZWERK

PHI heisst die neue Produktion der cie MS Tanzwerk. In 6. Lektionen wird dem Zuschauer die Zahl Phi „näher gebracht“. Die Tänzer bauen Etüden und tänzerisch-geometrische Versuchsanordnungen mosaikartig zusammen. Sie stellen sich den Definitionen zur göttlichen Zahl Phi. Im Gedankenlabor von Darstellern und Publikum wird die Frage provoziert: lässt… mehr sich Gott beweisen? Was bedeuten Zahlen für uns heute?

Dauer ca. 70 Minuten
http://phi-dance.blogspot.com/
www.ms-tanzwerk.de

Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Choreographische Assistenz & Training: Gaëlle Morello
Mit: Timur Misirlioglu, Jasmina Schebesta
Ayako Toyama, Katharina Wiedenhofer
Licht: Norbert Mohr
Produktion: Sophie Jaillet Heinemann

Vorstellungen:
Fr. 5. November, 20:00 – Premiere
Sa. 6. November, 20:00
Fr. 12. November, 20:00
So. 14. November, 20:00

Veranstaltungsort:
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8 | 68167 Mannheim
www.theater-felina-areal.de

Karten unter:
0621 – 336 48 86 oder info@theater-felina-areal.de
Preise: 12,- € | 6,-€ ermäßigt

Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverband Freier Theater Baden- Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Mit freundlichen Unterstützung der Stiftung Landesbank-Baden Württemberg und l’Art de la Danse e.V., Heidelberg.

Badenbaden-Blog: 10 Jahre Suchmaschinenoptimierung aus Sinzheim/Baden-Baden

Die Webmanager GmbH aus Sinzheim bei Baden-Baden wurde im Jahr 2000 gegründet und feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Firmengründer und CEO Achim Kilgus ist auf diese Leistung sehr stolz: Seit 10 Jahren bieten wir erfolgreich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing an über so viel Erfahrung verfügen nur wenige SEO-Agenturen in Deutschland.“ Hierbei scheint auch das Umfeld, die Technologieregion Karlsruhe, prägend zu sein. Karlsruhe gilt seit 1984 als Internethauptstadt, ging hier doch im Jahr 1984 die erste E-Mail der Welt bei der Universität Karlsruhe ein. Es gibt immer wieder eine Frage, die an Achim Kilgus und sein Team gestellt wird: Wie schaffen wir es, mit unseren Top-Suchwörtern in die vordersten Suchergebnisse bei Google, Yahoo & Co. zu kommen?“ Die Beantwortung dieser Frage ist komplex. Einerseits braucht man generell ein umfangreiches Verständnis über die Funktionsweise einer Suchmaschine. Außerdem sollte man über sehr gute Kenntnisse über alle platzierungsfördernden Maßnahmen verfügen, von denen es einige gibt. Achim Kilgus erklärt: Wir optimieren -und dies stets gemäss Suchmaschinenrichtlinien- an zwei Fronten. Kunden-Sites werden zunächst geprüft hinsichtlich ihrer Struktur, Bauweise und Inhalte und werden daraufhin den Platzierungsmechanismen der Suchmaschinen und den Nutzerbedürfnissen angepasst. Begleitend hierzu erfolgt eine Offpage-Optimierung, d. h. ein guter SEO sollte hierbei wertvolle Links auf anderen themenrelevanten Webseiten generieren und somit die Linkpopularität stärken.“ Beide Ansätze, also Off- und Onpage-Optimierung, gewährleisten, daß die Webseiten des Kunden für die Suchmaschinen relevanter werden und bei bestimmten Suchwörtern besser positioniert werden.Die Kundenstruktur der Sinzheimer SEO-Agentur ist sehr heterogen.

Wir haben seit der Gründung darauf geachtet, nicht von wenigen Großkunden abhängig zu werden, sondern auch mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Geschäftsbereichen fokussiert anzusprechen. Diese Vorgehensweise ist bis heute sehr gut aufgegangen“, freut sich Achim Kilgus.Und mit der steigenden Bedeutung des World Wide Web wird es immer wichtiger für Unternehmen, im Internet gut gefunden zu werden, um neue Geschäftskontakte anzubahnen.  Wir freuen uns daher auf die vor uns liegenden Jahre, in denen wir sicherlich noch vielen Firmen helfen werden, mehr aus ihrem Internetauftritt zu machen“, ist sich Achim Kilgus sicher.

Kontakt:

Webmanager GmbH , Hauptstr. 19, D-76547 Sinzheim/Baden-Baden , Telefon +49 (0) 7221 991944, E-Mail: info(at)webmanager(dot)net, Weblog: http://blog.webmanager.net

Bielefeld-Blog: Ist das denn zu fassen?

Weltkriegs-Granate in Bielefelder Wohnzimmerkamin explodiert

Brennholz
Brennholz

Munition womöglich in Brennholz eingewachsen

Bei der Explosion von Weltkriegsmunition in seinem Kamin ist ein älteres Ehepaar in Bielefeld verletzt worden. Der 85-jährige Mann und seine ein Jahr jüngere Frau wurden am Donnerstagabend in ihrem Wohnzimmer von einem lauten Knall aus dem Kamin aufgeschreckt und von herumfliegenden Glassplittern getroffen, wie die Polizei mitteilte. Wie sich später herausstellte, war eine Zwei-Zentimeter-Granate detoniert. Der Blindgänger war im Zweiten Weltkrieg womöglich in einen Baum eingeschlagen, dessen Holz nun als Brennmaterial in dem Kamin gelandet war.

Durch die Druckwelle platzte sogar ein massiver Glas-Aschenbecher auf einem Couchtisch gegenüber dem Kamin. Die 84-Jährige musste mit Gesichtsverletzungen durch Glassplitter der geplatzten Kamintür ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Ehemann kam mit einer Schnittverletzung an der Hand davon.

Quelle: Spin.de

Berlin-Blog: „Alle Jahre wieder…“

Liste der Weihnachtsmärkte in Berlin und Brandenburg erschienen
Die Zusammenstellung von 36 gewerblichen und 28 gemeinnützigen Berliner Weihnachtsmärkten mit Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern ist in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen erhältlich. Neu bei dem Verzeichnis sind die 32 aufgeführten Brandenburger Weihnachtsmärkte.
Das kostenlose Verzeichnis kann am Empfang in der Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin, abgeholt werden.

Bei schriftlicher Anforderung bitten wir, Briefmarken im Wert von 0,85 € beizufügen und die Anforderung an die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin, mit dem Zusatz „Referat II E 11“ zu richten.

Das Verzeichnis kann im Internet herunter geladen werden unter:
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/weihnachtsmaerkte.pdf

Bielefeld-Blog: Jetzt Koch(t) indirekt auch an der Sudbrackstraße

R&M Kühllagerbau ist einer der führenden Anbieter für die Planung und Errichtung von Kühllägern und Lebensmittelbetrieben in Deutschland. Im Markt seit vielen Jahren unter der Dachmarke Rheinhold & Mahla etabliert, ist R&M Kühllagerbau heute ein Unternehmen der weltweit agierenden Multi Service Gruppe Bilfinger Berger AG. … heißt es auf der Webseite des Unternehmens, das an R & M an der Bielefelder Sudbrackstraße beteiligt ist.

Stellung nehmen wollte niemand in der heute zur Meldung aus der Frankfurter Zentrale: „Roland Koch übernimmt Vorstandsvorsitz“. Je nach Sicht hat die Entscheidung für den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten, Mit-Intrigant gegen A. Ypsilanti, Verwalter eines versteckten großen jüdischen Erbes zugunsten der CDU und eine der treibende Kräfte für den Ausbau des Frankfurter Airports durch – ja, eben diesen Konzern Bilfinger & Berger.

Wer werden sehen, was der ehemals „beliebteste“ hessische MP an der Spitze eines Konzerns zu bewegen mag und ob die sich in letzter Zeit häufenden Negativschlagzeilen verringern. Als Politrambo hatte Roland K. kein Fettnäpfchen gescheut. Vielleicht hat er aber auch jetzt Kreide geschluckt.Irgendwo am Bau braucht man die ja auch in Mengen.

Einfach mal die von BB „renovierte“ A 1 fahren. Sagt viel aus……

Frankfurt-Blog: FRANKFURT TEILT mit großem Erfolg beendet

Am 31. Oktober 2010 endet die Sharety-Aktion FRANKFURT TEILT. Über 120 engagierte Institutionen und tausende Bürger machten die Aktion zu einem überwältigenden Erfolg. Initiatoren und Hilfsorganisationen sagen: „Danke“!

Frankfurt, 29.10.2010 Nach einem Monat endet am Sonntag die Sharity-Aktion FRANKFURT TEILT. Den ganzen Oktober wurden Bürger und Institutionen Frankfurts dazu aufgerufen, zu teilen und sich für hilfsbedürftige Organisationen ihrer Wahl einzusetzen. Spendenempfänger waren internationale Engagements genauso wie lokale Projekte aus Frankfurt.
Die Aktion bewegte die ganze Stadt:
• und ließ Dinosaurier für Kinderaugen wieder lebendig werden,
• machte aus Blumengrüßen Hilfe für Kinder in Tschernobyl,
• demonstrierte, wie dank Grüner Soße gegen Analphabetisierung gearbeitet werden kann,
• half, Hilfsbedürftige mit Trinkwasser, Medikamenten und Lebensmitteln zu versorgen,
• zeigte, dass auch ein Eintracht-Präsident ersteigert werden kann.

Die Bandbreite der Ideen war beeindruckend, da jeder Teilnehmer selber entscheiden konnte, wie sein Projekt aussehen sollte. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und aktivierte auf diese Weise neben Institutionen wie der Oper Frankfurt oder dem Senckenbergmuseum auch viele Szene-Lokale, Traditionsgaststätten und Einzelhändler in der Innenstadt zu teilen.

Eine Kiste voll mit Spielzeug
Aber auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger machten mit. Besonders berührt hat die Geschichte von Jakob. Er ist zwar erst zehn, seine Gedanken sind jedoch bemerkenswert: „Ich habe viele Kisten LEGO, andere Kinder haben gar keine, weil sie kein Geld haben, um LEGO zu kaufen – wenn ich meins teile, habe ich immer noch genug und die anderen Kinder können auch spielen – ganz einfach!“.

Dank an alle Teilenden
Das Teilen sollte nicht als Aufgabe des Einzelnen gesehen werden. „Mit jedem, der mitmacht und sich einbringt wird ein Projekt wie FRANKFURT TEILT werthaltiger und schöner. Es ist großartig, wie viele Firmen und Personen sich innerhalb eines Monats gefunden haben, um zusammen zu teilen“, so die Sharetyinitiatoren Mike Kuhlmann und Kathy Polke. „Wir bedanken uns auch im Namen aller Menschen und Hilfsorganisationen, denen so geholfen wird. Sie merken, dass sie nicht alleine in ihrer Not sind, sondern dass es in Frankfurt viele gibt, die sich sorgen und sich persönlich für sie einsetzen.“

Der Funke sprang über
Die Initiative hat sich in den letzten Wochen zu einem sehr umfangreichen Netzwerk aus engagierten und hilfsbereiten Menschen entwickelt, die sich zusammen und mit ihren Fähigkeiten für die gute Sache einsetzten. Und auch wenn FRANKFURT TEILT offiziell am 31.10.2010 endet, so gibt es schon jetzt Projekte, mit denen der Geist des Teilens weiter getragen wird.

Über FRANKFURT TEILT (:)
„Frankfurt teilt“ ist eine Initiative von Frankfurter Bürgern. Sie basiert auf dem Sharety-Konzept des Frankfurter Künstlers Mike Kuhlmann. Dieser Begriff vereint die drei Attribute: Sharing (Teilen), Caring (Fürsorge) und Charity (Wohltätigkeit). Teilen versteht sich dabei nicht als selbstlose Tat, sondern als ökonomische Notwendigkeit. Im Sinne der Theorie der Good Economy ist es das Ziel, Menschen, Unternehmen und Institutionen zu aktivieren, die Gewinne aus der Geschäftstätigkeit mit wohltätigen und sozialen Projekten zu teilen. FRANKFURT TEILT ist die Keimzelle, mit der die Idee und die Bewegung auch bundesweit Früchte tragen soll. Infos unter: www.frankfurt-teilt.de oder www.sharety.org

Hinweis: Da aktuell noch Projekte rund um FRANKFURT TEILT laufen, können noch keine Angaben bezüglich Spendenhöhe und Erfolgen gemacht werden. Hierzu wird es einen separaten Pressetermin geben. Eine Einladung dazu folgt in Kürze.

Bielefeld-Blog: Bielefeld. Voller Geheimnisse

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DarkTemplar: Die ehemalige Psychiatrie

Wenn man das Web regelmäßig nach dem Begriff „Bielefeld“ durchforstet, trifft man auch auf ungehobene Schätze. Wie passend zum baldigen Halloween die Seite „Geister-und-Gespenster-Community„. Dort hat ein „DarkTemplar“ dem Ortsteil Eckardtsheim besucht und der ehemaligen „Psychiatrie“ ein fotografisches Denkmal gesetzt.

Allerdings findet sich im gleichen Forum auch eine mahnende, warnende und aufklärende Stimme von damals:

Hallo Fabienne,
Ich habe erst 2 Seiten gelesen -die Beiträge-, aber nu muss ich mal antworten. Vorab: ich habe 13 Jahre in den Haus gearbeitet, also bis es 1994 aufgelöst wurde und dann in einen erbärmlichen Zustand verfiel. Der Eichhof war immer dem Bereich „Behindertenhilfe“ zugeordnet und nie der Psychiatrie. Eine Gummizelle gab es da auch nicht wie in anderen Häuser. Zu Deinem Trip: Ich habe mir das Haus öfter von innen angeschaut, interessenhalber. Jedes Mal war ich geschockt von dem, was ich da sah: Purer Vandalismus, exzessives Anwenden von wirrem Gedankengut usw. Jedoch: Geister oder ähnliches konnte ich niemals feststellen. Ich gebe zu, ich war nur tagsüber da. Da es in dem Haus wirklich sehr zugig ist, klappert und schlägt es unmotiviert. Also nix mit Geister!! Der Eichhof ist ein Haus mit einer enormen historischen Vergangenheit und ich finde es von Bethel unverantwortlich, das man das Haus so verkommen lässt. Das alte von Dir gezeigt Bild stammt wohl von 1889. Der Eichhof war in der Tat ein wunderschönes Gebäude. Meines Wissens finden nun keine nächtlichen Sitzungen mehr statt, da der jetzige –4te- Besitzer einen provisorischen Zaun um das Anwesen gemacht hat und wohl die Polizei nachts ihre Runden dort dreht. Mein Rat: Vergesst das Haus als Horrorlieferant; es gibt es nicht her.
LG

Wie das Haus heute aussieht und ob es überhaupt noch steht wäre zu überprüfen. Man kommt eher selten nach Eckardtsheim. Dafür war der gestrige Abend auf Gilead doch berauschend. Aber das steht hier an anderer Stelle 🙂

Bielefeld-Blog: Weltpremiere auf der Alm

Wenn heute Abend ab 18 Uhr in der Arena auf Schüco das erste der drei Schicksalsspiele von Cheftrainer C. Ziege gegen „Eisern“ Union Berlin angepfiffen wird, ist die Edelpickert-Etage der Roland-Kentsch-Gedächtnis-Tribüne pikepackevoll mit weltweit renommierten Trainern. Ein Mourinho von Real Madrid wird ebenso erwartet wie ein Jogi Löw, Jupp Heynckes und van Gaal, das Feierbiest. Sie alle wollen eine Weltpremiere miterleben, die der nimmfreudige FIFA-Chef Blatter gegen reichlich Bares eingefädelt hat:

Die virtuelle Abwehrwand

Und die geht so: Derzeit hat der Tabellenletzte der Liga 2 Probleme, den „Zwölften Mann“ in genügender Zahl in die Arena zu bekommen. Es bleibt eher bei einem halb Amputierten. Folglich hat sich C. Ziege, dieser bisher eher unverbrauchte Jungtrainer der ARMinia, etwas einfallen lassen, was an Genialität nicht zu überbieten ist. Vor jeder Halbzeit spannt sich vor dem ARMinia – Tor eine Art „virtuelle Mauer“, ein sehr elastisches Netz aus in Fichte dicht geknüpftem Polyamid. So kann Torwarte Eilhoff sein Tor alleinlassen und wiird zum Feldspieler. Die „virtuelle Wand“ fängt jeden Schuss ab.

So sieht die „virtuelle Wand“ aus der Nähe aus. In Jöllenbeck, Dornberg und Senne packen sie da Kartoffeln rein:

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Dresden-Blog: die unendliche Hochhausgeschichte…….

jetzt sind monatelang keine Nebenkosten vom Besitzer an die Dienstleister des Hauses geflossen.Klar das irgendwann mal eine Reaktion erfolgen muß.Fragt sich nur was mit diesem exklusiven Wohnblock in bester Zentrumslage passieren soll.Eigentumswohnungen waren ja schon mal im Gespräch,aber bei der angespannten Wohnungslage für bezahlbaren Wohnraum wird es schwierig bezahlbare Ersatzwohnungen zu finden……..

lest hier mehr darüber…

grussi……….

Lippstadt-Blog: Eine tolle Idee, aber…

Als ich im Herbst 2009 zum ersten Mal von dem Tagebuch-Projekt zum 825jährigen Bestehen der Stadt Lippstadt gehört habe, war ich wirklich begeistert. Eine sehr schöne und nachhaltige Idee, wenn man sich mal vorstellt, wie es wohl sein würde, zum 850jährigen Jubiläum noch mal in den Tagebucheinträgen des Jahres 2010 zu blättern.

Aber irgendwie kam und kommt das Projekt nicht so richtig in die Puschen. Waren es im Januar lediglich zwei Tage an denen kein Eintrag verfasst wurde, im Februar lediglich vier, so wurden es im Laufe des Jahres immer mehr. Im September waren es schließlich nur noch zehn Einträge insgesamt, die von den Lippstädtern verfasst wurden.

Ich selbst habe mich natürlich auch beteiligt, die Einträge am 16. Februar und 13. Mai stammen aus meiner Feder und ich fand’s echt witzig, sich mit der Idee zu befassen. Aber schon da kamen kaum Reaktionen. Man merkte, dass kaum jemand die Beiträge gelesen hat. Aber woran hakt(e) es denn nun?

Manch einer wird das Verfassen des Textes für zu schwer, zu zeitaufwendig gehalten haben. Beides kann ich aber nicht bestätigen. Hat echt Spaß gemacht. Manch anderem wird es „zu blöd“ gewesen sein, aus seinem privaten Nähkästchen zu plaudern. Aber selbst das kann man ja umgehen in dem man die Berichte allgemeiner hält.

Aber auch die „Macher“ hinter diesem Projekt müssen sich Kritik gefallen lassen.

Kommt man nach einigen Umwegen und mehreren Klicks endlich zu der Homepage des Tagebuch-Projektes, so kann man nicht erkennen, welche Beiträge dazugekommen sind, seitdem man das letzte Mal die Homepage besucht hat. Also muss man entweder auf Gut Glück die chronologisch letzten Beiträge aufrufen oder sich immer wieder durch das komplette Tagebuch ackern.Irgendwann verliert man schnell die Lust, im Trüben nach den aktuellsten Einträgen zu suchen.

Dazu kommt, dass im Laufe des Jahres einige Beiträge abgelehnt wurden, die noch am Anfang des Jahres den Kriterien entsprochen hätten. Konnte am Anfang des Jahres sogar Links in die Beiträgen eingebunden werden oder gar Rückblicke auf vorangegangene Tage geworfen werden, so wurde für den 07.06.2010 ein Tagebucheintrag der Tennisschnupperkinder des TuS Lipperode mit der Begründung abgelehnt, das Tagebuch-Projekt sein kein Veranstaltungskalender der Vereine und zudem sei der Tagebucheintrag nicht aus der Sicht eines Einzelnen verfasst.

Wer sich die vorangegangen Beiträge unter http://www.tagebuch.derpatriot.de/ mal anschaut, wird schnell merken, dass diese Maßstäbe gerade im ersten Quartal des Jahres nicht immer eingehalten wurden. Und so blieben (Stand: heute) bis jetzt schon 141 Tage frei, wo man sich unter dem Strich natürlich schon fragt, ob das reichen wird, um das Tagebuch-Projekt am Ende in Buchform zu fassen. Ich befürchte, nein. Und das ist echt schade, dass die Grundidee dahinter finde ich wirklich klasse.

Vielleicht hat ja der ein oder andere noch die Möglichkeit rückblickend einen Tagebucheintrag zu verfassen, einen besonderen Tag zu Papier zu bringen und so das Tagebuch-Projekt an den bisher „weißen Tagen“ zu vervollständigen.

Wäre doch schade, wenn wir 2035 zum 850jährigen Jubiläum zurückblicken und sagen müssen: „Schade, in dem Stadttagebuch des Jahres 2010 hätte ich gerne mal geblättert…“