Archiv für den Monat: September 2010

Lippstadt-Blog: Alles im Sack

…und dann war da noch die ESG, die uns, weil wir Deutschen ja so gerne Müll trennen demnächst noch die ein oder andere Sortieraufgabe aufdrückt: Metall und Kunststoff sollen getrennt entsorgt werden. Aha, fragt sich, wie ich das bei den Getränkekartons leisten soll, die bestehen ja auch noch aus Papier und die Trennung dauert halt. Bekomme ich die Zeit dann bezahlt? Mal abgesehen davon, dass ich keine Lust habe, weiter „Wertstoffe“ zu sortieren, in Plastikbeutel mit Sollbruchstellen zu verteilen und am Ende dann sechsmal in der Woche die gewünschte Abfallsorte für die Entsorger auf die Straße zu stellen. Der Abfallkalender sieht jetzt schon aus, wie eine Collage zum Thema Farbenlehre. Welche Farben bekommt eigentlich der Metallwertsack? Rosa? Oder gibt’s Tonnen (habe ich keinen Platz für)?
So langsam denke ich über eine Trennverweigerung nach: Zu einen lässt die Müllabfuhr einen Karton mit der papierenen Umverpackung vom letzten Möbeleinkauf stumpf im Regen stehen (eine weitere Tonne lohnt sich nicht und zum Bauhof fahren, dazu habe ich schlichtweg keine Lust), während in anderen Städten private Entsorger Papiertonnen auf eigene Faust und ohne Berechtigung leeren, weil der Wertstoff so heiß begehrt ist und sich der Krieg mit dem offiziellen Entsorger offensichtlich rentiert. In Lippstadt muss aber genau an dieser Stelle Zucht und Ordnung herrschen und daher bleibt das edle Altpapier liegen. Derweil verbringe ich dann einen Sonntagmorgen mit Sortieren und versacke zwischen den Wertstoffen, die sich aufgrund der zu dünnen Säcke auf dem Küchenboden verteilen. Wenn dann alles ordnungsgemäß zusammengekehrt, artrein verpackt und bis an den Straßenrand geschleppt ist, kommt die ESG und schafft das Ganze Zeug zur nächsten Müllverbrennungsanlage, wo sie es für viel Geld an die Betreiber verhökert, die den ganzen Kram wieder in einen großen Haufen wiedervereint verbrennen und sich freuen, wenn sie nicht so arg zuheizen müssen und die Flamme nicht ausgeht.
Die Deutschen produzieren immer weniger Müll, haben aber viele große Verbrennungsanlagen, die nur dann kostendeckend arbeiten, wenn genügend Müll verbrannt werden kann. Also kauft man Wertstoff zu, der vorher vom Verbraucher liebevoll sortiert (und von einigen Hausfrauen sogar zuvor gereinigt wurde) und in kleinen Chargen abgeholt und dann einfach wieder zusammengekippt wird. Ökologisch gesehen absoluter Mist! Und wenn man wirklich verwerten würde, könnte man das auch mit ungetrenntem Müll tun: Die Trennung ist längst technisch beherrschbar.
Bleibt noch das Stadtbild, dass nachhaltig verschandelt wird, weil die gelben „Farbtupfer“ am Straßenrand (oder wo sie der Wind gerade hingeweht hat) wohl kaum mit der historischen Altstadtkulisse harmonieren; eher denkt man an amerikanische Ghettos. Die Kosten durch den Sack, der trotz aller Bemühungen, die Errungenschaften der Dünschichttechnologie auszureizen, niemals so dünn sein wird, dass er billiger als eine wieder verwendbare Tonne wird, übernimmt ja der dumme Bürger.
Apropos Dünnschicht: Ich habe vor ein paar Wochen einen der Säcke an das Duale System Deutschland zu Untersuchung geschickt, bei einem informativen Anruf versicherte man mir, man würde die Konformität der Foliendicke prüfen und die ESG gegebenenfalls auffordern, sich an die Mindestvorgaben zu halten. Auf das Ergebnis bin ich mal gespannt…

Lippstadt-Blog: Grenzenloser Unfug

Die Sitzungen unserer Lokalpolitiker scheinen recht launig zu sein: Den schnippischen Kommentaren entsprechend heißt eine der Hauptdisziplinen offensichtlich „Herumblödeln“. Im konkreten Fall hat ein Mitglied der SPD- Fraktion die Jakobikirche als barrierefreien Versammlungsort ins Spiel gebracht und sich damit den Hohn eines Christdemokraten eingebrockt, der meinte, man könne die Sitzungen des Stadtrates dann ja in die Kirche verlegen.
Offensichtlich ist sich besagter Amtsträger wohl nicht ob der Korrelation dieser Aussage bewusst: seine Partei trägt ja nun mal das „christliche“ im Namen und bei den Klopsen, die hin und wieder aus dem Kreise der Lokalpolitiker in die Realität des Bürgers hinein plumpsen fragt man sich durchaus, ob man das nun verstehen soll oder, in bester christlicher Tradition, wohl glauben muss…

Bielefeld-Blog: Prügelorgie für Größenwahnbahnhof?

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Quelle: http://twitpic.com/2tbtod

Man muß ja heutzutage angesichts der Dünnhäutigkeit eines Teiles unserer „Ordnungshüter“ vorsichtig sein. Man könnte sich auf die Seite bestimmter Großkapitalisten und ihrer gut bezahlten (Nein, wir sagen nicht „geschmiert“) politischen Helfeshelfer stellen, die schon lange keine Volksvertreter mehr sind sondern Leute, die in ihrem normalen Beruf nicht weit kommen, eine chice Einkommens – und Schmierquelle sehen und sagen: „Der Stuttgarter Hauptbahnhof muß unbedingt unter die Erde. Der muß von Kopfbahnhof zu Durchgangsbahnhof werden, damit man das ungeheuer wichtige Ulm schneller erreichen kann. Wer hat heute schon noch einen Kopfbahnhof außer so kleinen Städten wie London, New York, Paris, Hamburg oder Frankfurt?) Könnte man alles sagen und damit den zehntausenden von Demonstranten den Wind aus den Segeln nehmen. Man könnte sogar sagen, die Planungen hätten vor über 15 Jahren angefangen und seien demokratisch abgesegnet. Könnte man sagen, Wenn es wirklich stimmen würde.

Mein Glaube an die von mir bisher geschätzte Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten ist seit Monaten erschüttert. Da wird berichtet, als ob in der Spätzlemetropole Kindergeburtstag wäre. Da wird der ziemlich verfettete Oettinger-Nachfolger in seiner Rambo-Attittüde geschont, wo es nur geht. Diese Zeitung und ihr Verlag hat sich auf die Seite derer geschlagen, die einzig von dem Projekt profitieren, dessen Kosten ins Unendliche eskalieren. Man stelle sich vor, der Rat dieser komischen Metropole hier käme auf die Idee, den hiesigen Bahnhof unter die Ere zu verlegen, weil dann Münster, Hamm und Hannover, Honolulu und Wladiwostiok schneller zu erreichen seien. Und man obendrauf auf die freie Fläche so ein buntes Goldbeckschen-Zeugs wie im Neuen Bahnhofsviertel stellen will/muß.

Weil man das alles so nicht glaubt, ruft man neutrale Journalisten im Schwoabeländle an, informiert sich in der Süddeutschen Zeitung und bei neutralen Medien. Da liest man dann, daß selbst der Architekt, der weiland den Wettbewerb gewann, heute vor damals unbekannten Baurisiken im Untergrund und den Kosten warnt, die man nicht mehr im Griff habe.

In einer Zeit, wo eine Hundertschaft gut bezahlter Beamter im Ministerium der Frau von der Leyen nicht mal zwei und zwei richtig zusammenzählen können um die Ärmsten dieses Staats korrekt zu bescheissen und allerorten den Gemeinden Geld ohne Ende fehlt, da will Stuttgart momentan min. 5 Milliarden für eine ansonsten ziemlich marode Deutsche Bahn zum Neckarfenschterle hinauswerfen.

Die Krönung heute war die Prügelorgie der bundesweit zusammengezogenen – nicht mit Namensschildern gekennzeichneten – Polizisten während einer – wohlgemerkt – angemeldeten und genehmigten Schülerdemonstration gegen die Abholzung des Parks in der Nähe des Bahnhofs. Unter Einsatz von Wasserwerfern, Reizgas und Schlagstöcken. Frau Bundesmurkel, der der Bahnhof doch eigentlich am Allerwertesten vorbeigehen müßte, hat sich ja schon aus dem Fenster gelehnt. Klar, der extrem gut genährte CDU-Mappus muß gehalten werden, koste es was wolle. Sonst fällt auch Berlin-Mitte.

Dabei ist schon längst klar, was passieren wird. Damals in Heiligendumm hat Merkel mit 12.000 mehr oder weniger schlagbereiten Polizisten einen Verbrecher und Lügner namens Sabbeljuh Bush schützen lassen. Das wird jetzt in Stuttgart fortgesetzt. Egal, ob das Projekt wirklich Sinn macht. Egal, was es kostet. Egal, dass Vergleiche mit der Führung eines Unrechtsstaates angestellt werden.

Bielefeld-Blog: Aus Freude am schnellen Abbruch

Bielefeld (bi). In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten zum Abbruch der Pavillons auf dem Kesselbrink. Am Montag, 4. Oktober, wird die Baustelle eingerichtet und abgesperrt. Nach der Demontage von Gebäudeteilen und dem Abriss wird das Gelände eingeebnet. Damit werden die ersten vorbereitenden Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes abgeschlossen, für den bis Anfang 2011 noch der Gestaltungswettbewerb läuft.

Aus einer Pressemeldung der Glitzermetropole. Wäre ja nicht weiter erwähnenswert, aber passt doch in die Kategorie: „Erstmal Abbruch. Ideen und Planung kommen später“. War da nicht mal was mit einem Eisstadion, das schneller abgebrochen wurde als die Bürger gucken kann? Eingesprungener dreifacher Abbruchaxel ist in Bielefeld immer groß in Mode. Mit Wiederaufbau dauerts dann. Bitte mal auf der Herforder gegenüber Toyota nach rechts gucken (Containerbahnhof) und kurz hinter BMW-Cloppenburg nach links. Da gestaltet die Natur jetzt alleine. Abends treffen sich die Kaninchen und feiern die Planungsparty.

Berlin-Blog: Osten und Westen – Unterschiede

Ich habe gerade das hier gelesen: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Die-deutsche-Einheit-im-Alltag_aid_912920.html
Ein Artikel von Heute, über die Unterschiede die es immernoch zwischen Ost und West gibt.
Zum Beispiel ist ein Jägerschnitzel im Osten etwas anderes als im Westen.
Naja ich fand es ganz interessant.
Vielleicht weiß sonst noch jemand ein paar lustige Unterschiede?

Bielefeld-Blog: Oft fragwürdig: Inhalte und Sprache in Weblogs

Erstes Beispiel

Diskriminierende Inhalte im Bielefeld-Blog: „Das Millionenheer der Hartz 4 – Empfänger muß sich auf Billigsttafelwasser vom Aldi statt Billigstbier in Plasteflaschen einstellen …“, heißt es im Beitrag „Ein schöner Tag„.

Zweites Beispiel

Im Beitrag „Die grandiose Lügentruppe“ wird das Presse-und Informationsamt der Bundesregierung mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland verglichen. „Vergleiche mit dem Nationalsozialismus verbieten sich fast immer“, schreibt sueddeutsche.de. Stimmt!

Bielefeld-Blog: Diese hieß Regine

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Wir hatten einmal eine Miele Geschirrspülmaschine. 12 Jahre lang. Recht teuer. Das war keine von denen heute, die schon Joghurt rühren, mit Angela Merkel Rouladen-Rezepte austauschen oder gemäß Slow-Food-Verordung Nummer 321 eingeschweißte Steaks bei 50 Grad stundenlang vorglühen können. Verbindung per Chip zum Wahrheitsministerium („Sie spülen nicht mit Pril? Das kostet Sie viel“) und dem BKA hatte sie auch noch nicht. Sie spülte und spülte und spülte. Bis eine Reparatur mehr kosten sollte als eine neue Maschine. Das sei eben so. Herr Zinnkann von Miele Gütersloh wird das sicher vorrechnen können, schließlich spart er ja die Arbeitskosten am Montageband. Dann kam also die nächste Miele. Um sie besser in die Familie integrieren zu können, nannten wir sie „Hermine“. Das mußte sie wohl langfristig sehr verletzt haben, denn nach nur 5 Jahren hatte es sich ausgeMIELEt.

Wir entwickelten einen neuen Plan. „Kaufen wir doch einfach eine wesentlich preiswertere von BoschSiemens“. Gesagt, getan. Um sie besser integrieren zu können, nannten wir sie Regine. Was nicht einem Sennefrüchtchen geschuldet war. Es fiel uns nur so ein. Regine verrichtete ihre Dienste, bis sie sich nach nur drei Jahren entschloß, nun mal die Umwälzpumpe ins Nirvana zu schicken. Der junge hochbegabte Monteur schraubte schnell, zielsicher und wortkarg. „Umwälzpumpe kapautt. Dauert 4 – 5 Tage“. Die Proteste der schöneren und besseren Hälfte ließen ihn ziemlich kalt. Schließlich hatte sie ja bereits ein männliches Spülmodell im Auge, das wegen seiner häufigeren Arbeitsaufenthalte im heimatlichen Haus gut geeignet war, die Spülstelle anzutreten. Heiße Hände und perverser Schaum ließen sie kalt.

Besagtes Spülmodell erkundigte sich dann gestern nach der fallierten Umwälzpumpe, ob man denn schon die Kutsche aus Stuttgart mit dem Ersatzteil am Horizont sähe. „Nein, sie kommt noch nicht durch den hessischen Zoll“, meinte die männliche Telefonstimme.

Na gut. Spülen wir weiter. Seit ein paar Tagen laden wir maximal eine Person zum Essen hier ein. Hat das Modell „Männliche Spülmaschine“ entschieden. Etwas Positives hat es doch: Es macht seidenweiche Hände.

Bielefeld-Blog: BKA „Bereits Links unter Strafe stellen“

Christian Hoppe, Leiter der Zentralstelle Kinderpornographie beim Bundeskriminalamt (BKA), plädierte auf einer Anhörung im EU-Parlament für deutliche Verschärfungen in der Strafverfolgung. In der Anhörung, die sich mit dem Vorstoß der EU-Kommission zur Bekämpfung des sexuellen Kindesmissbrauchs beschäftigte, forderte er eine deutliche Ausweitung der Kriminalisierung des Umgangs mit kinderpornographischem Material. Die Politik sollte darüber nachdenken, erklärte der Strafverfolger am heutigen Mittwoch in Brüssel, „ob auch der Besitz und die Verbreitung“ von Links auf einschlägige Webseiten „eindeutig unter Strafe zu stellen ist“. Der Ermittler betonte, wie wichtig die EU-weite Kriminalisierung „jeglicher Vorbereitungshandlungen wie Anklicken und Vorhalten im Arbeitsspeicher nach deutschem Vorbild sei.

Da griff sich doch jemand grad beim Lesen dieser Pressemeldung auf heise so richtig an den Kopf. Das BKA. Das uns minütlich vor dem Einmarsch von Al-Kaida-Horden warnt. Das seltsame Ermittlngen in Sachen „Terrorismus“ führt und nicht in der Lage ist, bestimmte Inhalte schlicht und ergreifend zu löschen. Wie wollen die Kieberer denn die Kontrolle über die Links auf Millionen Computern erhalten? Schüffeln? Unangemeldete Wohnungsbesuche? Trojaner? Weißte was? Das, was Du da schwafelst, ist nichts anderes als die Vorbereitung der Kontrolle über das Internet. Nur geschickt verpackt. Oma Piepenkötter wird vor lauter Angst jetzt alle Links löschen, die mit Kinderpo und Penatencreme zu tun haben.

Bielefeld-Blog: Kein Fake

Der ursprüngliche Absender dieser Mail ist mir nicht persönlich bekannt. Aber ich vertraue der Person, über deren Verteiler mich diese Mail erreichte. Vielleicht könnt ihr ja der darin enthaltenen Bitte entsprechen und diese Nachricht in Eure eigenen Verteiler aufnehmen 

Gesucht :  AB-Rhesus negativ !!!

Wenn ihr nicht helfen könnt, bitte weitersenden !!!

Wer hat diese Blutgruppe?

Wegen Leukämieerkrankung dringend gesucht !

Selber wäre man auch froh wenn’s weitergeleitet werden würde…..

 DRINGEND!!!!!! Knochenmarkspender Blutgruppe AB Rhfkt. negativ gesucht !

 Heiko Spatz
 Eichendorffstr. 5
63773 Goldbach

Tel. 0170/6332300

Ich wende mich an Euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin.
Ich hoffe, Ihr könnt mir und meiner Freundin helfen, und lest diesen Brief !
Das Problem ist, daß meine Freundin an Leukämie erkrankt ist…
Es hat sich herausgestellt, dass Sie nur noch wenige Wochen zu leben hat.
Aus diesem Grund seid Ihr meine letzte Chance ihr zu helfen.
Wir benötigen dringend eine/n Spender/in mit der Blutgruppe ‚AB Rhesus negativ‘, der/die bereit wären, ggf. Knochenmark zu spenden.
Dies ist fuer Euch nur ein kleiner Eingriff, kann aber meiner Freundin zu
Leben verhelfen.
Wenn jemand diese Blutgruppe hat, möchte er/sie sich doch bitte mit mir in Verbindung setzen.
Alles weitere besprechen wir.
Sendet bitte diesen Brief an alle, die Ihr kennt !!!
Fragt in eurem Bekanntenkreis nach !!!!!
Ich danke Euch für Eure Hilfe !!!
Liebe Empfängerin, lieber Empfänger,
auch wenn Sie wie ich nicht helfen können, seien Sie bitte so nett und verteilen

diese Mail weiter, vielen Dank im Voraus !

 

DV-Organisation Klinikum der Universität Regensburg
Tel.: 0941/944-5973
Fax: 0941/944-5743

Klinikum der Universität Regensburg Hr. Stefan Mrosek
Tel.0941/9445833 / 20
Fax 0941/9445899
Franz-Josef-Strauss- Allee 11
93053 Regensburg

 

 

Bielefeld-Blog: Sparen oder ausgeben?

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Der alte Lehrsatz gilt nicht mehr, seit SPD und Grüne im Mai die schwarz-gelbe Landesregierung aus dem Amt gekegelt haben. Das belegt die höchste Neuverschuldung über einen Nachtragshaushalt seit 1949. Trotz drei Prozent Wirtschaftswachstum und 400 Millionen Euro mehr an Steuereinnahmen wird der Etat 2010 kurz vor Ultimo um 35 Prozent gepusht. Warum das geschieht, ist unklar. Sicher ist, dass die vorgetragenen Argumente vorgeschoben sind. Der Verweis auf höhere Rücklagen für die Risiken der WestLB etwa ist kinderleicht zu widerlegen, nämlich mit Zitaten von Hannelore Kraft und ihrem Wirtschaftsminister. Allerdings wurden die Urteile »unnötiger Sparstrumpf« (Kraft) und »kein Risiko bis Ende 2011« (Harry Kurt Voigtsberger) vor dem 9. Mai 2010 gefällt. Auch alle anderen Ansagen zur Konsolidierung gelten urplötzlich nicht mehr. Nein, die heutige Opposition, die unter Finanzminister Helmut Linssen die Neuverschuldung 2008 fast auf Null gefahren hat, muss sich von dieser rot-grünen Minderheitsregierung nichts, aber auch gar nichts ans Zeug flicken lassen.

Liebes Westfalen-Blatt. So richtig doll was bewegt hat der Linssen, Helmut unter Ex-Arbeiterführer Rüttgers mit seiner Sparerei ja nun nicht. Oder? Dat Hannelörchen und ihre feinherbe grüne Copilotin würden sagen: „Wer was bewegen will, der darf nicht sparen“. Was man natürlich ebenso widerlegen könnte.

Bielefeld-Blog: „Und plötzlich folmste Leislöllchen“

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NW Bielefeld

Der deutsche Industrieausverkauf scheint weiter zu gehen. Jetzt soll wohl die Metallumformsparte von Thyssen Krupp mit Werk in Brackwede an einen chinesischen Konzern verkauft werden. Es gärt in Brackwede und gestern beim Ummelner Chinesen war der oben zitierte Satz bereits zu hören. Aber es ist ja nur doofes Humankapital das da wie Kälber auf dem Bauernhof verschoben wird…

Bielefeld-Blog: OBPIT, da kommt jetzt Frauenpower

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Kurt Ehmke von Lokalen der NW muß es wohl auch ein persönliches Anliegen sein. Wie sonst käme ein so umfangreiches Interviw in einem Blatt, das meist vornehm „die Dinge lediglich mit anschaut“ mit den beiden Initiatorinnen Silke Schüler und Annette Davidson zum Thema „Bürgerbegehren gegen die Schließung von Grundschulen“ zustande? Wer das Interview liest, kommt nicht umhin, OBPIt bei seiner vollmundigen Aussage, er tue „alles für Bielefelds Kinder“, zu packen. Zu sehen und zu merken ist davon allerdings erschütternd wenig. Dafür sind 2,1 Mio. Euro für ein „Grünes Band“ im Osten der Glitzermetropole veranschlagt. Am Teuersten werden dabei wohl die Schilder „Grünausstellung. Betreten für Kinder, Hunde und Sonnenanbeter verboten“.

Wer eine Nissenhütte am Hauptbahnhof „Klasse“ findet, der kriegt auch noch andere Skurrilitäten fertig.

Bielefeld-Blog: Nun völlig abgehoben, Frau Dr. Merkel?

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Screenshot: NW 30.09.10

Mit Politik „für alle Deutschen“, wie die Dame, der der Mauerfall in der Sauna buchstäblich „am Arsch vorbei ging“, großmäulig ankündigte, hat das Berliner Getue ja nun nichts mehr zu tun. Das ist Klientelpolitik vom Feinsten. „Dann hebt sie ab und völlig losgelöst, schwebt die Merkel“, lachen wir mal Hohn mit einem Hit früherer Jahre. Aber es sind ja nicht nur die Mieter, die sie mit ihren Wahnvorstellungen aufbringt….

Es wird Zeit, der Dame einen neuen Job in Moskau zu besorgen. Russisch spricht sie ja fließend. Wahlweise geht sie sicher auch zu ihren „Freunden jenseits des Atlantiks“. Vielleicht als Komissarin mit reichlich Konsomolski-Erfahrung nach Afghanistan. An den Hindukusch. Husch, husch, Angela. Bei den Quanten wisen Sie doch Bescheid. Nehmen Sie sie schon einmal fürsorglich in die Hand.

Es könnte auch so weitergehen. Vorausgesetzt, die – noch – Systemkonformen Medien berichten überhaupt:


Ein Dutzend Demonstranten hat am Mittwoch eine Filiale der Deutschen Bank in Berlin besetzt. Sie forderten mehr Finanzmarktkontrolle und Umverteilung und harrten eineinhalb Stunden in der Niederlassung am Kurfürstendamm aus. Danach räumten sie die Filiale friedlich. Nach Polizeiangaben duldete das Geldhaus die Aktion. Eine Filiale am Wittenbergplatz, auf die es die Demonstranten zuvor abgesehen hatten, war jedoch verriegelt. Während der Besetzung sammelten sich laut Polizei rund 80 Unterstützer vor der Filiale und entrollten ein „Enteignet“-Transparent. Die Veranstalter sprachen von 150 Teilnehmern.

Vom Kurfürstendamm bis zum Kanzlerinnenamt in Mitte sind es nicht viele Kilometer. Und die S- und U-Bahnverbindungen sind hervorragend…

Berlin-Blog: Lewis Hamilton in Berlin

Ich habe gerade gelesen, dass Lewis Hamilton heute in der elften Klasse des John-Lennon-Gymnasiums zu besuch war.
Was aus dem Artikel nicht so hervor gegangen ist, ist warum er das gemacht hat.
Er hat dort mit den Schülern über die Bedeutung von Motivation und Training gesprochen und von den Anfängen seiner Karriere erzählt.
Eine schöne Geste ist es auf jeden Fall. Toll dass sich Berühmtheiten wie Lewis Hamilton einmal für soetwas Zeit nehmen. Das gibt es auch nicht oft.

Hier der Artikel aus „Der Tagesspiegel“: http://www.tagesspiegel.de/berlin/weltmeister-rast-durch-berlin/1944450.html

Bielefeld-Blog: Was werfen Sie ein, Herr Rösler?

Es muß schon was ziemlich starkes, Bewutseinveränderndes sein, was der Ministerlehrling einwirft und verbal da wieder als „Idee“ in die Runde wirft und die Financial Times Deutschland aufgreift:

Gesetzlich oder privat versichert – geht es nach Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), ist das in Zukunft egal. Die Patienten sollen ihre Krankenversicherungund die dazugehörigen Konditionen selbst auswählen. Die Abschaffung der heutigen Versicherungspflicht ist zwar schon länger ein Ziel der FDP – doch die Umsetzung dürfte schwer werden. Deshalb will Rösler jetzt erst einmal das Prinzip der Vorkasse bei Krankenkassen attraktiver machen und damit die Grenzen zwischen privaten und gesetzlichen Kassen aufweichen. Dies kündigte Rösler im Interview der „Financial Times Deutschland“ (FTD) an.

Was für ein Geschenk Gottes, daß diese widerliche Partei mit ihren widerlichen Regirerungsmitglieder üpeu a pau abwählbar ist. Hier in der Glitrzemetrolope werden sie allerdings noch lange Stuß absondern.

Bielefeld-Blog: Ein schöner Tag

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Tatsächlich. Mit dem roten Weinlaub der Jöllenbecker Steillage Grandé Cru Extensiv Superieur vor blauem Ostwestfalenhimmel ist das zumindest vom Wetter her ein schöner Tag so kurz nach Herbstanfang. Wenn da nicht das Stakkato der unsäglichen Quaker aus Berlin-Mitte, Düsseldorf Landtag oder Stadtrat Bielefeld wäre. Stündlich wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. „Oh, sie biegt links ab“. „Du irrst Dich, das war rechts“. „Ne, die bleibt schön in der Mitte“. Kanzlerin Murkel will jetzt die Mieter für ihre Ze Oh Zwei-Pläne und weltweit einmaligen Energieeinsparungen (Hahahahahaah. Wer genau hinguckt weiß, welcher Klientel das dient) einspannen, die Atommafia bekommt grad ihr großherziges Geschenk. Das Millionenheer der Hartz 4 – Empfänger muß sich auf Billigsttafelwasser vom Aldi statt Billigstbier in Plasteflaschen einstellen und überhaupt gabs da eben einen schönen Spruch eines recht erfolgreichen Unternehmers der Region auf die Frage, wie es denn geht so im Allgemeinen und im Besonderen:

„Ach weißte. Die Antwort ist müßig. Ich könnte die Lüge unseres IHK-Präsen oder der Parteifritzen widerholen. Tu ich aber nicht. Also: Es geht so auf einem Niveau, das man grad mal so leichte Erholung nennen kann“.

Der gute Mann beschäftigt weit über 1000 Leute zu anerkannt vernünftigen Löhnen und Gehältern.

Bielefeld-Blog: Der EMNID-Wunschkanzler

Vier von zehn Deutschen wollen nach einer Emnid-Umfrage, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg einmal Bundeskanzler wird. Erstaunlich viele Befürworter habe der CSU-Politiker unter den Anhängern der Grünen (47 Prozent) und der FDP (50 Prozent). Sogar 27 Prozent der SPD-Wähler sprächen sich für Guttenberg als künftigen Regierungschef aus, berichtet die „Bunte“. Die Illustrierte hatte die Umfrage in Auftrag gegeben.

Das geht grade über die Presseticker. Jetzt warten wir nur noch, wann die Stieghorster Umfragebutze den Knüller des Jahres auflegt:

„11 von 10 Deutschen wollen Klopapier mit Politiker-Konterfei“

Das allerdings, liebe Schöppi-Truppe, würden selbst wir glauben. Würde das doch parallel von Alice Schwarzer in Professor Burdas „BUNTE“ als „feminsexuell“ besondesr wohlwollend kommentiert.

Hier gibt es etwas, was dem Jubeltrend für den Blaublütigen irgendwie zuwiederläuft:

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Bielefeld-Blog: Wenn Idioten weltweit Staaten führen

Gestern las man in den Diensten, daß die Obama-Regierung die Kommunikationsdienste im Internet abhören will. Und zwar alle. In den USA gehen Netzaktivisten bereits auf die Barrikaden, weil sie sich entgegen den vollmundigen („Yes, we can“) Wahlaussagen des amerikanischen obersten Schaumschlägers getäuscht fühlen. Und prompt kommt, was da ja aus der Riege der Geheimnistuer und Ledermantelträger kommen muß: Eine „gewaltige Terrorserie“ sei vereitelt worde, Aha. Gestern lief ja auch prompt der Nacktscannermist über die Medien. Ach ich vergaß, der Herr bin Laden hat das ja selbst geplant. Der Mann, des es immer dann gibt, wenn den Völkern noch mehr Angst eingeimpft werden muß. Der aber bis heute nicht angeklagt worden ist und den man auch mit Hunderttausenden Soldaten einfach nicht finden kann. Wo es doch kein Problem ist, per Knopfdruck aus dem Pentagon oder per von der Bundeswehr geeorderter Bomber Menschen über Tausende von Kilometern in Afghanistan zielgenau zu vernichten.

Merke: Glaube keiner Regierung, die die Hand am Drücker von Waffenarsenalen hat und uns permanent die Hucken vollügt. Da könnt Ihr jetzt ruhig aufhorchen in Berlin-Mitte, Ihr Guttenbergs & Co. Da gehört Ihr auch hinein.

Bielefeld-Blog: Mann, Mann, gehts uns gut

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Liest man den Aufmacher der heute schwer Fußballlastigen NW, könnte man meinen, die streitbare NW-Politdame Nicole Hille-Priebe sei vom Bundespresseamt hinsichtlich medialer Stimmungsmache „Alles Klasse in Deutschland“ spezialbehandelt worden. Das allerdings relativiert sie in altgewohnter Manier in ihrem Kommentar auf Seite 2: „Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit und der IG Metall haben sich seit Jahresanfang vor allem die Jobangebote von Leiharbeitsfirmen mehr als verdoppelt“. Eben.

Zu den Herren, die sich daneben die präsidiale Hand reichen, kommen wir gleich noch. Die NW ist nämlich der neue „Kicker“. Nur Umfangsdicker. Wie man auf diesem Bild aus dem Paderborner Fußballkasten an der A33 sieht, wird da ein simples Liga-Spiel zweier Abstiegskandidaten am Freitag mal so richtig hochgejazzt. Entgegen der Bildunterschrift steht Paderborns Präses Fink, der Möbelmann, links und der schmale Herr rechts ist der König der Stadtwerke und ARMinia-Präses Wolferl Brinkmann. Dann liest man ein ellllllleeeeeeeeeeeeennnnnnlllllangeeeeees Interviw, zu dem sich neben den Sportredakteuren auch Chefredaktor Thomas Seim in den Paderborner Kasten begab. Am Ende träumt man gar gemeinsam von einem „FC Ostwestfalen“, was Uwe Seeler und der VfB Fichte verhindern mögen. Dann doch lieber den SC Verl mit einbeziehen und daraus „Traktor Jöllenbeck“ machen oder „1899 Heepen“.

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Den Clou aber liefert in diesem Blatt ein gewisser Herr Kentsch, ehemals „Kaiser der Alm“ und eigentlich innigst verbunden mit dem architektonisch wie finanziell verunglückten Neubau der Hauptttribüne, dem „Regenwasserschlösschen der 2. Liga“. Also, der Mann hat stahlharte Nerven. Per professoralem Anwalt verwehrt er sich gegen die staatsanwaltlichen Vermutungen hinsichtlich des Verbleibs von über 8 Millionen, die entgegen dem Etat mehr verbaut wurden. Allerdings, abwägig ist das nicht. Wer als Architekt die Plätze der Gastbesucher so versenkt, daß die Leute nichts mehr vom Spiel sehen, der baut auch hochtrabende „Sky-Offices“, die sich nicht vermarkten ließen.

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An der Trainingsstätte des DSC ARMinia XXX läßt derweil ein gewisser Herr Ziege die Truppe des Tabellenfünfzehnten ein wenig Gras fressen. Im Kasten an der A 33 soll es aber einen anderen Geschmack haben.

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Könnte man den Paderborner Bischof nicht dazu gewinnen, mal schnell mit einem Weihrauchfässhen in die Arena zu kommen und für den Segen von oben zu schwenken?

Bielefeld-Blog: Einflussnahme? Aber wie?

Versuchen wir’s doch mal im Weblog? Immerhin schaffte es ein Neu-Blogger gleich bis in die Lokalzeitung, weil der polizeiliche Staatsschutz im Zusammenhang mit einem Beitrag in diesem Weblog gegen ihn ermittelt. Grund der Ermittlungen ist ein Vergleich mit dem Nationalsozialismus. Und dieser Neu-Blogger ist offensichtlich Mitglied der Attac-Gruppe und des Sozialforums Bielefeld. Auch andere bekannte Mitglieder – sagen wir „Abgesandte“ – des Sozialforums schreiben im Bielefeld-Blog unter zahlreichen Pseudonymen neuerdings Kommentare zu Beiträgen. Zufall?

Sind Blogger unabhängig? Einige schon. Wenn Blogger informieren wollen, sollten sie Themen sachlich und kritisch recherchieren. Auch meinungsbetonte Darstellung muss nachvollziehbar und begründet sein. Der rechtliche Rahmen muss stimmen.

Bielefeld-Blog: Soljanka, Schaschlik, Letscho und Ex-DDR-Geschirrspülmittel

Aua, aua, aua. Da bricht jetzt aber mit Macht die Boulvardstarke Handschrift des ehemaligen ZDF-Dampfplauderers und jetzigen Merkel-Pressesprechers, Steffen Seibert, durch. Meine Herrn, wie der Schleim die Treppe der Bundeswaschmaschine in Berlin-Mitte runterläuft. Die Kanzlerin „habe einen Hang zum Hamstern“. Nicht nur das, lieber Seibert, die Backen sind dafür auch schon lange angelegt. Das alles hat er in die Ost-BILD, die unsägliche Super Illu, packen lassen. Damits „Drüben“ menschelt, wenn jetzt wieder der 3. Oktober kommt und das Bundeslied scheinheilig angestimmt wird. Da hatte man sich grad an angekohlte Bush-Schweine über Grillfeuer nahe dem gegen Mmenschen abgeschotteten Heiligendumm und Rouladen gewöhnt, heißt es, sie vertilge „nach wie vor typische DDR-Speisen wie Soljanka, Schaschlik und Letscho“. Vom Konsum aus ehemaligen Sojetbesatzungsschutzbständen am Prenzzlauer Berg? Oh Mann. Wir haben heute noch an im Dezember 1989 nach Zuteilung eines Tisches oben im Dresdner Fernsehturm durch eine FDJ-Brigadenleiterin in Kampfblau „Goldbroiler mit Sättigungsbeilage“ zu kauen.

Warum sie ihren Kaffee nach wie vor „türkisch“ trinkt, können wir nicht nachvollziehen. Wir hätten eher auf Literweise Club-Cola bei ein paar leckeren Filinchen mit Ketwurst gedacht.

Mehr von den Köstlichkeiten „von drüben“ liest man hier. Bevor einer fragt: wir haben nicht „von drüben rübergemacht“.

Bielefeld-Blog: Wer im Glashaus sitzt…

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Ausgerechnet Wolferl Schäuble, der Finanzminister des mit bald 2 Millionen € am höchsten verschuldeten und dank Lohndumping etc. „Exportstärksten“ Landes der EU reißt den Rand bis zum Gaumenzäpfchen auf. Ein „Quasi-Automatismus“ für „notorische Defizitsünder soll her. Was für ein gequirlter Blödsinn. Jetzt geht er für 4 Wochen wieder ins Krankenhaus, der gesundheitlich stark angeschlagene Scharfmacher. Da hat er dann ja Zeit genug, sich mal an die eigene Bundesnase zu fassen.

Bielefeld-Blog: Leineweber für KuHa-Kellein

Seit 25 Jahren verleiht der Verkehrsverein Bielefeld die Leineweber-Medaille an Personen oder Vereinigungen, die sich in besonderer Weise für das Profil und Image der Stadt engagieren. Der 13. Träger dieser besonderen Auszeichnung wird der scheidende Kunsthallen-Leiter Dr. Thomas Kellein. Das hat jetzt der Vorstand des Verkehrsvereins einstimmig entschieden. Vorstandsvorsitzende Cornelia Delius übergibt die Medaille mit einer Urkunde an den 55-jährigen Kunsthistoriker während einer Feierstunde Ende November.

Aus einer Pressemeldung von Bielefeld-Marketing. 2004 bekam übrigens ein gewisser H.-H-Schwick den Kerl mit Kiepe und Pfeife. Weit vorausschauend wegen der Verdienste um die neue – meist fast leere und in den TV-Sportübertragungen von der Alm deshalb überaus attraktive – Haupttribüne? was wird dann erst einmal los sein, wenn irgendwann in der nächsten Spielzeit der 3. Liga das HHS-Mausoleum unter dem Anstoßkreis der Alm der Öffentlichkeit vorgeführt wird? Kriegt sein Leineweber dann einen Ehrenplatz unter Glas?

Was kriegt Kellein für den lächerlichen Dauerstreit mit dem Kunsthallen-Cafébetreiber?

Bielefeld-Blog: GRoSsSTaDtGEFLueSTER (live!)

Kulturkombinat KAMP e.V. & Radio Hertz 87.9 & Asta Bielefeld präs.:

 

I punk´d that party feat.

 

GRoSsSTaDtGEFLueSTER (live!)

02.10.2010 im Kamp ab 23:00 Uhr, Konzert & Party nur 5,00 €

 

 

Keine I Punk´d that Party ohne ein außerordentlich geiles Line Up! Auch diesmal bieten euch die Partymacher das feinste vom feinsten im Zwielicht von Elektro bis Gitarre und remixen das Ding mit dem Geist von Punk!

Angefeuert wird im Saal heute durch den fantastischen Dj und überaus ausgereiften Local Superhero Hell G aus dem Madwax Stall. Diese Elektroheizung bollert wie bescheuert. Hell G produziert  eine ravige Reise durch ferne Discogalaxien, pumpende Elektrouniversen, hypnotisierende Hi-Nrg-Wirbel und knarzige Elektroclash-Asteroidengürtel, was darin münden wird, dass alle Elektronauten und Elektronautinnen  im Saal heftigst mit den Tanzbeinen arbeiten werden. Elektrikerehrenwort!

Die Band Großstadtgeflüster verbraten anschließend live im Saal ihren glasklaren Pop mit sperriger Nervmusik für Freaks in ein- und demselben Songs. Die spektakulären Live-Shows von Großstadtgeflüster, ein Mix aus Elektronik, Schmutz und BlingBling, sind inzwischen eine Art Familienausflugsziel für Sinnsucher, Querdenker, Nichtfunktionswillige und Tanzwütige.

Großstadtgeflüster machen Elektropoppunkpartydingsbums-Musik, die die Frage nach der Schubladenzugehörigkeit dem Hörer überlässt: konsequenter, eigenwilligerund bunter als je zuvor. Das ist ziemlich abgedreht und man sollte sich das nicht entgehen lassen.

Abschließend bestaunen wir im Saal  zwei Welten im Schulterschluss für eine Performance mit  feinsten Arrangements, lärmenden Melodien und stampfenden Beats.Das was da über euch kommen wird, ist VANVON (Audiolith) das gemeinsame Projekt von Krink und Compression. Philipp Krink aus Hamburg, und Compression aus aus den Niederlanden kollaborieren für eine experimentelle live Performance im Kamp.  Bewaffnet mit Ableton Live, einiges an analogem Equipment und vollgestopft mit Kreativität, stehen bereit sie für ein intimes Set mit multiplen Höhepunkten.

Im September veröffentlichen sie auf dem Audiolithlabel ihre EP und dieser Auftritt ist die perfekte Möglichkeit alles mal Live auszuchecken.

Im Cafe erwartet euch die Band The Wind-Up Robots Killed My Cat.

Glanzvolle Musik zwischen Filmmusik, Post Rock und einen Schuss Elektronic untermalt von Videosequenzen.

Unter Tage  wollen wir euch  mit knallhartem Techno und House von  Hechtinger, The Patternboys, und DJ Frequenzer zum glühen bringen.

 

Line Up:

Saal

Grossstadtgeflüster (live!) – ab ca. 00:30 Uhr

Vanvon (audiolith/Hamburg/The Hague) – ab ca 02:00 Uhr

Dj Hell G. (Madwax)

 

CaféIndie / Experimental

Liveband – the wind-up robots killed my cat ab ca. 23:30 Uhr

Untertage

Hechtinger – Elektro, Techno, Tech-House

The Patternboy – Exklusives Old-School Detroit-Techno und Chicago-Acid-House-Set!

DJ Frequencer – Hardtrance bis Minimal

 

mehr auf www.jz-kamp.de

Gotha-Blog: 3. Oktober ist Tag der Freude

Der 3. Oktober ist ein Tag der Freude für alle Deutschen in Ost und West: Gemeinsam feiern wir das 20-jährige Jubiläum der Deutschen Einheit in Frieden und Freiheit. In diesen Tagen erwecken viele den Eindruck, als sei das ihr Werk gewesen. Die historischen Fakten sprechen aber eine andere Sprache: Keine Partei hat an der Idee eines wiedervereinigten Deutschlands so unnachgiebig und leidenschaftlich, auch gegen Widerstände, festgehalten wie die Union – von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl: „Deutsche Einheit und europäische Einigung waren immer Grundpfeiler christdemokratischer Politik“, erklärt der Gothaer JU Kreisvorsitzende Felix Elflein.

Bei allen Herausforderungen, die es im Zusammenwachsen von Ost und West auch heute noch gibt: Der politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbau von der Diktatur zur Demokratie, von sozialistischer Planwirtschaft zur Sozialen Marktwirtschaft ist gelungen. „Die Menschen zwischen Ostsee und Erzgebirge haben eine enorme Aufbauleistung vollbracht“, betont Elflein. Hinzugekommen sei Fleiß, Aufbauwillen, Engagement und Solidarität in ganz Deutschland. „20 Jahre nach Vollendung der Einheit in Frieden und Freiheit haben wir allen Grund zur Freude und Dankbarkeit. Wir können stolz sein auf das Geleistete.“ Dieses Bewusstsein sei die beste Grundlage, um die nun anstehenden Aufgaben gemeinsam zu meistern.

Bei aller Freude über einen der glücklichsten Tage in der deutschen Geschichte dürfen die Opfer des SED-Unrechtsstaates nicht vergessen werden. Das sozialistische Experiment hinterließ eine gewaltige Erblast und kostete viele Männer und Frauen das Leben. Deshalb wendet sich die CDU strikt gegen jede nostalgische Verklärung der DDR. Die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur muss zentraler Inhalt des Schulunterrichts in ganz Deutschland werden. „Wir müssen die Erinnerung an das große Unrecht in den Köpfen der jungen Generation verankern“, fordert JU Chef Elflein.

Frankfurt-Blog: Luxus Villa in der Nähe von Wiesbaden

Wer bereit ist aus Frankfurt nach Niedernhausen-Engenhahn zu ziehen, kann für ein regelrechtes Schnäppchen eine Villa im Wert von über 3,5 Millionen Euro für 1,5 Millionen Euro kaufen. Die Luxus Villa im Wildpark lässt fast keine Wünsche offen. Hätte ich nicht das Problem, das ich Geld sparen muss, würde ich sofort zuschlagen. Leider fehlt mir das nötige Geld, aber zum Reich werden gehört nun mal Geld verdienen dazu!

Hamburg-Blog: Unternehmenssteuern reduzieren

Geht es Ihnen auch so? Steuern sparen ist nicht einfach, besonders Privatpersonen haben es schwer, kein Bankgeheimnis mehr in der Schweiz, hohe Steuern in Deutschland. Warum nicht einfach eine Firmengründung im Ausland vornehmen? Speziell Zypern ist hier interessant, denn Zypern bietet das vollwertige Bankgeheimnis für Gesellschaftskonten und gilt als legales Steuerparadies der EU.

Selbst Rechnungen von Steueroasen ala Belize Firma oder Seychellen Firma werden in Zypern anerkannt. Richtig gelesen, eine Offshore Firma ist in Zypern eine ganz normale Sache.

Denken Sie dran Steuern und Finanzen sind wichtig, aber nur wenn sie richtig eingesetzt werden und nicht zum Kriege finanzieren dienen.

Was Sie jedoch vermeiden sollten: Einkommenssteuer hinterziehen, ein Konto im Ausland ist nicht verboten, aber die Zinsen unterliegen der Einkommenssteuer.

Vergessen Sie die Englische Limited und die Firma USA die Zukunft liegt in einer St Vincent Firma, dieses Offshore Land hat ZUKUNFT

Frankfurt-Blog: Gesundheit?

Ich finde es ja schön, dass man in der heutigen Zeit mehr auf die Gesundheit achtet, als es früher der Fall war. Ich erinnere mich oft an diese eine Szene aus den Feuerstein Filmen (ich glaube, es war der erste) in dem Fred meinte: „Mein Vater ist stolze 45 geworden und er hat immer nur Fleisch gegessen.“ Oder so ähnlich…
Aber andererseits, wenn ich mich umgucke, wie viele Imbisse und Fast-Food-Restaurants existieren, da wundert es mich nicht, dass wir heute insgesamt ja viel ungesünder leben als vorher. Früher hat man sich keine Gedanken gemacht, heute machen sich manche mehr Gedanken darum als sie es damals wahrscheinlich getan hätten. Anderen ist es auch heute noch egal und die nächsten machen sich so viele Gedanken, dass es ja fast schon krankhaft ist.
Gut, die Ärzte wissen heute auch mehr als damals, aber früher haben sich die Menschen viel mehr bewegt, so richtig übergewichtige, fette Menschen wie heute gab es früher gar nicht. Wenn einem damals das Haar ausgefallen ist, dann war das halt so aber heute stopft man sich ein Mittel gegen Haaarausfall ins Maul oder packt es sich auf den Kopf. Wofür es auch heute alles Zeug gibt: Vitamine gab es damals nur in Obst und Gemüse, heute kannst du sie als Konzentrat schlucken, früher hast du gegen Müdigkeit entweder Kaffee getrunken oder dich noch mal hingelegt, heute frisst man Tabletten und so weiter.
Für fast alles gibt es Tabletten, Salben und Mixturen, aber die Menschen haben aufgehört auf den Körper zu hören. Heute frisst man ungesundes Zeug und wundert sich über die schlechten Ergebnisse beim Arzt und staunt nicht schlecht, wenn die Waage stöhnt. Aber mal ganz im Ernst, das wird doch auch irgendwie bewusst so gemacht, oder? Warum werden denn sonst an allen Ecken Nahrungsergänzungsmittel verkauft? Weil das Geschäft anscheinend boomt, oder?
Bei meinem letzten Freund hab ich gedacht, der will mich verarschen, als der doch tatsächlich irgendwelche Pillen für mehr Spermien erworben hat. Ja, was soll das denn? Hab ich ihn gefragt, was er mit dem Zeug will. Da hat er doch tatsächlich gemeint, es wäre ein Zeichen für Gesundheit… Ja, natürlich. Viele Spermien = Gesund, wenig Spermien = ungesund…
Naja, wie dem auch sei, ich finde, dass man sich weniger auf die Pillen, als auf gesunde Ernährung verlassen sollte und dass dann der Körper den Rest erledigt und falls nicht, dann geht man zum Arzt. Ansonsten kann man jemandem, wenn der niest Gesundheit wünschen und dann ist gut, oder?

Bielefeld-Blog: Rein ins nächste Fettnäpfchen

Unser ArcandorKarstadtQuelle – Bruchpilot Thomas M. hat das nächste Fettnäpfchen erreicht. Nun haben auch die im Straßendorf nebenan, die ihn ehemals liebkosten, herzten und lange für einen tollen Hecht mit allaglatten Haare hielten, Abstand genommen:

Zerrüttete Beziehung: Der ehemalige Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Middelhoff sieht sich in der gerade vorgelegten Jubiläumschronik des Medienkonzerns falsch dargestellt und will notfalls gerichtlich dagegen vorgehen. Wie das „Handelsblatt“ auf Seite 1 groß berichtet, widerspricht Middelhoff der Darstellung des Wirtschaftshistorikers Hartmut Berghoff, Middelhoff habe 1999 auf eine Fusion mit AOL gedrängt, was zu einem „Desaster“ geführt hätte, wenn Patriarch Reinhard Mohn die Fusion nicht gestoppt hätte.

Das smarte Männlein mit seinem Denglisch-Kauderwelsch ist aber auch arm dran und das nächste Spargelessen bei IHK-Präses Goldbeckchen mit lauter Unternehmer-VerehrerernInnen noch lange nicht in Sicht. Oder laden die Ummelner ihn sogar aus? Was aber nicht sein kann angesichts dieser geballten Kompetenz im Kaputtmachen von Unternehmen bei gleichzeitig grandioser Selbstüberschätzung. Doof nur, daß immer so viele andere von den Übungen des Herrn negativ betroffen sind.

Bielefeld-Blog: Schweigen in Detmold

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Da dräut wohl was bei der Bezirksregierung in Detmold, Aufsichtsbehörde der Stadt Bielefeld. „Korruption“, „In die eigenen Taschen gewirtschaftet“, hört und liest man. Wenig schön ist, daß die Bezirksregierung offiziell schweigt. Was den Verdacht auch auf Leute lenken könnte, die lediglich ihre Arbeit machen. Was wohl fast alle da tun. Also, Frau Regierungspräsdentin? Wo bleibt die Pressekonferenz?