StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

So
4
Jul '10

Lippstadt-Blog: Badezimmer

Lieber leistet sich Lippstadt ein Frei- und ein Hallenbad, die jweils halbjährlich leerstehen und gemeinsam vor sich hin verrotten und Geld kosten, als ein Kombibad mit passender Ausstattung zu bauen.

Sollen die Lippstädter doch weiterhin nach Soest fahren und dort ihr Geld im Aquafun lassen.

Wann, bitte wann, wird in Lippstadt mal umgedacht. Diese  dauernden Billiglösungen, die dann nicht umgesetzt werden sind offensichtlich nicht der richtige Weg. Man könnte fast meinen, die Entscheider in dieser Stadt haben ihr Handwerk beim Discounter gelernt – da wird auch nur auf den Preis geachtet.

In Schwerte hat eine Bürgerstiftung die alte Rohrmeisterei zu einem Kulturzentrum umfunktioniert und ist nun dabei, das örtliche Freibad zu einem modernen Kombibad auszubauen. Ich habe mir das angesehen, kein Vergleich zu Lippstadts Billiglösungen mit Supermarktbauvorhaben und Bäderchließungsvorhaben. Qualität zahlt sich wohl aus, dass hat sich nur leider nicht bis hierher herumgesprochen.

Dabei haben wir doch einen großen, großen Arbeitgeber am Ort, der sich doch auch mal für seine Heimatstadt einsetzen könnte, anstatt Grundstücke an die FH zu verkaufen (anderswo wird gestiftet). Und die örtliche Lokalpolitik könnte Bürgern den Weg zur Mitarbeit mal ebnen (anstatt sie zu denunzieren).

Irgendetwas scheint hier ganz böse schief zulaufen. Vor ein paar Tagen erst fiel in einem Gespräch mit Bekannten und Freunden der Satz “Lippstadt ist eine Monarchie”. Dem ist wohl nicht viel hinzuzufügen.

Lippstadt-Blog: Poller und Mittelstreifen

Da kann man mal sehen, wie heiß es hergeht, wenn Themen Anlieger betreffen. Zwei Gruppen, die sich unversöhnlich ob eines großen Themas gegenüberstehen.

Ich hätte einen Vorschlag:  Die Poller fliegen raus und werden dafür auf die Straße gemalt. Das wäre zumindest salomonisch.

Und wenn wir schon beim Malen sind: Wer hat sich diese dämliche Idee einfallen lassen, dass schmale  Kreisstraßen unter 5,50m Breite keinen Mittelstreifen haben, weil sich Autofahrer fälschlicherweise in Sicherheit wiegen, weil sie glauben, dass kein entgegenkommendes Fahrzeug diese Linie überfährt? Da kann man auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen vor scharfen Kurven entfernen, damit niemand sich in Sicherheit wiegt, bei Einhaltung des Limits gesund durch die Kurve zu kommen.

Mittelstreifen weg und dann?  An der Bankette orientieren? Ich habe in der StVO nicht gelesen, dass ein Mittelstreifen eine Orientierungslinie darstellt. Er trennt die Fahrtstreifen und damit den Gegenverkehr voneinander.

Herzlich Willkommen in Schilda! Der Kreis ohne Streifen aber dafür mit Streitpollern…

Lippstadt-Blog: Loch im Kopf? Sand gibt’s am Alberssee!

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VORBEMERKUNG:

Der folgende Text ist weder im Namen noch im Auftrag der Bürgerinitiative erstellt worden (im Klartext: Einzig und allein auf meinem Mist und ohne Kenntnis anderer Menschen gewachsen). Ich schreibe hier ausschließlich für mich persönlich und bin im Übrigen auch kein Mitglied in irgendeinem Verein (ich spiele aber mit dem Gedanken, in die FDP einzutreten, einfach nur, um mal zu sehen, wie das kommt…). Dies sei ausdrücklich gesagt, bevor hier wieder friedliebende, steuerzahlende und rechtschaffene Menschen von Stadt und Zeitung in die journalistische, politische und juristische Pfanne gehauen werden.
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Im heimischen Revolverblatt hat am Samstag einer der Hauptrevolverhelden aus einem adäquaten Sommerloch heraus gegen die Bürgerinitiative “Lebendiges Lippstadt” geschossen: Warum sich diese nicht an einem neuen Altstadtkonzept mitarbeiten würde?

Eine persönliche Gegenfrage an den Herrn P: Wurde Sie denn eingeladen? Wenn ja, stand das gar nicht im Revolverblatt! Und wenn nicht: Wieso sollte sich eine Bürgerinitiative berufen fühlen, die von namhaften Politikern der Stadt in der Vergangenheit in eben jenem Revolverblatt als Bedenkenträger, Unterschriftensammler, Lügner und Steinewerfer bezeichnet wurden? Das klingt nicht so, als würde sich jemand über eine Beteiligung der Bürgerinitiative freuen. Die Tatsache, dass solche Ausdrücke in einer seriös anmutenden Tageszeitung verwendet werden, spricht auch nicht gerade für den Kommentator.
Im übrigen hat eine pensionierte Lokalpolitikerin, ehemals Führungsstaffage der lokalen Volkspartei, Gespräche mit der Bürgerinitiative ausgeschlossen, bis diese aller Gewalt entsagen würde. Dem ist diese linksradikale Brandstiftertruppe doch bisher nicht nachgekommen, oder? Das schließt dann doch eine Beteiligung der Initiative doch aus, oder?

An Stelle der Bürgerinitiative würde ich auch auf eine Teilnahme an diesen ominösen Workshops verzichten. Einer Stadt, die in der Vergangenheit so mit konstruktiver Kritik umgegangen ist, würde ich auch nicht durch eine Teilnahme einen Persilschein ausstellen. Am Ende behauptet die Stadt, alle Entscheidungen hätten den Segen der Bürgerinitiative. Als Bürger dieser Stadt habe ich persönlich in den letzten Jahren meine Lektion gelernt: Immer schön von solchen Alibi- Veranstaltungen fernhalten. Wenn wieder der übliche Unsinn verzapft ist, vertraue ich persönlich auf eine Bürgerinitiative, die kritisiert, bedenken trägt und dafür die Prügel des Establishments einsteckt.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Kennen Sie Regensburg ? (23)

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Wo in Regensburg findet man diese Details. Wenn Sie die fünf Ausschnitte, oder auch nur Teile davon, erkannt haben, schreiben Sie diese doch selbst in den Kommentar. Mit Erscheinen der nächsten Ausgabe werde ich hier die komplette Lösung nachträglich in den Kommentar schreiben.

Wiesbaden-Blog: Löwenfunde in Wiesbaden

Wiesbaden – Auch deutsche Städte mit heute teilweise Hunderttausenden von Einwohnern gehören zu den Fundorten mit Resten von Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) aus dem Eiszeitalter. Das beweisen Fossilien solcher bis zu 3,20 Meter langen und maximal 300 Kilogramm schweren Raubkatzen aus Stuttgart, Wiesbaden, Hamburg, Leipzig und Berlin. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst, das bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen ist.

Der erste Fund von Höhlenlöwen-Resten in Stuttgart glückte schon 1700 in Cannstatt nahe der Uffkirche, wo damals die Entdeckung eines Mammuts für großes Aufsehen sorgte. Dabei hat man auch Zähne und zwei Zehenglieder eines Höhlenlöwen geborgen. Im Travertin-Steinbruch Biedermann in Stuttgart-Untertürkheim kamen ab 1929 zahlreiche Reste von Höhlenlöwen aus der Eem-Warmzeit (etwa 127.000 bis 115.000 Jahre) ans Tageslicht. Stuttgart-Zuffenhausen wurde bereits 1927 als Höhlenlöwen-Fundort erwähnt.

Im Stadtgebiet von Wiesbaden hat man vor allem Zähne und Knochen von riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) geborgen, die vor etwa 600.000 Jahren lebten. Ihr Name bezieht sich auf das ehemalige Dorf Mosbach bei Wiesbaden, wo beim Abbau von Sand und Kies immer wieder Reste eiszeitlicher Tiere, darunter auch Löwen, zum Vorschein kamen. Die  Mosbacher Löwen waren mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern die größten Löwen in  Europa. Aus ihnen sind vor etwa 300.000 Jahren die Höhlenlöwen entstanden. In Mosbach, Wiesbaden-Biebricher Allee und in Wiesbaden-Schierstein hat man auch Reste von Höhlenlöwen entdeckt.

 

Ein Ellenknochen aus Hamburg-Harburg gilt als der nördlichste Fund eines eiszeitlichen Höhlenlöwen in Deutschland. In der Gegend des so genannten Hamburg-Harburger Urstromtals hat man auch Reste vom Mammut, Fellnashorn, Wisent, Rentier, Riesenhirsch, Wildpferd und Moschusochsen geborgen.

Am Alexanderplatz in Berlin kam während der 1930-er Jahre beim U-Bahn-Bau der Schädel eines Höhlenlöwen zum Vorschein. Reste eiszeitlicher Säugetiere – wie Mammut, Fellnashorn, Wildpferd, Elch, Wisent, Moschusochse, Höhlenlöwe und Wolf – sind in Berlin und Brandenburg seit mehr als 200 Jahren bekannt. In den Schottern und Sanden des so genannten Rixdorfer Horizontes hat man Tausende von Fossilien gefunden. Rixdorf ist ein alter Name für Neukölln. 1920 wurde es zusammen mit anderen Orten in Berlin eingemeindet. In Rixdorf gab es früher Kies- und Sandgruben.

 

In einer Sandgrube von Leipzig-Lindenthal kam der halbe Unterkiefer eines Höhlenlöwen ans Tageslicht. Dieser Fund wurde 1909 von dem Leipziger Geologen Johannes Felix in den „Sitzungsberichten der Naturforschenden Gesellschaft zu Leipzig“ erwähnt. Felix hatte sich durch die Bergung, Präparation und Aufstellung eines 1908 bei Borna entdeckten Mammuts einem Namen gemacht.

Gleich drei Fundorte von Eiszeit-Löwen liegen im Stadtgebiet von Weimar. Weimar-Süßenborn gilt als einer der wenigen deutschen Fundorte des erwähnten riesigen Mosbacher Löwen aus dem Eiszeitalter vor rund 600.000 Jahren. Dagegen hat man in Weimar-Ehringsdorf und Weimar-Taubach geologisch jüngere Reste von Höhlenlöwen geborgen.

Die ältesten Löwenspuren Europas wurden 1992 von dem Paläontologen Martin Walders auf der Baustelle für ein Nachklärbecken der Emscher-Kläranlage Bottrop-Welheim entdeckt und ausgegraben. Dabei handelt es sich um die rund zehn Meter lange Fährte eines Höhlenlöwen aus der Weichsel-Eiszeit vor etwa 35.000 bis 42.000 Jahren. Sie ist in der Eiszeithalle des Museums für Ur- und Ortsgeschichte (Quadrat Bottrop) zu bewundern.

 Die meisten Reste von Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter wurden in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg entdeckt. Dagegen hat man im Saarland, in Schleswig-Holstein, in Bremen und in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Höhlenlöwen gefunden. Aus Bayern kennt man 27 Fundorte von Höhlenlöwen, aus Nordrhein-Westfalen 21, aus Baden-Württemberg 15, aus Sachsen-Anhalt 10, aus Thüringen 8, aus Hessen 7, aus Niedersachsen 5, aus Rheinland-Pfalz 3, aus Brandenburg 3 und aus Sachsen 2.

Nirgendwo auf der Erde sind mehr Zähne und Knochen von Höhlenlöwen geborgen worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz (Bayern). Sie stammen von schätzungweise 30 Höhlenlöwen!

Die im Eiszeitalter vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren lebenden Höhlenlöwen tragen eigentlich einen falschen Namen. Diesen verdanken sie dem Umstand, dass ihre Knochenreste häufig in Höhlen entdeckt wurden. In Wirklichkeit waren diese Löwen aber Tiere der Steppe, der Busch- und Waldtundra und in Gebieten mit Höhlen genauso verbreitet wie in Landschaften ohne Höhlen.

Anders als Höhlenbären und Höhlenhyänen haben Höhlenlöwen vermutlich nur selten Höhlen als Versteck aufgesucht. Wahrscheinlich kamen vor allem geschwächte, kranke oder alte Höhlenlöwen in solche natürlichen Unterschlüpfe und suchten dort Schutz oder einen ruhigen Platz zum Sterben. Womöglich dienten Höhlen auch als Unterschlupf für Löwinnen, die dort ihren Nachwuchs zur Welt brachten und in der ersten Zeit aufzogen.

Sogar in hochgelegenen alpinen Höhlen von Italien, Österreich und der Schweiz hat man Reste von Höhlenlöwen entdeckt. An erster Stelle ist hier die in etwa 2800 Meter Höhe liegende Conturineshöhle in Südtirol (Italien) zu nennen. Weitere Fundorte von Höhlenlöwen sind die Salzofenhöhle bei Grundlsee im österreichischen Bundesland Steiermark (2000 Meter Höhe), die Ramesch-Knochenhöhle in Oberösterreich (1960 Meter Höhe) und die Höhle Wildkirchli im Ebenalpstock des Säntisgebirges im schweizerischen Kanton Appenzell (ca. 1500 Meter Höhe). 
 

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Das Taschenbuch „Höhlenlöwen“ ist erhältlich bei „GRIN“:http://www.grin.com/e-book/121607/hoehlenloewen

Bielefeld-Blog: Fußballeiei

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Die wohl nicht mehr zu stoppende Fußballeuphorie in diesem unserem Lande ist wohl nicht mehr aufhaltbar. Dachte sich auch real (einmal drin, alles hin) und nahm Eier in Fußballoptik ins hühnerne Programm. In den aktuellen Umfragen tippen über 80% auf “Titel für Deutschland”. Dann muß aber das gesamte Bundeskabinett zum Endspiel – und da unten bleiben. Kloppen wir uns doch jetzt einfach mal ein Ei in die Pfanne.