Welch ein Land, dieses Schland. Erst ein paar Stunden im Schlößchen Bellevue, ist Präses Wulff bereits bei “Dreiviertel aller Deutschen” laut einer Umfrage überaus beliebt. Eben erst dem Mißerfolg von der Schüppe gesprunge, eben noch weit hinter Kandidat Gauck, jetzt schon “überaus beliebt”? Wer soll diesen bestellten Umfragescheiß eigentlich noch glauben?
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Es fehlte nicht viel – und Ghana häte das Halbfinale geschafft. Aber die Nerven hielten nicht. Nach Elfmeterschießen trifft der zweimalige Weltmeister (vergessen viele) Uruguay auf die van Bommels, Robbens Co. Theoretisch Finale möglich für Oranje. Aber praktisch?
Donnalüttchen. Topfavorit Brasilien gegen die Niederlande ausgeschieden. 2:1 schlug die Robbenelf die sogar nicht Sama Tanzenden. Das Turnier wird jetzt noch richtig spannend.
“Trinkste das wirklich?”, fragte die schönere und bessere Hälfte, als die giftgrüne Carolinen-Flasche in den Tiefkühler geschoben wurde. “Na klar. Flüssiger Waldmeisterpudding”. Sie sparte sich den Kommentar.
Ok, war ein Test. Weil es wieder nichts mit der Waldmeister-Bowle dieses Jahr wurde. Schmeckt wirklich wie Otti Doettkers Wackelpudding, verdünnt mit Wasser aus der tiefen Tiefe unter der Glitzermetropole. Da wo die jährlichen Jauchetonnagen auf den Feldern im Outback nicht hinkommen. Angeblich.
In Hingtergrund wird der Bundeschristian grad vereidigt. Dann kann es ja losgehen. Am besten mit dem zweiten Regierungs-Airbus zum Viertelfinale. Dann können wir mal auf der Haupttribüne klatschende Bundeskasper erleben. Mein Gott, Angela gubt grad maöl ne schlappe Millionen für den Touristentrip aus, das kann Christian doch auch, oder?
Dubiose Werbeangebote per Telefon sind seit vergangenem Jahr verboten. Weil viele Unternehmen sich nicht daran halten, gingen bei der Bundesnetzagentur tausende Beschwerden ein. Doch die Behörde scheint machtlos…..Offenbar zeigt das Gesetz auch keinerlei abschreckende Wirkung. Zwar drohen Unternehmen Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro. Doch bislang wurden erst neun Bußgelder verhängt, wie der Sprecher der Bundesnetzagentur sagte. Gelesen auf Spiegel-online und in den Diensten.
Wahre Freunde, wie die in Bielefeld zB. würden sowas niemals nie tun. Einfach so anrufen.
Noch liegt sie friedlich da, die Bielefelder Goldstraße. Eher ein beschauliches Gässchen, das am oberen Bildrand in die Obernstraße mündet. Am morgigen Samstag soll sich das mit der Beschaulichkeit aber ändern. Es ist mal wieder “Mitternachtsshopping” in der Teuroumschlungenen Glitzermetropole angesagt. Während sich die Trauerrand-rot-güldne Männerhorde also ab 16 Uhr zum Schweinigucken gegen Argentiniens HB-Männchen Maradonna vor den diversen öffentlichen Guckmonitoren versammeln, tändeln ihre schöneren und besseren Hälften durch die weitestgegend männerleeren Geschäfte. Verlieren die Adlerträger, werden die Herren sichs schön saufen, gewinnen sie 2:1, erst recht. So, das ist übrigens unser Tip:
2:1 gegen Messi.
Aus den wie gewöhnlich völlig uninformierten Kreisen verlautet, Hans-Rudi H. führe um 18 Uhr auf dem dann gesperrten Jahnplatz den “Tanz der Metropole” auf. Im Baströckchen, Flip-Flops und mit Schwertern.
Ganz so stubenrein scheint das da ja mit dem ominösen 250.000 – Euro- Kredit des Klinikums an Arminia XXX doch nicht laufen zu können. Zwar hat die klamme Stadt in der Zwischenzeit den Kredit übernommen, nach Ansicht der Staatsanwälte könnte es aber beim Klinik-Chef um “Veruntreuung öffentlicher Gelder” gehen. Da schau mal an. Wir dürfen gespannt sein, ob das dann letztlich in die Tonne getreten wird oder wirklich was dran ist.
Am Dienstag 6. Juli um 10 Uhr treffen sich Interessierte im Mehrgenerationenhaus in der Ostengasse wieder zu den Kunstgesprächen.
Xaverl: In da Berliner Walhalla zoagt ma de Leit de guat san, de ma owa nimma hot. Und boid san da Merkel alle guadn Leit davo.
Übersetzung: In der Berliner Walhalla zeigt man die Personen, die gute Leistungen erbrachten, über die man aber nicht mehr verfügen kann. Und bald haben alle guten Politiker Merkel verlassen.
Nachtrag: Böse Leute sagen dies wäre der Raum in dem Kanzlerin Merkel die Jagdtrophäen ihrer erlegten Gegner aufhängt. Dieses ist natürlich eine böse Unterstellung. Das ist der Raum wo sie in Trauer ihrer alten Parteifreunde gedenkt.
Xaverl: Des is da neie Ministapräsident von Niedasachsn. Wos soi i do song. Sporn werd er scho. Is a doch a hoiwata Schotte. Wart mas ob dann seng mas scho.
Übersetzung: Das ist der neue Ministerpräsident in Niedersachen. Was soll ich dazu sagen. Er wird bestimmt sparsam sein. Er ist doch ein halber Schotte. Warten wir es ab dann wissen wir mehr.
Ach wat is Boulevard schön. Da kann unsere größte Lokalgazette doch gleich mal die Seite 3 vollknallen. Und was das “Bielefelderische” betrifft, kann ich dienen: Teppiche und Vorhänge in Schloß Bellevue sind von JAB Anstötz, Bielefeld. Jetzt eine Homestory. Der junge Präsident wie weiland John F. Kennedy auf dem Bielefelderischen mit den lieben Kleinen Legoklötze aufeinanderstapelnd, während die endlich prominentest in der Öffentlichkeit angekommene Präsidentengattin mit dem Tattoo liebevoll in Bielefelder Leinen gehüllt an den Gatten geschmiegt posiert. Im Hintergrund lugt Ralph Anstötz hevor, der auch gerne in Blitzlicht badet.
Da geht das Herz auf und man kann jegliche Politik vergessen. Auf dem bevorstehenden Fest des Bundespräsidenten wird Bettina schon zeigen, wie man sich locker macht.







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