Bielefeld:

Dortmund:

Überall der gleiche Kram …
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Überall der gleiche Kram …
Morgen und am Sonnabend gibt es wieder ein Hexenfest im Optikpark. Das Team des Grünen Klassenzimmers wird das Gelände zwischen der Weißen Bühne und dem Fernrohr wieder in ein schaurig-schönes Hexenareal verwandeln. An beiden Nachmittagen von 14 Uhr bis 18 Uhr können sich die Kinder entsprechend schminken lassen. Sie werden von der Baba-Jaga in die Märchenwelt entführt oder können einem Zauberer zuschauen. Wer sich ins Zelt der Hexe Desdemona traut, kann sich die Zukunft vorhersagen lassen. Die Kinder könnnen eine echte Hexenschule besuchen und verschiedene Prüfungen ablegen. Hier noch ein paar Fotos vom letzten Hexenfest:
Vor ein paar Jahren, als die Rose “Angela” von den Gärtnern des botanischen Gartens der Glitzermetropole mit der explosionsartig verblühenden “Wilden Guido” zu einer großen Rabatte in der Metropole blühendstem Reich gefügt wurde, wollte man einen richtigen Blickpunkt schaffen. Dann fand man heraus, daß die vom gemeinen Volk so häufig verwendete Kulturerde den beiden Pfläzchen so gar nicht bekam. Sie kümmern mehr und mehr. Jetzt aber überlegen die Gartenstrategen sogar, ob sie da nicht eher Lavendel großflächig anpflanzen. Der duftet wenigstens phantastisch.
Der neue Bundespräsident steht im Ausland mehrheitlich im Ruf, vor allem aus machtpolitischem Kalkül der Kanzlerin ausgewählt worden zu sein. Die “Wiener Zeitung” stellt allerdings fest, dass Wulff auch die Qualifikation für das österreichische Bundeskanzleramt mitbringe: “Gute Verbindungen zum Boulevard und den Ruf als ‘Traum aller Schwiegermütter’”.
Ah ja. “Gute Verbindungen zum Boulevard”. Da hat er ja die richtige mediengeile Frau an der Seite, die keinen Bellevue-Furz auslassen wird, um Bilderchen in den Bunten Blättern zu produzieren. Da findet sie sich in bester Gesellschaft von Stephanie, Angetraute des fränkischen Kriegsministers. “Moderne Frauen” nennen das die Zeilenschinder im Boulevard. Die nationale und internationale Presse befasst sich heute intensiv mit dem Bundespräsidentenwahldrama und kommt – die regierungstreuen Medien ausgenommen – zu der Ansicht, es sei eine “Riesenklatsche für die Kanzlerin”. Aber die ficht das wie immer nicht weiter an und hat schon den Südafrikatrolly gepackt, um die Kicker mit dem Adler vorne drauf gegen Argentinien so richtig zu erschrecken.
Echt cool, das Bildschirmschonteil. Lindert ein wenig die lastende Wärmeglocke über diesem heimeligen Landstrich.
Xaverl: Do homs am Mittwoch, am 30.Juni, Jugendliche gfrogt wos heit los is. Und ganz vui hom goanet gwusst dass de Wahl vom Bundespräsidentn is. Natürlich is des a saublöde Frog wos los is, wenn des sched a Sach von de Großkopfatn is. Owa trotzdem soit ma scho wissn wäiche Politika wos zum song hom. Und drum hot da Enrico a bo von de wichtigstn Rengsburga Politika zeichnet. Er hots zwar schena gmacht wias san, owa wer s Original seng wui, der muss hoit gugln.
Übersetzung: Am Mittwoch den 30. Juni wurde Jugendliche gefragt was heute los ist. Und sehr viele wussten nicht, dass der Bundespräsident gewählt wird. Natürlich ist die Frage schon schwierig, wenn man nach einer Wahl gefragt wird in der der Bürger gar nicht wählen darf. Aber trotzdem sollte man schon wissen welche Politiker uns regieren. Und darum hat der Enrico (Uccello) einige der wichtigsten Regensburger Politiker gezeichnet. Er hat sie zwar schöner gemacht, aber wer das Original sehen möchte, der muss eben googeln.
Nachtrag. Die Bürgermeister fehlen hier, weil sie schon oft hier gezeigt wurden.
Programm 777
Piet Magnus Dürschel, Installation
Eröffnung: Freitag, 09.07.10 um 20h
Laufzeit: 10.07. – 28. 08.10
Info
Piet Magnus Dürschel (*1980 in Herford, lebt und arbeitet in Herford)
schloss 1999 zunächst eine Ausbildung zum Dachdecker ab.
Danach begann er – aus seinem Interesse an technischen Zeichnungen heraus -
eigene künstlerische Arbeiten im Medium Zeichnung und Malerei anzufertigen.
Seit 2002 arbeitet er als Autodidakt und präsentiert seitdem seine Objekte und Performances überwiegend im öffentlichen Raum.
Ausstellungen
2005 1m2 gleich max, MARTa Herford
2007 OWL1 – Kunst in Ostwestfalen-Lippe, MARTa Herford (Eröffnungsperformance)
2008 UN/HAPPY EASTER, Kiosk 24 Herford
Kontakt
galerie 61, Neustädter Str. 10
33602 Bielefeld
Mobil 0179 9 26 25 11
info@galerie61.de
www.galerie61.de
Xaverl: Jetza homa mia kloana Leit den Präsidenten net wäihn derfa, weil mia ois durchannanda bringa datn und uns net an de Anweisungen von de Politika hoitn datn. Und wos macha de Großkopfatn säiwa. De wäihn a net ernan Kanditn, obwoi sas sen säiwa ausgsuacht hom. Wos is des für a Regierung wo se de eiganen Leit net einig san.
Übersetzung: Jetzt durften wir kleinen Bürger den Präsidenten nicht wählen, weil wir uns nicht an die Anweisungen der Politiker halten. Und was machen die auserwählten Politiker selbst. Die wählen auch nicht ihren Kandidaten, obwohl sie diesen selbst ausgesucht haben. Was ist das für eine Regierung die die eigenen Leute nicht unter einem Hut bringt.
Nachtrag:
Die Parteien suchen ihre Wahlmänner aus. Natürlich sollten diese nach ihren Wünschen wählen. Ein Beispiel: Der Wahlmann von der Partei X ausgesucht, möchte aber den Kandidaten der Partei Y wählen. Das nennt man richtigerweise Meinungsfreiheit. Wäre der Wahlmann im Beispiel anständig, würde er es ablehnen für die Partei X zur Wahl zu fahren. Fährt er trotzdem für die Partei X zur Wahl, so lässt er die Partei doch in der Meinung er würde ihren Kandidaten wählen. Er hintergeht also die Partei. Ich nenne das unanständig.
Bei den Parteimitgliedern sehe ich das anders. Die können nach ihrem Gewissen entscheiden. Wenn sie also den gemeinsam ernannten Kandidaten nicht wählen, so schaden sie zwar ihrer Partei, aber sie haben die Möglichkeiten ihre heimlichen Rachegedanken zu befriedigen. In der Demokratie zählt zwar die Mehrheit der Stimmen, und die demokratischen Parteimitglieder sollten das auch anerkennen, aber demokratisch ist die Wahl sowieso nicht weil nur Auserwählte wählen dürfen.
Die neuste Anekdote aus der Kungelmetropole hier !
Donnalüttchen. 175 Jahre ist der gemein nützige Gütersloher Blinddarm mit dem Kohle bringenden Anhängsel arvato und Konsorten jetzt? Die NW feiert es in unterwürfiger Haltung, eben dem Kotau. Nicht der Hauch einer kritischen Betrachtung des seine unseligen Kreise ziehenden Jubilars.
*Während der Inthronisation eines neuen Kaisers vollführten sämtliche Angehörige des Hofstaates den Kotau in ritualisierter Form durch Zuruf eines Generaleunuchen oder Zeremonienmeisters. Der Begriff Kotau wird im deutschen Sprachraum als Umschreibung für Unterwerfung, Eingliederung in eine Rangordnung bzw. nicht ganz freiwilliges Nachgeben benutzt. Daher der Ausdruck “seinen Kotau machen” oder “ich muss meinen Kotau machen”.

Werbeanzeige des Verlages von 1940
Werfen wir einfach eines jener Traktätchen ins Volk, mit denen die Gütersloher im 3. Reich wunderbare und wundersame Geschäfte machten. Schließlich behaupteten sie ja nach dem 2. Weltkrieg sozusagen im “inneren Widerstand” gegen den Nationalsozialismus gewesen sein. Erst extremer Druck führte dazu, sich seiner Geschichte zu stellen.
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