Archiv für den Monat: Juli 2010

Bielefeld-Blog: Von Jahr zu Jahr jünger mit Photoshop

p1050299.JPG

Im Zusammenhang mit dem morgigen Endspiel der Frauen WM U 20 auf der Alm kündigt die NW heute die Herren Blatter und Beckenbauer als Zugucker an. Natürlich mit Fotos, die sie „in natura“ zeigen. Dat Angela aber, die sieht aus wie min. 10 Jahre jünger. Da sie nicht kommt, können wir nicht vergleichen. Was Photoshop alles möglich macht….

Bielefeld-Blog: Oben streunen, unten Pizza

_7300124.JPG

Außenwerber sind ja von Natur aus schon großflächige Kerlchen. Jetzt aber in der Wahlwerbelosen Sauregurkenzeit haben sie ein neues Medium erfunden:

Plakatierungssplit

Oben sieht man noch die Ohren einer streunenden Katze während unten bereits die Zähne in eine Tiefkühlpizza gehauen werden. Clever. Sozusagen zwei Zielgruppen mit einer Großfläche.

Frankfurt-Blog: Frankfurt spart Strom

Wir müssen endlich mal lernen, Strom zu sparen und weltbewusster zu leben. Die Stadt Frankfurt möchte als Vorbild für andere Städte Deutschlands dienen und fördert mit dem Programm „Frankfurt spart Strom“ eine Bewusstseinsänderung von seiner Bevölkerung und somit eine Senkung des Stromverbrauchs in privaten Haushalten. Die Verwaltung von Frankfurt hofft, dass die Frankfurter durch dieses Förderprogramm lernen mit elektrischer Energie sinnvoll und effizient umzugehen. Als Motivation werden alle Sparfuxe aus Frankfurt finanziell belohnt.

Mehr Infos dazu: www.frankfurt.de

Frankfrut spart Strom

Dazu gebe ich ein paar Tipps, wie man am besten Strom im Privathaushalt sparen kann (und nicht nur in Frankfurt)

Bevor wir uns für ein neues Haushaltsgerät, wie Waschmaschine, Kühl- oder Gefrierschrank, Backofen oder Geschirrspüler, entscheiden, sollten wir unbedingt auf das EU-einheitliche Energieetikett achten. Mit den sieben Effizienzklassen „A“ bis „G“ bekommen wir einen guten Gesamtüberblick und können sogenannte Stromfresser leicht von Energiespargeräten unterscheiden. Die sparsamste Klasse „A“ wurde mittlerweile zusätzlich durch „A+“ und „A++“ ergänzt. Gefrier- und Kühlgeräte in diesen beiden Zusatzkategorien verbrauchen ganz besonders wenig Strom und schonen somit Ihre Haushaltskasse.

Am Computer sind meist zahlreiche Zusatzgeräte, wie Drucker oder Scanner, angeschlossen. Sobald wir den PC eingeschalten, verbrauchen diese Komponenten Strom, auch wenn sie gerade nicht genutzt werden. Zusatzgeräte sollten immer über einen eigenen Stromkreis verfügen, welchen wir dann nur bei Bedarf aktivieren. Gleiches gilt auch für die Heimelektronik. Fast alle neuen LCD Fernseher, HiFi-Anlagen oder DVB-T-Receiver besitzen keine Ein- und Ausschalttaste und laufen deshalb bei Nichtnutzung im Stand-by-Betrieb. Auch hier hilft letztendlich nur die bereits genannte Steckdosenleiste mit Schalter.

Glühlampen verbrauchen ebenfalls übermäßig viel Strom. Am besten unsere Leuchtmittel gegen Energiesparlampen mit hoher Lebensdauer austauschen. Wenn Ihnen die gefaltete Leuchtstofflampenform nicht zusagt, können Sie auch gerne Energiesparlampen in der altbekannten Glühlampen- oder Kerzenform verwenden. Diese sind im Verbrauch nur geringfügig höher, entsprechen also der Effizienzklasse B. Beispiel: Eine 60 Watt Glühlampe wird durch eine Energiesparlampe mit 11 Watt getauscht. Ersparnis 49 Watt. Die klassische Glühlampenform verbraucht 16 Watt, wobei die Ersparnis immerhin noch bei 44 Watt liegt.

Übrigens, Solarlampen im Garten oder am Wegrand sehen nicht nur äußerst romantisch aus, sondern benötigen einfach nur die vollkommen kostenlose Energie der Sonne.

Bielefeld-Blog: Sauerland unter Beschuß

sauerland1.jpg

Nachdem gestern Abend in irgendeinem TV-Magazin die kindliche Vorfreude des Duisburger Chaoten-OB gezeigt wurde – „Wir haben alles phantastisch im Griff“ – , fällts es extremst schwer, mit dem komischen Männlein Mitleid zu haben.

Unsere Leserin und Kommentatorin madamef hat jetzt auf Mails hingewiesen, die man wohl bekommt, wenn man dem OB einen Kommentar schickt. Aber lest selbst…. „Sauerland bleibt eben Sauerland“, sagte schon Heinrich Lübke selig.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Heinrich Heine vergewaltigt

heine-heinrich.jpg 

Xaverl: Do hot da Heine imma üwa d Walhalla glästert. Und jetza wo a dout is und sich nimma wehrn ko jetzta stäin s eine, in d Walhalla . Des hot er net vadient, dass er do drin umanand steh muass.

Übersetzung: Da lästerte Heinrich Heine immer über die Walhalla. Und jetzt wo er gestorben und wehrlos ist, wird er selbst dort aufgestellt. Das hat er nicht verdient, dass er da drinnen stehen muss.

walhalla.jpg

In der Gedenkstätte Walhalla vor den Toren von Regensburg in Donaustauf werden seit 1842 bedeutende Deutsche sowie mit der Geschichte Deutschlands und der deutschsprachigen Völker verbundene Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt.

Der Architekt Leo von Klenze errichtete den als „Ruhmestempel“ gedachten Bau von 1830 bis 1842 im Auftrag König Ludwigs I. im klassizistischen Stil nach dem Vorbild des Parthenum in Athen.

Mannheim-Blog: Abschlussklasse 2/2010 der Theaterakademie Mannheim verabschiedet sich mit fulminanter Abschlussinszenierung

„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger

Weitere Aufführungen: am 6. & 7. Oktober 2010 jeweils um 20 Uhr.
Karten unter 0621/33 64 88 6.

Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim

Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com/

Bielefeld-Blog: IHK baut Brachfläche am Hauptbahnhof zu

_7260102.JPG

Das ist die IHK der Stadt Chemnitz, deren Partnerstadt auch die NRW-Hauptstadt Düsseldorf ist. Bielefeld wollte wohl nicht. Hoffentlich bauen die Zwangsmitgliedschaften vergebenden IHKler nicht so einen Klotz wie das Ding an der „Straße der Nationen“. Obwohl, man stelle sich mal so ein Szenario vor: Karstadt/Quelle-Schlächter und Finanzgaunerguru Middelhoff schwebt mit dem kaiserlichen Salonwagen auf Gleis 4 ein. Der IHK-Präses begrüßt ihn, man unterquert im Tunnel die Gleise und wandelt dann parallel zum grandiosen Bahnhofsgelände Richtung neuer IHK-Butze, nicht ohne zuvor einen Blick hinüber zum Hallenbad Ishara linker Hand getan zu haben. Zum Spargelessen im neuen Bau ließe sich Stadtwerke-Chief und Arminia-Vordenker Baumann gegenüber sicher nicht lange bitten.

Apropos „nicht lange bitten“. Auch die Handwerkskammer hat der Bauehrgeiz gepackt. Man plant, 60 Millionen auf ein Gelände am Hauptbahnhof zu knallen. Nun ja. Brachenreich ist die Glitzermetropole ja.

Bielefeld-Blog: „Selbstdarstellung in Reinkultur“

Es ist dieser einfältige Brei, diese Bombardierung mit immer denselben Floskeln, mit denselben Trauervisagen, die von werweißwoher heranpilgern, um dem Verstorbenen ihre Zettelchen mit notierten Kalenderweisheiten zur letzten Ruhe zu reichen, die das Ableben zum peinlichen letzten Akt des irdischen Daseins werden lassen. Es ist immer wieder dasselbe lächerliche Szenario, gestreut um eine Tragödie, instinktloses und unangebrachtes Mitwirkenwollen, Selbstdarstellung in Reinkultur, Dabeiseinwollen zum Erzählenkönnen. Der Tod als Massenspektakel, eigentlich unbeteiligte Menschen als blamable und unangebrachte Kummervolle, die das Fremdschämen zum Dogma trister Stunden krönen. Mit Trauerkultur hat das jedenfalls alles nichts zu tun.

Die Altherren-Riege hat ja hier schon in den Kommentaren einen Link zu einem Kommentar von Roberto J. De Lapuente auf „ad sinistram“ gesetzt, der vorwegnahm, was am morgigen Samstag in der Stadt der Love Parade-Stadt Duisburg mit Bundespräses Wulff, Kanzleuse Merkel und Hannelörchen Kraft an der Spitze abgeht. Da läßt man das TV am besten aus. Dagen wird der „Event“ mit Robert Enke einen kleine Veranstaltung gewesen sein, beschäftigte die einschlägigen Medien allerdings auch schon bis ins allerletzte Detail.

Bielefeld-Blog: „Ich kann jeden Mann in den Knast bringen“

p1050298.JPG

Da hat Advocatin Susanne Renner aus der Glitzermetropole mal schnell die Chance genutzt, die die Herren der NW-Seite 1 ihr boten. Sie nimmt Stellung zum Kachelmann-Freispruch und garniert ihr sehr vorteilhaftes Bild mit dem Satz:

„Das ist ganz typisch in diesen Fällen – ich als Frau kann jeden Mann in den Knast bringen, weil man mir erst mal alles glaubt“. Is schon klar, Susanne. Mit dem Blick killst Du sie alle…..

Bielefeld-Blog: Warum sind die alle blond?

p1050297.JPG

So, jetzt hauen wir mal einen abgewandelten alten Männer-Spruch raus:

„Blond kickt gut“

Am Sonntag werden die deutschen Damen U-20-Damen auf der Alm mal zeigen, wo der Adidas-Predator seine Spur hinterläßt. Die dunkelhäutigen Mädels aus Nigeria werden sich strecken müssen, um die blonde Power nicht ins Rollen kommen zu lassen. Ob Theo Zwanziger auf der neuen Haupttribüne der Alm im Regen hocken wird? Angela ist ja schon in Duisburg am Samstag eingeteilt, nebst Bundespräses Christian Wulff, der dank der Umtriebigkeit seiner medial überflotten Angetrauten mal so eben bei Hannovers Adabei Maschmeyer (Schreckgespenst Anlagetruppe AWD) urlaubte:

Bundespräsident Christian Wulff hat seinen Sommerurlaub auf dem Anwesen des mit ihm befreundeten Managers Carsten Maschmeyer auf Mallorca verbracht. Wulff sei mit seiner Familie in der von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschotteten Villa nahe dem Hafenort Port d’Andratx gewesen, berichteten mehrere Medien.

Eine ziemlich freche Hannoveranische Klappe meinte dazu: „Hat der Präsident keinerlei Hemmungen, bei dem Drückerboß abzusteigen?“. Nein, kann man da nur antworten. Das gibt wieder schöne Schlagzeilen in der BLÖD und der BUNTEN. Sicher schiebt sich auch noch Schauspielmutter Ferres ins Blitzlicht. Die ist nämlich mit dem Maschmeyer verbandelt. Wulff und Bettina werden dem Boulevard ganz neue Nahrung geben. Grandiose Oberflächlichkeit, sie kommen!

Hilden-Blog: Was tut man eigentlich, wenn man merkt, dass 2 Gestalten – zum Beispiel ein Mann mit Glatze und Hund und sein etwas weiblich geratener Kumpel mit Hund (könnte auch eine Frau mit Hund sein) – versuchen, in ein Haus einzubrechen?

Das ist jetzt kein lustiges Was wäre wenn-Gedankenspiel, sondern Realität mit der Bitte um Tipps.

 

Seit mehreren Tagen lungern diese 2 Gestalten mit Hund, die übrigens ganz gerne an der Sankt Konrad Allee spazieren gehen, immer wieder abends / nachts vor einem bestimmten Haus herum.

 

An einem Abend waren sie mit Taschenlampe da und haben von außen das Haus begutachtet.

An einem anderen Abend waren sie da und haben geflucht darüber, dass die Haustür abgeschlossen ist.

Dann gab es noch einen Abend, da schlich jemand im Garten herum.

 

Was würdet ihr tun?

Solange kein konkreter Einbruch erfolgt, liegt keine Straftat vor.

Natürlich möchte ich nicht solange warten, bis sie eine Straftat begehen, bei der Unschuldige auf irgendeine Weise verletzt werden.

 

Hat jemand eine gute Idee?

Neubrandenburg-Blog: Politik und „Pseudo“ Politiker in Neubrandenburg

Nun Politiker gibt es in Neubrandenburg einige und die meisten sind sicher honorige Menschen. Doch einige scheinen sich Ihrer öffentlichen Verpflichtungen wenig bewusst zu sein. Der Anwalt Dr. hagen Schäfer, seines zeichens CDU Mitglied ist aufgefordert worden von allen öffentlichen und Parteiämtern zurückzutreten. Offensichtlich entwickelt sich um den Anwalt ein Skandal der darauf schließen lassen könnte das in seinem Umfeld einiger Klärungsbedarf herscht. Schäfer selbst erklärte schriftlich er wolle nur zurücktreten wenn die jeweiligen Institutionen ihn dazu aufforderten. Ich denke das sollten diese dann auch tun. Natürlich steht zu vermuten, dass Herr Dr. Schäfer dementiert daher hier der entsprechende Schriftverkehr. Also Herr Dr. Schäfer, haben Sie als Person des öffentlichen Lebens auch die nötige Courage um für Ihre eventuellen Verfehlungen einzustehen oder diese zu klären.  Ich bin gespannt.

Hallo Frau Kaiser,

Ihre Aufforderung lehne ich solange ab, bis die Institutionen, in denen ich mitwirke, mich dazu selbst auffordern. Wenden Sie sich daher mit Ihren diesbezüglichen Anregungen an meine Partei, Vereine und Verbände.  

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hagen SchäferRechtsanwalt

Mobil: 0171 4527963
Am 29.07.2010 um 12:54 schrieb Claudia Kaiser <Claudia.Kaiser11@web.de>:

Sehr geehrter Herr Dr. Hagen Schäfer,
als Seglerin und Mensch der in der Vereinswelt durchaus Überblick hat fordere ich Sie auf von allen Parteiämtern, Ehrenämtern etc zurückzutreten und zu klären wie es um die Vorwürfe gegen Sie steht, an einem Vereinen mitgewirkt zu haben, in dem Sie angeblich nicht mal die Mitgleider kennen. Selbstverständlich sollten Sie sich solange auch von der Partei fernhalten.
Mfg
Claudia Kaiser

Duisburg-Blog: Duesburg und die Verwantwortung

Es gibt sicher vieles was geschrieben wurde. Unsere Kinder sind dieses Mal nicht auf die Love Parade gegangen. Wir auch nicht, obwohl oft dabei, hatte ich ein blödes Gefühl im Bauch. Jetzt wissen wir warum. Das was geschehen ist hat der Ordnungsamtsleiter und der Veranstalter zu verantworten , nicht die Polizei.
Die Polizei hat nichts damit zu tun , wenn eine Stadt sich auf Kosten der Sicherheit bereichern möchte. Auch der OB gehört abgewählt.
Das was in Duesburg passiert ist, hätte eben verhindert werden können, wenn es einen grossen Zugang und einen extra Abgang für die Besucher/innen gegeben hätte. Das ist bei derartigen Veranstaltungen auch normalerweise Standart.
Ein Tunnel ist wie ein Grab und das wurde hiermit bestätigt. Wir sind erschüttert über das Geschehen. Beileid den Angehörigen. Gruss ArtEve

Bielefeld-Blog: Kachelmann ist raus

Das Landgericht hielt ihn ja noch für so gefährlich, daß man ihn nicht aus der monatelangen Untersuchungshaft entlassen konnte. Selbstverständlich blieb die anrüchig-fehlerhafte Mannheimer Staatsanwaltschaft bei ihrer – nun schon durch einige Gutachten erschütterten – „Wahrheit“. Das Oberlandesgericht in Karlsruhe aber machte kurzen Prozeß und entließ den Schweizer Wetterfrosch aus den Kerkermauern und äußerten doch ziemliche Bedenken an der Aussage des „Opfers“. Was können diese Richter, was die in Mannheim nicht können?

Kachelmann rächt sich erst mal mit ein bißchen Regen.

Duisburg-Blog: Duisburg – Keine Spur von moralischer Verantwortung

Irgendwie macht der OB seinem Namen alle Ehre!

Um jeden Preis musste die Loveparade nach Duisburg – dafür hat er sich persönlich eingesetzt.
Es passte so schön in die realitätsfremden Image-Vorstellungen von Duisburg, wie z.B. ein Spielcasino in einer Stadt voller Arbeitsloser.

Wie immer ist nun das Ergebnis dieser egozentrischen Inkompetenz eingetreten, nur mussten dieses Mal sogar jede Menge Menschen Ihr Leben dafür lassen.
Und völlig vorhersehbar weisst man wie üblich jedwede Verantwortung von sich und verzieht sich sogar feige ins Sauerland.
Er hat noch nicht einmal den minimalen Anstand an dem Gedenk-Gottesdienst teilzunehmen, für dessen Opfer er verantwortlich ist!

Aber wozu auch – in Duisburg wird sich sowieso nichts ändern.
In einigen Monaten wird wie üblich ein Meter Filz über die Sache gelegt und alles geht so weiter wie bisher.
Es spielt noch nicht einmal eine Rolle ob der OB zurücktritt – es gibt genügend adäquate Nachfolger, die sofort bereitstehen dieses Amt zu übernehmen und die Betonpolitik weiterzuführen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,709002,00.html

29. Juli 2010, 07:21 Uhr

Love-Parade-Katastrophe

Duisburger Bürgermeister lehnt Rücktritt strikt ab

Jetzt rechtfertigt er sich in zwei Zeitungsinterviews: Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht keinerlei eigene Mitschuld an der Katastrophe auf der Love Parade, entschuldigt sich aber für Fehlinformationen. Ministerpräsidentin Kraft rät ihm indirekt zum Rücktritt.

Duisburg – Von Rücktrittsforderungen lässt sich Adolf Sauerland offenbar nicht erschüttern: Der Duisburger Oberbürgermeister kämpft weiter gegen die heftigen Vorwürfe nach der Katastrophe bei der Love Parade und besteht darauf, keine Genehmigung für die Techno-Party unterschrieben zu haben: „Das ist gar nicht der Job des Oberbürgermeisters, Genehmigungen zu unterschreiben“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Der CDU-Politiker sieht keine Mitschuld an dem Unglück: „Persönliche Verantwortung kann es nur geben, wenn es ungerechtfertigte Eingriffe in den Prozess gegeben hätte. Diese gab es aber nicht“, sagte Sauerland den Zeitungen der „WAZ“-Mediengruppe. Die Verwaltung habe dem Sicherheits- und Veranstaltungskonzept zugestimmt. „Jetzt gilt es zu klären, ob die Verwaltung Fehler gemacht hat, oder ob sie falsch informiert wurde.“ Er klebe nicht an seinem Stuhl, sondern wolle helfen, die Katastrophe aufzuklären.

Die Angehörigen der Love-Parade-Opfer bat Sauerland für Fehlinformationen am Unglückstag um Entschuldigung. Er bezog sich damit auf die Information, wonach Opfer bei der Flucht vor der Massenpanik zu Tode stürzten. „Diese Aussage war definitiv falsch, und ich entschuldige mich für diese Aussage bei allen, vor allem bei den Angehörigen der Opfer“, sagte Sauerland der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Diese Meldung hätten Ärzte dem Krisenstab gegeben.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) legte Sauerland indirekt den Rücktritt nahe. „Der Duisburger Oberbürgermeister und die Verantwortlichen in der Stadtspitze werden sich letztendlich der politischen Verantwortung stellen müssen“, sagte Kraft der „Rheinischen Post“.

Kraft sagte, künftig müssten die Städte, die wenig Erfahrung mit sehr großen Veranstaltungen hätten, intensive Beratung und Unterstützung in Sicherheitsfragen erhalten. Um bundeseinheitliche Regeln zu gewährleisten, werde die Landesregierung von NRW ein neues Sicherheitskonzept in die Innenministerkonferenz einbringen.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) zeigte sich überzeugt, dass die Ermittlungen nach der Love-Parade-Katastrophe in Strafverfahren münden würden. „Da wird natürlich der Staatsanwalt auch die Rolle der Stadt Duisburg zu prüfen haben“, sagte Jäger in den ARD-„Tagesthemen“ Die Verantwortung für die 21 Todesopfer der Massenpanik am vergangenen Samstag sieht Jäger bei Love-Parade-Veranstalter Rainer Schaller. „Ausschließlich der Veranstalter ist für die Sicherheit der Menschen in dem Veranstaltungsraum zuständig – niemand anderes.“ Aufgabe der Polizei sei gewesen, außerhalb des Veranstaltungsgeländes am früheren Güterbahnhof für Sicherheit zu sorgen. Die Polizei habe verhindert, dass es nicht noch mehr Tote und Verletzte gab. Schaller reagierte zurückhaltend: Jägers Vorwürfe gegen ihn müssten nun sehr genau geprüft werden, teilte Schaller der Nachrichtenagentur dpa mit.

In der Nacht zum Mittwoch hatte sich die Zahl der Toten auf 21 erhöht. Eine 25-Jährige aus Heiligenhaus bei Essen starb im Krankenhaus. Damit kamen bisher 13 Frauen und acht Männer im Alter von 18 bis 38 Jahren ums Leben. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.

Bei den gegenseitigen Schuldzuweisungen legte auch der Duisburger Baudezernent Jürgen Dressler nach. Ähnlich wie zuvor bereits Schaller machte er die Polizei für das Desaster verantwortlich. „Der Tunnelbereich gehörte zum öffentlichen Raum außerhalb des Veranstaltungsgeländes. Für die Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei zuständig“, sagte Dressler der „Rheinischen Post“. Dresslers Behörde war für die Genehmigung der Love Parade in Duisburg zuständig.

An diesem Samstag – eine Woche nach der Katastrophe – sollen die Fahnen in Deutschland auf Halbmast wehen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ordnete zur Gedenkfeier Trauerbeflaggung an. Der ökumenische Gottesdienst findet um elf Uhr in der Duisburger Salvatorkirche statt. Wegen des erwarteten Andrangs werden vor der Kirche Lautsprecher aufgestellt. Neben Bundespräsident Christian Wulff hat sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt.

hen/dpa/apn/Reuters

http://www.readers-edition.de/2010/07/28/21-tote-wurde-ob-adolf-sauerland-gewarnt/

21 Tote: Wurde OB Adolf Sauerland gewarnt?

Artikel von Andreas Klamm Sabaot vom 28.07.2010, 14:10 Uhr im Ressort Vermischtes | No Comments

Loveparade: Zahl der getöteten Menschen erhöht sich auf 21 – OB Adolf Sauerland soll möglicherweise Morddrohungen erhalten haben – Gegenseitige Schuldzuweisungen gehen weiter – Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: Brustquetschungen als TodesursacheDie Zahl der getöteten Menschen in Folge der Loveparade-Katastrophe hat sich nach Medienberichten und Informationen von Staatsanwalt Rolf Haverkamp auf [1] 21 Menschen erhöht.  In der Nacht zum Mittwoch ist eine junge 25-jährige Frau aus Heiligenhaus in der Nähe von Essen an den Folgen schwerer Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Die Informationen wurden von der Staatsanwaltschaft und von Staatsanwalt Rolf Haverkampf in Duisburg gegenüber der Rheinischen Post bestätigt.

Einem Bericht in der Tagesschau zufolge wurde der CDU-Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland (55), möglicherweise gewarnt. Das meint konkret soll er sogar Morddrohungen nach der Katastrophe erhalten haben. Der Politiker stehe unter Polizeischutz und sei möglicherweise mit seiner Familie in das Sauerland geflüchtet. An dem am Samstag ab 11 Uhr stattfindenden Ökumenischen Gottesdienst wolle er nicht teilnehmen, um die Gefühle der trauenden Menschen, der Verwandten der Getöteten und die der Vielzahl der Verletzten nicht zu verletzten. Unbestätigten Informationen zufolge soll es jedoch auch Sicherheitsbedenken seitens der Polizei geben, weil es mit einer Teilnahme des CDU-Oberbürgermeisters beim Gedenk- und Trauer-Gottesdienst zu einem Eklat kommen könnte, befürchten Sicherheits-Experten.

Neue veröffentlichte Dokumente belasten den Oberbürgermeister von Duisburg und seine Dezernenten schwer. Adolf Sauerland will von den zuvor geäußerten Sicherheitsbedenken nur wenige Stunden nach der Katastrophe am Samstag nichts gewusst haben. Mittels mehrerer Schreiben und mittels Sitzungsprotokoll sei der Oberbürgermeister bereits mehrere Wochen vor der Loveparade in Duisburg über bestehende Sicherheitsbedenken informiert gewesen.

In die Kritik gerät auch zunehmend Ordnungs-Dezernent Wolfgang Rabe, der nach einem Bericht in der WAZ-Gruppe „Druck ausgeübt“ haben soll. „[2] Herr Rabe stellte in dem Zusammenhang fest, dass der OB die Veranstaltung wünsche und dass daher hierfür eine Lösung gefunden werden müsse. Die Anforderungen der Bauordnung, dass der Veranstalter ein taugliches Konzept vorlegen müsse, ließ er nicht gelten.

Keine Informationen sind bekannt, ob Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU), hätte wissen können, welche Umstände und Ereignisse zur Versetzung in den Ruhestand des ehemaligen Polizei-Beamten und Polizeipräsidenten von Duisburg, Rolf Cebin, führten. Der ranghohe Polizeibeamte war 22 Jahre als Polizeipräsident von Duisburg in Amt. Als dieser vor einem Jahr davor warnte und Bedenken gegen die Loveparade 2010 in Duisburg öffentlich bekannt machte, weil es an geeigneten Flächen mit den notwendigen Zu- und Abwegen zum größten Techno-Festival Europas fehle, forderte daraufhin der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU in Duisburg, Thomas Mahlberg, die Abberufung des Polizeipräsidenten Rolf Cebin. Oberbürgermeister Adolf Sauer klagte, wie der Geschäftsführer des Veranstalters Lopavent GmbH, Rainer Schaller, vielmehr darüber, dass auch die Polizei Fehler gemacht habe.

Brustquetschungen als Todesursache

Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), erst seit 12 Tagen im Amt, widersprach anfänglichen Berichten offizieller Vertreter wonach einige der bei der Loveparade getöteten Menschen in der Folge von Stürzen ums Leben gekommen sein sollen.

Bereits gestern erklärte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf der Grundlage der Obduktionsergebnisse, dass alle getöteten Menschen in der Folge des Erdrückens und damit in der Folge von Quetschungen der Brust gestorben seien. Die Leichen der Opfer wurde am Dienstag für die Überführung in die Heimatstädte und Gemeinden freigegeben und die Überführung der Verstorbenen habe bereits gestern begonnen. In einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks (WDR) wird informiert: „[3] Die Mediziner hätten in allen 20 Fällen tödliche Brustquetschungen festgestellt.“ Die Regierungschefin will künftig Städte bei der Durchführung von Großveranstaltungen nicht „mehr alleine“ lassen und verteidigt zugleich die Polizei gegenüber schweren Vorwürfen, die der Veranstalter Rainer Schaller, Geschäftsführer der Lopavent GmbH, die für die Veranstaltung verantwortliche Firma in einer Meldung der dpa erhoben haben soll.

Rainer Schaller, der Geschäftsführer des Veranstalters Lopavent GmbH, bedauerte am 26. Juli das entsetzliche Geschehen und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Anschließend sprach er in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa) über eine „[4] angebliche Anweisung der Einsatzleitung der Polizei, den Hauptstrom der Techno-Fans unkontrolliert und ungebremst in den Tunnel zum Veranstaltungsgelände fließen zu lassen.“ Mehrere Zeugen solle es dafür geben. Rainer Schaller sagte: «Für den Fall der Überfüllung sollten die Schleusen geschlossen werden. Wir haben nie Druck auf eine Herabsetzung der Sicherheit ausgeübt. Nach derzeitigem Stand haben wir sämtliche Auflagen erfüllt. Das gesamte Konzept war in jedem Punkt in wöchentlichen Sitzungen mit Polizei, Feuerwehr und Stadt abgestimmt. Wir haben niemals an der Loveparade Geld verdient – das war auch nicht unser Ziel. Alle Behörden haben die Eingangssituation abgenickt, sonst hätten wir das nicht gemacht. Das Gelände war zu dem Zeitpunkt zu 75 Prozent ausgelastet. Es waren etwa 187 000 auf den Gelände.“

Der Veranstalter habe bis 14.00 Uhr bereits 10 der 16 Schleusen geschlossen gehalten, weil eine Überfüllung des Tunnels drohte. Die Anweisung sei gekommen, alle Schleusen vor dem westlichen Eingang des Tunnels an der Düsseldorfer Straße zu öffnen, ergänzte der 41jährige Geschäftsführer der Lopavent GmbH. WARUM ? „Ich weiß es nicht.“. Von diesem Punkt aus sei der Hauptansturm auf den Tunnel erfolgt, während von Osten weiter weniger Menschen gekommen seien.

Die Einzäunung des Geländes sei von den Behörden aus Sicherheitsgründen verlangt worden, nicht etwa um den Getränke-Verkauf in eigener Hand zu behalten. «Wir haben ungern eingezäunt. Das haben wir auch in Essen und Dortmund nicht gemacht.», fügte Rainer Schaller hinzu. Der Tunnel sei als einziger Zugang „extrem intensiv geprüft und die Genehmigung erteilt worden.“ Wie es zu einer Bildung eines “tödlichen Pfropfen aus Menschen“ kommen konnte, wisse er derzeit noch nicht. 2000 Mitarbeiter der Großveranstaltung müssten befragt und Video-Material ausgewertet werden. Eine Überfüllung des Geländes könne er als Ursache für die Katastrophe ausschließen. Dies lasse sich beweisen. Die Polizei bezeichnete die Vorwürfe des Geschäftsführers Rainer Schaller als „unseriös“ und verwahrt sich gegen die Vorwürfe.

Bürger, Raver, Politiker und Polizei fordern den Rücktritt der politisch Verantwortlichen

Nach einem Bericht bei „Der Westen“ soll nicht nur der Direktor der Berufsfeuerwehr Duisburg, sondern auch ranghohe Polizeibeamte Oberbürgermeister Adolf Sauer (CDU) vor der Loveparade möglicherweise schriftlich ihre Sicherheitsbedenken mitgeteilt haben. Ein Ermittler sagte dem Kölner Stadtanzeiger: „[5] Auf allen Schreiben stand der Briefkopf Oberbürgermeister.“

Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat noch am Dienstag den Darstellungen widersprochen, wonach er über Sicherheitsbedenken vor der Loveparade informiert wurde. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, weist Berichte über Fehler der Polizei zurück. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt fordert erneut den Rücktritt der politisch Verantwortlichen in Duisburg und sagte: „Der Oberbürgermeister und die politisch Verantwortlichen waren geradezu besessen von der Idee, die Loveparade in Duisburg zu veranstalten, dass sie die Warnsignale entweder nicht wahrgenommen oder beiseite geschoben haben“. Bereits vor einem Jahr habe er gewarnt, dass die Stadt Duisburg ungeeignet für die Loveparade sei, weil die Stadt zu eng für eine solche Veranstaltung ist. Doch damals wurde der ranghohe Polizei-Gewerkschafts-Chef verspottet und verhöhnt: „Damals hat man mich als Spaßbremse und Sicherheitsfanatiker verspottet“, erinnerte sich Rainer Wendt. Wären diese und weitere Hinweise gehört, geschätzt und beachtet worden, wäre vielleicht die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg mit 21 getöteten Menschen und mehr als 500 verletzten Menschen verhinderbar gewesen.

Raver demonstrieren für einen Rücktritt des OB

Vor dem Rathaus in Duisburg ist am morgigen Donnerstag, ab 9.30 Uhr eine Demonstration von Ravern geplant, die neben Politikern und Angehörigen der Polizei einen Rücktritt von Oberbürgermeister Adolf Sauerland als moralische und politische Konsequenz nach der Katastrophe der Loveparade am Samstag, fordern.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Steffen Seibert der neue Regierungssprecher

Der Fernseh-Journalist Steffen Seibert wird neuer Sprecher der Bundesregierung. Der ZDF -Moderator tritt am 11. August die Nachfolge von Regierungssprecher Ulrich Wilhelm an. Wilhelm wird neuer Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR).

d-regierungssprecher-seibert.jpg

Xaverl: Der hots leichta . Den kenna d Leit scho. Sogar i kenna scho, sched gsichtmasse natürlich.

Übersetzung: Er hat’s leichter. Er ist schon bekannt. Sogar ich kenne ihn schon, nur rein optisch natürlich.

Bielefeld-Blog: Neoliberale Schwafelei

p1050296.JPG

Wahrscheinlich wohl eher Zufall, die heutige Seite 1 der NW. Oben Friedrich der Große. Preußens „Alter Fritz“ und darunter das neoliberale Geheule und Geschwafle und Versprechen des Rainer Brüderle, Wirtschaftsminister von der Splitterpartei FDP (5% laut neuster Forsa-Umfrage, Union bei 29%). „Ein jeder soll nach seiner Facon selig werden“ hat König Friedrich einmal geschrieben. Das krude Mohnsche Weltbild der gemein nützigen Bertelsmann-Stiftung aus dem Nachbarweiler Gütersloh mit den vielen gekauften Politikern, „Experten“ und TV-Quasselrunden Füllenden setzt da noch eins drauf: Jobwunder in Deutschland. Vollbeschäftigung. Hurra. Dann singt der trinkfreudige Mann aus dem Schwäbischen das Hohe Lied der Leiharbeit, der Aufstocker, der „5 Euro die Stunde reichen und dann geh zur Aufstockung“. Was bereits Millionen tun. Womit wir letztlich mit unseren Steuern den Unternehmern ein schönes Leben machen, die „Arbeitsplätze schaffen“, aber keine anständigen Löhnen zahlen wollen oder können.

Ein Kommentar auf Seite 2 der NW rückt das Ganze ins richtige Licht und merkt an:

„Gegen die aufstockende Sozialhilfe, die in der realen Arbeitswelt einen Niedriglohnsektor überhaupt erst ermöglicht, hat man natürlich keine Einwände. Da darf der Staat dann gerne reparieren“.

Man kann es natürlich auch so machen wie der soeben verstorbene Ramschkönig Theo Albrecht und sein Bruder: Mitarbeiter für einen Appel und ein Ei beschäftigen und jedes Jahr die Lieferanten noch ein Stückchen weiter drücken. Dann klappt es schon mit dem Milliardenvermögen der ach so bescheidenen Essener. Der umzäunte uneinsehbare eigenene Golfplatz von 20 Hektar und die x-fach Millionenvillen in Mülheim bei Essen sind da nur Zierde der „Hoch Bescheidenen“, wie es in einer ganzseitigen Traueranzeige des Konzerns heißt. Ob denn jetzt mit ein paar Milliarden eine Stiftung für die, die die seltsamen Läden täglich entern, eingerichtet wird? Man könnte ja zB. ein paar hundert Aldi-Kitas bauen, die ihren täglichen Bedarf wiederum in den schmucklosen Einkaufsbuden decken…..

Leipzig-Blog: Der Abtnaundorfer Park – Ein Kleinod im Nordosten

Herzlich Willkommen!

Ich schreibe meine Bachelor-/Studienarbeit in Geographie 6. Semester hier an der Uni Leipzig zum Park und möchte auf diesem Weg aufmerksam machen auf das was ich tue, was ihr tun könnt und was draus werden kann.

Viele weitere Infos gibts unter:

www. schoenefeld-abtnaundorf.blogspot.com

www.studivz.net (Gruppe: Schönefeld-Abtnaundorf)

www.apark.de

www.leipzig.de

visit me and write something nice or critisism…

Passau-Blog: Enrico Uccello – Frankenberger schädigt die Rentenkassen.

Ab 1. August gilt das strenge Rauchverbot.

frankenberger-passau.jpg

Xaverl: Der Franknberga hot se so gfreit, dass d Leit nimma raucha derfa, dass n zrissn hot. Des war a Freid – is owa leida net wohr. A net wohr is, dass da Franknberga Schadenersatz leistn muass, weil jetza d Leit äita wern und de Rentn länga in Anspruch nehma.

Übersetzung: Der Frankenberger hat sich über das Rauchverbot so gefreut, dass er explodierte. Diese freudige Botschaft ist leider nur eine Ente. Ebenfalls entspricht es nicht der Wahrheit, dass Frankenberger von den Rentenkassen verklagt wurde, weil die Leute jetzt länger leben und die Kassen dadurch länger zahlen müssen.

 Nachtrag: I rauch net (Ich bin Nichtraucher)

Frankfurt-Blog: 10 Dinge die man wissen muss

1. 10 Dinge sind gute Überschriften für Blogger

2. 10 Gründe sind gute Überschriften für Blogger um zum Lesen zu animieren.

3. 10 Vorteile und 10 Nachteile sind ebenfalls gut geeignet, zum Lesen zu animieren.

4. 10 Dinge sind selten genial, aber oft easy zu schreiben.

5. Alternativen zu 10 Dinge wären auch 5 Dinge über ….

6. 10 Dinge die Sie über Ausreden wissen müssen, finden Sie auf der Ausreden Seite.

7. Diese Dinge müssen nicht hilfreich sein, besser sind oft lustige Texte.

8. Getreu dem Motto, sollten Sie einfach bloggen und dabei Spass haben.

9. Informative 10 Dinge kommen aber auch gut an, sofern sie gut recherchiert sind wie z.B. bei Infokrieg.tv

10. Tolle Tipps über das Schreiben von guten Blogtexten finden Sie bei Drweb.de!

Rostock-Blog: Firmengründung Offshore und Zypern = Steuern sparen

Das Geheimnis Steuern sparen wird in diesem Beitrag für Unternehmen gelüftet, während Privatpersonen aufgrund des Welteinkommensprinzips ihre Welteinkommen am Wohnsitz angeben müssen und dort darauf einkommensstueer zahlen müssen, können Unternehmen unter Umständen kräftig Steuern sparen und sich über weniger als 10% Steuern freuen, die EU macht es möglich! Nötig dazu ist nur eine  Firmengründung im Ausland, am besten in Zypern denn das Land erhebt nur 10% Steuern und verfügt über ein Bankgeheimnis für Gesellschaftskonten und gilt als legales Steuerparadies der EU.

In Kombination mit einem Tochterunternehmen in einer  Steueroasen ala Belize Firma oder St Vincent Limited zahlen Sie in Zypern nur noch maximal 3% Steuern, sofern die Offshore Firma genügend Rechnungen schreibt.

Denken Sie dran Steuern und Finanzen sind nicht dazu da, um unnötige Kriege zu finanzieren, wo Millionen Menschen bei sterben.

Auch wichtig: Ein Konto im Ausland ist nicht verboten, auch wenn es Ihnen Behörden weiss machen wollen, sie müssen lediglich die Zinseinkünfte angeben.

Vergessen Sie die Englische Ltd und die Mini GmbH die Zukunft liegt in einer Zypern LTD.

Hamburg-Blog: Was tun bei den Problemen?

Ich denke mal, das jeder ein paar dieser Probleme kennt und mir vielleicht auch etwas helfen kann. In meinem Haus befindet sich jede Menge Elektrosmog und ich muss ja niemandem sagen wie schlecht der Mist ist. Aber meine Probleme mit der Gesundheit haben nicht den Elektromüll als Ursache, denn ich hatte vor dem vielen Elektrosmog schon recht häufig Kopfschmerzen und so.
Ich vermute, dass das von meiner neuen Arbeitsstelle kommt, denn ein paar Wochen nur, als ich da anfing, ging es mit den ganzen gesundheitlichen… sagen wir mal Schwächen… los. Da ist mir beispielsweise aufgefallen, dass eine ungewöhnlich große Menge an Haaren beim Kämmen in der Bürste hängen blieben und ich dachte: Das ist nicht normal, mit 27 Jahren schon so einen Haarausfall zu haben??

Dann hatte ich irgendwann auch Kopfschmerzen bekommen und dann wusste ich, ich muss was dagegen tun und ich wusste, dass es an dem ganzen Stress auf der Arbeit liegt, denn alles andere ging mir leicht von der Hand und stresst mich überhaupt nicht.
Nun fragen sich einige sicherlich zurecht, wie ich darauf komme, dass es mit Stress zu tun hat. Ganz einfach:

Mein Körper konnte mit Stress schon immer schlecht umgehen. Damals in der Schule, wenn die Prüfungen anstanden, hatte ich ständig Einschlafprobleme und daraus resultierte natürlich die darauf folgende extreme Müdigkeit, weswegen ich fast jede Klausur vergeigt habe. Und das ging auch so weit mit dem Stress, dass sich eine starke Vergesslichkeit entwickelt hat und ich jeden Mist vergessen habe…
Nun möchte ich gerne etwas dagegen tun, aber nicht diese ganze Chemiescheiße, ich würde gerne etwas mit Naturheilkunde machen, es gibt nix besseres als die Heilmittel aus der Natur.

Duisburg-Blog: Verantwortlich / Die Stadt Duisburg ? Landespolitik NRW? Der Veranstallter?

 Leider kann ich nur noch aus tiefstem Herzen Anteilnahme am
Leid der Betroffenen äussern. Hoffen wir, dass eine solche
Tragödie sich nicht wiederholt.

Über allem steht das Große Fragezeichen, aber so verlogen wie alle Politiker nun mal sind, wird sich glaube ich,  dieses sich auch nie mehr ändern. Es wäre schon ein Zeichen gewesen wenn das kleine /große Wort Entschuldigung gefallen wäre. Entschuldigung für die Fehleinschätzung oder Entschuldigung für die zu große Risikobereitschaft, Entschuldigung für die schlechte Planung, oder oder oder. Es hätte von allen Seiten kommen müssen dieses kleine große Wort.

Ich schäme mich für unser Land NRW ,das nicht mal diese kleine Geste der Politischen Verantwortung in einem Wort fassen kann. Keiner Persönlich aber alle zusammen hätten es sagen müssen, lieber Bürger des Landes, liebe Gäste unseres Landes, wir Entschluldigen uns gemeinsam für diese große Tragödie die wir zu Verantworten haben.

Das wäre mein Wunsch an alle, und die sogenannten Promis die Ihren Hintern hoch oben auf den Wagen und auf sicheren Wegen hinausbegleitet wurden von denen wünsche ich mir das sie ihren Mund halten mögen.

Mein Name ist Doris und ich möchte mich für mein Land NRW ( Entschuldigen)

Bielefeld-Blog: Ist BILD Staatsanwalt?

b2ce004b3ffdb0bd8956e743ba4464a9_38017.jpg

Die Headlines des ehemaligen Bielefelder Schülerzteitingsredakteurs werden immer absurder. Es genügt dem Mann ohne Charakter, Moral und Anstand anscheinend nicht, Opfer des Duisburger Dramas im Bild zu zeigen. Es muß in Friede Springers widerlichem Blatt noch was draufgesetzt werden. Was hilft gegen BILD? Ein Streichholz, angezündet und an die untere rechte Ecke gehalten….

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Raucherfeind Sebastian Frankenberger

Dieses Bild ist eine wahre Rarität. Der Feind aller Raucher mit einem Glimmstängel. ( Man beachte die Schreibweise …stängel.  Auch diese Rechtschreibung wurde uns aufgezwungen)

 nichtraucher-frankenberger.jpg

Xaverl: Burgamoasta wui er wern. Und dann foit er alle Raucha so af d Schaufe. Bläda hät as nimmma ostäin kenna. Wer se so saudumm ostäit den ko ma als Burgemoasta wirkle net braucha.

Übersetzung: Bürgermeister will er einmal werden. Und dann bringt er gleich alle Raucher gegen sich auf. Ungeschickter hätte er es nicht mehr anstellen können. Schon wegen dieser werbetechnischen Fehlleistung ist er als Bürgermeister wirklich ungeeignet.

Hinweis: Sebastian Frankenberger ist der Frontmann des strikten Rauchverbots im Freistaat. Er hat den Volksentscheid gegen das Rauchen angeschoben.