StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
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Jun '10

Dessau-Blog: DIE DESSAUER MÄDCHENBAND-Ein geretteter Bericht von Christa Richter über die ehemalige MBF-Formation

Etwas über die Geschichte der “Späten Mädels” zu erzählen geht nicht, ohne dass man an die der “Dessauer Mädchenband”, auch “Dessauer Mädchenformation”, auch “MBF-Formation”, erinnert. Denn ohne die 3 anderen hätte es die “Späten Mädels” nicht gegeben. Der Einfachheit halber fange ich mit der jüngsten Geschichte an. Die Nachforschungen über die Anfänge der “Musik von Mädels für den Rest der Welt” im Dessau der 70er Jahre sind erst angelaufen. Ihr sollt ja auch später noch mal bei uns vorbei schauen!Irgendwann im Frühling 2000 rief mich meine Freundin Petra (auch Milli genannt) an. “Du, die Susi will wieder Musik machen.” Susi hatte nach meinem Ausscheiden aus der “Dessauer Mädchenformation” den Bass übernommen, und scheinbar zu diesem Zeitpunkt nichts Besseres zu tun. “Sie hat angerufen und gefragt, ob ich nicht mitmachen will. Komm doch mit!”

Antwort von mir: “So’n Quatsch, lass mich bloß damit in Ruhe. Das wird sowieso nichts!” Aber Milli ließ nicht locker. Nach der ersten Probe stand sie wieder auf der Matte. “Du, das lief ganz gut, Carola macht jetzt auch mit, weil die Schlagzeugerin, die ursprünglich mit geprobt hat, ausgefallen ist. Mensch komm doch mal mit, uns fehlt eine Sängerin!!” Oh, Mann, die konnte vielleicht hartnäckig sein.

Inzwischen hatte sie schon wieder eine E-Gitarre zu Hause stehen. Ihr Mann war ganz begeistert, dass seine Frau erneut Musik machen wollte. Wir hatten gelegentlich bei ihr zu Hause ein wenig zur Gitarre gesungen, aber wieder richtige Proben – wozu das gut sein sollte?!

Nachdem Milli lange genug gebohrt hatte, gab ich mich geschlagen und ging mit. Probenraum war in Roßlau bei einem Musiker/Musikalienhändler, der uns auch Instrumente und Verstärker zur Verfügung stellte, denn außer Susis Bass und Millis Gitarre waren wir völlig ohne Equipment. Was soll ich sagen? Es hat sofort gefunkt. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass wir alle in den letzten 12 bis 15 Jahren nicht mehr miteinander gespielt hatten.

Von da an hätte alles so verdammt gut laufen können, wenn nicht nach 2 Proben die Keyborderin abgesprungen wäre. Jetzt saßen wir ziemlich “auf dem Schlauch”, denn alle Mädels, die in alten Tagen mal mit uns Musik gemacht hatten, waren nicht verfügbar. Verzogen, arbeitsmäßig überlastet … Es begann eine lange, erfolglose Suche. Ein Jahr später, im Mai 2001, waren wir nach einigen Experimenten so ziemlich am Ende, entnervt und kurz vor dem Aufgeben. Da traf Susis Vater auf ein ehemaliges Mitglied der “Dessauer Mädchenformation”. Kerstin hatte über die Jahre weiter Musik gemacht und spielte in der Dessauer Gruppe “Elan”. Wir kannten sie alle nur flüchtig, denn sie war vor uns in der Band gewesen und eigentlich war es die blanke Verzweiflung, dass wir dann bei ihr anriefen. Viel Hoffnung, dass sie Lust hätte, mit uns armen, eingerosteten “Amateuren” ihre wenige Zeit zu verplempern hatten wir ehrlich gesagt nicht.

Nun ja, sie lehnte nicht gleich ab, sondern wir trafen uns erst mal auf “neutralem Boden”, in einer Gaststätte zum Essen. Später hat sie uns erklärt, dass sie uns tatsächlich für ziemlich naiv und etwas größenwahnsinnig gehalten hat. Wir hingegen waren schon begeistert, bevor wir überhaupt einen einzigen Ton mit ihr zusammen gespielt hatten, denn sie verfügte über einen Probenraum im Keller ihres Hauses mit allem, was die Musikerin zum Glücklichsein so braucht: Gesangsanlage, Schlagzeug, Mikrofone … und hatte einen Mann, der selber Musiker ist, die Technik auf Vordermann hält und uns den Sound regelt.

Was für einen Glücksgriff wir tatsächlich gemacht hatten, wurde uns erst so nach und nach klar, denn die Frau arrangiert außerdem noch prima und hat ihre Tasten ausgezeichnet unter Kontrolle. Nach der ersten gemeinsamen Probe war dann auch Kerstin nicht mehr ganz so skeptisch, was unsere Qualitäten anging. Das echte “Geburtsdatum” der “Späten Mädels” ist also der Juni 2001. Seitdem spielen wir in der aktuellen Besetzung und aus dem anfänglichen Spiel fast nur zum Spaß ist richtig ernste Arbeit geworden, mit regelmäßigen Proben und gelegentlichen Auftritten.

Christa Richter

Reutlingen-Blog: EIN SCHMETTERLING von SUSANNE ULRIKE MARIA ALBRECHT

EIN SCHMETTERLING ÜBERBRINGT DIR

DIE FROHE BOTSCHAFT:

ICH BIN DEIN.

EIN SCHMETTERLING ÜBERBRINGT MIR

DIE FROHE BOTSCHAFT:

DU BIST MEIN.

EIN SCHMETTERLING TRÄGT DIE

FROHE BOTSCHAFT IN DIE WELT HINAUS:

WIR SIND EINS.

Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht

http://www.blogigo.de/ENGEL0311

http://engel0311.jimdo.com/

Bielefeld-Blog: Pinki am Katzentisch

Erst schrie die gelbe Front fürchterlich auf. Von wegen “Ampel” und so. Jetzt, wo sich abzeichnet, daß CDU-Rüttgers wohl das “Halali” geblasen wird, sind sie auf einmal ganz begierig, zu “sondieren”. Immer wieder begeisternd, wie fast alle Parteien in der Lage sind, mitten im Spiel – um mal beim Vergleich mit dem Fußball zu bleiben – das Leibchen zu wechseln, ja vom schmächtigen Oberkörper zu reißen. Mannschaftem, die in der Halbzeit aber komplett zu früheren Gegner überlaufen, haben ein Problem: Man saugt sie einfach auf, gibt ihnen passende Trikots und erklärt ihnen, warum das Tor nun rechts vom Anstoßkreis steht.

Ob Pinki das kapieren wird? Und was sagt unsere Gudrun dazu, wenn sie Hannelörchens Steigbügel mitpolieren muß? Oder ist das alles keine Problem und man macht einfach eine Patenthalse*?

(*Als Patenthalse wird eine unbeabsichtigte Halse bezeichnet, auf die weder Schiff noch Mannschaft vorbereitet sind. …)

Bielefeld-Blog: fans stripen

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Der Junior hatte sein Auto mächtig schwarz-rot-gold über die Toppen geflaggt. Aber dann schlug das Imperium – Tatatatatatataaa – aaaaaaaaaaaa – zurück und rollte 3 Meter magisches Bad ab. Für kleine Kratzer nach einem Unentschieden, größere Niederlagen nach Klatschen und schließlich als Endlostape für den finalen Knöchelbruch. Gibt es hier und demnächst wohl auch in schwarzblau der Sympathie für die gerettete Arminia sowie als breiteres Band, um politischen Schwafelmäulern das Maul still zu legen.

Schön wäre es, gäbe es noch eine Version komplett in “Nichts”. Für die, die nichts zu sagen haben, aber zumindest optisch mitreden wollen.

Regensburg-Blog: Gewonnen

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Xaverl: I bin a Glückspilz. I gwinn fast alle Dog. Owa weil i a guada Mensch bin verzicht i af mein Gwinn, dass de, de net so vui Glück hom vielleicht a no wos dawischn.

Übersetzung: Ich bin ein Glückspilz. Ich gewinne fast immer. Aber weil ich ein guter Mensch bin verzichte ich immer auf meine Gewinne zugunsten der armen Surfer die nie gewinnen.

PS: Gibt es immer noch Leute die diesen Mist auch noch glauben ???

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Vorschläge zur Präsidentenwahl

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Xaverl: Jetza gehts los. A jeda am Stammtisch hot a Idee. Do sehgs a bo. Und wenn i de Kandidatn a so oschau, dann woas i warum mia den Präsidentn net wäihn derfa.

Übersetzung: Jetzt gehen die Spekulationen los. Hier sehr ihr einige Vorschläge vom Stammtisch . Und wenn ich die Kandidaten so betrachte, dann verstehe ich, dass wir den Präsidenten nicht wählen dürfen.

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Nachtrag: Eines muss man hierzu noch anmerken. Ganz ernst ist dieser Beitrag nicht gemeint.

Bielefeld-Blog: Sonnenkönigin “entscheidet alleine”

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Er kommt aus der Nachbarstadt Osnabrück, regiert Niedersachsen recht ordentlich, versucht bei allem Parteistandpunkt konziliant zu sein und hat kein anrüchiges Familienumfeld wie die ständig grinsend tricksende Frau, die der Netzgemeinde das Web erklären wollte. Und ebenso scheiterte wie bei ihren eher amateurhaften Arbeitsministerversuchsspielchen. Die braun geränderte rechte Denke ihres Vaters schimmert stark durch. Murkel wird mit Wulff dann den letzten möglichen Kanzlerkandidaten der CDU weg – bzw. diesmal hochgebissen haben. Völlig unbestätigte Gerüchte behaupten, Angela Merkel sei eine Wiedergeburt der Borgias, die im Mittelalter als Fürsten und Päpste hausten und die Verbündeten nach Belieben wechselten. Vor allem das “Borgia-Gift” war Legende. Heute sind es die Templiner Watschelfüße, die heimliche Gegner verjagen.

Nur in der NW finden wir heute diese Nachricht, während das BILD-gesteuerte T-online noch mit “Röschen” ablenkt und die WELT sich wohl verhaspelt hat mit ihrer Headline:

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Soso, die Provinzler “entscheidet also alleine”. Das tat der Sonnenkönig auch. Und ein paar andre nette Herschaften der Geschichte auch. Ging ganz selten gut aus. Da passt ja ihr ebenso dämlicher wie unverschämter Spruch von der “Demokratie, auf die Deutschland wahrlich kein dauerndes Anrecht hat”. Nö, Frau Merkel, so nicht. Der SPIEGEL veröffentlicht allerdings schon eine Umfrage, die die Richtung vorgeben soll: eine von der Maueröffnung damals gelangweilte ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitprop weiß doch, wie man das hinter den Kulissen des versifften Polit-Berlin vorbereitet. Guckt ja auch keiner in ihrer privat versteckten Stasiakte nach:

Für die Leser von SPIEGEL ONLINE ist klar: Joschka Fischer sollte neuer Bundespräsident werden. In einer Abstimmung unter 17 Kandidaten belegte der Grünen-Politiker den ersten Platz, knapp vor Ex-Bischöfin Margot Käßmann. Die schwarz-gelbe Favoritin Ursula von der Leyen wurde nur vierte.

Nun denn. Vielleicht erfahren wir zeitgleich mit dem Ergebnis der Arminia-Unterlagen durch u.a. Heribert Bruchhagen (“Tu nichts Falsches, Bruchi!”), wer Muttis Unfähigkeit ganz oben absichern soll und im Reichstag dann den Kniefall vor der Pfarrerstochter mit dem SED-genehmen Vater machen darf.

Was Merkel immer noch nicht weiß: Bananenflanken schlägt man angeschnitten von ganz rechts oder ganz links. In NRW sieht es im Moment eher nach Kraft durch rot/grün/gelb als Rüttgers mit schwattrot aus. Dann wird Murkel den Arbeiterführer wohl zum Präsidenten der Weltbank machen. Mit Sitz im rumänischen Bukarest :-) und Roland Koch als Reichsparteischatzmeister, der die “jüdischen Vermächtnisse” als Parteischatz hütet.

Frau Merkel, wie wäre es zur Abwechslung mal mit etwas “Respekt vor dem Amt”? Was Sie da grade wieder abziehen, gehört auf einen Basar in Bagdad. Und Sie als fliegende Teppichhändlerin auf deutschen Steuerzahlerschecks gleich mit. Unser Respekt vor Ihnen und Ihrer mafiösen Kaste ist endgültig bei weiter unter Null.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Lena Meyer Landrut

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Xaverl: Wos soi i do dazua no song. Gwunna hots.
Übersetzung: Was soll ich dazu noch sagen. Sie hat gewonnen.