StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Jun '10

Bielefeld-Blog: Mitbürger in Web.de-Redaktion?

Da wird sich doch wohl nicht ein Bielefelder-Mitbürger in die Web.de-Redaktion eingeschlichen haben?unbenannt.png

Anders ist diese Umfrage, viel besser die Antwortmöglichkeiten, nicht zu erklären.

Berlin – Hauptstadt. Hamburg – Sitz des NDR. Hannover – LenaStadt. Köln – RaabStadt. Bielefeld – ???

Vielleicht chaotischste, aber doch wundervolle Perle und das scheinbar auch über die Stadtgrenzen hinaus. Wer Lust hat kann ja hier am Ende des Artikels abstimmen.

Mannheim-Blog: „PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 intensiv am Stück „Preparadise sorry now“ von R.W. Fassbinder.

PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.

Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.

Leipzig-Blog: Leipziger Internetradio detektor.fm seit sechs Monaten erfolgreich auf Sendung

Am 4.6.2010 wird detektor.fm ein halbes Jahr alt. Das deutschlandweite Internetradio mit Sitz in Leipzig startete am 4. Dezember 2009 mit dem Ziel, eine Lücke in der deutschen Radiolandschaft zu füllen: Qualitätsjournalismus mit alternativer Popmusik und den Möglichkeiten des Web 2.0 zu verbinden. „Ein privat finanziertes Internetradio, das gute Musik, Unterhaltung und gut recherchierte Beiträge bietet, gibt es bisher noch nicht. Wir wollen Radio machen, das wir auch selbst hören möchten“, sagt Christian Bollert, redaktioneller Geschäftsführer und einer der Gründer von detektor.fm. Der Sender wirft einen reflektierten Blick auf Politik, Wirtschaft und Kultur. detektor.fm sendet per Hand ausgewählte, moderne Popmusik abseits des Mainstreams. Kern des Programms ist die tägliche Live-Sendung ‘Der Tag’ von 16 bis 19 Uhr. Nach einem halben Jahr auf Sendung fällt die Bilanz positiv aus.

Steigende Hörerzahlen
Seit dem 4.12.2009 haben mehr als 113.000 Menschen detektor.fm gehört. Über 1000 Hörer  schalten den Sender mittlerweile täglich ein. Die meisten Hörer kommen aus Leipzig, Hamburg, Berlin, München und Dresden. Aber auch international wird zum Beispiel aus England, Frankreich und den USA auf den Wort- und Musikstream zugegriffen. Hans Bielefeld, kaufmännischer Geschäftsführer des Senders, blickt deshalb optimistisch in die Zukunft: „Das ist viel mehr, als wir erwartet haben. Wir hoffen nun, bis zum Ende des Jahres die 2000er-Marke pro Tag zu knacken.“

Zahlreiche Auszeichnungen und Kooperationen mit renommierten Medien
Auch Auszeichnungen und Medienpartnerschaften sprechen dafür, dass der Sender angenommen wird. Seit April 2010 vertont detektor.fm für die Süddeutsche Zeitung das Streiflicht. Die Kolumne ist das Aushängeschild der SZ und durchleuchtet täglich mit humorvollem Blick die kleinen und großen Ereignisse dieser Welt.
Für die taz zeichnet detektor.fm den taz salon auf und bearbeitet die Podiumsdiskussionen  fürs Radio. Bisher sind unter anderem Diskussionen zu den Themen ‘Der Selbstbetrug der Mittelschicht’ und ‘Polizei und Gewalt’ zu hören.
detektor.fm ist als Landessieger mit dem NEG Website Award Sachsen 2010 ausgezeichnet worden. Damit ist der Sender auch auf nationaler Ebene für den Website Award nominiert. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren laut Jury das kreative Design und die gelungene Zielgruppenansprache der Homepage.

Programmhöhepunkte

Bisherige thematische Schwerpunkte gab es unter anderem zur Zukunft der Medien im Internet und zur Wirtschaftskrise. Mit Ulrich Wickert sprach detektor.fm über Qualitätsjournalismus im Internet und Günther Beckstein war zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im Interview. Kultautor Clemens Meyer stellte sein neues Buch „Gewalten. Ein Tagebuch.“ bei uns vor. Musikalisches Highlight war die Akustik-Session mit der Band Port O Brien. Sie spielten ein paar ihrer Songs exklusiv im Studio von detektor.fm ein.

Ein Blick in die Zukunft

In den nächsten Monaten möchte detektor.fm an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Ein wichtiges Ziel ist der Ausbau des Programms am Wochenende mit verschiedenen Themensendungen. Geplant sind unter anderem eine Sendung über die schönen Dinge des Lebens mit dem Titel „Das süße Leben“ und eine Kinosendung.

Homepage: http://detektor.fm/

Bielefeld-Blog: Wie Barbara S. sich rauslügt

Jeder Lehramtsanwärter sollte in NRW in den Vorbereitungsdienst übernommen werden, versprach das Schulministerium im Wahlkampf. Seit dem heutigen Mittwoch gilt das nicht mehr.

Trotz erheblicher rechtlicher Risiken ist das Schulministerium nach Informationen der Neuen Westfälischen entschlossen, die Zulassung von Lehramtsanwärtern zum Referendariat deutlich zu beschränken. Erwartet wird eine Klagewelle abgewiesener Kandidaten, die sich auf die Zusagen der amtierenden Schulministerin Barbara Sommer (CDU) berufen, wonach jeder Bewerber einen Ausbildungsplatz bekomme. In der Hoffnung, dass die Gewerkschaften mögliche Klagen nicht unterstützen, fand daher am Montag eine Unterrichtung der Lehrerverbände statt. Quelle: NW Bielefeld.

Politik ist ein dreckigeres Geschäft denn je. Hauen, belügen, bestechen, korrumpiert werden, lügen, betrügen gehören zum ganz nornalen Alltagsgeschäft. Da fällt kaum noch ins Gewicht, daß Versprechungen und Bhauptungen vor der Wahl nach der Wahl in ihr Gegenteil gedreht werden. Kein Wunter, wenn das Ansehen der Politiker und Politik noch hinter der Mafia rangiert. Die hat wenigstens noch eine gewissen Ehrenkodex.

Bielefeld-Blog: “Bankrotterklärung”

Wenn Ursula von der Leyen wirklich Kandidatin für das höchste Amt des Landes werden sollte, wäre dies die ultimative Bankrotterklärung der politischen Klasse. Sie wäre nicht nur eine Notlösung, sondern eine glatte Fehlbesetzung. Niemand käme auf die Idee, die aparte Blondine auch nur in die Nähe einer wie auch immer gearteten intellektuellen Prädisposition zu rücken. Ursula von der Leyen wäre eine Sockenpuppe der Kanzlerin in Schloss Bellevue. Das hat das Land nicht verdient, das hat das Volk nicht verdient, das hat aber auch das ehrenwerte Amt des Präsidenten nicht verdient. Wie will die Politik gegen Politik(er)verdrossenheit vorgehen, wenn sie alles in ihrer Macht stehende tut, sie zu fördern? Horst Köhler ist zurückgetreten, weil er sein Amt durch freche Schmähkritik der Medien verletzt sah. Eine Präsidentin von der Leyen wäre freche Schmähkritik für das Amt des Präsidenten. Kann man eigentlich auch als Staatsbürger zurücktreten, wenn man sich verschaukelt fühlt?

Eine Abrechnung erster Güte mit der Figur, die Mutti wohl als Grüßtante auserkoren hat, findet sich auf Telepolis. Die Dame aus dem Osten der Republik schafft, was noch niemand zuvor so endgültig schafft: Blaupause und Generalentwurf für alle Bananenrepubliken der Erde. Das sind allerdings außer Deutschland gar nicht so viele. Warum wurden wir von Gott mit der einfältigen Pfarrerstochter geschlagen?

Bielefeld-Blog: Morgen “machen sie rüber”

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Bielefelds Botanischer Garten. Beliebtes Fronleichnam-Ziel

Fronleichnam. Hier Feiertag. Im benachbarten Niedersachsen nicht. Da freuen sich alle Osnabrücker auf Autokennzeichen BI, GT, HF, und besonders LIP. Die Parkhäuser werden bersten und die Kaufhäuser platzen. In Osnabrück kann man nämlich kaufen, was es hier nicht gibt. Sagen die Osnabrücker. Wer sich breitflächig informieren will wie das da so ist in Ministerpräsident Christian Wulffs Heimatstadt, klickt hier.

“Walzt sie nieder” klingt es grade aus dem Off. Nicht wirklich nett. Oder?

Bielefeld-Blog: Premiere von Film in Stadt wo nich gibt

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Komm, geh mich wech. Heute soll um 20 Uhr im 20 Uhr im Cinemaxx die offizielle Filmpremiere sein? Glaubt Ihr doch selber nich. Die Filmrolle is schon längst anne Stadtchrenze abgefangen worden. Zweischlingen hat kassiert wie früher, dann sind se abgehauen Richtung Borchholzhausen. Wird also nichs mit der Premiere. Oder weiß Einer, ob et Puddingtown ausser innen Film in Wirklichkeit gibt? Man kann ja trotzdem mal gucken. Bahnhofsviertel is so romantisch….

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Wer wir Bundespräsident: Lammerts, von der Leyen oder?

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Xaverl: Auf gehts. Wer wird da Nachfolga. Wos sois. Mia miassn den nehma dens uns voasetzn. Gwäiht wird der von de Großkopftn. Mia gloana hom do nix zum song. Mia derfa koan vorschlogn und derfa n a net wäihn. Des is Demokratie.

Übersetzung: Wer wird der Nachfolger. Was soll´s. Wir müssen es nehmen wie es kommt. Dieses Amt wird von den Auserwählten besetzt. Das kleine Volk hat da nichts zu sagen. Wir dürfen keine Kandidaten vorschlagen und wir dürfen ihn auch auch nicht wählen. Das ist Demokratie.

Nachtrag: Wikipedia beschreibt die Demokratie wie folgt: Zunächst bezeichnete man Demokratie im antiken Griechenland als die direkte Volksherrschaft. Unter Volk verstand man unter damaliger Auffassung einen sehr eng gefassten Begriff, der nur einer bestimmten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte einräumte.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Bouffier Nachfolger von Koch ?

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Xaverl: D l Leit song der wirds wern.

Übersetzung: Die Leute sagen er wird der Nachfolger

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht (25)

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Sonnenuntergangsstimmung an der Donau. Aber auch hier ist ein Fehler eingebaut. Wer findet ihn?

Bielefeld-Blog: So ermitteln Statistiker Übergewicht

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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Jahr 2009 insgesamt 51% der erwachsenen Bevölkerung (60% der Männer und 43% der Frauen) in Deutschland übergewichtig. Der Anteil Übergewichtiger ist im Vergleich zu 1999 (Männer 56%, Frauen 40%) gestiegen. Das zeigen die Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzbefragung 2009, bei der zum vierten Mal Fragen zu
Körpergröße und Gewicht gestellt wurden.

Von wegen “Mikrozensus-Befragung”. Ein hochrangiger Beamter – Sollgewicht 89 Kilo, Ist-Gewicht 108 Kilo – erklärt uns in einer Speed-Befragung ( 1 Frage in 1 Minute) – wie sie das ermittelt haben:

“Also, wir haben Schildesche breiträumig abgesperrt und dann per Lautsprecher aufgefordert, die Gürtel abzulegen. Experten haben dann Gürtel für Gürtel bestimmt, wo das letzte Loch war”. Aha. Auf die Frage, warum bei Gürteln, die viele bereits im letzten Loch tragen, ein derartiges Übergewicht ermittelt wurde, wußte er allerdings keine Anwort.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Marcel Reich-Ranicki – Gratulation zum 90.

Der Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki wird heute 90. Ich sehe meine Aufgabe darin, die Leute an gute Literatur heranzuführen, sagte er und brachte es fertig bei Literaten gefürchtet zu werden. Dabei machte ein Verriss durch Reich-Ranicki einige Schriftsteller erst so richtig bekannt. Unbedeutende Leute verreisst man halt nicht – die vergisst man.

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Xaverl: Genau so is. Mi vareisst er net, weil i ganz unwichtig bin. Wia dat i mi frein wenn er sogn dat, ois wos i schreib is a Schmarrn.

Übersetzung: Genau so (siehe oben) ist es. Meine Beiträge verreisst er nicht, weil ich total unwichtig bin. Welche Freude wäre es für mich, wenn er meine Beiträge als Schmarrn bezeichnen würde.

Bielefeld-Blog: Ein Paderborner ballert die Metropole zu

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Klar sind die stolz, da drüben in der Bischofsstadt Paderborn. Steht ihr SC doch dank Eingriff der DFL in der Abschlußtabelle vor Arm. Bielefeld. Obwohl zweimal kräftig verloren. Jetzt aber die Glitzermetropole per Gazettenbeilagen des Möbelkönigs mit Fußballverein breitflächig zu vermöbeln, könnte nach hinten losgehen. Das Imperium am Teuroburger Wald rüstet nämlich, um zurückzuschlagen.

Bielefeld-Blog: Meinen die das ernst?

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Sollte wahr werden, was die Unken von den Berliner Dächern wispern, bahnt sich für Deutschland ein Matriarchat an. Auf dem Kanzlerstuhl die Abwarterin-bis-die-Scheiße-dampft-und-darüber-hinaus und im Schlößchen Bellevue die Frau, die zu allem und jedem hyperaktiv Aktionen startet, um dann kläglich zu scheitern. Beide favorisierten Personen mögen gewisse Meriten haben, aber als Bundespräsident/Präsidentin sind sie ein klarer Grund, das Land zu verlassen. Immerhin gäbe es da einen ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, aber der würde Frau Merkel öfter den Spiegel vorhalten, als die Selbstdarstellerin vertragen könnte. Noch besser: Das Amt “Bundespräsident” auflösen und die Kohle sparen. Mutti reist doch für ihr Leben gern und erzählt dem Ausland, wie die ehemalige FDJ-Aktivistin die Welt mit dem Geld der deutschen Steuerzahler rettet. Noch´n Scheck gefällig, Signore Barroso?

Bielefeld-Blog: Blau sieht wieder frischer aus

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Das 10-Mio-Rettungspaket für Arminia ohne Bielefeld ist geschnürt und auf dem Wege zur DFL. Dort tagt man am Freitag und entscheidet. Jetzt aber die Stadt breitflächig mit Arminia-Fahnen zu pflastern wäre sicher verfrüht. Aber ein wenig frisches Blau hier und da lugt vor dem Feiertag doch durch. Ein Problem wird für die Glitzermetropole allerdings die Streichung des Namens “Bielefeld” aus dem Vereinsnamen sein :-)