StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Jun '10

Rathenow-Blog: Das war keine gute Idee

Vor einigen Jahren wurde der Buckower Weg im Rathenower Ortsteil Steckelsdorf erneuert. Mit den Baumaßnahmen wurden auch die letzten noch verbliebenen Rotdornbäumchen gefällt. Nach der Fertigstellung der Straße wurden die Rotdorne durch Ahorn ersetzt. In den wenigen Jahren sind sie mächtig gewachsen. Leider scheint die Stadt nicht für die Pflege der Bäume zuständig zu sein. So wuchern sie unbeschnitten vor sich hin. Durch den häufigen Regen der letzten Wochen hängen die Äste besonders tief. Da kann auch ein normal großer Mensch kaum noch den Weg benutzen, ohne einen nassen Kopf zu bekommen.
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Zudem scheinen die damaligen Planer nicht bedacht zu haben, wie schnell die Ahornbäume im Vergleich zum Rotdorn wachsen und wie viel Laub sie produzieren. Die Bewohner der hinteren Straßendrittels haben sowieso schon von Oktober bis März mit Unmengen Eichenlaub aus dem Wald zu kämpfen. Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen im Ordnungsamt mal zu Fuß auf Besichtigungstour begeben würden.

Guetersloh-Blog: Tankstellen: Bei Marktkauf war es mal billiger

Seit einiger Zeit wird die Tankstelle bei marktkauf in der Hans-Böckler-Straße in Gütersloh von Shell betrieben. Kurz nach der Umflaggung lieferte sich Shell mit Jet in Gütersloh einen Preiskampf. Folge waren Schlangen vor den Tankstellen, dort, wo es gerade einen Cent billiger war.

Diese Zeiten sind vorbei. Der Verdacht ist groß, dass Shell nun zu den teuereren Tankstellen in Gütersloh gehört. Dann lohnt sich der Stop wohl nur, wenn man rechtzeitig vor dem Bezahlprozess einen aktuellen Marktkauf – Kassenbon durch das Fensterchen am Zahlhaus reicht. Allzuoft hört man den Satz: “Oh, das tut mir Leid, ich habe jetzt schon abgerechnet. Das müssen Sie mir früher geben”. Weiter im Dialog: “Dann nehmen Sie wenigstens die ADAC-Karte” – “Nein! Geht auch nicht mehr. Schon abgerechnet. Das nächste Mal zeigen Sie mir diese bitte früher.” Dieser Dialog war mein Dialog mit einer sonntäglichen Kassiererin. Ein nächstes Mal wird es nicht mehr geben.

Bielefeld-Blog: 1000000000100000 Wahlvorschlag von 82 Millionen

OBPit
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ObPit
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Die Chance ist da. Berlin ruft. Bellevue ist grad frei.
Geht er hin?

Bielefeld-Blog: Glücksspiel-Gauselmann bei Arminia im Boot?

Dem Spieleautomatenkönig sein Verein … wie das wohl die Oetkers finden?

Bielefeld-Blog: Bald hat es Mutti geschafft

Die Union verliert weiter in der Wählergunst. Nun ist sie auf den tiefsten Umfragewert seit vier Jahren gerutscht. Und das bei Forsa. Was sagt bloß der scheue Metropolen-Lux dazu?

Bielefeld-Blog: Von der Leyen neuer Bundeshorst? Seid Ihr alle bekloppt?

Aus dem T-online-Forum zur Diskussion über den nächsten Bundeshorst:

Deppendorfer schrieb: am 1. Juni 2010 um 10:15:38
Unter von der Leyen leiden ?
Super ! Was für eine geniale Schnapsidee der Karussellbremser ! Die Ursel aus bestem niedersächsischem Lippizahnergeblüt, unser fruchtbares Mütterchen Tausendsassa, das bereits so viele Ministerien mit unerklärlicher Fachkompetenz leitete, soll bald neben Mutti als zweite Mama-Frau auf dem BRD-Thron hocken und die Pleiterepublik repräsentieren ? Haben die deutschen Männer keine Eier mehr ?

Ich könnte mir kein perfekteres Feindbild vorstellen. Die Kekstochter aus der braunen hannöverschen Sauce auf dem höchsten Sessel. Der WDR würde umgehend eine Sondersendung der “Die von der Leyens” produzieren.

“Wer ist denn diese neue Horstin?”
“Ich bins. Eure Mutta”.
“Auhhjaaaaa”

Kann ja sein, daß es auf dem Karussel schon ziemlich dunkel ist. Mutti in FDJ-Propagandakluft sollte das Licht ausmachen.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Kennen Sie Regensburg ? (22)

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Wo in Regensburg findet man diese Details. Seit der Ausgabe 15 schreibe ich die Lösungen nicht mehr sofort in den Kommentar. Wenn Sie die Details, oder auch nur Teile davon, erkannt haben, schreiben Sie diese doch selbst in den Kommentar.

Mit Erscheinen der nächsten Ausgabe werde ich hier die komplette Lösung nachträglich in den Kommentar schreiben. Bereits erschienene Seiten finden Sie mit der Sucheingabe: Kennen Sie

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Jens Böhrnsen Übergangspräsident

Laut Grundgesetz übernimmt Bremens Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) als amtierender Bundesratspräsident vorübergehend die Amtsgeschäfte, bis ein
Nachfolger für Köhler (CDU) gewählt ist.

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Xaverl: So schnäi gehts. Do drahst de oamoi um und da Schwoaze is a Rouda.

Übersetzung: So schnell ist die Politik. Man dreht sich einmal um und der Präsident hat die Farbe gewechselt.

Bielefeld-Blog: Blogger jagten Majestät aus dem Amt :-)

Kritik durch Blogger löste indirekt Köhlers Rücktritt aus.

Domino-Effekt: Kritik durch Deutschlands Blogger hat die etablierten Medien offenbar erst mit mehreren Tagen Verspätung zu dem umstrittenen Interview geführt, in dessen Zusammenhang Bundespräsident Horst Köhler gestern überraschend zurückgetreten ist. Erstmalig lief das Interview mit Köhlers umstrittener Äußerung zum Einsatz der Bundeswehr bereits am Pfingstsamstag bei Deutschlandradio und Deutschlandfunk – für Aufregung sorgte es damals jedoch nicht. In der Blogosphäre aber machten sich am Pfingstwochenende erste Stimmen breit, die sich über Köhlers Haltung wunderten. Quelle: turi2

Ist aber auch nicht zu fassen. Diese schlimmen Blogger. Schreiben anders als die “Qualitätsmedien” einfach so, was an Majestäts Aussagen nicht passt. Da gibt es doch nur eine Lösung: Bloggen und Blogger nahtlos überwachen und bei “Gefahr” Netzsperre. Gell? Oder ist ein Bundespräident per se unangreifbar? Dann hätte er in der Sixtinischen Kapelle zu Rom zu “Horst I.” ernannt werden müssen.

Braunschweig-Blog: Braunschweiger Polizei und die Geschichte vom Pferd

Natürlich wird es immer wieder vorkommen, dass Polizeibehörden auf Ermittlungsmethoden zurückgreifen, deren Zulässigkeit in Zweifel gezogen wird und über die dann auch öffentlich diskutiert wird.

Das ist für sich genommen völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist aber, wenn die Polizei im Rahmen einer solchen Diskussion versucht, der stauneneden Bevölkerung als Begründung für die umstrittene Maßnahme schlicht einen vom Pferd zu erzählen.

So jetzt z.B. in Braunschweig die Geschichte, dass nachts von sechs Polizeibeamte aus drei Streifenwagen heraus Videofilme von Unverdächtigen aufgenommen werden mit der Begründung (zum Wiehern!), dass man die Aufzeichnungen u.a. deshalb benötige,

“um beweisen zu können, dass gewisse Entscheidungen nötig sind, etwa das Anfordern einer Kehrmaschine”.

Wollt Ihr uns verarschen?

Offensichtlich!

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt. Ungewöhnlich scharf.

Was für ein würdeloses Schauspiel um das höchste Amt im Staate! So überraschend Horst Köhler 2004 zur Wahl des Bundespräsidenten auf den Schild gehoben wurde, so überraschend trat er gestern zurück. Oft ist bei Rücktritten von Respekt die Rede, dieses Mal verbietet sich das. Horst Köhlers Rückzug kommt überstürzt, ist der Kritik an seinen Äußerungen unangemessen und wird vor allem den Erfordernissen, denen sich die Bundesrepublik in Folge der Finanz-, Wirtschafts- und Euro-Krise ausgesetzt sieht, in keinerlei Weise gerecht. Köhler ist nicht zurückgetreten, er ist aus seinem Amt und seiner Verantwortung geflüchtet und hinterlässt einen Scherbenhaufen – für sein Ansehen, für das politische Lager, das ihn ins Amt gebracht und im Amt bestätigt hat sowie für die politische Kultur unseres Landes. Keine Frage: Der Quereinsteiger Köhler hat immer wieder mit dem politischen Betrieb gefremdelt. Ein bloßer Grüßaugust wollte er nie sein, auch die Unterzeichnung von Gesetzen war für ihn stets mehr als eine Formsache. Dieser Bundespräsident mischte sich in die Tagespolitik ein, wenn er es für richtig hielt. Er kritisierte und musste folgerichtig auch mit Gegenkritik rechnen. Ja, er hatte sie mehrfach erlebt, hatte sich mehr als einmal den Zorn der Regierenden und der Parlamentarier zugezogen, aber gerade so eben auch an Popularität und Ansehen im Volk gewonnen. Horst Köhler hat gestern »mangelnden Respekt vor dem Amt« beklagt und ihn doch zuerst selbst gezeigt. Die Frage sei erlaubt: Welchem Bürger soll so ein Verhalten als Vorbild dienen? Dabei verrieten Gestik und Mimik mehr als seine Stimme. Da rang nicht einer um die Würde des Amtes, da sprach jemand, der sich persönlich verletzt fühlte und deshalb »mit sofortiger Wirkung« die Brocken hinwarf. Genau das dürfte es sein, was von diesem Präsidenten in Erinnerung bleibt. Zu Unrecht, blickt man auf seine knapp sechsjährige Amtszeit und die Leistungen anderer Bundespräsidenten zurück. Fakt ist, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und die von ihr geführte schwarz-gelbe Bundesregierung nun ein gewaltiges Problem mehr haben. Letzte Woche Roland Koch, jetzt Horst Köhler: Zur Armut im programmatischen Profil des bürgerlichen Lagers gesellt sich ein erschreckender Mangel an überzeugenden Persönlichkeiten. Es spricht Bände, dass schon wenige Stunden nach Köhlers Abgang aus Regierungskreisen einem Konsenskandidaten das Wort geredet wurde, den auch SPD und Grüne unterstützen könnten – trotz komfortabler eigener Mehrheit in der Bundesversammlung. Keine Frage, diese Regierung geht auf dem Zahnfleisch. Die nächsten vier Wochen werden entscheiden, ob sie sich noch einmal erholen kann. Mit der Regierungsbildung in NRW und der Erstellung einer wirkungsvollen Sparliste für den Bundeshaushalt stehen wichtige Entscheidungen an. Die Kür eines Bundespräsidenten bildet dann den Schlusspunkt – so oder so.

Liebes Westfalen-Blatt, da habt Ihr ja mal “richtig Pfeffer bei die Suppe gegeben”. Aber keine Angst, diese Regierung aus SchwatzGelb wird es nicht mehr allzulange geben. Wer so wenig Substanz und solch derart schlechte Handelnde aufbietet, darf sich über eine Katastrophe nicht mehr wundern. So lange kann Angela Merkel gar nicht aussitzen, wie es notwendig wäre. Gibt es doch genug Menschen, die ihr völlig berechtigt lieber sofort den Stuhl unterm Hintern wegziehen wollen. Koch und Köhler sind der Anfang von finalen Ende. Dann kommt “Kraft durch Freude”.

Bielefeld-Blog: Bringt der Glücksspieler Arm. BI das Glück?

Der finanziell angeschlagene Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld steht unmittelbar vor seiner Rettung. Nach Informationen der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen” (Heutige Ausgabe) will sich der Lübbecker Unternehmer Paul Gauselmann mit einem siebenstelligen Betrag bei dem Fußball-Zweitligisten engagieren. Der Chef des Lifestyle-Konzerns Gerry Weber sagte der Zeitung, er sei “sehr erfreut, dass mir heute telefonisch seitens der Gauselmann AG die Zusage gegeben worden ist, dass man mit einem siebenstelligen Darlehen dabei ist. Daran erkennt man, dass es auch außerhalb von Bielefeld Unterstützer für Arminia gibt.” Er sei Paul Gauselmann seit Jahren freundschaftlich verbunden, sagte Weber. “Sein Engagement zeigt, dass er in unser Engagement Vertrauen hat.” Quelle: NW Neue Westfälische.

Da scheint ein neuer Dietmar Hopp in der Region zu wachsen, hat Glücksspiel-Paul doch schon im Erstliga-Handball in Lübbecke richtig was bewegt. Aber Glücksspiel passt ja zu den Almdudlern.