Archiv für den Monat: Juni 2010

Bielefeld-Blog: Blüh im Glahanze dieses Glühückes …

Unsere geliebte Kanzlerin verkündete anschließend im O-Ton in die Mikrofone der Medienmeute „dass uns mit Christian Wulff ein guter Bundespräsident zur Verfügung stehen wird.“!!!

Dann ist ja wieder alles klar.

Der Christian, der ist nicht ohne! Dankte in seiner Rede seinem Vorgänger Horst Köhler und sagte „er wollte Deutschland dienen, und er hat Deutschland gedient“.

Leider hat der Christian das mit dem Vorlesen von Redetexten aber entweder nicht raus oder er ist doch der artige Schwiegersohn, der Mutti fürchtet, denn richtig betont wäre das so gewesen: „er wollte Deutschland dienen, und ER hat Deutschland gedient!

Bielefeld-Blog: Muttis Einwechselspieler Wulff schwächelte gewaltig

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Das ist ein Bild auf Spiegel-online aus der heutigen Bundesversammlung. Die Trickserin versucht alles, ihren niedersächsischen Liebling auf den Präsidentensessel zu hieven. Der verschlagene Blick, die dämlichen Attitüden, alles verrutschte, als die Zahlen der ersten beiden Wahlgänge bekannt werden. m dritten Wahlgang reichte dann die einfache Mehrheit. der Kandidat nahme an.

Eines ist aber klar, Meister Wulff: Unser Präsident und der der Mehrheit der Deutschen sind Sie nicht. Aber da haben Sie gute Gesellschaft: die noch amtierende Bundesregierung.

Bielefeld-Blog: Die Linke macht Wulff zum Frühstücksdirektor

Es ist geschehen: Die Bundesrepublik Deutschland hat einen neuen Frühstücksdirektor!

Christian Wilhelm Walter Wulff ist nach drei Wahldurchgängen gewähltes Staatsoberhaupt. Immerhin blieb der Super-Gau(ck) aus Sicht der Regierungskoalition aus, aber ob CDU/CSU und FDP wohl damit klar kommen, dass sie ihren Kandidaten nur dank des Stimmverhaltens der Linken durchbekommen haben? Mal sehen, ob das nochmal Frau Kraft in NRW vorgeworfen wird.

Ich erinnere nochmal an Wulffs Aussage, dass er kein Alphatier sei. Bundeskanzler: Nein! Bundespräsident: Wenn´s denn sein muss…! – Und gute Nacht.

Der eigentliche Sieger dieser Wahl: Die Politikverdrossenheit, da es ausschließlich um persönliche Eitelkeiten ging. Dabei gab es an diesem Tag doch nur eine Person, die unbedingt ins Schloss Bellevue einziehen wollte und sich jeden Ausgang offen hielt: Bettina Wulff.

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Nuernberg-Blog: Bratwurst-Stromer aß jeden Tag zwei Bratwürste

Nürnberg – Unter den Stromers, einer der wichtigsten Nürnberger Patrizierfamilien, die tüchtige Bürgermeister, Erfinder und Forscher hervorbrachte, gab es auch ein „schwarzes Schaf“. Der Stadtrichter Hans IV. Stromer (1517-1592) wurde 1554 wegen Geheimnisverrats und unflätiger Reden zu lebenslanger Haft in einem Turm verurteilt. Als Patrizier hatte er einen Wunsch frei und verlangte, auf Kosten der Stadt jeden Tag zwei Bratwürste zu bekommen. Dies hielt er 38 (!) Jahre lang aus, dann stürzte er sich aus dem Turm und starb.

Der unglückliche Hans IV. Stromer gelangte in der Geschichte der alten Freien Reichsstadt Nürnberg als so genannter „Bratwurst-Stromer“ zu trauriger Berühmtheit. Vor seiner Verurteilung war er ein geachteter Bürger seiner Vaterstadt gewesen, der er 1552 im Markgrafenkrieg mehrere Pferde zur Verfügung gestellt hatte.

Nach einer anderen Quelle soll Hans IV. Stromer 1554 einen fremden Edelmann erstochen haben und deswegen zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt worden sein. Angeblich verbüßte er im Nürnberger Turm Luginsland neben der Kaiserstallung, der 1945 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, seine Strafe.

Während seiner langen Haft erhielt Hans IV. Stromer zu jeder Mahlzeit am Mittag und Abend eine Bratwurst. Ingesamt soll er angeblich fast 28.000 Bratwürste verzehrt haben.

Die Liebe zu den Nürnberger Schweinsbratwürsten hatte auch Ernst Stromer von Reichenbach (1871-1952), einer der bedeutendsten Dinosaurier-Forscher der Welt, geerbt. Immer wenn der in München arbeitende Wissenschaftler in seine Vaterstadt kam, aß er dort im Lokal „Bratwurstherzle“ Nürnberger Bratwürste. Ernst Stromer von Reichenbach verfasste 1951 die Publikation „Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250-1806“, in der natürlich der „Bratwurst-Stromer“ erwähnt wird.

Eine Nachfahrin der „traurigen Berühmheit“ des „Bratwurst-Stromer“ ist die fränkische Freifrau Rotraut von Stromer-Baumbauer aus Erlangen. Sie setzt sich als Administratorin der Stromerstiftung für den Erhalt von Schloss Grünsberg bei Altdorf im Landkreis Nürnberger Land im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken ein. Zugunsten von Schloss Grünsberg finden zahlreiche Benefizveranstaltungen statt. www.stromerstiftung.de/s_veran.html

Schloss Grünsberg – auch Burg Grünsberg genannt – steht in einer Seitenschlucht des Schwarzachtales. Das Schloss geht auf eine Burganlage aus dem Mittelalter im 12. Jahrhundert zurück, die vermutlich an der Stelle eines ehemaligen Wehrturms gegen den Ungarneinfall von 985 entstand. Nachdem die Burg im 16. Jahrhundert mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde, wechselten sich Nürnberger Patrizierfamilien als Besitzer ab.

Die Erweiterung der Burg zu einer Schlossanlage erfolgte im Zeitraum von 1717 bis 1723 unter dem letzten Mitglied der Patrizierfamilie Paumgartner. Hierbei erhielt die Anlage auch ihre bedeutenden Stuckdecken.

Ab 1754 gehörte Schloss Grünsberg der Patrizierfamilie Stromer von Reichenbach, einer der wichtigsten und bedeutendsten Familien von Nürnberg. Ulman Stromer (1329-1407) verfasste das „püchel von meim geslechet und von abentewr“, das als frühestes Werk der Nürnberger Geschichtsschreibung betrachtet wird. Der bereits erwähnte Ernst Stromer von Reichenbach war ein Pionier der Paläontologie, machte sich um die Erforschung fossiler Wirbeltiere verdient und wirkte als einer der bedeutendsten Dinosaurier-Forscher. Der Leitspruch der Familie Stromer von Reichenbach lautet: „dum spiro, spero“ – zu deutsch: „solange ich atme, hoffe ich“.

Im Jahre 2000 führte die Familie Stromer von Reichenbach das Gut und die Burg in eine gemeinnützige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts über, um dieses überregional bedeutende Denkmal für die Nachwelt zu erhalten und so weit wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In Nachbarschaft von Schloss Grünsberg befinden sich die Sophienquelle, die größte gefasste barocke Quellanlage nördlich der Alpen, die ebenfalls von der „Stromerschen Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung“ erhalten werden muss, die Schlucht Teufelskirche in einem Wald, der 2004 in die FFH-Liste der EU als besonders schützenswert aufgenommen wurde und ein Naturlehrpfad. Außerdem gehört zur Gesamtanlage eine barocke Zehntscheune, anschließend an einen Renaissance-Barockgarten mit ursprünglich sieben Terrassen, der heute als Tierfriedhof Anubis betrieben wird.

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Weblink:
www.stromerstiftung.de

Nuernberg-Blog: Höhlenlöwen-Expertin aus Nürnberg unterstützte Buchprojekt

Nürnberg – Die in Nürnberg und Erlangen arbeitende Paläontologin Dr. Brigitte Hilpert hat maßgeblich zum Gelingen eines Taschenbuches über Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter beigetragen. Sie gilt als Expertin für Höhlenbären und Höhlenlöwen. Autor des Werkes „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“ ist der Autor Ernst Probst, der von 1960 bis 1971 in Nürnberg gelebt hat. Das mehr als 300 Seiten umfassende Werk befasst sich mit eiszeitlichen Löwen, Jaguaren, Leoparden, Geparden, Pumas und Säbelzahnkatzen. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ www.grin.de erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich. Nirgendwo auf der Erde sind mehr Reste von Europäischen Höhlenlöwen aus dem Eiszeitalter entdeckt worden als in der Zoolithenhöhle von Burggaillenreuth bei Muggendorf in der Fränkischen Schweiz. Schon im 18. Jahrhundert hat man dort Fossilien von rund 25 Höhlenlöwen gefunden. Bei Grabungen ab 1971 kamen weitere Schädel-, Kiefer- und Skelettreste dazu. Insgesamt dürfte man in der Zoolithenhöhle rund 30 Höhlenlöwen geborgen haben. Die Löwen aus dem Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren bis zu dessen Ende vor etwa 10.700 Jahren werden als Europäische Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) bezeichnet. Sie sind aus den riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, den größten Löwen Deutschlands und Europas.  Der Mosbacher Löwe ist nach dem Dorf Mosbach bei Wiesbaden in Hessen benannt. Er erreichte eine imposante Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern. Davon entfielen ca. 2,40 Meter auf Kopf und Körper sowie ungefähr 1,20 Meter auf den Schwanz. Nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) übertraf mit einer Gesamtlänge von maximal 3,70 Metern den Mosbacher Löwen noch um einige Zentimeter. Der Europäische Höhlenlöwe wurde 1810 von dem Arzt und Naturforscher Georg August Goldfuß (1782–1848), als er noch in Erlangen arbeitete, anhand eines Schädelfundes aus der Zoolithenhöhle erstmals wissenschaftlich beschrieben. Goldfuß war ein besonders tüchtiger Gelehrter: Ihm ist die Entdeckung von etwa 200 Fossilien aus verschiedenen Fundstellen und Zeitaltern geglückt, die er wissenschaftlich untersuchte und publizierte. Noch heute ist der so genannte Holotyp, nach dem der Europäische Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) erstmals beschrieben worden ist, im Museum für Naturkunde Berlin der Humboldt-Universität vorhanden. Nach Erkenntnissen des deutschen Paläontologen Cajus G. Diedrich handelt es sich dabei um den recht großen Schädel eines erwachsenen männlichen Höhlenlöwen. Der 40,2 Zentimeter lange Schädel stammt aus der Würm-Eiszeit (etwa 115.000 bis 11.700 Jahre). Der Holotyp des Höhlenlöwen aus der Zoolithenhöhle wurde aus Teilen von mindestens zwei Tieren zusammengesetzt, fand Diedrich heraus. So ist der linke Oberkieferast rund drei Zentimeter kürzer und auch, was seine Proportionen anbetrifft, merklich schlanker als der rechte. Offenbar stammt der rechte berkieferast mit einem großen Eckzahn von einem Männchen, der linke dagegen von einem Weibchen. Die Zoolithenhöhle wurde durch Unmengen fossiler Tierknochen berühmt. Dort fand man Reste von schätzungsweise etwa 800 Höhlenbären (Ursus spelaeus), aber auch zahlreichenHöhlenhyänen (Crocuta crocuta spelaea) und – wie erwähnt – ungewöhnlich vielen Höhlenlöwen. Dieser Fundreichtum bewog den evangelischen Pfarrer Johann Friedrich Esper (1732–1781) aus Uttenreuth bei Erlangen, der 1771 seine erste Erkundungsreise in diegeheimnisvolle Unterwelt unternommen hatte, die Höhle als „Kirchhof unter der Erde“ zu bezeichnen. Der Europäische Höhlenlöwe erreichte mit einer Gesamtlänge bis zu etwa 3,20 Metern nicht mehr die Länge seines riesigen Vorgängers aus dem Eiszeitalter vor etwa 700.000 bis 300.000 Jahren. Aber er war immer noch merklich größer als heutige Löwen in Afrika.Unter den im Taschenbuch „Höhlenlöwen“ erwähnten Fundorten eiszeitlicher Raubkatzen befinden sich etliche Höhlen aus der Fränkischen Schweiz.  

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Der Wissenschaftsautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke und Biografien über berühmte Frauen und Männer.

 

Populärwissenschaft: Deutschland in der Urzeit, Deutschland in der Steinzeit, Deutschland in der Bronzezeit, Rekorde der Urzeit, Rekorde der Urmenschen, Dinosaurier in Deutschland (zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx, Der Ur-Rhein, Deutschland im Eiszeitalter, Höhlenlöwen, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Der Höhlenbär, Der Rhein-Elefant, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur, die Straubinger Kultur, Die Adlerberg-Gruppe, Die Hügelgräber-Bronzezeit, Die Lüneburger Gruppe in der Bronzezeit, Die Stader Gruppe in der Bronzezeit, Die nordische Bronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur, Die Lausitzer Kultur

 

Kryptozoologie: Affenmenschen, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Seeungeheuer

 

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen, Königinnen der Lüfte, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Rede des Häuptlings Seattle und andere indianische Weisheiten (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor, Maria Stuart, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes

 

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund, Worte sind wie Waffen (beide zusammen mit Doris Probst

 

Die meisten dieser Titel sind bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ erschienen und in rund 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

  

Nuernberg-Blog: Geschichte: Nürnberger Händler Stromer betrieb erste Papiermühle Deutschlands

Nürnberg – Die erste Papiermühle nördlich der Alpen sowie in Deutschland wurde 1390 von dem Nürnberger Großhändler und Fabrikanten Ulman Stromer (1329-1407) erbaut. Er war damals auch oberster Stadtbaumeister und hatte in dieser Funktion die Oberaufsicht über den Bau des „Schönen Brunnens“ auf dem Nürnberger Hauptmarkt.  Ulman Stromer war das 12. von 18 überlebenden Kindern des Nürnberger Handelsherrn Heinrich Stromer (gest. 1347) und seiner zweiten Ehefrau Margarete Geusmid. 1358 wurde seine erste Ehe mit der Tochter eines reichen Hammer- und Hüttenbesitzers von Sulzbach urkundlich erwähnt. Ein Jahr nach deren Tod ehelichte er 1366 eine 14-Jährige. Ulman Stromer begann 1360 mit den Aufzeichnungen für sein „Püchl von Mein geslecht und abentwr“, in dem er Ereignisse in seiner Familie, seinem Unternehmen und in der damaligen Politik niederschrieb. Dieses Buch gilt als das früheste Werk der Nürnberger Geschichtsschreibung und als erste Autobiografie des Mittelalters. Eng verbunden war Ulman Stromer mit dem pfälzischen Wittelsbacher Kurfürst Rupprecht II:. Dank Ulmans finanzieller Unterstützung wurde 1400 Wenzel gestürzt und Rupprechts II. Sohn zum König gewählt. Rupprecht II. wohnte bei Aufenthalten in Nürnberg bei den Stromers. Der Nürnberger Patrizierfamilie Stromer gehört seit 1754 das Schloss Grünsberg bei Altdorf (Kreis Nürnberger Land) in Mittelfranken. Dieses überregional bedeutende Denkmal wurde in den letzten Jahren liebevoll renoviert. *Lesetipp:
http://www.stromerstiftung.de

Bielefeld-Blog: Streicht das „Technische Rathaus“

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Das hat die NW im Lokalen wohl mit gewisser Absicht gemacht: Oben die Meldung, was alles eingespart wird, gestrichen wird, gekürzt wird und darunter die sehr wohl berechtigte Aufforderung der BfB, das „Projekt Technisches Rathaus“ mit Kosten von rund 20 Millionen einzudampfen.

Richtig so. Genügt ja schon der halbrunde Hasenstall neben der Stadthalle, der Abermillionen gekostet hat und – gelinde gesagt – seltsam aussieht. Aber sag das mal Stadtwerber Rudi H. Der springt Dir mit dem nackten Hinterteil ins Gesicht.

Bielefeld-Blog: Mutti fliegt Viertelfinale gucken

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Vor vier Jahren badete sie auch schon in den TV-Kameralinsen….

Das ist ja nochmal eine superdupifreu-Meldung am frühen Abend. Die Nationalkicker mit dem Adler auf der Brust werden im Viertelfinale gegen Argentinien von Mutti Merkel – oberste Bundestrainerin ohne nachweisbare Erfolge – von der Ehrentribüne herab beäugt. Der Mediensprecher des DFB meinte, die Kanzlerin sei eine Art „Glücksbringerin“ für das DFB-Team. War das DDR-Politbüro nicht auch immer zur Stelle, wenn es – möglichen – Ruhm abzusahnen gab?

Aber auch diese Touristentour wird Mutti – wie alle zuvor auch 🙂 – aus der eigenen Schatulle zahlen. Blöd ist nur, daß der gepanzerte Dienstaudi A 8 extra rübergeflogen werden muß. Was ist, wenn Einer aus den Townships den klaut?

Mutti, wir lieben Dir! Nimm doch den Bundeschristian gleich mit und Frau und Kind und Dienstmagd…..

Bielefeld-Blog: 50 Mio. für den Karstadt-Leichenfledder

Der Insolvenzverwalter der Kaufhauskette Karstadt kann laut einem Zeitungsbericht mit einem Honorar in zweistelliger Millionhöhe rechnen. Demnach soll Klaus Hubert Görg nach Angaben aus Verhandlungskreisen mehr als 50 Millionen Euro bekommen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Görg hatte vor einem Jahr das Karstadt-Insolvenzverfahren übernommen. Der Konzern beschäftigt derzeit noch 25.000 Mitarbeiter. Vor einigen Wochen wurde ein vorläufiger Kaufvertrag mit dem Investor Nicolas Berggruen unterzeichnet, der aber noch über die Höhe der Mieten für die Karstadt-Immobilien verhandelt.

Da kommt Freude auf. Jubel. Trubel, Billigsekt an der Bahnhofstraße. 50 Mio. für den Leichenfledder, der so dermaßen hart und unendlich viel mehr gearbeitet hat als die Mitarbeiter, die „nur“ auf Lohnteile, Urlaubsgeld, und, und, und für den von anderen vor die Wand gefahrenen Laden verzichtet haben. Irgendwie stinken die aktuelle Insolvenzordung und die Praxis der Gerichte ganz gewaltig. Von oben nämlich.

Regensburg-Blog: Showcooking im Wellnessbereich im Mittelalter.

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Xaverl: Wenn i des so les dann drahts ma scho Zehan af. Dengisch basst sowieso nirgends hie – owa ins Mittloita scho glei goanet.

Übersetzung: Wenn ich diesen Text lese bin ich tief erschüttert. Dengisch ist überall unpassend – aber im Mittelalter wird es schon schmerzhaft.

Addendum: If you have a problem with our language. This was a report in the Central Bavarian Newspaper. Do You have me? (Bavarian translation – Host mi ??? – German translation – not possible)

Regensburg-Blog: Morgen wird der Bundespräsident gewählt

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Xaverl: Jetza wird da Bundespräsident von de Großkopfatn gwäiht. Net von uns. Mia Kloana miassn unsa Mei hoitn. Und do jamans oiwei, de Polita, das d Leit nimma wäihn woin. Da Präsident is doch da Hechste im Land. Und wenn ma net amoi den wähin derfa dann … — gestrichen *) —

Übersetzung: Jetzt wird der Bundespräsident von den Auserwählten gewählt. Nicht von uns. Wir kleinen Leute dürfen da nicht mitwählen. Da beschweren sich die Politiker, dass die Leute wahlmüde werden. Der Bundespräsident ist der höchste Mann im Staat. Und wenn man da schon nicht wählen darf – dann .. — gestrichen*)

*) Wenn wir schon nicht wählen dürfen, verzichten wir auch auf die von den Politkern gebrauchten unpassenden Ausdrücke. Der kleine Bürger verspeist die Wildsau mit Gurkensalat und wirft sie anderen nicht an den Kopf.

Siehe: Enrico Uccello – FDP und CSU

Bielefeld-Blog: Bald steht die Null

Die FDP will ohne großen Kurswechsel aus ihrem Stimmungstief kommen. „Wir Freien Demokraten machen einen neuen Anlauf“, sagte Parteichef Guido Westerwelle nach einer zweitägigen Klausur der FDP-Führung in Berlin. „Aber wir bleiben bei unseren Themen und unserem Kurs.“ Westerwelle gab nach acht Monaten Regierungszeit auch eigene Fehler zu. Trotz der schlechten Umfrage- und Sympathiewerte will er jedoch sowohl Parteichef als auch Außenminister und Vizekanzler bleiben. Die FDP kommt nach knapp 15 Prozent bei der Bundestagswahl in Umfragen derzeit nur noch auf rund fünf Prozent. Westerwelle hat so schlechte Werte wie kein Außenminister jemals zuvor. Melden die Dienste.

Aber es gibt ja schon einen Westerwelle-Masterplan, den er als 18 jähriger Schüler entwickelt hatte. Parallel zum Aufschwung des IKEAnischen Spanplattenimperiums passte er die Parteifarben deckungsgleich an. Sollte für die FDP die „Stunde Null“ bei zukünftigen Wahlen eintreten, kriegen sie alle einen gelbblauen Job für 400 Euro und dürfen zur ARGE aufstocken gehen. Guido klein kriegen, das geht nicht. Aber die Partei hat er in Kürze klein. Ganz klein.

Bielefeld-Blog: Architektonische Weltklasse unter 3 Sparren

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Die vom grünen Teuro umklammerte Stadt mit dem unaussprechlichen Namen spart an allen Ecken und Kanten. Jetzt geht es der Symbolfigur, dem Leineweber, an die Pfeife. 13.600 Euro kosten die bronzenen Leineweber jährlich, die an XXXXder – Firmen zum 100sten verliehen werden. Tradition ist den Harlekinen am Rathaus am Niederwall also nichts mehr wert. Da wäre es doch nur konsequent, alles, was auch nur entfernt mit der Tradition dieser Ansiedlung unter dem Sparren-gekrönten Steinhaufen hoch oben zu tun hat, einzusparen.

Schließlich hat diese Glitzermetropole doch Ein – und Durchblicke, die kein Hunsrückdorf und kein New York so bieten können. Und einen OBPit, der Alfred Biolek doublet schon gar nicht. Avanti dilletanti!

Völker dieser Welt, schaut auf diese Stadt. So sieht Schönheit pur aus:

Einblick

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Durchblick

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Kasten unter Sparrenburg

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Ausnahmsweise mal nicht von NW-Frücht montiert: Links neben dem Möbler Tick plant die Bautra GmbH einen Kasten, prosaisch „The Cube“ genannt. Kommst Du also demnächst vom Ossidamm runter und hälst auf den Adenauerplatz zu, erschrick nicht, wenn sich vor Dir ein Klotz im „internationalen Stil“ auftürmt. Befällt Dich der Brechreiz und Du schafft die Grünphase der Ampel nicht, gibt einen Tick mehr Gas und dann hast Du dat Dingens schnell hinter Dir, die Freiheit des Kunsthalleklotzes rechts winkt Dir und an der Ampel dahinter suchst Du Schutz in der oberen Oberstraße mit ihren leeren, anscheinend unvermietbaren Schaufensterhöhlen.

Die Metropole der Brachflächen tut wirklich alles um ins Gespräch zu kommen. Dabei hätte doch die Hasentonne neben der Stadthalle schon zum ewigen Ruhm gereicht. Jetzt noch den Kesselbrink mit dem freitragenden Pit-Clausen-Verhau mit echten Swarovska-Glitzersteinen überspannen und die Glitzermetropole wird allein wegen ihrer neuen Bauten Pilgermekka neuer, absurder Architektur.

Was braucht es da noch einen Leineweber?

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt und Parteipräsidentenwahl

Morgen steht wieder ein K.o-Spiel an. Nein, nicht in Südafrika, die Fußball-WM macht doch Pause. Austragungsort ist der Reichstag in Berlin, es geht um den Titel des Bundespräsidenten. Die Sache ist einfach: Christian Wulff, noch CDU-Minister – präsident in Niedersachsen, hat eine klare Mehrheit in der Bundesversammlung, Joachim Gauck, Kandidat von SPD und Grünen, eine gefühlte Mehrheit im Volk und sicher eine in der veröffentlichten Meinung. Nie zuvor waren zwei Kandidaten so sehr auch Projektionsfläche. Während Wulff quasi als Bauernopfer für alles Verwerfliche der Parteipolitik steht, ruhen auf Gauck schier unerfüllbare Hoffnungen und Wünsche, die nicht nur mit seinen unbestreitbar großartigen Talenten zu tun haben. Der 71-Jährige ist so etwas wie »der Bundespräsident der Herzen«. Auch weil Gaucks Ansehen und seine Chancen, gewählt zu werden, im Missverhältnis stehen, hat man zuletzt vor allem zweierlei gehört: den Ruf nach einer Direktwahl des Bundespräsidenten und den Wunsch, sich auf einen überparteilichen Kandidaten zu einigen. Beide Forderungen sind verständlich, führen aber trotzdem in die Irre. Für eine Direktwahl des Bundespräsidenten bedürfte es einer Änderung des Grundgesetzes. Die war und ist nicht in Sicht. Doch selbst, wenn das anders wäre, bliebe die Idee von zweifelhaftem Nutzen. Wie nämlich sollte sich ein Bundespräsident, der vom Volk gewählt und damit stärker legitimiert ist als der Bundeskanzler, mit repräsentativen Aufgaben zufrieden geben? Auch würde eine Direktwahl den Kampf um den Posten des Staatsoberhaupts erst recht in Gang bringen. Joachim Gauck verteilt Blümchen in der Bielefelder Innenstadt, Christian Wulff lächelt von tausenden Plakaten – soll das der Würde des Amtes zuträglich sein? Und schließlich die Frage nach der Kandidatenkür: Würde direkt gewählt, hätte Joachim Gauck wohl kaum eine Chance bekommen, weil Günther Jauch, Lena Meyer-Landrut und auch Jogi Löw einfach populärer sind. Vor diesem Hintergrund ist auch die Forderung nach einer Überparteilichkeit der Kandidaten scheinheilig. Man kann es nicht oft genug sagen: Nicht nur Christian Wulff ist parteilich, sondern auch Joachim Gauck. SPD und Grüne haben ihn ins Rennen geschickt. Und sie haben es nicht nur getan, weil sie ihn für den besten Mann halten, sonst hätten sie ihn früher nominieren müssen, beispielsweise im Mai 2009. Sie haben Gauck vor allem nominiert, um das schwarz-gelbe Regierungslager und Kanzlerin Angela Merkel auf die Probe zu stellen. Das ist nicht ehrenrührig, sondern in der Parteiendemokratie vollkommen legitim und noch dazu ein genialer Schachzug. Ebenso legitim aber ist Merkels Entscheidung für Wulff. Schließlich muss nicht der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten überparteilich sein, der Bundespräsident muss es sein.

Liebes Westfalen-Blatt. Am morgigen Dienstag steht dieser Kommentar zur bevorstehenden Bundesversammlung in Eurem Blatt. Ihr findet es also besser, die Entscheidung über das angebliche „Oberhaupt“ des Staates einer Parteipolitikern wie Angela Merkel, X oder Y zu überlassen? Einer Frau, die die Deutschen – außer sich selbst – für schlicht zu dämlich hält, die hohen hehren und haarsträubenden Entscheidungen der Politiker auch niur annähernd selbst mitbestimmen zu können? Wie Größenwahnsinnig muß man sein, so zu denken? Oder ist es schlichte Angst, das „Volk“ entschiede anders als die Hütchenspieler in den Parteizentralen? Wieso ist der Merkel-Kandidat Wulff überparteilich als in der Osnabrücker Wolle gewaschener Parteisoldat? Parteilicher geht doch wohl nicht mehr. Oder hat er sein CDU-Parteibuch schon in die Onabrücker Hase geworfen?

Bielefeld-Blog: Diese Oranjes sind schlagbar

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Auch wenn ARD-Moderator Tom Bartels immer wieder die Stimme beschwörend hob, wenn „Weltstar Robben“ am Bälleken war – vom Hocker haute das nicht, was die Niederländer da im Achtelfinale gegen die Slowakei ablieferten. In der letzten Sekunde verkürzten die Italien-Besieger dann sogar noch per Elfer auf 1:2. Im Web formiert sich langsam eine „Anti-Bela-Rhety“. Nicht ganz so schlimm wie der gruslige Beckmann oder „The Gutfried“ Kerner, aber immer noch ziemlich schwatzhaft, der ZDF-Mann.

Bielefeld-Blog: Her mit dem „Im-Cabrio-jubeln“ – Verbot

Nach dem WM-Sieg der deutschen Elf gegen England sind in Nordrhein-Westfalen am Sonntag zehn feiernde Fußballfans bei zwei Autounfällen verletzt worden. In Mülheim an der Ruhr trugen zwei 16-Jährige nach Polizeiangaben schwere Blessuren davon, als sie bei einem Zusammenstoß während der Jubelfahrt aus einem Cabrio geschleudert wurden. Nach ersten Erkenntnissen hatten die jungen Männer bei der Kollision mit einem weiteren Pkw hinten auf dem Cabrio gesessen.

Wer dieses teuflische, gefährliche und an einen Salto oben in der Circuskuppel erinnernd jubeln im offenen Cabrio im WM-Jubelkorso am Jahnplatz mal gesehen hat, hat nur einen Gedanken: Ein Gesetz muß her. Ein ganz klares Gesetz. Jubel nur mit geschlossenem Mund. Keine großen Hüpfereien. Im Cabrio nur geschlossen corsieren.

Schnell muß es vor allen Dingen gehen. Der nächste Corso droht schon am Mittwoch, Verzeihung, da ist ja Jubel über den neuen Bundeschristian, also Samstagabend nach dem Argentinienspiel.

Regensburg-Blog: Das Geheimnis der Vuvuzela.

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Xaverl: I homa imma scho denkt wia de komischn Geräusche mit da Furzuela gmacht wern. De kumma mir so bekannt vor. Jetza wois is. Owa des wird net weida gsagt, weil ma üwa des net red.

Übersetzung: Es war mir immer schon ein Rätsel wie diese seltsamen Geräusche mit der Vuvuzela erzeugt werden. Der Ton war mir nicht fremd. Jetzt bin ich aufgeklärt. Aber dies soll nicht weiter verbreitet werden, weil man über dieses Thema nicht diskutiert.

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Dieses Werk war im Kunst-Parcours zum Ostengassenfest 2010 in der
Ostengasse 33 im Kunsthaus St-. Klara zu sehen. Ich weiß allerdings nicht ob der Künstler an die Vuvuzela gedacht hat. Ich glaube eher nicht, da die Kuh dieses Instrument gar nicht benötigt.

Bielefeld-Blog: Die Messe „Rund um die Frau“

Lifestyle- und Shoppingmesse für SIE: Die Frau im Mittelpunkt!

Umfassendes Themen- und Angebotsspektrum von Mode und Kosmetik über Gesundheit und Wellness  bis hin zu Weiterbildungsmöglichkeiten, Kunst und Reisen

2./3. Oktober 2010

Stadthalle Minden

10-18 Uhr

 

Bielefeld-Blog: Arm. XX vor 40 Jahren

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40 Jahre ist es her, seit der blauschwarze Werks-Club von der Alm erstmals die große Fußballbühne per Aufstieg betreten hat. So langsam bekrabbelt man sich bei Arminia und rüstet für eine sicher nicht einfach werdende Saison. Wer vor dem Testspiel am Mittwoch im Steinhagener Outback noch mal wissen will, wie das so war mit den „Schlachten“,, die den Mythos begründeten, wird auf der Webseite des Vereins mit dem unaussprechlichen Stadtnamen hier fündig.

Herne-Blog:

Hallo, habe mich soeben hier angemeldet da ich alle Möglichkeiten nutzen möchte eine schöne kleine Wohnung zu finden.

Kurz zu mir: Bin derzeit im Hartz4 Bezug und suche eine schöne kleine Wohnung in einem sauberen, ruhigen Umfeld mit netten Nachbarn.

Aber was ich bei meiner bis jetzt vergeblichen Wohnungssuche erlebt habe ist einfach unfassbar.

Da die ARGE Herne nur max. 207 € an Nettokaltmiete übernimmt und eine max. Wohnungsgröße von 47 m² als angemessen ansieht, gestaltet sich meine Suche recht schwierig.

Entweder liegt die Nettomiete bei schönen über 207 € oder es werden so schlimme Wohnungen angeboten die man einfach nicht als Wohnung bezeichnen kann.

Habe mir wie gesagt einige Wohnungen angesehen, aber es war bisher nichts passendes dabei was auch die ARGE als angemessen ansieht.

Ich suche also eine schöne kleine Wohnung zwischen 40 und 50 m² in einer ruhigen Gegend wo auch deutsch gesprochen wird. Also nicht gerade in Wanne-Süd.

Die ARGE würde bis zu 3 MM Nettokaltmiete als Kaution  übernehmen.

Einzugstermin könnte schon zum 1.7.2010 sein.

Wer also etwas anzubieten hat, bitte melden. Danke.

Verbleibe mit freundlichen Gruß

Bielefeld-Blog: 1.711.000.000.000

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren die öffentlichen Haushalte in Deutschland am 31. März 2010 mit insgesamt 1 711,3 Milliarden Euro verschuldet. Gegenüber dem nun ebenfalls vorliegenden endgültigen
Schuldenstand am 31.12.2009 von 1 691,9 Milliarden Euro entsprach dies einem Anstieg von 19,4 Milliarden Euro oder 1,1%. Die Ergebnisse umfassen die Kreditmarktschulden und Kassenkredite und beziehen sich auf die Kernhaushalte des Bundes und der Länder einschließlich ihrer jeweiligen Extrahaushalte sowie die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände.

Siehste. Und deshalb sparen sie jetzt wie die Bekloppten bei denen, die ohnehin schon wenig haben damit die, die Millionen wegschaffen können, auch reichlich bekommen. In dem Zusammenhang: Porsche plant grad einen „kleineren“ Cayenne. Sozusagen der Cayenne für die kleineren Einkäufe. Schön was?

Bielefeld-Blog: Schmerz laß nach

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„Das war ein tolles Spiel und ein toller Sieg“, schwärmte die Kanzlerin unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Sonntag. Sie hatte beim G20-Gipfel in Toronto zuvor die zweite Halbzeit der Begegnung zusammen mit dem britischen Premier David Cameron im Fernsehen verfolgt. „Ich bin noch ganz bewegt“, meinte sie. „Der Mannschaft kann man nur gratulieren und ich kann nur sagen: weiter so“, sprudelte die Kanzlerin. „Ich glaube, heute hat in den Beinen und in den Köpfen alles gestimmt.“

Siehste Angela, das ist eben der Unterschied zu dem Mist der von Euch beim sauteuren Gipfel in Toronto fabriziert wurde. Vage Absichtserklärungen einer Horde politischer Pauschaltouristen. Unverbindlich wie das Geschwafel dieser Menschen. Sollten die Löwbuben einen der Podiumsplätze der WM belegen, nicht auszudenken, wie die politische Mischpoke das wieder für sich instrumentalisieren wird. Einschließlich neuem Bundespräsidenten.

Bielefeld-Blog: Am liebsten würden sie ja den Jahnplatz abriegeln

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Wenn man so darüber nachdenkt, daß die Glitzermetropole wohl die einzige Großstadt Deutschland ist, die zur WM keine Partymeile mit tausenden von Rudelguckern hat, ist erstaunt bei einem Blick auf die Bicos-Webcams überm metropolen Schmuckkästchen Jahnplatz. Aber diese Stadt unterm Steinhaufen, eingezwängt in die grünen Steilhänge des Teuro ist eben anders als andere Städte. Ernster, provinzieller, nachdenklich ohne Tiefgang. Ja, wenn da nicht die Fußballfans wären, die das Bild fröhlich stören. Jedenfalls zeigt das Westfalen-Blatt auf seiner Website, wie die Region anderswo in Traurrand-rot-gold ertrinkt. Warum auch nicht, drängt es doch die Parteidiktatorisch verordnete Bundespräsidentenwahl am Mittwoch in Berlin in den Hintergrund. Am Samstag, wenn dann ab 16 Uhr ein gewisser Herr Müller Argentina zum Weinen bringen wird, sollten die Fans den Jahnplatz einfach ganz großflächig besetzen. Wir schauen uns das gerne auf den Webcams an.