StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Mai '10

Gotha-Blog: Unterhauswahlen in Großbrittanien 2010

David Cameron

I’ll keep my fingers crossed for the Conservativ Party and David Cameron!

Meinungsumfragen deuten auf ein britisches Unterhaus ohne klare Mehrheit für eine der Parteien hin, ein so genanntes “hung parliament”. Für die meisten kontinental-europäischen Staaten die Regel, für Großbritannien aber sehr ungewöhnlich.

Detmold-Blog: Stimmzettel zur NRW Landtagswahl für den Wahlbezirk 99, Lippe III

Am kommenden Sonntag, den 9.5.2010 ist NRW Landtagswahl. Als höchste Zeit sich zu überlegen welche Partei ich wähle. Als Hilfe hier nun der Stimmzettel für Detmold.  Detmold gehört zum Wahlbezirk 99, Lippe III.

Also am Sonntag “das Richtige” wählen!

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Bielefeld-Blog: Arminen sollen sich selber retten

Die Regionalgruppe Detmold des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wendet sich mit folgendem offenen Brief an OB Clausen:

Sehr geehrter Herr Clausen,

die Regionalgruppe Detmold des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat auf ihrer gestrigen Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen, Sie aufzufordern, den Erpressungsversuch von Wolfgang Brinkmann und der Arminia Bielefeld zurückzuweisen. Wir sehen die große Gefahr, dass jegliche Art von Beteiligung, Darlehen, Bürgschaft usw. der Stadt liquide Mittel wegnimmt, die für zahlreiche sinnvolle und imageträchtige Projekte dringend gebraucht werden (z. B. einen weiteren autofreien Sonntag, die Jugendarbeit der 54 übrigen Bielefelder Fußballvereine, die Verbesserung und Präsentation städtischer Landschaften und Grünanlagen usw.).

Wir fordern Sie auf, die über 12.000 Mitglieder des Vereins Arminia Bielefeld zu zwingen, ihren Verein selbst zu retten. Das kostet etwa 800 € pro Mitglied. Für die Vereinskultur könnte eine solche Lösung nur heilsam sein.

Mit freundlichen Grüßen 

Gerd Teuteberg-Pehle, Jens Jürgen Korff, Detlef Hommel

(Vorstand)

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Heute ist Anti-Diät-Tag

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Xaverl: De Fasterei hot an Deife gsengt. Gott sei Dank gibts so an Anti-Fastn Dog wia heit. Und wer doch moant er hät a foisch Gwicht der ko an Ausgleichgsport macha. Am bestn is do a Timsport mit an Hund. A Wampate awat mit an zofichtn Hund und a Zofichtige mit an wampaten Hund. Als Tim passt dann s Gwicht oiwei. War des nix?

Übersetzung: Eine Diät ist immer hart. Gott sei Dank gibt es einen Anti-Diät-Tag – so wie heute. Und wer mit seinem Gewicht hadert, kann einen Ausgleichsport betreiben. Da bietet sich der Teamsport mit einem Hund direkt an. Übergewichtige üben mit einem schlanken Hund, und Untergewichtige üben mit einem schwereren Hund. Als Team erreicht man dann das Idealgewicht. Ist dieser Vorschlag nicht genial?

Bielefeld-Blog: Da kommt noch mehr auf Deutschland zu

So ganz locker flockig kommt diese Meldung zu Griechenland über die Ticker:

Jetzt wurde bekannt, dass Deutschland weit stärker durch die Griechenland-Hilfe in die Verantwortung genommen werden könnte. Die Euro-Länder wollen sich bei den Not-Krediten für Griechenland bei höheren Zinsbelastungen gegenseitig mit Ausgleichszahlungen helfen. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor. Konkret hieße das: Euro-Länder mit schlechter Bonität, die sich für die Griechenland-Hilfen selbst frisches Geld zu Zinssätzen von mehr als fünf Prozent borgen müssen – also mehr bezahlen, als sie rein theoretisch zurückbekommen – würden aus dem Rettungspaket von Ländern mit besserer Kreditwürdigkeit wie zum Beispiel Deutschland eine Kompensation erhalten.

Was ja im Klartext heißt: Die zu verabschiedenden Hilfen werden nicht reichen und die Armenhaus-EU-Staaten kriegen es auch noch von Deutschland bezahlt. Wie genial ist denn dieser Merke-Schäuble-Gag? Hier reicht es nicht für anständige Straßen, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Schwimmbäder usw. und da wird gebutter, was das Zeug hält? Wo ist die Grenze für diesen idiotioschen EU-Wahn, den gestern noch einmal Altkanzler Kohl auf seiner 80-Jahre-Kohl-Feier als “Krieg oder Frieden” bezeichnet hat und grenzenlos egomanisch in Selbsteinschätzung und Einschätzung der “Vorteile” der EU als unverzichtbar benannte.

Ist es das wert, den Paß nicht immer an den Grenzen vorzeigen zu müssen und in vielen Ländern mit einem Euro zu bezahlen, der zum grandiosen Teuro wurde und zudem in jedem Land irgendwie was Anderes wert ist?

Bielefeld-Blog: Soll GEZ “echte” Zwangsgebühr werden?

Bielefeld hat ungefähr 117.000 Haushalte (Städtische Statistiker mögen korrigieren). Mal angenommen, Professor Paul Kirchhofs (Ja, der ehemals von Angela M. so unsanft ausgebootete Steuerfachmann) Ideen zur Reform der permanent in der Kritik stehenden GEZ Einzugszentrale würden umgesetzt, zhalt praktisch jeder Haushalt, egal ob er eine Rundfunk – oder Fernsehgerät hat – GEZ-Gebühren.

Geht nicht? Sie haben/wollen kein Rund – Fernsehgerät? Geht doch, sagt Kirchhof und begründet es in der Süddeutschen Zeitung so:

Das zentrale Problem daran ist allerdings die Begründung einer Zahlungspflicht für alle. Denn natürlich und jenseits aller ideologischen Kampflinien rund um das öffentlich-rechtliche System wäre die Haushaltsabgabe am Ende: eine Zwangsgebühr. Die Argumentation würde wohl sinngemäß darauf hinauslaufen, dass jeder Bürger irgendwie Nutzen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk ziehe, selbst wenn er ihn gar nicht konsumiert.

Sollte die GEZ-Zwangsgebühr für alle kommen, kommt zwangsläufig jede Menge Arbeit auf die Gerichte zu. Heute schon aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk Nutzen gezogen? Wie würde es bewiesen, wie mit harten Fakten unterlegt?

Bielefeld-Blog: 95,4% für Arminia-Satzungsänderung

Die Satzungsänderung bei Arminia Bielefeld ist beschlossene Sache. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 95,4 Prozent der Stimmen votierten die Anwesenden auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DSC in der Bielefelder Stadthalle für den Antrag. Schreibt NW.online heute. Nun gut. Daß war angeblich die Voraussetzung für die nun kommende Rettung des Zweitligisten. Dann heißt der nächste Arminia-Präsident wohl mit ziemlicher Sicherheit Wolfgang Brinkmann. Halten wir ihm zugute, trotz des blauäuigigen Mit-Versagens im Aufsichtsrat, jetzt wohl den Willen zu haben, persönlich aufzuräumen. Das ist an sich ein lobenswertes Vorhaben, wenn man Sympathien für die Almdudler hat.

Kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung schlug dann noch eine Mail bei Arminia wie eine Bombe ein: Finanzgeschäftsführer Heinz Anders tritt aus nachvollziehbaren persönlichen und privaten Gründen zurück. Schade. Der Mann machte einen integren Eindruck und hatte keinen persönlichen Anteil am angerichteten Desaster.

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Auch auf Radio Bielefeld wurde gestern gestern zwischen Politikern und dem designierten Präsidenten diskutiert. Als Tendenz kann man wohl sagen: Sie wollen es machen, wenn die Argumente einigermaßen passen. Daß man damit auf der anderen Seite die Proteste all derer provoziert, die die Defizite im sozialen Berich, in den Schulen, Vereinen und bei den defekten Straßen nebst maroden Gebäuden völlig zu Recht anprangern, ist den Politikern hoffentlich bewußt. Es sei aber die Frage erlaubt, ob der Proficlub Arm. Bielefeld wirklich der Imageträger der Stadt ist angesichts der Leistungen, Skandale und Skandälchen. Aber davon verstehen wir, die wir uns beruflich mit solchen Fragen befassen, wohl zu wenig. Gab es da nicht auch einmal eine Imagekampagne mit den Highlights der Stadt, die nicht in die Hufe kam?

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Ach ja und da haben wir ja noch mal unsere Superkanzlerin auf Seite 3 der NW. Ein Bild mit schicksalhafter Aussage. Eine – die Rede vor dem Bundestag gestern belegte es sehr deutlich – offensichtlich mit ihrer Rolle völlig überforderte Frau. Sparen wir uns die Häme, denn im Kern geht es um nichts anderes als die erneute Rettung von zockenden und wettenden (Kernkompetenz einer Bank?) Banken und Versicherungen, bei denen Griechenland mit 300 Milliarden in der Kreide steht. Käme die Drachme zurück, könnten sie die in den Wind schreiben und wieder nach Steuergeldern schreien. Schattenwirtschaft ohne reale Deckung durch Sachwerte funktioniert offenbar nur noch so. Ginge es um Forderungen von 300 Milliarden Höhe von zB. deutschen Mittelständlern würde es von unseren grandiosen Marionetten heißen: “Wozu haben wir die Insolvenzregelung? Gehen Sie mal zum Amtsgericht, sie unternehmerischer Versager”. Achja, war da nicht noch gestern Abend in Wuppertal dieser fürchterliche Anschlagsversuch auf unsere Kanzlerin, als sie spitz Demonstranten aufforderte, sie nicht zu stören und zwei Frauen mit einem “unbestimmten Gegenstand” am Fenster einer Wohnung zuguckten? Nichts Genaues weiß man. Außer, daß Madame Merkel am Ende ist und langsam zur politischen Gefahr für Deutschland, Europa und Afghanistan wird. Wir haben in Deutschland nun mal nicht das Recht, persönlich abstimmen zu können und schon gar nicht, die Kanzlerin bei einer abgelesenen Rede zu stören. Wo kommen wir denn da hin?

Ein Schmankerl an diesem schicksalhaften Morgen noch, dann reden wir über die lausigen 5 Grad draußen. Frank Bsirske hat es geliefert. Der ja sonst eher ziemlich ambivalent Daherkommende hat da aber was Wahres gesagt:

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Braunschweig-Blog: Öffentliches Pinkeln, nicht nur ein Problem in Braunschweig

In hitziger Form wird (wieder einmal) das “Öffentliche Pinkeln” in Braunschweig diskutiert. Dazu zwei weiterführende Blog-Eintäge hier und hier.