Archiv für den Monat: Mai 2010

Bielefeld-Blog: Arminia gerettet?

22:17 Uhr. Westfalenblatt. Die Frisur hält im Biefelder Schnürlregen und online verkündet man:

Arminia Bielefeld bleibt der zweiten Fußball-Bundesliga mit großer Wahrscheinlichkeit nun doch erhalten. Über das Wochenende haben sich neue Geldgeber für den angeschlagenen Verein gefunden. Die dabei zugesicherten Beträge sollen sogar so hoch sein, dass sich Arminia Bielefeld über die benötigte Summe von 10,2 Millionen Euro hinaus auf ein kleines Finanzpolster stützen kann.

Wissen die Zauberer aus der Sudbrackstrasse schon mehr als die Kollegen von der NW? Während auf den „maßgebenden“ online-Medien bereits Margot Käßmann als Bundespräsikandidatin gehandelt wird, (sympathisch. Horst fuhr nie unter Allohol. Schon garnicht nie über rote Ampeln) ist „NWrot“ noch vorsichtig und sie schreiben nur:

Wolferl Brinkmann sehr optimistisch.

Nun Kinder, gebt fein acht. Der Gönner ist ist schwarz und hat dem Wefabla was mitgebracht. Die bösen Roten kriegen das erst Morgen gesagt.

Gut Nacht! Baut auf blau. Dann haste ne chice Tribüne ohne Regendach 🙂

Bielefeld-Blog: Das kann Stefan Raab doch auch. Oder?

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„Meine Damen und Herren,
werte Freunde,
Mitsänger und Mitesser,

als Präsident dieses wundervollen Landes wollte ich eigentlich noch einen Redenschreiber einstellen, der versteht, was ich sagen werde. Leider kam ich nur mangels Vortritt vom Rücktritt, will sagen aufgrund der Kraft des Amtes, nicht mehr dazu zu tun, was ich tun wollte. Gott schütze dieses Land.

Frau Käßmann, bitte übernehmen Sie! Sie können auch besser reden als ich.

Herzlichst an alle meine Landsleute, äh Männer und Frauen,

Ihr H.K.
Sparkassen Filiale Bellevue“

Der Job des Redenschreibers des Präsidenten ist offiziell ausgeschrieben.

Rostock-Blog: Merkels Kabinett gönnt sich mehr Gehalt – ganz heimlich!

 Merkels Kabinett gönnt sich mehr Gehalt – ganz heimlich! 

In dem Kölner Express wurde am 7.5.2010 über die geplante Gehaltserhöhung für alle Mitglieder des schwarz-gelben Kabinetts berichtet und das wohl völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit. Die Planung über die öhe der BeträgErhöEEEE       Erhöhung der Beträge wurde im Express genau aufgeführt. Es würde sogar rückwirkend ab Januar 2010 gezahlt werden. Da ist man doch als normaler Bürger einfach sprachlos. Vielleicht sind es auch die   Medien,  die doch sonst sehr massiv und gerne über solche Themen berichten. Vielleicht gibt es auch den Hinweis, dass dieses heimlich zu behandeln ist.Es kann doch nicht wahr sein, dass die Bundesregierung  gerade jetzt, wo täglich über Krisen und sparen geredet wird, einfach einigen Politikern ihre schon jetzt so hohen Gehälter nach  7 Monaten erhöht.   Von Herrn Westerwelle hätte man nichts anderes erwartet, aber von Frau Merkel werden besonders die Ostdeutschen sehr enttäuscht sein. Was erwartet die Frau eigentlich von den Menschen, die sich ständig mit Hungerlöhnen zufrieden geben müssen. Hat sie vergessen, dass unter der Regierung Schröder, schon auf die Anpassung  verzichtet wurde, wo es noch nicht solche Krisen gab.Ja, Frau Merkel sehr feinfühlig ist das im Moment nicht, für das Volk ein Sparpaket zu verordnen und Politikern die Gehälter zu erhöhen.  

U. Maertin, Rostock

Leipzig-Blog: WM-Tippspiel der Sparkasse Leipzig. Gleich mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Beim WM-Tippspiel der Sparkasse Leipzig warten tolle Gewinne auf die Teilnehmer. Neben einem Motorroller, kann man einen Kicker, Investmentfonds und WM-Trikots der deutschen Nationalmannschaft gewinnen.

 

Das Tippspiel richtet sich an alle Interessierten und ist selbstverständlich kostenlos.

 

Zur Anmeldung einfach folgenden Link anklicken:

http://www.sparkasse-leipzig-tippspiel.de

 

Die Sparkasse Leipzig wünscht allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!


Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Horst Köhler Rücktritt

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Xaverl: Do homs imma gsagt da Bundespräsident is so blass und a so. Endlich hot er wos gsagt und scho gehngans n a so o dass er zrucktretn muass. Was san mir für a Land wo st nix mehr song derfst. Er lasst se hoit koa Pflasta afs Mei bicka. Do sog i sched: Respekt Köhla.

Übersetzung: Immer wurde gesagt unser Bundespräsident wäre so blass. Endlich sagte er was und schon wurde er so angegriffen, dass er zu seinem Rücktritt gezwungen wurde. Was sind wir für ein Land in dem man seine Meinung nicht mehr sagen darf. Er lässt sich eben keinen Maulkorb verpassen. Da kann man nur sagen: Respekt Herr Bundespräsident.

Bielefeld-Blog: Majestät treten beleidigt zurück.

Komisch, die Erde in BI und OWL hat nicht gewackelt, es tat sich kein Spalt auf. Stattdessen Kopfschütteln, leises Lächeln und die Frage, was Figuren wie Köhler, Merkel, Westerwelle, früher Schröder in solchen Ämtern zu suchen haben. Das war die erste Pressemeldung, die Köhlers „Ähhbääbbäää, ich will nicht mehr“ berichteten:

Das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben: Bundespräsident Horst Köhler ist überraschend zurückgetreten. Als Grund nannte er die Kritik an seinen Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz – er vermisse den Respekt vor seinem Amt.

In Gagaland darf man als Regierungschef, Minister und andere „staatstragende Gestalt“ Menschen beleidigen, diffamieren, als Schmarotzer und Volksschädling bezeichnen. Wird aber eine tatsächlich in einem Rundfunkinterview geäußerte, sehr bedenkliche Aussage öffentlich kritisiert, sind Majestäten beleidigt. Ein Kerl mit Arsch in der Hose hätte sich vor der Presse aufgebaut und markig klargestellt, was er wirklich meinte. Der blasse, von Merkel und Westerwelle da hingehievte Typ aus der neoliberalen Ecke aber schmollte.

Geh Horst. Geh schnell und gut ist. „Fähige“ Sparkassendirektoren haben wir weiß Gott genug in diesem Land. Wie wärs zur Abwechslung mal mit einem richtigen Präsidenten/in, zu dem/der alle aufschauen könnten? Das wird allerdings nahezu unmöglich sein, eine derartige Person zu finden. Oder kann sich jemand Herrn Pofalla, Herrn Gabriel oder Herrn Brüderle ernsthaft als Präsidenten vorstellen? In Hessen sagt man „Labbeduddel“ zu solchen Typen.

Wie dem auch sei. Gaga ist in diesem Lande hoch angesagt. Wir wünschen uns Heinrich Lübke zurück. Denn: „Sssauerland bleibt Sssauerland and we are heavy on wire“. Da konnten wir wenigstens herzhaft lachen. Heute bleibt das Lachen im Halse stecken. Aber NRW ist gerettet: Jürgen Rüttgers wird Bundespräsident und Hannelore Kraft Ministerpräsidenten einer großen Koalition. Alle freuen sich, klatschen wie wild und das Land geht herrlichen Zeiten entgegen. Beide haben „ihr Gesicht gewahrt“ und die CDU in rot ist es auch zufrieden.

Ihr könnt die Mundwinkel wieder hochziehen 🙂

Bielefeld-Blog: Und die Nachrichten werden nicht besser…

Ralph Siegel stellt nochmal klar, dass Lena nicht gewonnen hat, sondern die ausländischen Komponisten… er ist also der einzige deutsche Sieger! Danke Herr Siegel, dass das nochmal klargestellt wurde.

Nebenbei schlägt der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, Lena und Raab dem Bundespräsidenten Horst Köhler für das Bundesverdienstkreuz vor. Wo wir beim nächsten Problem wären:

Unser Bundes-Horst ist zurückgetreten. Was bedeutet das für uns? Erstmal kein Bundesverdienstkreuz für Lena und Raab, zukünftig wohl keine Kritik mehr am Bundespräsidenten, aus Angst, er könne zurücktreten und zu guter letzt dann noch die Neuwahlen innerhalb von 30Tagen. Aber wer wird sich zur Wahl stellen lassen? Wird sich Frau Schwan nach dem Motto „Alle guten Dinge sind 3“ nochmal aufraffen? Ich hatte spontan einen bayerischen Bürokratieabbau-Spezialisten im Hinterkopf. Gott bewahre uns.

Übrigens für alle Führungslosen: Der Bundesratspräsident ist (trotz nur viert höchstem Staatsamt) der stellv. des Bundespräsidenten und übernimmt seine Geschäfte. Momentan ist also unser Staatsoberhaupt Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen.

Bielefeld-Blog: Keine guten Nachrichten

Beim Absturz eines Flugzeugs in Bielefeld (Windelsbleiche) sind heute Vormittag nach ersten Informationen vier Menschen (NW berichtet von drei Totel) ums Leben gekommen. Nach unbestätigten Informationen soll es eine Maschine aus Polen gewesen sein, die offenbar unterhalb des Südhangs des Teutoburger Waldes zerschellt ist. Quelle: Westfalen-Blatt

Und aus dem nahe Osten lesen wir:

Bei der gewaltsamen Stürmung der internationalen Gaza-„Solidaritätsflotte“ haben israelische Elitesoldaten mehr als zehn Aktivisten getötet. An Bord des Schiffes befanden sich unter anderem auch die beiden Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger (Die Linke) aus Herford sowie der schwedische Erfolgsautor Henning Mankell. Jeder Kontakt zu den Passagieren an Bord ist unterbrochen worden. Quelle: NW Bielefeld

Wie schnell da doch der nette Grand Prix vom Samstag zur Marginalie wird. Mankells faszinierenden Roman „Das Auge des Leoparden“ hatte ich grade gestern ausgelesen beiseite gelegt. Jetzt ist der streitbare Schwede („Wallander-Riomane“) wohl mittendrin in dem Stoff, der in Palästina/Israel seit Jahrzehnten wie ein Pulverfaß auf jeden Funken wartet. Ohnen die eine oder die andere Seite ohne Wissen um die Fakten vorverurteilen zu wollen: Abgesehen von gewissen arabischen Organisationen scheint Gott aber auch der gegenwärtigen israelischen Führung wenig Verstand beschert zu haben, wie man dort fast jeden Tag beweist.

Bielefeld-Blog: An Fronleichnam rutscht der Stadtrat das Wiesenbad ein

Eine Rutsche hatte das Wiesenbad bereits zur Einweihung im Mai 1927. In diesem ersten Jahr wurden 258 000 Badegäste gezählt, 1600 im Tagesdurchschnitt. …..Im vergangenen Sommer wurden im Wiesenbad knapp 114 000 Besucher gezählt.

Kürzlich schrieb das Westfalen-Blatt ausführlich über das renovierte Wiesenbad an der Werner-Bock-Straße und die neue, 110 Meter lange Rutsche. Am 3. Juni – Fronleichnam – wird es eröffnet. Nach völlig unbestätigten Gerüchten aus dem Rathaus wollen die 66 Abgeordneten des Stadtrates in einer langen Prozession die Rutsche einrutschen. Motto: „Wir rutschen Bielefeld den Buckel runter“. Dazu soll das Becken einmalig mit auf 25,2 Grad erwärmtem Carolinen-Extra-dry gefüllt worden sein. Die 550.000 € – Investition hat es angesichts der gesunkenen Besucherzahlen wirklich verdient. Mehr hier.

Bielefeld-Blog: Viel Freude…

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… natürlich über Lena aus unserer Fast-Nachbarstadt Hannover und das Abitur des Großvaters am Ratsgymnasium zu Bielefeld.

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…. den Leineweber, der trotz Menschenmassen gut über die teilweise nassen Runden kam

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… über Arminia, die ihre Schockstarre überwunden hat und sich jetzt am eigenen Zopf aus der Misere zieht und für die Mitglieder des Rates in der 2. Liga die Tribünen sperren wird. Gerry Weber wird allerdings in den neuen Sponsorenvertrag schreiben lassen: „…Namenszusatz Deppendorf statt Bielefeld“. Was Deppendorfer freut, hatten sie doh noch nie einen Profifußballclub.

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… Freude auch über das eher leise aber hinter den Kulissen intensive Engagement des Unternehmens/ Unternehmerpaares Dr. Oetker bei den Bethel-Athletics. Und den Handball-Pokalsieger TBV Lemgo, den Aufstieg von Arminia II in das Umfeld von Preußen Münster, und, und, und.

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… noch mehr freuen würde uns allerdings, wenn der Rat der Glitzermetropole endlich kapiert, daß die immensen Probleme das Arminen-Drama um ein Vielfaches übersteigen und mit parteipolitischen Ränkespielchen und Animositäten beim besten Willen nicht gelöst werden können. Dagegen ist das Thema „Arminia“ ein Ponyhof….

Magdeburg-Blog: Ab sofort Strafverteidigernotruf im Harzkreis (Halberstadt, Quedlinburg, Wernigerode bis Magdeburg )

Ab dem 01.06.2010 ist auf Initiative der Bundesvereinigung der Fachanwälte für Strafrecht e.V. (BdFfS) unter der Rufnummer

0172/1489568

für den Harzkreis ein Strafverteidigernotruf geschaltet. Damit ist sichergestellt, dass auch außerhalb üblicher Bürozeiten in besonderen Notfällen der Konfrontation mit Ermittlungsbehörden ein fachkompetenter Ansprechpartner erreichbar ist, um einen ersten Rat zu erteilen oder ggf. sofort zu reagieren.

Mitglieder sind erfahrene Strafverteidiger aus dem gesamten Harzkreis, die ggf. auch zeitnah vor Ort erscheinen können, wenn es notwendig erscheint.

Das gilt insbesondere für Durchsuchungen, vorläufige Festnahmen, Verhaftungen oder andere strafprozessuale Maßnahmen, die meist völlig überraschend angeordnet werden und jeden treffen können.

Bielefeld-Blog: April. Gefühlt

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Um Eyafjallajökull ist es eher still geworden. Aber der Himmel zeigt auch so eine gewisse Dramatik und baut turmhohe Wolken über der Glitzermetropole am Teuroburger Wald auf.

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Bei Ackerbauer und Viehzüchtern ist man nicht unbedingt traurig über die häufigen Regenschauer, tränken sie doch den eher drögen Sandboden in der Senne mit reichlich Naß. Das Korn steht gut und zeigt im scharfen Wind ausgefallene Muster.

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Rathenow-Blog: Und wann ist Rathenow an der Reihe?

Seit einiger Zeit kann die neue Elbebrücke in Havelberg von den Fahrzeugen genutzt werden.
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In dieser Woche wurde in Genthin eine ähnliche neue Brücke über den Elbe-Havel-Kanal für den Verkehr freigegeben.
Die Friedensbrücke in Rathenow stammt aus dem Jahr 1954 und ist bereits sehr marode. Wird sie noch vor der Bundesgartenschau 2015 durch eine tragfähige neue Havelüberführung ersetzt?
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Rathenow-Blog: Bruterfolg im Karpfenteich

Am Himmelfahrtstag konnte man die Schwäne im Optikpark noch beim Brüten beobachten. Nun ist das Nest im Karpfenteich verlassen. Die Schwaneneltern halten sich mit ihren fünf Küken während des Tages am Floßanleger „Hellers Loch“ auf.
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Die Kleinen fressen eifrig von der Entengrütze.
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Von den Altvögeln hat mindestens einer immer ein wachsames Auge auf den Nachwuchs.
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Die Schwanenfamilie ist augenblicklich sicher das beliebteste Fotomotiv im Rathenower Optikpark.

Rathenow-Blog: Blick nach oben

Im vergangenen Sommer begann die Sanierung der Kreuzgewölbe in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche.
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Man konnte Bauarbeiter beim Entladen des Materials beobachten. Viel mehr war nicht zu sehen, denn die Baustelle war mit Planen abgedeckt. Zum Glück für viele Rathenower und Gäste war trotzdem eine Turmbesteigung möglich. Bei klarem Wetter hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Havelland. Oder man sieht nun auf das frisch sanierte Kirchendach.
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Seit wenigen Tagen wenden sich die Blicke der Besucher in der Kirche nach oben, denn die neuen Kreuzgewölbe sind einfach nur schön geworden.
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Bielefeld-Blog: Guckt mal nach Hamburg

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Und das ist gut so. Dann kann der scheue Lux mit seiner Zwangskoalition aus SchwatzGelbGrünDunkelrotBfGundSonstigen ja wieder ruhig schlafen. Konsequenterweise solte aber auch kein Lokalblatt mehr über „Politiker, die sich auf der Alm in blauschwarz sonnen“ zeigen. In Hamburg gehts bei der jetzt Richtgefesteten Elbphilharmonie um ganz andere geldliche Dimensionen. Geplant war der Protzbau für 77 Mio. Kosten wird er am Ende wohl an die 500.

Die „wirtschaftspolitisch so erfahrenen“ SchwarzGrünen Hamburg haben wieder einmal bewiesen, daß es damit wohl auch nicht sehr weit her ist. In den Pressetexten heißt es:

Die Bauzeit hat sich verlängert, eigentlich wollten wir schon einweihen und nicht erst Richtfest feiern, die Kosten sind sprunghaft gestiegen“, sagte von Beust. „Ich weiß nicht, ob wir in der jetzigen Finanzlage und in Kenntnis der tatsächlichen Kosten noch einmal den Mut gehabt hätten, die gleiche Entscheidung zu treffen. Ich bezweifele es sogar“, meinte der Bürgermeister, der einen Tag zuvor einen radikalen Sparkurs verkünden musste. Er betonte jedoch zugleich die Vorteile des Projekts für Hamburg und Norddeutschland. Der große Konzertsaal soll einmal zu den zehn besten der Welt gehören und bietet 2150 Besuchern Platz. Der 500-Millionen-Euro-Bau wird den Steuerzahler statt der veranschlagten 77 Millionen wohl 323 Millionen Euro kosten. Die Eröffnung ist für 2013 geplant.

Was sind da 6 Milllionen mehr für die von der Stadt geforderte neue Haupttribüne der Alm, die aus dem Größenwahn Einiger überdimensional entstanden ist?

Bielefeld-Blog: „Allemagne douze points“ – Ich kann kein französisch.

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Einfach nur großartig! Das hätte ich ihr niemals zugetraut. So berauschend fand ich das Lied nie und sie selbst geht mir mit ihrer „frechen“ Art öfters mal auf die Nerven. Aber nun: Hut ab vor der Leistung!!! Meine 3 Favoriten nach den Performances waren eigentlich Irland (23.), Aserbaidschan (5.) und Zypern (21.)! Danach kam dann auf Platz 4 „uns Lena“! Selten war ein Teilnehmerfeld so gut wie dieses Jahr. Hoffentlich gehts nächstes Jahr bei uns in Deutschland ähnlich hoch her! Wo wir gerade dabei sind: Wo findet das ganze eigentlich statt? Berlin, Hannover, oder doch in Bielefeld??

Bielefeld-Blog: Lena + 10% Biebelfeld :-)

Überall bin ich rumgerannt wegen dir,
hab mir sogar die Haare machen lassen,
neue Unterwäsche gekauft … in blau …
gleich am nächsten Tag hab ich sie angezogen.

Ja, Liebster, du sollst wissen, ich kämpf um dich,
hab sogar extra das Licht auf der Veranda für dich angelassen.
Denn egal, ob du jetzt süß oder gemein zu mir bist,
ich lieb dich einfach, so oder so.

Liebster, ich muss dir einfach sagen, wie es um meine Gefühle steht,
denn es ist nun mal einfach so,
ich halte es keine Minute mehr aus, ohne dich.
So wie ein Satellit im Weltall kreise ich ständig um dich herum.
Und wenn ich dabei verglühe, wär’s mir egal,
denn ich halte es keine Minute mehr länger aus … ohne deine Liebe.

Mich hat’s einfach voll erwischt,
und du sollst das Beste von mir bekommen, was ich habe.
Klar, manchmal machst du mich auch wirklich traurig und verzweifelt.
Aber anscheinend will ich es ja auch gar nicht anders.

Ich hab mein Ziel klar vor Augen, mein Lieber.
Mein Liebespfeil ist nur für dich bestimmt.
Hab mir sogar extra für dich die Fußnägel lackiert,
und zwar schon gleich am nächsten Tag.

Wohin du auch gehst, ich folge dir.Gib du ruhig das Tempo vor, egal ob langsam oder schnell,
kein Problem, ich bleib einfach an dir dran.

Ja, du hast mich gepackt.
Und ich werde alles mobilisieren, um auch dich anziehen,
ich werde stärker sein als die Schwerkraft.
Das ist reine Physik, da kannst du gar nichts machen.

Was? Ähm. „Satellite“. Von Lena. Mit 10% Biebelfeld. In Ouslou.

Bielefeld-Blog: ʊ :-)

Nicht mehr so lang hin, wenn der Hype um die Restbielefelderin Lena in ʊslʊ (üb: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Near-close_near-back_rounded_vowel.ogg also gesproichen ouhoslouh) kulminiert. Top Ten wäre mal wieder ganz schön angesichts des osteuropäischen Punkteverschiebebahnhofs. Ach so: Es gibt traditionell Goudaspießchen mit frischer Ananas und dazu eiskalte Jöllenbecker Steillage Grand cru mit einem Hauch Johannisberg. Die schönere und bessere Hälfte wird aber eher wohl den immer chic gewandeten Badenser Jogi Löw mit der Nationalelf („Brüh im Geiste“) sehen wollen.

Bielefeld-Blog: Gerhard Weber wird es richten

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Als damals Gerhard Weber mit seiner Idee im verwunschenen Halle mit der stinkenden B 68 mittendurch ein Tennisstadion mit internationalem Anspruch zu bauen und erfolgreich zu betreiben, tippte sich die Mehrheit der ja als visionär, Zukunftsorientiert und als überaus kreativ bekannten Ostwestfalen an die hohen Stirnen. „Dat schafft der nie“. Heute pilgern sie ins Tennismekka, löffeln aus Plasteschälchen Erdbeeren mit Sahne und erfreuen sich an den Gesängen diverser Interpreten.

Da von Oetker eher nur heiße Luft („Wir engagieren uns nur im Jugendbereich“) zu spüren ist, wird es wohl der „Schneider aus Halle“ richten müssen. Man kann es ihm ohne weiteres zutrauen. Ebenso auch, daß er nun in einem Rundumschlag Ordnung in den Laden bringen läßt. Der Sohn beweist seit Jahren, daß man rund um Stadion und Hotel durchaus ein mittleres Imperium bauen kann, mit dem sich Geld verdienen läßt.

Das ginge wohl auch auf der Alm, bedarf aber einer entschiedenen Bereinigung der Atmosphäre und vor allem unternehmerischer Kreativität. Gerhard Weber verliert äußerst ungern und hat ganz sicher einen Matchball in der Tasche, der so manchem noch heftig um die Ohren fliegen könnte.

Bielefeld-Blog: „Warum haben die überhaupt gekackt?“

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Die schönere und bessere Hälfte, Urbielefelderin und seit frühester KIndheit sowohl negativ wie positiv vom Arminen-Gen betroffen, („Rooooooooogggensssack, Roggensaaaaaaaaack, Roooooo………Tor“) richtete sich straff auf, vergaß die türkischen Spezialitäten und haute mal wieder ein Spruch raus, asl sie vom Ergebnis der Arminia-Abstimmung im Rathaus erfuhr: „Verdammt nochmal, warum haben die überhaupt gekackt?“. Gemeint hatte sie damit die – aus Sicht von Gerhard Weber – „lächerlichen 500 Tsd. zugesagte Hilfe“ aus städtischen Mitteln. Recht hat sie. Wenn man mit durchaus nachvollziehbaren Argumenten gegen städtische Hilfe ist, dann sollen wohl 500 Tsd. das Feigenblatt sein, das man als seltsame Koalition aus SchwatzGeldGrünDunkelrotundSonstigen zimmert, weil man ja auch „helfen will“. Das ist ebenso lächerlich wie inkonsequent.

Sie, die sie nach Hannelore Krafts vollzogener Wahllüge („Wir haben Rüttgers abgewählt“) sehr mit der SPD hadert, sagt aber auch: „Wer Karstadt – einem ebenso wie Arminia aus eigener Schuld in die Scheisse geratenen Privatunternehmen – die Gewerbesteuer erläßt, kann einem alten Symbol mit auch sozioökonomischem Charakter wie Arminia nicht die Hand ausschlagen“.