StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
18
Mrz '10

Bielefeld-Blog: Bloß nicht nachdenken!

Ausschnitte aus einem NW-Artikel:

Klub-Präsident Hans-Hermann Schwick hat sich unterdessen dagegen gewehrt, für die zu optimistische Finanzplanung der laufenden Saison mitverantwortlich gemacht zu werden.

“Ich sage es ganz klar: Es ist nicht die Aufgabe, die Inhalte der Lizenzierungsunterlagen zu prüfen, sondern sie […] zu lesen. Es gab keinen Anlass, an dieser Bewertung zu zweifeln”, sagte der 62-Jährige, der trotz zunehmender Kritik nicht an Aufgabe denkt.

Und gute Nacht… als Präsident möchte ich auch mal nur „lesen“ und nichts entscheiden müssen!

Wolfenbuettel-Blog: Auto in Wolfenbüttel aufgebrochen

Bis dato unbekannte Täter hebelten am Mittwoch den 03. März 2010, zwischen kurz vor zehn am Vormittal und Mittags kurz vor eins, alle Türschlösser eines bei einer Reitanlage in Klein Schöppenstedt geparkten Nissan Micra mit roher Gewalt auf. Allerdings gelang es nicht die Zentralverriegelung zu überwinden, so dass der oder die Täter kurzerhand durch die Heckklappe in das Auto  kletterten und dort ein Mobiltelefon und die unter einem Beifahrersitz abgelegte Handtasche Besitzerin des Autos entwendeten.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen:
Polizeikommissariat Wolfenbüttel
Frau Hunke
Telefon: 0 53 31 / 93 31 23

http://www.polizei.niedersachsen.de

Bielefeld-Blog: Von der Leyen plant “zurück ins Leineweberzeitalter”

Trotz der stark zunehmenden Zahl von Kurzzeit-Jobs will die Bundesregierung die Liberalisierung des Arbeitsmarktes weiter vorantreiben. Laut einem Bericht der Zeitungen der “WAZ”-Gruppe feilt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an einem Gesetz, um die Befristung von Arbeitsverträgen zu erleichtern. Mehr Beschäftigte müssten dann damit rechnen, keinen unbefristeten Vertrag mehr zu erhalten, sondern Jobs mit Zeitbegrenzung auf beispielsweise zwei Jahre.

Ursula von der Leyen, die als Familienministerin so etwas idiotischbeklopptgrandioses wie ein “Stopschild” gegen Kinderpo im Internet erfand, anstatt simpel löschen zu lassen, ist immer für einen politischen Joke aus der rechten kackbraunen Ecke ihrer Familientradition gut. Und an was erinnert das in OWL? Richtig. Die Leineweber. Die nicht richtig leben konnten und ein ganz klein wenig zum sterben zuviel hatten. Aber neoliberale Geister ohne Charakter wie VdL, Merkel oder Westerwelle interessiert das nicht. Deren “Beruf” ist ja die gut bezahltze Beschäftigung mit dem, was sie hochtrabend “Politik” nennen.

Hier mal ein Auszug aus dem, was die “Leineweberzeit” ausmachte:

Vor allem die armen Heuerleute, die als landwirtschaftliche Kleinstpächter auf den Nebengebäuden der alten Höfe lebten, waren auf das Leinengewerbe angewiesen. Seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges hatten sie sich im Kirchspiel überhaupt nur ansiedeln können, weil neben Landwirtschaft und Landhandwerk auch Garnspinnerei und Leinenproduktion einige Arbeit boten. Auf den Höfen arbeitete man mehr nebenher an Spinnrad und Webstuhl, um zusätzlich etwas zu verdienen. Den kleinen Köttern und Heuerlingen aber bot die Tätigkeit im Umfeld der Leinenerzeugung überhaupt erst die Chance, eine Familie und einen eigenständigen Haushalt zu gründen. Hier packte die ganze Familie vom 5jährigen Kind bis zum Greis mit an, um das schiere Überleben zu sichern. Wenn dann endlich ein Stück Leinen fertig gewebt war, musste es der staatlichen Leinenschauanstalt vorgelegt und dort bewertet werden.

Jetzt noch die Leinenproduktion ankurbeln, Kinderarbeit auch bei uns einführen und die Dreschflegel der schamlos Ausgebeuteten bekommen demnächst wieder gewaltig Arbeit.

Heidelberg-Blog: Spaniens sanfte Versuchung sucht den verführerischsten „Licor 43 Sommer-Drink 2010“

Alle Cocktail-Liebhaber und Licor 43-Fans aufgepasst! „Spaniens sanfte Versuchung“ sucht köstliche und kreative Ideen mit Licor 43. Der beliebte spanische Likör kürt damit erstmals den verführerischsten „Licor 43 Sommer-Drink“ des Jahres, wozu jeder Hobbybarkeeper und Liebhaber kreativer Mixkultur aufgerufen ist. Zugelassen sind Cocktails mit mindestens 2 cl Licor 43 und nicht mehr als 5 Zutaten. Einsendeschluss ist der 22. März 2010. Dazu einfach den persönlichen Drinktipp unter www.licor43.de abgeben und Daumen drücken. Es lockt die Aussicht, Deutschlands Stars der Bar persönlich kennen zu lernen und die aktuellen Cocktailtrends selbst zu probieren.

Licor 43 schreibt die Suche nach dem verführerischsten „Licor 43 Sommer-Drink 2010“ erstmals im Rahmen des renommierten Pro-fi-Wettbewerbs, der „Licor 43 Cocktail Competition“, aus. Die exklusiven Preise: Eintritt zur Licor 43 Happy Hour, dem Finale des Cocktailwettbewerbs am 31. Mai in Heidelberg, bei dem Deutschlands Bar-Profis live gegeneinander antreten. 4 x 3 Personen gewinnen Anreise und Übernachtung, 43 Heidelberger „Lokalmatadore“ können Eintrittskarten gewinnen. Eine Person darf Teil der Jury sein – das Los entscheidet. Der verführerischste „Licor 43 Sommer-Drink 2010“ wird beim professionellen Finale in Heidelberg als Welcome-Drink ausgeschenkt. Außerdem besteht die Möglichkeit für alle Teilnehmer, dass ihr Rezept als Drinktipp auf der Licor 43-Homepage integriert wird.
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Regensburg-Blog: Enrico Uccello – FDP-Politiker Kubicki befeuert Koalitionskrach

Unter anderem spielte Kubicki  auf das vor knapp drei Jahren geborene außereheliche Kind von CSU-Chef Horst Seehofer an. „Und warum nicht auch mal den CSU-Chef Horst Seehofer fragen: Hat Ihre Abneigung gegen die Kopfpauschale auch damit zu tun, dass Ihre Familienplanung etwas aus dem Ruder gelaufen ist?”, sagte Kubicki. Seehofer hatte sich zu dem Kind bekannt.

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Xaverl: Der ko leicht ren. Des ko seim Boss, an Westerwelle, net passiern. Der hot a eibauts Verhütungsmittl.

Übersetzung: Er kann da leicht reden. Dieses Missgeschick kann seinen Chef, den Westerwelle, nicht unterlaufen. Der hat ein veranlagungs bedingtes Verhütungsmittel.

Bielefeld-Blog: Frühgermanische Dekadenz

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In Abwandlung des Satzes des grandiosen, großen Guido nimmt die Teutotragödie um den Schüco-Werksclub Arm. Bielefeld hier im Raum der Schlacht gegen die spätdekadenten Römer immer tragischere Züge an, sind die “Drohungen, Beleidigungen und Anfeindungen” gegen den ebenso wortlosen wie blassen und unscheinbaren ehemaligen Vizepräsidenten Frank Kottkamp (“Er kam, sah und schwieg”) irgendwie kaum zu glauben. Belege, Beweise? Nichts. Stattdessen sybillinische Sprüche des Pattex-Präsidenten H-HS: “Ich erinnere mich an den Selbstmord von Robert Enke….”. Tun wir das nicht alle? Weinen wir nicht alle Tränen des Nachts um den Lokführer, der da unschuldig mit reingerissen wurde? Und nun Frank Kottkamp. Gewaltige Worte des präsidialen Mannes im dunkelblauen Dauerpullunder, der seine Heimat im Stadion gefunden hat. Neben dem Schwalben im First der Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne, die zur Zeit ein garstig Lied flöten. Darin geht es um einen frechen Zweitligaaufsteiger aus einer nahen Bischofsstadt, der sich anschickt, das wackelnde spätdekadente Arminen-Imperium am Samstag zu überrollen.

Am gestrigen Abend stellten sich dann GF Finanzen/GF Sport und der drollige Aufsichtsrat Leopoldseder ganzen 350 Fans. Nein, nein, keine Schlägerei. Nur die berechtigte Frage, warum die mit dem Nachlizenzierungsverfahren gegenüber der DFL beauftragten GF Anders und AR-Chef Leopoldseder die Zahlen ebenfalls “schönten”.

Aber das wird noch geklärt werden. Offen bleibt die Frage, ob Frank Kottkamp mit kugelsicherer Weste, hinter schußsicherem Glas in der Kaviarschnittchenloge und fünf Bodyguards zum Endspiel um die Ostwestfalenmeisterschaft aufkreuzt.