Archiv für den Monat: März 2010

Bielefeld-Blog: Schwarzgelbbraun ist die Rütti-Nuß

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Dem Minipräses von NRW, Jürgen Rüttschers, muß angesichts der Umfragen vor der kommenden Wahl der Arsch dermaßen auf Grundeis gehen, daß er die letzten Ultrakonservativen aus ihren Löchern lockt. Jetzt gehts ums „Deutsche Liedgut“. Statt Hiphop sollen seine Landsleute wieder „Deutsches Liedgut“ schmettern. Mann, Mann. Und die Lehrerschaft soll mitziehen. Jürgen, laß stecken. Übertragen auf das Konzert von Eros Ramazotti in Halle, das sich über 6000 Leute anhörten, klänge dann sein „Adesso tu“ in der hochmittelalterlichen Rüttgers-Übersetzung textlich so:

Geboren an den Rändern der Peripherie
wo die Straßenbahn nicht mehr weiter fährt
wo das Lied volkstümlich ist
und es einfacher ist zu träumen
als der Realität ins Gesicht zu schauen.

statt:

nato ai bordi di periferia
dove i tram non vanno avanti più
dove l’aria è popolare
e più facile sognare
che guardare in faccia la realtá

Seltsam. Wenn Ultrakonservativen die ohnehin äußerst spärlichen Ideen vollends ausgehen, ziehen sie die völkische Karte. Dann ist plötzlich Deutsch angesagt und „heimisch“. Rütti, geh heim. Deine Zeit ist schlicht und einfach um. Darauf ein:

„Wenn wir erschwindeln klimmende Höhen
Zwergvagabunden sind wir, ja wir“.

(Was damals eine akademische Aufsichtsratperson aus dem Kunstbereich in den galoppierenden Wahnsinn trieb)

Bielefeld-Blog: NW: Naive Birnensicht

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Helmut Kohl wird 80 und die NW widmet ihm eine Eloge in erschreckender Einfachheit. Die Folgen dieser 16 Jahre Strickjacken -, Bimbes – und Saumagenpolitik baden wir heute aus. Einschließlich dem Erbe des „Mädchens“, der Quantenphysikerin Dr. Angela Dorothea „IM Erika“ Merkel, die auf wundersame Weise Birne beerbte. Geistig wie durchtrieben moralisch mit Rouladen – Attitüde.

Stellvertretend für die Sicht jüngerer Menschen auf den Meister des Aussitzens und geistigen Stillstandes sei hier jemand aus einem Spiegel.online – Forum zitiert:

Ich empfand die Regierung Kohl während meiner Jugend als eine Art Konterrevolution, als eine Art Schritt zurück hinter jene gesellschaftlichen Freiheiten und Errungenschaften, die die sg. 68´er ihren Vätern abgetrotzt hatten. (bei aller notwendigen Kritik an den Exzessen). Nicht nur ich empfand die damals so genannte „Wende“, die neo- konservative Politik der CDU in den 80´er Jahren, als Fehlentwicklung, als Irrweg. Sie führte geradewegs in den politischen Stillstand und hätte beinahe in eine Erstarrung der Gesellschaft geführt. Es ist den Grünen zu verdanken, dass es soweit nicht kam.

Bielefeld-Blog: Jetzt gegen die widerliche Helena

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Die widerliche politische Mischpoke, die sich parasitär und wie ein Schimmelpilz über alles ausbreitet, was es vom Bürger an Daten zu erfassen gibt, wird wieder mal vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gezerrt. Das ist völlig in Ordnung. Wird die Schwachmaten aber nicht hindern, das zu erwartende Urteil gegen Helena via Brüssel doch zu unterlaufen. Schon 1969 sagten die Verfassungsschützer: „Mit der Menschenwürde wäre es nicht zu vereinbaren, wenn der Staat für sich das Recht in Anspruch nehmen könnte, den Menschen zwangsweise in seiner ganzen Persönlichkeit zu registrieren und zu katalogisieren und damit wie eine Sache zu behandeln, die einer Bestandsaufnahme in jeder Beziehung zu gänglich ist“. Klare Worte, interessieren geistig und moralisch abgefahrenen Typen mit den dicken Pattexhintern auf den blauen Sesseln des Reichstages aber wenig. Man kann unseren Bielefelder FoeBuD nur nach allen Kräften unterstützen.

Rathenow-Blog: 80 Jahre Jahnschule

Nach vierjähriger Bauzeit wurde am 11. Januar 1930 die Knabenvolksschule in der Jahnstraße als Jahnschule feierlich eingeweiht. Das Bauwerk prägte das Stadtbild. Die Ausstattung des Gebäudes erfolgte nach neuesten Erkenntnissen mit Zeichensaal, Physiksaal und großzügigen Klassenräumen. Die Schule hatte eine eigene Turnhalle und auf der anderen Straßenseite einen Sportplatz. Im Keller des Hauses gab es ein Schwimmbecken, das noch bis zur Wende als Lehrschwimmbecken genutzt wurde.
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Bis zum Krieg wurde das Gebäude als Schule genutzt. Dann diente es als Lazarett, wurde bei der Bombardierung Rathenows etwas zerstört. In den 50er Jahren wurde es wieder als Schule hergerichtet. Das große dreiseitige Gebäude beherbergte erst die Oberschule, dann die Friedrich-Engels- und die Bruno-H.-Bürgel-Schule. Mit der Entstehung des Plattenbaugebietes Rathenow-Ost zogen viele junge Familien in die heißbegehrten, fernbeheizten Wohnungen. So mussten auch dort Schulen gebaut werden. Es entstand Anfang der 1970er Jahre eine Doppelschule. In den südlich gelegenen Teil zog die Bruno-H.-Bürgel-Schule ein. Der nördliche Teil hieß zuerst POS Rathenow-Ost und wurde nach den Unruhen in Chile in Dr.-Salvador-Allende-OS umbenannt. In der Jahnstraße blieb für einige Jahre nur die Fr.-Engels-Schule. Da der Komplex insgesamt sehr groß ist, wurde dann wieder eine Teilung vorgenommen. Die zweite Schule erhielt den Namen POS „Ernst Thälmann“. Seit 1991 trägt die Schule nun wieder den ursprünglichen Namen „Friedrich Ludwig Jahn“. Sie ist seit der Fusion des Duncker- und des Jahn-Gymnasiums 2007 das einzige Gymnasium in Rathenow.
Gestern fand nun in der aufwändig umgestalteten Turnhalle eine zweistündige Festveranstaltung anlässlich des Jubiläums statt. Ehemalige Lehrkräfte, Politiker der Region und einige Schüler der ersten Jahre sowie weitere Gäste erfreuten sich an einem Programm mit hohem Niveau.
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Es wurde von den Gymnasiasten, von der Städtischen Musikschule und von der Kunst- und Musikschule Havelland gestaltet. Neben musikalischen und sportlichen Darbietungen wurde auch eine Zeitzeugenbefragung präsentiert. Am Programm beteiligt waren auch Schüler der benachbarten Jahn-Grundschule. Nach der Festveranstaltung konnten noch zahlreiche Dokumente besichtigt werden.

Bielefeld-Blog: Euli macht jetzt den Dammi

Detlev Dammeier wurde am heutigen Dienstag als Geschäftsführer der DSC Arminia Bielefeld Management GmbH mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Freistellung erfolgte durch den Vorstand des DSC Arminia Bielefeld e.V. mit Genehmigung des Aufsichtsrates der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA. Dammeier soll zukünftig einen neuen Tätigkeitsbereich bei Arminia erhalten. Quelle: Homepage Arm. Bielefeld.

Neuer Interimschefcoach mit Trainerlizenz (hat Dammi nicht) ist jetzt Frank Eulberg. Ihm berichtet Co-Trainer Jörg Böhme. Laßt uns die Spiele um die silberne Ananas feiern.

Frankfurt-Blog: Das eigene Haus in Frankfurt

Viele Menschen träumen schon seit Jahren davon und manchen glückt es auch das eigene Haus in Frankfurt zu bauen. Es ist ein Traum von vielen Menschen, jedoch ist dieser Traum auch mit einigen Hürden verbunden, dies zu bewältigen gibt, bis das Haus steht.

Denn angefangen beim Fundament bis hin zum Ausbau des Dachbodens, gibt es viele Fallstricke die der neue Hauseigentümer beachten muss um nicht irgendwann in der Schuldenfalle zu landen. Wenn ein Fehler am Bau kann meist sehr teuer werden und eine Wiederherstellung von Fehlern ist sehr kostenintensiv und auch langwierig.

Besonders beim Ausbau des Daches und des Dachstuhls ist Vorsicht geboten. Denn wir hier an der falschen Stelle gespart und sich zum Beispiel auf ein günstiges Holzprodukt einlässt, wird in einigen Jahren die Rechnung dafür schnell bekommen. Denn nichts könnte schlimmer sein als Dachbalken die schnell anfangen sich in Wohlgefallen auflösen.

Daher sollten Sie bereits an dieser Stelle keine Kosten und Mühen scheuen. Aus eigener Erfahrung, kann ich Ihnen sagen dass man lieber auf hochwertiges Holz (zum Beispiel hier) setzt, als dann später einen defekten Dachstuhl zu haben.

Sicherlich wollen wir an allen enden und Ecken sparen, jedoch müssen wir auch immer schauen inwieweit sich eine Sparmaßnahme lohnt. Wenn der Hausbau sollte möglichst eine lang angelegte Investition sein und daher kann man hier wie Qualität lieber etwas mehr Geld investieren, als später dann die teure Rechnung zu erhalten. In diesem Sinne sparen Sie nicht an der falschen Stelle!

Lippstadt-Blog: Kommt das Auenzentrum?

Ja, ich hab mich schon gefreut, dass es, so scheint es nach außen, doch noch was wird mit dem Auenzentrum. Ich weiß nicht, wieviele Sterne die Stadt braucht, aber bei dem erhaltenen 2. Stern bei der Vergabe, wurde darüber positiv berichtet. Also ich freu mich, wenn´s klappt, da dies für das Image von Lippstadt gut wär und dem Tourismus wahrscheinlich etwas auf die Beine helfen würde….Mal schaun, ob der Bürgermeister Sommer das hinkriegt. „Der Sommer im Auenzentrum“, besser könnte eine Überschrift im Lippstädter Patriot nicht heißen…Vielleicht kommt dann der WDR oder „Bilderbuch Deutschland“ mal auf die Idee, auch mal einen Film über Lippstadt zu drehen, da wir wohl, anders als Soest, bisher wohl vergessen wurden….Verdient hätt sie es, die historische Stadt an der Lippe…

Bielefeld-Blog: Da fehlen doch welche

Übersicht: Berufe, die die Deutschen auf keinen Fall ausüben wollen

1. Versicherungsvertreter (45 Prozent)
2. Politiker (30 Prozent)
3. Fernfahrer (29 Prozent)
4. Straßenkehrer (23 Prozent)
5. Landwirt (22 Prozent)
6. Grundschullehrer (22 Prozent)
7. Reinigungskraft (21 Prozent)
8. Bankkaufmann (15 Prozent)
9. Arzt (13 Prozent)
10. Journalist (12 Prozent)

Aus einer Pressemeldung von „Faktenkontor Hamburg“, die eine repräsentative Umfrage zu dem Thema versanstaltet hatten. Außer Konkurrenz liefen dann wohl „Manager“ vom Schlage eines Thomas M. oder Winkeladvokaten oder hochbezahlte Fußballer oder nach dem Maul redende „Experten“ oder Pharmavertreter oder Apotheker ….

Regensburg-Blog: Ein besonderer Gutschein – verteilt auf der Dona

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Xaverl. Jetzta wirds von alle Seitn ogriffa, d Kirch. Owa ma soit net vagessn, dass de meistn von da Kirch anständige Leit san und scho vui Guats do hom.

Übersetzung. Jetzt wird die Kirche von allen Seiten angegriffen. Man sollte aber nicht vergessen, dass die meisten Kirchenanhänger anständige Leute sind und die Kirche auch schon viel Gutes getan hat.

Bielefeld-Blog: Guido in BI verschollen?

Die Frage ob des beharrlichen medialen Schweigens des Lautsprechers der Nation tat sich auch hier auf: „Wo ist Guido?“. Die Antwort ist einfach, hängt sie doch mit Deutschlands unwirklichster, nicht vorhandenster Stadt zusammen:

„Hinter den Bergen.
Bei den sieben Zwergen.
Geht Pit grad zur Hand.
Ist in Bielefeld abgebrannt“

Damals, als TV-Reporter Bruno Moravetz bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid beim 15-km-Skilanglauf stundenlang einen gewissen „Jochen Behle“ suchte und verzweifelt immer wieder ins Mikro rief: „Wo ist Behle?“, begann die Legende. Dank Reihenuntersuchungen, Schleudertrauma-Serientests und Implosionsexperimenten an der rührigen aber unsichtbaren Uni Bielefeld haben wir heute klare Gewißheit. Behle bog damals einfach Richtung Bielefeld ab, weil ihm eine Fata Morgana am amerikanischen Himmel den Weg gen Sparrenburg wies: „Da wirst Du Dein Glück erhaschen“. Man hätte einfach nur der Spur im frisch gefallenen Schnee folgen müssen, führte sie doch stracks zum Innenhof der Sparrenburg.

So war das auch mit Guido. Nachdem er eine Nation verbal bespuckt und Millionen Mitbürger beleidigt hatte, schickte OBPit ihm eine Depesche: „Kommen Sie her. Hier in der Ampel findet sie keiner“. Wer jetzt zwischen Jöllenbeck, Gadderbaum, Senne, Heepen und Brackwede intensiv sucht, wird Guido in einem geistigen Keller unterm Kesselbrink finden.

Nun müssen wir noch das Geheimnis um Jörg Kachelmann klären. Also verdächtig ist er ja schon mal. Sagt BLÖD, BUNTE pflichtet bei. Wer sein Privatleben nicht offenlegt ist immer verdächtig. Wer eventuell gar nicht angeklagt wird, ist noch verdächtiger. Das allein wär doch schon Grund, wegzusperren.

Oder Guido? Man wird ja in Deutschland wohl noch verdächtigen dürfen.

Bielefeld-Blog: Westfalen-Blatt. Schweinegrippenaiv.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist die Neue Grippe (»Schweinegrippe«) in mehr als 200 Ländern oder Regionen ausgebrochen. Die Zahl der Todesfälle weltweit wird auf 17 000 geschätzt. Es sollte also unstrittig sein, dass die Warnung vor einer solchen Gefahr angebracht war. Und wer die Menschheit vor einer hoch ansteckenden Krankheit schützen will, muss auch für rechtzeitige massenhafte Herstellung von Impfstoff sorgen. Wer heute sagt, er habe damals gewusst, dass das Virus sich als weit weniger gefährlich als angenommen herausstellen würde, handelt unseriös. Dieses Fehleinschätzungsrisiko besteht bei einem sich verändernden Krankheitserreger wie dem Influenzavirus nun einmal. Richtig ist, dass die Verträge mit den Herstellern offenbar in der Regel eher unternehmensfreundlich ausgefallen sind, was Lieferfristen und Abnahmemengen angeht. Doch hier sei an die Lage im Frühsommer 2009 erinnert, als jeder Staat versuchte, für seine Bürger das Beste herauszuholen – und die Pharmaindustrie am längeren Hebel saß. So ist das mit Angebot und Nachfrage in einer Marktwirtschaft. Die Alternative sind staatliche Zwangsmaßnahmen.

Ziemlich naiv, liebes Westfalen-Blatt. Da hat sich ein Industriezweig mit teilweise mafiösen Methoden mal ganz flott die passenden Politiker und einen Teil der stets willfährigen Medien mit erfundenen Horrormeldungen unter den Nagel gerissen. Was man aber nicht bedacht hat: der so zu manipulierenden Patient hat der Pharmaindustrie den Vogel gezeigt. Und was ist passiert? Nur das, was auch sonst durch Influenzaschübe passiert. Alles andere war Panikmache, um den Profit anzuschieben.

Detmold-Blog: die Politik

es ist mal wieder soweit unsere Straßen werden wieder „zugemüllt“ mit Plakaten:

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aus dem freundlichen feindlichen Hessen, genauer gesagt aus Kassel kommt das Team welches die Plakate (zumindest die der SPD) bei uns aufstellt, scheinbar gibts es (traut sich?) kein regionales Unternehmen die Schandflecke  in Detmold aufzubauen.

Bielefeld-Blog: Die langen Finger von unserem Thommy

Da muß doch der immer so leicht grimmig dreinschauende Chef der Lampenabteilung von Karstadt an der Bahnhofstraße Schaum vor den Mund bekommen, wenn er sowas liest:

Der frühere Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff hat laut einem Zeitungsbericht nach seinem Ausscheiden bei dem Handelskonzern Karstadt-Quelle mehr als zehn Millionen Euro Beraterhonorar vom Bankhaus Sal.Oppenheim bekommen. Middelhoff habe von der Bank einen mit jährlich vier Millionen Euro pro Jahr dotierten Beratervertrag, der auf drei Jahre und ein Jahr Option abgeschlossen worden war, erhalten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Der Vertrag sei dann allerdings nach wenigen Monaten vorzeitig wieder aufgelöst worden. Kurz vor der Insolvenz Millionen für Middelhoff Bei Vertragsauflösung von Middelhoff seien dann mehr als zehn Millionen Euro an den ehemaligen Chef des Medienkonzerns Bertelsmann und des Handelskonzerns Arcandor ausgezahlt worden. Arcandor hatte wenige Monate nach Middelhoffs Ausscheiden Insolvenz angemeldet. Das führte auch zu Problemen bei Sal.Oppenheim, da die Privatbank Großaktionär bei Arcandor war und der Arcandor-Mitinhaberin und Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hohe Kredite gewährt hatte. Sal.Oppenheim wurde schließlich an die Deutsche Bank verkauft.

Wenn der geölte Bub eines kann, dann ist das labern, tricksen und abkassieren. Elisabeth Mohn könnte sicher nicht ihren Ansichten und den hohen „moralischen Zielen“ der Bertelsmann-Stiftung nachgehen, hätte man den nach eigener Ansicht Supermann nicht reichlichst abgefunden und aus dem Haus gewiesen.

Bielefeld-Blog: Die Krönung der Doofheit

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War hier noch weiland die damalige Familienministerin UrsulavdL mit einem Kinderpo-Internetsperrgesetz auf die Nase gefallen, das dann doch – oh Wunder – vom Bundeshorst unterschrieben wurde (Im Delirium?), aber nicht in Kraft treten sollte, meldet sich jetzt die Krönung der Politik, die Brüsseler EU-Mischpoke. Dieser Entsorgungsapparat für hier abgehalfterte Politgrößen a la Oeddinga oder der unsäglichen FDP-Koch-Mehrin, setzt immer noch was drauf. Jetzt soll die ganz große Superlösung für das Web kommen und sogar „Nachschlagen nach einschlägigen Seiten“ bestraft werden. Hahahaahahaaha.

Da wäre ja wohl erst einmal das Nachschlagen in Etablissements der katholischen und „sonstigen“ Einrichtungen notwendig, oder?

Bielefeld-Blog: Die Sorgen des Westfalen-Blattes

Je näher der Termin der nordrhein-westfälischen Landtagswahl rückt, desto aufgeregter werden die Debatten um denkbare und undenkbare Koalitionen. Da werden Wunschbündnisse lautstark bekräftigt und andere, rechnerisch auch mögliche Machtoptionen abgelehnt – mal halbherzig und mal ganz vehement. Der Kunst des Andeutens und Weglassens kommt in der Politik von jeher große Bedeutung zu. In Zeiten zunehmend schwieriger werdender Mehrheitsverhältnisse wägt der Politiker sein Wort besonders. Der Konjunktiv hat Konjunktur. Hessen lässt grüßen – die politische Klasse hat aus dem Ypsilanti-Desaster gelernt. Dennoch bleibt der Nutzen zweifelhaft. Zwar ist es richtig, dass die Parteien ihre Bündnispräferenzen deutlich machen. Das hilft dem Wähler, einzuschätzen, wieviele und welche Inhalte eines Programms gestutzt werden könnten, wenn eine Partei eine bestimmte Koalition eingeht. Auch müssen Parteien sagen dürfen, dass sie ein Bündnis ausschließen. Alles dazwischen aber ist Politklamauk. So schadet die in Nordrhein-Westfalen aufs Neue zu beobachtende Wortklauberei dem Ansehen der Parteien. Sie ist nicht ernstzunehmen, birgt jedoch ein gewaltiges Frustrationspotential. Dann nämlich, wenn Politiker nach der Wahl juristisch spitzfindig ausführen, dass sie diese oder jene Koalition zwar nicht gewollt, aber eben auch nicht ausgeschlossen hätten und nun eben nicht anders könnten. Das ist eine Strategie, die dem Wählerwillen erst auf undemokratische und unehrliche Weise vorgreift, um die Menschen später unter Umständen für das »falsche Wahlergebnis« in Haftung zu nehmen. Wie aber ist die Lage an Rhein und Weser wirklich? Sechs Wochen vor der Landtagswahl sind weiter sechs Koalitionsmodelle denkbar. Unbeliebt, aber immer möglich ist eine Große Koalition aus CDU und SPD. Unwahrscheinlich, aber mindestens bis zum FDP-Landesparteitag am 2. Mai nicht auszuschließen ist eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und Liberalen. Unproblematisch sind Schwarz-Gelb sowie Rot-Grün. Solange es dafür aber keine klare Mehrheit gibt, bleiben Schwarz-Grün und Rot-Rot-Grün gut möglich. Mehr noch: Für diesen Fall sind beide Modelle sogar besonders attraktiv. Für die SPD könnte Rot-Rot-Grün sogar zur einzigen Option werden, eine NRW-Regierung anzuführen. Und für die CDU wäre Schwarz-Grün allemal erstrebenswerter als die Oppositionsrolle – zumal die bundespolitischen Auswirkungen kaum problematischer sein dürften als bei einer Koalition mit der SPD. Handfeste Gründe für das
eine wie für das andere Bündnis gibt es also genug – allen verbalen Kraftmeiereien des Wochenendes zum Trotz.

Liebes Westfalen-Blatt. Da könnt Ihr chretten und rechnen wie Ihr wollt. An der medial-inszenierten Ypsilanti-Jagd und dem von Roland Koch höchstpersönlich mit Hilfe der dortigen gelben Nullen ausgekippten Dreck habt Ihr fleißig mitgeschrieben. Gegen das, was jetzt in Wiesbaden und im Bund abgeht sind alle anderen Koalitionen Kindergeburtstage. Oder seid Ihr so naiv, eine Koalition der Schwarzen mit den grünen neuen Gelben wäre besser? da ist doch Mord, Totschlag und „Hamburger Verhältnisse“ schon vorprogrammiert. Aber Grüne gehen wohl auch mit Jürgen Rüttgers ins Bett wenn es Pöstchen gibt.

Bielefeld-Blog: Hasenzähnchens Rückkehr

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Neulich, als Stefan Raab und die ARD SängerIn und Lied für den Grand Prix ins Oslo auswürfelten, fiel die Moderatorin durch außergewöhnliche Zähne auf. Heute legt „Poor & chic“ in einem den örtlichen Gazetten beigelegten Prospekt nach. Ist es Ostern geschuldet oder einfach nur „neuer Chic“, mit Hasenzähnchen in die Kameras zu lächeln? Stell Dir vor, sie lispelt Dir in einem ganz stillen Moment zu: „Liebssssst Du misss?“.

Ostern kann kommen.

Bielefeld-Blog: Es geht eben nicht ohne Eros

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Über 6000 Leute in Gerry Webers Tennisbude. Eros Ramazotti, der Italobarde mit dem Kräuterbitternamen und der „Michelle“ – Vergangenheit, schwebte in einem Container auf die Bühne – und legte los. Dank „Silberpaket“ waren wir gestärkt von einem formidablen Vorspeisenbuffet, denn es donnerte gegen die harten Plastikschalen im Stadion, das – „geschlossene“ Dach bebte und die Leute riß es von von den Sitzen. Zum Abschluß seiner Tournee 2010 „Ali e radici““ gab der Römer noch mal Alles und den Ärmchen der schöneren und besseren Hälfte doch gewaltigen Auftrieb. Passt ja auch, heißt doch seine neueste CD „Ali e radici“ – „Flügel und Wurzeln“. Fast interessanter war aber die stundenlange Boebachtung eines Pärchens auf der Fläche vor der Bühne, wo sich der unvermeidliche Roberto Blanco unter die Leute gemischt hatte und huldvoll ins spärlich applaudierende Auditorium winkte.

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Besagtes Pärchen fiel auf: Er – anderthalb Kopf größer – umspielte sie, fiel fast auf die Knie, umarmte sie, wippte mit den Knien, knetete die Öhrchen, machte den eingedrehten Berlusconi – und sie blieb steif wie ein Stecken. Kurz bevor Eros zum Ende des Konzertes wieder im Container entschwebte, waren sie verschwunden. Ob die öffentliche Umspielung ihr Ziel erreicht hatte, wissen wir nicht.

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Nach einem letzten „Cose della vita“ war es aus. Ohren und Bauch summten noch und die schönere und bessere Hälfte meinte „Nenn mich aber jetzt bitte nicht Michelle“. Das ließ sich nur kontern mit „Dann nenne mich doch nicht bitte dauernd Eros“.

Un´emozione per sempre.

Bielefeld-Blog: Am magischen Ort

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„Ich würde heute Vormittag gerne mal zu den Externsteinen bei Horn im Lippischen fahren“, meinte die schönere und bessere Hälfte zu mir. Nun geht man ja davon aus, daß Urbielefelder und – innen in der Schulzeit nicht nur einmal an die magischen Orte hier im Raume – Hermannsdenkmal, eben jene Externsteine, Sparrenburg, usw. – gescheucht wurden, um die Mäntel der Geschichte wehen zu sehen. Sie schaffte meine Mitnahme unter Abgabe des Versprechens, einen Kaffee nebst Apfelkuchen auszugeben und selbst zu fahren. Das Apfelkuchenversprechen hielt sie ebenso ein, hier der Beweis:

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wie die flotte Gangart bei zeitweise strömendem Regen über teilweise arg zerhackte Straßen der Gegend bei Detmold. Da, wo ein gewisser Landrat Heuwinkel das Regiment führt. Gefragt, warum die Externsteine ein Thema seien, meinte sie nur: „Ein magischer Kraftort“. Was man natürlich auch nachlesen kann.

Ob sie den ganzen Kraftakt nur startete, um ein chices neues Gewams auszuführen und heute Abend bei Eros Ramazotti mit VIP-Karte und Lunch durchhalten zu können? Hoffen wir mal, daß der Schneider aus Halle das Dach der Arena zu läßt.

Se bastasse una canzone….

Detmold-Blog: Lösung der anstehenden Verkehrsprobleme…

… hieß es vor 40 Jahren in einem Flyer der SPD:

Kreiskrankenhaus

Damals mit einer Fotomontage einer Mehrspurigen Straße direkt „am Kreiskrankenhaus“.

Schon damals sah man für die Zukunft Verkehrsprobleme in der Röntgenstraße auf uns zukommen, tja 40 Jahre durchsitzen und jetzt haben wir den Mist.
Ich bin gespannt ob sich in Zukunft außer der bisherigen umgesetzten Maßnahme (der neuen Ampelschaltung) was ändern wird, angesichts der schlechten Haushaltslage der Stadt.
Das Eckhaus abreißen für eine Abbiegespur wäre mit Sicherheit nicht günstig…

PS: ich bin dann mal wieder zurück hier im detmold-blog

Aschaffenburg-Blog: Kleinhunde-Spielstunde der Hundeschule Aschaffenburg

Die Hundeschule Aschaffenburg von Petra Führmann und Iris Franzke bietet jeden Mittwoch und Samstag in Aschaffenburg eine Kleinhundespielstunde für Chihuahua, Prager Rattler, Yorkshire, Mops, Dackel, Jack Russell und Co. an.
Diese Spielstunde soll den Kleinen die Möglichkeit bieten , unter ihresgleichen zu spielen und zu toben.

Sie steht auch externen Kleinhundebesitzern offen (d.h. jeder ist herzlich eingeladen, auch wenn Sie bis jetzt kein Kunde unserer Hundeschule waren – Hunde mit Aggressions- oder starken Angstproblemen sollten jedoch vorher/parallel Unterricht buchen).

Bitte beim ersten Besuch den Impfpass mitbringen!
Die Teilnahme an dieser Spielstunde kostet für Externe 10 , 00 € pro Hund. Kunden die bereits Einzelunterricht gebucht haben/ hatten, bezahlen 6 , 00 € .


Kontakt:
Hundeschule Aschaffenburg
Würzburger Str. 89 (Büro)
63743 Aschaffenburg
Tel.: 06021-20156

http://www.hundeschule-ab.de


Unser Buch zum Thema:
Kleine Hunde große Freunde
von Petra Führmann , Nicole Hoefs und Iris Franzke
Franckh-Kosmos Verlag

http://www.hundebuecher.net

Bielefeld-Blog: Die geklaute Stunde

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Das war gestern Abend schon eine krude Mischung. Reichlich Caipi und dazu Adolf Hitlers beklopptes Leben auf einem sonst weniger beachteten Sender geguckt. Hatte aber nichts mit der Arminia-Klatsche zu tun. Ersparte das Zapping in Dieter Bohlens Schwachmatensangesdohlenschau. Die Frage „Wollen wir die Uhren schon vorstellen?“ beantwortete die schönere und bessere Hälfte lapidar: „Wag Dich“. Also wagte ich nicht. Ohnehin erschließt sich der Sinn von Sommer – und Winterzeit nicht mehr so ganz. Beim Bäcker war es leerer als sonst….

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Bielefeld-Blog: Ausschreitungen am Bielefelder Bahnhof

Ist es schon soweit, dass wir bei solchen Meldungen zur Tagesordnung übergehen?
Bei einer Massenschlägerei  an der sogenannten „Tüte“ am Bielefelder Hauptbahnhof sind am Donnerstag Abend drei Polizisten verletzt und acht Personen in Gewahrsam genommen worden. Auslöser war die versuchte Festnahme eines Afrikaners, der mit einem anderen Mann in Streit geraten war. Der Afrikaner wehrte sich gegen die Polizisten so stark, dass die Beamten Verstärkung anfordern mussten. Daraufhin soldarisierten sich 30 bis 40 Mitglieder der Alkoholiker- und Junkieszene an der Tüte mit dem Mann. Sie versuchten die Festnahme mit Gewalt zu verhindern. Nachdem der Afrikaner schließlich festgenommen werden konnte, kollabierte er und wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Was ist los in Bielefeld, dass die Ordnungskräfte der Lage nicht mehr Herr sind? Jeden Tag liest man von Einbrüchen, Diebstählen und Überfällen, das meiste davon sind Beschaffungsdelikte, um die Drogen zu finanzieren. Die Herbert-Hinnendahl-Straße verkommt zu einem einzigen Dreckloch, man traut sich kaum noch, dort lang zu gehen.  Und der Drogenstrich ist auch nicht weit entfernt, vor den Augen von Kindern stehen die Damen am Parkplatz vor der Post. Irgendwas läuft hier aus dem Ruder.