Ja, Ghosti hat schon recht. Ach komm geh. Den Aufstiegsbalkon braucht ihr nicht zu fegen. Sacht mal OBPit Bescheid.
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… und sich mal zur Abwechslung selbst besiegt. Auch wenn der Sturm nicht trifft, man sollte denen mal sagen, das Eigentore für den Gegner zählen. 1:2 Toll, wirlich toll, jetzt ist das WE doch noch versaut. Vielen Dank, lieber DSC, meine Omma (ja, mit doppel “m”), Gott hab’ sie seelig, hatte mehr drauf. Die hat wenigstens noch gekämpft und an etwas geglaubt.
Was rege ich mich eigentlich so auf, ist doch nur Fußball, genau, ruhig, gaaaanz ruhig, so etwas muss man wegatmen.
EDIT: Ich kann es nicht wegatmen, habe es probiert, wirklich … ganze 5 Minuten, im Gegenteil, der Zorn wurde immer größer. Ich will Autos brennen sehen, oh Moment. Das war ja etwas anderes, der Aufruf war für die obligatorische Jahnplatzuhr-Montags-bis-Mittwoch-aber-nicht-vor-9-Uhr-Demo. Egal, irgendwas muss passieren, ach, ich hab’s, ich geh schlafen.
Vielleicht sollte endlich mal jemand anfangen, die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit der Zahl freier Stellen zu vergleichen und dann ein wirksames Konzept zu entwerfen. Es kann doch nur funktionieren, wenn die vorhandene Arbeit so verteilt wird, dass jeder überhaupt die Möglichkeit zur Arbeit hat. Ein Teil der arbeitenden Menschen muss Überstunden fast zum Nulltarif machen und andere haben keine Chance auf eine Arbeitsstelle. Und es sind doch nicht nur Schulabbrecher oder schlecht Ausgebildete unter den Langzeitarbeitslosen. Nach einer Veröffentlichung sollen allein im Land Brandenburg über 700 Akademiker händeringend einen bezahlten Arbeitsplatz suchen. Praktika, Eingliederungsmaßnahmen und ähnliche “Beschäftigungen” haben doch nie zu bezahlter Arbeit geführt. Wieso soll auch ein Arbeitgeber Geld für Leistung ausgeben, wenn sie auch kostenlos erbracht wird? Auch der hochgelobte Kommunalkombilohn, an dem sich Bund, Land und Träger einer Maßnahme beteiligen, liegt bei 7,14 Euro Brutto und damit unter dem Mindestlohn. Und wenn diese Maßnahme für den Träger nicht mehr attraktiv genug ist, kann er sich sogar von den Leuten trennen, auch wenn der Vertrag für drei Jahre festgeschrieben worden ist. So sieht doch die Realität aus.
EX-Innenminister Schönbohm hatte alle Befürchtungen der Bevölkerung mit lapidaren Sprüchen abgetan und jedes Mal behauptet, die Kriminalitätsrate habe seit der EU-Osterweiterung nicht zugenommen. Das würden die Leute nur subjektiv so empfinden. Nun belegen veröffentlichte Zahlen, dass zum Beispiel Wohnungseinbrüche, Autoklau und Diebstähle auf Baustellen im grenznahen Bereich um das Drei- bis Vierfache zugenommen haben seit der Freigabe der Ostgrenze. Da ist es doch gerechtfertigt, dass weiter Stellen abgebaut werden bei der Polizei, oder?
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), hat den Iran vor einer Ausweitung
seines Nuklearprogramms gewarnt und angekündigt, Deutschland werde sich an einer Verschärfung der Sanktionen maßgeblich beteiligen. “Der Iran spielt mit dem Feuer”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Morgige Ausgabe) mit Blick auf eine mögliche Eskalation des Konflikts. “Man muss von einer Gefährdung der Weltsicherheit sprechen. Der Sicherheitsrat ist aufgefordert, geeignete Konsequenzen zu ziehen und die Sanktionen zu verschärfen.” Diese Sanktionen müssten vor allem das iranische Atomprogramm und die ökonomischen Aktivitäten der Revolutionsgarden treffen. Polenz betonte: “Die Sanktionen müssen hart und effektiv sein. Und sie kommen nur dann an, wenn niemand sie unterläuft. Deutschland wird sich an all dem maßgeblich beteiligen.”
Der nächste idiotische Schwätzer. Das nächste Thema. Die Heimat der Wilhems I. und II. und “Arbeitsgebiet” eines braunen Anstreichers aus Austria wird doch wohl endlich irgendwo ganz vorne mit Schellenspiel und Panzerfaust zeigen können, woran die Welt diesmal genesen kann. Oder? Als ob das afghanische Abenteuer und die Lügen zum Irak nicht reichen würden. Im Kriegsfalle wäre die ostdeutsche Plage ja Oberbefehlshaber und Gutti Adjudant. Schöne Aussichten.
Allerdings: Murkels Anblick an der Spitze einer Invasionsarmada würde auch Ahmadinedschad in die Flucht schlagen. Denn über angeblich vorhandene Bomben, Chemische Waffen, biologische Bomben wurde uns ja sogar vor der UN so einiges vorgelogen, was zum Krieg “berechtigen” sollte. Und wer hier Arbeitslosenzahlen und Hartz 4-Zusemanhänge so tzurechtbiegt,. daß sie ins Weltbild der ewig Gestrigen vom rechten Lager passen, der kriegt auch eine Powerpointpräsentation über virtuelle Atombomben hin. Locker.
Eine Serviette, die Napoleon bei seinem Besuch in Wesel 1811 persönlich benutzt haben soll, befindet sich nach Angaben von RP Online seit kurzem im Besitz des Stadtarchivs der Stadt Wesel. Wie Leiter des StadtarchiNapoleons der Stadt Wesel übertragen. Die Dame stammt aus der einst recht bekannten Weinhändlerfamilie Kiel, bei der Napoleon eingekehrt sein muss. Wie genau die Serviette in den Besitz der Familie gelangte, ist leider nicht überliefert. Das historisch wertvolle Stück soll nun im Textilarchiv der Stadt Wesel eingelagert werden und eine Sonderausstellung 2011 oder 2012 bereichern.
Das ist ein Bild von einem echten Durchblicker. Einer, der zackig seinem Entwicklungshilfeministerium vorsteht, was er ja vor der Wahl der schlechtesten aller jemals in der Bundesrepublik installierten Juntas abschaffen wollte. Das Bild stammt vom Blog des Spiegelfechter, der noch feinere Pretiosen zu bieten hat. Niebel. Dirk. Ein Mann mit Durchblick. Richtigem Durchblick. Wie die ganze gelbe Truppe. Die Kabarettitsten schlagen sich vor Vergnügen auf die Schenkel und Angela M. atmet ein wenig auf, gibt es doch einige, die noch mehr Stoff für Lachsalven liefern.
Hier in der Metropole sind sie im Rat allerdings ein wenig traurig. So einer wie Niebel, der fehlt ihnen. Der würde den konzeptionellen Nebel in der Butze am Niederwall schon durchtrennen wie einst Clausen, ähm Moses, die Lutter. Ein Bild sagt eben mehr als eine Torte. Bis man sie mal geworfen hat. “Blaue Brille an Schwarzwälder”. Na? Wer wirft zuerst?
Wer engagierte Anwälte sucht, dem kommen oft nur fernsehbekannte Figuren wie Eli Stone oder Edel & Stark in den Sinn. Gute Juristen in der realen Welt kennt man im Bedarfsfalle kaum. Die Problemösung findet man nun auf dem Web-Portal “rechtsanwalt.am”. Kein reine Auflistung von Anwälten, sondern eine verbraucherfreundliche Bewertungswebsite. Gut und motiviert? Oder eher durchschnittlich oder gar unzuverlässig? Das wird jetzt von Online-Usern beurteilt.
Die Bewertung der Juristen erfolgt nach den Faktoren Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Auftreten und fachliche Kompetenz. Ein Punkte-Ranking wird komplettiert durch frei formulierte Klientenkommentare. Zu Recht also tritt das Portal mit dem Slogan „Transparenz in der Jurisprudenz” an. Schließlich können Ratsuchende nun mit wenigen Klicks die beste Anwaltskanzlei in ihrer Region oder bundesweit finden. Änwälte, aber auch Wirtschaftsprüfer wiederum erhalten die Möglichkeit, sich zu präsentieren, eigene Fachartikel sowie News zu den Themen Recht und Wirtschaft im Internet zu publizieren.Um die nötige Objektivität zu garantieren, kann von jeder IP-Adresse nur eine Bewertung je Anwalt abgegeben werden. Mißbrauch und Manipulationen sind damit nahezu ausgeschlossen. Darüber hinaus prüft der Initiator Webmanager GmbH stetig die User-Anmeldungen sowie abgegebene Kommentare.
Webmanager-CEO Achim Kilgus hofft, daß sich nach dem Erfolg von Bewertungsseiten für Ärzte und Lehrer auch das Anwaltsportal durchsetzen wird. Das Ziel: rechtsanwalt.am soll sich zur zentralen Anlaufstelle im Netz für Rechtssuchende und Rechtsanwälte entwickeln – nicht nur direkt auf dem Portal, denn Rankings und Neuigkeiten werden zusätzlich über Twitter kommuniziert.Hintergrund: Der Betreiber Webmanager GmbH bietet Dienstleistungen wie Suchmaschinenoptimierung und -marketing an. Das Unternehmen aus Sinzheim bei Baden-Baden ist seit 1998 als Internet-Agentur tätig. Mit zehn Mitarbeitern betreut das Unternehmen mittelständische Kunden aus Deutschland und Europa. Gründer und Geschäftsführer ist Achim Kilgus.
AllerLeih Kitzingen
Kaiserstraße 43
97318 Kitzingen
Tel. 09321 / 9 26 25 62
19. Februar 2010 – Neueröffnung von AllerLeih Kitzingen
Vor einigen Tagen bin ich beim Laden, wo jetzt am 19. Februar 2010 die Neueröffnung
von AllerLeih Kitzingen stattfindet, vorbei, da ich gerade beim kostenlosen Verteilen
von Flyers für Cafe Zeit in Kitzingen war. Ich ging in den Laden hinein und bot mich
an, da ich sowie gerade dabei war Flyers zu verteilen, auch die kostenlosen Flyers
für die Neueröffnung von Allerleih Kitzingen zu verteilen. Ich habe dann ein Schwung
Flyers bekommen und habe sie mit den Flyers von Cafe Zeit überall in die Briefkästen
der Wohnungen und Häuser in der Innenstadt von Kitzingen verteilt. Heute, den
19. Februar 2010 werde ich persönlich bei der Eröffnung da sein, um zur Neueröffnung
des Ladens zu gratulieren.
Presse: Kitzinger Report
Endlich auch in Kitzingen
Erfolgskonzept: Fünf Geschäfte unter einem Dach
Kitzingen. Alles unter einem Dach – das ist das Motto der neuen Geschäftsidee,die in der Kitzinger Kaiserstraße ab Freitag, den 19. Februar 2010, in die Tat umgesetzt werden soll: DVD-Verleih und -Verkauf, eine große Auswahl an Sonderposten, das PC-Komplettreparatur-Angebot sowie eine eigene Abteilung mit Spiel- und Erotikfilmen für Erwachsene.
Ein Mix aus fünf Geschäften, und das alles unter einem Dach, mitten in der Innenstadt von Kitzingen – hier findet jeder, was er sucht. Und wenn nicht, wird er kompetent beraten – persönlich und nicht automatisiert. Auf rund 10.000 Filme hat der Kunde Zugriff, darunter ist vom Klassiker bis hin zur Top-Neuheit alles, was das Herz begehrt. Die Besucher können ihren Wunschfilm für einen Top-Preis ausleihen. Und auch die Ü-18-Abteilung ist gut sortiert und mit eigenem Eingang versehen. Im Hauptraum findet man neben den zahlreichen Filmen auch Kleidung, Dekoration und und und, alles zum Sonderposten-Preis. Und auch seinen streikenden PC kann man hier wieder zum Laufen bringen. Nach ausführlicher Problemanalyse wird die Reparatur auf Wunsch zum günstigen Preis vorgenommen. Film-Freunde und Shopping-Süchtige sind ab Freitag willkommen im Mixgeschäft, zur Eröffnung erhält jeder Kunde ein Glas Sekt.
Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 15.00 Uhr – 20.00 Uhr
Wenn man den Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, stellvertretenden Ministerpräsidenten von NRW, Stellvertreter und Busenfreund des FDP-Schnellsprechgewehres (“Nicht Inhalte zählen sondern Lautstärke”) und altrömischen Romanzünders (“Burn Baby, burn”) Westerwelle so sieht, spürt man, warum die StudentInnen ihn so anhimmeln, daß sie am liebten einen Kübel über dem Hochschulprofessor auskippen würden.
Überhaupt komisch, seine Art zu reden. Nicht, daß ihm immer die Haare zu Berge stehn. Nein, es ist die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der er seine Ansichten wechselt. Als die ziemlich klebrige Klientelpartei die Hotel-Mehrwertsteuersenkung schenkte, pöbelte er wie Rumpelstilzchen “Aussetzen, die Steuer”. Dann lehnte er sich 10 Millimeter gegen Guido Imperatorus Westerwellus auf “Gewaltenteilung an der FDP-Spitze”, um nach Rüffel durch den Verbalpöbler sofort wieder “ins Glied” hihihi zurückzutreten. Jetzt hetzt er zum Lieblingsthema “Hartz 4″: Wenn die Betreuung in den Jobcentern weiter verbessert werde, “müssen die Bezüge arbeitsfähiger Hartz-IV-Empfänger, die zumutbare Arbeit verweigern, auch konsequenter gekürzt werden”.
Jawoll, Herr Reichspinkwart. Wenn man mal Ihre Leistungen als Professor, Minister und Schreihals als Maßstab anlegt, wären erhebliche Kürzungen auch angebracht. Und zwar zum nächsten Zahlungstermin der Besoldung. “Zumutbare Arbeit”. Aha. Braucht er nicht dringend eine Maniküre für 3 Euro die Stunde, die ihm mal die langsam breiter werden braunen Ränder unter den Fingernägeln wegfeilt? Aber vielleicht erübrigt sich das, wenn der gelben Partei kurz vor der NRW-Wahl des Gütesigel “Rechteste Partei nach CDU/CSU und knapp vor NPD, verliehen wird?
Und überhaupt. Ich bin für Arbeitslager. Arbeitslager für Hartz 4-Gesockse und ein “A” vorne auf dem gestreiftem Arbeitsanzug. Sollen sie doch sehen, wo sie bleiben, wenn der nette Herr Pinkwart seine schwer verdienten Parteispenden nicht mehr für Hartz 4-Alimentationen ausgibt.
Wer stopft solchen Typen eigentlich mal so richtig das Maul und schickt sie in die Vorlesungen eines Rhetorik-Professors “Wie argumentiere ich ruhig und pragmatisch ohne Volksverhetzung und Diffamierung”? Da kann er dann gleich seinen Busenfreund aus Bad Honnef mitnehmen. Aber vielleicht kichern sie auch nur in der rechten Stuhlreihe und geben vorlaute Antworten auf ungestellte Fragen. Passiert öfter bei Parteien, die nur egoistische Eigeninteressen ihrer Finanziers mit Schweizer Konten als Programm haben. Für Angelegenheiten, die das ganze Volk betreffen, sind sie ja nicht zuständig.
Xaverl: A oida Brauch is, dass unsre Politika am Aschermittwoch ihre Sprüch owareissen. Und so homs hoit uns gsagt dass säiba de Bestn und de andern de Schlechtn san. Wers glabt dem konnst nimma häifa.
Übersetzung: Nach altem Brauch lassen unsere Politiker am Aschermittwoch ihre Sprüche los. Und so tönte auch wieder jeder, dass er der Beste und die anderen die Schlechten sind. Wer das alles für bare Münze nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wie ja schon die bösen Gerüchte sagen, soll jener Bielefelder Ortsteil der Flecken Erde sein, wo Gottes Füße am siebten Tag ungewaschen letztmals die Erde berührten: Deppendorf. Nun stinkts da angeblich. Wegen der Biogasanlage der Stadtwerke, die sie wohlweislich nicht im Rathaushof installiert haben, sondern da wo Fuchs und Hase gemeinsam “Nachti” sagen. Ob es stimmt, wird OBPIT am Wochenende gemeinsam mit den letzten SPD-Parteifreunden und angehängtem Bollerwagen erschnüffeln. Ulrich Deppendorf vom “Hauptstadtstudio Berlin”, Namensgeber des Örtchens, wird darüber wohl eine Reportage mit Guy d´Eau machen.
Die OECD-Studie, die Sozialleistungen und Arbeitsanreize in Europa miteinander vergleicht, zeigt, dass die deutsche Debatte um Hartz-IV-Bezüge weitergeführt werden muss – und dass sich dabei ein Blick ins europäische Ausland mal wieder lohnt. So haben Franzosen schon ab dem ersten Euro Zuverdienst mehr Geld im Portemonnaie, in Schweden liegt die Schwelle bei 20 Prozent des Durchschnittslohns, damit sich die Aufnahme einer Beschäftigung lohnt. Deutschland hinkt hinterher. Wir geben zwar im Vergleich mehr für Sozialleistungen aus, schaffen aber weniger Anreize, Hartz-IV-Empfänger in Arbeit zu bringen. An dieser Stelle kommt mal wieder die Debatte um Zuverdienstgrenzen ins Spiel. Fest steht: Aus einem Aushilfsjob kann mit etwas Glück eine Festanstellung werden. Auf jeden Fall aber kann er der sprichwörtliche Fuß in der Tür der Arbeitswelt sein. Maßgeblich ist, dass ein Zuverdienst, der sich lohnt, Familien am Ende des Monats mehr Geld ins Portemonnaie spült und damit den Betroffenen
signalisiert, eine wichtige Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Auch das sollte bei der Debatte berücksichtigt werden.
Und dann, liebes Westfalen-Blatt, solltet Ihr Euch mal eine überdimensionale Laterne kaufen und in die dunklen Ecken leuchten, wo die gigantisch vielen Stellen nur so lauern. Wenn Ihr dann noch Kraft habt, schickt einen Lichtstrahl auf die Aushilfsjob, die eben nicht zu festen Anstellungen führen und laßt den Strahl auch auf die in Mode gekommenen Praktika leuchten, die unbezahlt die Arbeitgeberkasse füllen. Wer unbezahlt Kaffee kocht, erbringt letztlich eben doch eine Leistung, die das Unternehmen nicht entlohnt. Dafür “lernen” sie ja was. Unvergessen die Worte des weiblichen Klons aus Helmut Kohl und Honecker, die es sich im Osten Deutschlands so richtig kuschelig gemacht hat und an ihrer Legende “Innerlich war ich ja schon als Baby dagegen” arbeitete: “Sozial ist, was Arbeit schafft”. Steht auch über dem Eingangstor des sowjetischen Archipel Gulag: “Prawda: Erst viel Rabotti, dann wenig Fressi”. Das neoliberal-pseudosozialistische Geschwafel hängt einem zum Halse raus. Es stinkt nicht im Staate Dänemark sondern gewaltig in diesem Lande.
Heute abend, wenn auf der Alm Arm. Bielefeld versucht, den Duisburger Zebras die wichtigen 3 Punkte zu klauen, müßte man sich eigentlich ins Auto setzen und unter vielmaligem Befahren des Ossidamms Radio Bielefeld und der kaskandierenden Stimme von Uli Zwetz lauschen. Da könnte man Höhe Johannisfriedhof nach einem Tor für die Almdudler mal so richtig bei 80 in die Hupe steigen.
Hier läßt sich der zarte Mann aus dem schildaesken Rathaus am Niederwall den Schlüssel zum Eingangstor von DFB-Repräsentantin Steffi Jones entwinden. Vielleicht wäre es besser, sie behielte ihn? Attraktiver ist sie allemal und konnte richtig gut Fußball spielen. OBPit ist eher der Typ Gaukler, der ohne Ball losrennt und beim Torschuß merkt: “Da fehlt doch was?” Wenn die Artisten aus der Zirkuskuppel stürzen kommt bekanntlich die Stunde der Gaukler (früher: Clowns). Arg gegaukelt ist auch, was er entgegen der Argumentation der meisten Mitglieder des Rates zum komischen Deal des Klinikums – “Ich gebe Dir mit voller Hand aus meiner leeren Tasche, weil das, was ich Dir gebe, wahnwitzige Patientenzahlen erzeugt” – sagt:
Und ebenjener OB, dessen gaukelndes Herz doch angeblich so heftig für den Fußball schlägt, meint dann das zum “Public viewing” in der Ravensberger während der Fußball-WM in Südafrika:
Karneval ist durch, Herr OB! Dabei ist das doch ganz einfach. Das freigiebige Klinikum gibt sogenannte “Genußscheine” aus und sponsert das Ganze einschließlich Cheerleader in weißen Kitteln: Wer mit Maleschen anne Beine, deformierten Rippen oder ausgerenkten Gliedmassen zum Public viewing kommt, wird lebenslanges Mitglied des Klinikumförderkreises “Meine Wade ist mir heilig”. Dann wird es wohl noch einen Hunderttausender locker machen. Ich vergaß: der zarte Mann gehört ja der Partei an, bei der es chic ist, seine Meinung über die ganze politische Bandbreite zu dehnen. Das schafft Bürgernähe, bindet die Jüngeren eng an die Glitzermetrople und Hans-Rudi muß keinen Geldgeber suchen.







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