Da treffen Welten aufeinander. Hier erfolgreiche familiengeführte Unternehmen mit ansehnlichen Zahlen. Dort ein zurzeit mäßig erfolgreicher Fußballverein, dessen Zahlenwerk gerade für üble Überraschungen sorgt. Warum helfen die einen dem anderen? Nicht aus Nächstenliebe. Auch nicht nur aus Liebe zum Fußball. Obwohl es ohne Letzteres auch nicht gehen wird. Wenn die Unternehmer sich also engagieren, dann spielt auch eine gehörige Portion Eigennutz mit. Schießen Arminias Spieler viele Tore, wird der Verein bundesweit mit Bewunderung wahrgenommen, dann hilft das auch Weidmüller, Melitta, Goldbeck oder Beckhoff. Weil etwas vom Ruhm, von der Begeisterung auf die Region OWL und damit auf den Unternehmensstandort abfärbt. Einen weichen Standortfaktor nennt man das. Und den kann ein chronisch unterschätzter Landstrich wie Ostwestfalen-Lippe sehr gut gebrauchen, um Fachkräfte anzulocken. Ein guter Bundesligaverein lockt nämlich fast so gut wie ein gut dotierter Arbeitsvertrag. Wichtig ist das den Unternehmern. Aber nicht so wichtig, dass sie ihren unternehmerischen Instinkt verlören. Gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen - das gibt es nicht. Erst mal soll die Arminia ihr Haus in Ordnung bringen. Erst dann gibt es die einmalige Unterstützung. Hilfe zur Selbsthilfe ist das. Vielleicht auch eine - überfällige - erzieherische Maßnahme.
Oh Mann, liebe NW. Da müssen wir heute früh, wenn Euer Kommentar das Licht der Öffentlichkeit erblickt, aufpassen, daß der ziemlich erfolgreiche Herrr Beckhoff (Papst of automatic Schaltungen) draussen im Verler Outback nicht vor Schreck mit dem Fleischhauer Kleinemas spontan einen saufen geht. Arminia als absoluter Standortfaktor der Region OWL. Bißchen hoch gegriffen, was? Was sagt “der kleine Schneider aus Halle, Gerhard Weber, dazu?” Dem wird frühere Arminiasche Arroganz sicher noch in den Ohren klingen.







Artikel kommentieren »