StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

Februar 2010
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
3
Feb '10

Bielefeld-Blog: Der Preiskampf tobt im Untergrund

Nachdem ein Wurstbrater die aufwärts gerichtete Preisspirale aufgebrochen hat, zieht die benachbarte Konkurrenz unterm Jahnplatz jetzt nach und belebt das Geschäft mit weiteren 1-EURO-Angeboten.

kampf1.jpg

Den verarmten Konsumenten freut’s, denn die bei der Nahrungsmittelversorgung eingesparten Geldmittel können nun zur Finanzierung der erhöhten Krankenkassenbeiträge eingesetzt werden.

kampf2.jpg

Duisburg-Blog: Duisburg - Stadt der Pleiten und Schulden

Dem Artikel gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!
Als ob dieses Ergebnis bei der Politik in Duisburg überraschend ist.
Wofür sollen Bürger überhaupt noch Steuern bezahlen, wenn sie für diese keine Gegenleistung mehr erhalten?

Aus der Situation in die Duisburg in den letzten 18 Jahren hineinmanövriert wurde, wird sich die Stadt in den nächsten 20 Jahren nicht mehr erholen - wenn überhaupt.
Die Stadt wurde einfach in allen Bereichen systematisch zu Grunde gerichtet. Das Kammerflimmern hat nun praktisch eingesetzt.
Diese Stadt kann man nur noch verlassen oder mit ihr untergehen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Stadt-der-Pleiten-und-Schulden_aid_815190.html

Duisburg

Stadt der Pleiten und Schulden

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 03.02.2010 - 13:40

Duisburg (RPO) Vor wenigen Wochen legte die Duisburger Stadtspitze dem Rat ein knallhartes Haushaltssicherungskonzept vor. In allen Bereichen drohen tiefe Einschnitte. Das allein wird aber wohl nicht reichen. Die finanzielle Lage ist mehr als nur dramatisch. Städte wie Duisburg fordern, dass endlich Land und Bund eingreifen und helfen.

In vielen Städten und Kommunen gehen wohl bald die Lichter aus. Und das ist wörtlich zu nehmen. Ob Ampelanlagen, die abends abgeschaltet werden, Straßenlaternen, die nicht mehr leuchten, oder Brunnen, die nicht mehr sprudeln - ­ die finanzielle Not lässt vielen Städten und Gemeinden keinen Handlungsspielraum mehr.

Besonders hart ist Duisburg betroffen. Die Stadt befindet sich seit einigen Wochen in der Überschuldung, das Eigenkapital (voriges Jahr betrug es noch 420 Millionen Euro) ist aufgebraucht . Die Ruhrgebietsmetropole droht die kommunale Selbstverwaltung zu verlieren, die Bezirksregierung könnte demnach in den nächsten Jahren entscheiden, was in Duisburg passiert.

Schwimmbäder schließen

Der Rat der Stadt wäre entmachtet. Ein Schreckenszenario für die Stadtoberen. Einziger Ausweg: ein knallhartes Sparprogramm. Und genau das legte die Stadtspitze dem Rat in Form des Haushaltssicherungsprogramms mit einem Einsparungsvolumen von 162 Millionen Euro vor. Tiefe Einschnitte in allen Bereichen kommen auf die Stadt und die Bürger zu. Schwimmbäder Schulen, Jugendzentren sollen geschlossen beziehungsweise zusammengelegt werden, 700 Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung werden wohl bis 2014 dem Rotstift zum Opfer fallen, soziale Leistungen und Angebote (unter anderem in der Erziehungshilfe) sollen zurückgeschraubt werden.

Auch die städtischen Gesellschaften müssen deutlich mehr Gelder an die Stadt abführen als bisher. Die Liste der Einsparungen ist noch viel länger. Für Kultur wird es in Duisburg künftig wohl kaum noch Geld geben. Selbst die Brunnen kann die Stadt nicht mehr aus der eigenen Tasche betreiben. Sollte sich nicht schnell ein Sponsor finden, bleiben die Wasserspiele im Frühjahr und Sommer trocken. Noch ist das Konzept nicht verabschiedet worden. Sollte es nicht durch den Rat kommen, würde wohl der Regierungspräsident die Stadtgeschicke in die Hand nehmen. Daran wird wohl dann kein Weg vorbeiführen können.

Für die Bürger sind das keine guten Aussichten. Viele fragen sich schon jetzt: Wie lebenswert wird Duisburg nach den Einsparungen in Sport, Kultur und Bildung noch sein?

Aber selbst wenn das Haushaltssicherungskonzept so verabschiedet wird, das wird alleine nicht reichen. Die Haushaltslage ist weit mehr als nur dramatisch. Und jetzt fordern auch noch die kommunalen Arbeitnehmer eine Lohnsteigerung von fünf Prozent, drohen mit Streiks und Arbeitsniederlegung. In Duisburg soll es am Donnerstag zu Generalstreik-ähnlichen Verhältnissen kommen.

Weniger Einnahmen

Fest steht: Die kommunalen Arbeitgeber können der Forderung nach mehr Lohn nicht nachkommen. Stadtkämmerer Dr. Peter Langner spricht von einer bis dato nie dagewesenen Not. Die Wirtschaftskrise habe die finanzielle Talfahrt nur beschleunigt. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind in Duisburg dramatisch eingebrochen.

Im vergangenen Jahr betrugen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nur 100 Millionen Euro, so wenig wie seit 1984 nicht mehr. Land und Bund müssten endlich eingreifen. Langner fordert als erstes das Ende der Solidaritätszahlungen. Seit 1992 hat die Stadt Duisburg dafür rund 500 Millionen Euro aufbringen müssen, Millionenbeträge, die sie eigentlich gar nicht hat. Geld, das der Stadt bereits seit Jahren fehlt - jetzt aber besonders weh tut.

Bielefeld-Blog: Wo nur “legales” Geld liegt ….

nur-legales-geld.jpg

… dafür bürgte schon der “V”-Mann, Kanzlerpartyfeierer und Schweizer Staatsb

Bielefeld-Blog: Die tumbe Volksverhetzung

Man könnte ja sagen “Schwamm drüber, der ist so dumm, der kann nicht anders”. Aber erstens ist der Chefredaktor der BILD, der hier wohlbekannte 500-Zeichen-Schmierer und passenderweise Kohl-Biographieschreiber Kai Diekmann, keineswegs dumm und zweitens passt es wunderbar in diese seitens der Politik so populäre Übung, mehr als 6,5 Millionen Mitbürger in eine Ecke zu stellen, in die schon im dritten aller Reiche “Unwerte” gestellt wurden. Die Drecksmischpoke der Hitlers, Himmlers, Goerings machten sich auch nicht die versifften Pfoten schmutzig. Das erledigten “Völkerischer Beobachter” und “Der Stürmer” mit Chefredekteuren a la unserem nicht nur optisch so unsympathischen geifernden Beauftragten des Ex-Kindermädchens F. Springer und Elisabeth Mohn, die jeden Tag einen inneren Reichsparteitag ob dieser geglückten Menschenverachtung feiern. Vielleicht wird man so, wenn man aus so kleinen Verhältnissen ohne großes eigenes Zutun nach oben transferiert wird. Die Höhenluft macht nicht nur schwindlig.

Um was gings? Nichts anderes, als ein zufällig mitgehörtes Gespräch zweier beiger Windjacken am Zeitungsstand bei Kultnahversorger Jibi. “Jaja, Recht haben die wenn die die Absahner anprangern”. Dabei hing dem einen der sabbernde Mundwinkel so schief wie das eben ist bei einem ist, der sein lebenlang über Andere herzieht und die eigenen Balken im Auge gar nicht mehr wahrnehmen kann vor Blindheit.

Nochmal: Die zu vernachlässigende Zahl von Hartz IV - Mißbräuchen wird heute von BLÖD mit einer gigantischen Titelseite hetzerisch ins Gegenteil aufgebläht. Als ob die Summe im Gegensatz zu den Multimilliarden-Geschenken für Roulette spielende Bankster und die Millionen für von kriminellen Subjekten beschaffte Datenware den Staat gefährdet.

In Berlin hängt Deutschlands widerlichster “Journalist” mit dem überdimensionalen Penis aufgehängt am Haus der taz. Insofern hat man ihn ja schon mal buchstäblich an die Wand gestellt.

Bielefeld-Blog: Muß man das verstehen?

p1040975.JPG

Treten wir mal nach am heutigen Morgen: Die Wellen schlagen hoch. Der wunderbare OBPit findet den Deal Klasse. Aber dem könnte man auch ein auf dem Kesselbrink gebratenes Rührei ans Knie nageln, Hauptsache Arminia-Farben. Marketing - und PR-Fachleute (zumindest seriöse, die ihr Wissen und Können nicht aus komischen Effekthaschereien lutschen) greifen sich an den Kopf. Ein gemein nütziges städtisches Klinikum vergibt angesichts der haarsträubenden Gesundheitshaushaltlagen eine Viertelmillion Kredit an einen Bundesliga-Fußballprofiverein. “Weil ja jetzt, wenn die Arminenprofis ihre Knie hier behandeln lassen, massenhaft Fans sich auch hier behandeln lassen”. Auweia, Klinikum-Geschäftsführer Kramer hat Marketing wohl in einer Frittenbude gelernt.

Mag ja sein, daß der komisch-anrüchige Deal rechtens ist. Das seltsame Versteckspiel von dem der CDU-Aufsichtsrat Werner wohl wußte, der SPD-Mann Sternbacher nicht, hat ein gewaltiges Gerüchle. Jetzt dürfen wir gespannt sein, ob nächste Saison auf den Trikots der Zweitligaspitzenmannschaft steht “Wir haben Ihre 8 Zusatzzeuro. Reichstes Klinikum nördlich des Main. Schildafeld”.

Wieder eine Posse, die der geduckten kleinen Metropole mit den Rathausfenstern nach innen angemessen ist. Wie gesagt, OBPit “findets Klasse”. Schickt ihm gebratene Rühreier im Bollerwagen.