
Es ist schon hanebüchen. Leute, die im normalen Berufsleben meist eher bescheidene Dinge bewegten, pervertieren zu einer moralischen Verkommenheit ohnegleichen, sobald sie die weichen Sesselchen der Landtage oder des Bundestages erklommen haben. Dann wird der moralische Zeigestock geschwungen und Wasser gepredigt, daß die Heide wackelt. Eines dieser Exemplare, von dem ein bekannter Bielefelder Einzelhändler mit ebenfalls CDU-Parteibuch gestern sagte “Schickt die Olle nach Hause” ist Regina van Dinter. Als Landstagspräsidenten eine der höchstgestellten Personen im Land. Die “Olle” wird das aber nicht gut finden, denn dann fallen fast 15.000 Mäuse monatlich für das Glöckchenschwingen und dumm aus der Wäsche gucken als Vorsitzende des rheinischen Debattierclubs “Landtag” weg und 30.000 jährlich für den Vorsitz des Regionalbeirats der RAG fürs zweimal im Jahr auf einer Abraumhalde herumstolzieren.
Vollends Essig ist es ja dann mit der Bezahlung der CDU-Mitgliedsbeiträge von mindestens 5 Euro monatlich, die sie seit 7 Jahren nicht bezahlt. Und derlei Herrschaften erzählen den Bürgern einen vom Pferd, stoßen wilde Drohungen gegen “Schmarotzer” aus und meinen, sie hätten die Moral mit Löffeln gefressen. Früher gab es schöne Strafen, die heute leider nicht mehr auf Menschen angewendet werden können, die jegliche moralische Bodenhaftung verloren haben.
Der Blogger “Feysinn” hatte sich die seltsame Dame auch vorgeknöpft und schöne Worte gefunden:
NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist “nicht käuflich“. Sie arbeitet hart, nimmt nicht nur an einer Sitzung teil, sie besucht sogar eine Halde, bringt ihre gesamten Kenntnisse über das Ruhrgebiet ein und gibt immer persönlich das Fahrtziel in ihr Navi ein. Das sollte doch 25000 Euro wert sein.
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