StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
25
Jan '10

Hamburg-Blog: Mallorca Sehenswürdigkeiten

Hamburg ist schön, Mallorca ist schöner, zumindest wenn man sich die richtigen Sehenswürdigkeiten ansieht, diese sind:

Castell d Àlaro

Pueblo Espanol

Els Calderers

Castell de Bellver

Kloster LLuc Monestir de Lluc

Passend dazu Mallorca Bilder:

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Der Bundestagspräsident und seine Vertreter.

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Xaverl: Da Bundestagspräsident und seine Vize. Wer kennts scho alle. Do kennts as ohschaun. Net direkt, sched als Karikatur. Owa wers genau wissen wui der schaut se hoit de Leit im Internet o. Da Nam zum Gugln steht untam Buidl.

Xaverl: Der Bundestagspräsident und seine Bundestagsvizepräsident(in)en. Wer kennts sie alle. Hier kann man sie anschauen. Nicht direkt, nur als Karikatur. Aber wer es genau wissen will der schaut sich die Leute im Internet an. Der Name zur Googlesuche steht unter dem Bild.

Bielefeld-Blog: Chanz schön chraphisch

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Da gab es eine Oma der schöneren und besseren Hälfte, deren Spruch zur Bielefelder Druck – und Verpackungsherstellungsanstalt “Graphia” – am OWD gelegen – immer war: “Kind, cheh ins Chraphische”. Was das Kind nicht tat. Aber die chraphischen Muster, die der neu fallende Schnee mit Hilfe der Autoreifen so malt, sind es auf jeden Fall.

Bielefeld-Blog: Gipfel der Mediendämlichkeit

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„Im Mittelpunkt ihres politischen Denkens und Handelns steht stets der Mensch. Die Würde und die Rechte des Individuums leiten Angela Merkel bei ihren politischen Entscheidungen, die geprägt sind von Berechenbarkeit und Verlässlichkeit. In der Außenpolitik verfolgt sie einen Kurs, der die Partnerschaft in den Vordergrund stellt, ohne dass sie die manchmal notwendige Konfrontation scheut. Ihr konsequenter Einsatz für Menschenrechte, für die Wahrung der Schöpfung und eine freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung habe ihre Wurzeln in der ganz persönlichen Biographie von Angela Merkel.“

Nein, das ist nicht der Auszug aus Angela Merkels Belobigungsurkunde für “Treue Dienste für die DDR und die FDJ” sondern die Begründung, warum die “führenden deutschen Chefredakteure” der Kanzleuse den “Deutschen Medienpreis” verleihen. Selten etwas noch Dämlicheres von der an Dämlichkeiten schon reichlich bestückten deutschen Medienlandschaft gelesen. Was soll dieser Kniefall unter Führung des ehemaligen Spiegel-Chefredakteuers Stefan Aust? Was tut Templins größter Stolz den Typen in den Tee?

Oder gar DDR 2.0?

Bielefeld-Blog: Bundesagentur für dämliche Kuriosa

Das ist die deutsche Gründlichkeit, über die sich das Ausland kaputtlacht. Wegen läppischer 20 Euro setzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihren bürokratischen Apparat in Gang und fordert von ungezählten Hartz-IV-Empfängern Kindergeld zurück. Dies nur, weil es sich die Bundesregierung anders überlegt hat, keine Übergangsfrist mehr akzeptiert und nicht möchte, dass Hartz-IV-Empfänger von der Kindergelderhöhung zum 1. Januar profitieren. Und so sollen denen die 20 Euro wieder weggenommen werden, deren Bescheid noch im Dezember nach alter Rechtslage erstellt worden war. Das ist Bürokratiewahnsinn, bei dem Aufwand und Ertrag in einem krassen Missverhältnis zueinander stehen. Fehlt nur noch, dass die BA anschließend den Betroffenen einen weiteren Schrieb schickt mit der Benachrichtigung, dass jetzt wieder alles ausgeglichen ist. Es verstärkt sich einmal mehr der Eindruck, dass die Hartz-IV-Gesetze voller Mängel und Ungereimtheiten stecken. Sie sind eine Jobmaschine für Anwälte, ein kaum zu bewältigendes Arbeitspensum für Sozialrichter und ein Ärgernis für die Empfänger selbst geworden. Spätestens jetzt sind sie auch reif fürs Kuriositätenkabinett.

Liebes Westfalen-Blatt. Das ist schon richtig, was Ihr da schreibt. Aber wer hindert Euch als “Vierte Gewalt”, diese Themen jeden Tag, jede Woche, jeden Monat anzuprangern? Schließlich sind es Steuergelder, die von diesen grandiosen Helden der Arbeit und der geballten Intelligenz an die Wand gefahren werden. Wer so wunderbar Zahlen zurechtbiegen kann wie die BA, der kann eigentlich auch noch andere Dinge. Zum Beispiel für ein Millionenporto einen Schrieb schicken: “Nun ist alles ausgeglichen. Ihre 100.000 überflüssigen Verwalter des Nichts”.

Lingen-Blog: Nina Hagen Konzert

Hallo,
ich war heute bei dem sog. “Nina Hagen” Konzert in Schüttorf und möchte dazu etwas loswerden.

24.Januar 2010. Der Tag, an dem Nina Hagen endlich offiziell in Schüttorf auftritt. Da ich sie sehr mag, habe ich mich entsprechend auf diesen Tag gefreut. Doch ich musste feststellen, dass das “Konzert mit Gast Star” nicht viel mehr als eine schlechte Kirchen-Propaganda und Schauplatz für alle Musikliebhaber des Umkreises war.
Macht es Sinn, dass im Rahmen eines solchen Ereignisses jeder auf die Bühne darf, der immer schon mal singen wollte und gute Beziehungen hat? Das, was dort stattgefunden hat, war Schüttorf live! Und genau unter diesem Titel sollte man es auch verkaufen! Glauben die Veranstalter denn wirklich, dass mehr als tausend Menschen außerhalb der Weihnachtszeit in die Kirche kommen, um einen semiprofessionellen Chor nach dem nächsten zu sehen? Und glauben sie, dass die Nina Hagen Fans zufrieden sind, wenn dem Gast Star, der nicht gerade dezent angekündigt wurde, summa summarum Zeit für ca. zwei Songs gegeben wird? Ich als Nina Hagen Fan und nicht etwa Mutter, Schwester, Frau oder Freundin einer der tausend anderen Menschen, die dort aufgetreten sind, war wirklich enttäuscht von der Veranstaltung. Der einzige auditive Lichtblick dieser neunzigminütigen Schüttorf-Show war für mich die gefühlte Minute, in der Nina unter der Kanzel saß. Rein auditiv, weil ich sie leider trotz meines Stehplatzes nicht sehen konnte. Die Bühne war zu niedrig für Sitzende. Apropos nicht sehen: Der Solo-Gitarrist schien auch interessant. Beim ersten Stück konnte ich ihn nicht sehen, weil auf der Bühne kein Platz mehr für ihn war und beim zweiten Stück nicht hören, weil das Mikro zu weit weg stand. Sehr gut hören konnte ich jedoch die Ansagen des Pastors. Bei aller Sympathie für seinen Enthusiasmus und seine Authentizität: Warum setzt er dies an einem solchen Tag nicht ein um zu verdeutlichen, dass die Leute wegen ihm ruhig mal wieder kommen können? Stattdessen vergisst er scheinbar seine Stärke und steigt mit seinen Reden ein in den Groove der langweilenden Mittelmäßigkeit. Kirche ist cool? Diese Frage verschiebe ich auf morgen. Heute stelle ich mir die Frage: Kann man nicht auf eine ehrlichere Weise Spenden sammeln?

Auch wenn Schüttorf 30km von Lingen entfernt ist: Ich hoffe, wir können daraus lernen.