StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
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Jan '10

Bielefeld-Blog: Die Tricks der Pharmamafia

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Die Verunsicherung kann schlimmer nicht sein: Auf der einen Seite wird von den Gesundheitsbehörden nach wie vor vor einer möglichen zweiten und dritten Welle der Neuen Grippe (»Schweinegrippe«) gewarnt, auf der anderen Seite verhandeln die Bundesländer bereits mit dem Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline, dem Hersteller des Serums Pandemrix, über eine Halbierung der
Liefermengen von 50 auf 25 Millionen Impfdosen. Der Europarat hat sogar eine Untersuchung angekündigt, warum in Deutschland und anderen europäischen Staaten Massenimpfungen gegen die Neue Grippe überhaupt geplant wurden. Fakt ist, dass die neue Infektionskrankheit milde verläuft, die Menschen sich nur in geringem Umfang impfen lassen und die Warnungen vor einer Ausbreitung der Infektion die Bürger kalt lassen. Die Länder haben bereits bei der Bestellung der Impfdosen den Fehler gemacht, Lieferkontrakte zu schließen, die man als Knebelverträge bezeichnen kann. Unter dem selbst auferlegten Handlungsdruck, schnellstmöglich ein Serum zum Schutz vor dem neuen Virustyp zu beschaffen, vergaß man schlicht und einfach eine Vorbehaltsklausel für den Fall einer völlig neuen Situation, die nunmehr eingetreten ist. Die Pharmaindustrie war schlauer. Sie vereinbarte Entschädigungszahlungen, falls die Weltgesundheitsorganisation den Pandemiefall für beendet erkläre. Unbestritten ist, dass sich die Infektionskrankheit weltweit verbreitet hat. Nur sollte dies nicht das einzige Kriterium für eine Pandemie sein. Immerhin ist die Schwere des Verlaufs bei der Bewertung nicht ganz unwichtig. Hinzu kommt, dass die Länder bei der Bestellung der Impfdosen davon ausgingen, dass jeder Impfwillige einen zweifachen Piks benötigt, um immunisiert zu sein. Später stellte sich heraus, dass eine Dosis ausreicht. Die Frage nach dem Warum ist bisher nicht beantwortet worden. Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der Länder, Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild-Ross-Luttmann (CDU), sieht Signale, dass Glaxo-Smith-Kline bereit ist, Kulanz zu zeigen. Die Länder sollten jetzt aber nicht den gleichen Fehler wie bei der Bestellung von Pandemrix machen, sondern von Anfang an die Kosten und mögliche Verluste offen auf den Tisch legen. Schließlich werden Impfstoff und Impfung von Steuergeldern und Krankenkassenbeiträgen bezahlt. Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Bundesregierung die Länder zunächst aufgefordert hatte, nicht nur 50 Millionen Dosen, sondern weitaus mehr Impfstoff zu bestellen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) darf die Länder nicht im Stich lassen – auch wenn der Bund laut Vertrag nicht in der Zahlungspflicht steht. Sind die Kriterien für die Ausrufung einer Pandemie wirklich die richtigen? Warum gab es so lange Unsicherheit über die Wirksamkeit des Impfstoffs? War die Warnung vor einer Bedrohung der Volksgesundheit angemessen? Noch sind viele Fragen offen. Die notwendigen Antworten sollte Rösler nicht der EU allein überlassen.

Liebes Westfalen-Blatt. Ach geh mich wech, sagt der Westfale. Wer sich mit der Mafia einläßt und ihr nicht gewachsen ist wie der ehemalige Bundeswehraugenarzt und jetziger Minister, Herr Rösler, sollte seinen Hut schleunigst nehmen. Die Pandemielüge ist doch noch ein harmloses Nebengeplänkel von denen, die sich die Taschen mit der Gesundheit oder erlogenen Erkrankung der Bevölkerung zustopfen. Vielleicht stopfen die Politiker aber mit, damit sie nach Abdankung ein lukratives Pöstchen in der Pharmaindustrie oder im “Gesundheitswesen” erhaschen und weiter mitmischen können.

Rathenow-Blog: Straßen frei, Fußgänger sind unwichtig?

Die Hauptstraßen im Stadtgebiet zumindest sind gut geräumt. Anders sieht es dagegen auf den Gehwegen aus. Auf manchen ist notdürftig irgendwann mal etwas Schnee zur Seite geschoben worden. Andere, insbesondere kommunale, wurden wohl gar nicht erst geräumt. Dort haben Fußgänger den Schnee festgetreten, wie hier an der Ampel an der Musikbrauerei, heute früh gegen zehn. Rentner, die zum Netto wollten oder von dort kamen, quälten sich und hatten kein gutes Wort für die Stadtverwaltung übrig.
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Herne-Blog: Junge bestielt anderen Jungen in der Gelsenkirchner Altstadt

Am 29.12. kurz nach 19 Uhr hielt sich ein 13-jähriger männlicher Teeny aus Herne auf der Bahnhofstraße in der Altstadt von Gelsenkirchen auf. Hier sprach ihn dann ein unbekannter anderer Junge an und fragte nach der Zeit. Der 13-Jährige holte daraufhin sein Mobiltelefon aus der Jacke, um von diesem die genaue Uhrzeit abzulesen. Der unbekannte Junge riss dem Teeny aus Herne das Handy aus der Hand und schubste ihn darüber hinaus auch noch zur Seite. Der Dieb flüchtete dann in Richtung Kolpingstraße. Dort warf er ein anderes Handy von der Firma Nokia auf den Trottoir. Bei dem gestohlenen Mobitelefon des Herner Jungen handelt es sich um ein Sony Ericsson W580i in der Farbe blau. Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 13-14 Jahre alt, von schlanker Statur, kurze schwarze Haare, bekleidet mit einer hellen Hose und einer schwarzen Jacke mit goldenen Aufnähern. Augenzeugen, die Angaben zum Täter/ zur Tat machen können, werden gebeten sich unter 0209/365 -8212 oder -8240/Kriminalpolizei zu melden.

Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Guido Hesse
Telefon: 0209-365-2012
Fax: 0209-365-2019
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de
www.polizei.nrw.de/gelsenkirchen

Hannover-Blog: Mr. Pilks Irrenhaus wird im Theater Caotica gespielt

Den Fans es britischen Humors ist der Name Henry Pilk – ein Trinker vor dem Herrn vom Format eines Brendan Behan und leidenschaftlicher irischer Patriot – schon lange bekannt. Mr. Pilks Irrenhaus wird jetzt in Hannover am Theater gespielt. Mr. Pilk schrieb kleine merkwürdige Stücke auf Fahrkarten, Bierdeckel, und Servietten. Die vermeintlich unverbundenen Szenen erinnern ansatzweise an das absurde Theater eines Eugene Ionescu. Auf jeden Fall ist dieses einmal etwas andere Theaterstück einen Besuch eim Theater Chaotica wert.

ORT: Faust Warenannahme
EINLASS: 19:00 Uhr / BEGINN: 20:00 Uhr
EINTRITT: AK: 8,- Euro / ermäßigt: 6,- Euro

Rathenow-Blog: Schnee räumen für alle?

Auf der Internetpräsenz der Weltstadt Rathenow befand sich am 06.01.2010 ein Hinweis, dass jeder Alieger vor seinem Grundstück brav den Schnee zu räumen hat. Aha, klar wer soll das sonst machen – und die restlichen Gehwege, quasi die die der Stadt gehören macht die Stadt? Oder die Wege auf den Brücken?

Heute, am 11.01. musste ich in die “Stadt”. Hin ging es gut mit dem Bus. Zurück waren die Gehwege angesagt – zu Fuß.

Und da begann das Elend. Vor der Apotheke Steinstraße 1 war die Welt noch in Ordnung. Aber dahinter, Richtung Steckelsdrorf, war nichts mehr geräumt. Der Platz der Jugend nicht, am Optikpark nicht, die Fußgängerüberwege an den Ampeln nicht, die Brücken nicht.

Leute im Rathaus: Zählt ihr nur die Bußgelder wegen nicht geräumter Wege, oder kümmert ihr euch auch mal um das was gerade aktuell ist? Es war 10:30 Uhr und nicht morgens halb vier; es war hell und nicht wenige rutschende, fluchende Menschen zu Fuß unterwegs. Oder müßt ihr gar selber räumen und es war zu kalt dafür?

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht (13)

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Jeder Regensburger kennt diese Gebäude. Aber auch hier wurde was verändert. Wer findet den Fehler? Bitte den Fehler in den Kommentar schreiben.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Angela Merkel

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Xaverl: I woass net wos allawei genga unsara Kanzlerin hom. De duat doch nix.

Übersetzung: Ich verstehe nicht was immer wieder gegen unsere Kanzlerin vorgebracht wird. Sie tut doch nichts.

Bielefeld-Blog: Wenn der ADAC durchdreht

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Nichts liegt uns in diesen Wintertagen ferner als Schadenfreude. Auch nicht, als eine zierliche Dame mit ihrem unübersichtlichen Fahrzeug gepflegt die recht haarige Einfahrt hinab verfehlte. Als aber am frühen Morgen der ADAC-Abschlepper mit pfeifenden Hinterrädern nahezu kollabierte, mußten wir doch mal lächeln. Der generös gegebene Eimer mit Kaminasche sorgte dann doch schnell für Griff. War ja auch in unserem Interessse, schließlich fährt die schönere und bessere Hälfte heute nach Frankfurt auf eine wichtige Messe und eine versperrte Einfahrt hinderte eventuell unseren Abflug.

Wir hätten aber auch ohne den Umstand geholfen. So ist die Asche entsorgt.

Bielefeld-Blog: “Exzellenter Führungsstil”

… bescheinigte ihr Verteidigungsminister Karl- Theodor zu Guttenberg einen “exzellenten Führungsstil” und sagte: Sie sei “eine führungsstarke Kanzlerin und eine, die die Koalition bestens im Griff hat.” Mit Blick auf die wochenlangen Streitigkeiten in der Koalition sagte er: “Es ist völlig normal, (…) dass es am Anfang etwas ruckeln kann, dass es gelegentlich auch mal knirscht.” In der ZDF-Sendung “Berlin direkt” riet Guttenberg zu mehr Sachlichkeit. “Wir sollten alle relativ gelassen und unaufgeregt jetzt diese nächsten Wochen angehen.

Das erinnert mich an ein Gespräch, das ich vor ein paar Tagen mit einem recht bekannten Mitglied der ostwestfälischen CDU hatte. Er, der eigentlich schon lange zu den Kritikern des “präsidialen” Führungsstils der Templinerin gehört, hatte eine so ganz andere Meinung als Gutti. Der Adel ist offensichtlich auch nicht mehr das, womit man früher Heerscharen von Leibeigenen regierte und sich furchtlos für Opel, Quelle, Arcandor und Kunduzbomben einsetzt. Er hat eine so wunderbare Art, die Dinge zu verquasen, zu beschöningen, zu salbadern. Er ist einfach der “geborene Kanzler”. Ja, warum nicht mal einer aus Bayern, wo sie Hypo Real als Vorzeigeobjekt haben…..

Bielefeld-Blog: Kostenlose Ehre

Im Ruhrpott, der uns ja hier sozusagen zu Füßen liegt, tobt jetzt das Dasein als kollektive “Kulturhauptstadt Europas”. Damit das abeisein für junge Leute (Hochtrabvend “Volunteers” genannt) sich auch richtig lohnt, hat der “Macher” mal schnell bekanntgegeben, wie man das macht:

Der Kulturhauptstadt-Organisator Prof. Dr. Oliver Scheytt erklärt im WDR 5, dass sich sein Team wesentlich auf (unbezahlte) Praktikanten und Volontäre stützt. (Gelesen auf “chefarztfraulicher beobachter“)

Na., wär das nicht eine Idee für die Metropole und Hans-Rudi? Was Großes anzetteln und alle Studierenden von Uni und FH mal ganz nett für ein Bürenkemper-Brötken ohne Belag bitten, kostenlos zu helfen? Der Pott macht nämlich mit dem neuen Titel einen ganz schönen Reibach.

Bielefeld-Blog: Die medialen Hypemacher

Deutschlands Nordosten stöhnt zu Recht unter den Folgen des Sturmtiefs. Die in ihrem Auto oder Lkw festsitzen, spüren, dass der Mensch trotz allen technischen Fortschritts immer noch Teil und nicht absoluter Herrscher über die Schöpfung ist. Doch warum
verstellt sich der Rest des Landes, indem er eifrig mit klagt, den Blick auf andere Seiten des Winters? Mal ehrlich: Ist sie nicht toll, die weiße Pracht? Ob Baum, Straße oder Vogelhaus: Dick eingehüllt in Schnee erscheint jeder Gegenstand in einem neuen reizvollen Kleid. Es ist, als ob Christo und seine im vergangenen November leider verstorbene Frau Jeanne-Claude ganz
Ostwestfalen-Lippe verhüllt hätten, um eine andere Sicht auf das Land zu ermöglichen. Nur heißt die Künstlerin diesmal Mutter Natur. »Daisy« sei Dank, war Frau Holle am Wochenende endlich mal wieder zum Großreinemachen aufgelegt. Viele Jahre stand der Winter nördlich des Mains doch nur im Kalender. Wie üblich in Deutschland fühlte sich jedoch wieder ein Heer von Unglück verheißenden Kassandras und Chaos-Propheten aufgerufen, schon vorab die Freude zu mindern. Sie können sich zum Teil sogar bestätigt fühlen:

- In Nordostdeutschland wurden ganze Dörfer eingeschneit.
- Die Warnung, es gebe nicht genug Streusalz, führte dazu, dass sogar
Speisesalz in den Geschäften knapp wurde.
- Wie prophezeit, blieben viele Autos im Schnee stecken. Wohl dem,
der sich auf der A 20 mit warmen Decken versorgt hatte.
- Und auch die Bahn konnte ihren Fahrplan nicht aufrecht erhalten.
Verspätungen um 30 Minuten an den Bahnhöfen in OWL waren an der
Tagesordnung.

Ärgerlich, für manche sogar schlimm. Aber eine Katastrophe? In den sechziger und siebziger Jahren nutzte die Bundesbahn solche
winterlichen Vorkommnisse noch zur Werbung in eigener Sache: »Alle reden vom Wetter. Wir nicht!« Ganz offenbar ist der Zug der heutigen Zeit ein Opfer des technischen Fortschritts. Das Gemaule über das Wetter hat auch eine private Seite: Viele stellen jetzt jetzt fest, dass sie Kehrwoche haben. Sie beeilen sich, den Vorschriften von Versicherern zu folgen, die nicht nur spaßfeindlich, sondern auch wirklichkeitsfremd sind. Ordentliches Schuhwerk geht auf Schnee mindestens so gut wie auf Flächen, auf denen die Reste des oberflächlich geräumten Schnees schon beim nächsten Kältesprung gefrieren. Manchmal sollte man die Kinder fragen. Sie freuen sich einfach nur, wenn sie ihre Schlitten hindernisfrei zur Rodelbahn ziehen können und nicht alle fünf oder zehn Meter auf ihre Schulter umladen müssen. »Daisy« hat uns diesen Winter gebracht. Daisy ist auch der Name der ewigen Verlobten von Donald Duck. Von der Art, wie Walt Disneys Comicfigur mit Herausforderungen umgeht, kann man lernen. Mein Rat:

Genießen Sie die schönen Seiten des Winters! Ertragen Sie eventuelle Nachteile mit Gelassenheit! Niemand weiß, wie viele echte Winter uns die Klimaerwärmung noch lässt. So wenig wie eine Schwalbe den Sommer bringt, so wenig verändert ein kalter Januar
schon den Kurs des Weltklimas.

Och, liebes Westfalen-Blatt. Dann fassen wir doch mal die Kassandra-Rufe und Negativmeldungen der letzten 5 Jahre auch bei Euch zusammen. Die Bibel wäre vom Inhalt her schwindsüchtig dagegen. Von den memmenhaften minütlichen Schneestandsmeldungen und Frontberichten vom Fortgang der Aktion “Daisy” ganz zu schweigen. Oder die Puschelmikros in den Sturm haltenden Jungreporter an der Nordspitze von Rügen, die einem angeblich gebannt vor “Deutschland sucht den Superstar” oder “Heide Seal baut einfach die Jury um” lechzenden Publikum aus der Glotze in Echtzeizt berichten, ganz zu schweigen. Es sind die heutigen “modernen Medien”, die den Hype – egal in welcher Richtung – erst entfachen. Zeitungen sind da nicht auszunehmen, auch wenn sie 24 Stunden hinterherhinken. Meinung machen sie allemal. Siehe Schweinegrippe mit Millionen prognostizierten Scheintoten. Scheint aber immer weniger Leute wirklich zu interessieren oder zu erschrecken.