StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
31
Dez '09

Rathenow-Blog: Einen guten Rutsch

Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Oberhausen-Blog: Die DB und die junge Liebe

Bekanntlich wiederholt sich Geschichte nicht, aber immer wieder enthüllt sie neue, meistens sogar unangenehme Überraschungen. Stets versuchte ich, wenn ich am Samstagabend in einem Nahverkehrszug saß, dem eiskalten Klumpen in meinem Bauch keine Aufmerksamkeit zu schenken – immer war es vergeblich gewesen. Denn schon immer war Pünktlichkeit für die Bahn ein Tabuwort, und so stand meine Beziehung unter einem ganz schlechten Stern.

 

Auch damals, als die 1970-er Jahre noch in der Nuckelphase steckten, hatten die Züge im Ruhrgebiet nichts Besseres zu tun, als zehn, 30 oder 60 Minuten zu spät zu kommen. Und ich war auf die DB angewiesen, denn meine Freundin, genauer gesagt, es war meine erste große Liebe, wohnte in Bottrop-Vonderort, ich in Herne, was ungefähr 30 Kilometer entfernt war. Und einen eigenen fahrbaren Untersatz besaß ich noch nicht, von der Fahrerlaubnis ganz zu schweigen. So standen wir Samstag für Samstag ein bisschen verlegen am Bahnhof herum, schauten verträumt zur nahen Baustelle für die “A 42″ und ich seufzte: “Ach, wenn ich erst mal mit dem Wagen komme kann und die Autobahn fertig ist …”

 

Für den Heimweg gab es zwei Varianten: Neben dem Weg über Essen (und von dort aus weiter mit dem “Donau-Kurier”), konnte ich auch mit einem Nahverkehrszug nach Oberhausen fahren, um dort in den “Hellas-Express” einzusteigen. Allerdings: In Essen und Oberhausen war stets Schluss mit lustig gewesen: Die Fernverbindungen aus Wien bzw. Athen waren immer unpünktlich, und diese Verzögerungen brachten mich in meiner Heimatstadt richtig in den Schlamassel. Ständig verpasste ich den letzten Bus nach Herne-Sodingen und musste drei Kilometer zu Fuß gehen.

 

Nach einem halben Jahr schlug das Schicksal abrupt ein neues Thema an: Zwar brauchte ich nicht mehr mit dem Zug zwischen Bottrop und Herne zu pendeln – ich hatte den Führerschein in der Tasche, und es stand sogar schon ein eigener Wagen (VW-Käfer) vor der Tür. Doch in meinem Kopf drehte sich noch immer alles und meine Knie waren butterweich, als ich zur Eröffnung der neuen Autobahn fuhr. Eine gute Woche zuvor – ich wusste damals nicht, wieviel Zeit vergangen war – hatte meine Freundin mit mir Schluss gemacht: “Du bist nie richtig bei der Sache.” Das war der Wahrheit wahrscheinlich ganz schön nahe gekommen. “Ach so, ja”, war damals meine Reaktion gewesen, als wäre Schlussmachen kein Problem für mich, aber in Wirklichkeit spürte ich, wie mir das Blut aus den Adern wich.

 

Mir war es einfach nicht vergönnt gewesen, an Samstagen auf zugigen Bahnsteigen in Bottrop-Vonderort, Essen oder Oberhausen zu stehen. Und überhaupt.

Alf Rolla

 

 

Regensburg-Blog: … zum neuen Jahr

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Nuernberg-Blog: Fuerther Stadthalle: Silvester Ball Erste Reihe Tickets

Liebe Nuernberger, Nuernbergerin,

wir haben drei Tickets uebrig von der ersten Reihe des Silvester Balls bei der Fuerther Stadthalle heute Abend.
Eigentlich haben wir funf, aber einige unserer Freunde koennen daran nicht teilnehmen.

Da die erste Reihe Tickets schon vor zwei Monaten weg sind, anstatt zurueck an der Kasse zu geben, wollen wir es privat verkaufen.

Wenn eine Interesse besteht, bitte 01726692352 klingeln.

Andy

Bielefeld-Blog: Was vom Jahre bleibt

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So. Noch ein paar Stunden, dann klappen wir den Deckel über diesem Jahr 2009 zu. Möge es sanft ruhen und über seine vielen Schandtaten nachdenken. Über die “große” Politik schweige heute des Sängers Höflichkeit, die Trauerspiele werden in 2010 ohnehin eine ganz neue Renaissance erleben. Dafür sorgt schon die Besetzung des Berliner Gruselkabinetts mit Frau Untätig an der Spitze. Die fetten schwarz-gelben Trommeln sind schon neu bespannt, Guy d`Eau wetzt die Schlegel, geht seine Klientelpolitiktruppe doch in den Umfragen ziemlich den Bach runter. So mancher Apotheker, Arzt oder Hotelier zittert auch bei uns ob der schwachen Performance dieser unfähigen Truppe von Niebels, Brüderles, Röslers.

Was bleibt lokal? Zumindest eine Brachfläche am Kesselbrink ist überbaut und die halbe Diogenes-Tonne neben der Stadthalle wird im nächsten Jahr dann die geballten Kaninchenzüchterausstellungen der Nation anlocken. Jede Eröffnung wird der Republik einziger OberBolleragenführer Pit Clausen mit einem donnernden “Hi Bielefeld allwege” begleiten. Das soll sich noch steigern, wenn die Mal-wieder-Aufsteiger von Arm. Bielefeld sich auf dem Rathausbalkon feiern lassen…

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In diesem Sinne Skål!

Bielefeld-Blog: Da hilft auch Babywolle nicht

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Gestern auf der Eckendorfer waren es ja schon nur wenige, die ihr Allerheiligstes waschen ließen. Heute dürfte die heilige Waschung wohl zusammengebrochen sein ob der weißen Schübe vom grauen ostwestfälischen Silvesterhimmel.

PS: Pilzmahlzeit gut überstanden!