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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
12
Dez '09

Bielefeld-Blog: Wie schön wäre dieses Bild geworden


Schade das keine Journalisten mit in Afghanistan waren. Sonst hätten wir dieses Bild vom brutalstmöglichsten Selbstdarsteller in unsere Zeitung sehen können.

Bielefeld-Blog: Was der DR. Frey so alles treibt


Ja der Dr. Frey, den Stefan Brams von der NW für eher linksliberal hält (möchte mal wissen wo er das abgeschrieben hat?). – Nimmt gerne Platz unter dem Tisch der Großen und wartet auf die Bröckchen die beim großen Festmahl herunterfallen. Und diese Herrschaften erwarten das man buckelt und den Schwanz als Zeichen der Unterwürfigkeit, zwischen den Hinterbeinen einklemmt. In dieser Position unter dem Tisch ist man den Stiefelspitzen dieser Herrschaft bedenklich nahe und immer in Gefahr durch einen kräftigen Tritt vom Futternapf vertrieben zu werden.

Der feine Herr Frey aber wo die dicksten Brocken abfallen. Und, -  wer die Musik bezahlt, der darf sich auch wünschen was gesungen wird. Da singt er halt, der Herr Doktor.

 So ist Frey nicht nur Fellow beim, Bertelsmannableger CAP, dessen Chef Weidenfeller, sich seit Jahren stark macht für eine militärische Aufrüstung in Europa. Er ist auch schon gern mal dem Mutterhaus selbst und seiner Edeltelefonistin, Liz Mohn, als Moderator gefällig. In dieser Funktion war er beispielsweise beim Internationalen-Bertelsmann-Forum 2006 tätig. Dort saß er mit so einwandfreien Demokraten wie dem Präsidenten Aserbeidschans, Ilham Alijew, an einem Tisch.

Auch sonst treibt sich der gläubige Katholik Frey doch lieber bei so erzkonservativen Vereinigungen  wie der Konrad-Adenauer-Stiftung herum. So moderierte er im Juli 2005, also mitten im damaligen Bundestagswahlkampf, eine Veranstaltung mit dem Titel „Fördern und Fordern – Für eine solidarische Leistungsgesellschaft“ in Sankt Augustin. Mit von der Partie waren unter anderem Alois Glück, Präsident des Bayerischen Landtags, Bernhard Vogel ehemals Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen, Anette Schavan, damals noch Ministerin in Baden-Würtemberg, kurz darauf Bundesbildungsministerin, sowie Prof. Klaus-Werner Schatz vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Und weil er im Wahljahr so brav in der Spur gelaufen ist, darf er dann im März 2007 in einer Regionalveranstaltung der KAS in Zusammenarbeit mit dem SWR in Freiburg sein Buch „77 Wertsachen – Was gilt heute?“ vorstellen.

Übrigens ein echter Knaller: Amazon führt diesen Erguss auf Platz 102.927 der internen Bestsellerliste. Der einzige Kommentar zu diesem Machwerk bei Amazon von Happyx “happyx@gmx.de”: Wenn Sie die verbindlich verbindenden Kommentare von Herrn Frey schätzen, dann sind sie mit diesem Buch bestens bedient. Und wenn Sie Parteitagsprogramme gerne lesen und Reden im Bundestag genießen, dann ist dieses Buch für Sie ein Hochgenuss. Für mich trifft das alles nicht zu, ich habe nach Antworten gesucht, nach klaren Aussagen, Haltungen, Werten – gefunden habe ich unverbindliches Geplapper, tausendfach gehört, im TV wiedergekäut und endlos zerdehnt. Eine wirklich zähe, fast unlesbare Kost.

 Auch den Zockern von der Commerzbank ist der Herr Frey gern schon mal dienlich. Da macht er den Balkankenner und schwadroniert im April 2005 auf dem Europa-Forum der Commerzbank über „Perspektive EU: Serbien im Aufbruch“.

Schon im Mai 2001 hat er sich auf eben jenem Forum zu dem Thema „Die Slowakei auf direktem Kurs in die EU“ gespreizt.

Für Kohle und für seine neoliberalen Freunde, da tut der Herr Doktor fast alles. So entblödet er sich auch nicht, im Januar diesen Jahres bei Haus & Grund „Eigentümerschutz-Gemeinschaft“ eine Diskussion zum Thema: „Bremst Mieterschutz den Klimaschutz?“ zu moderieren. Wohlgemerkt, keine Karnevalssitzung!

 Auch da, wo die nächsten „Eliten“ für viel Geld auf Linie gebracht werden, die, die uns dereinst erzählen, welche Opfer wir zu bringen haben, damit sie selbst in Saus und Braus leben können, an der EBS (European Business School) da tummelt er sich gern, der liberale Herr Dr. Frey.

Bielefeld-Blog: Bielefeld ist nicht Kundus

Glück gehabt liebe Leute. Wie Stern.de letzte Woche zu entnehmen war, hat ein Sprecher des Bundeswehrverbandes herausgefunden: Ein Checkpoint in Kundus ist eben keine Straßenkreuzung in Bielefeld”.

Man stelle sich vor, Bielefeld sei Kundus, dann ist der Teuto der Hindukusch, die Luther der Kundusfluß und Oberbürgermeister Pit Clausen, Hamid Karsai.

Folglich würde hier bei uns die Freiheit der westlichen Welt verteidigt. Mein Gott, wir könnten alle schon tot sein.