StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Dez '09

Duesseldorf-Blog: iLove Düsseldorf

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Lippstadt-Blog: Gelbe Säcke aus China (Deswegen Gelb?)


Zeitungsbericht vs. Realität. Aus der heutigen Ausgabe der Heimatzeitung habe ich folgende Aussagen der ARGE entnommen:

 

…seit Vertragsbeginn im Januar 2008… Donnerwetter: fast zwei Jahre lang waren die Plastiksäcke verfügbar. Eine unglaubliche Leistung. Nach solch erfolgreicher Mission kann man auch nachsehen, dass es nun einen Engpass gab. Eine tolle Leistung!

 

… die Produzenten der gelben Säcke sind Schuld… Nin, wer den Plastikmüll in China bestellt, weil es da billig ist muss auch einkalkulieren, dass die Lieferungen mal auf ihrem Weg rund um den Globus irgendwo hängen bleiben können. So etwas ist die Folge einer überzogenen Spartaktik. Die Chinesen können nichts dafür.

 

…Unter Umweltschutzaspekten sei ein derartiger Mehrverbrauch nicht akzeptabel… Unter Umweltaspekten ist der gelbe Sack nicht akzeptabel. Abgesehen davon, dass das ganze Duale System unter dem Signet der Umweltfreundlichkeit weniger dieser sondern eher der Entsorgungsindustrie nützt, kann eine Einwegverpackung wohl kaum umweltfreundlich sein. Eine gelbe Tonne wäre unter Umweltaspekten die einzig sinnvolle Option. Oder man nimmt dickere Säcke und spart dadurch in der Anzahl der Säcke den Materialzuschuss wieder ein.

 

…Die Qualitäten seien vom Dualen System Deutschland vorgegeben… Ein Anruf bei der DSD bestätigte lediglich, dass die vorgeschriebene MINDESTwandstärke bei 15µm liegen muss. Eine Vorgabe für die maximale Materialstärke von Wertstoffsäcken gibt es definitiv nicht. Die Entsorgungsfirmen könnten auch dickere Säcke anbieten, das wurde mir ausdrücklich bestätigt. Ob Herr Gerwin an der falschen Stelle gefragt hat, nicht richtig lesen kann oder die Tatsachen etwas an sein Argumentationsziel anpassen wollte, mag jeder für sich selbst entscheiden.Übrigens werde ich mir in den nächsten Tagen  mal einen Durchlaufkondensator und zwei Elektroden besorgen und die Dicke der Folien nachmessen. Mal sehen was dabei herauskommt.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Friedensnobelpreis für Obama.

nobelpreis-frieden.jpg

Xaverl: 30 Tausend Soidatn nach Afganistatan und dann an Friednsnobelpreis kriang. Vasteh dua i des ned. Mia Kloana vastenga de Großkopfatn hoid ned.
Owa um an groußn Friedn zum macha, da brauchts scho an groußn Kriag. So gseng basst s scho.

Übersetzung: 30 Tausend Soldaten nach Afganistatan und dann an Friedensnobelpreis bekommen. Das verstehe ich nicht. Aber wir Kleinen verstehen die Auserwählten eben nicht. Allerdings – um einen großen Frieden zu machen, benötigt man schon auch einen großen Krieg. So gesehen ist das schon in Ordnung.

Bielefeld-Blog: Nobelpreisgeld für Friedenstaubenzucht

Bevor wir uns denn aufmachen, Angela Dorothea I. von Bananien in ihrer bescheidenen Berliner Hütte einen Kurzbesuch abzustatten, hier noch eine entzückende Pressemeldung aus Washington anläßlich des völlig überraschenden Friedensnobelpreisverleihs an Barack Obama:

Am 9. Dezember stellte Mupotoon LLC in Oslo den jüngsten Zeichentrickfilm “Barack Obama Superstar: The Nobel Prize Story” (Barack Obama Superstar: Die Nobelpreis-Story) des Studios vor. Der Zeichentrickfilm parodiert das Friedensnobelpreis-Komitee und seine Entscheidung des Jahres 2009, die zahlreiche Beobachter weltweit erstaunt und sogar Barack Obama selbst überrascht hat. In dem Film werden die geheimen Wünsche der merkwürdigen Führer dieser Welt (Wladimir Putin, Hugo Chavez, Nicolas
Sarkozy) karikiert und humorvoll vorausgesagt, dass Barack Obama sein Nobelpreisgeld für umweltfreundliche Panzer und eine
Friedenstaubenzucht neben der Ranch von George W. Bush in Texas spenden wird.

Die ironische Nobelpreis-Story beginnt mit fünf zwielichtigen, in dunkle Kapuzenmäntel gehüllte Figuren, die sich an einem geheimen Ort einschliessen, ihre Hände auf eine Kristallkugel legen und den Geist Alfred Nobels fragen: “Meister, wer ist dieses Jahr Eure Wahl?” Als sie die Antwort hören, bleibt ihnen allerdings der Mund offen stehen. Doch für die fünf Mitglieder des Friedensnobelpreis-Komitees kommt Widerspruch nicht in Frage, denn wenn Nobel höchst persönlich möchte, dass Barack Obama die Auszeichnung bekommt, können sie nichts weiter tun, als der Welt die Gründe für diese unerwartete Wahl erklären.

Während sie alle möglichen Argumente zugunsten der Nominierung von Barack Obamas durchgehen, stossen sie auf das unbekannte Geheimrezept für die weltweite Popularität und den Erfolg dieses ausserordentlichen Mannes. Von den fadenscheinigen Argumenten seiner Kollegen wenig überzeugt ruft der aufgeregte Präsident des Friedensnobelpreis-Komitees verzweifelt aus: “Es handelt sich doch um den Friedensnobelpreis und nicht um den Preis für den coolsten und sexysten Präsidenten der USA!!!”

“Barack Obama Superstar: The Nobel Prize Story” wurde vom Trickfilmstudio Mupotoon LLC in Partnerschaft mit Ostrow and Company, einem führenden Produzenten aus Hollywood, produziert. Yuriy Sak, Kreativdirektor von Mupotoon, sagte dazu: “Dieser Film ist der erste einer Reihe von MUPOTOONs, unseres einzigartigen Unterhaltungsfernsehformats, das MUsik POlitik und carTOONs vereint. In Kürze wird die Welt neue MUPOTOON-Episoden sehen können, die ebenso witzig und aktuell sein werden.” “Wir sind von Obamas globaler Popularität – die wir schlicht GlObamasierung nennen – fasziniert. Als jemand, der die Karriere
diesen Mannes von Nahem verfolgt, kann ich versichern, dass sein Aktionsplan’ sehr ernst zu nehmen ist. Wir werden auch dazu in Kürze einen Cartoon herausbringen”, vermerkte Gennadiy Kurochka, der Regisseur des Cartoons.

Bis die Tage!