StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
8
Dez '09

Lippstadt-Blog: Da ist was faul…


… meinen einige Leser unserer geschätzten Heimatzeitung, zwei Leserbriefe des heutigen Tages haben meinen wunden Punkt getroffen.

Da beschwert sich zunächst einmal jemand über die ausgesprochen schlechte Qualität der gelben Wertstoffsäcke.  Den Verfasser dieses Briefes muss ich aber direkt zurechtweisen: Das die Qualität, die jedem bekannt ist, der schon einmal einen halbvollen Sack zugeschnürt hat um dann festzustellen, dass sich der Inhalt durch die Unterseite (manchmal auch seitlich) bereits wieder davongemacht hat und die frisch geputzte Küche wieder in den Zustand vor der Reinigung zurückversetzt, so schlecht ist, sollte eigentlich ein unausgesprochenes, offenes Geheimnis bleiben.

Der Tipp war ja richtig, denn wenn man dann den sich verteilenden Dreck in der Küche beobachtet, greift man automatisch zum zweiten Beutel, wiederholt die Prozedur und stellt fest: Das Platzen der Säcke ist bereits bei Viertelfüllung zuverlässig reproduzierbar, sofern man nicht nur Styropor verklappen möchte, der allerdings oftmals durch ungünstige Form und Ausdehnung bereits beim Hineinwerfen einen schönen, langen Riss in der Außenhaut des Sackes hinterlässt.

Klar, die Säcke sind über die Jahre regelmäßig dünner und im Durchmesser kleiner geworden. Da sich der zu entsorgende der Wertstoff in seiner Darreichungsform als Umverpackung um Lebensmittel wie Äpfel und Bananen einer nahezu inflationären Beliebtheit in der produzierenden Industrie erfreut, ergibt sich die Situation, wie im Leserbrief geschildert: Mehr Säcke werden benötigt, weil mehr Müll anfällt, weniger in den einzelnen Sack hineinpasst und die Gefahr der Rissbildung die Verfüllung bis zum Kragen keinesfalls mehr möglich ist.

Das die fürsorgliche Entsorgungsgesellschaft nun vermutet, es könne damit zusammenhängen, dass die Säcke missbraucht werden, empfinde ich sehr belustigend. Ich bitte daher um Vorschläge, wie man die Wertstoffsäcke anderweitig nutzen kann. Vielleicht gibt es tatsächlich einen Verwendungszweck, bei der die miese Qualität des Materials keine Rolle spielt? Vielleicht bekommen wir ja eines Tages ressourcen- und nervenschondendeTonnen und das Problem mit dem ollen Sack erledigt sich dann.

 

Der zweite Leserbrief befasst sich mit dem Stand der Planungen für das Allwetterbad. Hier wurde in der Heimatzeitung berichtet, man könne leider keine 50 Meter Bahn mehr realisieren, ersatzweise wird die Wassertiefe  um 20 Zentimeter erhöht, bzw. das Becken um den Betrag vertieft. In diesem Zusammenhang mutmaßte der Verfasser, man wolle damit eine zweistöckige Benutzung des Beckens ermöglichen um die fehlende Länge des Beckens zu kompensieren.

Natürlich ist das Quatsch. Das Becken wird tiefer, damit die Kosten weiter steigen. Die Mehrkosten der Planung sind offensichtlich nicht hinlänglich geeignet, das Projekt zum finanziellen Super GAU geraten zu lassen; daher die zusätzlichen 20 Zentimeter. Später wird sich dann herausstellen, dass die Bauausführung analog zur Planung ebenfalls mit Mehrkosten verbunden ist und das kann man dann mit der Änderung der Wassertiefe begründen.

Vielleicht möchte man aber nur besonders vorausschauend sein. Da die Planung nach guter Tradition durch aus noch ein paar Jahre andauern könnte, sollte man die Entwicklung der durchschnittlichen Körpergröße der Deutschen mit in die Planung einbeziehen. Und falls das Bad früher fertig wird, freuen sich insbesondere ältere Menschen, die ja kleiner sind  bei 2 Meter Wassertiefe eher mal absaufen. Das entlastet die Rentenkasse.

In Lippstadt passiert nichts ohne Grund und wir haben immer tolle Pläne. Und außerdem geht es nicht um einen Swimmingpool im Garten, sondern um eine ganze Badeanstalt; da gibt es keine verwertbaren Erfahrungen, so eine Expedition ins Ungewisse kostet nun einmal…

 

Einen Leserbrief vermisse ich übrigens (vermutlich, weil ich ihn nie abgeschickt habe), doch wo wir gerade beim Thema sorgfältige Planung sind:

Wie kann es bitte geschehen, dass bei der Planung einer Straße, die durch so viele  kompetente Hände gegangen ist, wie kann es also passieren, dass man erst nach über zwanzig Jahren, just nach dem ersten Spatenstich die spontane Eingebung entwickelt, die Bauausführung könne sich verzögern, weil man Blindgänger im Boden vermutet?

Oder anders gefragt: Stecken die Blindgänger wirklich im Boden?

Bielefeld-Blog: Politiker aus OWL – völlig durchgeknallt


 Das sozialdemokratische Kampfblatt, Neue Gefährliche, hat am Samstag eine Umfrage unter den heimischen Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr veröffentlicht. Ein Kaleidoskop politischer Inkompetenz und Bürgerverar….

 Vier der fünf CDU Abgeordneten der Region, darunter auch unser Bielefelder Lenchen, haben anscheinend gar keine eigene Meinung. Sie geben zusammen eine Tüte heiße Luft ab.

 Ralph Brinkhaus, CDU, aus Gütersloh stimmt für Verlängerung und drückt sein Bedauern darüber in einer persönlichen Erklärung aus. Mein Vorschlag, wir versehen ab jetzt jede Granate, jede Rakete mit einem Schriftzug: Sorry, war nicht so gemeint!

 Aus dem Entwicklungshilfeministerium, das es eigentlich nach FDP-Forderung im Wahlkampf, gar nicht mehr geben sollte und in dem Mutti und Guido nun Dirk N(i)ebel und Gudrun Knopp auf  Kosten der Steuerzahler entsorgt haben, grüßt Kompostie Gudrun, FDP, aus dem Lippischen. Mit  52 Mio. Euro will sie „ab sofort“ den zivilen Aufbau stärken. Welch eine riesige Summe, vor allem wenn man bedenkt dass nur ein viertel des Geldes wirklich in den Projekten ankommt. Fürs Leute umbringen will die Regierung hingegen der Bundeswehr 785 Mio. € zur Verfügung stellen.

Völlig durchgeknallt ist Frank Schäffler, FDP. Der Versicherungsvertreter aus Herford, will allen Ernstes ein funktionsfähiges Rechtssystem in Afghanistan aufbauen. Allein diese Drohung könnte die Afghanen dazu bringen, gänzlich zu den Taliban überzulaufen. Ein Rechtssystem wie bei uns: Je skrupelloser die Betrüger, je größer der Betrug, desto kleiner die Strafe. Da werden die Afghanen sich aber freuen.

 Die Jungs von der SPD, Klaus Brandner, Dirk Becker und Stefan Schwartze sind mal wieder, wie eigentlich immer, ein paar Jahre der Zeit hinter her und vollkommen neben der Spur; faseln nach wie vor von Aufbau und Stabilisierung.

 Hey Leute, seit nunmehr fast acht Jahren bohren wir Brunnen, bauen Schulen und bilden Polizisten aus. Afghanistan ist mittlerweile durchlöchert wie ein Schweizer Käse, auf jeden Analphabeten kommen drei Schulen, bewacht von einer Hundertschaft von gut ausgebildeten hoch motivierten und jeder Korruption widerstehenden Polizisten. Nu’ muss auch mal gut sein.

 Den Vogel aber schießen die Grünen ab. Unsere Britta, die immer so hingebungsvoll lächelt und ihre Gutmenschen mit Beamtenstatus, Eigenheim mit Wintergarten, die Kinder auf der Steinerschule in Schildesche, und der Putzfrau aus Moldavien, die jetzt, da steuerlich absetzbar, auch sozialversichert ist, sind noch etwas unentschieden, müssen das Thema noch ausdiskutieren, enthalten sich der Stimme! Da geht es um Krieg oder Frieden um Leben oder Tod und Frau Hasselmann enthält sich der Stimme. Für Dosenpfand, da geht diese Inkarnation von political correctness auf die Straße, aber bei einer so existenziellen Frage wie Krieg oder Frieden enthält sich die Haselbaum der Stimme. Menschen sterben, was soll’s sind ja nur Afghanen keine umweltpolitisch relevante Art.

Trier-Blog: Die Weihnachtsakademie lehrt das richtige Essen

Knigge ist in, auch für kleine Kinder. Deshalb lernen die Sprösslinge aus gutbürgerlichen Familien heute schon von Kindesbeinen, wie man bei Tisch die richtige Figur macht. Das Besteck wird von außen nach innen genommen und die Servietten legt man sich auf den Schoß. Derart fundamentales Wissen wird in Trier an der Weihnachtsakademie den Kindern vermittelt.

Bielefeld-Blog: Es geht noch paranoider in diesem Staat

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Die Bundesregierung macht ernst im Kampf gegen Computerviren: Im nächsten Jahr soll eine Beratungsstelle PC-Nutzern beim Entfernen von Trojanern und Spyware helfen. Ein Virenschutz soll zudem Pflicht für Internetnutzer werden. Wer sich weigert, Sicherheits-Software zu installieren, muss mit Sanktionen rechnen.

Mit einem europaweit einzigartigen Projekt sagt die Bundesregierung der Virenlast auf privaten Computern den Kampf an. Schon in der ersten Jahreshälfte 2010 sollen PC-Nutzer auf die Hilfe einer Beratungsstelle zurückgreifen dürfen, mit der sie ihre Computer zuhause von Viren befreien können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) stellten das Vorhaben heute beim IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart vor.

Es geht immer noch ein Stück schwachsinniger, was sich die beamtete Horch-und-guck-Mischpoke im Verein mit der willigen Parteienmafia ausheckt. “Wer sich weigert, Sicherheits-Software zu installieren, muss mit Sanktionen rechnen”. Aha. Wer Kritik an diesem Staat, an Politikern und an Beamten nebst Staatsangestellten übt, wird mit Gefängnis nicht unter 3 Jahren bestraft oder wie? Gehts noch? Sonst keinerlei Sorgen in diesem vor allem wegen der vielen Bekloppten und Halbirren an bestimmten Stellen völlig aus dem Ruder gelaufenen Staat? Keinerlei andere Probleme?

Wer sich seit Jahrzehnten mit PC´s, MAC´s und IT beschäftigt, der braucht diese Truppe Fastblinder ganz sicher nicht. Der Schritt vom Bundestrojaner und der Leyenschen Stop-Schilder bis hin zur implementierten “offiziellen” Schnüffelsoftware ist dann ja nur noch ein ganz ganz kleiner. Was muß der selbst ernannten “Elite” der Arsch doch auf Grundeis sitzen. Die ehemalige DDR-FDJ-Heroine bringt mehr und mehr ihre halbgaren Überwachungsphantasien ein und hat in Schweterwelle die ideale doofe und machtgeile Braut, die es mit umsetzt.

Bielefeld-Blog: Was Politiker alles so stört….

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Grade mal 10 Jahre alt wurde der Ahorn im Hof der Sparrenburg. Dann meinten Politiker, der müsse weg. Klar, Politiker sind nun mal das Klügste, Intelligenteste, Weiblickendste, Schlaueste und Strahelndste, was wir Menschen so haben. Deshalb schweben sie ja auch Engelsgleich über uns und treffen Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Ob Sparrenburg-Wirt Niegisch toll fand, daß der Baum, den er gepflanzt hatte, abgesägt wurde, ist nicht überliefert. Die über allen schwebenden Herrenmenschen (Politiker) ließen am Marienrondell einen Ersatzbaum pflanzen. Was dem Gesetz nach Pflicht ist.

Mal sehen, was wir alles an den Politikern “störend” finden. Leider ist die Liste schon nach einer ersten Sichtung so lang, daß sie hier keinen Platz findet.

Bielefeld-Blog: Wehe, wenn sie losgelassen …

Verlegertöchter ziehen’s durch:

Yvonne Bauer setzt Redaktionen vor die Tür

“Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde am vorvergangenen Freitag den Redaktionen „Wohnidee“ und „Laura Wohnen Kreativ“ kundgetan, dass sie ihre Arbeitsplätze verlieren, da die Blätter künftig in München erstellt werden. Alle Mitarbeiter wurden sofort freigestellt. Sie wurden aufgefordert, ihre Schreibtische zu räumen; um 16 Uhr rückten laut Betriebsrat die Packer an. ()”

  

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Der Wei-Os-Mann

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Xaverl: Von de Amis hom ma den Weihnachtsmo. Sowos homa früha ned ghabt. D Industrie kannt ja dann no den Weihnachts-Oster-Mann bringa. Den Weih-Os-Mo kannt ma a no Ostern vakaffa und wenn ma eam no Herndl dromacht wars a no a Pfingstochs. I säiwa bleib owa doch bessa bei meinm Christkindl.

Übersetzung: Von den Amerikanern haben wir den Weihnachtsmann übernommen. Diesen Brauch kannten wir früher nicht. Die Industrie könnte ergänzend noch den Weihnachts-Oster-Mann bringen. Diesen Weih-Os-Mann könnte man dann auch noch Ostern vermarkten und wenn man ihn noch mit Hörnern bestückt wäre er auch noch ein brauchbarer Pfingstochse. Ich für meine Person bleibe da lieber bei meinen alten Brauch, dem Christkind.

Heidelberg-Blog: Shirtway.de eröffnet die Art-Shirt-Gallery

DieOnline T-Shirtdruckerei Shirtway.de hat die Art-Shirt-Gallery eröffnet.
Die Art-Shirt-Gallery ermöglicht es Künstlern ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren, indem ihre Designs und Motive auf T-Shirts gedruckt werden. Diese Art-Shirts werden allerdings nur in limitierte Auflage und auch nur auf Bestellung produziert.

Für die Eröffnung der Galerie wurden T-Shirts mit den Designs von Christian Junghanns und Tim Davies bedruckt. Beide Künstler leben in Deutschland und  konnten mit ihrer einzigartigen Kunst bereits große Erfolge feiern.
Für den weiteren Verlauf der Galerie können sich noch junge aufstrebende Künstler bei Shirtway.de vorstellen, dabei ist es völlig egal aus welchem Bereich sie kommen.

Weitere Informationen zu der Galerie, den Künstlern oder zu den Art-Shirts findest du hier.

Wiesbaden-Blog: Shirtway.de eröffnet die Art-Shirt-Gallery

Die Online T-Shirtdruckerei Shirtway.de hat die Art-Shirt-Gallery eröffnet.
Die Art-Shirt-Gallery ermöglicht es Künstlern ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren, indem ihre Designs und Motive auf T-Shirts gedruckt werden. Diese Art-Shirts werden allerdings nur in limitierte Auflage und auch nur auf Bestellung produziert.

Für die Eröffnung der Galerie wurden T-Shirts mit den Designs von Christian Junghanns und Tim Davies bedruckt. Beide Künstler leben in Deutschland und  konnten mit ihrer einzigartigen Kunst bereits große Erfolge feiern.
Für den weiteren Verlauf der Galerie können sich noch junge aufstrebende Künstler bei Shirtway.de vorstellen, dabei ist es völlig egal aus welchem Bereich sie kommen.

Weitere Informationen zu der Galerie, den Künstlern oder zu den Art-Shirts findest du hier.

Bielefeld-Blog: Schlagzeilen Schlag auf Schlag – schräg, schräger, Realität:

Rollerfahrer bei Kollision mit Notarzt getötet

Jäger verfehlt Hasen und trifft Postboten

Gütersloher starb nach Kollision mit Streifenwagen

Saudischer König fliegt auf Bielefelder Tischwäsche

und Elvis lebt:

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Bielefeld-Blog: Dann noch mal schnell in die Sansibar

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Die “Rheinische Post” jagt einen Kommentar zur Klimahysterie über die Dienste und die NW macht auf Seite 1 mit dem angeblichen Untergang der Insel Sylt auf. Wenn es demnächst heißt, der Astronom Kopernikus habe sich doch geirrt und die Erde sei tatsächlich eine Scheibe, wird das dann wohl auch geglaubt.

Die Welt geht mal wieder unter. Was Waldsterben, Aids und Schweinegrippe nicht geschafft haben, wird der Klimawandel vollenden. Auf diese Kurzformel kann man das Gewese um die in diesen Tagen beginnende Klimakonferenz in Kopenhagen bringen.
Viele versuchen, auf den Zug der Weltenretter aufzuspringen. Die Schizophrenie solcher Bemühungen ist selten schöner illustriert
worden als beim Auftritt von Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Samstag in Hamburg. Der dortige Fußball-Bundesligist Hamburger SV hatte sein Heimspiel gegen Hoffenheim ganz in den Dienst der guten Sache gestellt. Auf der Anzeigetafel blinkte den 53 000 Zuschauern (natürlich alle zu Fuß gekommen, und es gab auch nur Tofu-Bratwurst) die Aufforderung “Act now!” entgegen. Röttgen band sich einen HSV-Schal um und gab Klima-Interviews, wobei er viel (unschädliche) heiße Luft produzierte. Hinter ihm im Fernsehbild gut erkennbar das
Logo des HSV-Hauptsponsors: “Fly Emirates”. Es ist eben verwirrend mit dem Klimawandel. Was soll man auch glauben? 1000 Experten mit 1001 Meinungen zur globalen Erwärmung melden sich zu Wort. Es ist schon strittig, ob es die globale Erwärmung überhaupt gibt. Der Klimahysterie wenig förderlich ist jedenfalls die Nachricht, dass von Computerhackern verbreitete E-Mails wortführender Klimawarner zumindest auf unsaubere Vorhersagemethoden hinweisen. Einer von ihnen wurde dadurch überführt, dass er seine ursprüngliche Methode, die Erwärmung anhand der Zahl von Baumringen nachzuweisen, mangels Evidenz durch schlichte Thermometer-Messungen ersetzte. Und auch dass die Herren Forscher sich Tipps gaben, wie man Messreihen zum gewünschten Ergebnis “zwei Grad plus” führt, erinnert eher an den Kalauer vom Bau: “Was nicht passt, wird passend gemacht.” Vielleicht unterliegt unser Klima nur ebensolchen Schwankungen wie die Stimmung zumindest deutscher Teile der Menschheit: himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt? Man könnte achselzuckend zur Tagesordnung nach der Katastrophe übergehen, prägten solche Debatten nicht das politische Klima. Dass es mittlerweile hierzulande unmöglich ist, industriellen Fortschritt durch technologische Großprojekte anzustreben, liegt nicht zuletzt daran, dass eine engagierte Minderheit die Debatte und somit die öffentliche Meinung bestimmt.Nun soll hier nicht der Ignoranz gegenüber Fehlentwicklungen und Unsicherheiten der Technik das Wort geredet werden, aber doch dem Versuch einer gelasseneren Betrachtung. Ob Klimakatastrophe oder nicht überzeugender auf die meisten Menschen als eine hysterische Debatte wirken handfeste Argumente für den Schutz der Schöpfung. Der Siegeszug des energetischen Bauens etwa beruht darauf, dass man sich hinterher nicht nur besser fühlt, sondern auch mehr Geld in der Kasse hat.

Was medial gesteuerte Massenhysterie vermag, haben wir ja erst kürzlich mit dem Fall Enke und der angeblichen Schweinegrippe Pandemie erlebt. Aber: Enke ist bereits ziemlich vergessen und nur 5% der Bevölkerung haben das großartige Angebot der schmierenden Pharmaindustrie angenommen und sich impfen lassen. Jetzt sitzt auch NRW-Laumann auf den vielen überzähligen Impfdosen. Im Kämmerchen bereiten sie schon die üblichen verlogenen Pressemeldungen vor: “Zweite Grippewelle kommt. Viren sind mutiert. Höchste Gefahr”. Hört nur keiner mehr hin. Wie beim Expertengeschwafel – je nach Geldgeber – der Klimafachleute.

Bielefeld-Blog: Ach, “Mau-Mau” nennt man das jetzt?

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Ja, man nennt mich Pitchen Schleicher,
Alle Bürger werden weich,
Wenn ich lässig wie ein Tiger
Über’n Tanzboden schleich’.
Kaum beginnt die Band zu spielen,
Packt es mich, und ich muß mit.
Bürger, reißt euch doch zusammen,
Jetzt kommt Schleicher Pit:

Oh, Pitchen Schleicher mit den elastischen Beinen,
Wie der gefährlich in den Knien federn kann.
Die Bürger fürchten sich und fangen an zu weinen,
Doch Schleicher Pitchen schleicht sich immer wieder an.
Dann liegen sie in seinen Armen, den weichen,
Und flüstern: “Pitchen, ist das schön, mit dir zu Schleichen!”
Oh, Pitchen Schleicher mit den elastischen Beinen,
Wie der gefährlich in den Knien federn kann.

Allerdings liebt Pitchen Schleicher
Nicht die Frauen nur allein,
Denn nach jeder Schleicher-Runde
Nimmt er gern ein Bierchen ein.
Ist der Abend dann zu Ende,
kann er nicht mehr richtig steh’n,
und die Bürger singen alle
beim Nachhausegeh’n:

“Mau-Mau ist das neue Spiel um Brachflächen und Sparrenburg”.

Bielefeld-Blog: Schwarz-Geld packt Steuerwust nicht an

Wir befinden uns im Dickicht der deutschen Steuergesetzgebung: Rentner, die zuviel Steuern gezahlt haben; Arbeitnehmer, die die trotz Steuersenkung mehr zahlen müssen; und berufstätige Ehepaare, die das Faktorverfahren zur monatlichen Besteuerung wählen können. Das sind drei aktuelle Beispiele. Den Durchblick dürften mittlerweile nur noch Experten haben. Otto-Normalbürger hat es angesichts der vielen Paragrafen und Ausnahmeregelungen sowie der umständlich aufbereiteten Formulare zunehmend schwerer, seine Steuererklärung zu machen. Fehler sind programmiert. Das haben die Stichproben des Finanzamtes gezeigt, die sich die Steuererklärungen der Rentner vorgenommen haben. Das System ist schlicht zu kompliziert. Das gilt auch für das neue Faktorverfahren. Schon das Wort schreckt ab. Schlimmer aber ist, dass es Finanzverwaltungen und Bürgern nur mehr Arbeit bereitet und am Ende nichts bringt. Kein Steuervorteil, kein Steuernachteil – jedenfalls auf Jahressicht. Wir sind weit weg vom Bierdeckel-Vorschlag des Friedrich Merz. Die Vereinfachung des Steuersystems bleibt Utopie. Wo sind die Politiker, die das Thema
anpacken?

Tja, liebes Westfalen-Blatt. Um mal mit Mario Barth zu kreischen: “Dit is Eure Regierung”. Wer erinnert sich nicht, wenn Sperlingsgesicht Guido Westerwelle (Was macht der eigentlich?) mit Schaum vorm Mund vom “Mehr Netto vom Brutto” und “Leistung muß sich wieder lohnen” und – ach ja – den “Leistungsträgern” faselte? Ernüchternd, diese Einfältigkeit. Aber Ihr habt sie gewollt. Ausbaden müssen es nun alle.