Archiv für den Monat: Dezember 2009

Oberhausen-Blog: Die DB und die junge Liebe

Bekanntlich wiederholt sich Geschichte nicht, aber immer wieder enthüllt sie neue, meistens sogar unangenehme Überraschungen. Stets versuchte ich, wenn ich am Samstagabend in einem Nahverkehrszug saß, dem eiskalten Klumpen in meinem Bauch keine Aufmerksamkeit zu schenken – immer war es vergeblich gewesen. Denn schon immer war Pünktlichkeit für die Bahn ein Tabuwort, und so stand meine Beziehung unter einem ganz schlechten Stern.

 

Auch damals, als die 1970-er Jahre noch in der Nuckelphase steckten, hatten die Züge im Ruhrgebiet nichts Besseres zu tun, als zehn, 30 oder 60 Minuten zu spät zu kommen. Und ich war auf die DB angewiesen, denn meine Freundin, genauer gesagt, es war meine erste große Liebe, wohnte in Bottrop-Vonderort, ich in Herne, was ungefähr 30 Kilometer entfernt war. Und einen eigenen fahrbaren Untersatz besaß ich noch nicht, von der Fahrerlaubnis ganz zu schweigen. So standen wir Samstag für Samstag ein bisschen verlegen am Bahnhof herum, schauten verträumt zur nahen Baustelle für die „A 42“ und ich seufzte: „Ach, wenn ich erst mal mit dem Wagen komme kann und die Autobahn fertig ist …“

 

Für den Heimweg gab es zwei Varianten: Neben dem Weg über Essen (und von dort aus weiter mit dem „Donau-Kurier“), konnte ich auch mit einem Nahverkehrszug nach Oberhausen fahren, um dort in den „Hellas-Express“ einzusteigen. Allerdings: In Essen und Oberhausen war stets Schluss mit lustig gewesen: Die Fernverbindungen aus Wien bzw. Athen waren immer unpünktlich, und diese Verzögerungen brachten mich in meiner Heimatstadt richtig in den Schlamassel. Ständig verpasste ich den letzten Bus nach Herne-Sodingen und musste drei Kilometer zu Fuß gehen.

 

Nach einem halben Jahr schlug das Schicksal abrupt ein neues Thema an: Zwar brauchte ich nicht mehr mit dem Zug zwischen Bottrop und Herne zu pendeln – ich hatte den Führerschein in der Tasche, und es stand sogar schon ein eigener Wagen (VW-Käfer) vor der Tür. Doch in meinem Kopf drehte sich noch immer alles und meine Knie waren butterweich, als ich zur Eröffnung der neuen Autobahn fuhr. Eine gute Woche zuvor – ich wusste damals nicht, wieviel Zeit vergangen war – hatte meine Freundin mit mir Schluss gemacht: „Du bist nie richtig bei der Sache.“ Das war der Wahrheit wahrscheinlich ganz schön nahe gekommen. „Ach so, ja“, war damals meine Reaktion gewesen, als wäre Schlussmachen kein Problem für mich, aber in Wirklichkeit spürte ich, wie mir das Blut aus den Adern wich.

 

Mir war es einfach nicht vergönnt gewesen, an Samstagen auf zugigen Bahnsteigen in Bottrop-Vonderort, Essen oder Oberhausen zu stehen. Und überhaupt.

Alf Rolla

 

 

Nuernberg-Blog: Fuerther Stadthalle: Silvester Ball Erste Reihe Tickets

Liebe Nuernberger, Nuernbergerin,

wir haben drei Tickets uebrig von der ersten Reihe des Silvester Balls bei der Fuerther Stadthalle heute Abend.
Eigentlich haben wir funf, aber einige unserer Freunde koennen daran nicht teilnehmen.

Da die erste Reihe Tickets schon vor zwei Monaten weg sind, anstatt zurueck an der Kasse zu geben, wollen wir es privat verkaufen.

Wenn eine Interesse besteht, bitte 01726692352 klingeln.

Andy

Bielefeld-Blog: Was vom Jahre bleibt

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So. Noch ein paar Stunden, dann klappen wir den Deckel über diesem Jahr 2009 zu. Möge es sanft ruhen und über seine vielen Schandtaten nachdenken. Über die „große“ Politik schweige heute des Sängers Höflichkeit, die Trauerspiele werden in 2010 ohnehin eine ganz neue Renaissance erleben. Dafür sorgt schon die Besetzung des Berliner Gruselkabinetts mit Frau Untätig an der Spitze. Die fetten schwarz-gelben Trommeln sind schon neu bespannt, Guy d`Eau wetzt die Schlegel, geht seine Klientelpolitiktruppe doch in den Umfragen ziemlich den Bach runter. So mancher Apotheker, Arzt oder Hotelier zittert auch bei uns ob der schwachen Performance dieser unfähigen Truppe von Niebels, Brüderles, Röslers.

Was bleibt lokal? Zumindest eine Brachfläche am Kesselbrink ist überbaut und die halbe Diogenes-Tonne neben der Stadthalle wird im nächsten Jahr dann die geballten Kaninchenzüchterausstellungen der Nation anlocken. Jede Eröffnung wird der Republik einziger OberBolleragenführer Pit Clausen mit einem donnernden „Hi Bielefeld allwege“ begleiten. Das soll sich noch steigern, wenn die Mal-wieder-Aufsteiger von Arm. Bielefeld sich auf dem Rathausbalkon feiern lassen…

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In diesem Sinne Skål!

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Hans-Werner Sinn (Doatschmatzer)

Der Präsident des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, ist vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum Umwelt-„Dinosaurier 2009“ ernannt worden. Der Ökonom sei ein „Dampfplauderer der Windräder und Solarzellen ablehnt.

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Xaverl: Mia song dazua Doudschmatza.
Übersetzung: Wir sagen dazu ….. (Todredner ist eine wörtliche Übersetzung die aber den Sinn nicht ganz trifft)

Detmold-Blog: Ab nach Cala D’Or

Es muss nicht immer Platja de Palma auf der Balearen Insel Palma de Mallorca sein, Abwechslung vom Alltag bekommt man viel eher an anderen Orten. Ein sehr familienfreundlicher Ort wo es etwas ruhiger zu geht, ist Cala D’Or, diese wunderschöne Bucht mit mehreren tollen Stränden und zahlreichen Restaurants und Tapasbars hat keine Hotelbettenburgen, sondern nur kleine Hotels.

Die schönsten Strände von Cala D’Or sind der Strand Cala Serena ohne Serviceangebote, aber mit schönem Ausblick auf die Natur.

Cala Esmeralda mit recht grossen Wellen umgeben von Wald und einigen Hotels.

Sowie der Strand Cala Ferrera, der mit einer blauen Flagge ausgezeichnet ist, das bedeutet die Wasserqualität ist top und die Serviceleistungen auch. Der Strand ist auch Anlaufstelle von vielen Booten.

Es lohnt sich, Cala D’Or im Südosten anzusehen, von dort ist auch der berühmte Es Trenc Strand mit FKK Bereich nicht mehr so weit von entfernt. In der Saison ist Cala D’Or ziemlich ausgelastet, aber Zustände wie am Ballermann mit Eimer saufen und betrunkenen Touristen, die sich daneben benehmen, wird man dort nicht erleben. Cala D’OR Urlaub bedeutet Urlaub mit Niveau und Erholung.

Leider hat die Ortschaft keine Sehenswürdigkeiten, ausser die Strände & Promenade, aber in der Nähe von Cala D’Or befindet sich Portocolom, ein Yachthafen mit vielen Tapasbars. Hier lohnt es sich die Tapas zu probieren, denn es sind typisch spanische Tapas.

Welche Gründe sprechen noch für Cala D’Or?

Man möchte nicht in Discotheken gehen und nicht von lauten Leuten nachts geweckt werden, sondern am Strand liegen und vielleicht noch mit dem Mietwagen die Insel erkunden.

Bielefeld-Blog: Die bewußte Verbreitung der Lüge

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Ach, da guck mal einer an. Als die Pharmagangster so richtig Druck machten und Horrorstories vom Fließband produzierten, da hattet Ihr lieben NW-ler nichts Besseres zu tun, als jeden Tag dicke Ballen zu drucken. „Paaaaaaaaaaaaaaannndemieeeeeeeeeee. Millionen Tote“. Und jetzt ist sie so einfach vorüber, die Schweinegrippe? Toller Journalismus, der sich im Nachdrucken bewußt konstruierter Agenturmeldungen erschöpft. Aber einen Trumpf habt Ihr ja noch: Das Kliiiiiiiiiiiimmmaaaaaaaaaaaaaa. Vielleicht nutzt Ihr ja mal die Chance und recherchiert, wer hinter dem Schweinegrippenwahn steckte und Milliarden einsackte. Ist allerdings ein klein wenig aufwendiger als AP, dpa, AFP – Fahnen zu redigieren.

Verdammt, was ist mir grad warm.

Dresden-Blog: na endlich passiert was……….

lange wurde darüber geredet,jetzt soll mal endlich was passieren……….
die riesige Freifläche am Fucikplatz–>jetzt Straßi wird bebaut……….
endlich was zum einkaufen –> endlich–> werden die einen sagen,nachdem der letzte Spar vor vielen Jahren schloß,andererseits werden viele ihre „unverbaubare“ Sicht vermissen………
andererseits haben diese dann Mittags Schatten und weniger Lärm……..

so wer selber mal lesen will,gugd hier

grussi……..

Detmold-Blog: Multiplex-Kino in Detmold

Braucht Detmold ein Multiplex-Kino, wenn in Lage (Ortsausgang nach Detmold) bereits eins gebaut wird? Diese Frage sollte man sich ernsthaft stellen und seine Meinung dazu abgeben. Sicherlich wäre es für die unter 18-jährigen Detmolder ohne Führerschein und ohne Auto bequemer, ein Kino im Detmolder Zentrum zu besuchen, aber was sind 6-10 km Entfernung im Vergleich zu über 25 km, die heute zurückgelegt werden müssen, um nach Bielefeld oder Hameln zu kommen. Lohnt es sich gleich zwei Großraumkinos in der Region zu betreiben? Wollten die Detmolder überhaupt das steigende Verkehrsaufkommen in der Innenstadt oder den höheren Lärmpegel auch nach 22 Uhr? Können wir das nicht den Lagensern überlassen und die 10-15 Minuten Autofahrt in Kauf nehmen?

Forumsdiskussion zum Thema hier 

Bielefeld-Blog: Abzocke Hotline

Von diesen Liedern kann wohl jeder ein Lied singen: Warteschleifen sind ein Ärgernis des Alltags. Sie nerven und kosten den, der genervt wird, oft auch noch Geld. Immer noch. Die IT-Branche hat damit bewiesen, dass für sie das Gleiche gilt wie für die Politik: Absichtserklärungen zählen rein gar nichts. Anscheinend müssen die Anbieter per Gesetz gezwungen werden, nur dann Gebühren zu kassieren, wenn wirklich ein Mensch und keine Maschine spricht. Die alte Bundesregierung hatte Abhilfe angekündigt, dem Versprechen aber keine Taten folgen lassen. Ein Blick zum Nachbarn zeigt, dass es geht: In Frankreich müssen Verbraucher erst zahlen, wenn sie einen Berater am anderen Ende der Leitung erwischt haben. Es kann also nicht an technischen Schwierigkeiten liegen, wie die deutsche Telekommunikationsbranche sich zu erklären versucht. Es ist wohl eher so, wie Verbraucherschützer vermuten: Die Abzocke gehört zum Geschäftsmodell. Dieses Geschäftsmodell sollte der Gesetzgeber schleunigst begraben. Schließlich kann nur der eine Gegenleistung verlangen, der überhaupt erst einmal eine Leistung bietet.

Tja, liebes Westfalen-Blatt. In anderen Ländern gehen überhaupt so einige Dinge, die in Deutschland partout nicht gehen wollen, können, dürfen, sollen. Lobbyismus bis zum Exzess. Ist ja auch kein Wunder, wenn so eine zynische Misttüte wie Ex-SPD-Clement für Callcenter trommelt.

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Bundestagspräsident Norbert Lammert

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Xaverl: Do scheisst da Bundestagspräsident seine eigenen Leit zam. Schwar homs as scho de Minista. wenn de eigenen Leit scho üwa sie heafoin. Owa recht hod a scho, da Lammert.

Übersetzung: Da tadelt der Bundestagspräsident seine eigene Partei. Schwer ist das schon für unsere Minister, wenn schon die eigenen Leute über sie herfallen. Aber leider hat er Recht, der Lammert.

Bielefeld-Blog: After-Weihnachts-„Sale“ unter der Sparrenburg

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Eine Wette war es, die den Schreiber in den Innenteil der glanzvollen Metropole an der reißenden Lutter trieb. „Du wirst bei der Fülle heute keinen Parkplatz finden“. Was gegen 14:30 Uhr schon mal nicht eintraf, wie oben dokumentiert (Cinestar-Parkhaus). Drinnen übertraf das Quietschen der Reifen der mit Outbacklerischem Kennzeichen versehenen Wägen die Erwartungen. Krachend überfuhr das Männlein „Typ Kleinbauer“ mit seinem alten Daimler die Begrenzungen zwischen Auf – und Abfahrt. Unisono wurden ein halbes Dutzend Fluchtgänge reingehauen. Der Outbackler am Volant hatte Glück. Nichts passierte. Derweil sein zartes Frauchen seelenruhig auf dem Schleudersitz neben ihm harrte. „50 Jahre hat er den Führerschein. Kein Unfall, und die Toten ließ er hinter sich liegen“. Jau. (LIP = „Landwirt in Panik“). Im Radio gab eine sich überschlagende paranoidhysterische politische Stimme kund von den kommenden Nacktscannern, die ob der gewaltigen neuen Bedrohung nun schnellstens eingeführt werden müßten. Bub, ob Du schon mal während der Afterweihnachtssaletage in der Innenstadt warst? Wahrscheinlich spricht er aber auch nur gut geschmiert für die Industrie, die nun Morgenluft für das Nacktscannen wittert. Armer, armer Irrer.

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Eine so wundervolle Metropole wie Bielefeld lebt aber auch vom Spannungsbogen der Gegensätze:

doof – klug
klein – groß
verrottet – super

In der Renteistraße in der Altstadt finden sich da gleich mehrere Gegensätze. Urmini – BMW-Mini. Verfallender Giebel…

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… und Balkonluftiger Hochsitz…

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Michelangelo soll ja mal gesagt haben, als ihm damals ein Ratsgymnasiast einen Kupferstich von Bielefeld zeigt: „Gebt mir einen einfachen mittelangen Hebel und und ich hebele diese Armseligkeit oben vom Johannisberg für immer aus“. Zum Glück kam er nicht in den Marktflecken und setzte seinen Fuß nicht in die Renteistraße ….

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Wäre es passiert, trüge OBPit heut keine güldne Stadtkette unterm zarten Kinnlein und dieser Schuhladen Ende Renteistraße müßte gar nicht erst aufgeben. Es gäbe ihn einfach nicht ….

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…und der herrliche Blick über den Niederwall hinüber zu Nikolaus Dürkopps alten Hallen, wo einstens Motorräder, Autos und Nähmaschinen gebaut wurden, wäre auch nicht da….

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Später meinte die schönere und bessere Hälfte nur: „Was hast Du denn für schlechte Laune. War es so voll in der Innenstadt?“. Nö, ging so. Aber an vielen Häusern Bielefelds sollte man nicht hochgucken. Viele Straßen und Strässchen weder betreten noch fotografieren und sich einfach denken: Andere Städte haben auch schlimme Ecken. Ok. Aber vielleicht nicht so viele?

Bielefeld-Blog: Der feuchte Traum unserer Blockwarte

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Im texanischen Montgomery County stehen betrunkene Autofahrer ab sofort bei Twitter am Online-Pranger. Denn wer pusten muss und mit Alkohol am Steuer erwischt wird, findet seinen Namen sogleich im Twitter-Feed des Bezirksstaatsanwaltes. Eine rechtskräftige Verurteilung wird nicht abgewartet. Doch diese Veröffentlichung ist umstritten.

Ach, wie umständlich. Twitter. Boah. Nej, gleich an den nächsten Baum. Hoch mit dem Hals. Oder über den Highway jagen, bis er irgendwo gegenknallt. Aus einem US-Staat, der ein kriminelles Monster wie G.W. Bush gebar und stolz auf seine Todessstrafen ist, kann man nichts anderes erwarten. Die sind so. Die bleiben so. Aber bei uns wird in den feuchten Träumen der Bosbachs, Schäubles und sonstigen Scharfmacher der Republik jetzt auch ein kleines, feuchtes neues Träumchen sein: „Autosäufer twittern“. Erst mit den wunderbaren Mautbrücken kamerariell erfassen, dann auf Twitter geben und Holladiewaldfee ab geht die Jagd. Am Bielefelder Kreuz könnte man ja Brandbomben abwerfen….

Regensburg-Blog: Weihnachts Sale

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Xaverl: Sale hoasst dreckat. Owa üwaroi steht Sale. Owa glei an Weihnachtsdreck vakafa. Dann hättns glei Noel Sale schreim soin. Guat af deitsch klingt Dreck net so guat, drum schreims as alle af französisch. Owa a Dreck bleibt a Dreck.

Übersetzung: Sale bedeutet schmutzig. Aber überall liest man Sale. Aber direkt Weihnachstschmutz anbieten. Besser wäre dann gleich Noel Sale gewesen. Natürlich, in deutsch klingt Schmutz nicht so gut, darum werben alle Geschäfte mit dem französischen Ausdruck. Aber besser wird der Dreck dadurch auch nicht.

Nachtrag:

Sale ist französisch und bedeutet schmutzig, mies oder übel.

Einige behaupten allerdings. Sale ist italienisch und bedeutet Salz. Aber Salz gibt es nicht in diesem Laden.

Andere sagen das ist englisch. Aber da bedeutet das Wort Verkauf. Weil Weihnachten schon vorbei ist, müsste das dann auch Aftersale heissen. Klingt aber auch nicht so gut.

Vorschlag: Wie wäre das in deutscher Sprache ???

Bielefeld-Blog: Der Terror sitzt ganz woanders

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Die gute Nachricht vorweg: Dank des technischen Unvermögens des Attentäters und des beherzten Eingreifens von Mitreisenden ist die Weihnachtskatastrophe verhindert worden. Hätte der Plan des 23-jährigen Nigerianers geklappt – an die 300 Menschen in der Maschine auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit wären in den Tod gerissen worden. Über denkbare Opfer am Boden lässt sich nur spekulieren. Unmittelbar nach dem versuchten Terroranschlag sind an vielen europäischen und vor allem den amerikanischen Flughäfen die Sicherheitskontrollen verschärft worden. Auch während des Fluges müssen sich Passagiere vorerst in vielen Fällen auf Einschränkungen einstellen. Vieles davon ist aber wie schon in der Vergangenheit Aktionismus, der nicht unbedingt dazu beiträgt, das Vertrauen in unbeschwertes Reisen und die Lust am Fliegen zu stärken. Noch ist unklar, wann und wo der verhinderte Attentäter den Plastiksprengstoff an seinem Körper befestigte. Zwar behauptet der 23-Jährige, der Sprengstoff sei in seiner Unterwäsche eingenäht gewesen. Ob das stimmt, ist unklar. Hatte er schon in der nigerianischen Metropole Lagos das hochexplosive Material unbemerkt durch die dort nicht so scharfen Sicherheitskontrollen gebracht? Hatten Mittelsmänner die Bombe auf dem Flughafen Amsterdam deponiert? Oder war der Sprengstoff bereits im Flugzeug versteckt – bereitgelegt von Komplizen, die als Techniker oder in einer der Putzkolonnen arbeiten und so durchaus entsprechende Möglichkeiten gehabt hätten? Klar ist dagegen, dass es Warnhinweise hinsichtlich einer Radikalisierung des 23-Jährigen gegeben hat. Britische Behörden hatten ihm bereits die Einreise verweigert, die Amerikaner ihn auf eine Beobachtungsliste gesetzt. Dennoch konnte er mit einem
Einwegticket in die USA einreisen. Hier wurden eindeutig Fehler gemacht, hier haben die Behörden, und zwar die in den USA, versagt. Dort liegen alle Passagierlisten von Flügen in die USA vor. Da muss ein Name mit Verbindungen zum Terrornetzwerk auffallen. Deutlich wird an diesem Fall aber auch, dass die Kontrollen verändert werden müssen – es muss nicht unbedingt schärfer, sondern besser kontrolliert werden. Es hilft nicht, einen großen Aufstand zu machen, nur weil sich der Beutel mit dem Waschzeug im Handgepäck nicht verschließen lässt, derweil nebenan der Terrorist mit Sprengmaterial in der Unterhose lächelnd die Sicherheitsschleuse passieren kann. Hier stimmt etwas nicht im System. Die ganze Ohnmacht wird deutlich, wenn – wie jetzt angeordnet – Reisende in der letzten Flugstunde nicht mehr ihre Plätze verlassen oder an ihr Handgepäck dürfen. So etwas ist mit blindem Aktionismus noch sehr schmeichelhaft beschrieben. Mit solchen hilflosen Maßnahmen lösen die Fluggesellschaften Angst
aus und verärgern ihre Gäste. Anschläge aber werden damit nicht verhindert. Das jedenfalls ist sicher.

Ach liebes Westfalen-Blatt. Wenn wir Euch und Eure süßnaiven Kommentare nicht hätten. War doch logisch, daß nach dem gescheiterten Anschlag auf die Bürger per Schweinegrippe-Pandemie wieder mal Terror kommen mußte. Wo kommen wir denn da hin, wenn Bürger einfach machten, was sie wollten und nicht den grandiosen Vordenkern aus der Politik folgten, die schon mal Impfstoff für Abermillionen bestellen und es nicht schaffen, das in alle Oberarme zu bekommen und schließlich für billig Steuergeld wieder ins Ausland verröslern müssen. Der Terror sitzt wohl eher in den Hirnen politischer Schwachmaten, den Stuben der versifften Berliner Politik und ihren willigen Ausführern in Behörden und Verwaltungen. „Technisches Unvermögen des Attentäters“? Hahhahaahahahhaaaaaaaaaa. Da kichern ja die Hühner.

Bielefeld-Blog: Pervers

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Während er noch intensiv nachdenkt, welche Faktoren wie eintreffen müssen, um die Weitung des Magens über Weihnachten irreversibel zu machen, tauchte die schönere und bessere Hälfte schon wieder den Rührquirl in geschmolzene Schokolade, zog Eisschnee und Sahne drunter und gab das Machwerk in den Backofen. Gedacht ist das süßen Machwerk für den Nachmittagskaffee mit den Damen am morgigen Montag.

Ob sie glaubt, daß es draußen im Senneschen Outback an Weihnachten zu wenig zu essen gab? Nein. Das fragen wir lieber nicht.

Detmold-Blog: Firmengründung Offshore steuerfrei

Die Gründung einer St Vincent Offshore Firma kann zu erheblichen Wettbewerbsvorteilen führen, z.B. völlige Steuerfreiheit auf Unternehmensgewinne, keine Buchhaltungspflicht, keine Betriebsprüfungen und die Ermöglichung eines anonymen Businesses.

Welche Vorteile hat eine Firma Offshore?

  • 0% Steuern (1% Steuern mit Steuerzertifikat in St Vincent)
  • Anonymität
  • Befreiung von Bilanzierungs- und Buchhaltungspflichten
  • keine Steuerberater Kosten
  • Kombination mit Eu-Gesellschaften z.B. Zypern Limited möglich

Richtig vorgegangen, kann auch die Ehefrau, Mitarbeiter und der Nachbar von Ihrer Offshore Firma wissen, denn wenn Sie eine saubere Struktur im Ausland gegründet haben, sind Sie auf der sicheren Seite und auch wenn die Steuerfahnder vor der Tür stehen, können Sie noch Lachen. Bewegen Sie sich aber mit der Offshore Firma auf schwarzem Boden, so erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, irgendwann einmal Probleme zu bekommen, je mehr Menschen und Unternehmen von Ihrer Offshore Firma wissen.

Dank Treuhandservice und Schweigepflicht von Rechtsanwälten, können Risiken zwar minimiert werden, aber in Hinblick auf die Steueroasen Bekämpfung durch die OECD und den Fast-Staatsbankrott in einigen EU-Mitgliedsstaaten ist man gut beraten, eine legale Steuerverminderung vorzunehmen.

Viele Nutzungsmöglichkeiten einer Panama Gesellschaft sind völlig legal.

Wenn Sie z.B die Offshore Firma ausschließlich zum Schutz vor Abmahnanwälten für das Impressum verwenden, können Sie erhebliche Abmahnkosten sparen und das ohne möglichen Ärger mit dem Finanzamt.

Wenn Sie in einem Steuerparadies wie z.B. den Vereinigten Arabischen Emiraten leben, können Sie sogar ohne Einkommensteuer den Gewinn des Unternehmens steuerfrei entnehmen, allerdings brauchen Sie in den VAE dann keine Offshore Firma, sondern Sie können in den Arabischen Emiraten auch mit einer Onshore Gesellschaft steuerfreies Business betreiben.

Viele IT und E-Commerce Unternehmen nutzen Offshore Gesellschaften, da diese kein Büro benötigen und über das Internet ihr Geld verdienen und es keine Rolle spielt, wo der Wohn- und Firmensitz ist.

 

Bielefeld-Blog: Play hard or go home

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So, die Schlachten an den Buffets sind geschlagen, die Kilos sind drauf, die Fitnesscenter legen die neuen Mitgliedsbücher parat (Ist Elixia eigentlich noch dabei?). Auf einem geschenkten Rugby-Shirt prangt:

„play hard or go home“

Nun gut. Der Gegelte aus der fränkischen Diaspora will „unter Eid“ wegen Kundus aussagen. Was angesichts der vielen geschworenen Eide von Politikern von Barschel über Schäuble und Kohl bis Heinrich Huppenpuppel nicht mal das hingehaltene Mikrophon wert ist. Schon aber regen sich die klammen Händchen der von BILD herbeigeschriebenen Claqueure: „Endlich ein Politiker, der ehrlich ist“. Oh, wieviele deutsche Generalinspekteure haben wir denn in Afghanistan, die die Lage „ganz genau“ erkennen? Oder sind das letztlich nur die Horden der Dooflinge, denen „blaues Blut und schneidiges Auftreten“ genug Qualifikation sind?

Unser großer Gütersloher Liebling Bertelsmann-Stiftung verortet per Umfrage „70% der Deutschen vertrauen den Entscheidungs-
trägern in Politik und Wirtschaft nicht“. (Welt am Sonntag). Zahlen, wie 1932 in der Weimarer Republik. Aber der neue Kanzlerdarling K-TvzG steht doch schon bereit. Mit seiner riesigen Führungs – und Lebenserfahrung und unerschütterlichen Treue zur Weltpolizei USA wird das mit dem Weg in den Abgrund schon klappen.

Man kann also sicher sein: 2010 wird ein ganz, ganz tolles Jahr. Die Boni werden uns Unermessliche steigen, die Steuern und die Verschuldung dito. Bielefeld wird davon ein Abklatsch in klein sein. Fangen wir einfach schon mal an, die Weihnachtsfresserei auszukotzen.

Regensburg-Blog: Wer kann mir das erklären ???

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Xaverl: Do bleibt ma de boarische Sprach im Hois stecka. I schreib des hochdeitsch, weil a echta Bayer do was song dat was ma bessa net afschreibt.

Übersetzung: Da bleibt mir die baierische Sprache im Hals stecken. Ich schreibe diesen Bericht in schriftdeutsch, weil ein echter Bayer da eine Ausdrucksweise wählen würde, die man besser nicht niederschreibt.

Dieser Artikel stand am 23. Dezember in der MZ. Da musste ein Mann eine saftige Strafe zahlen. Er hatte unwissend ohne bösen Vorsatz Texte verwendet, die nicht gelogen, aber laut Gesetz nicht korrekt waren. Banker die Millionen verzocken kann man nicht bestrafen, weil man ihnen keinen bösen Vorsatz nachweisen kann. Für kleine Textfehler gilt dieses Gesetz anscheinend nicht.

Man darf also Milliardenschäden ohne bösen Vorsatz verursachen und geht straffrei aus. Kleine Textfehler werden aber ohne bösen Vorsatz hart bestraft.

Bielefeld-Blog: Die Stunde der Heuchler

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Wer hat wohl die Gaben unter dem Weihnachtsbaum umgedreht und das listige kleine „Made in China“ wie oft entdeckt? Scheinbar hat es ja nichts mit dem gigantischen Aufmacher des etwas gehobenen „Volksblattes“ BLÖD zu tun, den Spiegel online da heute über eine Verurteilung in China ins Web hob:

Es ist der härteste Richterspruch gegen einen Regimekritiker seit Jahren: China hat Liu Xiaobo zu elf Jahren Haft verurteilt – wegen einiger kritischer Texte. Die KP schert sich nicht um die Menschenrechte, und der Westen hält still. Weil er die Volksrepublik für Milliardengeschäfte braucht.

„Wegen einiger kritischer Texte“. Oh, da sehen mal wieder ein paar Zeilenschinder den Balken im eigenen bundesdeutschen Auge nicht. Auch hier sind – im Gegensatz zu China sind wir ja eine „lupenreine“ Demokratur mit Typen wie Roland Koch oder seinem Finanzadlatus Weimar oder von der Leyens Websperren oder Müller-Piepenkötters Webschaltung – Sachen üblich, daß sich einem der feiertägliche Magen umdreht. da werden Finanzbeamte in Frankfurt für verrückt erklärt, weil sie einigen Mafioso zu nahe kamen, da verlieren Journalisten über Nacht ihren Job, weil sie der Wahrheit zu nahe kamen und da labert eine Templiner Gänsebraterin von der „Demokratie, auf die Deutschland ja wahrlich keinen ständigen Anspruch hat“ und befürwortet Videoüberwachungen aus dem Nichts. Auch hier wurden und werden Demonstranten wie gegen die Scheisse von Heiligendumm erst einmal in Käfige gesteckt, bevor die staatstreuen beamteten Büttel „ermitteln“. Auch hier erzählen Typen wie der etwas schwachbrüstige Innenminister De Maiziere einem vom Lügenpferd, indem sie „Linken Terror“ geißeln und massenhaften rechten schlicht vergessen. Deutschland entwickelt sich zu eimner Hochburg der Schnüffelei, Datenspeicherung, Videoüberwachung und staatlicher Willkür. Was auch angesichts eines Regierungschefin mit mehr als 35 Jahren Stasi-Erfahrung und FDJ-Propaganda- und Agitationskarriere wenig wundert. Die dämliche Story vom naiven Landmädeln mit den bösen Drangsalierungen des „Unrechts- staates“ glauben ihr ohnehin nur die scheinbar naiven Amerikaner, die aber ganz genau wissen, wo Bartel Merkel bei uns den Most holt.

Würden deutsche Unternehmen des simplen Mammons wegen nicht ihren massenhaften Konsumdreck in China für Billigstgeld produzieren lassen und die Arbeitsplätze hier vernichten, ließe sich gegenüber China ganz anders auftreten. Aber so läuft das ganz anders. Derzeit baut China mit massiver deutscher Hilfe eine Autogroßindustrie auf. Viele Werke sind schon ganz in chinesischer Hand. Siehe Volvo, Rover etc.

Aber schon die Bibel erzählt ja vom Balken im eigenen Auge…