StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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November 2009
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
19
Nov '09

Rathenow-Blog: Es ist angerichtet

Wie aus dem örtlichen Käseblatt unlängst verkündet wurde, steht die Riege der Bürgermeisterwilligen fest. Sehr übersichtlich. Da braucht man an der Urne nicht lange zu überlegen. Zum einen der „Alte“. Alles klar, kann ja nicht anders. Und jetzt die Überraschung. Einer für alle, alle für einen. Nein, kein Ritter aus der Artusrunde, ein Komprimierter „nicht vorhandener Kandidaten“ Kandidat. Er vertritt alles, außer 2 hier in der Gegend unbeliebte Gruppierungen. Ein Hoch den Stadtabgeordneten, außer denen der unbeliebten Gruppierungen. Ein Personelles Armutszeugnis diesbezüglicher Parteien in Rathenow. Und jetzt die ersten vagen Wahlaussagen ,laut Käseblatt. Der eine zählt auf seine Präsenz. Wie zum Beispiel, 100 jährige zum Geburtstag gratulieren und immer schön Präsent sein. Der andere möchte mal frischen Wind in die Verwaltung dieser Stadt bringen, wofür er ja als Beigeordneter schon recht lange die Möglichkeit hatte, aber man hat ja auf anderen Baustellen zu tun. Er möchte ja  den Osten in blühende Landschaften  verwandeln. So wie Helmut es vorrausgesagt hat.

Viele Grüße an Durchreisende aus der bekloppten Stadt

Regensburg-Blog: Der Bürgerpreis der Sparkasse – die Witznummer des Jahres

Hallo Leute,  

wochenlang wurde für den Bürgerpreis der Sparkasse geworben. Da ich im Bereich Tierschutz aktiv bin, finde ich es eine Unverschämtheit, wie die Leute veräppelt wurden. 

Am Tag der Preisverleihung kam dann wieder mal die wahrscheinlich schon vorher “abgemachte Sache” ans Licht. 

Der Sieger der Onlineabstimmung wurde nicht mal erwähnt.Von den rund 38.000 Stimmen, die über das Internet an die 167 zugelassenen Initiativen vergeben wurden, gingen davon mehr als 32.000 an drei Organisationen, die sich mit Tieren beschäftigen. Die meisten Stimmen erreichte die „Private Katzenhilfe“ von Sylvia van der Zwan mit 12.958 Stimmen, die sich seit 24 Jahren mit größtem Einsatz und Liebe um das Elend ausgesetzter Katzen kümmert und in dieser Zeit für über 5.000 Katzen eine neue Heimat finden konnte. Die im Voraus bekannten Mitglieder der Jury für die Preisverleihung hatten sich offensichtlich schon vor ihrer offiziellen Zusammenkunft am 17. November entschieden, wer das Geld bekommen sollte: Keine Initiative, die sich um Tiere kümmert. Denn wie war es möglich, dass über die Arbeit der Preisträger am Entscheidungsabend Kurzfilme präsentiert werden konnten, während über das Engagement der Kandidatin mit den meisten Internetstimmen kein Film aufgezeichnet worden war. Warum lädt man dann Frau Van der Zwan, die Siegerin bei der Internetabstimmung, überhaupt ein und raubt ihr einen Abend, um sie frustriert nach Hause zu schicken.  

Da hatten wohl die Damen und Herren der Jury Angst vor der Bevölkerungsmehrheit, die für die Liebe und das große Engagement der Tierschützer immer noch kein Verständnis aufbringt. Es wurden Preise an Leute vergeben, die angeblich keine Ahnung von ihrer Ernennung hatten. In der MZ steht heute, dass es für einige Preisträger so unerwartet war. Haben die die kleinen Beiträge etwas mit versteckter Kamera gedreht? Ich fand auch die spontanen Reden sehr erstaunlich.  

Die Internetabstimmung einfach ignorieren und nicht mal den 3. Platz für die meisten Stimmen – das stinkt doch zum Himmel !

Ergebnis Onlinevoting und die Realität: 

1. Platz 41 Stimmen 

2. Platz 259 Stimmen 

3. Platz 2256 Stimmen 

Wir 12958 Stimmen

Homepage der Katzenhilfe:  http://www.private-katzenhilfe.de/

Potsdam-Blog: Wolfgang Joop wird 65

Der bekannte Designer und FDP-Sympatisant Wolfgang Joop feiert heute seinen 65 Geburtstag. Die eigene Tochter scheint ihn so sehr zu mögen, dass sie via Bildzeitung gratuliert. Die TOcher schreibt in der Tageszeitung schreibt über den Designer und Herrn Papa: ”
Deine unglaublich vielseitigen Talente waren in 65 Jahren Fluch und Segen gleichzeitig. Kein Werkstoff und kein Produzent ist noch heute vor Deiner Schöpfungskraft sicher, sogar die Serviette im Restaurant wird bemalt, was Deine Enkel besonders beeindruckt.” Wir sind gespannt, was zum 70. in der FAZ zu lesen steht, liebe Jette!

Celle-Blog: Handy am Steuer – Urteile werden immer kurioser

Das Oberlandesgericht in Zelle Celle hat sich einmal mehr in die Schlage der Gerichte gestellt, die mit überraschenden Entscheidungen auf sich aufmerksam machen. Das scheint eine neue Strategie der Profilierung zu sein?! Im Urteil ging es um einen Kraftfahrzeugführer, der von der Polizei ertappt wurde, als er mit seinem Funkgerät hantierte. Der Richter hatte noch das Bußgeld und den obligatorischen “Punkt in Flensburg” bestätigt. Die Celler Richter waren – aus formalen Gründen (wie könnte es anders sein) – anderer Auffassung. In der Straßenverkehrsordnung sei nur von Handys und Autotelefonen die Rede, nicht aber von Funksprechgeräten.

Bielefeld-Blog: Zweitbaum macht Weihnachtsbäume teurer?

Die Deutschen müssen in diesem Jahr mehr für Weihnachtsbäume ausgeben. “Wir rechnen mit einem Anstieg der Weihnachts- baumpreise um rund zehn Prozent”, sagte Christian Mohr von der Landwirtschaftskammer NRW der in Düsseldorf erscheinenden
“Rheinischen Post” (Freitagausgabe). Grund für den Preisruck sei der Rückgang bei Importen aus Dänemark. Hier haben die Landwirte weniger Bäume als bislang angebaut. Die beliebten Nordmann-Tannen sollen in diesem Jahr 18 bis 20 Euro pro laufendem Meter kosten, so Mohr. Auch Edeltannen und Fichten würden teurer. Jeder dritte deutsche Weihnachtsbaum stammt aus dem Sauerland. 70 Prozent der dort angepflanzten Bäume sind Nordmann-Tannen. Auch der Trend, sich einen zweiten Baum zum Beispiel auf den Balkon zu stellen, schaffe eine sehr große Nachfrage im Handel, sagte Mohr.

Noch mal: Der Trend zum zweiten Baum auf dem Balkon macht die Weihnachtsbäume teurer. Aha. Da haben wir ganz sicher was nicht mitgekriegt, Erstbaum genügt. Sind wir jetzt altmodisch?

Hannover-Blog: Der Audimax der Universität Hannover ist immernoch besetzt.

 Der Audimax wird immernoch von den Bildungsstreiklern besetzt.

In der Nacht haben die Streikenden in der Universität gefeiert,

entspannt und auch geschlafen. Bei der ersten Vorlesung um 8.30 Uhr,

welche in einen anderen Saal verlegt wurde, gab es erste Zeichen,

dass Herr Brake, Präsident der Universität Hannover nicht mit der

Dauerbesetzung einverstanden ist. Herr Brake hat versucht die

Vorlesung durchzusetzen. Als Grund wurde die wenige Zeit genannt,

welche die Studenten für den Lehrstoff hätten. Gerade das ist mitunter

einer der Gründe warum gestreikt wird. Die Studenten haben die Dozenten

höflichst hinausgebeten.

Als die zweite Vorlesung stattfinden sollte, hat Herr Brake deutlich gesagt,

daß es so nicht weitergehen kann, und mit Konsequenzen gedroht.

Auch der zweite Versuch wurde seitens der Studierenden friedlich abgewehrt.

Es geht froh und heiter weiter.

Alle, insbesondere AUCH NICHT STUDIERENDE SIND AUFGEFORDERT,

sich an dem Bildungsstreik zu beteiligen. Es geht uns alle an.

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Ferhat Ataman

Infos unter:

UNITEDSIGN.WORDPRESS.COM

UNSEREUNIHANNOVER.BLOGSPORT.DE

Bielefeld-Blog: Ein Schrei nach Hilfe

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Wir hatten da am frühen Morgen so einen winzig kleinen Disput. Heißt das nun “Auktionärin”, “Auktionatorin” oder wie? Bielefelder und ostwestfälische Grammatikfürstinnen und – fürsten an die Front. Bitte schnell, bevor draußen an der Bielitzer Straße die letzten Meter Küche “wegauktioniert” sind und Versteigererin Sandra Fricke zur Porta-Aktionärin geworden ist.

Wir hören?

Bielefeld-Blog: Endlich wieder Schweinegrippe

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Stell Dir vor, lieber Kurt Ehmke von der NW-Lokalredaktion, das passiert jeden Tag einigen Menschen. Die kriegen aber keine Headlines. Menschen, die nach der Impfung sterben, bekommen dieses Maß an Aufmerksamkeit schon mal überhaupt nicht. Paßt nämlich nicht in den “Mainstream”.

Bielefeld-Blog: Was vom stillen Moment bleibt

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Die laute, schreiende, quakende Welt hat uns wieder. Nachdenklich ist eine Trauerfeier für einen Uralt-Bielefelder und – Arminen gestern zu Ende gegangen, die nicht von clickenden Kameras und surrenden, blökenden TV-Sendern begleitet war. Still gingen auch ehemalige Profifußballer vondannen. Heute können, müssen oder sollen wir uns dann wieder der bescheuerten Hektik des Alltages, dem Anblick der roten Jahnplatzhäuschen und den ersten fettigen Reibeküchlein zwischen Bahnhofstraße und Obernstraße widmen. So wir denn wollen.

Lippstadt-Blog: Meine wundersame Wandlung zum Exilblogger oder wie ich ganz zum Schluss meinen bislang längsten Blogartikel-Titel schrieb

Machiavelli soll einst, als ihn der Priester auf dem Sterbebett anhielt, dem Teufel und dessen Lehren abzuschwören, gesagt haben: “Dies, Monsignore, ist nicht die Zeit, sich neue Feinde zu machen.”

Auch ich werde nichts abschwören, schon gar nicht dem Bloggen. Nur im Lippstadt-Blog werde nicht weiter mitschreiben.

(weiterlesen …)