StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
5
Nov '09

Detmold-Blog: Der Nordring ist hin……….:-(

Jeden Morgen das Gleiche… Schlangenlinien um die Schlaglöcher zu vermeiden!!!! Zwischen Diestelbruch und Hohenloh sind echt miese Löcher die nicht wirklich kleiner werden! Meine Anfrage an Straßen.nrw lautete:

Hallo,

die B239 im Bereich Detmold (zwischen Kreuzung Diestelbruch und Hakedahl) ist in einem sehr schlechten Zustand. Dort dürfen Motorräder nur noch 50 fahren. Wenn da nicht bald die Löcher gestopft werden, wird die Nordumgehung von Detmold wohl noch als 30er-Zone enden. Da diese Löcher im letzten Winter enstanden sind, hatte ich eigentlich gehofft, dass die Fahrbahndecke im Rahmen des Konjunkturpakets repariert wird.

Den jetzigen Zustand finde ich ziemlich gefährlich, da ortskundige Autofahrer die Schlaglöcher umfahren (um ihr Auto zu schonen!), dabei allerdings auch die Mittellinie überfahren (Gegenverkehr!!!) . Außerdem befinden sich auch viele Löcher in einer Rechtskurve Richtung Detmold.

Wann wird hier Abhilfe geschaffen?

Hier die Antwort:

der genannte Streckenabschnitt wurde erst mit Wirkung vom 01.01.2009 zur Bundesstraße aufgestuft. (ehemalige Kreisstraße K 90). Mit dem genannten Datum hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht übernommen.

Zu dem Zeitpunkt stand das Bauprogramm 2009 mit entsprechend zugewiesenen Finanzmitteln bereits fest.

Der schlechte Zustand der Straße, die die Regionalniederlassung OWL vom Kreis Lippe übernommen hat, ist uns sicherlich bekannt. Die grundhafte Deckenerneuerung auf der B 239 wird im nächsten Jahr (2010) durchgeführt.

Bis dahin wird die Bundesstraße durch die punktuelle Schadensbeseitigung und Hinweisschilder verkehrssicher gehalten.

Mit freundlichen Grüßen

I.A.

Viktor Pflugfelder

Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe Betrieb & Verkehr

Telefon: 0521-1082-413

Stapenhorststr. 119 Fax: 0521-1082-400

33615 Bielefeld E-Mail: viktor.pflugfelder@strassen.nrw.de

Dazu meine Antwort:

Hallo Herr Pflugfelder,

zwischen der Kreuzung Diestelbruch und der Kreuzung Hohenloh möchte ich die punktuelle Schadensbeseitigung bezweifeln! Diese gibt es nicht, denn dort wurde kein Loch gestopft! Sie werden immer größer…

Folgendes habe ich am Donnerstag, um ca. 6:40 beobachtet:

Es war nebelig…die zwei Fahrzeuge vor mir nahmen die Schlaglöcher in die Mitte…hierbei wurde der Mehrzweckstreifen mitbenutzt. Plötzlich tauchte im Nebel ein Fahrradfahrer auf. Dieser wurde vom ersten Fahrzeug fast erwischt!!!!

Sollte denn mal über einen solchen Unfall berichtet werden, braucht sich die Strassen.nrw zumindest nicht rausreden!

Mit freundlichen Grüßen

 Würde mich freuen, wenn der Herr Pflugfelder noch reichlich Beschwerdenachrichten bekommen würde!!!!!! 

Ich habe seit einer Woche nichts mehr gehört und die scheinen das Problem auszusitzen!!!!!

Gruß

Bobbycar33

Neumuenster-Blog: Tilda zu Gast im Kreis Segeberg

Tildas - Welt

Skandinavisches Handarbeitsdesign und Gaumenschmaus sind
Motto eines exklusiven Nähevents im Landhaus Schulze-Hamann in
Blunk.
Martina Specht von „Stoff…und mehr“ in Bad Segeberg veranstaltet am 28.11.2009 ein außergewöhnliches Event für alle Tilda-Süchtigen, begeisterte Handarbeitsfans und Freunde Skandinavischer Lebensart.
Im stilvollen Ambiente des Landhauses Schulze-Hamann werden an einem Tag Themen aus der Handarbeitslinie „Tildas-Welt“ kreiert. Unter fachkundiger Anleitung gestalten Teilnehmer sowohl Weihnachtliches aus der neuen Kollektion „Tildas Juleidees“ oder nähen dekorative Accessoires für die Familie.
Der besondere Clou: Kulinarisch erwartet die Teilnehmer eine exquisite Verköstigung nach nordischer Tradition – inklusive Fingerfood und Vier-Gänge-Menü.

Wer in „Tildas-Welt“ eintaucht, erlebt romantische Designs für Handarbeiten, Wohnaccessoires und Lebensart. Tone Finnanger, Designerin und Buchautorin, bringt mit ihren Stoffen Skandinavische Gemütlichkeit in die Häuser und hat mit der Handarbeitsmarke „Tilda“ einen Boom in der Kreativbranche ausgelöst. Verspielte Figuren, liebevolle Dekorationen, Kissen oder Taschen – in jedem Produkt steckt der bei allen beliebte Skandinavische Charme.

Seit einem Jahr führt Martina Specht bereits erfolgreich durch dreistündige Workshops mit den Stoffen und Mustern aus „Tildas-Welt“.
„Die Teilnehmer werden in die bezaubernde Welt der Tilda entführt und können sich in skandinavischer Atmosphäre einen Tag lang mit den traumhaften Stoffideen auseinander setzen. Jede Teilnehmerin erwartet zudem noch eine kleine Überraschung, verrät Tilda-Begeisterte Martina Specht.
„Die große Beteiligung an meinen Workshops rund um Tilda-Designs haben mich zu dieser bisher einzigartigen Veranstaltung im Norden motiviert. An diesem Tag sind alle Tilda-Fans willkommen – Anfänger genauso wie Fortgeschrittene“, betont Martina Specht.

Die Veranstaltung wird von Knorr-Prandell, WdN –GmbH und Brother unterstützt. Brother sorgt für die Leihgabe der Nähmaschinen, die bereits Stickmuster der Tilda-Serie vorprogrammiert haben. Das garantiert allen ein erfolgreiches Nähevent.

Das Event beginnt von 10 Uhr bis 18 Uhr und schließt mit einem Vier-Gänge-Menü ab.
Beitrag  99,- Euro exklusive Material.
Da die Teilnehmerzahl für dieses Erlebnis begrenzt ist, wird um eine Anmeldung unter (04551) 999119 bis zum 21.11.2009 gebeten.
Eine Kinderbetreuung wird auf Anfrage organisiert.

Über Stoff…und mehr!
Seit Anfang 2006 führt Martina Specht das Unternehmen in Bad Segeberg. Mit einem umfangreichen Stoffsortiment präsentiert sie auf über 1000qm Produkte aus dem Standard- und Modebereich. Schnittmuster der führenden Hersteller wie Burda, Zwischenmaß, Vogue und Butterick gehören zum wachsenden Repertoire. Eine angeschlossene Nähschule, Nähmaschinenverkauf sowie Annahmestelle für Reparaturen runden das Angebot ab. Das Kursangebot richtet sich seit 2009 auch erfolgreich an Kinder und Jugendliche.

(Beleg erbeten / Bildmaterial gerne auf Anfrage)

Unternehmenskontakt und Anmeldungen:
Stoff…und mehr!
Inh.: Martina Specht
Kurhausstr. 33
23795 Bad Segeberg
Telefon (04551) 999119

Bielefeld-Blog: Stadtfinanzen brechen ein

Der Verwaltungsvorstand unter der Leitung von Oberbürgermeister Pit Clausen hat heute die aktuelle Haushaltsentwicklung 2009 zur Kenntnis genommen. Der Verwaltungschef stellt fest: „Der Gewerbesteuereinbruch in 2009 übertrifft alle Befürchtungen. Wir verzeichnen im Moment eine Abweichung um 60 Millionen Euro, also von rund 30 Prozent, bei einer der wichtigsten Einnahmepositionen der Stadt.“

Obwohl alle anderen Aufwands- und Ertragspositionen im laufenden Haushalt keine gravierenden Veränderungen aufweisen, führt der Gewerbesteuerrückgang zu einem voraussichtlichen Fehlbetrag von etwa 144 Millionen Euro für das laufende Jahr 2009. Weil die sogenannte Ausgleichsrücklage in Anspruch genommen werden kann, gilt der Haushalt zwar immer noch als fiktiv ausgeglichen. Für die kommenden Jahre bedeutet dies allerdings eine deutliche Verschlechterung.

Stadtkämmerer Franz-Josef Löseke hat die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes heute über die daraus resultierende mögliche Situation in 2010 informiert. „Wir müssen für 2010 aus heutiger Sicht mit einem Fehlbetrag von 149,9 statt wie bisher geplant 81,5 Millionen Euro rechnen“, so der Kämmerer. Dieser Fehlbetrag kann mit der verbleibenden Ausgleichsrücklage nicht mehr ausgeglichen werden. Die allgemeine Rücklage muss mit ungefähr 87 Millionen Euro in Anspruch genommen werden. „Wichtig ist an dieser Stelle der Hinweis, dass diese Rücklagen nicht mit realem Geld bestückt, sondern rein buchmäßig zu betrachten sind. Fehlbeträge führen daher zu höheren Kreditaufnahmen der Stadt“, sagt Löseke.

Nicht eingerechnet sind Ertragseinbußen beziehungsweise Mehrkosten infolge neuer bundesrechtlicher Regelungen wie Überlegungen zur Abschaffung der Gewerbesteuer, Auflösung der Arbeitsgemeinschaften nach SGB II (Hartz-IV-Gesetze) oder höhere Belastungen bei den Kosten der Unterkunft. Allein die veränderte Beteiligung des Bundes für 2010 an den Unterkunftskosten, die von 25,4 auf 23,0 Prozent in 2010 gesenkt werden soll, würde bei angenommenen unveränderten Aufwendungen einen Minderertrag von fast 2 Millionen Euro im Jahr 2010 für die Stadt Bielefeld bedeuten.

Die bisherige Presseberichterstattung zu den Ergebnissen des aktuell tagenden Kreises der Steuerschätzer lässt ebenfalls nichts Gutes erwarten. Hoffnungen auf möglicherweise wieder steigende Steuereinnahmen werden sich absehbar wohl nicht erfüllen.

Auch für die Jahre 2011 und 2012 waren bisher schon Fehlbeträge geplant und zwar 58 Millionen Euro für 2011 und 37 Millionen Euro für 2012. Diese werden sich voraussichtlich auf 138,3 oder 112,3 Millionen Euro erhöhen. Dabei sind zu erwartende Mehrkosten durch die Wirtschaftskrise durch erhöhte Fallzahlen bei SGB-II-Empfängern noch nicht einmal berücksichtigt.

Die Stadt wird daher ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen müssen, welches nach den gesetzlichen Vorschriften innerhalb des Planungszeitraumes bis 2013 zum Haushaltsausgleich führen muss, um genehmigungsfähig zu sein. „Dies ist aus heutiger Sicht als unwahrscheinlich zu bezeichnen“, so Clausen.

Die Folge ist, dass die Stadt sich in der dauernden Übergangswirtschaft oder dem sogenannten Nothaushaltsrecht befindet. Dies hat zur Konsequenz, dass nur Maßnahmen durchgeführt werden können, zu denen die Stadt rechtlich verpflichtet ist oder die zur Weiterführung notwendiger Aufgaben dringend erforderlich sind. Dazu gehören auch die Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II.

Oberbürgermeister Pit Clausen will mit einer sogenannten Drei-Säulen-Strategie auf die neue Situation reagieren:

1. Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung

2.Verstärkte Einbeziehung städtischer Beteiligungen insbesondere bei dem Zukunftsfeld ÖPNV

3. Gemeinsam mit anderen Städten auf eine veränderte Finanzarchitektur zwischen Bund, Ländern und Gemeinden hinwirken. Pressemeldung Stadt Bielefeld.

Hätte Peter Clausen mal den Arbeitsgericht – WDR-Bollerwagen behalten. Da das Nötigste drauf und Schinken und Spezereien an Weihnachten unter die oberen 20 gegen eine milde Spende verteilt. Aber bei eingebrochener Gewerbesteuer nagen die jetzt wahrscheinlich am Hungertuch. Ab wann dürfen Milliardäre und Millionäre eigentlich an der Bielefelder Tafel Platz nehmen?

Mainz-Blog: Neue Telefonanlage in Bad Kreuznach

Am Freitag den 13. November, wird ab 12 Uhr die Telefonanlage der Kreisverwaltung Bad Kreuznach wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet. Danach erfolgt im Laufe des späten Nachmittages und gegebenenfalls auch erst am Samstag die Einrichtung der neuen Nebenstellen.

Für Notfälle ist die Kreisverwaltung Bad Kreuznach während dieser Zeit unter folgender Mobilfunknummer erreichbar: 0151/12008223.

Ab Montag, 16. November, ist die Kreisverwaltung – so Gott will – nur noch unter den neuen Rufnummern erreichbar. Die Telefonzentrale wird nach wie vor unter 0671/ 803-0 zu sprechen sein. Versehentlich gewählte “alte” Rufnummern werden an die Zentrale umgeleitet, teilt die Kreisverwaltung Bad Kreuznach mit.

Remscheid-Blog: Jugendlicher Opfer von Kriminellen

Am vergangenen Donnerstag gegen 20:15 Uhr, wurde in Remscheid genauer gesagt in der Lenneper Altstadt (Berliner Str./Pastoratstr.), ein 17jähriger Jugendlicher von zwei offenkundig osteuropäischen Männern unter Androhung von Gewalt aufgefordert, sein Portemonnaie herauszugeben. Nachdem den Gagstern der Inhalt zu gering erschien, verlangten sie von dem Teenager auch noch sein Handy. Danach schlugen und traten die beiden Täter ihr Opfer, das leichte Verletzungen davon trug. Die Täter werden wie folgt beschrieben: 1. ca. 180 – 185 cm groß, normale Statur, seitlich über den Ohren kurze, auf dem Kopf längere naturblonde Haare, auffällige Segelohren. Bekleidet mit einer Jeans 2. ca. 180 – 185 cm groß, normale Statur, Hipp-Hopper Bekleidung ( Baggy-Pants, übergroßes T-Shirt Hinweise nimmt die Polizei in Remscheid ( KK 32 ) unter der Telefonnummer 0202-2840 entgegen.

Polizeipräsidium Remscheid
Pressestelle
Friedrich-Engels-Allee 228
42285 Wuppertal
Tel.: 0202 / 284 – 2020
Fax : 0202 / 284 – 2018

Regensburg-Blog: Verbraucherschützer waren vor Abzocke über das Handy

Regensburger Verbraucherschützer warnen vor Abzocke-Masche über das Handy. Ein polnischer Anbieter verschickt SMS an arglose Besitzer von Handys. Antwortet der naive Kunde, wird von diesem Anbieter eine Rechnung in Höhe von 79 Euro geschickt für eine wie auch immer geartete Sexdienstleistung. Die Verbraucherschützer raten, dass man bei solchen Rechnungen auf gar keine Fall zahlen sollte, denn es handele sich um einen üblen Trick und eine neue Abzockemasche.  Bisher liefen vergleichbare Betrugsfälle eher über das Festnetz ab.

Recklinghausen-Blog: Das kleine Einmaleins von Herrn Knigge

Welcher Schlipps passt zu welchem Anlass? Darf man jemandem heut noch “Gesundheit” wünschen? Und wohin legt man eine benutzte Serviette? Beim “Business-Knigge-Kurs” erhielten 20 Unternehmer und ein Schüler in Stimberg eine Einführung in die Details der angeblich modernen Umgangsformen. Freilich dürften einige dieser Regeln selbstverständlich sein, andere werden sicher bloß vom aufgestellt oder für wichtig erachtet, weil auch ein Trainier seine Trainingsleistungen wirkungsvoll verkaufen muss. Deshalb werden bei solchen Trainings gern auch Plattitüden verkauft: Wer geschäftlich auftritt sei, solle sich anders kleiden als im Privatleben. Denn bekanntlich zählt erste Eindruck: “Laut Studien nimmt jeder zunächst zu zwei Dritteln nur das Äußere eines fremden Gegenübers wahr”, erklärte die engagierte Trainerin ihren Schüler. Natürlich darf man sich aber privat auch sehr geschäftsmäßig kleiden. Das wird vermutlich nur selten Nachteile nach sich ziehen.

Bielefeld-Blog: Bitte 3 x Dondurma* in Waffel

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Kam aber als Kistenware von Langnese “Schwarzwälder Kirsch”.

*Türkisch: Eis. Gesehen an der Güterloher

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Barack Obama

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Xaverl: I have taken the piss out of you. Yes I can. We do not sell GM.
Übersetzung: Ich habe euch verarscht. Ja das kann ich. Wir verkaufen GM nicht.

Bielefeld-Blog: Nebenan in Gütersloh

“Die Würde des Menschen ist unantastbar”.

Das verspricht unser Grundgesetz. Die Würde wird aber täglich mit Füßen getreten, so zum Beispiel von RTL, einer Tochter von Bertelsmann. Lesen Sie die Mail einer Leserin der NachDenkSeiten. Albrecht Müller.

Gestern Abend fiel mir fast mein Abendbrot aus der Hand, als ich den Beitrag bei Explosiv sah. Da wurde einigen Menschen, alles Hartz IV Bezieher oder Arbeitslose, 150 Euro Betreuungsgeld gegeben, um zu überprüfen, ob sie dieses für ihre Kinder oder für Alkohol ausgeben. Ich war so geschockt, auch von den Reportern, die nach einigen Tagen wissen wollten, ob die Leute wirklich das Geld für z. B. Kinderkleidung oder -schuhe ausgegeben haben, oder ob sie sich Alkohol gekauft haben. Dabei wurde den Leuten nicht gesagt, daß sie die ganze Zeit mit versteckter Kamera beim Einkaufen beobachtet worden waren. Sie mußten sich für eine Flasche Sekt oder drei Flaschen Bier rechtfertigen. Das ist doch sowas von abartig, da wird mir wirklich übel. Was bilden sich diese Menschen nur ein? So darf man doch in Deutschland nicht mit Leuten reden! Das ist beschämend und gehörte verboten!

Was tut der Bundespräsident, um die Würde dieser Menschen zu wahren? Vielleicht genügt ein Anruf bei Liz Mohn von Bertelsmann oder der befreundeten Bertelsmann-Stiftung, um solches zu stoppen. Das wäre zumindest ein kleines Signal. Glesen auf den “Nachdenkseiten”.

Nein, ein Anruf bei Elisabeth Mohn im Straßendorf Gütersloh nebenan genügt nicht. Man würde an Pressereferentin Ulrike Naim-Thesenvitz (heißt wirklich so) verwiesen und die schrübe sich die Adresse auf, an die man viele schöne Thesenpapiere der Stiftung schicken wird. Da stünde drin, was weiland Reinhard Mohn an Weltbild skizziert hat: Krude, kraus, Egoman. Da paßt dann die RTL-Gruppe mit ihrem medialen, Menschen verachtenden Dreck wunderbar hinein. Transportiert sie das doch jeden Tag.

Bielefeld-Blog: Mediokre Figuren im globalen Kapitalismus”

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Donnalüttchen. Das Thema “Opel. Tochterunternehmen eines amerikanischen Pleitekonzerns, der mit Staatsknete wieder auf die Beine gestellt wurde um weiter seine unverkaufbaren Scheißkarren zusammenzunieten” übertrifft sogar diese so schrecklich wütende Pest, ähm Schweinegrippe, wo wir jetzt jeden Tag jeden einzelnen Toten erklärt bekommen und feststellen müssen, daß da Leute sterben, die chronische Vorerkrankungen, schwerste Leber – und Nierenschädigungen und Lungenentzündungen hatten. Was sind da drei parallele Tote, die auf eisigen Straßen verunglückten. Von wegen “normaler” Grippe Gestorbener ist schon gar nicht mehr die Rede. Hysterie auf höchstem Niveau. Aber ziehen wir die Schleife zurück zu Opel. Der Blogger “Don Alphonso” hat da so einen netten Satz über die auf wundersame Weise wie weiland GAZgerd auf den Kanzlersessel geratene ehemalige FDJ-Agitprop-Akteuse geschrieben:

Jaja, die Frau Merkel und der Herr Koch. Mediokre Figuren im globalen Kapitalismus. Skills für die Bürgermeisterposten in der Uckermark und im Taunus. Willkommen in der grossen Welt – besonders nett übrigens das Obama-Lob für Frau Merkel vor ein paar Tagen. Da wusste Obama sicher schon, was in dem Staatskonzern GM beschlossen wird.

Über Obama brauchen wir künftig eh nur wenige Worte zu verlieren. Starke Sprüche vom Teleprompter und der selig tränenereich den neuen Heiland Anbetenden nebst mieser Konkurrenz schafften da ebenfalls das “Wunder von Washington”. Was aber Cleverness angeht und die US-amerikanische Art, seine lieben “Freunde” regelmäßig freundlich grinsend über den Tisch zu ziehen, da ist und bleibt dat Angela sicher blutige Anfängerin. Siehe Guantanamo, siehe Afghanistan, siehe Haltung zu Israel und Palästina, siehe Iran, siehe jetzt Opel.

Wie geschrieben: Mediokre Figuren, denen Vizekanzler Guy d´Eau im Gleichschritt auch noch den finalen Hauch des Bubis aus der tiefsten Provinz verleiht.

Bielefeld-Blog: Ziehen Rheinländer die Westfalen über den Tisch?

Im Bindestrichland Nordrhein-Westfalen leben Rheinländer, Westfalen und Lipper. Einen echten Nordrhein-Westfalen gibt es nicht. Das zwangsweise Zusammenleben in einem Bundesland karikiert auf humorvolle Weise folgender Spruch des ersten SPD-Ministerpräsidenten in NRW Fritz Steinhoff – selbst ein Westfale – aus dem Jahr 1956: »Wir Westfalen müssen das halten, was die Rheinländer versprechen.« Im Jahr 2009 wird weiterhin über eine Benachteiligung Westfalens gegenüber dem Rheinland geklagt. Hier stellt sich nun die Frage: Warum lassen sich die Westfalen, die als zuverlässig, ehrlich, treu, fleißig und zurückhaltend gelten, denn über den Düsseldorfer Tisch ziehen? Hier gilt es zunächst nach eigenen Versäumnissen zu suchen,
bevor auf andere gezeigt wird. Vielleicht sollten die Westfalen ihre Zurückhaltung ein wenig aufgeben. Schließlich wurde in Lippe und Westfalen Weltgeschichte geschrieben, wie zum Beispiel die Schlacht im Teutoburger Wald vor 2000 Jahren und der Westfälische Frieden im Jahr 1648 belegen. Die Landtagswahl 2010 ruft geradezu nach neuen erfolgreichen Taten im eigenen Land.

Liebes Westfalen-Blatt. Da habt Ihr ja wieder ein Thema mit ungeheurer Brisanz ausgegraben. An der Zurückhaltung der Westfalen an sich kann es ja nicht alleine liegen. Wahrscheinlich ist es eher die Lust an der leichten Tändelei, die den “Rheinländer an sisch in seiner Leischtischkeit” auszeichnet, wie der Kabarettist Jürgen Becker es sicher formulieren würde. Kann aber auch sein, daß die bedeutungsvolle Schwere des Lebens den Westfalen und die Westfälin so darniederdrückt, daß es eben nicht dazu reicht, die Beine an die Tischkante zu stemmen, wenn die Rheinländer sie über den Tisch ziehen. Diese Lust an der Langsamkeit, dieses ständige Kauen der eigenen Gedanken, wo die Rheinländer sie schon unverdaut ausspucken wird es wohl sein, was die Westfalen hemmt. Spiegelt sich ja auch in den hiesigen westfälischen Gazetten wieder.

Bielefeld-Blog: Aber Holla

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