StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
24
Okt '09

Bielefeld-Blog: Endlich schwarzgelbe Gen-Kartoffeln

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Na siehste. Gourmets in ganz Deutschland atmen auf. Die schwarzgelbe Koalition macht den Anbau von Gen-Kartoffeln möglich. Endlich haben nur noch ein paar ganz wenige Saatgutlieferanten in Deutschland das Sagen. Die Lobbyarbeit mit vielen gekauften Politikern hat sich angesichts der eingesetzten Millionen gelohnt. Was sind dagegen die paar weiter bis zum strahlenden Ende laufenden Atomkraftwerke und das bißchen Atommüll im gelben Sack neben der Straße. Hat nicht schon einmal ein Idiot gebrüllt: “Deutschland erwache!”. Jetzt ist es eine ganze Truppe Hirnloser in Berlin-Mitte. Guido, Horst und Angela mitten drin. Als Cheflobbyisten sozusagen. Klientelpolitik vom Allerfeinsten.

Bielefeld-Blog: Trinkt mehr Bier im Freien!

Während die Milchschaumfraktion in den generischen Sitzenkucken-Cafés am Gehrenberg
hinter ihren Lattes herumödet und provinzielle Große-Welt-Gefühle
krampfhaft entwickeln will,
geht es andernorts mit besserer Flüssigkeit unter authentischem Schaum
ganz unwestfälisch locker zu und das Lebensgefühl macht einen farbenfrohen Purzelbaum:
Bielefeld im Inianersommer 09!

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Bielefeld-Blog: Ostwestfalen. Elegisch.

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Angesichts der großen, gewaltigen Worte aus dem fernen Berlin halten wir einfach mal fein stille. Zu groß sind die winzigen Dinge, die sich da unter dem Fernsehturm am Alex taten. Welch riesige, weitreichende, teure Beschlüsse für Deutschland, für die Welt. Man könnte aber auch ein Bild zeigen von dem, was ein ostwestfälisches Pferd einfach vorm Reichstag hinterließ:

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Für die Einen ist es nur Mist,
für die Anderen ein großer Scheißhaufen.

Bielefeld-Blog: Winterzeit: Bielefelder Kompromiss

Winterzeit?

Leipzig-Blog: André Wagner – Fotokunstausstellung Galerie Photan

Salon - Old Hotel

André Wagner – Nature

 

7. November – 31.Dezember 2009

Eröffnung: Freitag, 6.November 2009, 19 Uhr

 

Galerie PHOTAN,
Tapetenwerk, Lützner Str. 91
D-04177 Leipzig

Telefon: 0341 519 79 49

Funk: 01522 861 82 91
Fax: 0341 519 79 50

E-Mail: galerie@photan.de
Internet: www.photan.de

 

Öffnungszeiten: Di – Fr 14-18 Uhr  Sa. 12-17 Uhr und nach Vereinbarung

 

André Wagner

www.andre-wagner.com

 

Echtheit oder Künstlichkeit? Die dargestellte Natur wirkt nicht automatisch natürlich. Der Künstler, der die Landschaft – die von ihm interpretierte Form der Natur – darstellt, wählt aus den verschiedensten Landschaftsbildern dasjenige aus, das ihn am meisten anspricht. Im Falle André Wagners ist aber schon die Auswahl nicht so einfach. Er macht keine schnellen Fotos, seine Bilder sind keine reine Dokumentation der Orte, die er vorfindet. Er konstruiert an der Darstellung des zu fotografierenden Objekts.

Auf Grundlage dieser sorgfältigen Vorbereitung schafft André Wagner ein Porträt der Natur und arbeitet mit seinem Objekt ähnlich wie ein Modefotograf mit seinen Modellen. Dadurch entsteht nicht das ewige Abbild der Natur, sondern ein Porträt, das über die reine Abbildung hinausgeht und die Anschauung des Künstlers zeigt. Die Bilder des Fotografen sind also Befunde der Welt. Dafür ist er schon weit gereist, um die Orte zu finden, die seiner Vorstellung von Raumästhetik entsprechen. Neuseeland, Indien, Frankreich und Spanien sind nur einige der vielen Länder, in denen seine Fotos aufgenommen sind. Seine Bilder sind philosophische Reflektionen über die Essenz des Lebens, zu Raum und Zeit sowie Mensch und Natur, Vergänglichkeit und Ewigkeit.

Für diese geheimnisvolle Bilderwelt reduziert André Wagner künstliche Elemente beziehungsweise verbindet diese so, dass die Vergänglichkeit des Geschaffenen in der Natur sichtbar wird. Er fotografiert mit Vorliebe Landschaften. Das natürliche und auch künstliche Licht ist in seinen Werken von fundamentaler Bedeutung. Licht und Zeit sind Gestaltungsmittel, die die verborgenen Emotionen der Kulisse visuell entschlüsseln helfen. Dies können wir besonders bei den Nachtaufnahmen beobachten. Auf den ersten Blick meist kaum bemerkt lassen sich auf den Langzeitaufnahmen nach und nach Spuren von nicht-natürlichem Licht und die Bewegung der Sterne ausfindig machen. Manchmal wird das fantastische, vulkanische Licht von einer kleinen Kerze erzeugt, und manchmal erscheinen auf den Bildern Licht- und Feuerschleier. Der Künstler bezeichnet diese Feuerinstallationen als Selbstporträt. Seine Fotos können auch als romantische Fantasielandschaften interpretiert werden. Ohne zu allegorisieren erreicht er schließlich eine perfekte Harmonie zwischen wahrer und ersehnter Welt.

Zoltán Somhegyi

Kunsthistoriker und Kunstkritiker

Dresden-Blog: Endlich fällt das Monopol

Endlich fällt das Monopol auf Sportwetten, das EuGH hat es entschieden und Deutschland muss nun seine Gesetze anpassen, damit es nicht weiterhin gegen EU-Recht verstösst. Die Anbieter von Fussballwetten und Sportwetten warten nur darauf endlich legal und aktiv auf dem Markt zu werben. Eins ist klar, nur Sportwettenprofis verdienen bisher mit Wetten Geld, in Zukunft wird auch der Staat mit verdienen.

Duisburg-Blog: Duisburg – Stadt der Armen und Schiesswütigen

Das sind die Dinge in Duisburg, die das Stadtbild mittlerweile tagtäglich prägen.

Aber darüber redet man natürlich nicht.

Für die Politik existiert nur das Stadtzentrum. Hier wird das ganze Geld reingepumpt um sich eine Snobby-Kulisse in Granit mit Spielcasino zu schaffen.

Was jenseits dieser Grenzen passiert interessiert keinen und darüber darf auch nicht geredet werden.

Alles ist doch prima – schaut Euch doch nur unseren schönen neugestalteten Innenhafen an.

Man muss halt dort in seiner Privatjacht hocken und von dort aus die schöne neue Welt betrachten.

Da gibt es keine Probleme …

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772402/Hartz-IV-reicht-nicht.html

Duisburg

Hartz IV reicht nicht

VON ANJA STREICHAN – zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) 1,7 Millionen Kinder leben in Deutschland von Hartz IV. Auch in Duisburg fehlt es jedem dritten Kind am Notwendigsten. Eine Verhandlung in Karlsruhe könnte jedoch auch für Duisburger eine Wende bringen.

Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben? Mit dieser Frage rund um die Regelsätze von Hartz IV, Arbeitslosengeld II und dem Sozialgeld beschäftigte sich gestern das Bundesverfassungsgericht. Besonders für den Nachwuchs von Hartz IV-Empfängern ist Leben schwer geworden. Kindern bis fünf Jahre stehen 215 Euro, Kindern von sechs bis 13 Jahren 251 Euro und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren 287 Euro im Monat zur Verfügung.

Günter Spikofski, Leiter der Duisburger Tafeln, erlebt tagtäglich, dass bei vielen Familien das Geld für das Nötigste fehlt. “Mittlerweile versorgen wir 3000 Duisburger pro Woche mit Grundnahrungsmitteln. Davon sind 1000 Personen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.”

Er habe die Erfahrung gemacht, dass das Geld bei vielen Familien hinten und vorne nicht reiche.

Geld zum Konsumieren fehlt

“Die Summe, die Hartz IV-Kindern zur Verfügung steht, ist in keiner Weise angemessen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich der Regelsatz nach oben verschieben würde”, so der Experte. “Gerade für Jugendliche ist es besonders schwer, mit gerade mal 287 Euro im Monat auszukommen. Schließlich werden sie zum einen motiviert zu konsumieren und zum anderen wird das Geld immer weniger.”

Andreas Fateh, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Duisburg, begrüßte die Verhandlungen in Karlsruhe. “In manchen Stadtteilen sind 40 Prozent aller Kinder von Armut betroffen. Ich hoffe, dass nach den Verhandlungen die Regelsätze des Sozialgeldes angepasst werden, denn die Kinder sind die Schwächsten der Gesellschaft. Sie haben keine Schuld an ihrer schlechten Lage.”

Vielen Kindern sei durch das fehlende Geld selbst ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe unmöglich: “Manche gehen zu keinem Kindergeburtstag mehr, weil sie sich schämen, kein Geschenk kaufen zu können.” Auch in der Arge werden die aktuellen Verhandlungen mit Interesse verfolgt.

Johanna Muschalik, Sprecherin der Arge, berichtet von zusätzlichen Leistungen, die Familien beantragen können. “Es gibt eine Schulmittelpauschale, die Schülern bis zum 25. Lebensjahr 100 Euro pro Schuljahr gewährt. Bei der Geburt eines Kindes kann zudem eine Erstausstattung beantragt werden und mehrtägige Klassenfahrten können unterstützt werden.”

Geld muss bei Kindern ankommen

Andreas Fateh gab jedoch auch zu bedenken, dass es nicht reiche, allein den Hartz-IV-Beitrag anzuheben. Man müsse auch darauf achten, dass das Geld richtig ausgegeben werde. “Die Familien müssen präventiv begleitet werden, damit das Geld bei Eltern mit Erziehungsdefiziten auch tatsächlich bei den Kindern ankommt.”

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772401/Auch-Geschwister-sollen-zahlen.html

 

Duisburg

Auch Geschwister sollen zahlen

zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) Für Familien mit Nachwuchs im Kindergartenalter könnte das Leben in Duisburg zukünftig teurer werden. Gestern erging eine Weisung der Bezirksregierung Düsseldorf, dass die Stadt nun auch für Geschwisterkinder einen Kindergartenbeitrag erheben müsse.

Der Ratsbeschluss der dies bisher verhinderte, soll aufgehoben und eine neue Satzung erarbeitet werden.

“Duisburg ist eine Stadt mit Nothaushalt, es müssen alle Möglichkeiten ergriffen werden, um an Geld zu kommen”, erläuterte Stefanie Paul, Sprecherin der Bezirksregierung, den Entschluss aus Düsseldorf. Sollte sich Duisburg weigern, die Gebühren zu erheben, wäre der nächste Schritt der Bezirksregierung diese durch eine Ersatzvornahme selbst zu erheben.

Insgesamt besuchen 13 200 Kinder Duisburger Kitas. Davon sind 4200 vom Beitrag befreit. Für 750 Familien mit mehreren Kindern bedeuten die zusätzlichen Gebühren für Geschwisterkinder eine stärkere finanzielle Belastung. Je nach Länge und Intensität der täglichen Betreuung und dem Jahreseinkommen der Erziehenden, betragen die Kindergartenbeiträge zwischen 20 und 630 Euro im Monat.

“Den Höchstsatz zahlt aber fast niemand in Duisburg”, sagte Anja Huntgeburth, Sprecherin der Stadt Duisburg, gestern. Statt dessen besuchen viele Kinder ihren Kindergarten, ohne dass ihre Eltern einen Beitrag zahlten. Mit der Neureglung würde sich für diese Eltern zwar nichts ändern, andere müssten aber für das zweite oder dritte Kind genau den gleichen Betrag zahlen, wie für das erste.

In allzu naher Zukunft werden Eltern jedoch nicht tiefer ins Portmonee greifen müssen. “Die Satzung muss nach der Weisung der Bezirksregierung bis zum 30. November geändert werden”, erklärte Anja Huntgeburth. Allerdings ist die Stadt nicht bereit, den Beschluss aufzuheben. “Die Stadt wird rechtlich gegen die Weisung aus Düsseldorf vorgehen”, so Anja Huntgeburth.

Die Weisung habe damit keine sofortige Wirkung. “Und eine Klage hat zudem eine weitere aufschiebende Wirkung”, so die Pressesprecherin. Auch vor Nachzahlungen müssen sich Eltern voraussichtlich nicht fürchten. Anja Huntgeburth dazu: “Diese sind zumindest nicht von der Bezirksregierung angekündigt worden.”

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/771189/Tausend-Rocker-auf-dem-Friedhof-versammelt.html

Duisburg/ Gelsenkirchen

Tausend Rocker auf dem Friedhof versammelt

zuletzt aktualisiert: 17.10.2009 – 13:36

 

Duisburg/ Gelsenkirchen (RPO) Rund 1000 Motorrad-Rocker haben in Gelsenkirchen Abschied von dem 32-Jährigen genommen, der am 8. Oktober in Duisburg erschossen wurde. Am Morgen hatte sich von Duisburg aus ein Tross mit rund 500 Motorrädern in Richtung Friedhof in Bewegung gesetzt. Die Polizei war im Großeinsatz.

Im Vorfeld hatte es Befürchtungen gegeben, der Rocker-Streit zwischen dem Club “Bandidos”, dem der erschossene 32-Jährige angehörte, und den rivalisierenden “Hells Angels” könnte eskalieren. Der Grund: Der mutmaßliche Mörder des “Bandidos”-Mitglieds gehört den “Hells Angels” an.

Bielefeld-Blog: NW eröffnet Polit-Kabarett

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Man schwankt zwischen “Meinen die nicht Ernst” und “Booaaaah eh, ehemaliger Geldkofferträger und Chefvolksbespitzler Finanzminister. welch großer Wurf”. Man kann sich aber auch mit der flachen Hand an die Stirn schlagen und einfach still sein. Dieses neue Kabinett der einzigen, wunderbaren, grandiosen Kaiserin von Deutschland ist nicht mehr zu übertreffen. Ich persönlich freue mich auf 2 Jahre Urban Priol, Georg Schramm, Jürgen Becker, Volker Pispers, Oliver Welke, Harald Schmidt, Dieter Nuhr, um nur mal ein paar Kabarettisten hier zu nennen, die grad riesiges Futter geliefert bekommen. 2 Jahre? Jo. Dann fliegt der laden auseinander.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht (5)

Das Bauwerk aus der Römerzeit kennt man. Aber das Foto wurde verändert. Wer findet den Fehler?

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Regensburg-Blog: Termin – Kunstgespräche mit Dr. H. Cersovsky

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  • Wo: Im Mehrgenerationenhaus in der Ostengasse
  • Wann: Am Dienstag 27. Oktober  10-11.30 Uhr
  • Anmeldung: Nicht erforderlich
  • Rückfragen: Mo. und Do. 9.00 bis 12.00 Uhr – Tel.: 0941/5075540
  • Eintritt: Frei