StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mi
21
Okt '09

Bielefeld-Blog: Selbst Wefabla erkennt “Gigantischen Schwindel von Berlin”

Steffen Kampeter ist nur selten um eine Antwort verlegen. Was der Mindener CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltsexperte seit zwei Tagen allerdings im Namen von Union und FDP erklären muss, lässt sich nicht erklären. Urplötzlich wird aus neuen Schulden Vermögen, »Sondervermögen« gar – wohl, damit der Schwindel besser klingt. Nichts auszusetzen ist daran, dass Union und FDP nach einem Weg suchen, ihre beiden zentralen Wahlversprechen einzuhalten. Die Menschen erwarten nichts anderes. Klar war auch, dass dieser Weg steinig werden würde: Steuersenkung und Haushaltskonsolidierung sind zugleich nur schwer zu haben – erst recht in der schwersten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Unmöglich wird das Unterfangen aber, wenn nirgendwo gekürzt werden soll. Vom gleichen Kuchen vielen mehr zu geben und keinem etwas wegzunehmen – das funktioniert nicht. Das weiß auch die schwäbische Hausfrau, von der Angela Merkel so gern spricht. Vielleicht hätte die Kanzlerin bei ihr mal nachfragen sollen. Die Idee des Schattenhaushalts ist dreist, noch dreister ist es, den Coup als »Analogie der Signale« zu verklären. Das tut Kampeter, wenn er sagt: »Wir haben erst den Unternehmen mit der Finanzmarktstabilsierung geholfen, und wir wollen jetzt der breiten Bevölkerung mit der Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme helfen.« Es ist zwar richtig, die drohenden Milliardenlöcher in den Sozialkassen nicht mit höheren Beiträgen, sondern mit höheren Steuerzuschüssen zu stopfen. Andernfalls würden der Faktor Arbeit verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft geschwächt. Einen Schattenhaushalt braucht es dafür aber nicht. Anders als bei Bankenrettung und Konjunkturpaketen wird das Geld nicht sofort, sondern erst in den Jahren 2010 bis 2013 benötigt. Damit aber gehört es in die entsprechenden Etats. Alles andere ist eine Buchführung, die man in politischen Kreisen kreativ finden mag, die aber jedem Geschäftsmann als kriminell ausgelegt würde. Obendrein wird das Instrument der Schuldenbremse beschädigt, noch bevor es erstmals greifen kann. Was als »Hilfe für die breite Bevölkerung« verkauft wird, hilft zuallererst Schwarz-Gelb. Die neue Regierung gibt sich einen Kredit, um die Bürger mit Steuerentlastungen beglücken zu können. Und wer bezahlt? Der Bürger natürlich, wenn auch nicht sofort. Union und FDP sind dabei, einen formidablen Fehlstart hinzulegen. Während die politischen Gegner frohlocken, reiben sich die eigenen Anhänger verwundert die Augen. Auf erschreckende Weise steht man in der Tradition des SPD-Finanzministers Peer Steinbrück, der stets behauptete: »Der Staat hat kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem.« Gespart hat sich Schwarz-Gelb bisher nur, vom Sparen zu sprechen. Stattdessen sollen munter Wohltaten bezahlt werden – mit Geld, das nicht da ist. Das ist wahre »soziale Kälte«.

Tscha, liebes Westfalen-Blatt. Wäret Ihr nicht so weit rechtaußen am konservativen Ufer. Eure Schreie würden man hören. Wenn selbst der tiefschwarze Kampeter aus Minden nicht mehr weiß, wie er den Schwachsinn der beklopptesten kommenden Regierung Deutschlands aller Zeiten verkaufen soll, er würde ganz einfach auf die Porta Westfalica steigen und “Aufhören” rufen. Eine derartige Ansammlung Bescheuerter unter Anführung Trude Templins darf man gar nicht erst vereidigen lassen. Gebt Guy d´Eau die erlösende Spritze und laßt ihn allein weiterträumen.

Bielefeld-Blog: Die Stadt. Das Heckrind. Der Tod.

Am heutigen Morgen (Mittwoch, 21. Oktober) gegen 8 Uhr wurden die ersten drei Heckrinder für das Beweidungsprojekt in der Johannisbachaue angeliefert. Während zwei Tiere ihre neue Heimat problemlos angenommen haben, zeigte ein Tier bedingt durch den Transport und den Ortswechsel unerwartet starke Stresssymptome und ist am Nachmittag ausgebrochen.

Solche nicht vorhersehbaren Panikreaktionen können im Einzelfall bei Rindern auftreten, sind aber die Ausnahme. Für die weiteren Rinder ist nach aktueller Einschätzung der Tierärztin des Veterinäramtes eine solche Reaktion nicht zu erwarten. Ein Einfangen oder Zurücktreiben des Tieres war nicht möglich. Aus überwiegenden Gründen der allgemeinen Sicherheit wurde deshalb entschieden, das Tier durch den Jagdausübungsberechtigten erschießen zu lassen. Eine Untersuchung des Tieres durch die zuständige Veterinärin wird noch durchgeführt.

Georg Fortmeier, Vorsitzender des Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss, zeigt sich traurig über diesen Vorfall, weist aber darauf hin, dass sich hierdurch nichts an der Realisierung des Projektes ändert. Die Herde solle nun schnellstmöglich komplettiert werden, damit sich die Tiere wohlfühlen und schnell einleben. Pressemeldung der etwas größeren. aber dumm verwalteten Metropole unter der Sparrenburg.

Bielefeld. Die Stadt, die zu doof ist, drei angelieferte Heckrinder in ihre vorgesehene Umzäunung zu bringen. Schlimme böse Zungen dieser so doof verwalteten Stadt sagen nun, sie treiben alle SPD-Mitglieder nebst den Linken-Sympathisanten an die entschlammte Pfütze unter dem Eisenbahn-Viadukt nach Herford. Kann aber auch wieder nur so´n Schildescher Gerücht sein. Der Seeekrug soll schon Schweinegrippenlobby-Impfstoff “ohne Nebenwirkungen”, also für Kaiser´s in Berlin, bereithalten. Kaum komm se aussem Wasser, machts “picks”.

Hannover-Blog: Fr., 13.11.09 – HOUSE MEETS HIP HOP 2009 – mit dj Tomekk in der Diskothek Studio 6 in Hannover

Fr., 13.11.09 – HOUSE MEETS HIP HOP 2009 – mit dj Tomekk

ab 22 Uhr

Dj Tomekk ist mit großer Wahrscheinlichkeit der bekannteste DJ Deutschlands.  Seine DJ Show hat Maßstäbe für Generationen von Djs gesetzt. 2,8 Mio. Verkaufte Tonträger brauchen wir nicht zu erwähnen.

Er präsentiert nun auch in Europa  seinen neuen , absolut gepimpten Style.  Uraufgeführt vor wenigen Tagen in der Playboy Mansion, Los Angeles , CA. Zertifiziert von Hugh persönlich.


House meets Hip Hop 2009 mit Exklusiven House Mixes
und Brandneuen Tracks als Vorgeschmack auf das 2010 erscheinende Projekt “ELECTRIC”.

Sofort schoss DJ Tomekk mit seinem neuen Style in die Deutschen Charts als Remixer von seinem Kumpel, der DJ Legende Rico Bernasconi.

 

Weitere Infos über DJ Tomekk

Eintritt: 5 Euro

 


Hamburg-Blog: Immobilien in Hamburg: Leben im neuen Stadtteil Hafencity

Hamburg: die Stadt am Hafen sowie – mit ihren 755 Quadratkilometern – eine der größten und bekanntesten Städte von Deutschland. Des Weiteren gilt die Metropole als „Tor zur Welt“, und das nicht umsonst. Wer in einer der hübschen Immobilien von Hamburg wohnen möchte, der hat eine gute Wahl getroffen. Die Immobilien in Hamburg sind genauso vielfältig, interessant und ansprechend wie die Hansestadt selbst. Für jeden Geschmack bietet sie die richtige Wohnsituation.

Jeder Hamburger Stadtteil (Hamburg Infos) wartet mit seinen eigenen Immobilien auf. Unter diesen befinden sich zum Beispiel Eigenheime, Mietwohnungen, Wohngemeinschaften, Büroräume, Reihenendhäuser, Mehrfamilienhäuser, Villen, Lofts und Appartements (Infos zum Wohnungsmarkt Hamburg hier). Mit den Immobilien in Hamburg kann man sowohl umgeben von herrlicher Natur in einer ruhigen Gegend als auch inmitten des pulsierenden Lebens wohnen. Darüber hinaus erfährt man immer wieder, und zwar jeden Tag aufs Neue News im Bezug auf die Immobilien in Hamburg. Täglich werden beispielsweise neue Geschäfte oder Einrichtungen eröffnet oder geschlossen, bestehende Objekte modernisiert und neue Immobilienprojekte ins Leben gerufen. Ein großes Projekt, das schon seit Längerem auf Hochtouren läuft und wohl das bedeutendste Entwicklungsprojekt in Europa ist, ist die Entstehung des neuen Stadtteils Hafencity in Hamburg, mit vielen interessanten Immobilien, zu denen sich immer mehr gesellen. So kommt unter anderem auch mit der monatlichen Eröffnung von neuen Restaurants Leben in das Projekt Hafencity sowie in Bezug auf die Immobilien in Hamburg. Das Restaurant mit dem Namen „Weinspeicher B“ etwa hat Ende August 2009 in dem neuen Stadtteil seine Pforten geöffnet. (weiterlesen …)

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Markus Rinderspacher SPD


Wechsel bei der SPD. Maget geht – Rinderspacher kommt.

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Xaverl: Stark sans ja in Bayern ned, de Espedela, owa probiern dammsas imma wieda.

Übersetzung: Stark verteten ist die SPD ja nicht in Bayern, aber sie geben nicht auf.

Regensburg-Blog: Heinz Vogl – Da stimmt doch was nicht ? (2)

Wer Regensburg kennt, kennt auch den Dom. Aber da verbirgt sich ein Fehler. Wer kennt Regensburg so gut, dass er den Fehler findet.

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Bitte den Fehler in den Kommentar schreiben.

Bielefeld-Blog: Modell “Völkischer Beobachter” funktioniert reibungslos

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Da hat doch der blöde Volkspöbel glatt gewagt, sich einer Anweisung der von der Pharmalobby bestens bedienten Politjunta, sich gefälligst mit dem Nebenwirkungsimpfstoff fürs gemeine Volk picksen zu lassen, mehrheitlich zu widersetzen. Ein Anruf von Trude Templin bei Friede Springer in Hamburg und schon klappt das “System Völkischer Beobachter”. Ratzfatz findet sich ein Leerstuhlinhaber, der drohend den Finger hebt: “Dudu, Du pöser Bürger. Du wirst doch wohl den guten unerprobten Impfstoff jetzt mal gefälligst nehmen?”.

35.000 Tote. Der Mann hat einen Knall. Wahrscheinlich verwechselt er die politischen Hirntoten mit wirklich Toten, wie sie auch in Bielefeld noch ausgestellt sind.

Bielefeld-Blog: Kinowelt. Voll paranoid.

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Wer einfach nur so naiv denkt, der durchgeknallte Noch-Innenminister im Rolli sei ja lediglich paranoid und ansonsten harmlos, wird eines Besseren belehrt, wenn er zB. online für das UCI-Kino in Paderborn ein Ticket bucht. Dann steht nämlich in den AGB´s folgender Satz:

[...] soweit dies erforderlich ist, meine personenbezogenen Daten an Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zur Abwehr von Gefahren für die staatliche und öffentliche Sicherheit sowie zur Verfolgung von Straftaten übermittelt

Zu lesen auf “Fefes Blog“, wo immer so schöne Klöpse ausgegraben stehen.

Hannover-Blog: T-Shirts günstig bedrucken lassen

Zu bestimmten Gelegenheiten lassen sich viele von uns gerne T-Shirts bedrucken. Egal ob für den Jungessellen Abschied oder zum Abitur, die bedruckten Shirts sind für solche Anlässe sehr beliebt.
Doch die Suche nach Anbietern, die T-Shirts preisgünstig verkaufen und bedrucken lassen ist sehr überschaubar. Die meisten Anbieter verlangen allein für das T-Shirt meist schon 14,95€ und wie viel der Druck kostet,  weiß man im vor hinein nur selten.
Die Online-Druckerei  Shirtway.de dagegen lässt T-Shirts günstig, bereits ab 8,95€ bedrucken. Das Beste kommt jetzt: bei steigender Auflage, sinkt der Preis noch weiter. Das lohnt sich besonders für Abi-Shirts oder Verein-Shirts. Neben T-Shirts kann man bei Shirtway aber auch viele Geschenkartikel bedrucken lassen, darunter  Tassen, Taschen und Plüschtiere.

Der Sitz  von Shirtway.de ist in Hannover-List. Dort werden alle angebotenen Artikel bedruckt und versandfertig gemacht. Man kann die Artikel auch direkt bei Shirtway abholen, aber bequemer ist es doch sich die Ware innerhalb weniger Werktage nach Hause schicken zu lassen.

Wenn du dir also ein T-Shirt preisgünstig bedrucken lassen willst, dann bist du bei Shirtway.de genau richtig.

Bielefeld-Blog: Wäre die NW auch betroffen?

Das ging grade über die Ticker: Schwarz-gelb gegen rote Medienmacht: Die künftige Bundesregierung will die weitverzweigten Medienbeteiligungen der SPD attackieren, berichtet die “FTD”. Sie beruft sich auf einen Entwurf des Koalitionsvertrags, der vorsieht, “gemeinsam mit den Ländern die wirtschaftlichen Beteiligungen von Parteien an Rundfunksendern, Zeitungsverlagen und anderen meinungsbildenden Medienunternehmen auf den Prüfstand” zu stellen. De facto wär dies eine Causa SPD, denn sie ist die einzige Partei mit einem kleinen Medienimperium – die SPD hält über die DDVG Anteile an mehreren Verlagen und Radiosendern.

Klasse. Und wer “zerschlägt” dann die wirkliche Medienmacht von SpringerBertelsmannMohnHoltzbrinkBurdaDuMont? BILDung für Alle genügt? Diese kommende Regierung ist wirklich nicht mehr klar im Kopf und geistig auf dem besten Wege, eine Art “Deutsche Demokratur” zu erreichten. Zwei davon hatten nwir ja bereits. Statt “Völkischer Beobachter” und “Neues Deutschland” braucht es ja nur die BILD. Die ist bereits da.

Bielefeld-Blog: Quelle-Pleite trifft auch Bielefeld

Wo sind die Familien, die bei Anbruch der dunklen Jahreszeit mit glänzenden Augen einen Katalog bunter Bilder betrachten? Und wo die Jungen und Mädchen, die mit der Schere die Objekte ihrer kindlichen Wünsche ausschneiden und vor Weihnachten auf einen Zettel kleben? Vielleicht sind sie gerade »shoppen«, schlendern an vollen Schaufenstern vorbei. Oder sie surfen durch das Internet. Jede Einkaufsform hat ihre Zeit. Kaufhaus und Versandhandel haben ihre guten Jahrzehnte hinter sich. Das Pech der inzwischen insolventen Arcandor AG war, dass sie mit Karstadt und Quelle gleich zwei rückläufige Einzelhandelsformen unter ihrem Dach vereinte. Ebay und Amazon trugen zum Tod beider Konzernteile bei. Quelle ist so eng mit der Nachkriegsgeschichte und dem deutschen Wirtschaftswunder verbunden wie sonst vielleicht nur der VW-Käfer, Jacobs Krönung und der Lesering von Bertelsmann. Damals erschien es fast unvorstellbar, dass ein solches Unternehmen irgendwann verschwinden würde. Doch genau das ist für die 10 500 Beschäftigten des Fürther Konzerns nun Wirklichkeit geworden. Sie stehen vor dem Nichts. Nur wenige haben eine Ausbildung, mit der sie etwas anfangen können. Es gibt weit und breit in Franken keinen anderen Versandhändler, der sie auffangen könnte. Und trotzdem war es richtig, dass die Bundesregierung aus Quelle keinen zweiten Fall Opel gemacht und das Sterben nicht mit Hunderten Millionen Euro verlängert hat. Nostalgie füllt nämlich keine Bestellzettel. Etwas Anderes ist es, einen Teil der Summe jetzt zur Qualifikation der ehemaligen Beschäftigten zu verwenden. Das Aus für Karstadt und Quelle beweist außerdem ein Mal mehr: Fusionen sind keine Allheilmittel. Kaufhaus und Versand werkelten nebeneinander her. So waren Synergien nicht zu heben. Beschleunigt wurde der Niedergang von Quelle durch Fehlentscheidungen des Managements. Hunderte Millionen Euro, mit denen der Versandhandel hätte modernisiert werden können, wurden stattdessen in den Aufbau der Noris-Bank und einer Versicherung gesteckt. Beide konnten nie die Rendite-Erwartungen erfüllen – geschweige denn die Löcher in der Konzernkasse stopfen. Am Ende hätten die Geld gebenden Banken die Insolvenz vielleicht noch ein Mal verhindern können. Doch sie verweigerten sogar die Verlängerung des so genannten Factorings, ohne das kein Versandhandel funktionieren kann. Unter den Umständen wäre es fast einem Wunder gleichgekommen, wenn ein Investor trotz alledem das Traditionsunternehmen noch in letzter Minute aufgefangen hätte. Trotz Shopping-Erlebniskäufen und Internet: Ganz wird der Versandkatalog mit Quelle nicht verschwinden. Otto findet ihn weiter gut. Und anders als der große Jahres- haben die kleineren Spezialkataloge durchaus noch ihr Publikum. Wie lange? Darüber entscheidet der Verbraucher.

Liebes Westfalen-Blatt. Du hättest Dich gestern nur mal vor das Quelle-Warenhaus mit dem häßlichen Parkhaus dahinter schräg gegenüber der Alten Hauptpost begeben müssen. Du hättest “Volkes Stimme” zur Quelle-Pleite hören können. Da war die Rede von einem gewissen Schwachkopf und Gauner Middelhoff, der angeblich so viel vom Internet und den Neuen Medien verstand. Da war die Rede von exorbitant hohen Mieten, den den Häusern aufgedrückt wurden. Da war die Rede von einer verschaften Madeleine Schickedanz. Da war die Rede von einem verkrusteten, überalterten Unternehmen, an das Genialmanager Middelhoff nicht eine Sekunde modernisierende Hände anlegte. Da war auch die Rede von einem großkotzigen Ministerpräsidenten Seehofer, der mit dem Quelle-Katalog vor den Kameras hausieren ging. Da war die Rede von 50 Millionen Bürgschaft, die “bis Weihnachten reichen sollten”. Klar, wenn schon Bertelsmanns Arvato davon für den Druck des Kataloges an die 30 Mio. abgreift. Da war die Rede von der Enttäuschung über den “Politsuperdupi-Weltstar” von und zu und hoch und weg zu G., der auch nur dummes Zeug gelabert habe (Tut er eigentlich permanent. Hört nur keiner angesichts seiner “Schönheit” genau hin). Gestern zeigten sie in den Nachrichten, wie in Fürth die hellblauen Arbeitskittel aus den Quelle-Fenstern flogen. Das sind die, die es auszubaden haben. Thomas Middelhoff und der Interims-Schwachkopf an der Vorstandsspitze fallen nicht einmal weich, weil das ergaunerte finanzielle Polster bis über die Halskrause stützt. Gäbe es einen Nobelpreis für Managerversagen, die Anwärter gingen in die Zehntausende. Wird sich aber nicht ändern, solange eine deutsche Bundeskanzlerin mit einem Finanzgauner fröhlich im Kanzleramt Party macht. Aus ihrer Sicht verständlich, schließlich geht die wunderbare Rechnung der kleinen Pfarrerstochter und ehemals FDJ-Aktivistin im blauen Hemd aus Templin ja bisher auf.

Bielefeld-Blog: Keiner mag den gelben Guido

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Egal, ob daheim in größerer Runde, bei Volkers Pispers im WDR oder im ZDF in “Neues aus der Anstalt”: Keiner mag den gelben Schnösel Guido Westerwelle. Noch nicht mal im Amt des Außenministers (Steinmeier: “Herr Kollege, bald können Sie den Arsch hinhalten für Deutschland”) raste er demonstrativ mit einem furchtbar buntigen Schal durch die Berliner Phalanx der Fotografen, Flagge zeigend, aber ohne Stimme. Klar, wer ständig einen solchen Stuß lauthals vor der Wahl verkündet, dem muß es jetzt die Sprache verschlagen, wenn nichts mehr übrig bleibt vom Vollmundigen. “Es wird keine Unterschrift unter einem Koalitionsvertrag mit der FDP geben, wenn die Steuern nicht gesenkt werden”. Hallelujah. Und wenn es die leeren Kassen nicht hergeben, dann kommt die geniale Idee neuer Schulden, um damit seine Klienten zu bedienen. Dann kommen “Schattenhaushalte”. Also, lieber Leser, wenn das nicht reicht, was Du für Deine Arbeit nach Hause bringst, dann machst Du eben einen Schattenhaushalt auf. Deine bank wird Dir schon reichlich geben. Zurückzahlung? Da brauchste Dich nicht drum chretten. Irgendwann, irgendwie, irgendwer. Nach der gelbschwarzen Katastrophe wird sich schon wer finden.

Fragen wir doch einfach noch mal, wer den gelben Haufen eigentlich gewählt hat? Es will nämlich niemand gewesen sein. Doch: 58% der Zahn- und sonstigen Ärzte, Apotheker und anderen “Leistungsträger” waren es ganz gewiß.

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Bielefeld-Blog: Welche Weichen wird der kleine Pit jetzt stellen?

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Der Kopf des Schildaer Rathauses an der reißenden Lutter heißt jetzt Peter “Pit” Clausen. Die NW hat einige Insassen der kleinen großen Stadt zu ihren Wünschen und Erwartungen befragt. Der Tenor: Mehr Phantasie. Mehr Ideen. Oh ja, die könnte Bielefeld brauchen. Lediglich einen bunten Pudding an die Sparrenburg zu nageln, wird kaum genügen.