StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

September 2009
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

So
13
Sep '09

Bielefeld-Blog: Steinmerkel wird weitergehen. Wappnet Euch!

Tja. Als Ostwestfalen galten unsere Sympathien als Nichtwähler der SPD dennoch dem Lipper Frank jetzt wieder mit Walter Steinmeier. Aber nach dem Wattebäusschen-Duell machen wir uns nichts vor. Frank Walters Elke Büdenbender macht einen guten Eindruck beim Einmarsch, sozusagen eine Lippische Michelle Obama, besser als Frau Kanzlerins ehemaliger Führungsansprechpartner und heutige Ehemann Prof. Sauer. Der war nämlich nicht sichtbar. Da sich die Kanzlerin Expressis Verbis fast alles “verbat”, blieb es bei den trauten Gemeinsamkeiten der Großen Grausamkeit. Genau die werden wir nach dem 27. September leider weiter erleben. Auch wenn Edmund Stoiber Magnetbahn für Munic in der Anne-will-Diskussion noch mal für seine Fastchefin trommelte. Die schnippische ehemals mächtigste Frau der Welt wird weiterhin ein Wunder an Sympathie bleiben: Hohe angebliche Quoten bei bescheiden-verhärmtem Auftritt.

Wir können Auswanderer mehr denn je verstehen. Habt Verständnis, wenn wir das “Duell” aus der Sicht der BURDAschen Gesellschaftspresse sahen. Wir vermissen KTvzuG sehr. Der hätte Pepp reingebracht und vielleicht Bielefeld ins Spiel gebracht.

Wie sah OB-Pit das Ganze eigentlich? Gabs Kontakt?

Bielefeld-Blog: LangweilerTV vs Proletensender

Jetzt laufen Sie sich gerade warm, die Langweiler aus dem öffentlich-rechtlichen ZwangsbeitragsTV und ihre Kollegen von den “privat” gesteuerten Trashsendern. Und füllen teure kostbare Sendezeit mit unerträglich dummem Geschwafel über zwei “lame ducks”, die hartnäckig an den Töpfen der Macht sitzen bleiben wollen und sich doch schon längst darüber abgesprochen haben, wie weit sie im sogenannten Clinch gehen wollen. Denn beide, Angela “Angie” (welch Beleidigung für die alten Stones) Merkwürdel und Frank Walter Weichmeier, sind sich schon längst einig, dass sie ihre “Liaison à deux” fortsetzen wollen. Doch die wahlberechtigte Hammelherde wird sich vor den Flatscreens versammeln und fachkundig darüber diskutieren,wer denn nun die beste Figur gemacht hat…Vornedran eine korrupte, systemimmanente Journalistenmeute, die schon lange vergessen hat, was eigentlich ihr wahrer Auftrag ist. Viel Spaß, Deutschland, und immer dran denken: das Schmierentheater ist völlig umsonst – aber dafür keinesfalls kostenlos…! :-) )) Die Zeche zahlt das Volk!

Bielefeld-Blog: Was passiert hier bei U-Bahn-Totschlägereien?

Einfach mal angenommen, in der Linie, die vom Niederwall Richtung Gerichtszentrum hochfährt, schlagen ein 17 und ein 18 jähriger auf einen 50jährigen Mann ein, weil ihnen “seine Fresse nicht passt”. Mit Springerstiefeln traktieren sie ihn, bis er leblos liegenbleibt und an der Haltestelle aus der Bahn geworfen wird. Die Täter hauen Richtung Wellehaus ab und verschwinden in der Bielefelder Altstadt. Der Angegriffene stirbt, tödlich verletzt.

Wie schnell würde die Polizei alarmiert?
Wie schnell käme der Notarzt?
Wie würden die Täter und wann ermittelt werden?

In München ist es jetzt so ähnlich passiert. Wobei angemerkt werden muß, daß Bayern und die bayerische Hauptstadt zu den angeblich best – und nahezu lückenlos erfassten öffentlichen Räumen gehört. Den Totschlag hat es nicht verhindern können. Auch nicht die wohlfeile übliche Wortauswahl der zuständigen Politiker: “Unfassbar. Härter durchgreifen. Wegsperren”.

Fazit: Letztlich hat die Gesellschaft versagt. Passieren kann es hier in Bielefeld ebenso. Da helfen auch die überall hängenden Videokameras lediglich, die Täter eventuell schneller zu ermitteln.

Bielefeld-Blog: Furzen Sie nicht auf der Bahnhofstraße, wenn Polizei in der Nähe ist!

Ein befreundeter Bielefelder Anwalt hat uns einen Zeitungsausschnitt aus der “Kleinen Zeitung” geschickt, die wo in der Steiermark erscheint. An den Rand schrieb er: “Paßt auf, wenn Ihr in der Öffentlichkeit furzt. Vor allem, wenn Ihr amtshandelnden Polizisten nahe seid”. Dazu ein :-)

Das ganze Ding hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund, den die “Kleine Zeitung” so schildert:

In Grazer Anwaltskreisen kursiert derzeit ein E-Mail, das sich über einen kuriosen Strafbescheid belustigt: Ein 19-Jähriger wurde von der Bezirkhauptmannschaft Graz-Umgebung wegen eines Furzes, im Bescheid offiziell “Darmwind” genannt, zu einer Strafe von 50 Euro bzw. im Falle der Uneinbringlichkeit zu einem Tag Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. “Kein Faschingsscherz”, betont ein Anwalt. Und mokiert sich über das Urteil: “Wer kann schon etwas dafür, wenn ihm einer auskommt.”

Wörtlich lautet die ungewöhnliche Strafverfügung so: “Sie haben der Amtshandlung der Polizei als Unbeteiligter beigewohnt und neben den Beamten und den beteiligten Personen einen Darmwind (Furz) gelassen, was unter den Anwesenden zu großem Gelächter geführt hat. Dadurch wurden folgende Rechtsvorschriften verletzt: Paragraph 2 Absatz 1, Steiermärkisches Landessicherheitsgesetz.” Was sich so lustig liest, hat allerdings einen weniger lustigen Hintergrund: Beim Rinthparkfest in Frohnleiten war es am 26. Juli gegen 3.30 Uhr früh zu einer handfesten Rauferei gekommen, bei der es auch Verletzte gab. Die Sektorstreife der Polizei wurde hingeschickt, zwei Beamte kümmerten sich um die Schläger und die Verletzten. Doch dann mischte sich der 19-Jährige ein, der mit der Angelegenheit überhaupt nichts zu tun hatte – ­ und ließ schließlich heiße Luft ab. Was sich die Beamten nicht gefallen lassen wollten, es kam zur Anzeige wegen Anstandsverletzung.

Mal ganz im ernst. Wie würden Bielefelder Ordnungshüter reagieren, wenn sie annähmen, man hätte sie “angefurzt”. Dazu nochmal unser Anwalt: “Sie würden einschreiten”.

Oder die Nase absichtlich in den Darmwind drehen? Das Leben ist ernst. Besonders in Bielefeld, das heute hoffentlich unbeschadet den “Run & roll-Day” hinter sich gebracht hat. Zumindest hat man nicht gehört, jemand sei vom Ostwestfalen-Damm runtergekippt. So Höhe vom “Chrafischen”, wie die Omma der schöneren und besseren Hälfte immer über den Druckbetrieb Graphia ungefähr in der Mitte den Ossidamms sagte.

Braunschweig-Blog: Strafverteidiger – Notruf für Braunschweig und Umgebung 0152-03678378

Strafverteidiger – Notruf für Braunschweig und Umgebung 0152-03678378, rund um die Uhr ist für Sie für Notfälle in Strafsachen, Verhaftungen, Durchsuchungen etc. ein Rechtsanwalt erreichbar.

Bielefeld-Blog: A 33-Lückenschluß sorgt weiter für Diskussionsstoff

Am 25. September wird NRW-Ministerpräsident Rüttgers mit einem Spatenstich symbolisch auch den Bau des Abschnittes Ummeln/Steinhagen der A 33 eröffnen. Der Steinhagener Bürgermeister Besser (SPD), so hört man, wird dabei fehlen. Es gehe ihm in seiner Heimat “ein wenig sehr aufs Herz”. Kann man verstehen, schließlich geht ja die Diskussion um die Autobahn – auch hier im Blog – schon lange, ja Jahrzehnte. Mit wichtigen Argumenten Pro und Contra.

Zu hoffen ist, daß a) der Bau nun schnell voranschreitet, b) die Belastungen sich in annehmbaren Grenzen halten und c) die geplanten Lärmschutzmaßnahmen auch wirklich für die greifen, die unmittelbar von der Schnellstraße betroffen sind.

Wer häufig in Sennestadt auf die A33 Richtung Paderborn auffährt, sieht schon ziemliche Fortschritte. Auch wenn sie meist noch in Sand gezeichnet und gebaggert sind.

Detmold-Blog: Die ehemalige Falkenkrug-Brauerei

war am heutigen Sonntag eines der vielen “offenen Denkmäler”


ehem. Falkenkrug Brauerei

Die Geschichte der auf einem Steilhang im Detmolder Ortsteil Spork-Eichholz gelegenen Burgartigen Brauerei geht bis ins 17. Jahrhundert zurück.
Der heute Gebäudekomplex entstand zwischen 1857 und 1880.
1911 erfolgte eine letzte größere Erweiterung.
Heute wird das Ende der 80er renovierte Gebäudekomplex von der Waldorfschule genutzt.

In der Führung mit einigen Zeitzeugen ging es heute tief unter die Erde (ca 10m)  zu den Lagerkellern.
diese Gewölbekeller verlaufen zum Großteil unter weiten Teilen des Geländes, diese sind aus Bruchstein und Ziegelsteinen erbaut.

Treppe runter in die Kellerräume Tiefkeller1 Lüftungschacht? Lagerkeller

Das Eis, welches zum kühlen der Bierfässer gebraucht wurde, holte man damals im Winter aus einem ca 1 km entfernten Teich. Zum Teil kam es auch aus dem Schloßgraben. Die Fässer standen auf einer gemauerten Erhöhung, das schmilzende Eis konnte durch den tiefer gelegenen Gang abfließen. Die “Stützmauern” auf dem letzten oberen Foto wurden mit dem Umbau zur Waldorfschule eingebaut.

2. weltkrieg

Im 2. Weltkrieg wurden die Keller als Luftschutzbunker verwendet.
An den Eingängen einiger Kellerräume sind noch die Wegweiser lesbar.

Keller2 Wegweiser

Es fehlt ein Teil der Beschriftungen weil in den letzten Monaten ist ein Unbekannter in die Tiefenkeller eingedrungen und hat Teile der Wegweiser entfernt.

Im nächsten Jahr soll es am Tag des offenen Denkmal wieder Führungen am Falkenkrug geben. Solange müssen Neugieriege warten, selbst erkunden darf und kann man nicht.

Links:

- Artikel auf Detmold.de
- Fotos vom Umbau 1987/1988

Bielefeld-Blog: Erwiesen: KTvuzGutti kann im Anzug übers Wasser gehen

Die FAZ goutiert in ihrem sonntäglichen .Net einen Auftritt des jungen Herrn von und zu und weg und hoch und seitwärts eingesprungen sich drehenden Barons aus dem Fränkischen. Ort des Geschehens ist der Berliner Platz im Millionärsdorf Kronberg/Ts., also vor den Toren der Mainmetropole. Bei der Lektüre weiß man nicht, soll man nun grinsen, kichern, die seltsam bürgerlich-spießig-biedere Kernklientel ob ihrer Kaschmir-Denke und der “Ich-hab-schon-mal-gelebt-weiß-aber-nicht-genau-wie-leben-ohne-formale-Vorschriften-geht-Attitüde”:

Am Rand des Platzes ein Kernfamilienvater, dem die Natur die kantige Schädelform geschenkt hat, die ihm die vollendete Imitation seines Idols erlaubt. Die Haare zurückgekämmt, so dass sie den Quaderschädel betonen. Nadelstreifenanzug mit Weste, rosa-weiß gestreifte Krawatte mit passendem Einstecktuch. Randlose Brille. Beim Warten ein Bild der Nonchalance: Mit der einen Hand raucht er einen dünnen Zigarillo, mit der anderen krault er das Haar seines zappeligen Sohnes. Die blonde Gattin im rosa Pullover mit rosa Handtasche. Jeans der Marke „Victoria Beckham – Rock and Republic“. Heute ist Rock and Nobility angesagt.

Guttenberg, durch das Bad in der Vasallität euphorisiert, stürmt vorbei, Augen blitzend, Zähne gebleckt, und stößt als Dank, Gruß und Versprechen den lachenden Schlachtruf einer männlichen Walküre aus: „Ha, ha, ha, ha, ha!“ Sogar die Kragenspitzen weisen kampfeslustig nach oben, als säße ihm ein Hirsch im Brustkorb wie in einem Film von Lars von Trier.

Der Baron zu Guttenberg ist der Held eines Bürgertums, das die Erbschaftssteuer abschaffen und die private Kranken-
versicherung retten will und es für einen Skandal hält, wenn die Kinder keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen. Applaus in Kronberg für Elterngeld und Herdprämie – Subventionen für den bürgerlichen Lebensstil. Eine der Blasen, die in der Finanzkrise geplatzt sind, ist die meritokratische Legitimation der Lebenschancenverteilung. Wo bürgerliche Privilegien kaum noch durch Verdienste zu rechtfertigen sind, wird der Adel zum Vorbild, der seine naturgegebenen Vorrechte in ästhetisches Kapital umgemünzt hat.

Wir hier draußen in der Diaspora der Republik, mit OWL und Bielefeld sozusagen im Kernschatten der Macht, verloren zwischen Ruhrgebiet und Hannover, wo Ernst-August unsere Huldigung empfangen könnte, vielleicht noch der Schaumburg-Lippe dazwischen in Bückeburch, wir werden wohl nie in den “Genuß” eines Gutti-Auftrittes kommen. Dabei lägen erlesene Klamotten bereit. Von Brioni zB. Da können wir hier gut mithalten. Wir würden Sie schon standesgemäß umrahmen. Denkt der junge Herr Baron doch ganz öffentlich darüber nach, aus der Politik “fortzugehen”.

Es wäre einfach zu traurig, Gutti. Worüber schrüben wir, die BUNTE und vor allem Gutti-Klon Kai Diekmann in der BLÖD denn dann? Tun Sie uns das nicht an. Werden Sie bitte OPEL-Chef und führen Sie die Butze in die Insolvenz und dann ins Chrab. (Grab).

Bielefeld-Blog: Ach Guido, Du hast doch keine Ahnung

http://www.youtube.com/watch?v=aC4phBkladQ

Hier erklärt der ehemalige 18% – Kasper und geistige Möllemann-Mitflieger in seiner ganzen Ahnungslosigkeit für seine Partei die “Piratenpartei”. Gestern Abend lief bei uns im Hintergrund “Schlag den Raab”, dann “Last night of the proms”, dann wieder “Schlag den Raab”. Ein weiblicher und ein männlicher Twen hatten mal Lust, mit den “Alten” auf größerer Fernsehfläche zu gucken. In den TV-Nachrichten huschten sie verschämt mit der Kamera über die Proteste von “Piraten” und “Grünen” gegen die Abteilung “Horch und Guck” eines gewissen Wolfgang S. aius dem Regierungslager.

“Da demonstriert grad mein Bruder bei den Piraten mit”, warf der weibliche Twen ein. Eine Diskussion über das Wahlverhalten Gleichaltriger entspann sich. Ergebnis: Nicht alle jungen Leute wählen Piraten, ein paar lassen sich – O-Ton des jungen Mannes – “Von den CDU, SPD und FDP-Zuhauses inspirieren, die haben keine eigene Meinung”. So ist das also.

Vielleicht sollten sie sich alle auf StudiVZ, wo sie so bereitwillig ihre privaten Daten ablegen, mal von Guido Westerwelle erklären lassen, wie das so ist mit den “Piraten” und dem angeblichen Gulli, in dem Stimmen für diese junge Partei verschwinden. Siehste Guido, dann zitieren wir mal, was junge Leute dazu sagen: “Bevor ich dem und der Partei eine Stimme geben würde, lasse sich sie lieber den Gulli runtergehen, indem ich “Horst Schlämmer” auf den Wahlschein schreibe”.

Pech gehabt, Guido. Als Anwalt ihrer Interessen sehen nur die Dich, die schon mit 18 Anzug tragen, Scheitel rechts und gelbgestreifte Krawatten: “Ich bin neoliberal. Und stolz darauf”. Sozusagen die Mißfelders in gelb.

Der 24 jährige Typ bei “Schlag den Raab”, angeblich Mensa-Mitglied mit IQ 143 wurde vom Publikum wegen seiner kotzigen Art ausgebuht, weil er sich wie viele Juso/Jungliberaler/Junge Unions-Mitglied gab: “Großkotzig”.

Bielefeld-Blog: Herbstbote. Poliert

p1040546.JPG

Sie prasseln rings um den in seiner Neobrachflächigkeit das schon wunderschönen Kesselbrink aufs Teerpflaster. Platsch. Erstaunlich, daß die Inhalte der stacheligen Schalen bei der Fallhöhe heil bleiben.

Bielefeld-Blog: Des JahresP? Ach was: Des Jahrhunderts!

p1040549.JPG

Liebes Westfalen-Blatt. Da habt Ihr ja richtig charmant übertrieben. Mal sehen, was Ihr zum finalen WM-Qualifußballknüller Rußland – Deutschland im Oktober schreibt. Jahrtausendspiel?

Regensburg-Blog: Auf gehts – Noch 14 Tage bis zur Wahl

wahlplakate.jpg 

Xaverl: Do hengans umanand – de de gwäid wern woin. Wennst des glabst wos so song dann sans alle guad. Owa der gscheide Proffessa Falta hod scho gsagt.  …. Schauts owe.

Übersetzung: Da hängen die Plakate von denen die gewählt werden möchten. Nach den eigenen Angaben auf den Plakaten sind sie alle gut. Aber was sagte schon der Professor Falter … siehe unten.

Enrico Uccello – Prof. Dr. Jürgen Falter und die Wahlversprechen
Enrico Uccello – Franz Müntefering sagte: