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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Fr
11
Sep '09

Bielefeld-Blog: Vorsprung durch Technik

armbiahlen.jpg

Wenn nicht Ahlen schlagen, wen dann? Arm. Bi machts wie die Nationalelf und dreht in Halbzeit 2 auf. Verdienter Heimsieg über Rot-Weiß. Da wird der uns indirekt bekannte Fitneßtrainer aber noch viel Arbeit an der Werse haben….

Bielefeld-Blog: Aus dem Heim, aus dem Sinn

Kaffeewahl Out-of-Home-Medien beleben aktuellen Bundestagswahlkampf verkündet stolz der Außenwerbebevollmächtigte eines Mindener Kaffeerösters, der auch in der Metropole eifrig plakatiert hat. Wenn man sich den Spruch mal auf der Zunge zergehen lässt, bleibt ein mokkabitterer Nachgeschmack: Demokratie ist, wenn egal ist, was ihr wählt. Anders ausgedrückt: Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten…

Bielefeld-Blog: 9/11: Man kommt nicht dran vorbei

Eigentlich wollte ich nichts darüber schreiben, wie in der Welt und mehr und mehr auch in den USA der Gedanke Raum greift, nicht ein paar Höhlenbewohner aus Afghanistan hätten das Inferno am 11. September 2001 in New York entfesselt sondern die Regierung Bush selbst. Nach allem, was dann an Lügen, Verschleierungen und Schweinereien im “Namen des Kampfes gegen den Terrors” geschah zeigt folgerichtig, welche Bastarde da am Werk waren. Wer ABC-Waffen im Irak erfand und die Welt vor der UN belog, um ein Land zu überfallen, der bringt auch Dinge fertig, die man kaum zu glauben wagt.

Statt nun auf Untersuchungen zu verlinken, die das 9/11-Komplott ziemlich aufdecken und die “Öffentliche Untersuchung” ad absurdum führen, einfach der Ablauf seitdem, wie er auf der einschlägigen Wikipedia-Seite gelistet ist:

* Wahlbetrug 2000 in Florida
* Bushs erfolglose Versuche als Unternehmer; Urlaub und Desinteresse als Präsident
* 9/11-Anschlag, Bushs Desinteresse (Buch: „Mein kleines Zicklein“)
* Ausreise des Bin-Laden-Clans trotz strikten Flugverbots
* Bush-Bin-Laden-Connection, extrem hohe Investitionen der Saudis in den USA (860 Mrd. US-Dollar, davon 1,4 Mrd. $
Zahlungen an Bush-Clan und Freunde)
* Frühere Aufrüstung von Saddam durch die Amerikaner in den 80ern
* drastische Aufrüstung, riesige Gewinne bei US-Rüstungskonzernen (Carlyle Group, Halliburton)
* Bin Laden nicht mehr interessant, Behinderung der Ermittlungen durch Politik
* Öl-Interesse/Pipeline in Afghanistan. Hamid Karzai als Ex-Öl-Berater
* fingierte Irak-Al-Qaida-Verknüpfung
* fingierter Bestand an Massenvernichtungswaffen im Irak
* fingiertes Bedrohungsszenario: Terrorgefahr überall
* USA PATRIOT Act: komplette Überwachung der Bevölkerung
* Angriff auf den Irak: Realität des Krieges: unschuldige Opfer, tote Zivilisten, Kinder, Folter, junge Soldaten, die mit Rockmusik
in den Krieg ziehen und die entmenschlicht Witze mit Leichen machen.
* Anwerben von Soldaten in US-Armutsvierteln „The army is an option“
* Interview mit patriotischer Soldaten-Mutter, die später ihren Sohn verlieren wird
* Beschimpfung von Anti-Kriegsdemonstranten
* Unternehmer-Workshop: riesige Gewinne locken, die US-Unternehmen im Irak verdienen werden
* Sinnlosigkeit des Krieges. Ausnutzung der Armen. Krieg aus Profitgier
* Eine winzige Minderheit von Abgeordnetensöhnen dienen im Irak (nur ein Abgeordnetensohn)
* Abschluss: Vergleich des Kriegs gegen den Terror mit dem Ewigen Krieg von Orwells 1984, dessen Ziel der Machterhalt ist,
indem er eine ständige Bedrohung und Verarmung der Bevölkerung erzeugt.

Bielefeld-Blog: Mutti Merkel darf nicht kritisiert werden

Anscheinend schwebt die “Volkskanzlerin” einer bestimmten Klientel bereits über den Wolken und ist unfehlbar. Da sie ja den Papst ebenfalls kritisierte, ist sie unfehlbarer als der “Stellvertreter Gottes auf Erden”. Da kommt es nicht gut, wenn der Chefunterhändler der Regierung in Sachen Opel, der ehemalige Contichef Wennemer, gegen die seltsam wachsweiche Entscheidung votiert. Mutti verbat sich ja auch Kritik in Sachen Afghanistan, Mutti verbat sich, ein Bild von der Stasiobservation seinerzeit zu veröffentlichen, Mutti verbat sich Kritik an der Totgeburt “Gesundheitsreform nebst Gesundheitskarte”, Mutti verbat sich Kritik an der “Rettung” der Hütchenspielerbanken mit hunderten von Steuermilliarden, Mutti verbat sich Kritik an der kolossalen Neuverschuldung des Bundes, Mutti verbat sich Kritk an der Leyenhaften Internetsperre stat Löschung solcher Seiten, Mutti verbat sich Kritik am Lissabonner “Aushebelungsvertrag” der EU, Mutti verbat sich eine Volksabstimmung des dämlichen deutschen Pöbels, Mutti verbat sich Kritik an der stümperhaften Behandlung des Falles “Wardan-Werften Rostock” in ihrem Wahlkreis.

Wenn man so wenig Ahnung und Durchblick hat wie Mutti, sollte man sich im gepanzerten Dienst-Audi zu Fielmann fahren lassen und eine kostenlose Fassung nebst Durchblickgläsern in erheblicher Stärke gegen fehlende Weit -, Um – und Fernsicht verpassen lassen. Aber gelernt, wie man “Regimekritiker” abbügelt, das hat sie in der seligen DDR.

Bielefeld-Blog: Wie beim Weltspartag

Hab ich mich letztens gefühlt als ich bei der Tanke meines Vertrauens noch einige abendliche Besorgungen machen musste ( keine Blättchen mehr =).
Ich drücke dem wie immer Lehrbuchgutgelaunten Mitarbeiter des Ölkonzerns mein Kleingeld in die Hand,
worauf er dass ganze in einen Cash-O-Mat wirft.

Das heißt eben oben Geld rein und unten Wechselgeld raus!

Wie unpersönlich ist das denntanke-mannheim-sortiment-2.jpg bitte ?
Als ich gleichermaßen fasziniert wie auch irgendwie angeekelt dieses Spektakel beobachte, fleucht mir noch ein :” Ne,oder..” heraus was der Mitarbeiter des Scheich-Konzerns mit einem müden Lächeln quittiert.

Er würde sicher auch was dazu sagen, aber die Position in der er gerade ist lässt es nicht zu.

Niemand beißt die Hand die Ihn füttert.

Aber für mich als Endverbraucher hat dass ganze schon einen seltsamen Beigeschmack.
Ich meine wenn das ganze wesentlich schneller laufen würde und ich evtl. sogar noch dran sparen könnte,
ok dann bin ich dabei.

Aber so ?!

Ich würde drauf wetten dass in 5 Jahren wohl kein Mensch mehr an den Zapfsäulen der Nation steht, sondern nur noch ne Blechbüchse die einem das Geld abnimmt…

Erinnert alles ehr an die Express-Kassen bei dem großen schwedischen Möbelhaus,
mit denen ja auch etliche Kassenkräfte wegrationalisiert worden sind.

Die Frage ist:
Wollen wir als Verbraucher dass ?

Ich meine, wenn ich online was bestelle, dann bringt es mir ja auch der Man mit den Paketen.
Was ja auch irgendwie sein muss.
Ich will nicht von Robotern bedient werden, weil ich mir selbst viel zu sehr als Zahnrad in dieser Maschinerie vorkomme..

Word Up .

euer,

Wordz

Frankfurt-Blog: 3D-Animation in Perfektion

Für alle, die sich für außergewöhnliche 3D-Animation interessieren: nächsten Mittwoch (16.09.) kurz vor 21 Uhr auf der Hauptwache Frankfurt, spektakuläre Aktion zur IAA von Volvo – 3D Open Air-Kino in neuer Dimension! Einen ersten Eindruck, was euch dort erwartet, bekommt ihr unter folgendem Link: www.projectionsonbuildings.com

Bielefeld-Blog: Eine Idee für Bielefeld: Eintritt verlangen

Kuckt mal. Das hat was. Wenn Hans-Rudi das liest geht die Luzy auch hier ab:

Wer ins Disney World nach Orlando Florida will muss zukünftig nicht nur dafür Eintritt zahlen, sondern einen Eintritt zahlen damit er überhaupt in die USA rein darf. Der Senat hat gestern Mittwoch mit 79 gegen 19 Stimmen ein Gesetz angenommen, welches für alle Besucher der Vereinigten Staaten ein Einreisegeld von 10 Dollar verlangt, der “Tourism Promotion Act 2009″. Mit den Einnamen soll eine Werbekampagne finanziert werden, durch die bis zu 1,6 Millionen Touristen mehr pro Jahr in die USA reisen sollen.

Das bedeutet, die ausländischen Touristen zahlen für die eigene Tourismuswerbung damit sie nach Amerika gelockt werden um dort Einritt zu zahlen. Man zahlt also Eintritt damit man Eintritt zahlen darf. Toll ausgedachtes System um Leute abzuzocken. Ausserdem sollen 40.000 neue Jobs dadurch entstehen. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss das Repräsentantenhaus noch zustimmen. Das Vorhaben ist bei der Europäischen Union auf scharfe Kritik gestossen.

Na? Immerhin ist die Metropole ja sowas wie ein gefühltes Bambi-Land. Offiziell gibt es sie nicht. Bielefelder fühlen, es gibt sie. Eine Alm ist auch da. Und Heidis und Alm-Öis werden sich auch ne Menge finden. Neu-OB Peter “Pit” Clausen mit seinem Bollerwagen könnte ja den “Scout” spielen, wie das so schön in Neusprech heißt. Da kommt endlich mal Kohle in die leeren Kassen.

“Die Sparrenburg einmal rauf. Und einmal wieder runter”.
Führung mit OB Peter “Pit” Clausen. Pudding und Carolinenquelle kostenlos.

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Bielefeld-Blog: 18 Uhr Alm: Arm. BI empfängt Nach RW Ahlen

Zu Rot-Weiß Ahlen, dem bisher eher glücklosen Verein aus der Nachbarschaft haben wir eine “Beziehung um ein paar Ecken”. Die Tochter einer Bekannten ist mit jemand liiert, der den Profis dort Ausdauer beibringen soll. Scheint aber bisher nicht so gut zu klappen. Mal sehen, ob Edelzweitligist Arm. Bielefeld die Aufgabe mit einem Heimsieg löst.

Anpfiff ist um 18 Uhr.

Bielefeld-Blog: Kommt eine Anfechtung der Kommunalwahl?

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Für Außenstehende klingt es kompliziert. Macht aber Sinn, wenn man sich da reinvertieft. Also: CDU + FDP + BfB haben in der Bezirksvertretung Jöllenbeck 51,5% = 7 Sitze. SPD + Grüne + Linke haben 48,5% = 8 Sitze. Geht nicht? Geht doch. Sagt das Wahllandesgesetz. Das ja bekanntlich im Düsseldorfer Landtag mit entsprechender Mehrheit verabschiedet wurde. Es bevorzugt die Kleinsten. In Jöllenbeck ist das aber die Linke und nicht die FDP. Und weil man mit “Kommunisten” im “bürgerlichen Lager” (beknackter Begriff) Probleme hat, will man ein Landesgesetz kippen. Oder so.

Simples Miteinanderreden scheint auch in der Metropole nicht zu funktionieren. Wäre nämlich in Jöllenbeck die FDP die bevorzugte kleine Partei gäbs statt Untersuchung ein Sektchen. Abgesehen davon ist das Landesgesetz irgendwie hirnrissig. Wer die meisten Stimmen gleich Sitze hat, regiert. Fertig.

Bielefeld-Blog:

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tja und wem der Run and Roll Day auf dem Ossi nicht reicht, der kann ne Woche später auch bis nach Herford latschen oder radeln oder skaten. Hauptsache ohne Motor!

Die Straße ruft! Was für ein ansprechendes Motto. Für den nächsten Rund and Roll Day schlage ich deshalb als Motto noch: “Der Ossi gröhlt” vor. Aber bitte, das ist ausnahmsweise mal völlig unpolitisch gemeint.

Bielefeld-Blog: Umfragen. Manipuliert bis zur Lächerlichkeit

Man fragt sich, für wie bescheuert ein Umfragen-Manipulinski wie Infratest-Dimap das gemeine Urnenpöbelvolk eigentlich hält. Die Frage steht auch im Raum, ob die nicht einfach ihre Fragen selbst beantworten. Unsere Callcenter-Diskutanten hier könnten dazu abendfüllende Vorträge halten. So wie bestellt:

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends kann die Linke gegenüber der Vorwoche um einen Punkt zulegen und erreicht zwölf Prozent der Stimmen. Die Grünen verlieren einen Punkt und erreichen ebenfalls zwölf Prozent. Die Union kommt unverändert auf 35 Prozent der Stimmen, die SPD erreicht unverändert 23 Prozent. Die FDP liegt unverändert bei 14 Prozent. Union und FDP hätten damit weiterhin eine Mandatsmehrheit im Bundestag.

Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche 1.000 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

Bei der Direktwahlfrage müssen beide Kandidaten Einbußen hinnehmen, der Abstand zwischen der Bundeskanzlerin und ihrem
Herausforderer vergrößert sich allerdings von 29 auf 32 Prozentpunkte. Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen,
dann würden sich 55 Prozent für Angela Merkel (-2 im Vergleich zur Vorwoche) und 23 Prozent für Frank-Walter Steinmeier (-5)
entscheiden.

Fast zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) erwarten, dass Angela Merkel beim bevorstehenden TV-Duell besser abschneiden wird als Frank-Walter Steinmeier. Nur 15 Prozent glauben, dass Frank-Walter Steinmeier besser abschneiden wird.

Beim bevorstehenden “TV-Dreikampf” in der ARD zwischen Guido Westerwelle, Jürgen Trittin und Oskar Lafontaine glauben 46 Prozent der Befragten, dass der FDP-Chef am besten abschneiden wird. 26 Prozent erwarten, dass Oskar Lafontaine am besten abschneiden wird. Nur zwölf Prozent glauben, dass Jürgen Trittin bei dieser Diskussion am besten abschneiden wird.

Die Zustimmung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist trotz der Diskussion um den jüngsten Luftangriff gewachsen. Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend sprechen sich 57 Prozent der Bundesbürger dafür aus, dass die Bundeswehr “sich möglichst schnell aus Afghanistan zurückziehen sollte”. Dies sind zwölf Punkte weniger im Vergleich zum Juli dieses Jahres. 37 Prozent sind der Meinung, die Bundeswehr sollte weiterhin in Afghanistan stationiert bleiben (+10). Nur vier Prozent der Befragten geben an, dass der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ein “entscheidendes Thema” für ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl sei. 36 Prozent sagen, es sei ein “wichtiges Thema” für ihre Wahlentscheidung. Für eine Mehrheit der Befragten von 58 Prozent ist der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hingegen “kein wichtiges Thema” für ihre Wahlentscheidung.

Wie können bitteschön “Fast zwei Drittel der Deutschen erwarten”, daß Frau Kanzlerin im TV-Duell besser abschneidet als Frank jetzt mit Walter Steinmeier? Haben sie es bereits gesehen? Was soll der Humbug?

Bielefeld-Blog: Oben: So sehn wirkliche Sieger(innen) aus

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Die deutschen Fußballmädels haben den Herren mal wieder gezeigt, wie man Titel gewinnt. Sie schlugen die Engländerinnen in einem grandiosen Match mit 6:2.

Fast gingen sie ein wenig unter, wurde doch in Berlin grade ganz großes Theater geboten:

Commedia dell´OPEL.

In der Hauptrolle: Die demnächst um mehr als die Hälfte geschrumpfte Belegschaft des mit 9% Marktanteil eher nebensächlichen Automobilisten. “Verzicht, Verzicht, Verzicht” heißt in Bälde der große Chor, den Regisseur Po falla aus Verdis Nabucco geklaut hat. Gestern versuchten sie noch unter Champagnerströmen an den Opel-Bändern ein paar Schrauben einzudrehen. Diese Insignias wird man dereinst als “Sonderserie Magna” verhökern.

Die “Tragische Figur” gab die Kanzlerin höchstpersönlich. Im grünen Rennblazer marschierte sie zackig zum Rednerpult und verkündete der Weltpresse: “Opel is jerettet. Aber die Bedingungen kenne ich nicht”.

In den Kulissen wartete hämisch grinsend Dschi Emm aus Detroit, der weiterhin mit 35% Anteil an Opel und mit US-Steuergeldern aufgedickte Konzern mit den doofen, veralteten Autos, die kaum einer will.

Später dann Zweiter Akt/Zweiter Aufzug der Comedia dell´OPEL. Ort der Handlung: Pressekonferenz der OPEL-Treuhand. Verkündung des großen Nichts. Als sich der Vertreter der Bundesregierung, Ex-Contichef Wennemer und der Vertreter der OPEL-Werksbehafteten Länder, Insolvenzverwalter Dirk Pfeil vor die Mikros drängten, platze die Bombe, die aber keiner wahrnehmen wollte: Wennemer stimmte gegen den Verkauf von OPEL an Magna, Pfeil enthielt sich der Stimme. War aber ziemlich maulig im TV.

Ja was denn nun? Rettung? Verkauf? Ach was, Cheffin hatte gesprochen im grünen bebenden Blazer. Volk bleibt doof. Keiner weiß nichts. Vor den Wahlen. Danach beginnt das große Schlachtfest.

Später am Abend dann bei M. Illner im ZDF: Guido Westerwelle, Renate Kynast und Gregor Gysi. Die von Vielen so sehnlich erwartete Demontage der Linken gelang nicht, Renate Kynast verhaspelte sich ein ums andere mal und Gudio Westerwelle bezog Positionen gegen die Regierung, die nicht nur Illner fragen ließen, wie er denn da eigentlich mitregieren will.

In Bielefeld schaute man dem Mann von OPEL/SAAB/GM-Hagemann ins Gesicht. Sein Mund stand und blieb offen. Seinem Stammeln konnte man lediglich entnehmen: “Ich bin platt. Was sollte das denn nun?”

Nichts, lieber Freund, sollte das. Außer eine inszenierte Comedia dell´OPEL, die der Kanzleuse den Hintern retten soll. Vielleicht hat es ja geklappt. Aber der gemeine Urnenpöbel kann mittlerweile auch GM + OPEL + MAGNA + Sberbank + GAZ+Millliarden – steuergelder zusammenzählen und stellt wenig erstaunt fest, daß vor allem Eines ziemlich leer wird dabei: Das eigene Portemonnaie. Davon kann er dann allerdings keinen OPEL kaufen.

Bleibt die Frage offen, warum eine deutsche Kanzlerin sich vor Kameras stellt und die “Rettung” eines amerikanischen Privatunternehmens verkündet, dessen Inhaber ein amerikanischer staatlicher Automobilkonzern ist.

Das kann nur der allwissende Professor Duddenhöfer mit einer seiner ständig wechselnden Wasserstandsmeldungen beantworten. Gell Duddi, Du alte Unke?