StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Sep '09

Aachen-Blog: OMA ULLA WIRD VERMISST

  VERMISST  


  

Seit dem  3. September 16.30 Uhr wird die 81-jährige Frau Ursel Gertrud DOMINIK aus einer Seniorenresidenz in Aachen-Hanbruch vermisst. Sie ist an Demenz erkrankt, orientierungslos und bezüglich der abgekühlten Witterungslage zu dünn bekleidet. Die bisherigen Suchmaßnahmen verliefen erfolglos.

 

Personenbeschreibung: Etwa 170 cm groß, 81 kg schwer, kräftige Statur, grau/weiße kurze Haare, trug eine braune Hose mit Gummizug, ein beige farbiges Sweatshirt mit langen Armen, weiße Schuhe mit Absatz, ein Hörgerät am rechten Ohr und in der Kleidung ist ihr Name verzeichnet.

 Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie als hilflose Person angetroffen wird. Bei Antreffen oder Hinweisen zum Aufenthaltsort bittet die Aachener Polizei um eine Mitteilung,  Tel. 0241/ 9577- 31201  oder  0241/9577- 34250.  

Bielefeld-Blog: Da mault selbst das Westfalen-Blatt

Ausländer zu beschimpfen geht in Ordnung. Schließlich macht der Rüttgers das ja auch, und der ist schließlich Ministerpräsident.
Diesen Schluss mag der ein oder andere Fehlgeleitete nach Rüttgers’ Entgleisung ziehen, und das ist das Fatale. Der NRW-
Landesvater, der sein Kabinett mit einem Integrationsminister schmückt, hat aus der Empörung nichts gelernt, die er vor Jahren mit dem Slogan »Kinder statt Inder« ausgelöst hatte. Es war kein falsches Wort, das ihm in Duisburg bei einer Wahlkampf- veranstaltung im Eifer der Rede über die Lippen gekommen ist, sondern ein wohlformulierter Satz. Rumänen als unpünktlich und unfähig hinzustellen – das war kein Versehen, das war eiskaltes Kalkül. Klar: Bei den Nokia-Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz nach Rumänien verloren haben, kommen solche Parolen gut an. Aber für die 15 500 Rumänen, die in NRW leben, für gebürtige Siebenbürger wie Peter Maffay – für sie muss es ein Schlag in die Magengrube gewesen sein. Dass junge Menschen nicht wählen gehen, liegt eben auch an Leuten wie Jürgen Rüttgers. Von Integration reden und unterm Tisch zutreten – das kommt nicht gut an.

Liebes Westfalen-Blatt. Wo ist das Problem? Paßt nahtlos zu Roland Kochs “Jüdischen Vermächtnissen”, Westerwelles “Kommunisten vor der Tür” und anderen halbseidenen Äußerungen. Aber man muß sie ja nicht wählen. Man kann sie sogar abwählen. Den Rüttgers “Landesvater” zu titulieren, ist allerdings ein Hohn an sich. Partieller verbaler Totengräber passt eher.

Bielefeld-Blog: 90 Tote im 17. Bundesstaat Hindukusch: “Robuster Stabilisierungseinsatz”

“Aufständische” (wer immer das ist) entführen (klauen) zwei Tanklastzüge. Bundeswehrsoldaten versuchen das zu verhindern. Klappt natürlich nicht. Sie rufen die NATO-Luftwaffe zu Hilfe. Diese hat nichts besseres zu tun , als die Tanklastzüge aus der Luft zu bombardieren. Ergebnis: die beiden Tanklastzüge explodieren. Der Gouverneur der Provinz, Mohammed Omar, bezifferte die Zahl der Toten auf 90, die meisten seien Zivilisten. Auch BBC berichtet, das unter den Toten viele Dorfbewohner sind. Zivilisten.

Was werden die überlebenden Dorfbewohner jetzt denken (und tun)? Ist die Tötung von Zivilisten in diesem Fall (es ging um den Diebstahl von zwei Tanklastzügen) als Kriegsverbrechen zu betrachten? Quelle: Die Zeit.

Dazu Roland Kochs Speerspitze in Poberl (Politisches Berlin), Kriegsminister Jung: “Wir haben keinen Krieg in Afghanistan”.

Die Stellungnahme des Reichskriegsministeriums in Poberl ist auch zum Zungeschnalzen: “”Es handelt sich um einen Stabilisierungseinsatz, zugegeben um einen recht robusten Stabilisierungseinsatz, der Kampfhandlungen miteinschließt.”

Man wird den Eindruck nicht los, daß die deutschen Militärs gradezu danach gieren, ein paar hundert Milliarden in die Hand zu nehmen und mal so richtig gründlich aufzurüsten. Und dann “Hurra”.

Bielefeld-Blog: Domino-Day

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Ab jetzt rollen Dominostein um Dominostein, Printe um Printe, Oblate um Oblate in die Lebensmitteloutlets, Discounter und Großmärkte. Die Weihnachtssaison ist eröffnet. Wir werden es doch wohl noch schaffen, daß sie bis zum 24. Dezember gut abgelagert sind? Sind ja nicht alle so wie die schönere und bessere Hälfte, die sich notfalls heimlich in eine Vorladenecke stellt, die Dominoschachtel im Anriß?

Bielefeld-Blog: Wie Bertelsmann US-Kids krallt

Die Internet-Lernplattform scoyo startet mit einer Beta-Version noch in diesem Monat in den USA. Dies kündigte scoyo-Geschäftsführer Ralf Schremper, 37, in einem Interview mit dem Branchendienst kress report an. scoyo ist eine Tochter des
Medienkonzerns Bertelsmann. Damit expandiert das noch junge Startup bereits wenige Monate nach dem offiziellen Deutschlandstart. “Der amerikanische Markt ist fünfmal so groß wie der in Deutschland. Die Internetaffinität ist zudem sehr groß, die Breitbandpenetration ähnlich hoch wie in Deutschland”, begründet Schremper den Schritt nach Übersee. Kernangebote seien zunächst Mathe und Science, also Biologie, Physik und Chemie.

Neben dem Start in den USA expandiert scoyo nach Österreich und in die Schweiz. Noch in diesem Jahr kommen zudem zwei Nintendo DS-Produkte auf den Markt, für 5- und 6-jährige Kinder sowie die Klassen 5 und 6. scoyo im Internet bietet Lernmodule für die Klassen 1 bis 7. Mit der Entwicklung in Deutschland sei man “sehr zufrieden”, sagt Schremper, der das Projekt scoyo aus der Unternehmensentwicklung von Bertelsmann heraus übernahm. Konkrete Nutzerzahlen nennt der Geschäftsführer nicht, diese seien in der Aufbauphase nicht aussagekräftig.

Der deutsche Nachhilfemarkt wird auf ca. 1 Mrd Euro jährlich geschätzt. Zudem haben virtuelle Spiel- und Lernwelten wie panfu.de
(u.a. Holtzbrinck Ventures), Club Penguin (Disney) und Habbo Hotel (Sulake) einen enormen Zulauf. Auch bei Bertelsmann in Gütersloh heißt es von offizieller Seite, der Start von scoyo “stimme zuversichtlich”.

Aus einer Pressemeldung der Datenkrake. Erst macht man Schule madig und klein und dann hilft Bertelsmann nebst den anderen weiter. PPP läßt grüßen.

Heilbronn-Blog: INTERNATIONALES ROLLHOCKEY TURNIER

Der REV HEILBRONN veranstaltet vom Freitag, den 4.9.2009 – Sonntag 6.9.2009 ein großes Internationales Rollhockey Turnier mit 12 Mannschaften aus 5 Ländern.

Teilnehmende Mannschaften:

REV Heilbronn (D – Veranstalter)
TSG Darmstadt (D – Titelverteidiger)
HCF Tourcoing (F)
SHC Fontenay (F)
Royal Sundays Club Brüssel (B)
HC Kurink (B)
RHC Uri (CH)
RHSC Herne Bay Utd. (GB)
TGS Ober-Ramstadt (D)
ERG Iserlohn (D)
ESV Ansbach (D)
Hammer SV (D)

Am Samstag Abend gibt es eine Player-Party mit DJ KIWI und Barbetrieb statt – Der Eintritt an allen drei Tagen ist frei !REV Heilbronn

Bielefeld-Blog: Erlebnisbericht vom SKS-Sauerland MTB Marathon

Erlebnisbericht vom SKS-Sauerland MTB Marathon, oder: Aaaalter, wie geil ist das denn?

Nach meiner nicht wirklich freiwilligen (Rad-) Sport Pause im Frühjahr will ich zum Ende der Saison nochmal eine Attacke reiten. Bei Bei meinen Testritten beim Kölkencup und den 3 Stunden von Detmold, habe ich den Motor erstmals richtig hochgedreht. Und siehe da, er hat gehalten!

Hurra !! Also auf ins Sauerland.

Die Anfahrt im Morgengrauen in´s idyllische Schmallenberg-Grafschaft, wird aufgrund eines defekten Tom Tom´s mittels Shell-Atlas (Jg. 1986) angegangen. Es sind nur 4cm auf der Karte, also reichen die 2,5 h bis zum Start dicke aus. Doch ab Brilon war Schluss mit lustig. Großbaustellen, die selbst in Bielefeld anno 2009, Bewunderung hervorrufen würden, zwingen mich auf Nebenstrecken und somit ins Reich der gelben Nummernschilder. Also cool bleiben, einfach mit 45 km/h hinterherzuckeln und die herrliche Landschaft im HSK genießen. Piekfeine idyllische Dörfer in traumhafter Spätsommer-Morgen- Kulisse, entlocken mir ein erstes: „Aaalter wie geil ist das denn hier?“ Doch beim Blick auf Uhr, Tacho und Thermometer, holt mich eine schlimme Befürchtung zurück in die Realität. Es ist schon 8:30, ich bin noch nicht mal in Olsberg, draußen sind es gerade mal 8°C und an der nächsten Steigung werden die mit den gelben Nummernschildern dort vorne, anhalten und vorsorglich schon mal ihre Schneeketten aufziehen. Und es sind wahrscheinlich genau die gleichen Benelux Kampfsäue die, gesetzt den Fall wir erreichen jemals Grafschaft, nachher beim Rennen mit Höllenspeed durch die Wälder jagen und mich ganz alt aussehen lassen werden.

 

Ca. 15 km vor dem Startort kommen mir schon die ersten Heißkisten beim Warmfahren entgegen. Wahrscheinlich Holländer, die müssen schon vor ner Woche Zuhause losgefahren sein.

 

Noch 40 Min bis zum Start. Mit Warmfahren wird wohl nix werden. Also schon mal die Klamotten zusammensuchen, anziehen (kein Problem bei 35 Km/h Reisegeschwindigkeit), Kassette von Suicidal Tendencies rein, Fenster runter, mitgröhlen und warmrocken im Auto.(Das Riff von : Why don´t you kill your fucking self ? Sollte mir den ganzen Tag nicht mehr aus dem Ohr gehen

Und schon wieder entfährt mir ein:“ Aaalter wie geil ist das denn ?

 

Endlich da ! Noch 5 Min. bis zum Start. Da ist sogar noch ein Parkplatz hinter dem Flatterband, wo noch gar keiner steht. Super, extra für meinen Opel freigehalten! (Genau an dieser Stelle sollte 5 Min später eine 1000 köpfige wildgewordene Mountainbiker-Horde entlang preschen)

 

Wichtig ! Noch ein kurzer Materialcheck. Denn hier will ich nicht riskieren,dass mir, wie letzte Woche beim Rennen in Detmold, `ne Kurbel oder andere wichtige Bauteile meiner scharfen Giant Carbon Rennfeile, verlustig gehen. Denn dass könnte unter Umständen einen 30 Km Fußmarsch durch die Wildnis, zurück zum Start, bedeuten.

 

Aber halt, noch wichtiger!! Ich packe mir einen Stapel Arminia Aufkleber ein und auf dem Weg zum Start beklebe ich jeden Laternenmast und jedes Verkehrsschild. Und bevor die unbescholtenen Bürger von Grafschaft sich versehen, haben die Blauen das Dorf quasi im Handstreich eingenommen.

Hurra, hurra, die Bielefelder die sind da !!

 

Noch eine Minute bis zum Start und vor mir auf der Dorfstraße steht ein schier endlos bunter Lindwurm, der vor Adrenalin strotzend, mit den Hufen scharrend, auf den Startschuss wartet um dann wie eine Stampede los zu donnern.

Also mogele ich mich an den Ordnern vorbei in die 1. Startreihe und frage ganz schüchtern: „Tschudigung, darf ich da mal rein. Ich war im Stau und bin Lizens“

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Da stehe ich nun in Reihe 1, schaue mich um und denke mir: Aaalter wie geil ist das denn hier? Ich bin back in the pack. Da stehen sie ,die ganzen Helden der Szene. Die Jungs aus der Lexxi Sekte um den heiligen Nicolaus*, Tom Pink* (wie immer in rosa Söckchen), Andre von Doornkaat*, Klaus Reinlich* ( wie immer mit frisch geputzten Bike) Thomas Schnulze-Piephan* mit seinen Knackarsch Ladies vom Burn Baby Team. Dabei schweife ich für einen winzigen Moment ab und bin gedanklich schon bei der After Race Körperpflege in den grauen DRK Duschzelten.

Eine Haufen roter Nissan Trikots und ein gurgural, grunzendes Sprachgewirr, zeugen davon dass Holland und Belgien hier vorne stark vertreten ist. Und ja, dort steht er in voller Pracht: König Ramses Bekloppt*

Und das schönste: Ich muss nicht einmal meinen gestreckten Mittelfinger zücken, um die blöden Blicke und Kommentare von spießigen Straßenfahrern der weiße Socken Fraktion, über meine sexy Thrombose-Strümpfe zu kontern.

Startschuss und los geht’s. Sofort hetzt die Meute in die Straße hinein, in der ich geparkt habe.

Ich ahne Böses. Ich sehe Böses. Ich höre Böses. Jawoll, ganz vorn zieht die Arschkrampe vom SKS Team akkurat mit dem Lenker an meinem geliebten Vectra entlang. Ahhhhrghhh!!!!!!

 Als ich vorbei fahre traue ich mich nicht hinzuschauen. Aber ich schwöre Rache, werde hinterher hetzen und den Rüpel mit einem Griff an den Lenker ins Gebüsch befördern.

Wird allerdings ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen. Denn es geht sofort einen sausteilen Berg hoch und geschätzte 95% des Starterfeldes rasen rechts und links an mir vorbei. Nix mit einholen. Ich habe das Gefühl ich stehe, obwohl ich mit 180´er Puls Vollgas gebe. Beine wie Blei. Aaalter gar nicht geil !

 

Am Ende der Steigung komme ich dann so langsam in Fahrt und kann dann wieder Boden gut machen. Aber die Spitzengruppe ist weg. Auf der ersten langen Abfahrt wird’s mir zu gemütlich und ich merke da geht vielleicht doch was. Also Finger von der Bremse und laufen lassen. Und gerade da, wo ich sonst immer Plätze verloren habe, hole ich auf. Anscheinend scheint das ausgiebige Studium der Lektüre „Fahrtechnik for Runaways“, im Krankenhaus, seine Früchte zu tragen.

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Am 2. langen Anstieg komme dann ich so richtig ins Fahren. Die Beine machen Druck und es geht ordentlich vorwärts. So langsam macht´s richtig Spaß. Auf dem Rothaarkamm erreiche ich eine 6´er Gruppe, die gut Tempo macht. Also ranklemmen.

Auf den nächsten Kilometern habe ich echt Fun. Wir knallen mit High Speed Tempo 65 über die Forstwege und ich kann locker mithalten. Mir geistert ständig der Song von S.T. im Kopf herum und in den Abfahrten singe (gröle) ich euphorisiert und lauthals“ Among the Living“ von Anthrax. Meine Begleiter denken sicher: Was haben wir denn da für nen bekloppten im Schlepptau? Und erneut entlockt es mir ein: Aaalter, wie geil ist das denn hier?

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An einer abgelegenen Stelle vernehme ich den Radioklang von WDR 2 Sport und Musik. Rufe dem Streckenposten zu: Ey, wie hat Arminia gespielt?

Hä? Arminia?“ kommt zurück.

Ach ja, ist schon klar. Hier im tiefsten Sauerland rekrutiert ja bekanntermaßen die Asi-Ruhrpott-Mafia, ihre Anhängerschaft. (Suicide is your alternative)

 

Über mir fliegt ein Rettungshubschrauber. Für einen kurzen Moment fährt mir ein Schreck in die Glieder. Was wäre wenn ich mich richtig ablege? Wie lange würde es dauern bis ich dank blutverdünnendem Marcumar ausgelaufen wäre?

Würden die Sani´s schnell genug bei mir sein ? Ich vermute: Nein ; oh oh.

Schnell den Gedanken wegdrücken, denn wer zu viel denkt macht (Fahr-) fehler. Also Finger vonne Bremse und dranbleiben. Aufholjagd ist angesagt.

Um mich anzutreiben bin gedanklich wieder beim DSC. Steht wahrscheinlich schon 3:0 und Chris Katongo (Fußballgott!!) hat gerade seinen zweiten 3fach Salto rückwärts zelebriert. Also: „Auf geht’s Herr Kickert, kämpfen und siegen“

Als ich just frohlocke, dass meine Gruppe super läuft und mich die Jungs recht komfortabel ins Ziel schaukeln, um sie im Zielsprint alle stehen zu lassen, biegen 4 von ihnen, an der Streckenteilung, ab in die Langstrecke.

Und plötzlich sind wir nur noch zu zweit im Wald. Fuck!

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Also Taktik ändern und den lästigen Begleiter am letzten Berg abzuschütteln.

Ich blase zur letzten großen Attacke. Meine Beine machen super Druck und der Typ von Firebike ward nicht mehr gesehen. Mehr noch, am Kulminationspunkt bin ich auf eine größere Gruppe aufgefahren, aus der ich mich in der folgenden wilden Abfahrt, lösen kann.

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In dem offenen Wiesenabschnitt oberhalb von Grafschaft, schließe ich zu Dirk Piephan* (dem alten Tretvieh) auf. Hier bläst uns der Wind mächtig vor die Brust. Also verabreden wir bis zum Ziel eine Zusammenarbeit, ansonsten würde uns die große Gruppe, 50 m hinter uns, wieder einholen. Wir halten unseren Vorsprung bis ins Dorf. Allerdings gibt’s hier keine Zielgerade, sondern es geht die letzten 30 m bis zur Ziellinie einen fiesen 20 %´ter hoch.

Meine Beine geben mir Bescheid, dass ich froh sein muss wenn ich die Rampe überhaupt fahrend erklimmen kann. Also rufe ich zu meinem Co-Piloten: „ Im Sprint auf der Rampe haste keine Chance gegen mich, ich hab mich noch gar nicht ausgetobt. Aber weil wir gerade so gut harmoniert haben, können wir gemeinsam über die Linie fahren ?“ „O.K.“ seufzt er.

Und genauso machen wir es. Händchenhaltend unter dem Jubel der Zuschauer rollen wir über die Linie. Und der Rennsprecher brüllt was vom 6. Platz.

Was? 6.Platz ? Im ersten echten Rennen nach meinem Meeting mit dem Sensenmann. Aaalter wie geil ist das denn?

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Anschließend wird vor der Schützenhalle noch nen bischen gefeiert. Nic ist 2. und Andre 3. geworden.

Mein schickes Rennpferd bekommt noch extra Lob und ne Dusche, auf welche ich allerdings trotz meiner Phantasien vom Start, aus Zeitgründen verzichten muss.

 

Auf der entspannten Heimfahrt, berausche ich mich erneut an der tollen Landschaft und den schönen Dörfern. In mir entwickelt sich eine Vision: Einfach die hübschen Fachwerkhäuser, mit Schieferdach und Blumenbalkonen, hier abtragen, und sie am Kesselbrink wieder aufstellen. Und nen Bikepark an der Sparrenburg, nen Sessellift an der Schwedenschanze, ne Bobbahn von der Hünenburg nach Odlerdissen,…………………………………………………………..

 

Getrübt wird meine Euphorie allerdings durch die Tatsache, dass ich inzwischen von Arminia´s 1:2 Heimklatsche erfahren habe.

Scheiß was drauf, nächstes Wochende wird gesiegt. Im Playmobil-Stadion (wie lächerlich!) und am Zierenberg.

 

to be continued

 Kick

* Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind gewollt und gar nicht rein zufällig. Für die Richtigkeit der Angaben trägt der Autor wie immer keine Gewähr.

 

 

P.S.: Den Typ vom SKS Team, der böse zu meinem Vectra war, habe ich nach dem Rennen noch getroffen und ihm demonstriert was wir in OWL mit solchen Strolchen machen!

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Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Althaus tritt ab

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Xaverl: Jetz lacht a nimma. Owa mei, so is hoid s Lem.
Übersetzung: Jetzt lacht er nicht mehr.  Aber ja, so ist halt das Leben.

Regensburg-Blog: So kann man das auch deuten (5)

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Xaverl: Lang homsas gsuachd, des GO. Jetz hamsas gfundn. Owa wos is des, des GO. Wahrscheinlich wieda so a neis Zeig. I brauch koa GO ned.

Übersetzung: Lange wurde es gesucht, das GO. Nun wurde es gefunden. Aber was ist das GO. Wahrscheinlich so eine neue Modeerscheinung. Ich brauche kein GO.

Nachtrag: Was waren das noch für schöne Zeiten als die Zeitungsschreiber die deutsche Sprache noch beherrschten.

Bielefeld-Blog: Was will uns Trude Templin damit sagen?

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Bielefeld-Blog: Schöner arbeiten mit Rüttgers, Seehofer und Gutti: Arbeitshäuser und RAD

Vorgeschlagen wird hier nichts anderes als eine Art Zwangsarbeit für Langzeiterwerbslose. Was aus den Überlegungen werden soll, darüber will das Wirtschaftsministerium auf Anfrage keine Auskunft geben. Das Modell könnte demnächst aber in den Ländern Schule machen. Das jedenfalls sehen die kürzlich vorgestellten Ergebnisse so genannter Zukunftskommissionen in Nordrhein-Westfalen und Bayern vor.

Um was es geht? Na, ein Geheimpapier aus dem Gutti-Ministerium zum Thema “Arbeitshäuser” und “Reichsarbeitsdienst – RAD”. Kernpunkt des geheimen Papiers: “Der abschreckende Effekt”. Aus dem Schröderschen Mantra “Fördern und Fordern” sollen nach dem Willen der hochgeschwemmten Neoliberalen mit dem bürgerlichen Anstrich Einrichtungen werden, wie sie auch im 3. Reich üblich waren. Und was Guttis Familientradition betrifft, da gibt es schon noch Phasen mit “Leibeigenen und Tagelöhnern” auf Burg Guttenberg. Heute fehlen die. Deshalb sieht das ganze Gebilde in der tiefen Provinzu eben so leicht angegammelt aus.

Schön, was so hinter den grinsenden Fassaden des hohlen “Arbeiterführeres” Rüpttgers und “Wendehälschen der Republik” Seehofer steckt. Hier könnte man das Großgefängnis Brackwede umfunktionieren und den Arbeitsdienst bei der Pflege der Bielefelder Brachflächen einsetzen. Davon haben wir ja mehr als genug.

Die ganze tolle Story “Zurück ins Mittelalter. Diszipliniert den Pöbel” liest man hier.

Bielefeld-Blog: Nun manipulieren sie offen

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Man merkt die Absicht und ist schon am frühen Morgen verstimmt. Auch das rotschwarzgestreifte und gepunktete Lokalblättchen mit den strammen Untertiteln: “Überparteilich – Unabhängig” schwenkt Hastenichtgesehen ganz schnell in die neue “Wahltaktik” der pervertierten SPD ein, die nichts Eilfertigeres zu tun hat, als sich final zu zerstören.

Also, es beginnt auf der Titelseite mit dem Herrn Althaus, der mindestens 6 Monate zu spät “Den Weg frei” macht. Als ob Thüringens Wähler wirklich eine Groko der großen Wahlverlierer gewählt haben und nicht nur ein gewisser völlig farbloser Herr Matschie unbedingt Juniorministerpräsident werden will.

Dann kommt die Stunde der Kaffeesatzleser und Sandkastenspieler, die nun angetreten sind, dem Volk die SPD-genehmste Lösung zu verkaufen:

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Natürlich trötet der lahmste, unfähigste und überflüssigste Gewerkschafts”führer” in das gleiche Horn. Bevor Herr Sommer überhaupt merken würde, was sich “an der Front” tut, wäre er bereits darüber eingeschlafen:

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Auf der Wirtschaftsseite wird den Bürgern und kleinen Unternehmern angesichts der “rosigen Zahlen” von einem gewissen Herrn Goldbeck, Präses der Zwangsveranstaltung IHK, einer vom Pferd erzählt. “Hoffnung, Silberstreif”. Junge, hör auf, zu manipulieren.

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Ganz verschämt, ganz hinten drin schließlich rückt das Blättchen mit der Wahrheit heraus. Aufmerksamen und interessierten Lesern allerdings ist bis dahin schon die Galle hochgekommen ob einer Sozialdemokratie, die nun auch den letzten Willigen und Gläubigen mit ihren Parolen davonjagt.

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Es bleibt die Frage, wer eigentlich hinter der Kampagne “SPD von innen heraus zerstören”, steckt. Die “Nachdenkseiten” haben sich dazu ihre Gedanken gemacht:

Sie mögen dies für eine sehr gewagte Vermutung halten. Dann bleibt Ihnen als Lösung des Rätsels alternativ nur die Vermutung, dass in der SPD-Spitze nur noch Dummköpfe sitzen. Andere Erklärungen gibt es für den Niedergang dieser großen und wichtigen Partei aus meiner Sicht nicht.

Vorweg: Dies ist eine dramatische und für unser Volk unerfreuliche Entwicklung. Denn wir bräuchten eine wirkliche politische Alternative zum neoliberal bestimmten Kurs von Union und FDP. Dies kann man ohne Parteilichkeit feststellen. Eine Alternative zu haben, ist eine ur-demokratische Regel. Ohne die SPD wird es unter heutigen Bedingungen aber keine Alternative zum rechtskonservativen Lager geben. Deshalb ist die Erkenntnis, dass die SPD-Spitze im Auftrag anderer Interessen arbeitet, so bedrückend.

Wat tut man dagegen? Nun, zumindest Parteien wählen, die ein klein wenig in die rotschwarze neoliberale Suppe spucken können. Sauerland-Franz hat keine anderen Gedanken als Trude Templin: Hauptsache, man sitzt weiter auf warmen Stühlchen. Die Kanzleuse als Kanzerdarstellerin, die Sozen als ministerielle Adabeis. Was “im Ergebnis” nichts anderes heißt als: Der gleiche Scheiss geht weiter. Eine SPD als Junior-CDU macht sich vor allem Eines: völlig überflüssig.