Hörten wir nicht noch kurz vor den Landtags- und der Kommunalwahl lustige Schalmeientöne unter Absingen des Konjunkturliedes “Hurra, wir sehen das Licht wieder, die Talsohle bleibt eben, es geht sachte bergauf” ? Das Licht war der entgegenkommende Zug und die Talsohle senkt sich immer noch, wie man leicht aus den diversen Pressemeldungen ablesen kann:
Existenzangst in der Wirtschaft: Sieben Prozent der deutschen Betriebe mit 1,7 Millionen Beschäftigten bangen angesichts der Krise um ihren Bestand. Insgesamt 39 Prozent aller Betriebe habe nach eigenen Angaben im zweiten Quartal unter der Wirtschaftskrise gelitten, wie eine Befragung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab. In den betroffenen Unternehmen arbeiten demnach rund zwölf Millionen Menschen.
Hier in der Metropole brauchen wir uns doch nur umzuschauen. Ob Gildemeister, Dürkopp Adler oder andere Mittel – und Großunternehmen: Die Stimmung ist unten, die dringend benötigten Nachorders tröpfeln nur und langsam hat man die Nase einfach voll vom ständigen abgehoben-offiziellen Geschwafel aus der fernen deutschen Hauptstadt.
Die Wirklichkeit ist hier ganz leicht und einfach zu besichtigen. Hier in OWL. Eine halbe Hundertschaft “handverlesener” hiesiger Mittelständler hatte jedenfalls kürzlich beim Besuch von Trude Templin nicht den Arsch in der Hose, der Regentin die Wahrheit zu sagen und ganz simpel zu fragen, was die ehrenwerte Groko-Regierung denn in den vier Jahren seit Bestand so gemacht und geschaffen hat. Herzlich wenig. Weder Bürokratieabbau noch vereinfachtes Steuerrecht noch Umbau der Agenda 2010 nebst von einem Kriminellen mit Vorschub des Brioni-Kanzlers erschaffene Drangsalierungsgesetze. Statt dessen zu Beginn der Regentschaft Aushebelung der Bürgerrechte in Heiligendumm, Klimawandelhysterie mit Medienwirksamer Befahrung Grönlands, völlige Verkejnnung der Bankensituation, Abwrackunsinn und die aktuell höchste Staatsverschuldung seit Bestehen der Bundesrepublik. So scharwenzelte man um die Ökonomie-Unkundige und ihre Liebediener von der Zwangshandelskammer herum und erzählte lieber was von den Potemkischen Dörfern in Ostwestfalen. Hinter den mickrigen Fassaden aber lauert die Angst.





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