StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
25
Aug '09

Bielefeld-Blog: Déformation professionelle

sueddeutsche.de: Es gibt ein Bild, das zeigt Angela Merkel Anfang der neunziger Jahre, mit anderer Frisur, mit einem Rock, sitzend in einer ostdeutschen Fischerhütte mit drei Fischern. Wenn Sie sich nun die Politikerin mit Sektglas inmitten von 30 Ackermann-Freunden im Kanzleramt vorstellen, ist diese Wandlung mit dem Begriff der déformation professionelle ausreichend beschrieben?

Morlock: Ja, aber nicht im strengen Sinne. Es ist ein Aufsteiger-Phänomen, das hier zu besichtigen ist. Gerhard Schröder im edlen Anzug mit Cohiba-Zigarre …

sueddeutsche.de: … der Brioni-Kanzler, hieß es damals …

Morlock: … das ist genau das gleiche Phänomen. Es kann wie jetzt bei Frau Merkel dazu führen, dass die Grenze zwischen Amtlichem und Privatem überschritten wird. Man kann und darf Politikern nicht persönliche Freundschaften untersagen, und auch Politiker brauchen in der Wirtschaft Gewährsleute, auf die sie sich verlassen können. Aber es muss eine Grenze geben.

Parteienrechtler Martin Morlock im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung zu den drei momentan aktuellen politischen Entgleisungen “Ackermann-Sause im Angie-Bunker”, “vuzGutti läßt Gesetze von Kumpels schreiben”, “Ullallas Dienstwagenaffäre”.

Warum regen wir uns auf. Bananenrepubliken haben wenigstens Bananen für ihr Volk. Da sind wir hier ja noch bananiger dran, wir haben nur Spitzelei, Zensur, Abhörungen und Vorratsdatenspeicherungen. Brauchen Bananenrepubliken nicht. Hier wird der oberste Bankgauner, der für ein Verkloppen eines Großteils der deutschen Giftpapiere an heute weitestgehend pleitige Banken zuständig ist (“25% Rendite”) zum Dank für die Erpressung des Staats und der dämlichen Verantwortlichen noch belohnt und im Kanzleramt gebauchpinselt.

Dazu passt auch eine Anmerkung eines Lesers auf den “Nachdenkseiten“, die das Thema ebenfalls behandeln:

Anmerkung unseres Lesers J.B.: Während Ulla Schmidt in einem regelrechten Spießrutenlauf durch die Medien fertig gemacht wird, darf Merkel vom privaten Syltflug zwecks privater Buchvorstellung im Regierungsjet bis hin zu Ackermanns 60. Geburtstag ungestraft auf Staatskosten ausrichten?

Wenn für zusätzliches externes Servicepersonal Ausgaben in Höhe von 2100 Euro anfielen, dann kann man sich nur zu gut vorstellen, was der Gesamtetat dieses Spektakels des Klüngels war! Diese politische Kungelei sprengt inzwischen alle Vorstellungen! Demokratie? Besser wäre wohl „Korporatokratie“, wie es John Perkins in seinem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ richtigerweise ausdrückte.

Bielefeld-Blog: Da guck mal, die Kaiserin weigert sich

Niedliche Pressemeldung:

Laut ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender verweigert sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel beharrlich einem TV-Treffen der Spitzenkandidaten des Bundestagswahlkampfes. Dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Morgige Ausgabe) sagte er: “Wir versuchen mit Händen und Füßen, scharfem Timbre in der Stimme und auch gutem Zureden alle Spitzenkandidaten in eine Sendung zu bekommen”, betonte er gegenüber der Zeitung. Doch: Gerade die Kanzlerin verweigere sich. “Dabei will der Zuschauer doch wissen, unter welchen Bedingungen zum Beispiel die FDP in eine Koalition mit der Union geht und ob das für Angela Merkel tragbar ist”, so Brender. Mehrere Termine seien bereits angesetzt worden. Immer habe es Wichtigeres im Terminkalender der Kanzlerin gegeben. Mal den G20-Gipfel in Pittsburgh unmittelbar vor der Wahl, mal die Vorbereitung des Gipfels.

Sosos. Die Kaiserin von Deutschland will nicht. Verständlich. Als “mächtigste Frau” des Universums einschließlich aller Galaxien muß man ja auch nicht. Da kriegt der Brender aber wieder schwer was reingewürgt von Roland Koch, CDU-Verwaltungsratsmitglied des ZDF. Der hat den aufmüpfigen Brender sowieso auf dem Kicker.

Gut, daß es noch Journalisten gibt, die nicht mangels Rückgrat ergebenst die Knie beugen, wenn Elisabeth Mohn, der Burda-Fürst, das blaufingrige Ex-Kindermädchen Friede Springer pfeifen (lassen). Angela Dorothea M. ist ja schon so konditioniert, daß sie ihre Befehle im Café Einstein zu Berlin beim Sahnehäubchen dezent auf weißem Büttenpapier entgegennimmt und sogleich formvollendet mit grünem Stift gegenzeichnet. Ordnung muß auch in einem Staat sein, wo die Bertelsmann-Judikative mit ihren neoliberalen Kumpels schon längst die “Vierte Macht” im Staate ist.

Bielefeld-Blog: S ohne PD

Eine Reihe von SPD-Bewerbern verzichtet im Kommunalwahlkampf auf das rote Partei-Logo. CDU und FDP nennen das Etikettenschwindel. Die Kandidaten selbst wollen Bürgermeister oder Landrat aller Bürger sein.

Auf Plakaten und im Netz fehlt dann der sofort erkennbare Parteiname. Selbst der von der SPD bereitgestellte Baukasten für Internetseiten lässt es zu, den roten Würfel blank und ohne Logo zu zeigen. »Das kann jeder für sich selbst entscheiden«, sagt Julia Stöcklein von der NRW-SPD. Wie viele Kandidaten bei der Kommunalwahl im ganzen Lande ohne Parteikennung antreten, ist in Düsseldorf nicht bekannt – zumindest nicht in der Pressestelle.

»Eine Person wird gewählt, nicht eine Partei«, sagt Bruno Wollbrink. Er tritt in Herford sogar als Einzelbewerber an, was ihm auf dem Wahlzettel den Platz ganz unten einbrachte. Das Weglassen der Partei-Symbolik bedeute auf gar keinen Fall ein Abschwören seiner 30-jährigen Parteimitgliedschaft, betont der schon 2004 ohne die drei Traditionsbuchstaben gewählte Rathauschef. Schreibt das Westfalen-Blatt heute auf seiner Onlineseite. Der Gedanke ist nichtmal ohne Charme. Vor allem bei der alten tante SPD, die nicht nur ihre Stammwählerschaft vergrault und jede Menge Mitglieder nach links abgedrängt sondern auch im Verein mit der still im Bundesrat vor sich hinkichernden und mit vollster Zustimmung und loderndem Herzen neben der FDP der Sozial- drangsalierung per vom Kriminellen Hartz erfundenen modernen Staatspranger zugestimmt hat und noch weitaus weiterreichende Sozaillabbaupläne hegt.

Da tut eine SPD schon gut, besser nur einen roten Würfel neben dem Namen des Kandidaten zu zeigen. Gibt es eigentlich überhaupt noch SPD-Mitglieder, die exakt für das stehen, was mal SPD war?

Bielefeld-Blog: Arm. BI um 13 Uhr? Da verdauen ja fast alle noch

Der Grund für das bisher recht bescheidene Abschneiden des Edelzweitligisten Arm. Bielefeld ist gefunden: Die neuen Anstoßzeiten. Wer geht bitteschön um 13 Uhr auffn Platz, um Zweite Liga zu spielen und wer hat Lust, um die Zeit zuzugucken? Ein richtiger Armine stößt um 15.30Uhr, 17 Uhr oder 20.15 Uhr an.

Landauf, landab werden derzeit die neuen Anstoßzeiten diskutiert. Tabellen ändern sich im Stundentakt, keiner ist mehr in der Lage, die Anstoßzeiten der 1. und 2. Liga von Freitag- bis Montagabend zu behalten. Meckern allein hilft aber nicht. Jetzt müssen nur noch die 0.00Uhr – Nachtspiele geplant werden, damit die Herren von den Spots mit gewissen Damen auf gewissen Sendern wegkommen. Sonst gucken die sich glatt noch den TV-SAT 1-Flop mit Desiree Nick, Maja von Hohenzollern und Sabrina Setlur an, wenn die neue Kerle suchen und aus einer Schar Halb – oder Ganzbekloppter Sabberer selektieren können.

Dagegen ließe sich was tun: Die Bundesligaspieler dürfen nur noch im Vereins-Slip winzigster Größe antreten. Da strömen die
weiblichen Fans in Massen. Selbst um 13 Uhr Anstoßzeit.

Bielefeld-Blog: “panfu” und “Scoyo”. Guerillamarketing bei Kids

Hallo Herr XXXXXX,

was denken Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren über aktuelle Politiker? In einer Umfrage auf Panfu (www.panfu.de) zu diesem Thema haben über 500 junge Nutzer ihre Kommentare und Meinungen abgegeben. Die Ergebnisse möchten wir Ihnen nun mit dieser Pressemitteilung zukommen lassen. Gerne stehen wir für weitere Fragen, Informationen und Bildmaterialien als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenso können Sie sich jederzeit an uns wenden, um das vollständige Ranking zu der Umfrage zu erhalten. Wenn Sie Interesse an einer kostenlosen redaktionellen Zusammenarbeit in Form von individuellen Umfragen auf Panfu haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Viele Grüße,
Miriam Rupp

Na, klingt das nicht Superlieb und harmlos, was “panfu” da per Pressemeldung verbreitet? Klar. Wenn da nicht der Konzern Holtzbrinck dahinterstehen würde. Heraus kommt natürlich die nette Bankenmarionette Barack Obama, deren “We can” schon ziemlich leise geworden ist. Aber aus dem Hause unserer Gütersloher Lieblinge von Bertelsmann-arvato gibt es ja die Konkurrenz: “Scoyo” heißt es und führt bereits die Kleinsten an die “Wunderwelt” des “nettesten Konzerns der Welt” heran. (Nicht von mir, klingt aber wirklich gut). So kann man dann bereits im Windelalter Kunden- äh Kinderbindung betreiben.

Bei Edelzweitligist Arm. Bielefeld heißen diese Kids dann “Einlaufkinder”.

Rathenow-Blog: Sanierung der SMAK

Die Sanierung der Sankt-Marien-Andreas-Kirche geht voran. Das Dach ist teilweise abgedeckt und mit Folie gesichert.
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Im Innern der Kirche wird an der Wiederherstellung der Kreuzgewölbe gearbeitet. Auch mit moderner Technik sind diese Arbeiten sehr anstrengend und erfordern vollen körperlichen Einsatz.
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Trotz der Bauarbeiten kann man den Turm besteigen und einen Ausblick auf die Stadt und das Havelland genießen.
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Bielefeld-Blog: rot-rote Bündnisse

Aus dem Hamburger Abendblatt:

Berlin. Der in den Umfragen weit abgeschlagene SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier setzt im Bundestagswahlkampf alles auf eine Karte. Die Stimmungswende soll her, und zwar durch SPD-Regierungsbeteiligungen nach den Landtagswahlen am kommenden Sonntag – auch mit der Linkspartei.

 Auf Bundesebene natürlich ausgeschlossen, so sagt die SPD. Weil die Linken (Altkommunisten) ja schließlich nicht regierungsfähig sind.

Auf Landesebene sieht das besser aus? Nanu? Wo ist da die Logik? Ach so…Politik und Logik…ich vergaß..

Und in unserer Metropole? Pitiplatsch Biolek hat sich ja nun auch noch nicht geäußert, wie er mit den Linken umgehen will.

Man darf gespannt sein ;-)

Rathenow-Blog: Eisenbahnbrücken aus anderer Perspektive

Hier noch ein Blick auf die beiden Eisenbahnbrücken vom Turm der Sankt-Marien-Andreas-Kirche aus aufgenommen:
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Regensburg-Blog: Termin 1.9.2009 – Kunstgespräche mit Dr. H. Cersovsky

Faszination „van Gogh”

Am Dienstag, 1. September v. 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr können Sie im Mehrgenerationenhaus in der Ostengasse 29 im Rahmen der Kunstgespräche über van Gogh, Leben und Bilder eines gläubigen Menschen diskutieren.Grundlage für das Gespräch ist das Buch aus dem Taschenbuchverlag Ingo Walter, Vincent van Gogh – € 7,99. Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme kostenlos.

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siehe auch:
Heinz Vogl – Kunstgespräche
Heinz Vogl – Nachtrag zu den Kunstgesprächen

Bielefeld-Blog: Wie herzhaft man doch in Bethel lachen kann

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Frank jetzt plötzlich wieder überall mit Walter Steinmeier hat dem Ortsteil von Bielefeld seine Aufwartung gemacht, der die Metropole am Teuto zur “Hauptstadt der Barmherzigkeit” erhoben hat. Der Kanzlerkandidat war da und lachte in Bethel herzhaft. Worüber wissen wir nicht. Pit “alias Biolek” Clausen lacht jedenfalls im Hintergrund des NW-Bildes wie ein kleiner Puck herzhaft mit. Im Interview mit der NW sagte Frank jetzt wieder mit Walter dann ein paar wohlgesetzte Worte zu Opel, wo die Amerikaner mit Obama voran den deutschen Dusseln mal wieder zeigen, wie das so geht, wenn man weltweit den Menschen das Gute bringt. Was er sonst noch gesagt hat, kann man getrost vergessen.

Bielefeld-Blog: Spenden hält den Apparat “gesund” und mafiös

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Fast 1,5 Millionen Euro an Großspenden flossen laut Präsidium des Deutschen Bundestages bisher 2009 allein an die CDU, Tabellenzweiter Guido Westerwelles Unions-Ableger FDP vor der weit abgeschlagenen SPD, die nicht einmal eine mickrige halbe Million erhielt. Big Spender – huch, wer hätte das gedacht – war Joe Ackermanns Deutsche Bank, die so wunderbar insbesondere unter Einsatz der Kanzleuse persönlich von Giftpapieren in großem Stil, Hasardeursmarotten bei HRE und Tochter Depfa und allerlei anderen Ackermannschen 25% -Rendite-Monopolies befreit wurde. Da kann man sich als Regierungschefin schon mal mit einem Abendessen im Kanzleramt revanchieren, gell?

Das sind aber alles Peanuts gegen das, was sich im Bereich “Gesundheitswesen” abspielt. Wer mehrmals erlebt hat, wie akute, vermögende Krebspatienten mit teuersten Methoden bis in den Tod gequält werden, wer derzeit erlebt, mit welchen Methoden die Idiotie der Massenimpfung gegen die wohl selbst von der Gesundheitsmafia in die Welt gesetzte Schweinegrippe in die Hirne der breiten Masse geprügelt wird, wer lesen muß, daß Zehntausende Schlange standen, um ihre Kinder als “Versuchskaninchen” in die Impfstofferprobung zu schicken, der erinnert sich an das, was er vor vielen Jahren in der Zusammenarbeit mit dem einschlägigen Bundesverband, dem Bundesgesundheitsamt und diversen Bundesorganisationen zur “Aufklärung” und mit einer Reihe von Pharmariesen erlebt hat. Mafia ist dagegen wie Murmelspielen.

Deshalb lese ich dieses Buch, das mir empfohlen wurde. Sollte ich in den nächsten Tagen hier nicht schreiben können, ist mir dauerhaft schlecht geworden ob der “Gesundheitsmafia” und ihren Methoden.

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