Plakate der neoliberalsten aller Parteien sehen in Bavaria nicht anders aus als hier. Da wie hier rätseln die gewünschten Empfänger der Machwerke, was die gelbe Erlöserpartei uns denn nun plakativ signalisieren will:
- Mindestlöhne, von denen Leute leben können
- Der Markt schenkt allen Arbeitsplätze und “richtet es schon”
- Westerwelle schreibt das letzte Kapitel seines Märchenbuches
Genial, wie hirnfrei Plakate gestaltet werden. Graben wir mal was ganz Böses über die Bedeutung der Farbe Gelb hervor. Ganz plakativ und einfach:
Gelbe Türen kennzeichneten die Häuser der Geächteten oder – wie wir sie heute bezeichnen würden – der Randgruppen. Ketzer mußten bei ihrer Hinrichtung ein gelbes Kreuz tragen. Gelb als Farbe der Geächteten finden wir auch im dritten Reich, Juden mussten sich den gelben Judenstern an ihre Kleidung nähen.
Aber jetzt sind wir ganz sicher dabei, den narbigen Mann mit der Außenministerattitüde intellektuell in der Möllemannschen Tradition zu überfordern. “18%” in die Hacken eingebrannt kann ja auch was anderes heißen.


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