StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
18
Aug '09

Bielefeld-Blog: Was wollen GuidoSilvanaRainerDirk uns bloß sagen?

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Plakate der neoliberalsten aller Parteien sehen in Bavaria nicht anders aus als hier. Da wie hier rätseln die gewünschten Empfänger der Machwerke, was die gelbe Erlöserpartei uns denn nun plakativ signalisieren will:

- Mindestlöhne, von denen Leute leben können
- Der Markt schenkt allen Arbeitsplätze und “richtet es schon”
- Westerwelle schreibt das letzte Kapitel seines Märchenbuches

Genial, wie hirnfrei Plakate gestaltet werden. Graben wir mal was ganz Böses über die Bedeutung der Farbe Gelb hervor. Ganz plakativ und einfach:

Gelbe Türen kennzeichneten die Häuser der Geächteten oder – wie wir sie heute bezeichnen würden – der Randgruppen. Ketzer mußten bei ihrer Hinrichtung ein gelbes Kreuz tragen. Gelb als Farbe der Geächteten finden wir auch im dritten Reich, Juden mussten sich den gelben Judenstern an ihre Kleidung nähen.

Aber jetzt sind wir ganz sicher dabei, den narbigen Mann mit der Außenministerattitüde intellektuell in der Möllemannschen Tradition zu überfordern. “18%” in die Hacken eingebrannt kann ja auch was anderes heißen.

Bielefeld-Blog: Ullalla-Dienstwagenthema eher lächerlich

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat auch von 2004 bis 2008 den Dienstwagen im Urlaub genutzt. Ein Skandal?

Auswertung:

17.3% 17.3 % Nein, denn es war legal.

22.5% 22.5 % Ja, es zeigt, dass sie ihre Bodenhaftung verloren hat.

60.2% 60.2 % Die ganze Diskussion geht mir auf den Geist.

Nun ist die taz natürlich eher ein Hort linken Gedankengutes. Aber auf WDR 2 gab es ebenfalls eine Spontanbefragung von Kölner Passanten. Das Ergebnis fiel ähnlich aus. Hört man das ebenso feige wie idiotische Hyänengeheul eines gewissen Vertreters der gelben Partei, dem sich dann die schwarzen Massen ebenfalls offiziell anschlossen, bleibt eigentlich nur als Fazit:

Wer Wahlkampf ohne Inhalte führt und meint, ohnehin schon “gewonnen” zu haben, der hält sich krampfhaft an Ulla Schmidt fest.

Oder wie die schönere und bessere Hälfte nach der Rückkehr aus der Ruhrpott-Hochburg des Discount-Kapitalismus konstatierte:

Ziemlich armselig, was SchwarzGelb da so inszeniert.

Aus dem Outback vor der Metropole Richtung Gütersloh verlautete, am Dienstkampfwagen des dortigen CDU-Bürgermeisterkandidaten gäbe es neben der aufdringlichen Ego-Beklebung auch ein “Sansibar”-Zeichen. “Sansibar” ist die Schickimicki-Strandbude auf Sylt, Höhe Rantum. Wo sich Adabeis und ganz viele Ultrakonservative über die “Schmarotzer aus der Hartz 4-Ecke” bei Moet & Chandon Champagner, Sylter Royal-Austern und dem Anblick einer chromblitzenden Sterne-Flotte aus Untertürckheim ergötzen.

Bielefeld-Blog: BI-Barbara will Gegenspicken

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer (CDU) sagt spickmich.de den Kampf an. Zum Schuljahresbeginn kündigte sie an, mit einem Online-Bewertungsverfahren der bei Schülern beliebten, bei Lehrern jedoch verhassten Webseite Konkurrenz machen zu wollen. “Ich möchte den öffentlichen Internet-Foren etwas entgegensetzen”, sagte die Ministerin.

Da hält sich unsere Bielefelder Barbara aber nicht an das, was Zensurulla, Stasi-Wolfgang und so manch andere C-, D – und F-Promenz von den ganz hintersten Bänken oder Prominenz der grandiosen Berliner Vordenker a la Kauder, Po falla oder Bosbach auf den blauen Stühlen so über das Internet sagen. “Online-Bewertung” in einem Umfeld, wo es doch nur so von Kriminellen, Verbrechern, Kinderpo-Fans und dem Abschaum überhaupt wimmelt?

Barabare, hastv das wirklich dcurchdacht? Du neigst ja meist zu schnellen, populistischen halbgaren Lösungen.

Bielefeld-Blog: Auch Arvato im Drückerrausch

“Die Bezahlung in den Call-Centern von Arvato ist kein Ruhmesblatt für Bertelsmann. Teilweise werden dort nur zwischen fünf und sieben Euro pro Stunde gezahlt”, kritisiert Gewerkschaftschef Geyer. Bertelsmann habe beispielsweise ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Telekom massiv unter Druck gesetzt.

Nicht nur unsere Bielefelder Freunde weden mehr und mehr in das zwielichtige Callcenterlicht gerückt, auch die undurchsichtigen Arvato-Callcenter -Attidüden werden jetzt endlich mal beleuchtet. Hier mehr. Aber keiner hat den Mut, diese unnütze und belästigende Branche endlich zu verbieten.

Rathenow-Blog: Starke Nerven gefragt

Autofahrer in Rathenow müssen augenblicklich mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen. So staute sich heute Vormittag gegen elf der Verkehr aus westlicher Richtung bis hinter die Einmündung Göttliner Straße zurück. Schuld daran sind die Arbeiten an der Steinstraße.
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Aber auch am Kreisel Grünauer Weg wird noch immer gebuddelt.
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Das sind aber nicht alle Straßenbaumaßnahmen. Die Fr.-Engels-Straße wird total erneuert, auch das Stück Ebertring Richtung Bahnhof ist in Arbeit. In der Goethestraße ist der Gehweg an mehreren Stellen aufgerissen. Die Reihe ließe sich bestimmt noch fortsetzen. Aber auch als Radfahrer kommt man schlecht durch. Überall liegen Scherben. Da meide ich nach Möglichkeit die Stadt.

Frankfurtoder-Blog: 13 Antworten von Axel Mehldau, Piratenpartei

So der erste Politiker hat auf unsere 13. Fragen geantwortet, es ist Axel Mehldau, Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg der Piratenpartei Deutschland und Kandidat für den Bundestag. (weiterlesen …)

Bielefeld-Blog: Da meinen wir wohl verschiedenes “Wirtschaftswachstum”

Der zurzeit größte Exportschlager ist einer, den Deutschland als solchen nicht geplant hat. Frankreich, Japan, jüngst auch die USA – alle wollen die Abwrackprämie. Während die anderen Länder am Fördern und Verschrotten immer mehr Gefallen finden, ist
hierzulande bald Schluss damit. Der Zeitpunkt kommt genau richtig. Einerseits hat die Prämie der Konjunktur Schwung gegeben, als diese dringend eine Kurbel brauchte. Die Menschen konsumierten. Händler und Hersteller von Kleinwagen verbuchten zweistellige Umsatzzuwächse. Das Geld blieb im Fluss. Andererseits hat Deutschland die Rezession verlassen. Das Wirtschaftswachstum ist zurückgekehrt. Es braucht keine Einheizer mehr. Damit besteht endlich die Möglichkeit, das Kernproblem auf dem Automarkt zu lösen, das lautet: Es gibt zu viele Hersteller und zu wenige mit innovativen Konzepten. General Motors beispielsweise hat mit der Abwrackprämie eine Steilvorlage bekommen, um seine Opel-Sparte zu vermarkten. Wo wäre Opel ohne staatliche Subvention? Sicher nicht mehr Gegenstand der täglichen Berichterstattung, sondern insolvent – zu Recht.

Liebes Westfalen-Blatt. Ich habe mich da mal ein wneig umgehört. Bei Gildemeister, Oetker, Dürkopp und ein paar anderen bekannten IKndustriegrößen hier im Landstrich. Alle haben sie sogenannte “Scouts” in ihre Werkhallen geschickt. Die suchen jetzt mikt der Lupe nach dem “Wirtschaftswachstum”. Nichts für ungut. Manchmal wäre es besser, nicht dem Mainstream “Es geht auf die Wahlen zu. Alles wird wieder gut” nachzuschreiben.

Lippstadt-Blog: Jasmin Schornberg im TV, die Zweite

Unsere kleine Kanufee  *gnihihi* aus Lippstadt hat beim letzten TV-Spot der Hanse Merkur wohl ordentlich Eindruck hinterlassen, denn:
Im neuen Spot ist sie ebenfalls zu sehen. Allerdings deutet im aktuellen TV-Spot (siehe 2/2009) noch weniger darauf hin, dass es sich bei der gezeigten Dame um eine sehr erfolgreiche Kanutin handelt. Was ich schade finde. Denn wenn man schon mit einem Endorsement arbeitet (Jasmin ist immerhin eine ziemlich erfolgreiche Kanutin), dann sollte man es auch dazuschreiben.

Der Spot selbst ist eine Mischung aus Bacardi-Feeling und Veltins-Dünen. Was meint ihr: Ob man so Versicherungen verkauft?

Bielefeld-Blog: Dementi vom Dementi des Dementis

“Ich identifiziere mich nicht mit diesem Papier”, versuchte sich der Wirtschaftsminister am Montag in Saarbrücken zu verteidigen. “Diskussionen stoße ich nur dann an, wenn ich es selber sage, und nicht, wenn irgendwelche Arbeitspapiere aus dem eigenen Haus munter verbreitet werden.” Er lasse sein Ministerium selbständig denken, müsse aber nicht immer dessen Meinung teilen. Guttenbergs Sprecher erklärte derweil in Berlin, bei dem Papier handle es sich um eine “längst überholte Stoffsammlung”, die der Minister mit den Worten “So geht das nicht” komplett verworfen habe. Quelle: Spiegel

Also, mal angenommen, Sie sind für Ihren Haushalt mit vier Köpfen daheim verantwortlich. Und kaufen sechs teure Eier bei einem amerikanischen Spezialisten ein. Es stellt sich heraus, daß die Eier ziemlich faul sind. Sagen Sie dann auch “Habe ich nicht gewußt, ich distanziere mich von den Eiern?”. Sehen Sie. Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und Karl-Theodor zu Guttenberg. Deutscher Wirtschaftsminister.

Das Spiel mit den Eiern hat Karl-Theodor schon ein paar mal gemacht.

Bei Opel. Da wollte er “eigentlich” zurücktreten.
Bei Schaeffler. Die sind seinem Wahlkreis sehr nahe.
Bei Quelle. Da hatte aber sein Chef schon den Katalog unterm Arm.

Man ist ja versucht, dem von Fettnapf zu Fettnapf stolpernden Buben übers Haupthaar zu streicheln. Geht aber nicht. Er ist bereits gesalbt.

Hand aufs Herz. Würden Sie einem Wirtschaftsminister noch Eierkäufe anvertrauen, der ständig dementiert und “eigentlich” ein geklonter Lothar Matthäus ist? Hier der Beweis aus BUNTE:

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Wahrscheinlich ist das aber nur moderne Politik, die wir Urnendussel nicht verstehen. Immerhin warf ja ein wie immer verwirrter Müntefranz den Begriff “Messen Sie uns nicht an unseren Versprechungen vor der Wahl” in den Ring. Und jemand, der die SPD zusammen mit GAZgerd um mehr als zehn Prozentpunkte abgesenkt hat, der sollte das ja wissen. Wie Lothar Matthäus.

Bielefeld-Blog: Wenn BILD nichts einfällt, montiert man was

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Selbst wenn da ein Justizbeamter der Brackweder JVA angeblich auf einem Wachturm gestrapst oder nackisch rumgetanzt sein sollte, was ist das schon gegen den ganz normalen täglichen Wahnsinn. Allein, es fehlt angesichts der nüchternen Gesetzeslage jeglicher Glaube daran.