StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
15
Aug '09

Detmold-Blog: Hertie + 15.08.2009

Heute ist es soweit um 13 Uhr wird Hertie symbolisch mit einem Sarg beigesetzt.

Hertie letzter Tag

90% gibt es auf die letzten verbliebenden Waren.
Bereits am Mittwoch gab es in der lokalen Presse eine Todesanzeige:

Todesanzeige

Es ist traurig wie die einzelnen Unternehmensleitungen ein funktionierendes Geschäft kaputt machen können. Wahrscheinlich wäre ohne die Profitgier und somit der damalige Verkauf der Einzelnen Gebäude besser gewesen. Dann würde es nicht die überteuerten Mieten von Danwnay Day geben.
Aber wie es der Abteilungsleiter Fleischer in der heutigen Ausgabe der LZ sagte: “..es gehört zur Marktwirtschaft, dass Unternehmen gegründet werden und andere in Insolvenz gehen. Das muss man akzeptieren.”

Mal schauen was aus dem Gebäude wird.
Update:

Wenn einer der Blog-Leser, Fotos von der symbolischen Beisetzung und dem Sarg hat würde ich mich sehr freuen wenn man mir diese für die Veröffentlichung zur Verfügung stellen könnte.
Dafür Bitte eine kurze Info als Kommentar, ich melde mich dann per Mail zurück.

Bielefeld-Blog: Ja nee, is’ klar …

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… und alles wird gut.

Bielefeld-Blog: Jetzt gehts lohossss

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Der Mais ist reif. Die Claas-Vollernter aus Harsewinkel scharren mit den Gummireifen. Enttäuscht sind all die, die sich jetzt auf “Mais, gegrill mit Butter” freuen. Ist nämlich Futtermais. Da freuen sich andere drüber.

Bielefeld-Blog: “Callcenters, eine windige Branche”

Die “Nachdenkseiten” beschäftigen sich heute mit einer Branche, deren exponiertester Bielefelder Vertreter seit über einem Jahr auch hier im Focus der Kommentatoren steht. Draußen vor der Eingangstür hat er ein Plakat gespannt, auf dem sinngemäß aufgefordert wird, sich dem “besten Team der Stadt” anzuschließen:

Für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall haben sich Arbeitnehmer in der Vergangenheit vehement eingesetzt. 1956 erkämpften Beschäftigte der Metallindustrie nach 114 Tagen Streik einen Tarifvertrag, der beinhaltete dass Arbeiterinnen und Arbeitern der Lohn bei Krankheit für eine bestimmte Zeitdauer weiter gezahlt wird. Damit wurde der Grundstein für die heutigen tarifvertraglichen und gesetzlichen Regelungen für eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gelegt. („Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall“ [PDF - 18 KB]). Das Gesetz war den Arbeitgebern von Anfang an ein Dorn im Auge. Es gab zahllose Versuche die Regelung zu umgehen oder zu unterlaufen. Ein gängiges Mittel sind Ausschlussregelungen in Arbeitsverträgen. Eine besonders dreiste Klausel hat sich das Callcenter „Bestseller“ für seine Arbeitsverträge ausgedacht: Es wird monatlich wird ein Gesundheitsbonus gezahlt, dieser Bonus, der 25 Prozent des Gehalts ausmacht, wird aber schon ab dem ersten Krankheitstag vollständig gestrichen. Eine ehemalige Mitarbeiterin dieses Callcenters hat nun dagegen geklagt. In erster Instanz hat das Arbeitsgericht München der Klägerin eine Zahlung von lediglich 100 Euro zugesprochen. Am 11.08. 2009 entschied die Revisionsinstanz, das Landesarbeitsgericht München, in mündlicher Verhandlung, dass der Klägerin der Anspruch auf den vollen Gesundheitsbonus für zwei Monate zusteht, das Callcenter „Bestseller“ wurde verurteilt 900 Euro plus Zinsen an die Beklagte zu zahlen. Der Richter bewertete den Anteil des Gesundheitsbonus an den Gesamtbezügen von 25 Prozent als extrem hoch. Allerdings wurde eine Revision dieses Urteils zugelassen (Az.: 8 Sa 131/09). Von Christine Wicht

Mehr hier.

Regensburg-Blog: Rauchts – safts – fressts

Xaverl: Jetza wiss mas. Raucha, Safa und Fressn rettet unsa Rentnkass. Des is doch scho wos.

Übersetzung. Jetzt wurden wir aufgeklärt. Rauchen, Saufen und Fressen rettet unsere Rentenkasse. Das ist doch toll.

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Bielefeld-Blog: TNS Emnid Schöppner:”Kandidaten austauschbar?”

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Kadidaten eineiige Zwillingen? Ganz so weit wollte der oberste Kaffeesatzleser und Umfrager der Metropole zwar nicht gehen, aber wenn man das NW-Bild so betrachtet…. Stellen Sie sich mal bei Pit Clausen graumeliertes, nach vorne gekämmtes Haupthaar vor. Und bei Bernd Landgraf (Mitte) eine Brille. Die Halswürger haben deckungsgleiches Design, die weißen Hemden sind gebügelt. Die Programme ähneln sich ziemlich.

Wie ich erfuhr, ging der CDU-Bürgermeisterkandidat draußen im Steinhagener Outback von Haus zu Haus und überreichte denen, die ihn wählen sollen, je eine Sonnenblume. Siehste. Selbst die Symbole tauschen sie nun schon aus. Die Sonnenblume ist doch wohl Symbol der Grünen, oder?

Bielefeld-Blog: Paranoitische Erlebnisse

Der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, warnt davor, dass die deutschen Polizeibeamten den Anschluss bei der Verbrechensbekämpfung im Internet verlieren könnten. “Was früher die Fußstreife war, ist heute die Fahndung im Internet”, sagte Freiberg der “Rheinischen Post” (Heutige Ausgabe). Gleichgültig, ob Geldwäsche, Wirtschaftskriminalität, Kinderpornographie oder Terrorismus – überall spiele das Internet eine zentrale Rolle. Freiberg forderte: “Wir brauchen mehr Spezialisten, wir brauchen eine bessere Technik, und wir brauchen natürlich auch in der internationalen Zusammenarbeit Verbesserung. Es ist ungeheuer wichtig, dass wir den Anschluss nicht verpassen.” Sie machen einfach wütend, diese unqualifizierten Sprüche. Die Paranoiker der Nation haben das Internet als “Quelle allen Übels” herausgeguckt und verunsichern diejeningen, die mit dem Medium nicht umgehen können.

Da paßt ja mein Traum von heute Nacht wunderbar ins Kalkül des hysterisch angehauchten Polizeigewerkschaftlers (“Wir brauchen ein paar Tausend Mitarbeiter mehr”) und der ging so:

Ich fuhr auf deutschen Autobahnen und guckte zuvor im Internet auf einschlägigen Karten nach der Route. Jeder Rasthof war mit einer Nummer gekennzeichnet. Von 1 bis X. In der Erklärung bei google hieß es: “Unter der Nummer werden Sie per Chip in Ihrem Ausweis und in Ihrem Navigator gescannt und gspeichert”. Soso. Ich stelle den Navigator an und fuhr los. Rasthof Herford. Tatsächlich erschienen eine Zahl im Navigator, ein Lämpchen glimmte auf: “Sie wurden soeben gescannt und gespeichert”. Aha. Weiter Richtung Hamburg. Rasthof Garbsen. Ich stieg aus und sah eine lange Schlnage von Leuten mit ihren Ausweisen in der Hand vor einem Tischchen, dahinter Polizisten mit Scannern. Jeder Ausweis wurde erfasst und die Daten gespeichert. “Warum?”, wollte ich wissen. “Nur wenn Sie erfasst sind, dürfen Sie tanken und später weiterfahren”. Aha. Und so ging das dann immer weiter. Bis hoch an die dänische Grenze. Entgegen einschlägiger Erfahrungen wieder Grenzkrontrollen: “Sie sind 12 mal erfasst worden und beim BKA, Interpol, CIA, Mossad und Verfassungsschutz unauffällig. Sie dürfen nach Dänemark ausreisen”.

In Dänemark gab es dann weder Chiperfassungen noch Kontrollen noch sonstwas. Nur grüne Weiden,. Wasser und Buko von Arla. Schönes Gefühl.

Ausgelöst hatte diesen Traum dann wohl final ein Erlebnis gegen Mittag auf dem real, – Parkplatz an der Gütersloher. Wir hatten
sensible, tiefgefrorene Waren gekauft. Die schönere und bessere Hälfte besorgte noch eine Kleinigkeit beim Türken im Eingangs-
bereich des Marktes. Ich befüllte den Maybach und setzte mich hinter das Steuer. In 15 Meter Entfernung näherte sich die schönere und bessere Hälfte. Vor mir parkte umständlich ein min. 15 Jahre alter, aber bis in die tiefsten Poren Zahnbürsten-
gepflegter Benz ein. Zwei Gestalten, Marke “Beige Windjacke, getarnt im schwarzen Kik-Hemd und Kleidchen-Complet vom Rundständer” stiegen mühsam aus. Ich ließ den Motor an und schaltete die Klimaanlage ein. Die schönere und bessere Hälfte war schon fast am Auto. Da klopfte es heftigst an die linke Seitenscheibe: “Sauerei. Umweltschädigung, Stellen Sie sofort den Motor wieder aus”. Ich machte die Scheibenwischerbewegung und die schönere und bessere Hälfte stieg ein. Langsam parkte ich aus, während der getarnte Beige-Windjacke-Träger sich Hände seitlich in die Hüfte stemmend aufbauen wollte. Dann tat ich etwas, was ich noch nie getan hatte: Ich zeigte dem Paranoiker den Vogel. Darf man aber bei offensichtlichen Fans von Gestapo, Stasi und Blockwarterei.

So langsam habe ich das Gefühl, die paranoitischen Anfälle und Ausfälle und Ideen einer ganz bestimmten Mischpoke in diesem Lande wirken bei der dumpfen Masse. Ich hätte wohl noch in den Benz schauen sollen, wo sicher die BLÖD auf dem Rücksitz lag.

Es möge der Bielefelder Götterspeisen-Gott mal so richtig einschlagen.

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Landshut-Blog: Schrott

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Ein nettes Paar (endeckt in der Lärchenstraße)

Landshut-Blog: Laternenservice

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Nachahmenswert: In Landshut kleben an vielen Straßenlaternen Hinweise wo man anrufen kann, wenn das Licht einmal nicht mehr brennt.

Regensburg-Blog: Selbstbildnis

Xaverl: Sagt da Schore. Warum duast koa Buidl von dir eine ins Internet? Traust da net? Warum net howe gsagt. Do segts me glei dreimoi.

Übersetzung: Sagt der Georg. Warum stellst du kein Foto von dir ins Netz. Wagst du es nicht. Warum nicht sagte ich. Da seht ihr mich gleich dreimal.

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Die Aufnahmen entstanden beim Oldtimertreffen –  siehe: Oldtimer warten auf die Classic Rallye 

Regensburg-Blog: Enrico Uccello – Ex-Conti-Chef Karl-Thomas Neumann

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Xaverl: 7,4 Millionen griagt da Neumann, weil a geh hod miassn. Und dabei woit er gor ned. Owa de Schaefflerin hod hoid zu vui Puiva. Sonst dads as ned so aussehaun. Und mia soin dann der …***… no unsa Steiergäid gebm.

Übersetzung: 7,4 Millionen bekommt der Neumann weil er seinen Abschied nehmen musste. Und dabei wollte er gar nicht zurücktreten. Aber die Frau Schaeffler hat zu viel Geld. Sonst würde sie die Millionen nicht so verschleudern. Und wir sollen dann der …***… mit unserem Steuergeld helfen.

*** Dieses Wort sollte man nie gebrauchen und wurde daher weggelassen.

Regensburg-Blog: So kann man das auch deuten (4)

Xaverl: Wennst de druckt und du net geh kannst, dann muasst den Kaffee safa. Des huift. Dann kannst geh.

Übersetzung: Bei Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang, wenn man nicht aufs  …. gehen kann,  kann dieser Kaffee Linderung bringen. Dann kann man aufs …. gehen.

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Diese Serie wird fortgesetzt