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09. und 10. Oktober ab 20:00 Uhr im Kuturschock in Esslingen.
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
In der kommenden Woche gibt es noch eine weitere Straßenbaustelle in Rathenow: Die Steinstraße bekommt eine neue Deckschicht. Die wie vielte seit der Wende? Hat wohl niemand mehr mitgezählt. Dagegen gibt es immer noch Straßen in der Stadt (Nordsiedlung, Vogelsiedlung), die eigentlich Feldwege sind und nur sporadisch mal mit einem Schiebeschild geglättet werden. Aber die Steinstraße ist ja -noch- Bundesstraße. Wenn erst die Ortsumfahrung fertig ist, wird wohl auch die Steinstraße nur noch mit einem Schiebeschild bearbeitet werden.
Xaverl: A Goaß ist ned unbedingt a Viech. A Rehgoaß is bei uns a a Schwammmerl.
Übersetzung: Eine Goaß (= Geiß = Ziege) ist nicht unbedingt ein Tier. Eine Rehgoaß ( Rehgeiß = weibliches Reh) ist in Bayern auch ein Pilz.
weitere Bezeichnungen: Reherl, Rehling, Eierschwammerl, Pfifferling
Eine 14-Jährige aus Premnitz wurde am vergangenen Sonntagmorgen betrunken ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Alkoholtest ergab 3,09 Promille. Nach einem Zeitungsbericht hatte das Mädchen mit Erlaubnis der Eltern bei Bekannten übernachtet.
Morgen gibt es in Rathenow wieder ein organisiertes öffentliches Besäufnis – Die Musik- und Kneipennacht. Mal sehen, welche Rekorde da wieder aufgestellt werden. Radfahrer meiden am Sonntag am besten die Innenstadt wegen der Scherben.
Claudia Roth war in Regenburg.
Xaverl: D´ Regierung wechsln glangt ihr ned. De wui ganz was anders. Owa wos? Da kannt eahm direkt Angst wern. Und wia s scho schaut.
Übersetzung: Der Regierungswechsel reicht ihr nicht. Sie will was anderes. Aber was? Da könnte man fast Angst bekommen. Und wie sie schon schaut.
Da steht er beim Brackweder Volvo/Peugeot/LandRoveristen Markötter. Alfa Giulia. Autotraum ganzer Generationen, jenseits von Rost, Getriebeschäden und anderen “Kleinigkeiten”, die Alfistis nie anfochten. Wir reihen uns da mal ein mit einem Alfa Spider, der am Kamener Kreuz mit gebrochener Schaltgabel liegenblieb und damit sein Ende in unserem Autostall markierte. Aber auch heute noch hängen viele Herzen an dem Auto mit dem tollen Sound. BMW nahm damals Anleihe, als der neue 1602 auf die Räder gestellt wurde und die weißblaue Marke rettete.
Viele Elemente des Buches „Rocklegende“ von Rainer W. Sauer gehen direkt auf Karl Friedrich Rothermel zurück, wie Sauer heute in Jena berichtete. Charly Rothermel war sein Schwager und wurde am 25. Mai 1950 im Odenwald geboren. Zusammen mit seinen Eltern wanderte er Ende der 50er-Jahre nach Wales aus, da diese Arbeit auf der Gwyther-Farm in Pembrokshire gefunden hatten. Sein Onkel, Kurt Heldt wohnt heute noch mit seiner Frau Edith in Johnston bei Haverfordwest.
Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland Anfang der 60er-Jahre lebte Karl Friedrich Rothermel in Frankfurt am Main in der Taunusstraße – dem Frankfurter Bahnhofsviertel – wo sein Vater Arbeit als Hausmeister gefunden hatte. Nach einer Ausbildung zum Maler und Lackierer arbeitete Charly R. jedoch nicht lange in seinem Beruf, denn es zog ihn in die Musik- und Kneipenszene Frankfurts, wo er in Bars und Clubs arbeitete. Schnell wurde er Geschäftsführer des „Fillwood“-Clubs in Bad Vilbel, wohnte seit 25 Jahren in Hanau in einen alten Stadtturm, später dann in Hanau-Steinheim in der Neutorstraße. Er war mit vielen Musikern aus der Rhein-Main-Musikszene ebenso befreundet, wie mit lokalen Musikhändlern (z.B. MUSIC-ARTS Chef Dieter Fischöder). Viele seiner Erzählungen aus der Branche sind in „CHARLY DAVIDSON – Rocklegende“ eingeflossen.
Karl Friedrich liebte das Biken, hatte mehrere Harley Davidson „Pipes“. Aufgrund dieser Motorrad-Leidenschaft wurde er auch „Charly Davidson“ genannt. Anders als die Figur der “Rocklegende” hatte Charly R. kein Landhaus auf der Kanareninsel La Gomera; er machte Urlaub auf Mallorca und zwar abseits der Touristenströme und tatsächlich auf einer kleinen Masia, wie der Buchautor berichtete.
In den 90er-Jahren arbeitete Karl Friedrich Rothermel für “Römerturm”. An verschiedenen Leiden erkrankt, musste er seinen Job jedoch vor wenigen Jahren aufgeben. Seit 2005 war er Musikberater für RADIO JENA. Nach kurzer, schwerer Erkrankung starb Charly Rothermel (dessen Lebensgeschichten sich nun zum Teil im Buch wiederfinden, ohne dessen Name es die „Rocklegende“ so aber niemals geben würde) vor einem Jahr am 14. August 2008 in Hanau-Steinheim im Alter von nur 58 Jahren. Er wurde später auf dem Nordfriedhof in Jena beigesetzt.
Die Gesamtschulen melden sich zu Wort – und haben diesmal ein Argument zur Hand, das Schwarz-Gelb zur Sachdebatte zwingt. Nach dem beinahe ebenbürtigen Abschneiden beim Zentralabitur stellt sich jetzt heraus, dass Gesamtschulen die besseren
Talent-Förderer sind. Auch wenn es sich um Selbstauskünfte bei einer Umfrage eines Interessenverbandes handelt, scheinen
Grundschulprognosen insbesondere die Fähigkeiten ausländischer Schüler häufig zu übersehen. Alle Parteien in Düsseldorf betonen es gern: Nicht ein Kind und nicht eine Fertigkeit darf verloren gehen. Gerade deshalb muss die offenbar gängige Unterschätzung von Migranten Folgen haben. Schulforscher sollten jetzt klären, wie es exakt aussieht, und die Landesregierung ist durch die Gesamtschulverbände gleichfalls gefordert: Wie lange soll die bewusste Gewichtsverschiebung zugunsten des gegliederten Systems weitergehen? Oder zugespitzt gefragt: Hat man die Gesamtschule als einstiges Hätschelkind von Rot-Grün nunmehr lange genug am ausgestreckten Arm hungern lassen, um fortan erstmals gleiches Recht für alle zu gewähren?
Liebes Westfalen-Blatt. Wir sind gespannt, wie unsere Bielefelder Schulministerin Barbara Sommer das erklärt.
Wie Meinungsumfrager “die Stimmung ein wenig beeinflussen”:
ARD-DeutschlandTrend EXTRA August 2009 – Sonntagsfrage: Union legt
zu, SPD mit bislang schlechtestem Wert – Abstand zwischen Merkel und
Steinmeier erneut gewachsen
Köln (ots) –
Sperrfrist: 13.08.2009 22:45
Bei der Direktwahlfrage ist der Abstand zwischen Bundeskanzlerin
Angela Merkel und ihrem Herausforderer weiter gewachsen. Könnten die
Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, dann würden sich 62
Prozent für Angela Merkel (+1 im Vergleich zur Vorwoche) und 23
Prozent für Frank-Walter Steinmeier (-1) entscheiden. Der Abstand
zwischen den beiden Kanzlerkandidaten beträgt damit 39 Punkte und ist
so groß wie noch nie zuvor. Pressemeldung: ARD
Und hier nun der Screenshot aus SPIEGEL online, bevor die Umfrage zur Benotung der Regierungsarbeit vom Magazin eiligst gestoppt wurde:
Irgendwie dumm gelaufen. Noch dümmer: Das Bewertungskriterium “ungenügend” wurde erst später eingefügt als bei den Ministern.
“Wir sind jederzeit willens und in der Lage, Sperrlisten für Kinderporno-Seiten im Internet zusammenzustellen”, erklärte jetzt ein Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) auf Nachfrage der taz. Er trat damit Gerüchten entgegen, die dreimonatige Verschiebung der Sperrung von Kinderporno-Seiten sei auf Wunsch des BKA erfolgt.
Im Klartext: Dem BKA sind also die laut Ursula von der Leyen “verabscheuungswürdigen” Seiten und deren Provider bekannt? Da paßt doch, was mir ein Anwalt erklärte: Laut § 163 Strafprozessordnung ist das BKA mit Kenntnisnahme von Seiten zur Ermittlung der Täter verpflichtet.
Ach. Nicht nur juristische Laien staunen.
Solche Meldungen werden bei vielen Schoggifans Entzücken auslösen:
Dreimal die Woche Schokolade zu essen, ist vermutlich gesund. Schwedische Forscher haben Herzinfarktpatienten untersucht und entdeckt, dass ihr Risiko für weitere Herzattacken sank, wenn sie die Leckerei genossen – allerdings nur in Maßen.
Dreimal min. 200 Gramm HaselnußVollmilch? Da halte ich mich lieber an das große Holzherz auf der Fensterbank. Wenn man es umdreht steht da hinten drauf: Made in China. Nun denn….
Idyllisch liegt das Twellbachtal da, wenn man von Hoberge-Uerentrup kommt. Und genau da werben die Grünen/Bündnis 90 neben einem Vermittler von Lebensabschnittspartnern mit Plakaten, die die neuralgischen Punkte eines der dünnst besiedelten Teile Bielefelds aufgreifen:
- Nahverkehrsanbindung
- Erhalt der Grundschulversorgung
usw. Themen also, die die Bürger unmittelbar bewegen. Wie offenbar die Suche nach dem “Idealpartner”.
Das war es also, das große Fernseh-Duell zwischen den OB-Kandidaten Pit Clausen und Bernd Landgraf auf Bielefelds Kanal 21. Ich habe es (noch) nicht gesehen, kann mir also kein eigenes Urteil erlauben. Offensichtlich geht die Meinung bei den rund 40 im Studio Dabeigewesenen von “Clausen hat mehr gepunktet” bis “Landgraf argumentierte aber geschickter”.
Ob die Wähler nun schlauer sind? Sehr viele können es ja nicht gesehen haben.








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