StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
4
Aug '09

Detmold-Blog: “wildes Plakatieren” der Parteien

Es ist mal wieder soweit, dass unsere Straßen von den Parteien verschandelt werden. Was kann man dagegen tun?
Einige Zeitgenossen zücken zum Edding und “verschandeln” “verschönern” die Plakate, wie etwa an der Georgstraße:

SPD Georgstr

Dort hat Ernst Steinkamp an diversen Plakaten Hörner bekommen.
Reiner Heller hat wohl mehr Sympatie, schließlich wurde er bisher verschont. ;-)
Wobei die SPD mit der Anzahl wirklich übertreibt, in bald jeder Verkehrsberuhigten Anwohnerstraße steht an “jedem” Baum ein Aufsteller.
Man sollte in Anwohnerstraßen das Plakatieren den Parteien verbieten, es reicht doch wenn uns die (un-)bekannten Gesichter an den Hauptstraßen entgegen lächeln.

Die FTP machts intelligenter und hängt Ihre Plakate gleich in einer Höhe von über 2m auf.

Die CDU braucht Merkel um auf Stimmenfang zu gehen, auch nicht sehr kreativ.

Und die Grünen…

Grünen Lemgoerstr

… fangen wieder mit dem leidigen Thema Lustgarten an.

Soll Detmolds City auch zum Freilichtmuseum werden?
Ich könnt viel dazu schreiben und mich aufregen, vorallem jetzt wo Hertie und MC Donalds wech sind, ich lasse es aber.
Übrigens Plakate, unsere “Tretminen”-Galerie geht in die 3. Runde:

Hundekot1  Hundekot2

PS dieser Beitrag soll kein Aufruf sein um Plakate zu beschmieren, wer trotzdem den Edding zückt sollte sich nicht erwischen lassen!

Jena-Blog: Tote Mutter bei Ski-Unfall: Althaus hat in Wahlkampagne alles schon vergessen.

Helmtiger Althaus
Dieter Althaus startet in den Wahlkampf. Er meldet sich mit großen Interviews zurück. Überall – auch in Jena – stehen Werbegroßflächen. Der als unnahbar geltende CDU-Politiker dicht umrungen von Menschen wie Du und ich – auch der CDU-Migrationsbeauftragte ist am Rand mit dabei. Heile Welt. Alle lieben ihn. Das ist die Botschaft.

Als sei nichts gewesen, lächelt direkt neben Althaus auch eine Mutter mit einem einjährigen Baby ganz versonnen.

Das ist einfach nur geschmacklos. Die CDU-Werbestrategen haben keine Skrupel, so zu tun, als wäre nichts gewesen. Althaus hat bis heute den Schadenersatz für die von ihm getötete Mutter nicht geregelt. Das lesen wir in der BamS. Neben einem großen Bild, auf dem Althaus auf dem Mountainbike einen Hang herunter brettert, dass der Staub aufwirbelt. “Natürlich nur mit Helm!”

Skrupellos.

Bielefeld-Blog: Sie ist da!

 

Einheitsgeschmack für alle.

Bielefeld-Blog: Neue Lage im Kampf der Giganten:

DIE SENSATION! EIN WEITERER KANDIDAT! EXKLUSIV!

Karli Keim, lange Zeit untergetaucht , mischt nun den Sumpf
des Kommunalwahlkampfs auf:

karli091.jpg

(Karli Keim und seine Nachkommen übernahmen 2007 schon einmal in Bielefeld die Leitung.
Da kennt sich der brillante Untergrundfachmann aus!)

Bielefeld-Blog: Clausen? Landgraf? Weiß? oder Wen?

Die Kommunalwahl steht vor der Tür…. bunte Plakate “zieren” die Straßen… von “Nichtssagend” über “Blabla” bis “Altbacken” reicht die Palette…

Wie schon vorher im Blog erwähnt, stechen Pits Plakate durch wechselnde Farben heraus…im positiven Sinne allerdings nicht… aber egal.

Wer wird OB ist die entscheidene Frage. Clausen? Landgraf? Weiß? oder einer der Underdogs?

Jut, Frau Weiß hat ihr eigenes Klientel… was ja nicht schlecht sein muss…. Aber Clausen und Landgraf? Wie will es der Vertreter der ehemaligen Volkspartei SPD angehen, um den politisch relativ unbekannten Landgraf zu unterwerfen?

Clausen? Landgraf? Beide zeigen bei Auftritten das übliche Politikerlächeln, zeigen sich in einigen Dingen einig, in anderen eher gegensätzlich. Aber einen Unterscheid zu benennen, ist gar nicht so einfach…. Idiologisches hier, idiologisches da… gibt es Unterschiede? Unterschiede, die auffallen? Ich meine ja. Sensationell neu ist eine Haltung… und die stammt (oh Donnerwetter) von Landgraf. Er verweigert jedes größere Wahlversprechen, sondern zeigt auf, dass auch die Stadt jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Ob der einzelne Euro jetzt richtig ausgegeben wird, darüber lässt sich ja trefflich streiten, aber die Tatsache der absolten Verweigerungshaltung an sich finde ich erfrischend. Und Clausen? Liest man sich die Homepage durch, wimmelt es vor Versprechen…wie die bezahlt werden sollen? Zitat von der Homepage:

“Richtig ist: das kostet Geld! Können wir uns das leisten?
Ja. Wir könne es uns leisten. Das ist auch eine Frage der Verteilung des Geldes in unserer Stadt.”

Was denn dafür gestrichen werden muss? Keine Ahnung…. aber die scheint der gute Pit auch nicht zu haben, ansonsten könnte er es ja dazu schreiben….

Wie auch immer: geht wählen! jede nicht abgegebene Stimme ist eine für die Radikalen….

Wuerzburg-Blog: Messerangriff vor Disko

Vergangenen Sonntagmorgen gegen 2:20 Uhr eskalierte in einer Würzburger Diskothek ein Streit zwischen einem 20-jährigen Würzburger und anderen Personen. Ein 19-jähriger kam dem 20-jährigem zu Hilfe, da sich dieser offenbar alleine nicht behaupten konnte, und wurde prompt in den Streit involviert. Kurz darauf wurde der Helfer, der lediglich schlichten wollte, von einem der Streitenden mit einem Messer am Arm verletzt. Um schwerwiegendere Verletzungen zu vermeiden, flüchteten die beiden Opfer bis zum Busbahnhof und verständigten dort die Polizei. Sowohl der Täter als auch sein Helfer werden als ca 25 Jahre alt und etwa 1.90m groß beschrieben, bekleidet mit Jeans und einem braunen Hemd bzw einem dunklen Poloshirt. Auffällig beim Messerstecher war eine Goldkette mit großem Kreuz. Hinweise auf den Tathergang oder aber die Täter nimmt die Polizeit unter Telefon 0931 / 457 – 2230 entgegen.

Bielefeld-Blog: Was ist denn mit Pit los….?

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was ist denn da los?

“Als echte Trendsetter habe ich….”…. wie jetzt? entweder “als echteR Trendsetter” oder “als echte TrendsetterIN”… verwirrt Herr Clausen?…ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Aber super, dass er technisch aufgeschlossen ist und mit Youtube echte maßstäbe setzen will….. gäääääähn…..

Stralsund-Blog: Picknick am Strand

Endlich wird das Wetter wieder merklich besser. Zum Ende der Woche soll immer es immer wärmer werden, mit Höchstwerten von bis zu angenehmen 25 Grad. Perfektes Wetter also, um einmal der Stadt zu entkommen und sich genüsslich einen Tag lang in die Dünen zu werfen und zu entspannen. Einfach das passende Equipment für ein schönes Picknick einpacken, angefangen bei der rot weiß karierten Decke, hin zum mit Servietten ausgefüllten Brotkorb, ein wenig Obst, eine schöne Flasche Wein – perfekt um einmal komplett abzuschalten und einen Tag mit dem oder der liebsten zu verbringen.

Regensburg-Blog: Ja mei so is hoid – Da kann man nichts machen

Xaverl: Jetza san de Pflanzn a scho politisch. Mei klona Quittenbamm hod bis zum Juni pennt, dann hod a a bo Bladl brocht  und jetza bliaht a. De Frucht werad im Winta dann reif. Des geht owa net. I denk des is a politische Pflanzn. De Politika vasprecha a a Zeig, des dann net hoitn kenna, weils hoid nimma geht.

Übersetzung: Jetzt verhalten sich die Pflanzen auch schon politisch. Mein kleiner Quittenbaum schlief bis Juni, dann brachte er einige Blätter und jetzt blüht er. Die Frucht wäre dann im Winter reif. Das dürfte aber nicht mehr möglich sein. Aber wahrscheinlich ist das eine politische Pflanze. Die Politiker versprechen auch Dinge, die sie dann  nicht einhalten können, weil es halt nicht mehr möglich ist.

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Bielefeld-Blog: Sprachlos

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Ähm. Räusper. Da fehlen einem die Worte. Das Schalker Vereinslied ist von 1924 …

Bielefeld-Blog: Zu Besuch auf dem Guttenberg

Es gibt nicht wenige Menschen, die kleben unserem neuen Bundeswirtschaftsminister von der CSU bei allem, was er sagt, an den Lippen. Vielleicht sollten sie so konsequent sein, sich das, was er sagt, auch einmal auf der Zunge zergehen zu lassen. Die Menschen seien es “leid”, zu Wahlkampfzeiten “mit Versprechen überschüttet” zu werden, ist Karl-Theodor zu Guttenberg jetzt zum Wahlprogramm der SPD eingefallen. Ist ihm entgangen, dass seine eigene Partei gerade erst kräftige Steuersenkungen versprochen und gegen den Rat der großen Schwester CDU sogar einen konkreten Termin dafür ins CSU-Wahlprogramm geschrieben hat? Man kann sich darüber streiten, was (un-) seriöser ist: vier Millionen neue Arbeitsplätze bis 2020 anzustreben, wie SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier es tut, oder sinkende Steuern trotz geplünderter Staatskassen in Aussicht zu stellen, wie es Guttenberg und CSU-Chef Horst Seehofer tun. Aber dass Vollbeschäftigung weiterhin zentrales Ziel aller Volksparteien sein muss, werden auch die Unionsparteien nicht bestreiten. Auf Seite 13 ihres gemeinsamen “Regierungsprogramms” versprechen CDU und CSU in Anlehnung an Ludwig Erhards “Wohlstand für alle” Arbeit für alle. So
weit ist das von Steinmeiers Visionen gar nicht entfernt. Deutschland sollte sich auf seine Stärken besinnen. Dazu gehört ein
beachtlicher Vorsprung in Umwelttechnologien, den es konsequent auszubauen gilt. Deutschland sollte aber auch seinen Schwächen begegnen. Investitionen und damit auch neue Arbeitsplätze im Bildungssektor sind bitter notwendig. Steinmeiers “Deutschland-Plan” beinhaltet all das. Nach der zuweilen plan- und phantasielosen Politik der Großen Koalition ist das ein Fortschritt. Wenn der SPD-Kandidat nur darauf verzichtet hätte, diese riesigen Zahlen in die Welt zu setzen! Unweigerlich denken die Menschen an Gerhard Schröder, der 1998 mit dem pompösen Versprechen zur Wahl antrat, die Arbeitslosigkeit auf 3,5 Millionen zu reduzieren – und damit als Kanzler kläglich scheiterte. Vor diesem Hintergrund wäre diesmal weniger mehr gewesen. Hohn und Spott hat Steinmeier trotzdem nicht verdient. Sein Programm ist ernsthafter als so manches Guttenberg-Interview.

Beim Lesen dieses Kommentars der “Westdeutschen Zeitung” zum Supidupitrallalapolitstar von und zu G. fällt mir ein, daß ich heute Mittag zu einer Kurzreise ins Land von König Horst Seehofer aufbreche und gar nicht weit von jenes “Politstars” (was bitte ist das überhaupt?) Burg aufschlage. “Seien Sie nicht enttäuscht, wie schäbig es da aussieht”, meinte mein kommender Gesprächspartner, der die Gegend und Gutti und die Schaefflerin aus Herzogenaurach wie seine Westentasche kennt. Dankend lehne ich eine Besichtigung ab und “begnüge” mich mit einem Termin bei einem wirklichen Weltunternehmen. Schaumschlägers Trutzburg ist mir dann doch zu unwichtig.

Bielefeld-Blog: Paradebeispiel für Binnenmarktabwürgung

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Angeblicher “Weltmeister” beim Export, Schlußlicht bei den Löhnen. Und trotzdem das Ziel “chinesische Verhältnisse in Deutschland” nicht erreicht. Jetzt sollen die deutschen Arbeitnehmer auch noch für die “Krise”, die von Politikern und Bankstern gleichermaßen verursacht wurde, bezahlen: mit Lohnverzicht und Mehrarbeit. Könnte mir gut vorstellen, daß Millionen dafür beim Wahltermin im September den rechten Mittelfinger zeigen. Krüge gehen nur so lange zum Brunnen, bis sie brechen und Arbeitnehmer kann man nur so lange ausnehmen, wie sie es mit sich machen lassen.

In einem Land, in dem ein Arbeitsgericht jetzt über den “Stromklau per Handy” eines Arbeitnehmers im Wert von wenigen Cent verhandeln muß, läuft etwas grundsätzlich schief.