StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

Juli 2009
M D M D F S S
« Jun   Aug »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
27
Jul '09

Regensburg-Blog: Oldtimer warten auf die Classic Rallye

Xaverl: Lauta oide Karrn. Owa de san fast schena wia de neia. A bo zoag i eich.

Übersetzung: Nur alte Fahrzeuge. Aber diese Fahrzeuge sind schöner als die neuen. Einige stelle ich im Foto vor.

oldies.jpg

oldies-2.jpg

Xaverl: Kirch hod an Segn erteilt. Dann ko nix mehr bassier´n. Owa der ganz unten hod dann doch no genau nochgschaut.

Übersetzung: Die Kirche erteilte ihren Segen. Dann kann ja nichts mehr passieren. Trotzdem hat der Mann (Bild unten) doch nochmals genau kontrolliert.

oldies-3.jpg

 

Bielefeld-Blog: Europcar hat ein Auto für Ullalla

Deutsche Fahrzeuge auch im Urlaubsland mieten – das ist bei Europcar kein Problem. Der international agierende Autovermieter bietet beispielsweise in Alicante, im spanischen Andalusien, eine umfassende Flotte mit Fahrzeugen von VW, Audi oder Mercedes an, dazu auch spanische und weitere internationale Marken. Repräsentative Mercedes-Modelle gibt es ab 500 EUR die Woche, günstige Kleinwagen auch während der Hochsaison schon ab 300 EUR pro Woche.

Das Mieten eines Fahrzeugs vor Ort ist damit wesentlich günstiger und auch unter Umweltgesichtspunkten effizienter als die Mitnahme des eigenen Fahrzeugs aus Deutschland. “Mit unseren hochwertigen und gepflegten Fahrzeugen sind unsere Kunden auch bei repräsentativen Anlässen bestens gerüstet. Unser geschultes Personal ist auch für prominente Kunden aus Politik, Wirtschaft oder Show Business vorbereitet”, lädt Roland Keppler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Europcar Autovermietung, auch deutsche Politikerinnen und Politiker ein.

Liebe Pressefritzchen von Europcar, die ihr grad witzisch diese Meldung über die Ticker jagt, habt Ihr mal nachgedacht, was Ihr da einer deutschen Pharmaindustrieministerin zumutet? Ein Auto mieten. Sowas Profanes. Doch nicht als Ministerin. Also die paar hundert Liter Sprit für den Gepanzerten, die werden wir uns doch wohl leisten können. Wo wir doch ansonsten den Pflichtversicherten alles aufbürden und zumuten. Die Frau ist eben höchst gefährdet, wahrscheinlich braucht sie den Panzerwagen, weil sonst auch noch die spanischen Ärzte mit andalusischen Steinchen werfen.

Die einfachste Erklärung: Frau Minister werden nicht einmal wissen, daß man Autos auch mieten kann. In den Höhenlagen, in denen sie schwebt, fehlt Sauerstoff. Das führt zu Halluzinationen. Bescheidene Frage: Ullas Ess-Karre hat doch sicher ein Ortungssystem. Warum weiß man nicht, wo sie ist? Wo ihr doch den Standort und die Verbindungen jedes kleinen Handybesitzers 6 Monate speichert.

Bleibt noch die Frage, wer den zweiwöchigen Urlaub des Ullafahrers samt Familie in Spanien bezahlt.

Bielefeld-Blog: Schon bei Potter nachtgesichtet worden?

Die Stasi ist lebendiger denn je. Mehr als 20.000 ehemalige Mitarbeiter von “Lausch & Horch” kann man ja auch 20 Jahre nach Ende der DDR nicht so einfach vom “Leben der Anderen” abkoppeln. Da brauchen die doch was, wo sie weiterüben können. Angesichts der Schäubleschen BKA-Paranoika und “Terror”-Rederei, der Finanzamtsschnüffelei und der idiotischen vdL-Stopper müssen die ja auch mal üben können. Stellen Sie sich also vor, Sie sitzen im Bielefelder “Cinestar” oder “Cinemaxx” und werden von der Bühne her mit Nachtsichtgeräten beobachtet. Gibts nicht? Gibts doch und scheint sogar nicht unüblich zu sein:

Beim neuen Harry-Potter-Film wurden in einem Multiplex-Kino in Magdeburg die Zuschauer mit Nachtsichtgeräten observiert, um ein heimliches Abfilmen mit in den Kinosaal geschmuggelten Kameras zu verhindern. Die Datenschutzbehörden überprüfen den Fall.

Jetzt kommen natürlich wieder die Dummlinge aus der Deckung und skandieren: Sollen sie doch. IIIIIIIIIIchhhhhhhhhhhh hab doch nichts zu verbergen. Irgendwan werden sie sich umschauen, wenn die gesammelten Beobachtungen, Daten-speicherungen und DNA-Abgleiche bei einem lächerlichen Zufall auf den Tisch kommen. Nehmen wir mal an, jemand schmuggelt auf Ihren PC Kipo-Daten oder schiebt eine einschlägige CD in Ihr Bücherregal. Ein kleiner Tip an die Leyen-Truppe und ein SEK stellt Ihr Haus/Wohnung auf den Kopf. Geht nicht? Hahaha. Bei “Gefahr im Verzug” treten die netten beamteten Damen und Herren in Nachtwächterblau sogar Türen und Fenster ein. Da hilft Ihnen weder ein Anwalt noch lautes Geschrei noch der Hinweis, sie hätten weder etwas verbrochen noch verwahrt. Getreu dem Beamtenmotto: “Wes Brot ich freß, für den Handel ich blitzschnell”. Hätte ich nicht vor vielen Jahren selbst erlebt, wie zwei wieselige, vorauseilend-gehorsame Brackweder Vorstadt-Polizisten ein Haus ohne Durchsuchungsbefehl oder Beschluß dursucht haben, ich würds auch nicht so einfach glauben. Spätere Entschuldigung? Klar. “Gefahr im Verzug”. Worin die bestand, konnte man allerdings nicht erklären.

Wir sind bereits weitaus weiter als die Stasi in der DDR und die Gestapo im 3. Reich. Aber die lebten ja auch nicht in der Staatsform einer Demokratur und “demokratischen” Parteiendiktatur.

Bielefeld-Blog: Arbeitslose Pferdehalter

_a030224.jpg

So ist das immer in den Schulferien. Nun können sie sich von dem ganzen Streß erholen. Kein Anlehnen, kein Ranknallen. Kein Aufpassenmüssen. Einfach sich Gehenlassen.

Koeln-Blog: Geldstrafe für Womé?

Größter Aufreger beim Testspeil des FC gegen den österreichischen Drittligisten St.Andrä war neben dem verkorsten Debüt von Neuzugang Christopher Schorch wohl das 10-minütige Handy-Intermezzo von Verteidiger Pierre Womé auf der Auswechselbank. FC-Manager Michael Meier hatte schon zu seiner Amtszeit bei Borussia Dortmund Viktor Ikpeba für ein identisches Fehlverhalten eine Geldstrafe erhalten. Gleiches droht nun auch für Womé. Sportliche Konsequenzen wurden jedoch nicht daraus gezogen, im Testpiel gegen die Bayern stand Womé schon wieder auf dem Rasen.

Bielefeld-Blog: Der Hüftgelenk-Ablehner kommt. Geht hin und bringt Eure Wut mit

p1040378.JPG

Philipp Mißfelder hat in den vergangenen zwei Jahren bei einem Dutzend Treffen weitgehend ungeschützt über sich und seine Rolle geredet. Das ist selten in der Politik, wo nichts so behütet wird wie das eigene Wort. Deshalb ist dies auch eine Geschichte über Worte, wie sie geschluckt und frisiert werden, wie sie Karrieren dienen und Karrieren schaden. Es ist eine Geschichte über Anpassung und Auflehnung, denn dies ist der große innere Kampf des Philipp Mißfelder. Und es ist eine Geschichte über sein Verhältnis zu Angela Merkel, deren Schattenmann er ist, die er unablässig beobachtet und belauert, die ihn glücklich und traurig machen kann. Philipp Mißfelders Geschichte ist eine Geschichte über den Extremberuf Politiker. Quelle: “Der Schattenmann”/Von Dirk Kurbjuweit/SPIEGEL.

Geht zu Philipp, Ihr beigen Windjacken, vergesst die faulen Eier nicht. Schleudert ihm Eure Dritten entgegen. Zeigt ihm Eure metallenen Hüftgelenke. Haltet ihm ins Gesicht, was er auch sagte und damit an die Grenze des Volksverhetzers ging:

Nun hat der immer noch allzujunge Christ und Demokrat, mittlerweile auch Abgeordneter im deutschen Bundestag, ein weiteres Mal hingelangt: für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßmahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie. Im Klartext: die Arbeitslosen würden dieses zusätzliche Geld eh nur versaufen oder in ihren Lungenkrebs investieren. Quelle: hier.

Zu so einem sollen die Leute gehen? Zu einem, der Stammtischparolen zum politischen Programm erhebt? Zu einem, der sein ganzes junges Leben bisher nichts geleistet hat? Zu einem, der mit dem “C” der CDU für “christlich” Latrinenparolen abläßt?

Doch. Geht hin und hört Euch an, was er sagt. Hört genau hin. Er sagt nämlich das, was Angela Merkel und Wuido Gesternschwelle fein verklausulieren. Er ist auserkoren, es im Klartext zu testen: Weg mit den Menschen zweiter und dritter Klasse, Zementierung der selbst ernannten “Leistungsträger”, sprich “Elite”. Her mit den Mißfeldern, Guttenbergs, Seehofern, Kauders, Po fallas und wie die alle heißen, die Andere “Schmarotzer” nennen und selbst am System saugen, was es nur zu saugen gibt. Auf Kosten derer, die kein vorlautes Maul haben, die sich nicht an die Mikrofone drängen, die keine Lust auf “Partei” und hinten Gelee statt Rückgrat haben.

Zeigt ihm am 2. August um 11 Uhr in der Hechelei die roten Karten und die schwarzen Krücken. Vorher schaut Euch bitte auf You tube diese herrliche Video zum Nichtskönner an.

Bielefeld-Blog: Siehste, geht doch

p1040375.JPG

Michael Kaiser hat in der NW einen sehr guten Kommentar zu den “Terror-Paranoikern” jenseits des Atlantiks abgeliefert und das schleimige Niederknien der EU-.Komission vor den bekloppten Forderungen der Obama-Administration angeprangert. Wie kommt Europa dazu, den an die 9/11-Lüge, die erlogenen Atomwaffen des Iran, die erlogenen Chemie-Waffen des Irak und den angeblichen Aufenthalt von Osama Bin Laden in Afghanistan glaubenden Amerikanern unsere bankdaten zu liefern? Reicht es nicht, daß “Gods own country” die Welt mit ihrem Bankenscheiss und anderen Unglaublichkeiten überzogen hat? Reicht es nicht, daß auch ein Obama an die Idiotien glaubt, die ein pervertierter G.W. Bush und seine unsägliche Rumsfeld/Cheney-Mischpoke weltweit veranstaltete? Schade, jede Hoffung, der schwarze Messiasfz r

Bielefeld-Blog: NW mutiert zum Adelsblatt

p1040374.JPG

Titelseite NW: K-TzG “Deutschlands rasantester Politaufsteiger”

p1040376.JPG

Seite 6 Kultur/Medien: “…Unumstrittene Stars …..K-TzG”

p1040377.JPG

Kinderseite: “Die Deutschen mögen ……am liebsten”.

Bescheidene Frage eines politisch nüchtern denkenden Menschen: Was hat Karl-Theodor zu Guttenberg bisher Wesentliches geleistet? Was treibt Journalisten, von denen qua Beruf Nüchternheit und kritische Distanz verlangt werden kann, sich in derartigen Jubelarien zu ergehen? Oder ist es der tiefe Wunsch der für das Blatt Verantwortlichen, endlich wieder einen Kaiser an der Spitze des Landes zu haben? Es ist, wie es ist: zutiefst albern.

So
26
Jul '09

Rathenow-Blog: Radtour am Sonntag

Heute führte unsere Radtour von Steckelsdorf über Rathenow, Hohennauen, Semlin, Ferchesar, Stechow, Rathenow zurück nach Steckelsdorf. Auf dem Hohennauener See fand eine Segelregatta statt.
cimg3673.JPG
In Semlin lag das Drachenboot “Freyja” am Bootssteg. Es war vor Jahren als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von Langzeitarbeitslosen gebaut worden. Man kann es chartern und damit eine Tour unternehmen.
cimg3679.JPG
Am Strand war eine natürliche Hopseburg aus Strohballen aufgebaut.
cimg3676.JPG
Eventuell schon in Vorbereitung auf den am kommenden Sonntag stattfindenden Drei-Seen-Lauf? Die Veranstalter hoffen darauf, dass in diesem Jahr mehr als tausend Teilnehmer an den Start gehen werden.
Weiter ging es von Semlin nach Ferchesar. Auf dem Golfplatz hatte ein Schwanenpaar mit sieben Jungen an einem Teich Platz genommen und beobachtete das Geschehen.
cimg3685.JPG
Zwischen Ferchesar und Stechow ist noch ein Teilstück einer alten Eichenallee erhalten geblieben.
cimg3691.JPG
Die Apfelbäume kurz vor Ferchesar waren vor Monaten gefällt worden.
Noch ein Blick auf das typische Havelland.
cimg3692.JPG
Wenn man kurz vom Radweg abweicht, kann man mit etwas Glück im Wald Pfifferlinge oder Blaubeeren finden.
cimg3667.JPG
Die Pfifferlinge gab es bei uns heute schon zum Mittagessen. Die Blaubeeren kamen als natürlicher Blaubeerquark auf den Tisch (ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsmittel).
cimg3694.JPG

Bielefeld-Blog: Billy Talent geben sich in Bielefeld die Ehre

Wer hätte das gedacht: Billy Talent, die Alternative-Rocker werden am 16.11.2009 in der Seidenstickerhalle auftreten, und damit den Bielefelder Fans eine besondere Ehre erweisen. Wie den Berichten um die Billy Talent Tour 2009 zu entnehmen ist, wird die Band neben unserer Heimatstadt noch in Frankfurt, München, Dortmund, Berlin und anderen Metropolen zu sehen sein. Auf den Konzerten werden sie live aus ihrem neuen Album “Billy Talent III” zitieren (u.a. die neue Single “Devil On My Shoulder”) sowie die größten Hits aus den Vorgängeralben spielen. Bielefeld, rock on!

Bielefeld-Blog: Warum kann Ulla bei Alicante-Bürgermeister nicht mit Kleinwagen vorfahren?

Regierungssprecher Klaus Vater, zuvor Sprecher von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), hat die Politikerin gegen Vorwürfe der Privatnutzung ihres Dienstwagens in Schutz genommen. “Selbstverständlich rechnet die Ministerin jeden privat gefahrenen Kilometer mit ihrem Dienstwagen auch privat ab und lässt nicht den Steuerzahler dafür aufkommen”, sagte Vater der “Rheinischen Post” (Morgige Ausgabe). “Das gilt auch im Urlaub.” Im spanischen Alicante verbringe Ulla Schmidt seit Jahren regelmäßig ihre Ferien und nehme dabei auch offizielle Termine wahr, so Vater. “Dazu zählt unter anderem die Einladung des Bürgermeisters. Da kann sie als Repräsentantin der Bundesregierung nicht mit einem Kleinwagen vorfahren.”

Die abgehobene Berliner Junta übertrifft sich mit den absurdesten Rechtfertigungen, warum ein gepanzerter S-Klasse Mercedes 5.000 Kilometer durch Europa gefahren werden mußte. Zahlt die Frau Gesundheitsminister die Kilometer auch?

Ulla, versuchs mal mit einem Opel-Corsa. Damit fahren viele Deiner “Untertanen” sogar noch Spanien in Urlaub. In Deinem früheren Leben gab es Zeiten, da warst Du über einen Kleinwagen sehr froh. “Sie arbeitete dann als Assistentin der Geschäftsführung im Aachener Kaufhaus Woolworth. Dann war sie von 1976 bis 1985 als Lehrerin für Sonderpädagogik und für Rehabilitation lernbehinderter und erziehungsschwieriger Kinder an der Schule für Lernbehinderte in Stolberg tätig”, liest man Im Web. Aber demnächst kannst Du ja dann die Boni der Gesundheitsindustrie und eine recht schöne Pension einstreichen. Hast den Phamagaunern ja fast ein Jahrzehnt lecker den Hintern gestreichelt und die versicherten Deppen aus der Kaste des gemeinen Urnenpöbels durften fleißig blechen. Von dem gigantischen, mit Deiner Templiner Chefin gemeinsam verbrochenen Blödsinn “Gesundheitsreform” mal ganz zu schweigen.

Detmold-Blog: Orbiters Parade

Nachdem ein letzter großer Regenschauer am vergangenen Samstag über Detmold zog,
konnte die Parade pünktlich um 18 Uhr in der Detmolder Innenstadt losgehen.

Lunartics

Lunartics 2

Die holländische Theatergruppe “The Lunatics” ist auch am heutigen Sonntag, Montag und Dienstag am Hanger zusehen.

Die mit über 800 Personen starken Parade startete am mehreren Punkten und führte durch die Innenstadt.

Orbiters 1

Orbiters 2 Orbiters 5 Orbiters 4 Orbiters 3 der neue king of pop?

Nach der Parade folgte, mit Einbruch der Dunkelheit, um 21:30 Uhr “der Höhepunkt” auf dem Marktplatz. Zuvor hieß es, besonders im südlichen Teil der Langen Straße für alle die einen kleinen Schnack zu sich nehmen wollten, erstmal anstellen, beide Dönerläden, der Chinese und auch bei MC Donalds (die schließen übrigens am 31.07.) waren endlos überfüllt und man musste sich zeitweise draußen anstellen.

Orbiters abend 2

Orbiters abend 3  Orbiters abend 4  orbiters abend 5

Bielefeld-Blog: SAL(V)E

p1040373.JPG

Sie grüßen uns eigentlich schon seit längerer Zeit, die dem Latein entlehnten Schilder “SALE”. Ab dem morgigen Montag beginnt dann wieder der beliebte Sommerschlußverkauf an Bahnhofstraße, Niedernstraße und rund um den Gehrenberg. Aber auch in den Zentren der Stadtteile wartet die eine oder andere Gelegenheit auf die Nomaden der Kauflust. Vielleicht sollte man sich nochmal mit Gummistiefeln und leichtem sommerlichem Regenschutzzeug eindecken. Sind doch die Wettervorhersagen weiterhin eher von nassen Güssen denn praller Sonne geprägt.

Bielefeld-Blog: Lust auf Übergeben beim Frühstück? Jetzt kommen britische ASBOs

Dazu müssen nach Vorstellung des Bildungsministeriums auch Kinder und Eltern beitragen. Letztere sollen bei Eintritt ihres Kindes in die Schule und dann jährlich erneut einen Vertrag unterschreiben, in dem sie sich verpflichten, dass sie sich und ihre Kinder der Schuldordnung unterwerfen, wozu Regeln für das Verhalten, die Schuluniform, der Schulbesuch oder die Hausaufgaben gehören. Verletzen sie die daraus hervorgehenden Verpflichtungen, soll dies schwere Folgen haben können, beispielsweise etwa eine gerichtliche Verfügung, nach der sie beispielsweise verpflichtet werden können, an Kursen teilzunehmen, ihre Kinder abends nicht mehr aus dem Haus zu lassen oder zu verhindern, dass sie falsche Freunde haben oder anderweitig ungünstig beeinflusst werden. Quelle: TELEPOLIS.

Der Brüller des Sonntag, was britische Ideen zur Erziehung englischer Kinder betrifft. Aber keine Angst. Ursula v.d. L. arbeitet schon dran und verwirklicht das hier in der nächsten Legislaturperiode auch. Damit der “grüne Hügel von Bayreuth” nicht nur im tausendjährigen Reich wieder Maßstab ist sondern auch heute. Mal auf Spiegel-online die Bilder vom politischen Auflauf gesehen? Karl-Theodor mit verdammt schiefer Fliege. Dabei waren so viele dabei, die sie ihm im neoliberal-stockkonservativen Geiste hätten richten können. Irgendwie macht Deutschlands “Elite” keinen sonderlich guten Eindruck.

Sa
25
Jul '09

Bielefeld-Blog: So siehte ne Tribüne aus, lalalalalaalaaalaaaaaaaa

rolandkentschtribune.jpg

Die Webcam in der AlmSchücoArena zeigt auch heute während des Testspiels gegen den türkischenn Erstligisten Ankaraspor die Roland-Kentsch-Gedächtnis-Tribüne in voller, wunderschöner Leere. Vorgeschmack auf das erste Heimspiel des Edelzweitligisten Arm. Bielefeld? Ach so. An Roland Kentsch erinnert sich schon keiner mehr?

Nachtrag: 5.500 Zuschauer sahen am Arminia-Tag einen 3:1 – Sieg von Arm. Bielefeld.
Tore
1:0 Pavel Fort (11.)
2:0 Michael Delura (19.)
3:0 Christopher Katongo (32.)
3:1 Madiou Konate (70.)

Bielefeld-Blog: Das Narrenschiff BRD

Reinhard Mey singt das Lied zur “Krise”.

Bielefeld-Blog: So plakatiert die “andere CDU”

p1040367.JPG

Schon sehr kryptisch, was die “andere CDU”, die BfB zur Kommunalwahl plakatiert. Hier Ecke Beckhausstraße. Vor einem stilisierten Grundriß der Metropole steht lediglich “KOMMUNAL IHRE WAHL”. Hat schon was. Dabei wollen sie doch unbedingt einen Untersee und dies und jenes. Oder ob sie sich alle Optionen offen lassen wollen? Motto: “Bürger, Ihr könnt uns wählen. Was Ihr dann bekommt, sagen wir Euch nach der Wahl”.

Bielefeld-Blog: Hans-Rudis Spielkiste am Hauptbahnhof

p1040369.JPG

Sie buddeln auch am heutigen Samstag und gießen bei strömendem Regen weiter Fundamente für die 14-Mio.-Spielhalle von BI-Marketing. Muß ja auch schnell gehen, Hasenzüchter und Geflügelaussteller möchten ja so baldigst wie möglich ihre Lieblinge zeigen. Insgesamt wird die häßliche Ecke an der Naharyastraße sicher nicht schöner werden, dräut doch neben dem Hauptpostamt die gähnende Leere eines riesigen Brachfeldes. Hans-Rudi, könnte man da nicht eine Gokart-Bahn anlegen?

Bielefeld-Blog: Kein Krieg der Sterne

p1040365.JPG

Wenn man so in der Daimler-Benz-Niederlassung am Stadtholz durch die unendlichen Reihen der Fahrzeuge geht, kommen schon Fragen auf. Wer soll die alle mal kaufen? Da stehen sie nun wie Blei auf Gummi und gammeln. Was aber an den Verkaufspreisen der Gebrauchten offensichtlich immer noch nicht dramatisch etwas ändert.

Bielefeld-Blog: Da denkste, Wunder was

p1040362.JPG

In einer Hand das knusprige Frühstücksbrötchen, in der anderen die Titelseite der NW leicht angewinkelt. “Firmenbestatter” haben Schmuh gemacht. Au denkste da, Firmenbestatter. Am Ende liest man von gradezu lachhaften 720.000 Euro, die da geprellt worden sind mit Bestattungen von Firmen. 720.000 Euro. Das ist doch heutzutage nicht mal mehr ein halbes Peanuts. Milliarden, da beginnt es langsam. Spannender wird es schon bei Billionen. Superspannend, wenn es um ganze 3 Brötchen geht. Da wird einer 59jährigen Mitarbeiterin eines Künzelsauer (Bei Heilbronn) Krankenhauses nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit schon mal gekündigt. Nicht sehr witzig, daß die Klinik nun das Gehalt zwar bis September weiterzahlt, die Kündigung aber nicht zurücknimmt und der Vorwurf des “Diebstahles” aber auch nicht aufrechterhalten wird. Für was sich Richter heutzutage hergeben….

In Künzelsau sitzt übrigens der verurteilte “Steuerverkürzer”, mehrfache Milliardär und Kunsthallenbetreiber Reinhold Würth, der ein paar schlappe Millionen nicht an den Fiskus hat abführen lassen.

p1040363.JPG

Aus Stuttgart sickert so langsam durch, wie pleite Porsche eigentlich wirklich war: 14 Milliarden sollen es jetzt sein, die von der Wiedeking-Truppe angehäuft wurden. Na da ist er ja mit 50 Millionen gut für belohnt worden. Wie nennt man das eigentlich juristisch? Konkursverschleppung? Vorsätzlicher Bankrott? Das hat aber wohl ungefähr die gleiche Relevanz wie die 3 Künzelsauer Brötchen.

Fr
24
Jul '09

Bielefeld-Blog: Kinder mit 4 einschulen?

Blutdurst. Wie Vampire greifen sie nach unseren Kindern und verfüttern sie in unsereren Schulen. Nun will Frau Schavan die Einschulungsgrenze kippen. Im Alter von 6 Jahren sei es zu spät, man müsse die Kinder bereits mit 4 Jahren in die Grundschule einschulen. Schließlich seien viele Kinder am Ende der ersten Klasse schlicht unterfordert.

Kindheit ade:

Die Zukunft liege in einer „viel stärkeren Verbindung von Kindergarten und Grundschule“, betonte Schavan. Mit dem Lernen solle früher begonnen werden, „etwa im Alter von vier statt erst mit sechs Jahren“. Aus “Duckhome” unter dem Titel “Die Schavane zieht weiter, Bertelsmann hat Durst”.

Aber sicher doch. Und unsere Bielefelder NRW-Noch-Schulministerin Barbara Sommer ist ganz gewiß heftig dafür. Dann gibts das morgendliche Schulfrühstück, angeliefert von Arvato, mit Gen-Milch, Alternativkäse-belegten zu-wenig-Korn-Brötchen und von Cola noch ein Fläschen “Smoothie”, von Dritteland-Kinderhändchen aus Fruchtrestchen gepreßt.

Nutzt die Chancen. Abitur mit 15 hat doch Charme. Dann kriegen wir in 2030 das ganze Bundeskabinett einschließlich KanzlerIn unter welt – und Job-erfahrene 30 Durchschnitt. Schließlich kann man hier bar jeder Ahnung und Erafhrung schon mit 35 Wirtschaftsminister werden. Bertelsmann ist ganz sicher an Eurer Seite. McKinsey und Roland Berger hätten dann endlich 20 jährige Consultants, die 60 jährigen Unternehmenslenkern mal zeigen, wo man ansetzen muß, um die Pleite des Staates noch zu beschleunigen. In Banken und Börsen zeigen diese Rastellis ja schon wieder, wie die neokapitalistische Mischung aus Menschenverachtung und persönlicher Gier aussieht.

Dresden-Blog: na das wird doch 211211 freuen……….

und der Service wird wieder ins bodenlose fallen wenn es keine Konkurrenz mehr gibt……..
also ich bin lieber,wenn ich mal musste,mit 8×8 gefahren……………..

jetzt sieht es düster aus….( s wird doch wohl keine FRAU dahinterstecken ??!! )

lest mehr hier

grussi………..

Regensburg-Blog: Nix für uns – Das ist nichts für Regensburg

gestaltungsbeirat.jpg

Xaverl: Jetza sans beianandagsessn, de fünfe vom Gestaltungsbeirat und d Stod. Des Gscheckate Haus is a Beleidigung homs gsagt und bast ned und darum derfs ned bleim und so weida. Jeta häd i des Haus vadeidigt. Owa da Besitza is eiglon gwen und ned higanga. Do häd er song kenna was a denkt – wenns a nix gnitzt häd. Owa ned higeh und de andern hampan lassn, owa dann grichtsmasse wern – des vasteh i ned.

gestaltungsbeirat-1.jpg

Übersetzung: Jetzt haben sie getagt, der Gestaltungsbeirat und die Stadt. Sie kamen zu dem Schluss dass das Haus eine Beleidigung ist und nicht nach Regensburg passt und darum nicht so erhalten werden darf. Nun wollte ich das Haus verteidigen. Aber der Besitzer war zum Treffen eingeladen, nahm aber nicht teil. Da hätte er wenigstens seine Meinung darstellen können – wenn es auch sinnlos gewesen wäre. Aber an der Sitzung nicht teilnehmen und seine Gegner ohne Gegenargumente tätig werden zu lassen, um dann vor Gericht zu ziehen – das verstehe ich nicht.

siehe auch: Das bunteste Haus in Bayern. - Positive Stimmen für das bunte Haus - Neue Fotos vom Haus Drehergasse/Frankenstraße

Bielefeld-Blog: Karl-Theodor hat die bessere PR-Agentur

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist derzeit der beliebteste Spitzenpolitiker in Deutschland – und hat damit Bundeskanzlerin Angela Merkel überholt. Das ist das Ergebnis des ZDF-Politbarometers. Eine Bundestagswahl am nächsten Sonntag würde Schwarz-Gelb gewinnen.

Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre? Nach dem aktuellen Politbarometer des ZDF würden Union und FDP zusammen auf 50 Prozent kommen. Die repräsentative Umfrage verzeichnet einen kleinen Zuwachs bei der FDP von 13 auf 14 Prozent, die SPD verliert von 25 auf 24 Prozent. Union (36 Prozent), Linke (neun Prozent) und Grüne (ebenfalls neun Prozent) bleiben unverändert. Quelle: Diverse Dienste.

Hach. Man kann sich eben in Deutschland noch auf BILD und die Arbeit einer ganz bestimmten PR-Agentur verlassen. Mehr sach ich dazu nicht. Sonst heißt es wieder, der mag keine gegeelten Haare und geblähte Nasenlöcher und Menschen, die mal so, mal so, mal so lavieren. Sonst wäre ich ja auch ein Fan von CSU-Seehofer. Außerdem: Angela Dorothea M. kann er gar nicht überholen. Die hat bereits höhere Weihen. Meinen Segen haben beide. Die Deutschen bekommen eben, was sie verdient haben.

Kann aber auch mit Opel zusammenhängen. Wie? Dirk Pfeil, sitzt für die FDP und die Länder im Treuhandausschuß, der den Verkauf klären soll und schießt gegen die 4 zahlenden Bundesländer. Und Ex-Contichef Manfred Wennemer möchte ebenso wie Karl-Theodor Opel in die Insolvenz ziehen. Und last but nor lesst ist der Dritte im Ausschuß von GM eingesetzt, favorisiert die Heuschrecke aus USA/Belgien, von der man nach nach Vereinnahmung der Staatsknete dann billig kaufen kann. Als alter “Atlantiker” steht Karl-Theodor da in ganz ganz vorderster Front. Die Deutschen mögen das. Endlich können sie sich an einem aufrichten, der “was sagt”. Auch wenn es das so ziemlich Falscheste ist und platte Polemik als Grundlage hat.

Deshalb plädiere ich für eine geordnete Insolvenz der gesamten Bundesrepublik und eine Kanzlerschaft von Karl-Theodor. Die Bilderberger sind übrigens auch dafür. Wer nicht weiß, wer dieser wunderbare Club ist, google mal ein bißchen.

So schreibt sich denn Deutschlands Zukunftshoffung und “geistige Elite” schon mal im SPIEGEL, der gehobenen Bild per bestelltem Kommentar aus der PR-Agentur warm. Die Jungs und Mädels sind wirklich jede fränkische Broatwurst wert:

24. Juli 2009, 12:26 Uhr “zu Baron Guttenberg” von Ulrich Götze
Irgendwann oder sogar bald wird sein CSU-Chef den Tag, an welchem er diesen klugen, aber auch charismatischen Geist ins Amt rief, verwünschen. Dieser mann beweist ad primum Denkfähigkeiten, welche er ad secundum auch noch in geschliffenem Deutsch interpretieren kann. Sehr symphatisch!
klugen Geist, welchen er rief

Kryptisch, gell? Aber die Deutschen sitzen gern gemeinsam im Boot, das da “Mainstream” heißt. Am Ruder einer der vielen Philip Mißfelder/CDU, die lieber hintenrum gegen die Kanzlerin sticheln, anstatt sich vornerum auseinanderzusetzen. Was hört man eigentlich von unseren OB-Posten Bewerbern? Lauf sie sich noch warm?

Regensburg-Blog: Ja mei – So ist das Leben

promis-wedekind-1.jpg 

Xaverl: Jetza muass er geh, der Wedekind. Dabei hod er doch Porsche vabessat. Zerst warns Millionenschuidn und jetza sans Milliardenschuidn. Des is doch mehr und drum hod er … Owa do muasst a Fachmann sei, sonst kummst do ned mit.

Übersetzung: Jetzt wurde er zurück getreten, der Wedekind. Dabei hat er doch Porsche verbessert. Bei Übernahme waren die Schulden im Millionenbereich und jetzt sind sie im Milliardenbereich. Das ist doch mehr und darum … Aber da müsste man ein Fachmann sein um dieses zu verstehen.

Bielefeld-Blog: Die stillen Helden

p1040361.JPG

In der NW findet sich heute eine Beilage, die einige Dutzend relativ unbekannte Mittelständler der Region porträtiert. Unternehmen, die sich in ihren Branchen gut aufgestellt haben und interessante Arbeitsplätze bieten. Was wiederum zu der Frage inspiriert, warum Kampagnen für die Wirtschaft dieser Region sich immer nur um die wenigen Großunternehmen drehen … NW, diese Frage ist an Euch gestellt, erforscht mal die Ursachen.

Bielefeld-Blog: Balladasdarein

p1040357.JPG

Nein, nein. Noch hat Edelzweitligist Arm. Bielefeld den finalen Wunderstürmer “Balladasdarein” von Arsenal Kimpatoktu nicht verpflichtet. Soll aber in der Mache sein. Morgen spielen die Quergestreiften gegen Ankaraspor. Ein echter Härtetest gegen ein Team, das schwer einzuschätzen scheint. Trotz des Bonus des Hauptstadt-Clubs – den man sich mit zwei weiteren Teams teilt – steht Ankaraspor Külübü, so der volle Vereinsname, im Schatten der großen Teams aus Istanbul. Trainer ist Jürgen Röber, den man ja noch aus der Bundesliga kennt.

Vielleicht taucht Wunderstürmer “Balladasdarein” aus dem Nichts auf? Geht es allerdings nach den Worten eines SPD-Gesundheitsexperten, müßte diese Großveranstaltung wegen der “Schweinegrippe” abgesagt werden. Schreien Sie mal “Almimima Pielebeld” mit Mundschutz. Politischen “Experten” muß man allerdings nicht unbedingt etwas glauben. Siehe Ullallaaa Schmidt/SPD.

Bielefeld-Blog: 82 Millionen Terroristen im Deutschland

Bedrückend aktuell.

Bielefeld-Blog: Autofahrer, fahrt am Bielefelder Berg bitte wieder schneller!

p1040360.JPG

Der Metropole brechen Gewerbe- und Einkommensteuer weg, nachdem sie zuvor trotz des wahnsinnigen Aufschwunges in der Republik nicht mal richtig im Stadthaushalt angekommen waren. Da das aber nicht nur die Stadt unter Sparrenburg alleine trifft, wenden wir uns einem Satz im Bericht der NW von heute zu:

“Und der Blitzer auf der A2, der im ersten
Halbjahr 5,2 Millionen Euro ein-
gebracht hat, liegt zwei Millionen
unter der Kalkulation”.

Aha. Wie lautet die Begründung der “Verkehrsexperten” und der Polizei immer? “Verkehrsberuhigung”, “Gefahrenentschärfung”, usw. Jetzt ist es ein schnödes Instrument der Stadt: Abkassieren für den Haushalt. Dann stellen wir doch einfach 200 Meter vor den drei teuren Blitzgeräten Schilder auf:

Aus Bielefelder Haushaltsgründen bitte aufs Gas treten!

Do
23
Jul '09

Bielefeld-Blog: Vernünftiger Westfalen-Blatt-Kommentar zum unsäglichen Porsche-Tränensumpf

Das Hauen und Stechen zwischen Volkswagen und Porsche ist vorbei. Endlich. Zwar dürfen sich die Wolfsburger als Sieger fühlen, und die Stuttgarter müssen ihre Niederlage eingestehen. Doch bei näherem Hinsehen haben beide Unternehmen verloren – eine Menge Ansehen. Nicht nur, dass der vornehmlich zwischen Ferdinand Piëch und Wendelin Wiedeking ausgetragene Machtkampf viel zu lange gedauert hat. Vor allem die Art und Weise der Auseinandersetzung hinterlässt tiefe Risse im Lack der ansonsten glänzend dastehenden Unternehmen. Jetzt gilt es, die Spuren der Schlammschlacht schnell zu beseitigen. Alle Beteiligten müssen dafür an einem Strang ziehen. In diesem Fall hat der neue Großkonzern, in dem Porsche als zehnte Marke unter das Volkswagen-Dach fährt, alle Chancen, in der Zukunft zur Nummer 1 unter den Autobauern aufzusteigen und den bisherigen Krösus Toyota von der Spitze zu verdrängen. Ein Plan, der vermutlich von Anfang an hinter den Aktivitäten von Ferdinand Piëch stand. Der mit messerscharfem Verstand ausgestattete Stratege soll es schließlich gewesen sein, der seinen einstigen Lieblings-Vorstand Wiedeking beauftragt hatte, ein Übernahmeszenario zu entwickeln. Ein Auftrag, den der zusammen mit Finanzvorstand Holger Härter mit genialen Ideen, aber auch mit List und Tücke zunächst erfolgreich auf den Weg brachte. Doch Bankenkrise, das von der EU nicht gekippte VW-Gesetz und eine persönliche Fehde mit VW-Aufsichtsrat Piëch führten Wiedeking von der Überholspur in ganz schweres Gelände. Der ansonsten so bodenständige Westfale hatte mit seinen selbstgefälligen Auftritten VW-Betriebsrat und -Belegschaft sowie vor allem Piëch gegen sich aufgebracht. Ein aus dessen Sicht unverzeihlicher Vorgang. Und so drehte der gewiefte Patriarch den Spieß um, nahm seinerseits den Mann unter Beschuss, der Porsche vom Sanierungsfall zum weltweit profitabelsten Autobauer gemacht hatte. Jetzt, da die Schlacht geschlagen ist, steht VW-Patriarch Ferdinand Piëch – wie schon so oft – als der ganz große Gewinner da. Nicht nur, dass Wiedeking das Feld räumen musste. Die Familien Piëch und Porsche haben auch die Macht bei VW übernommen, besitzen sie doch 51 Prozent der Aktien. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das VW-Gesetz Ziel neuer Aktivitäten wird, um dem Land Niedersachsen das Vetorecht zu entziehen und die Herrschaft weiter auszubauen. Darauf sollte sich Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), der jetzt den Schulterschluss mit Piëch übte, schon einmal einstellen. Die Beschäftigten bei VW und Porsche indessen müssen sich ebenso wie alle anderen Marken unter dem Dach des neuen Auto-Giganten keine Sorgen machen. Der Großkonzern ist bestens aufgestellt, um die automobilen Anforderungen der Zukunft zu meistern.

Liebes Westfalen-Blatt. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. So wie kommentiert isses nunmal. Wer sich dann am Abend noch Karen Miosgas Interview mit dem bis in den Tod seinem Wendelin treuen Porsche-Betriebsratsvorsitzenden Hück ansehen konnte, der zweifelt nicht mehr daran, daß hier jemand wie Ikarus abheben wollte und kläglichst gescheitert ist. Porsche-Mythos hin oder her. Alle Verdienste um die seinerzeitige “Rettung” der Sportwagen AG, die er keineswegs alleine machte sondern mit sehr fähigen Personen, die lieber hinter ihm standen statt im grellen Scheinwerferlicht. Nicht zu vergessen, die “Schaffer”, nämlich die Porsche-Mitarbeiter. Ohne deren Verständnis für die damals in Deutschland kaum bekannten japanischen Fertigungsmethoden und den Mann, der jetzt Chef wird, wäre dem Ahlen/Beckumer das Kunststück nicht gelungen. Endgültig gescheitert ist er dann aber wohl an seinem Finanzvorstand, dessen Finanzjonglierereien er wohl nicht so richtig verstand. Und an einem Ferdinand Piech, in dessen stechende blaue Augen ich viele Male im bayerischen Elternhaus gucken konnte. Mir kann niemand erzählen, daß ein Machtmensch dieses Kalibers nichts von den Dingen gewußt haben soll. Schon gar nicht nichts von den brasilianischen Puffreisen des so leicht bestechbaren überaus dämlichen VW-Betriebsrates. Vom kriminellen VW-Personalvorstand Peter Hartz wollen wir hier mal ganz schweigen. das “System Ferdinand Piech” hat nicht nur bei Audi in Ingolstadt glänzend funktioniert (wo ich es studieren konnte) sondern später noch “besser” bei VW in Wolfburg. Dessen Werksclub momentan sogar amtierender deutscher Fußballmeister ist. Kai Zen!

Jetzt machen wir die “Akte Wiedeking” erst wieder auf, wenn er bei Artega in Delbrück eingestiegen ist.